Auch das war 2016

 

 

Januar

 

29. Januar 2016       - Ralf Nietzschmann und seine unzähligen Idenditäten

 

Ralf Nietzschmann 27. Januar 2016 um 14:05 bei Kroiß

 

“Wie schreibt immer Melanie HH. Putzig – Lustig -

Melanie, ich nehme sie natürlich aus der Handspielpuppen Gruppe aus, da ich weiß, dass sie tatsächlich eine natürliche Person sind, bei allen Anderen habe ich da meine Zweifel.“

 

So so.

 

 

Vorab einige korrekt geschriebene Beispiele:

 

Paulus bei Kroiß am 20.12.2015 

Einen aberwitzigen, "imperialistischen Dreh" erhält von Menschen gesetztes Recht durch seinen Anspruch auf "universelle Geltung" – denn damit wird nationales Recht ausgehebelt - zu welchem Zweck auch immer. Denn hier wird wieder deutlich, das herrschende Recht "ist das Recht der herrschenden VSA".

 

Peter Fischer bei Kroiß am 20.12. 2015

Welche Mittel hat denn das einfache Volk wirklich in der Hand?

 

Peter Fischer bei Kroiß am 10.1.2016

Erst mal ganz einfache Mathematik. Wo sollen denn die vielen Rentner her kommen, wenn immer weniger Menschen geboren werden? Das bedeutet, das Problem wird sich, abgesehen von einer Übergangszeit, im Grunde von selbst lösen.

 

Robert Kroiß 18.12.15, 12:28

Ja, ist denn heut´ schon Weihnachten, wie da Jemand auf ihrer HP vor kurzem fragte?!

 

Robert Kroiß 13.12.15, 22:01

Denn ich komme, WENN ÜBERHAUPT ja nur als Zeuge – bei einer unterstellten Mitbeteiligung, da sie den „Täter“ ja „selbst“ ermittelt haben - in Frage!

 

Robert Kroiß 13.12.15, 22:02

Teil II

b) oder WER der/diejenige ist oder war, der die entsprechende „Verlinkung“ vorgenommen hat (denn ich war es – und dies würde ich sogar eidesstattlich versichern – NICHT)

 

Denn sonst sähe ich mich tatsächlich gezwungen, …..

 

Gerd 49 12.12.15, 23:09 bei Paradox

Marie - setzen Sie einmal ihre Brille auf.

Wo sehen sie denn überall Screenshots?

Ganz oben das, vom 16.12.2011, ist ein Auszug aus einer Email, zur Abgrenzung mit farbigen Hintergrund kenntlich gemacht, die ich von Frau Lieske erhalten habe. Sie selber schreibt doch, dass ihre berufliche HP auf ihren Ex lief. Auf besonderen Wunsch können Sie die ganze Email bekommen, denn da steht noch mehr drin.

 

 

Und nun ein paar Beiträge von Ralf Nietzschmann 

 

Ralf Nietzschmann 18. Oktober 2015 um 14:20 bei Kroiß 

Metadaten sind aber viel interessanter, bei der Benutzung von Handys, Smartphone und Iphone. Den diese haben die Angewohnheit sich ständig den günstigsten Sendemast, technisch bedingt, zu suchen…

 

Ralf Nietzschmann bei Kroiß Posting zum Thema: Flüchtlinge weitere Betrachtung

Es passt zur Schablone der Selbstbeschäftigung der Menschen untereinander, den es lenkt von den wahren Problemen ab….

 

Ralf Nietzschmann 28. Januar 2016 zum AK

Posting zum Thema: Antworten und Überlegungen

…. aber wer spricht den die tatsächlichen Ursachen an?...

 

Ralf Nietschmann 10 November 2015 um 20:23 bei Kroiß

Darf man nicht Nachdenken über die Vorgänge des 11. Septembers, oder aktuell in Paris?

Wo sind den die Beweise von Massenvernichtungswaffen, die zum Krieg geführt haben und mit verantwortlich für die Flüchtlingsströme zeichnen…..

 

Ralf Nietzschmann 15. Januar bei Kroiß

Wie groß ist den der Schreck, wenn unschuldige Menschen von einer aus Deutschland gesteuerten Drohne getötet werden? Dazu muss ich doch sicher nicht nochmal auf die Verursacher der Kriege dort in den Gebieten näher eingehen.

 

Jetzt Beispiele für die gleiche Rechtschreibschwäche.

 

14. Dezember 2015 um 18:14

Die Diskussion auf den Homepages ist im Falle dieser Geschäfts HP klar entschieden und müsste eingestellt werden….

Was soll den noch das ganze „Kasperletheater“ einer vollkommen überschätzten Betreiberin und Foristin und ihren Gefolge….Jan R.Forist

 

26.12.15, 10:09 auf Paradox

Nachdem der Weihnachtsstress vorbei ist und ich die letzten Tage im Jahr frei habe, nutze ich die Zeit ausgiebig im Netz zu surfen….

Glaubt den Frau Lieske, die Foristin Marie wirklich, dass mit der Materie beschäftigte Leser der drei Blogs nicht 1+1 zusammenzählen können?Sie machen sich doch nur noch lächerlich. Anonym

 

13.12.15, 16:03 bei Kroiß

Mir macht das heute so richtig Spaß auf 2 + 1 zu surfen….

Wieviel Wanda Müller gibt es den in Deutschland?Hat sich da schon mal eine natürliche Wanda Müller beschwert, dass ihre Homepage Wanda Müller heißt?...

Freundlichst Anonym

 

7. November 2015 um 10:33 bei Kroiß

Ich bin grundsätzlich gegen Bürgerbewegungen. …

Wer hat den uns alten Bundesbürgern Merkel gebracht? War es nicht die Folgen der Wiedervereinigung. …

A.B. aus Bayern CSU Mitglied

 

25 Januar 2016 um 13.29 bei Kroiß 

Ja glaubt den dieser Forenschreck wirklich, dass Herr Dietrich genau so dämlich ist, wie Frau Lieske?

Mir reichst, ich gehe dann doch lieber zur Weltpolitik. Erika

 

12. Dezember 2015 um 11:36 bei Kroiß

Wo soll den da der Unterschied zu Herrn Dietrich unter Beachtung der möglichen Vertragsabschlüsse mit ausgesuchten Wunschnamen sein? Ich erkenne diese nicht.

 

Hochachtungsvoll

W. Gabriel

 

 

Sie werden verstehen, dass ich jetzt auch so meine Zweifel habe oder? Und das es alles Tippfehler sein sollen, fällt mir schwer zu glauben, aber Zufälle soll es ja geben. Und es sind noch nicht einmal alle “Zufälle". Weder von Ralf Nietzschmann noch von anderen,denn so viel Zeit habe ich auch nicht.

 

Und nun viel Spaß beim Suchen meiner Tippfehler. Einer wurde ja schon gefunden. Domian statt Domain. 

 

Melanie

 

 

Das war im Januar. Stand Dezember: Nietzschmann schuf im Verbund mit D. weitere Schabraken im Dutzend, die sich sowohl untereinander unterhielten und beiden, Nietzschmann und D., Rede und Antwort gaben. Hinweis an beide: achtet doch endlich auf Eure grammatikalischen Eigen- und stilistischen Besonderheiten, Ihr Lachnummern.

Wanda 

Februar

Tatütata, die Feuerwehr war da

(08. Februar 2016 http://www.wanda-mueller.de/kaleidoskop/2016/februar-2016/

Es schwelte seit Tagen ein Brand im Hause des Brandmeisters K. Er schnupperte und roch es und ortete das schwelende Nest. Klein, wie es war, schlug er dort sein Wasser ab und zog zufrieden vondannen.

Haus von Brandmeister K. vor dem Brand (zum Vergrößern klicken)

 

 

 

In den darauffolgenden Tagen schwelte es weiter. Ohne das Brandmeister K. es gewahr wurde. War wohl die Prostata schuld. Sein Kollege Brandmeister N. entzündete nun klammheimlich am größer werdenden Schwelbrand seine Fackel und lief ganz geschwind zum Haus seines anderen Freundes, dem Brandmeister D., und setzte dort seine Fackel an.

Haus von Brandmeister D. – der derzeit unbeschädigte Teil

 

 

Wie nicht anders zu erwarten, brannten nun beide Häuser seiner Brandmeisterfreunde lichterloh. Um einen größeren Brandschaden zu verhindern, wurde ein Löschzug herbei gerufen und gelöscht und gelöscht und gelöscht.

 

Die drei Brandmeisterfreunde begutachteten nun den Schaden und waren zufrieden; der Schaden war überschaubar.

 

Nach einigen Tagen waren sie bass erstaunt, als es an ihren Türen klingelte und nicht das Gewerbeamt, nein, nicht das Finanzamt, die Brandaufsicht Einlass begehrte.

 

Wie die Geschicht` nun ihr Ende fand, wer weiß es schon. Vielleicht die auf der Herbstwanderung, die über die Landschaften schwebend voller Inbrunst verkündete: es ist nichts so fein gesponnen, dass es nicht kommt an die Sonnen.

Herbstwanderung

März

 

 

Frauke Petry - beinahe fast ganz privat

(30. März 2016 http://www.wanda-mueller.de/kaleidoskop/2016/m%C3%A4rz-2016/)

Eine Glosse von Detlev Gröning

http://www.ndr.de/info/sendungen/auf_ein_wort/Glosse-Frauke-Petry-beinahe-fast-ganz-privat,fraukepetry100.html

 

Nach ihrem Zerwürfnis mit dem AfD-Pressesprecher Christian Lüth folgte ein selbst inszeniertes Interview mit der Illustrierten "Bunte": Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry und ihr Lebensgefährte Marcus Pretzell von der privaten Seite. Dabei hätte Petry doch wissen müssen, dass solche Einblicke mitunter entlarvend sein können ...

 

Es gibt mindestens einen Moment, in dem Politiker nur schwer Nein sagen können: wenn die Geheimwaffe einer Illustrierten-Redaktion anruft. Das ist die mit dem harmlosen Verwöhnaroma in der Stimme, die nur mal einen ganz privaten Blick auf den Menschen hinter dem Amt erhaschen möchte. Vermutlich waren es Reizwörter wie "authentisch", "ausführlich" und "unverfälscht", die auch Frauke Petry schwach werden ließen. Sich selber im Gesamtzusammenhang zu präsentieren, aus dem sie und ihre Parteifreunde von gehässiger Journaille ja gern herausgerissen werden; das überraschend andere "Ich" unter die Trockenhauben bringen, ohne dass einem die Miosga nach sechs Sekunden mit investigativen Stirnfalten in die Parade fährt: Wer will das ablehnen?

 

Andererseits: So eine Homestory kann natürlich auch schiefgehen. Nicht nur bei den Showlegenden der 60er, die vor Ort zeigen wollen, dass sich die 24-jährige Neueroberung beim schütteren Schlageronkel trotz 50 Jahren Altersabstand artgerechter Haltung erfreut. Nein, auch und gerade Politiker befinden sich auf dieser Gratwanderung in akuter Absturzgefahr.

 

Wir erinnern uns an Varoufakis' Feta-Jause auf seiner Athener Dachterrasse mitten im Schuldendrama: Während sich der griechische Rentner zum Frühstück den Kitt aus den Fensterrahmen kratzte, schloss die Ministergattin mit einer mächtigen Wanne Bauernsalat die letzte Lücke auf dem mediterranen Esstisch.

 

Unvergessen natürlich auch Verteidigungsminister Rudolf Scharping, der nach einer ausgelassenen Demonstration adliger Lebensfreude als Planscherkapitän auf der "Graf Koks" unterging.

 

Auch Frauke Petry sollte ihren neuen Lebensgefährten zum Interview mitbringen, gewissermaßen als Kronzeugen für den Verdacht, dass in dem spröden Dementiergerät eine verletzliche Seele wohnt. Aber die Petry wusste: Mit der Frage wann und wo es denn zwischen den beiden gefunkt hätte, kommt das Interview an seine entscheidende Weggabelung.

 

Sagt sie jetzt: "In lauer Vollmondnacht auf einer Parkbank am Pümpelsee", dann brechen gegenüber alle Dämme. Man kennt das ja: "Wer von Ihnen kocht besser?", "Wer putzt das Bad?", "Wer liegt oben?" und so weiter. So leicht wird man es der "Bild"-Zeitung nicht machen. Und darum: So richtig geschnackelt hat es auf einem Parteitag, als die beiden gemeinsam den Lucke abgeschossen haben. Das ist Erotik für Kenner.

 

Schon wird aus dem Candle-Light-Dinner eine Lieferpizza unter der Neonröhre, und die beabsichtigte Wärme des Interviews kommt nur noch vom Radiergummi, mit dem die Reporterin den Rest ihrer Frageliste überarbeitet. Urlaubsträume, Leibgericht, Bettgeflüster, Lieblingsfilme ... hat doch alles keinen Zweck. Frau Miosga, übernehmen Sie!

April

 

 

AfD in Wahrheit von Merkel gegründete Fake-Partei, um Volk ruhigzustellen

(29. April 2016 http://www.wanda-mueller.de/kaleidoskop/2016/april-2016/)

http://www.der-postillon.com/2016/04/afd-in-wahrheit-von-merkel-gegrundete.html

 

Berlin (dpo) - Was steckt nur hinter dem unheimlichen Erfolg der AfD? Geheime Papiere des Bundesinnenministeriums, die dem Postillon vorliegen, bieten eine geradezu schockierende Antwort: Demnach wurde die sogenannte "Alternative für Deutschland" von Angela Merkel selbst gegründet, um kritische Bürger ruhigzustellen. Es droht einer der größten Polit-Skandale seit Bestehen der Bundesrepublik.

 

Fünf dicke Aktenordner mit dem Vermerk "Streng geheim – nicht für das deutsche Volk bestimmt!" umfassen die Aufzeichnungen, die der Bundeskanzlerin und der AfD-Führung zum Verhängnis werden könnten.

 

Darin findet sich akribisch alles vermerkt: Von den wahren Gründungspapieren der AfD ("Gründung als Tochter der Schwesterparteien CDU und CSU") bis hin zu detaillierten Absprachen mit Merkel und ihren Ministern über einzelne Forderungen der Partei. 

 

Das Foto oben stammt vom Gründungstreffen in einer Berliner Bar im Jahre 2013. Augenzeugen zufolge soll es dabei sehr lustig zugegangen sein.

 

Das erklärte Ziel der AfD-Gründung: Kritische und besorgte Bürger sollten in einer Partei gebündelt werden, die voll unter Kontrolle von Merkel und Co. steht. Dadurch kann die AfD jederzeit sofort auf den alternativlosen Kurs der Einheitsparteien einschwenken, sobald sie einmal tatsächlich an der Macht ist. So steht in den Akten der Vermerk: "(...) die AfD kommt immer dann ins Spiel, wenn eine Forderung für die eher bürgerlich ausgerichtete Union zu politisch unkorrekt oder fremdenfeindlich ist. Damit geht das Wählerpotenzial rechts von CSU/CDU nicht verloren (...)".

 

Auszug aus dem Gründungsvertrag der AfD:

Über einen Mittelsmann ist es dem Postillon gelungen, einen ranghohen Mitarbeiter des Innenministeriums zu einer Aussage zu bewegen. Der bestätigt die Echtheit der Unterlagen. "Es stimmt: Die Idee mit der AfD kam vor drei Jahren von Angela Merkel höchstpersönlich, um Euro-Kritiker in den eigenen Reihen loszuwerden", so der Informant. Er selbst habe bis vor Kurzem im geheimen "Koordinationsstab AfD" gearbeitet. "Ich habe den Begriff 'Lügenpresse' erfunden", erklärt er stolz.

 

Den zuvor sorgsam ausgewählten Parteivorsitzenden Bernd Lucke habe Merkel schließlich im Juli 2015 zum Austritt gezwungen, nachdem dieser sich geweigert habe, die Partei fremdenfeindlicher auszurichten. "Er wollte einfach nicht verstehen, dass die AfD mit der Flüchtlingskrise ein neues Image braucht, um der Regierung weiterhin den Rücken freizuhalten", erinnert sich der Informant. "Das war ein ganz unangenehmes Abendessen im Kanzleramt."

 

Mit der derzeitigen Führungsspitze aus Frauke Petry und Jörg Meuthen sei Merkel dagegen sehr zufrieden. "Manchmal schreiben die Kanzlerin oder einer ihrer Spin-Doktoren extra Notizen mit markigen Sprüchen, die AfD-Politiker dann bei ihren Auftritten sagen können", berichtet der Informant und zitiert aus einer SMS Merkels an Petry von Januar 2016: "(...) wagen Sie doch mal was Heftigeres wie Schießbefehl o.ä., um die Reaktion des Volks zu testen. ?? A.M."

 

Bereits zur Bundestagswahl 2017 könnte nach ersten Plänen die Tarnung nach einem Traumergebnis der AfD aufgegeben werden und Merkel beide Parteien unter ihrem Vorsitz vereinen. Zusammen mit der bereits in den 90ern durch CDU-Maulwurf Gerhard "Genosse" Schröder unterwanderten und inzwischen handzahmen SPD könnte so eine Superpartei entstehen, die Merkels Macht für die nächsten 25 Jahre sichert.

Mai

 

 

Die Wahrheit

Deutscher Demokratischer Käse

(04. März 2016 http://www.wanda-mueller.de/kaleidoskop/2016/mai-2016/ )

KOLUMNE VON ELKE WITTICH

http://taz.de/Die-Wahrheit/!5297311/

 

Er war beige-fahl und ohne Geschmack und durfte im Auto herumliegen. Es sollte ein Experiment mit unabsehbaren Folgen werden …

Dies ist die wahre Geschichte eines Stücks DDR-Käses. Sie endet tragisch.

 

Alles begann Mitte der achtziger Jahre auf einer Fahrt von Westdeutschland nach Westberlin in einer Mitropa-Gaststätte. Und mit klaren Ansagen: „Nein. Hamwernich!“ Keine Coca-Cola, keine Limo, kein Garnix. Aber Rhabarbersaft, der sei da.

 

Ähnlich war es beim Essen. Das meiste hörte sich merkwürdig an – Wellfleisch zum Beispiel. Was zur Hölle sollte das sein? Die egale Antwort des Servierpersonals „Na Wellfleisch eben“ half auch nicht weiter.

 

Blieb nur das, womit man eigentlich nichts falsch machen konnte: ein Käsebrot. Während das darunter liegende Brot so weit die Erwartungen erfüllte, erweckte der Käse – also die auf dem Brot grob gestückelten beige-fahlen Stücke – gleich Misstrauen. Das sich beim ersten Biss als gerechtfertigt herausstellte: Der Käse war im Prinzip ein Stück Hartplastik. Allerdings ohne Käsegeschmack.

 

In einem Mitroparestaurant eine höfliche Reaktion wie „Entschuldigung, möchten Sie etwas anderes haben?“ zu erwarten, war wohl etwas naiv. Wir schieden also in gegenseitiger Abneigung. Das größte Stück Käse aber, das kam mit und durfte fortan auf der Ablage ganz vorne im Auto wohnen. Wir wollten nämlich gucken, was mit ihm passierte. Würde es schimmeln? Explodieren? Sich verziehen, womöglich in Hammer-und-Zirkel-Form?

 

Nun: Außer real existieren tat der Käse nichts. Wirklich gar nichts. Er schwitzte selbst an heißesten Sommertagen nicht, er verzog sich nicht, er fror im Winter nicht ein und er setzte weder Schimmel noch irgendwelche Stockflecken an. Und so hätten wir miteinander alt werden können, der gelbe Audi, der DDR-Käse und wir, wenn nicht eines Tages der große TÜV-Termin angestanden hätte. Dazu fuhren wir zum Automechaniker unseres Vertrauens, der sich so leicht durch nichts aus der Ruhe bringen ließ. Der Mann, da waren wir ganz sicher, würde für die Plakette sorgen und alles würde gut werden.

 

„Jou“, sagte der Automechaniker einen Tag später, er habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute sei, dass der gelbe Audi tatsächlich mit einer TÜV-Plakette ausgezeichnet worden sei. Und die schlechte, dass die Sache etwas teurer würde, denn der Mann von der Prüfstelle sei halt sehr pingelig und da sei es unabdingbar gewesen, das Auto vorher sauberzumachen.

 

Das volle Ausmaß seiner Worte wurde erst auf dem Nachhauseweg klar, als sich das erste Triumpfgefühl gelegt hatte. Der Käse war verschwunden. Er war einfach weg. Was genau passiert war, haben wir nie herausbekommen. Einige Wochen später, als der tapfere gelbe Audi wieder mal eine Macke hatte, wurde er beim Automechaniker vorbeigefahren. Doch die Werkstatt war verrammelt. Es war niemand da. Schließlich kam eine Nachbarin und sagte: „Ja, wissen Sie das denn noch nicht? Der Automechaniker ist vor einigen Wochen gestorben. Einfach tot umgefallen. In seiner Werkstatt.“

 

War es die Rache des DDR-Käses? Wir sind dann nach Westberlin gezogen. Sicher ist sicher.

Juni

 

 

Autokorso in Island

Fußball-EM der Isländer

 

Juli

 

 

Pegida-Girl

(07. Juli 2016 http://www.wanda-mueller.de/kaleidoskop/2016/juli-2016/ )

 

August

 

(http://www.wanda-mueller.de/wandas-tagebuch/sulmaya-ist-gestorben/ )

Sulmaya ist gestorben. Sulmaya, ein vierzehnjähriges Mädchen aus Kandahar ging am Freitag abend zu Bett und schlief für immer ein.

 

Vor einigen Jahren haben ihre Eltern zusammen mit ihr und ihren Brüdern die mehr als 5.000 Kilometer von Kandahar bis nach Stuttgart zurückgelegt. Sie erzählten mir von ihrer Flucht, der erlebten Angst, ihrer Qual, den gesehenen Grausamkeiten. Sie erzählten ihre Bilder, die nun zu meinen wurden. Ich wünschte, diese Bilder mögen im Laufe der Zeiten für sie milder werden.

 

Sie erzählten, wen sie alles zurückließen.

 

Sulmaya wird mich nicht mehr anrufen, ich werde in kein Konzert mit ihr gehen können. Alles ist mit einem Schlag zuende.

 

Zurück bleiben die verzweifelten Eltern und Brüder.

 

Morgen erhalten Sulmayas Brüder Zeugnisse.

 

Sulmaya wird zu Grabe getragen.

 

Ich bin wütend auf die achtlosen Leute, die Kinder wie Sulmaya für ihre verächtliche Herzlosigkeit benutzen. Die im Laufe ihrer Jahre ganz einfach ihre Menschlichkeit verkauften, die mit schönen Namen ausgestatteten. Gekaufte Schönheit von Leuten, nicht von Menschen.

 

Ich bin nur noch traurig, sehr traurig.

September

 

 

Daten-Leak aus Ministerium der Separatisten

E-Mails belegen Propagandastrategie zum Ukraine-Krieg

(29. September 2016 http://www.wanda-mueller.de/wandas-tagebuch/29-september-2016-daten-leak-aus-ministerium-der-separatisten/ )

ZDF Frontal 21 http://www.zdf.de/frontal-21/der-propagandakrieg-wie-moskau-berichte-zum-ukrainekrieg-steuert-45390316.html

 

Prorussische Separatisten, die Teile der Ostukraine beherrschen, führen im Auftrag von Moskauer Beratern einen Propagandafeldzug gegen die Regierung in Kiew und gegen den Westen. Dies geht aus Tausenden E-Mails hervor, die Frontal21 und der Wochenzeitung DIE ZEIT vorliegen. Die Berater gehören offenbar zum Umfeld des Kremls oder zur Präsidialadministration von Wladimir Putin. Dieser hatte bisher immer bestritten, die Separatisten in der Ostukraine erhielten Weisungen aus Moskau.

 

FAQ zum Donezk-Leak

http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/45404914/1/data.pdf

Oktober

 

 

"Bitch der AfD"

Von Carolin Kebekus

(01.Oktober 2016 http://www.wanda-mueller.de/kaleidoskop/2016/oktober-2016/ )

November

 

 

Linke kündigt eigenen Kandidaten für Gauck-Nachfolge an

(10. November 2016 http://www.wanda-mueller.de/kaleidoskop/2016/november-2016/ )

http://www.tagesspiegel.de/politik/wahl-des-bundespraesidenten-linke-kuendigt-eigenen-kandidaten-fuer-gauck-nachfolge-an/14822814.html

 

Außenminister Steinmeier ist für die Linke als Bundespräsident unwählbar - auch wegen der Art der Ankündigung durch die SPD, sagt Linke-Chefin Katja Kipping. Ihre Partei habe andere Optionen. …

 

Ich, Wanda Müller, fühle mich aufgerufen, der Linken tatkräftig bei der Kandidatensuche zu unterstützen. Mein Vorschlag:

 

Uwe Steimle

 

Hier sein Bewerbungsvideo

 

unter der Losung „Die Sachsen sind die einzigen, die das Maul aufmachen“.

 

So könnte die Linke gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe fangen.

 

Einer alten DDR-Tradition folgend, ist es nun an der Zeit, den Sachsen ihren Platz an der Macht zu gewähren. Dazu kommen die Linken einer Zeitforderung nach, Qualitätsmaßstäbe des Freistaates Sachsen für ganz Deutschland einzuführen.

 

Steimle – go for president!

 

Dezember

 

 

So sieht's aus, wenn die AfD Änderungen einbringen will

(16. Dezember 2016 http://www.wanda-mueller.de/kaleidoskop/2016/dezember-2016/ )

 

Morgen beginnt 2017. Es wird die Schabraken aus 2016 bringen, auch die Traurigkeiten werden uns nicht meiden, wie auch die altbekannten Protagonisten, nun vielleicht mit Nachwuchs versehen, nicht müde werden, uns zu belustigen.

 

 

Mit dieser Gewissheit ein

 

Gesundes Neues Jahr 2017