“Sachsen rechts unten”

 

Am 16. Februar 2018 ist die inzwischen vierte Ausgabe der Reihe „Sachsen rechts unten“ des Kulturbüro Sachsen erschienen. Diese wurde gefördert durch die Amadeu-Antonio-Stiftung.

 

In der Publikation „Sachsen rechts unten 2018“ beschreibt das Kulturbüro Sachsen e.V., exemplarisch, welche Kontinuitäten die sächsische Neonazi-Szene, die Bewegung der Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (Pegida) oder die asylfeindlichen, teilweise gewalttätigen Proteste hervorgebracht haben, welche Wirkmächtigkeit sie entfalten können und welche Gefahren daraus resultieren. Wir liefern damit eine Einschätzung zur qualitativen Verfasstheit des Rechtsextremismus im Bundesland.

 

Die Publikation kann hier kostenlos als PDF (5,3 MB) heruntergeladen werden: “Sachsen rechts unten” 2018

 

https://kulturbuero-sachsen.de/wp/wp-content/uploads/2018/02/Sachsenrechtsunten_Brosch%C3%BCre_WEB.pdf

 

Das Print-Exemplar von „Sachsen rechts unten 2018“ kann gegen Rückporto (Versand mit der Deutschen Post kostet 1,45 EUR je Heft) bestellt werden, solange der Vorrat reicht. Senden Sie dazu bitte einen frankierten A4 Rückumschlag an: Kulturbüro Sachsen e.V., Stichwort: Sachsen rechts unten, Bautzner Straße 45, 01099 Dresden.

 

Kurzkommentar:

Diese Publikation vermittelt einen Eindruck, wie aus einer stinknormalen Gegend, einer Allerweltstadt Zentren der Rechten und Nazis wurden. Man lernt verstehen, wie Menschen verführt werden können. Aber nicht akzeptieren.

 

Diese Gegenden in Sachsen hatten bereits zu DDR-Zeiten Schwierigkeiten, an die vielfältigsten Informationen heran zu kommen. Leider zeigt sich heute dieses Defizit in einer großen Ablehnung von demokratischen Gepflogenheiten und dem (Zurück)fordern von diktatorischen Maßnahmen. Diese Menschen leben noch ganz tief in der DDR-Zeit, die vehement zurück fordern.

 

Übrigens. Hört man sich diese Menschen an, kann man sich kaum eines Lächelns erwehren, bei dem Dialekt. Da hört sich alles irgendwie unwirklich an.