Wanda Müller

(Sonntag, 19. April 2015 12:06)

Ein Kroiß schrieb mir am 17. April 2015, eine private Mail (über Kontakt) und ist sich nicht zu schade, diese bei sich öffentlich zu machen. Wer ehrliche und hehre Absichten im Gepäck trägt, empört sich wie dieser Kroiß. Allein der veröffentlichte Nachweis seines Mailversandes sagt alles über ihn.

 

Kroiß, Du kannst mir wohin und was schreiben, was Dir in den Sinn kommt. Es ist mir egal. Merkst Du überhaupt noch etwas?

 

Auf eine andere Antwort als diese, kannst Du lange warten. Ich wollte die Sache privat und gütig regeln, als ich Dietrich eine Mail schickte. Aber was macht Ihr? Du und Deine Freunde brechen öffentlich eine Kampagne gegen mich vom Zaum, wollen mit meinen Erwiderungen nicht leben, können es nicht ertragen, dass ich diese deren Kampagne für mich als erledigt betrachte und jetzt sehen sie sich, in diesem Falle ein Kroiß, bemüßigt, sie erneut mit alten und neuen Diffamierungen anzuheizen. Habt wohl Nachschub an Tüchern geholt, um Euch und Euren Freunden die Geifersabber abwischen zu können.

 

Kroiß und wer auch immer noch, treibt Eure Spielchen mit wem ihr wollt. Nur ich stehe dafür nicht zur Verfügung.

 

So Kroiß, jetzt veröffentliche meine öffentliche Antwort.

Wanda Müller

(Donnerstag, 16. April 2015 10:01)

Nur noch einmal ganz kurz.

 

Der letzte Kerl rief meine alte Telefonnummer an und empörte sich, keinen Anschluss zu bekommen. Ich weiß wirklich nicht, wie ich diese alten Männer noch einordnen darf. Die Psychiatrie hat wohl immer noch Wandertag. Das empörte mir unterstellte „dumme Jungs“ vom letzten Kerl wäre da wirklich nur noch ein Kompliment.

 

Warum? Der letzte Kerl weiß seit Sommer 2012, dass ich dort nicht mehr wohne, auch warum und aus welchen Gründen. Der Pseudophilosoph (dem ist nicht einmal der Unterschied zwischen „gibt“ und „gab“ bekannt) schaltet ihn frei, obwohl auch ihm seit Sommer 2012 dies bekannt ist, auch warum und aus welchen Gründen. Der Dietrich steht daneben, sagt keinen Mucks, obwohl er seit September 2011 weiß, warum und weshalb ich dort nicht mehr wohne. Was soll also diese gelogene Schmierenkomödie? Gelogen, einzig und allein deshalb, um mich dem von ihnen organisierten Shitstorm auszusetzen.

 

Diese Alten haben sich so billig gemacht und glauben nun, jeder kauft sie. Dabei haben sie kein bisschen bedacht, es gibt Menschen, die sie nicht einmal kaufen würden, wenn sie umsonst zu haben wären. Die sprinten und sprinten, aber für einen Marathon wird es nie reichen. Ob ihnen das jemand in dieser Deutlichkeit gesagt hat?

 

Diese alten Männer und die Lügenbaronin mit ihrem stark ausgeprägtem Gedächtnisverlust (nennt man das schon dement?) können sagen, was sie wollen, es gibt wichtigere Dinge im Leben, als sich mit den Krankheiten alter Leute und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Umwelt zu beschäftigen. Mag ihnen zuhören, wer will. Ich nicht!

 

Ulla fragte, ob jemand von deren ehrenwerten Gesellschaft mich anschrieb. Dazu haben die doch keine Zeit, denn die haben ihre Zielscheibe hingestellt bekommen und das wird mit Lügen aller Art, ihren übel riechenden Hinterlassenschaften, bombardiert. Die nächste Frage bitte.

 

Lieber Heiner, ich bin beauftragt, Dir von vielen Lesern meiner Wanda-HP ein großes Dankeschön für Deinen sehr ausführlichen Beitrag zu übermitteln. Wie Du den Nagel auf den Kopf getroffen hast, zeigen die Reaktionen der Altentruppe.

 

Dir, meinen Freunden und allen anderen Lesern eine gute Zeit. Wanda

Ulla

(Mittwoch, 15. April 2015 14:21)

Liebe Heidrun,

 

dass Du Dich an diesem „Wettkampf“ von Klarstellungen und den nicht mehr zählbaren Nachträgen und Ergänzungen nicht beteiligst, finde ich sehr gut. Die behaupten Dinge, von den sie entweder nichts verstehen, dann sollten sie Mann genug sein und den Mund halten oder sie behaupten sie absichtlich, um Dir eins auszuwischen. Dann weiß man ja, warum.

 

Gerade, weil ich keine Ahnung habe, wie man das macht, was man Dir vorwirft, habe ich meinen Sohn gefragt. Er benötigte 10 Minuten, um das zu machen. Allein das die immer wieder behaupten, Bex wäre der Ausgangspunkt, ist eine Nebelkerze. Man muss nur den Namen als Suchbegriff bei Google z.B. eingeben und schon spukt er alles dazu aus. Man sucht sich aus, was für seine Zwecke am Besten ist und macht sich an die Arbeit. Ist die Arbeit abgeschlossen, erscheint alles, was damit zu tun hat, mit dieser Verlinkung. So eben auch auf Bex. So hat es mit diesem Portal gar nichts zu tun, denn es ist nur ein Folgeschritt von diesen infamen Machenschaften. Als ich dann ihn fragte, ob ein Passwort nötig ist, guckte der mich an und sagte nur, Mutti, der liebe Gott erhalte Dir Deine Naivität.

 

Weißt Du, wie seine allererste Reaktion war? Er hat mir einen Vogel gezeigt. Nicht mir, sondern diesen Klarstellern.

 

Frau E. Schnell, Sie sind auf der richtigen Spur, wenn Sie immer wieder auf die „Kleinigkeiten“ in diesem Wortschwall aufmerksam machen. Diese Masse kann nicht verbergen, was wirklich abläuft. Eine Herbst, die es immer wieder schafft, sich selbst zu überbieten und die Herren dazu, die nichts unversucht lassen, ihre Mandantschaft in die gewünschte Richtung zu schicken. Pöbelei (wie Du es ja schon gesagt hast) bleibt eine Pöbelei; ob nun mit zusammengetragenen Behauptungen oder in „wohlgesetzten“ Worten: Den ist nichts zu schade, um aus dieser Nummer rauszukommen.

 

Wer darauf anspringt, das ist jedem sein Bier. Einige haben da wohl noch eine Rechnung mit Dir offen und wollen die jetzt begleichen. Naja, wenn es woanders fehlt, dann bleibt den nur dies übrig.

 

Das zeigt wieder einmal, wie einfach es zu organisieren ist, jemand als Zielscheibe für ihre Angriffe zu machen. Und die paar Lügen, die sie streuen, sind da echt nicht erwähnenswert. Man muss den Lügen nur die richtige Bedeutung geben.

 

Auch für mich ist die ganze Aktion abgeschlossen. Sollen die sich in ihrer Rolle abarbeiten. Das zeigt einmal mehr, wessen Geistes Kind die sind. Herr Heiner Klein hat das ja ausführlich beschrieben.

 

Tschüssing. Ulla

 

P.S. Hat auch nur einer der „Kommentatoren“ Dich privat angeschrieben, um damit sein Interesse an einer neutralen Klärung zu zeigen?

Ob die Fotos mit Adressen usw. noch kommen? Die suchen wohl alle nach ihren Babyfotos.

Wanda Müller

(Dienstag, 14. April 2015 20:49)

Lieber Heiner, Dein Stich ins Wespennetz löste aber eine Aufregung aus. Oder sieht so die von Dir anempfohlene Schnappatmung aus?

 

Ja, E. Schnell, es wird langweilig: Die andere Seite kann behaupten, was sie will. Aber wehe denjenigen, die dagegen halten.

 

Ich fasse einmal zusammen.

 

Da wurde meine mit meinem Klarnamen versehene Geschäfts-HP mit einem Link zu den Paradoxen versehen. Um die ganze Sache richtig rund zu machen, stellten diese empörten Aufklärer eine Verbindung zwischen Wanda und meinem Klarnamen her. Und nicht nur das, die ganze Sache macht ja dann erst richtig Spaß, wenn dazu mein Foto, meine Adresse mit Telefonnummer von denen öffentlich gemacht wird.

 

Meine in einer privaten Mail geäußerte Bitte um Löschung meines Klarnamens ist da so schäbig! Da hilft nur eins, der Welt diese meine Schäbigkeit mitzuteilen und wird zum großen Rundumschlag ausgeholt. Keine Pöbelei, keine Lüge, keine Beschimpfung ist dazu zu schade. Es war echt aufschlussreich für mich zu erfahren, was ich alles getan habe. Muss ein echter Tausendsassa sein.

 

Das bei deren großen Pöbelshow natürlich auch andere ihr Fett wegbekamen, ist folgerichtig. Ist doch ein Abwasch.

 

Lieber Heiner, das macht man nun wirklich nicht, Dich einfach dem siegerländischen Menschenstamm zuzuordnen. Scheint wohl im Überschwang der Pöbelverteilung passiert zu sein. Schwund ist eben überall. Scheinen Dich da im Siegerland zu brauchen, oder? Und ich verstehe Dich da schon. Wenn man mir sagte, ich wäre aus Mecklenburg, blieb mir nichts anderes übrig, mich vehement dem zu widersetzen und immer wieder zu manifestieren, ich komme aus Pommern, exakter Vorpommern. Gerade auf meinen Ausflügen ins Mecklenburgische wandte ich mich, nein, nein, nicht gerade mit Grausen, aber kurz davor war es schon, ab und freute und freue mich auf meine pommersche Heimat.

 

Nun haben Heiner Klein, Melanie und ich so reagiert, wie die rechtschaffenden Enthüller es nun wirklich nicht beabsichtigten und brauchen konnten. Die anderen wollten ihre Regeln uns überstülpen. Und was machen wir? Nehmen Schrubber und Wischlappen und eine ordentliche Portion sauberes Wasser und schon sind deren doch wahrlich ekelerregenden Hinterlassenschaften dorthin befördert, wo sie hin gehören. Dem mussten nun diese einzig wahren Sauberdeutschen mutig entgegentreten, denn nur in ihrem eigenen Gestank fühlen sie sich daheim. Ihre Stammtische wurden in die „richtige“ Richtung aktiviert, wie ja zu lesen war und ist. Persönliche Reputationen wurden ins Feld geführt. Die Bedeutsamkeit von Dumpfgeblase bedarf eben jeder verbalen Munition.

 

Zeigt doch neuen Mut, den Mut der leistungslosen Linksträger. Stellt Eure Fotos, versehen mit Euren Adressen, Berufen, Firmen ins Netz. Gleiches Recht für alle! Ihr habt es doch wahrlich nicht nötig, Euch hinter den Fichten zu verstecken. So sind Eure Hinterlassenschaften doch nur zu riechen. Zeigt Mut und die Welt, Eure Welt, wird es Euch danken. Na gut, Ihr müsst dann aber auch damit leben, aufmerksam betrachtet zu werden und so einige Betrachter werden sicherlich manch lustigen Spruch zur Hand haben und ihn mit gespitzten Lippen von den deutschen Dächern pfeifen. Derartige Banalität aber ficht Euch doch nicht an. Eure Klarstellungen mit den unzähligen Nachträgen und Ergänzungen haben dies bereits bisher untermauert und es ist noch so viel Raum und Platz für derartiges.

 

Eins ist ganz sicher. Der Paradoxe, der Wahrheitsfetischist, der Pseudophilosoph und die Lügenbaronin werden uns in den vielfältigsten Gestalten und an den kuriosesten Orten erhalten bleiben. Sie werden Hinz und Kunz, alle aus der realen Welt, für ihr eigenes Scheitern, für ihre eigene „glückliche“ Unzufriedenheit verantwortlich machen. Machen müssen. Dazu sind sie bei Androhung ihres Gesichtsverlustes verurteilt. So wird schon jetzt der 2. Alternative Wissenskongress vorbereitet. Der erste war im westfälischen Witten und der zweite ist wo? Die nehmen richtig viel Geld in die Hand, um Dummheit den Rahmen zu geben, der ihr nun mal gebührt.

 

Meine Mutter selig ermahnte mich zeitlebens, „Größing, sag immer die Wahrheit:“. Was sie mir aber nicht sagte, wie angepis… die anderen reagieren, wenn ich mich an ihren Rat halte, Na gut, auch Mütter können nicht alles voraussehen.

 

Ich danke meinen Freunden. Wir hören, lesen und sehen uns. Im wahrsten Sinne des Wortes.

 

Wanda

Melanie HH

(Dienstag, 14. April 2015 08:51)

Sehr geehrter Herr Klein,

 

vielen Dank für Ihren Beitrag. Das erklärt natürlich einiges über Dietrich. Und natürlich haben immer die anderen Schuld. So erging es ja auch dem Bauzeichner oder war es doch ein Architekt, der in irgendeinem Forum klagte, seine Kunden, die nicht zahlten, haben ihn Pleite gehen lassen. So ist es mit den anderen.

 

An dem ganzen Streit hier sind auch andere Schuld, aber gewiss nicht die drei Herren und die Lügenbaronin. Wo kämen wir denn sonst hin?

 

Sie haben alles aufn Punkt gebracht, Herr Klein.

 

Ihnen alles Gute und liebe Grüße, Melanie

E. Schnell

(Dienstag, 14. April 2015 07:22)

Herr Klein, da haben Sie aber etwas angerichtet. Ich komme bei den zwei anderen gar nicht mehr mit dem Zählen hinterher, so viele Nachträge und Ergänzungen gibt es da zu lesen.

 

Hallo MLM,

was habe ich Ihnen gesagt, Sie müssen nur warten können. Wie schreibt Kroiß, eine Geschäfts-HP gibt es nicht? Da hat er doch recht, diese gibt es nicht. Warum schrieb er als Meister des Wortes nicht „gab es nicht“? Sehr aufschlussreich dieser „Versprecher“. Und es werden noch einige „Versprecher“ kommen. Ganz sicher.

 

Und erst die Herbst. Sie schrieb heute: „Ich gebe grundsätzlich keine Nicknamen anderer Menschen ohne deren Erlaubnis weiter ….“ Ob sie da schon vergessen hatte, was sie am 7.4.2015 schrieb? „…Sollte der ehemalige Lebensgefährte von Heidrun dies von mir behauptet haben,… … wenn sich wie hier der “Gegner“ Wolfgang nicht wehren konnte.“ Weiß sie nicht mehr, was sie gerade vor einer Woche schrieb, dass sie sich selbst widerlegt?

 

Es wird allmählich langweilig. Aber ein Gutes hat die Sache doch. Ich weiß jetzt, warum die SPD so weit unten rummacht. Dieser Ortsvorsitzende oder wie er sich nennt, hat es mir erklärt.

 

Ihre E. Schnell

Torben Köhn

(Dienstag, 14. April 2015 00:08)

Herr Klein, ein sehr lesenswerter Beitrag. Chapeau

 

Torben Köhn

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Montag, 13. April 2015 13:57)

„Wenn der Löwe weit weg ist, spielt sich der Wolf gern als Löwe auf.“ (Äsop)

 

„Wage dich nicht an Dinge, die deine Kräfte übersteigen; es gibt sonst zum Schaden noch Spott.“ (Äsop)

 

„Ein Ochse kann stoßen, aber nicht beleidigen.“ (volkstümliches deutsches Sprichwort)

 

„Können wir jemanden hassen, der Sklave seiner eigenen verstörenden Emotionen ist, anderen deshalb schadet und sich schließlich selbst zugrunde richtet? Verdient er nicht eher unser Mitgefühl?“ (Dalai Lama )

 

Für jeden der selbsternannten Beleidigten und Beschimpften ist bestimmt das passende Zitat dabei.

 

Wer geglaubt hat, ich würde mich am Überbietungswettkampf eines wutschnaubenden Triumvirats beteiligen, den muss ich in seiner lüsternen Effekthascherei enttäuschen, denn das Wühlen im Dreck und das sich Suhlen im Schlamm überlasse ich selbstverständlich gerne den Wildschweinen und brauche dafür keine Anhänger zu mobilisieren, denn das Wühlen und Suhlen ist nicht zu überriechen.

 

Dieses sind auch keine Rechtfertigungsversuche - warum denn auch? - sondern es ist ein Kommentar, der sich mit den Ausführungen derer in „eigener Sache“ auseinandersetzt, ohne dass mich dazu weder „Freunde noch Bekannte“ animieren mussten, sondern es ist mein freier Wille, der auf selbständigem Denken beruht und keiner „freundschaftlichen Absprachen“ bedarf.

 

Dass ein Saulus zum Paulus geworden ist, macht mich stolz und zeigt, dass man auch verzeihen können muss, was jedoch nicht jedem gegeben ist. Dazu gehört Mut, der denen nicht nur hier fehlt. Wenn mich aber jemand – wie in diesem Falle Fritz - von außen auf Dinge aufmerksam macht, für die mir aufgrund des fehlenden Abstands die Sicht fehlte, habe ich gerne die Chance genutzt, mich zu „verbessern“ und das habe ich getan. Mehr nicht, aber man erhoffe sich nicht, dass das immer so sein wird!

 

Leider muss ich die „zusammengerotteten“ Pöbler, Besserwisser und Gerechtigkeitsfanatiker“ - vor allem aber den aus Winterberg, über den dort jeder sofort die Nase rümpft, wenn man seinen Namen nennt: „Ach der…. der ewige Nörgler, Besserwisser und Weltverbesserer, ach ja den…..“ (Bekannte, die geschäftlich vor einiger Zeit mit ihm zu tun hatten, haben mir das so berichtet) - dahingehend enttäuschen, dass ich trotz - oder besser gesagt, wegen meiner mehr als achtzig Jahre - die pure Lust am Leben verspüre und hoffentlich noch lange an einem glücklichen, zufriedenen und herrlichen Leben im Kreise meiner Familie und lieben, aufgeschlossenen Freunden, Bekannten und Nachbarn teilhaben kann. (speziell für Kroiß: Diamantene Hochzeit und alles noch mit derselben lieben Frau!) Was will man da noch mehr?!

 

Über die „drei Persönlichkeiten“ ist doch eigentlich schnell mit ein paar Sätzen alles gesagt, denn was gibt es, was dem bisher Gesagten noch hinzuzufügen wäre? Über Nietzschmann sich zu äußern, wäre reine Zeitverschwendung, denn die „ollen Kamellen“ kennen doch alle zur Genüge! Und das reicht. Jedermann kann das zweifelsohne bei deren hinterlassenen Spuren überall nachlesen.

 

Nun zum Mitschreiben.

 

G.Dietrich: Ich war und bin Zeit meines Lebens ein zufriedener Mensch („auch wenn’s nicht zu mehr als Verwaltungsdirektor eines KH gereicht hat“, so der Großkotz Dietrich. ICH bin nicht pleite gegangen und Sie!!?), der sich nicht an den „pöbelnden Rundumschlägen“ des „Triumvirats Kroiß, Nietzschmann und Dietrich“ beteiligt, denn diese Eliten wissen doch wohl so langsam, was ich von Ihnen halte und möchte nicht, dass sie erneut unter „Schnappatmung“ leiden müssen oder sich angeblich dann wieder meiner „Meinungs- und Denkrichtung“ anschließen müssten.

 

So bleibt letztlich ein Kotzbrocken halt ein Kotzbrocken (zugegeben: eine derbe Wortwahl, dafür aber klar und verständlich!) Was sein muss, muss sein, denn wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um!

 

Das musste so deutlich einfach mal sein und ich sage es mit dieser Deutlichkeit, insbesondere jetzt, wo sich diese „Truppe“ Anerkennung und Bewunderung von außen mit ihren diffamierenden Lügen sucht, weil sie ja schließlich von den Urteilen IHRER Außenwelt abhängig sind.

 

Deswegen:

 

Es konnte damals einfach nicht sein, dass man sich als „hilflos und blöd“ empfinden musste, so, als ob andere Menschen - in diesem Fall konkret Jemand wie Nietzschmann, Kroiß und vor allem aber Dietrich - mit einigen machen wollten (konnten), was sie wollten und auch getan haben.

 

Man sollte sich als ihre Marionetten fühlen, an deren Fäden diese selbsternannte Elite nach Belieben ziehen und nach ihrer Pfeife tanzen lassen woll(t)en.

 

Manche woll(t)en das, weil sie es schön fanden, andere „fertig“ machen zu können, mir reichte es und habe mich deshalb für den Weg entschieden, den ich dann auch entschieden gegangen bin.

 

Vor allen Dingen bin ich deswegen zufrieden mit mir selbst. Ich stehe mitten im Leben und lasse mir doch nicht von den so „elitär Andersdenkenden“ weder den Mund noch meine eigene Meinung/Sichtweise verbieten. Weder von einem Nietzschmann, Dietrich noch Kroiß!

 

Drum gibt es in meinem Leben auch kaum etwas, was ich nicht wieder so machen würde. Für mich ist und war es immer wichtig, vor mir selber bestehen zu können. Und das konnte und kann ich jeden Tag, den ich noch erleben darf oder bisher erleben durfte.

 

 

Teil 2 folgt

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Montag, 13. April 2015 13:55)

Teil 2

 

Dass ich das bis heute geschafft habe, macht mich glücklich und zufrieden. Und für mich war es schon immer so, mich selber zu hinterfragen und grundsätzlich meine Einstellung zu überdenken- Nur in diesem Falle gab es nichts zu überdenken, denn ich wäre mir selbst gegenüber unglaubwürdig geworden, wenn ich nicht so gehandelt hätte.

 

Das ist mir mein Leben lang bisher immer gut gelungen und deswegen kann ich auch heute ganz beruhigt und zufrieden auf einen beruflichen Weg zurückblicken - ein „hochsauerländischer Dilletant“ versucht mir den zwar mit LÜGEN streitig zu machen, leider jedoch vergeblich - da es mir dieser Weg auch heute noch ermöglicht, an meiner alten Wirkungsstätte ein gern gesehener menschlicher Chef und Freund zu sein, dessen Lebenserfahrung oftmals genutzt und dessen Ratschläge auch heute noch gerne angenommen und geschätzt werden.

 

Mit den mir oft von außen aufgezwungenen Umständen (Nietzschmann, Kroiß, Dietrich ) - irgendwann reichte es dann auch schon mal und dann muss Klartext geredet werden – habe ich entsprechend meiner Einstellung so gehandelt, wie ich gehandelt habe. Punkt!

 

Und das war auch gut so, wie dies die Erklärungen des Triumvirats in „eigener Sache“ hier und jetzt ja auch eindeutig bestätigen.

 

Entweder geblieben oder mit einem Abgang geändert, wenn es notwendig schien bzw. scheint. Doch dazu fehlte es den „Richtern“ (von wem eigentlich berufen?) der Mut und so mussten andere fadenscheinige Ausreden herhalten.

 

Ausdauer ist ein starkes Zeichen meines Wesens und ich stehe auch dann immer noch, wenn alle anderen schon längst umgefallen sind.

 

Drum stehe ich auch jetzt noch mitten im Leben! Ich lebe meinen christlichen Glauben, wie ich ihn seit über 80 Jahren praktiziere und lasse mir auch nicht von anderen „Christ oder christlich sein“ definieren oder gar vorschreiben (schon gar nicht von irgendjemand lächerlich machen!). Wenn die Heuchelei, Scheinheiligkeit und Verlogenheit benötigen, ist das ihre Sache. Ich setze meine Gradlinigkeit, Bescheidenheit, Gerechtigkeit (soweit das möglich ist) verbunden mit respektvollem Umgang mit Menschen, meine Wahrheits- und Nächstenliebe, klaren Blick und Selbstvertrauen dagegen. Denn das Bild, das man von sich selbst hat, formt und lässt einem zu dem werden, was man von sich hält.

 

Auch deshalb sind Gemeinsinn und ehrenamtlicher Einsatz auch heute für mich immer noch an der Tagesordnung.

 

Nun wäre es aber von mir auch nicht nur unfair, sondern auch intellektuell unredlich, wenn ich bei der Frage nach meinem Glauben nur auf die subjektive „Innenseite“ verweisen würde, nein, christlicher Glaube ist immer in die Pflicht genommen, Rechenschaft über seine Inhalte und Beweggründe abzugeben, welche auch für Nichtchristen in solch konkreten Fällen nachvollziehbar sein dürften. Das gelingt mir nicht immer, aber ich versuche es ständig.

 

Damit bin ich bis heute gut gefahren und kann damit gut leben! Ich bin einfach nur ein glücklicher zufriedener Mensch, für den „Frustration“ ein Fremdwort ist. Ich habe ein gesundes Selbstbewusstsein und deswegen auch ein gutes Selbstwertgefühl.

 

Denn das Bild, das man von sich selbst hat, entscheidet darüber, ob man sich geliebt oder ungeliebt fühlt, ob man liebevolle und harmonische Beziehungen hat, ob man glücklich oder unglücklich ist.

 

 

Teil folgt 3

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Montag, 13. April 2015 13:54)

Teil 3

 

 

Lieber „arm im Geiste“ dafür aber mit einem gesunden Menschenverstand ausgestattet, statt narzisstisch krank und realitätsverloren, selbstherrlich und arrogant. Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung finden keinen Zugang zu ihrem wahren Selbst. Sie orientieren sich allein an dem, was sich im Äußeren abspielt. Impulse, die aus dem Herzen kommen, werden weitgehend ignoriert und unterdrückt. Durch ihre Überschätzung (Selbstüberschätzung) der eigenen Fähigkeiten fühlen sich solche Menschen zunehmend zu einer fiktiven „Elite“ hingezogen und den gewöhnlichen Menschen überlegen.

 

Dafür braucht er, der Narziss, gesteigerte Anerkennung (s. Foren), um sein Selbstwertgefühl weiter zu stärken, kann dabei aber gleichzeitig gar nicht auf die Bedürfnisse anderer Menschen eingehen. Empathie somit Fehlanzeige.

 

Und ein solches Ungleichgewicht (trifft auf Kroiß, Dietrich und Nietzschmann passgenau zu) lässt sie deswegen arrogant, herablassend, snobistisch und überheblich erscheinen, um dann im gleichen Zuge ihre „Mitmenschen“ als ängstlich und schwach abzuwerten.

 

Es herrscht extreme Verdrängung und Verleugnung, keinerlei Selbstreflexion und Selbstdistanz, nach außen hin natürlich frei von jeglichen Selbstzweifeln, unfähig zur Selbstironie, humorlos, unfähig zur Einsicht, zu Verhaltensänderungen, Persönlichkeitsentwicklung ist für sie ein Fremdwort.

 

Krankhaft missgünstig, sind sofort eingeschnappt, wenn jemand anderer die von ihnen existenziell benötigte Aufmerksamkeit erhält, gemäß ihrer kranken Ego-Logik nimmt ihnen der andere etwas weg, was doch rechtmäßig ihnen zusteht.

 

Sie müssen halt immer im Mittelpunkt stehen, halten auch schon mal Monologe, alle müssen nach ihrer Pfeife tanzen, wodurch sie natürlich ihre tiefsitzenden Minderwertigkeitskomplexe kompensieren, maßen sich ständig Urteile über Dinge an, von denen sie nicht die geringste Ahnung haben und merken noch nicht einmal, wie lächerlich sie sich dabei machen.

 

Dabei suchen sich deshalb diese Narzissten gezielt ihr devotes Publikum aus, also solche Leute, die ihnen nicht „gefährlich“ werden können.

 

Damit muss endlich mal Schluss gemacht werden, weil sie keine gleichrangigen sozialen Kontakte auf Augenhöhe ertragen können.

 

Dabei müssen sie entweder andere kontrollieren, klein halten, beherrschen und auf ihr Mittelmaß herunterziehen. Das ist die Realität gewesen und deswegen musste man ihnen den „Spiegel“ vorhalten. Ich weiß – Till Eulenspiegel alias Kroiß -, dass Menschen drüber sprechen, wie gern Sie anderen den Spiegel vorhalten. Wenn man es aber bei ihnen tut, dann haben sie meist irgendwelche fadenscheinige Argumente dagegen (s. „in eigener Sache“ mit den Ergänzungen).

 

Und letztlich: Narzissten hassen (Achtung: Nietzschmann ) autonome, unabhängige selbständig denkende selbstbewusste Menschen mit Rückgrat. Sie hassen grundsätzlich das, was sie selber nicht sind und sein können (OT: „ich habe erkannt, dass es zwecklos ist, über Kreuz zu diskutieren…..“). Hat er sich mal gefragt, warum das wohl so war, so ist und er alles dransetzt, dass dies so bleibt?

 

Fazit:

 

Wenn Narzissten sich angegriffen fühlen, zeigen sie drei Verteidigungsstrategien:

 

1. Leugnen, abstreiten – „Hab ich nie gesagt“

2. Gegenangriff – „ Du hast doch auch….“ Wo sind deine Beweise dafür?“

3. Flucht in die Rolle der armen verfolgten Unschuld – „ Was habe ich nun denn schon wieder verbrochen?“ „Aber ich doch nicht!“

 

Und so einen wollten die auch aus mir machen, doch dazu hat es nie gereicht. Und wird es nie reichen!

 

Auch ich bin nicht fehlerlos, Gott bewahre, kann aber im Allgemeinen zu meinen Fehlern stehen. Ich bin kein „Nickemännchen“, das bedingungslos alles akzeptiert und auch kein blauäugiger „Ja-Sager“, wenn Jemand anderes mir etwas überzustülpen ( z.B. Meinung) versucht. Das kann manchmal sehr schmerzhaft und bitter sein. Doch müssen klare Verhältnisse geschaffen werden und das habe ich auch getan!

 

Ehrlichkeit und Offenheit, so scheint es, machen verletzlich, trotzdem aber habe und hatte ich den Mut, offen und ehrlich zu sein und geradeaus zu sagen, was ich denke. Ich hatte den Mut ehrlich zu sein und riskierte, als schwach (noch harmlos von mir formuliert) angesehen zu werden und habe und hatte immer den Mut, etwas zu riskieren, wie auch jetzt!

 

Auf die Anwürfe in Sachen Herbst – oder sollte ich doch besser Gerda Streich aus XYZstedt schreiben? – kann ich nur angewidert sagen: soviel zu Privatsphäre, Verschwiegenheit und Freundschaft!

 

Ihnen „Dreien“ möchte ich mit einem Zitat von Äsop (griechischer Philosoph!)

etwas in’s Stammbuch schreiben:

 

„Schenke niemals dein Vertrauen einem „Freund“, der dich in deinem Kummer verleugnet (hat).“

 

Über Frau Gerda Streich alias Herbst ist schnell alles gesagt, denn dazu benötigt man nur drei Worte: Unappetitliche stinkende Hinterlassenschaften!

 

Soviel dazu. Und deswegen hat Frau Müller meine volle Sympathie und Unterstützung. Einfach nur fies, was sich solche Menschen in aller Öffentlichkeit erlauben und die dann auch noch in einem „erlauchten Kreis von Denkern und Dichtern“ uneingeschränkte Solidarität erfahren, obwohl gelogen wird, was das Zeug hält

 

DAS ist unterste Schublade!

 

 

Teil folgt 4

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Montag, 13. April 2015 13:51)

Teil 4

 

 

Nur gut, dass Melanie dazu bereits das Nötigste geschrieben hat. Dieses sollte für die „Verursacher“ Anlass genug sein, spätestens sich jetzt einmal die Zeit dafür zu nehmen, um nachzudenken, was sie da bewusst angerichtet haben. Das ist Rufmord und der ist strafbar!

 

Da wir ja gerade bei der „Wahrheit“ sind, „Bildungsbürger Dietrich“: Ihre Behauptung über “diesen siegerländischen Besserwisser“ ist eine glatte Lüge, da ich dort weder geboren bin, noch irgendwann dort gelebt habe.

 

Weiterhin behauptet dieser Dietrich u.a. „….denn ohne diese Nähe hätte er wohl seine berufliche Stelle nicht bekommen. In seinen Heimatgefilden zählte damals wie heute die Zugehörigkeit zur „richtigen“ Partei mehr als können.“ Und einen Satz weiter führt er aus: „…., zu mehr hat’s wohl nicht gereicht, und…..“.

 

Leistung und Können (leider „nur“ Dipl.Kfm. und Stb.) haben meinen beruflichen Weg geprägt! Wenn jedoch jemand, wie dieser Dietrich aus Winterberg – N. glaubt, stattdessen nur mit ungeheuerlichen Diffamierungen arbeiten zu müssen, dann darf er sich letztlich nicht wundern, dass er pleiteging. Neid und Hass sind und waren immer schlechte Ratgeber!

 

Deswegen:

 

Alles gelogen das mit der Pleite, Gerd Dietrich? Wenn Ihnen das man nicht wieder auf die Füße fällt?

 

Doch was tut man nicht alles, um sich bei Seinesgleichen „beliebt“ zu machen und da kann es schon mal passieren, dass man solche Nebensächlichkeiten ausblendet.

 

Ohne noch näher auf derartige Ungeheuerlichkeiten und Sauereien eines „Großkotz“, dem jegliche Lüge recht ist, einzugehen, ein Rat: Hätten Sie besser in der Schule aufgepasst, dann wären Sie nicht pleite gegangen (aber bestimmt waren auch hier wieder andere schuld?). Ich kann mich ruhigen Gewissens präsentieren, ohne auch nur annähernd Gefahr zu laufen, dem Wunschdenken eines Verschwörungstheoretikers , eines „Traumwandlers und realitätsfernen Narzissten“ entsprechen zu wollen. Ich brauchte und brauche keine „Steigbügelhalter“, solche wie Sie erst recht nicht!

 

Dass Sie sich bei soviel Dreck am Stecken dann noch über die Lügenpresse mokieren, obwohl Sie keinen Deut besser sind, schlägt dem Fass den Boden aus!

 

Pfui, kann ich da nur sagen, was Sie so alles an verbalem Müll entsorgen! Wozu sind Sie eigentlich noch alles fähig? Aber was soll’s, nicht wahr? Es geht ja nur um die Wahrheit und da hält man es in Ihren Kreisen nicht so genau damit.

 

Das hier ist an Geschmacklosigkeit nicht mehr zu überbieten! Für mich ist das einfach nur abstoßend!

 

Hauptsache, Ihre Claqueure stehen Spalier und applaudieren so einem Kotzbrocken. Wie verlogen der doch ist, habe ich von Anfang an gewusst und deswegen ist mir dann auch der Kragen geplatzt, so wie es zu lesen war.

 

Und wer ist da „Marie“… ? Wer soll diese Person überhaupt sein? Muss man „die“ kennen? Oder verhält es sich nicht vielmehr so mit dieser „Marie“, wie mit dem viel zitierten berühmt berüchtigten Sack Reis in China? Nur eins noch: Wes Geistes Kind die ist, beweist sie in den Foren ständig – und Sie sind dabei. Bravo!

Und wenn mir schon mal jemand die „Meinung geigen soll“, dann müsste es sicherlich ein anderes Kaliber sein, um Wirkung zu hinterlassen. Aber nicht so eine billige „Marie“! Ich dachte doch, jemand wie Sie, Dietrich, hätte einen besseren Geschmack gehabt? Aber so kann auch ich mich irren.

 

Sie haben allerdings recht, ich „schnappe gerne Luft“ – vor allem jetzt, denn die Frühlingsluft tut ja soooo gut. Deshalb rate ich jedem, diese Luft zu „schnappen“. Eine Unterlassung könnte existenziell sein.

 

Dass dieses „Dreigestirn“ an Schnappatmung leidet, steht wohl außer Frage, vor allem dann. wenn man die geistigen Ergüsse in „eigener Sache“ im Internet liest!?

 

Drum lieber ein „Altersweiser“,Kroiß, als ein Wichtigtuer und Selbstdarsteller, der weder Fisch noch Fleisch zu sein scheint. Aber die „Ergüsse“ der letzten Tage zeigen ein klares BILD!

 

Ich nehme das Altwerden mit allen Sinnen an, was es auch so mit sich bringt, auch dieses hier.

 

Haben Sie also mit allen Menschen Geduld, besonders aber mit sich selbst (eine Altersweisheit). Dann werden Sie alle im Alter die Vorzüge von Weisheit, Wohlwollen, Güte, Geduld, Gelassenheit und Friede genießen können.

 

Mein Lebensprogramm für das „dritte Alter“:

 

Immer für jemanden da sein, immer etwas zu tun haben, darin liegt das Geheimnis, wie man alt werden und zugleich jung bleiben kann. Wer liebt, wird nicht alt!

 

Hinweis:

 

Alle, die jetzt oder zukünftig hinter meinem Rücken reden, reden genau genommen mit meinem Hintern!

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

auch an diejenigen, die mich nicht mögen und verstehen wollen (können?)

 

Heiner Klein

Melanie HH

(Sonntag, 12. April 2015 22:39)

Danke Steffi für Ihren Beitrag.

 

Mir war schon vorher klar, dass Herbst es alles unter Lüge abstempelt. Was blieb ihr auch anderes übrig? Und wundert tue ich mich auch nicht mehr über ihre letzte Aussage in diesen Beitrag. Der strotzt nur so von einer Unterstellung, aber egal, die dürfen das.

 

Und den Pseudophilosophen nehme ich schon lange nicht mehr ernst. Aber putzig, wie er versucht sich zurechtfertigen, sprich wegen Facebook usw. Ja, ja, so manch einer braucht ne Leiter um in den Spiegel zusehen.

 

Viele Grüße, Melanie

Steffi B.

(Samstag, 11. April 2015 19:31)

Ein Hallo in die Runde,

 

ich möchte mich gerne noch mal äußern und auf einiges von Herrn Nietzschmann eingehen. Ich habe Ihren Beitrag zur Kenntnis genommen und man kann sicherlich über die Wortwahl von MLM streiten, nur hat sie sich in den Jahren nicht wirklich verändert. Sie ist noch nie zimperlich mit den Worten umgegangen und wenn ich mich recht erinnere, fanden die Beiträge bei Ihnen und den anderen Zuspruch. Auch wenn man hier zurückblickt, denke ich nicht, dass wegen einer Herbst die Beiträge nicht freigeschaltet worden sind. Wenn Sie ehrlich zu sich selber sind, dann wissen Sie es auch. Es hat sich alles extrem hoch geschaukelt.

Was ich aber von Ihnen und Kroiß ziemlich ungerecht finde, ist, dass Sie beide einer Melanie den Vorwurf machen, sie würde Persönliches ausplaudern. Zitat von Herrn Nietzschmann: „Ich habe mich diesbezüglich dezent aus diesem Streit herausgehalten. Heute stelle ich mich klar auf die Seite von Herbst. Ich verfüge über Informationen, die eindeutig für Herbst sprechen. Näher möchte ich dazu nicht eingehen, da ich die Privatsphäre achte.Nur soviel, es ist schon beachtlich, wenn ein unmittelbarer Beteiligter aus dem Umfeld von Wanda Müller, mir als völlig Unbekannten Details aus den Privatleben mailt. „Zitat von Herrn Kroiß“ (von Wanda weiß ich allerdings auch ein paar Dinge bzgl. Frustration::). Was sollen diese Andeutungen? Und das eine MLM frustriert war, bei dem, was sie erlebt hat, das kann man ihr nun nicht zum Vorwurf machen.

Dann schreiben Sie, man würde Nebenbaustellen eröffnen. Also, Sie beide fangen damit an, schmeißen Sachen in den Raum und lassen es dann einfach so stehen. Ich finde es richtig, dass Melanie es genauso gemacht hat. Denn wie man ja sehen kann, standen Ihre Beiträge zuerst da.

Auch habe ich das von Herbst bei Herrn Dietrich gelesen. Ganz ehrlich Herbst, es wäre besser gewesen, Sie hätten geschwiegen. Erst Melanie unterstellen, sie hätte gelogen, dann aber den Ex von MLM als erste und einzige mit dem Klarnamen hinhängen, garniert mit Ihren Unterstellungen und Vermutungen. Wenn es für Sie, wie Sie ja schrieben, ein Drama war, dann wäre es besser gewesen, den Mund zu halten. Das sagt alles über Sie aus. Jetzt glaube ich Melanie noch mehr, als ich es schon vorher getan habe. Entschuldigen Sie meine Wortwahl, aber das was Sie gemacht haben, war sehr billig.

 

Ich wünsche mir, man nimmt meinen Beitrag auch zur Kenntnis, den ich völlig unaufgeregt geschrieben habe.

 

Viele Grüße

 

Steffi B.

Torben Köhn

(Donnerstag, 09. April 2015 10:24)

Hallo Melanie,

 

Weiß wirklich nicht, wo diese Herren leben. Auf welchem Stern. Wenn ich die letzte Klarstellung lese, vermute ich, dass es ganz weit weg ist. Die basteln sich ihre Welt so zurecht, wie es ihnen am besten passt. Gerechtigkeitssinn hin, Gerechtigkeitssinn her, was wäre denn, wenn sie diesen endlich einmal anwenden. Allein der letzte Satz, dass sie weiter in den Foren schreiben werden, zeigt, sie haben nichts verstanden, nicht ein Wort, was vorallem Sie Melanie denen sagten.

 

Irgendwie merkten sie, sie haben auf das falsche Pferde gesetzt. Die verbreiteten Lügen haben Sie ja mit vielen Punkten entlarvt und dass sie diesen Lügen aufgesessen sind, muss ihnen ja wehtun. Also bleibt den Herren nur ein gesammelter Rückzug übrig. Erst hier eine hinterhältige Aktion gegen Wanda anfangen, dann, als sie merkten, die Aktion von ihnen geht nach hinten los, dann behaupten, Wanda hätte ja damit angefangen und dann sich verp… Ja, ja, so sind die, die immer wieder betonen müssen, ihr Herz links zu tragen.

 

Melanie, Ihnen eine gute Zeit. Aber jetzt kommt eine „Drohung“. Ich werde vielleicht in den Foren auch mal schreiben. Da können Sie sicher sein, ich werde dann nicht Ihrer Meinung sein.

 

Torben Köhn

Wanda

(Mittwoch, 08. April 2015 12:25)

Es ist schon erstaunlich, aus dem Internet zu erfahren, was ich alles (mir) geleistet habe. Dazu werde ich in Massen zitiert, die dann, natürlich nur in guter Absicht, zerpflückt, zugeordnet. ausgebaut und ergänzt werden. Was bei dieser Aktion der einzig wahren deutschen Rechtschaffenden unter den Tisch gekehrt, verdreht und mit eigenen Taten belegt wird, tut nun wahrlich nichts zur Sache, Das passiert nun mal im Eifer des Gefechts. Schwund ist eben überall. Das Ziel darf nur nicht aus den Augen verloren werden und um das zu erreichen, ist jedes Mittel recht.

 

Du Melanie, wurdest nach Deiner Schilderung Deiner Erlebnisse madig gemacht. Nein, nein, nicht mit Fakten, Fakten, Fakten, sondern mit moralischen Vorwürfen. Moral ist immer gut. Wie kannst Du aber auch über mich schreiben! Nur die vergessen vorsorglich dabei, Du warst dabei. Sie vergessen, dass ich bereits im Sommer 2012 diese Erlebnisse aus meiner Warte gesehen hier auf der HP niederschrieb.

 

Damals wurde von denen recht peinlich berührt zur Seite geguckt (sowas gehört sich aber nicht, Wanda) und heute wirst Du exakt zu diesen Erlebnissen, die leider auch Teil Deiner sind, madig gemacht. Und dazu eine Empörung entfacht, die zeigt, wie die Moralsiegelbewahrer die Welt sehen wollen oder nur können. Ihre eigenen gelebten und nicht gelebten Erlebnisse als Vorbild ins Netz stellen, aber andere madig machen. Deren großer Rundumschlag hat nicht nur ihren moralischen Anstrich (ich überlege immer noch, welche Farbe die gewählt haben), sondern endet in einfach primitiven Pöbeleien.

 

Nicht nur Du musst herhalten, Heiner Klein kriegt da auch sein Fett ab. Wär ja auch echt schade und vergeudete Liebesmüh, wenn die schon einmal dabei sind, ihn auszulassen.

 

Da gibt ein Nietzschmann eine Runde Freibier an seinem Stammtisch aus und seine so Beschenkten zeigen ihre Dankbarkeit. Was machen die aber dann, wenn sie besoffen unterm Tisch liegen? So gehandicapt haben die nicht mitbekommen, als mir ihr Gönner Ratschläge gab, Kumpel, der er nun mal ist, wie ich meine Klickzahlen auf Trab bringen kann.

 

Da weint ein Kroiß bitterliche Tränen, dass Du, Melanie, über die von ihm selbst veröffentlichten Fotos Deine Kommentare abgibst. Wie kannst Du aber auch! Der nimmt sein Fotoalbum aus dem häuslichen Schrank, klemmt es sich unterm Arm und flurstrakts nagelt er es an die große Litfaßsäule auf seinem Marktplatz und erwartet, jeder möge sich daran erfreuen. Ehrlich, Melanie, wie kannst Du aber! Du hast zu liken, verdammt aber auch. So bleibt ihm nur der Weg der Beschwerde, um seine Abscheu über Dein Verhalten zu zeigen. Mit vielen bitterlich geweinten Tränen. Tat er Dir da nicht leid, Du Herzlose Du?

 

Da ist der Dietrich schon aus einem anderen Holz geschnitzt. Seine Verschwörungstheorien aus dubiosen Quellen (ich habe vergessen, wie die GJ-Moderation diese bezeichnete) sind ihm nicht mehr genug. Seinen Humbug muss er jetzt auch über reale Personen verbreiten. Da ist keine Lüge, keine Unterstellung zu schade. Irgendwie muss er ja seinen Quatsch unter die Leute bringen. Und selbstlos, wie er nun einmal ist, schenkt er mir sogar seine Worterfindungen und die seiner Freunde (Gutmensch, Bildungsbürger, Hochbegabte; habe ganz sicher noch einige vergessen). Ob er immer noch seine Mirage sucht und sie nicht findet. Da muss er sich seine Suche mit Pöbeleien gegen mich und Heiner Klein verkürzen. Heiner Klein, was macht man mit Pöbeleien? Einfach im Klo runterspülen? Sollen sich doch die Stadtwerke mit diesem Müll beschäftigen.

 

Über die (Achtung franzi, absichtlich „die“ gewählt) „Gutmensch“ franzi ist alles gesagt. Wacker (scheint ihr zweiter Vorname zu werden), wie sie nun mal ist, stürzt sie sich in das Getümmel. Ja, ja, Trolle haben da so ihre Vorteile. Ist das eigentlich schon Wettbewerbsverzerrung?

 

Letztendlich zeigt Herbst, wie sie sich bei den Mutigen einreiht. Von Hass und Wut verfolgt, verkündete sie, sie würde trotz aller Anfeindungen weiter in diversen Foren schreiben. Nicht nur, dass niemand es ihr verbat, sondern mein Kaffeekränzchen dies erwartet. Wann hätte man dann in einem politischen Forum etwas zum Lachen, wenn sie nicht mehr schreibt (Danke, Melanie für Deine nicht repräsentativen, da nicht vollständigen. Beispiele). Bitte, bitte weitermachen! Sie würde uns fehlen. Aber immer schön bei der Wahrheit bleiben.

 

Eigentlich ist in meiner Kurzgeschichte „Hinterlassenschaften“ alles von mir gesagt worden. Eigentlich.

 

Nun wird es Zeit, mich zu richten. Ich freue mich schon auf Kaffee und Kuchen bei Ihnen E. Schnell. In zwei Wochen bin ich wieder dran. Ulla, sei nicht traurig, im Sommer bin ich wieder bei Dir und gucke über deinen Balkon auf den Sund. Ich danke Euch beiden sehr! Wie auch allen anderen, die hier bei mir schrieben. So wird das Wort, Klasse statt Masse, gelebte Realität. Danke.

 

Heidrun alias Wanda Marie Luise Müller

Melanie HH

(Dienstag, 07. April 2015 23:45)

Hallo Ulla,

 

danke, dass Sie meinen Beitrag als Klarstellung gesehen haben, denn nur so war er gemeint. Aber ein Kroiß kann halt nicht. Er wird wohl nie verstehen, warum ich es so öffentlich gemacht habe.

 

Auch stimme ich Ihnen voll zu, was den Klarnamen betrifft.

 

Wissen Sie, einer von denen sollte mir mal plausibel erklären, warum MLM ihre berufliche HP zu den Paranoiden verlinkt. Ich habe lange überlegt, aber ich komme nicht auf einen Nenner. Bin wohl zu dumm! Das ist die eine Sache, aber die andere ist, wie Sie es richtig erkannt haben, wollen die wohl MLM so schädigen, dass sie keinen Fuß mehr auf den Boden bekommt. Warum auch immer?! Wissen Sie, ich bin weder bei Facebook, Twitter und sonst wo, das alles hat seinen Grund, aber wenn es nach Herbst geht, dann habe ich ja was zu verbergen, weil man mich ja nicht im Internet finden kann. Aber wenn ich mir jetzt so einen Kroiß anschaue, dann habe ich alles richtig gemacht.

 

Gruß Melanie

Melanie HH

(Dienstag, 07. April 2015 23:03)

Ach Pseudophilosoph, Sie wollen und können wohl nicht verstehen, wie immer!!!!!!!!!! Sie heben sich ja gerne hervor, als Gutmensch und Moralapostel. Mein Gott, gehen Sie jetzt schon den gleichen Weg wie Herbst? Sie sprechen jetzt von Unterstellungen, was auf Sie bezogen ist, aber Ihre Unterstellungen sind genehm oder wie? Sie haben meinen Beitrag wohl absichtlich falsch verstanden?! Wie immer!! Wenn ein Herr Nietzschmann genauso wie Sie über Sachen schreiben, die SIE BEIDE nicht wirklich miterlebt haben, aber öffentlich darüber Andeutungen machen, dann sagt das doch einiges aus. Auch dass Gerd 49 nun seinen Senf dazu abgeben mußte, wundert mich nicht. Fühlte er sich wohl auch dadurch ertappt, daß er zu diesen Menschen gehört, die Privates öffentlich machen. Siehe die Mail von Herbst, die er MLM geschickt hat. Aber meine Mail an Gerd 49 haben Sie ja auch sicherlich schon bekommen, gell? Der macht das doch gerne.

 

Und das Sie schreiben “Dass Menschen dazu aber die „Internetöffentlichkeit“ brauchen, das ist mir neu!“ sagt wirklich alles über Sie aus. Aber wenn es gegen andere geht, dann nehmen Sie es ja nicht so genau, wie Ihre aktuellen Beiträge es beweisen. Ehrlich, ich würde Sie noch gerne ernst nehmen, aber ich kann es leider nicht mehr.

 

Wenn Sie sich darüber aufregen, dass man einen Kommentar darüber abgibt, was Sie so alles bei Facebook schreiben und liken, dann tun Sie auf einmal so empört. Es tut mir ja auch leid, dass Sie es und Ihre Kommentare nicht bis ins Fernsehen geschafft haben. Aber auf der anderen Seite, wollen Sie der Welt das wirklich antun? Brrrrrr. Früher, als wir noch einen Kaiser hatten, da habe ich mal gedacht, aber heute…….

 

So und nun meine Highlights, die ich angekündigt hatte. Aber Kroiß, bitte nicht jetzt drauf eingehen, sonst würden Sie sich entblößen und die ganze Arbeit, die Sie sich mit den Beiträgen von mir und MLM gemacht haben, würde in ein anderes Licht rücken. Sie wissen schon, ihr gefällt der Austausch von politischen Themen.

 

 

Das Thema bei Anne Will lautete am 28.1.2015 “Gehört der Islam zu Deutschland?“

 

Zu diesem Thema schrieb Herbst folgendes:

 

“Hier könnte Frau Marie Luise Müller leider ein wenig irren. Die Rader Hochbrücke über den Nord Ostsee Kanal – Verbindungsweg zwischen Deutschland und Dänemark auf der A7 – ist mehr als dringend sanierungsbedürftig, bzw. muss in absehbarer Zeit ersetzt werden. Nicht unschuldig daran sind die ehemaligen Baumeister, die teilweise in die eigene Tasche gewirtschaftet haben, dass heißt heimlich an wichtigen Materialien gespart haben. Ähnlich gefährdet sollen viele andere Brücken sein.“

 

Noch Fragen?

 

Das Thema bei Anne Will lautete am 4.2.2015 “ Die Machtprobe – Tsipras gegen das alte Europa

 

Da schrieb Herbst zum Thema:

 

“Liebe Caterina,

ich kann dir wieder einmal nur aus vollem Herzen zustimmen. Allerdings lässt mich mein vorsichtiger Optimismus von vor einigen Tagen im Stich. Irgendetwas scheint doch da schon wieder hinter den Kulissen zu laufen. :(

.

Liebe Grüße

Herbst“

 

 

Das Thema bei Anne Will lautete am 25.2.2015 -“Tsipras verspricht Sparkurs – Wer glaubt ihm das noch?“

 

Da schrieb Herbst aber diesmal voll und ganz zum Thema:

 

“ “Es klappert die Mühle am rauschenden Bach”. In unserer Nähe haben wir auch noch eine. Dort gehe ich gern spazieren und mache mir so meine Gedanken.“

 

Das Klappern hörte man nicht nur in Hamburg, sondern bis nach Athen. Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp.

 

 

Das Thema bei Anne Will lautete am 05.03.2015: Mord an Boris Nemzow – Wie gefährlich ist Opposition gegen Putin?

 

„Nr. 335 von Herbst,

@ #325 Bart,

ich kann nicht einmal mehr den Rechtschreibprogrammen trauen. Sie machen was sie wollen. Da unterscheiden sie sich kaum von Politikern und anderen Menschen. Es sollte natürlich undifferenziert heißen.

Ansonsten empfehle ich dir insbesondere die Kommentare von Hans-Olaf 27 genauer zu lesen. Heute muss ich noch einige wichtige Dinge erledigen.

Mfg und gute Nacht

Herbst“

 

 

Warum haben Sie denn nicht z.B. solche Beiträge rauskopiert? Ist es doch was anderes, wenn solche Kommentare aus dem eigenen Lager kommen? Aber Hauptsache, man kann mir und andere ans Bein pissen? Gell? Leider kann ich nicht noch andere Beiträge hier posten, aber sinngemäß war da noch von Herbst an Blasewitz, warum er nicht auf das Du von Hans-Olaf eingeht, denn unter Freunden macht man das ja so. Sie hatte ja Blasewitz schon früher angehauen, ob sie nicht mal irgendwann Du zu ihm sagen kann.

 

Sie schreiben: “ Ich bin und bleibe ein Mensch, der seit frühester Jugend einen „Gerechtigkeitssinn“ hat und diesen auch stets vertritt.Und genau der ist es, welcher „streitbar“ und selbstredend „auslegbar“ ist und zu sachlichen Diskussionen führen kann und führt.“

 

Ja, diesen Gerechtigkeitssinn möchte ich Ihnen nicht absprechen, aber warum wenden Sie den nicht mal bei allen an? Meinen Sie nicht, in Ihrem Alter wird es endlich Zeit?

Steffi B.

(Dienstag, 07. April 2015 21:03)

An Melanie

 

Danke, jetzt wird mir auch so einiges klar. Herbst kam mir schon immer ein bisschen komisch vor, aber durch Ihren Beitrag haben Sie mir mein Gefühl bestätigt. Aber das eine Herbst so ist, hätte ich auch nicht gedacht. Danke, dass Sie uns alle endlich mal aufklären.

 

Steffi B.

Torben Köhn

(Dienstag, 07. April 2015 20:25)

Melanie HH, ich war nicht wirklich ein Fan von Ihnen, aber Ihr Beitrag über Herbst gibt mir sehr zu denken. Ich hatte die zwei anderen Blogs immer ständig besucht, aber Sie kommen mir sehr glaubwürdig rüber. Weil ich mich echt frage, was hat das junge Ding für einen Grund, sowas zu schreiben. Vielleicht muss man sich wie diese Herbst präsentieren, damit niemand merkt, wie sie wirklich ist. Dafür ist das Internet leider wie geschaffen.

 

Torben Köhn

Ulla

(Dienstag, 07. April 2015 18:10)

Hallo Heidrun,

 

was Frau E. Schnell geschrieben hat, darüber lohnt es sich schon nachzudenken. Sehr interessante Punkte.

 

Als ich Melanie gelesen hatte, war ich sprachlos. Du selbst hast mir viel darüber erzählt, aber jetzt von einem Außenstehenden diese ganzen Schweinereien zu lesen, lässt die Sache in einem noch viel schärferen Licht dastehen. Nachdem, was auf anderen Blogs geäußert wird, sehe ich Melanies Beitrag als eindeutige Klarstellung an. Wenn ich dann die Rechtfertigungen und Vertuschungen eines Kroiß auf seiner Seite als seine Antwort an Melanie lese, bleibt mir nur übrig, den Kopf zu schütteln. Er hat gar nichts verstanden. Aber das ist sein Problem. Ich frage mich da, warum erklären es ihm dann die anderen nicht? Ich werde es garantiert nicht tun.

 

Heidrun, Deine Hinterlassenschaften sind köstlich.

 

Ulla

E. Schnell

(Dienstag, 07. April 2015 11:27)

Hallo MLM,

 

da haben Sie aber was angerichtet und sind einigen ganz schön auf die Füße getreten. So viel Nähe haben einige nicht gerne. Da bleibt den nichts anderes übrig, als diesen Schmutz loszutreten, denn Kroiß, Dietrich und Nietzschmann haben Sie erwischt.

 

Jeder von den Dreien hat sich viel Mühe gegeben, denn wer macht sich schon die Mühe, seitenweise sich darüber auszulassen, was für ein schäbiger Zeitgenosse Sie sind. Keine Lüge, keine „Wahrheit“ ist denen dabei zu schade. Das hat aber auch einen Nachteil. Die merken nicht, wie die sich schon jetzt verraten. Ich sagte Ihnen ja schon, woran Sie das erkennen. Irgendwann können die nicht an sich halten. Es ist doch schade, wenn die Nachwelt nicht mitbekommt, wie genial die sind.

 

Gerade das Internet ist für sowas der beste Ort und es wird immer Menschen geben, die dies alles glauben. Sie MLM werden es nicht verhindern können, denn dagegen ist kein Kraut gewachsen. Sie werden überrascht sein, wer alles noch eine Rechnung mit Ihnen offen hat. Und wenn die Empörungswelle abebben sollte, kommen die Telefonbücher hinzu. So bleibt die Sache schön in Bewegung.

 

Ich nehme an, Kroiß, Nietzschmann und Dietrich haben noch einiges auf Lager. Da sind sie wie alle, die ich in meinem beruflichen Leben kennengelernt habe, denn auch viele konnten nicht aufhören. Solange, bis sie erwischt wurden.

 

Wenn dies alles nicht Sie betreffen würde, müsste ich wirklich lachen.

 

Ihre E. Schnell

F.E.

(Dienstag, 07. April 2015 00:14)

Guten Abend Marie Luise Müller

 

Lassen sie sich nicht von irgendwelchen alten Leuten unterkriegen und ich hoffe, Sie schreiben fleißig bei Anne Will weiter. Bei dem ganzen Einheitsbrei sind Ihre Beiträge ein Genuss.

 

Gruß F.E.

Melanie HH

(Montag, 06. April 2015 20:19)

Na, jetzt ist ja endlich mal Action bei dem Pseudophilosophen. Jetzt muß der Nietzschmann schon seine Anhänger mobilisieren, damit da mal was los ist. Ganz ehrlich und ohne Ironie, ich gönne es ihm.

 

Dass Herbst da mitmischt, wundert mich nicht. Das ist ihr Niveau. Vielleicht werde ich demnächst ja meine Highlights von ihr veröffentlichen, da sie ja da geschrieben hat “ Mir gefällt der Austausch von politischen Themen“ Sorry, aber ich mußte schon wieder richtig lachen.

 

Nun aber auch was von mir in eigener Sache und das ist vor allem an Herrn Nietzschmann gerichtet. Sie können mich nicht ab und das ist auch gut so, aber lesen Sie bitte mal die nächsten Zeilen ohne Wut und Zorn durch. Sie schreiben: “ Heute stelle ich mich klar auf die Seite von Herbst. Ich verfüge über Informationen, die eindeutig für Herbst sprechen. Näher möchte ich dazu nicht eingehen, da ich die Privatsphäre achte.Nur soviel, es ist schon beachtlich, wenn ein unmittelbarer Beteiligter aus dem Umfeld von Wanda Müller, mir als völlig Unbekannten Details aus den Privatleben mailt.“

 

Das Sie sich auf die Seite von Herbst stellen, dass ist Ihr gutes Recht und das möchte ich Ihnen ganz bestimmt nicht nehmen. Nun möchte ich ihnen aber auch mal was sagen, was ICH “persönlich“ erlebt habe.

 

Vorab aber noch die Frage, haben Sie sich nie gefragt, warum man Ihnen was Privates über jemanden schreibt? Spricht das für den Menschen? Sie selber schreiben ja, Sie würden sowas nicht machen, da Sie ja die Privatsphäre achten. Also, sollte man nicht da schon mal hellhörig werden?

 

Zurück zu Herbst. Was spricht für Herbst? Das sie Informationen von einem Alkoholkranken hatte? Der alles daran gelegt hat, MLM niederzumachen, sie beruflich zu schädigen? Woher ich das weiß? ICH war live als Zeugin bei den Gerichtsverhandlungen dabei.

 

Der Ex sagte vor Gericht, dass Herbst ihn bestärkt hätte, MLM fertig zu machen und Herbst befürwortete es sogar, dass der Ex auf der Arbeit anruft, um zu sagen, dass man MLM mit der Polizei abgeholt hätte Auch sagte der Ex vor Gericht, dass Herbst meinte, er hätte noch stärker zuschlagen sollen, weil MLM es verdient hätte. (Hat er nur hier gelogen, was Herbst mit Sicherheit jetzt meinen wird oder schon immer?) Das alles und noch mehr, habe ICH mit meinen eigenen Ohren im Gericht gehört und gesehen. Hat Herbst die Polizei gerufen oder es live mitbekommen, als der Ex gewaltig geworden ist? Nein? ICH aber. Hat Herbst mit der Polizei am Telefon gesprochen, als die meinten, es wäre besser für MLM, wenn sie (MLM) die Wohnung verlässt, da der Ex sich nicht unter Kontrolle hat? Nein? ICH aber. Aber Herbst wird ja nicht müde, um es ständig zu wiederholen, dass die Polizei ja MLM abgeführt hat. Haben Sie von MLM jemals gelesen, dass sie für S21 gearbeitet hat? Ja, aber erst, nachdem Herbst im Anne Will Blog darüber geschrieben hat. Warum schreibt Herbst Sachen, die man ihr privat erzählt hat? Warum hat Herbst über meinen Mann im Blog geschrieben, obwohl ich in den Foren noch nie über ihn was geschrieben habe? Wie kann eine Herbst es öffentlich schreiben, dass eine MLM die Schläge verdient hätte? Gehört sich sowas? Hat sich denn niemand gefragt, warum Herbst nach der Gerichtsverhandlung in einer Mail an Gerd 49 sich selbst „korrigierte“, nachdem Herbst im Internet jeden “informierte“, MLM sei arbeitslos gewesen? Herr Dietrich hatte ja nichts dagegen, dass MLM die Mail hier veröffentlichte. Warum mußte Herbst denn damit rumtönen, dass MLM arbeitslos gewesen sei?

 

Wissen Sie Herrn Nietzschmann, ich könnte noch viel mehr über den Ex und Herbst schreiben. Wenn jemand frustriert und angefressen ist, dann Herbst und das deshalb, weil MLM die Freundschaft gekündigt hat. Wie waren die Worte von Herbst? Eine Herbst verlässt man nicht, eine Herbst verlässt.

 

Ich habe in meinem Leben bestimmt nicht alles richtig gemacht, aber richtig war, den Kontakt zu Herbst abzubrechen. Aber dafür gibt Herbst ja auch MLM die Schuld. Diese Frau ist nicht nur Abschaum für mich, sondern das Letzte. So hinterhältig wie Herbst, können Sie, Gerd und Kroiß nicht mal zusammen sein. Ich rate Ihnen, seien Sie immer gut zu Herbst, ansonsten wissen auch bald viele über Ihr Privatleben Bescheid.

 

Stellen Sie alle sich einmal vor, Sie würden sich von Ihrem Partner trennen, der sofort Kontakt zu Herbst aufnimmt und die dann gemeinsam aushecken, wie Ihnen geschadet werden kann? Über eine Herbst müssen Sie mir nichts mehr erzählen.

 

So, nun können Sie weitermachen und wenn Sie mit Herbst telefonieren sollten, dann lassen sie sie auch mal zu Wort kommen, denn mir ist zu Ohren gekommen, dass ständig nur Sie am Telefon reden. Von wem ich das jetzt habe, ist ja überflüssig zu erwähnen. Aber ich würde gerne Mäuschen spielen, welche Ausreden Herbst jetzt dafür hat.

 

Haben Sie sich einmal die Mühe gemacht, MLM zu fragen, was an den Lügen der Herbst dran ist? Nein, nicht ein einziges Mal. Ich musste nicht fragen, ich habe die Wahrheit live gehört. Gesehen habe ich Sie und all die anderen dort nicht.

 

So, dass lag mir schon seit Jahren auf der Zunge und ich glaube, jetzt kann man mich verstehen, warum ich so eine Abneigung gegen diese Frau habe.

Ulla

(Montag, 06. April 2015 13:51)

Hallo Heidrun, ich kenne ja Deinen Klarnamen schon etwas länger.

 

Wollte mich na ja eigentlich zu diesem Zwist nicht äußern, aber wie heißt es so schön, sag niemals nie. Ich war doch sehr erstaunt, wie ein Herr Gerd Dietrich und ein Herr Nietzschmann mit Deinem Namen umgehen. Bei all den Streitigkeiten sollten doch gewisse Regeln eingehalten werden. Wenn einer in den Foren nicht mit seinem Klarnamen schreiben will, dann ist es seine Sache, aber wenn jemand anderes ihn veröffentlicht und dies mit Lügen, dann ist das echt unterste Schublade. Vor allem, weil ich das wirklich nie von einem Herrn Nietzschmann und einem Herrn Dietrich. erwartet hätte. Da ich ja nun weiß, dass Du Rentnerin bist, kann es zum Glück ja nicht mehr berufliche Konsequenzen haben. Aber wenn man die Absicht hat, jemanden so beruflich und privat zu schädigen, dann sagt es doch sehr viel über den Menschen aus und wie verzweifelt müssen die eigentlich sein? Besonders schade finde ich es von Herrn Nietzschmann, schrieb er doch immer, man könne sich mit ihm vernünftig unterhalten.

 

Heidrun, ich glaube Dir, was Dir in DDR so wiederfahren ist, weil ich vieles auch von anderen aus dem Osten gehört habe. Man könnte einem Herrn Nietzschmann ja auch unterstellen, dass er bei der Stasi war, obwohl er ja stetig meinte, dass er keiner Partei angehörte. Ist das dann eine Lüge?

 

Dir noch schöne restliche Osterstunden und viele liebe Grüße. Bleib so wie Du bist. Lass Dir nicht den Mund verbieten.

Ulla

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Freitag, 03. April 2015 18:34)

Ostern, Ostern, Aufersteh'n

Lind und leis' die Lüfte weh'n

Hell und froh die Glocken schallen:

Osterglück den Menschen allen!

 

 

Ich wünsche allen ein gesegnetes und wunderschönes Osterfest mit vielen glücklichen und geruhsamen Stunden.

 

Herzliche Ostergrüße

 

Heiner Klein alias Löwenmaul

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 02. April 2015 15:37)

Hallo Melanie, hallo Wanda, geschätzte Mitlesende und "neugierige" Zaungäste,

 

wie manipulativ doch so manche HP, wie die z.B. eines Pseudophilosophen mit einem imposanten Titel ist. Hier schreibt er nur selbst oder lässt einen zu Wort kommen, der anderswo nicht mehr landen darf (doch: noch bei dem "Winter(Bildungs)b(u)erger"). So ist es auch nicht verwunderlich, dass diesem Erzkommunisten eine Plattform geboten wird, damit der als BILDungsbürger seine schlagwortartigen Schlachtaufrufe an seine Stammtischkollegen (wen sonst interessieren sie denn wohl?) richten kann, um zum Kampf gegen den Kapitalismus, gegen die Amerikaner, gegen die Europäer gegen alles, was sich in Deutschland regt, aufzurufen und um seine ideologisch verbrämten Vorstellungen einer sozialistischen Welt a la DDR - als hätten wir die antifaschistische Propaganda nicht zur Genüge 40 Jahre lang über die Mauer hinweg ertragen müssen - überstülpen zu können.

 

Da halten wir es lieber mit Immanuel Kant, der sagte: "Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."

 

Wie wahr, denn dafür benötigt man keine Denkfabriken a la DIW, CNN oder RT deutsch usw.

 

Wenn man dann solchen Menschen den Spiegel vorhält - nicht den, in dem er sich selbst sieht (und erschrickt?), sondern den zur Erlangung von Selbsterkenntnis, um ihm begreiflich zu machen, dass sein Handeln genau so ist, wie er es bei anderen verurteilt, aber sich selbst natürlich anders sieht, dann brechen alle Dämme und sie kommen aus ihren Löchern der Charakterlosigkeit gekrochen und zeigen ihr wahres Gesicht.

 

So eben auch der Pseudophilosoph, der es auch nicht anders macht, wie seine "Gesinnungsgenossen", die als die einzig "wahren" Protagonisten allseits in den Foren bekannt sind.

 

Liebe Melanie, missgünstige neidische Menschen geben immer ein schlechtes Bild ihrer Mitmenschen ab.

 

So kann man es gut nachvollziehen, wenn man sich die Vorgehensweise und Einträge auf so einer "paradoxen politischen Seite" näher anschaut. Da werden dann genau die ForistInnen zitiert/angeführt, die in den einschlägigen Foren ihre Selbsterkenntnis verleugnen und anderen alles das zum Vorwurf machen, was sie im Umkehrschluss selbst machen (Marie, Reini, anonymus, etc.). Kotztbrocken bleibt halt doch Kotzbrocken.

 

Meiner Ansicht nach halten insbesondere diese allseits bekannten Blogger anderen ständig ihren Spiegel vor die Nase. Zuviele Menschen meinen einfach, sie wüssten alles besser oder müssten überall als DIE Experten ihren Senf dazu geben. Themen spielen keine Rolle!

 

Aber wisst Ihr, wem die meisten Menschen den Spiegel kaum oder gar nicht vorhalten, bei denen es aber am dringendsten notwendig wäre? Richtig: SICH SELBST!

 

Kaum einer reflektiert über sich selbst. Man bemängelt, beobachtet, kritisiert, beleidigt, analysiert - aber immer nur andere.

 

Hans- Joachim Maaz hat einmal gesagt: "Menschen mit narzisstischen Störungen brauchen problematische und leidvolle gesellschaftliche und soziale Verhältnisse, die ihnen helfen, ihr wirkliches Leid zu vertuschen und zu vergessen".

 

Ihr Geltungsbedürfnis lässt sich nicht anders befriedigen, denn ihre geistige Arbeit bringt nicht die dringend erforderliche Bestätigung und es besteht ja immer das Risiko, halt eben von anderen übertrumpft, überholt oder kritisiert zu werden und das ertragen Narzissten nicht.

 

Narzissten hassen autonome, unabhängige selbstständig denkende und selbstbewusste Menschen mit Rückgrat.

 

Genau darin liegt die Krux, wenn sich der Pseudophilosoph bei AW dahingehend äußert: "....wie aufrichtig kann Mitgefühl sein; wie würdevoll die Ehrung von Toten, wenn man Lebende mit Seitenhieben würdelos behandelt. Manch Kommentar ist an Scheinheiligkeit kaum mehr zu überbieten."

 

Er würde Recht haben, wenn er - leider kommt das nicht vor - nicht nur den anderen mal wieder den Spiegel vor die Nase hält, sondern denen, auf die sich eigentlich die Beiträge der hier angesprochenen MLM bezogen haben. Aber das wäre nicht polemisch und populistisch gewesen, sondern es hätte ja mehr oder weniger die eigene Klientel getroffen bzw. überführt.

 

Für mich sind Narzissten egozentrisch und emotional unreife Erwachsene. Lachen wir einfach darüber, denn die beschreiben mit ihren Abwertungen, Ausblendungen und Beleidigungen exakt ihren eigenen Charakter.

 

Deswegen liebe Melanie, liebe Wanda, auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen". (Johann Wolfgang von Goethe)

 

Ist Euch schon mal aufgefallen, dass die, die anderen extrem gerne den Spiegel vorhalten, selbst mit Kritik kaum klarkommen? Beispiele hierfür in allen Foren en bloc.

 

Man kann sich die Welt schön reden und denken. Wenn dann aber von außen jemand kommt und den Nagel auf den Kopf trifft und deren schönes Traumschloss LEBEN zerstört, dann trifft es diese halt umso härter, wie man an den Reaktionen ja deutlich sieht. -:)

 

Narzissten müssen immer im Mittelpunkt stehen. Sie sorgen mit all ihrer Kraft dafür, dass dieser Standort ihnen auf immer und ewig erhalten bleibt.

 

In diesem Sinne ein gesegnetes und frohes Osterfest.

 

Heiner Klein alias Löwenmaul

Wanda Müller

(Mittwoch, 01. April 2015 21:38)

Hallo Melanie,

 

es war wirklich (auch für mich) überraschend, wer sich alles von meinem Beitrag bei AW angesprochen fühlte.

 

Da halte ich denen alle einen Spiegel vor Gesicht ((konnten ja nun nicht leugnen, im vergangenem Sommer das selbst geschrieben zu haben) und die haben nichts anderes zu tun, ihr „Empört Euch“ zu kreischen. Ich frage mich, welche Fratzen die wohl im Spiegel sahen, als sie sich selber noch einmal lasen?

 

Die Quittung habe ich nun bekommen. Da nehmen diese meinen Klarnamen von meiner Geschäfts-HP, versehen ihn mit einem Link und wo landet nun der Klicker? Bei den Paradoxen. Die müssen es echt nötig haben, mit meinem Namen ihr Gedöns, aus fragwürdigen (lt. GJ-Forum) Internetlöchern zusammengetragen, aufwerten zu wollen. Ob der letzte Kerl jetzt aktiv wird? Behauptete der ja vor Jahresfrist, ich würde meine Wanda-HP durch Manipulation der Besucherzahlen aufwerten? Ob der Pseudofürweißnichtalles sich nun vor Ekel bei derartigen Machenschaften abwendet? Ob jetzt die Arme aus dem Norden geschwind zu ihrer Bank am rauschenden Bach eilt und über die Energie ihrer Freunde sinniert?

 

Ja, Melanie, Krankheit hat die vielfältigsten Erscheinungsformen. Es muss ja nicht gleich zu sehen sein. Nur eine begrenzte Zeit kann die sich hinter den Trollbüschen verstecken. Aber mal sehen, was die dort alles noch aushecken. Vielleicht eine Verlinkung der Wanda-HP mit Weißichwem. Was ich in meiner Müller-Einfalt bis vorgestern nicht für möglich gehalten habe, das zeigt mir nun der elende Rest in der Vielfalt ihrer Denke.

 

Aber echt süß, Du sagst dazu ja putzig, zu sehen, wie diese Überbleibsel alles in ihrer Macht stehende veranstalten, um mich zu nötigen, mich endlich, endlich ihnen anzuschließen. Keine Tat ist ihnen dafür zu schade.

 

Melanie, vielen Dank für Deinen Hinweis. So sieht es also aus, wenn sich andere ein Bild machen sollen. Da hat sich aber einer eine Arbeit gemacht und gemüht und gemüht und alles nur deshalb, damit sich andere ein Bild machen können. Aber Du weißt ja, wie es mit der Mühe ist: Mühe allein genügt nicht. So auch hier. Hat der Aufklärer der Deutschen nur die Hälfte kopiert, denn es fehlen ja die Beiträge, auf die Du und ich Bezug genommen haben. So hat diese Mühe nur das, was ganz sicher nicht erreicht werden wollte, nämlich keinen Wert. Oder wie würdest Du es sehen, wenn sich jeder Leser nun das Bild vom schwer schuftenden Zusammenträger machen soll? Arbeit ohne Wert?

 

Warum steht mein Beitrag an Gutmensch eigentlich nicht dort? Na gut, wie Du feststelltest, heute ist der 1. April. Nicht einmal als Scherz ist diese drollige Trolligkeit einer der ihren zu verwenden.

 

Wenn man dazu noch das dort festgehaltene Versprechen, sich nicht mehr mit meiner Wanda-HP beschäftigen zu wollen, dazu legt, dann bin ich wieder beim Prestley auf meiner Seite eins, der sagte: Je hohler das Schlagwort ist, desto mehr Lärm kann man damit machen.

 

Weißt Du, was mich in schmunzelnde Erwartung versetzt? Wer sich wie dazu voller Begeisterung äußern wird. Oh Gott, da ergibt sich aber ein weites Feld für kommende Foren! Na gut, wie Du feststelltest, heute ist der 1. April.

 

Du schreibst über Deine Sorge, wie die Hinterbliebenen ihr Leben DANACH meistern können. Wie sich immer mehr herauskristallisiert, hat der Co-Pilot alle in den Tod gerissen. Aber gleichzeitig zeigt es sich, welche Kette von Fehlentscheidungen anderer dieser kranken Tat vorangingen. Jeden Tag tritt mehr zutage. So wird es den Hinterbliebenen verwehrt, den Tod ihrer Lieben anzunehmen. Werden sie es je können? Ich wünsche ihnen auf ihrem langen Weg von Herzen das Beste.

 

Auch Dir und allen Lesenden ein friedvolles und gesundes Osterfest. Wanda

Melanie HH

(Mittwoch, 01. April 2015 16:50)

Marie Luise Müller, haben Sie es schon gesehen? Es hat wie immer wunderbar geklappt!! :-)

 

Was haben wir heute für ein Datum? Ach ja, es ist ja der 1. April.

Melanie HH

(Mittwoch, 01. April 2015 10:50)

Hallo Marie Luise Müller,

 

mir war es leider nicht vergönnt, mich an den letzten Foren zu beteiligen. Warum? Ich denke, es spielt keine Rolle und es interessiert mit Sicherheit auch keinen, aber soviel, ich hatte keine Rippenprellung, hatte niemanden aus Argentinien vermisst, hatte keine Flugangst, hatte mich nicht mit meinem Bankberater getroffen und suchte auch nicht den Beitrag von Erster Karl um 16.17 Uhr. Oh mein Gott, immer wenn ich sowas von der Alten lese, dann feiert mein Frühstück ein Comeback. Sowas ist leider alles in einem politischen Forum zu lesen.

 

Nun zu Ihrem viel zitierten Beitrag von Anne Will #95. Na klar, habe ich den gelesen und mußte echt schmunzeln. OK, über Ihre Wortwahl kann man streiten, aber “leider“ haben Sie da den Nagel auf‘n Kopf getroffen. Auch ich habe mir die Mühe danach gemacht und bin nochmal ins Archiv von Anne Will gegangen, als das Thema war: “Die Toten des Fluges MH17 – Welche Verantwortung hat Putin?”

 

Wissen Sie, was mir besonders dabei aufgefallen ist? Alle (außer Herbst natürlich, weil Thema und so..) haben nach Ihrem Beitrag empört reagiert. Aber, Sie hatten ja niemanden persönlich angeschrieben und trotzdem kamen sie wie Ratten auf einmal raus. Komisch gell oder soll ich putzig sagen? Fühlten die sich von Ihnen auf einmal in ihrer Würde verletzt? Wer weiß??

 

Und sorry, aber ich habe wirklich herzhaft gelacht, als der Pseudophilosoph bei Günther Jauch schrieb:

 

Robert Kroiß schrieb am 30.03.2015 12:20 Uhr: “wie können „wir“ mit dieser Katastrophe umgehen?“, so die Frage in der Anmoderation.Ganz sicher NICHT so, wie es hier geschieht! Die Empathiefähigkeit Anderer anzuzweifeln, um dann die eigenen Befindlichkeiten in den Vordergrund – völlig abseits des eigentlichen Themas – zu stellen?!Dies ist an Scheinheiligkeit kaum mehr zu überbieten und derartiges erzeugt Ekel!“

 

Genau, dies ist an Scheinheiligkeit nicht mehr zu überbieten. Warum geht er nicht darauf ein, was Franzi, oh sorry, Gutmensch geschrieben hat? Das war auch völlig an der Anmoderation vorbei, aber egal. Und wissen Sie Frau Müller, dass kann ich nicht ab. Wir sind gewiss auch nicht immer einer (politischen) Meinung, aber diese Vollpfosten können es einfach nicht trennen. Was die bei dem und dem gut heißen, findet man bei Ihnen und uns ekelig und abartig. Nein, das sind für mich keine Menschen, sondern nur……. Ey, haben die denn überhaupt keine Freude mehr am Leben? Die müssen echt frustriert sein, wie ich es auch jemanden schon persönlich geschrieben habe.

 

Wissen Sie, Herr Klein, ich könnte jetzt auch noch einiges über den Flugzeugabsturz der Germanwings schreiben, denn mein Mann arbeitet bei der DFS, aber die “Experten“ wie Marie und Konsorten wissen ja eh alles besser. Also erspare ich es mir.

 

Viele haben ja die Medien verurteilt, wegen Sensationsgeilheit und so, aber viele haben vergessen, dass es so eine Tragödie schon seit Jahrzehnten bei uns nicht mehr gegeben hat. Nee, die heutige Zeit ist (leider) so, das überall Kameras und Mikros sind. Man verteufelt sie, aber wenn sie zur Aufklärung dienen, dann sind alle damit einverstanden. Ich frage mich, wie die, die die Medien verurteilten, reagieren würden, wenn die Medien Zurückhaltung geübt hätten. Vertuschung wäre noch der geringste Vorwurf dieser Leute gewesen.

 

Mir tun die Passagiere und besonders ihre Angehörigen sehr, sehr leid. Wegen einem Vollpfosten haben sie ihre Lieben verloren. Jeder kann nachvollziehen, wie schwer das Leben DANACH sein wird.

 

Viele Grüße und frohe Ostern, Melanie

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Freitag, 27. März 2015 23:41)

Liebe Wanda, Mitlesende und "neugierige Zaungäste",

 

angesichts der schlimmsten Art der Katastrophe und seiner unfassbaren Dimension möchte ich in Respekt vor den Toten und deren Angehörigen, die sicherlich mehr als ein extremes Trauma erleben und noch lange, lange Zeit die schlimmsten Folgen für ihre Psyche ertragen müssen, noch ausführen:

 

Ja, der MENSCH darf kein Risiko sein, er bleibt aber eines, mag er auch noch so eingehend getestet und durchleuchtet werden.

 

Perfekt "programmieren“ lässt sich der Mensch eben dann doch nicht!

 

Vom Opfer zum Täter?

 

Sollte man nicht endlich mal kapieren, dass jemand erst dann schuldig gesprochen werden kann, wenn seine Schuld eindeutig - und nicht nur als "plausibelste Deutung" erklärt wird - bewiesen ist?

 

Was aber ist, wenn es nicht die "plausibelste Deutung" war? Reicht dann noch als Erklärung aus: "es war ein Missverständnis"?

 

Die jetzt schon - siehe AW Forum - sich besonders allwissend und expertenhaft geben, so als wären sie dabei gewesen, unbeirrt ihre "Meinung" postulieren, sind später dann diejenigen, die als Erste und am lautesten mit "sabbernden Mundwinkeln" von "Vorverurteilung, Unmenschlichkeit, Aktionismus usw. usf." schwafeln und dann unmissverständlich wieder ihr "Gutmenschentum raushängen" lassen.

 

Statt Sprachlosigkeit und ungeheuchelter Anteilnahme gehen diesen Voyeuren die "Mäuler" nicht zu.

 

Man kann gespannt sein, wie es sich im GJ Blog beobachten lässt!?

 

Fassungslosigkeit - das sollte das Wort der Stunde sein!

 

Der Schock der vergangenen Tage fällt nicht nur wegen der Zahl der Opfer und den tragischen Einzelschicksalen so heftig aus, nein, auch weil die Menschen den Eindruck hatten und haben:

 

In der Maschine hätte auch ich sitzen können oder meine Liebsten!

 

Würden deswegen mehr Psycho-Checks helfen? Würde die Anordnung den zweiten Platz im Cockpit bei einer kurzfristigen Abwesenheit eines Piloten mit einer Flugbegleiterin o.ä. zu besetzen, mehr Sicherheit geben? Vielleicht!

 

Könnte sich dann aber nicht irgendwann eine neue Lücke auftun?

 

Technische Perfektion ist nicht möglich und die Abgründe des Menschen sind unermesslich!!

 

Alles das wissen wir, aber wir vergessen es. Dann aber so brutal daran erinnert zu werden - das sollte uns doch gerade jetzt so rat- und fassungslos machen!!

 

Mehr nicht....!

 

Grüße an alle Lesenden. Heiner Klein

Wanda Müller

(Freitag, 27. März 2015 00:25)

Lieber Heiner,

 

es tut unendlich gut, Deine Zugreise begleiten zu dürfen. Deine Reise mit den vielen Stationen erdet, macht den Blick frei für die Wirklichkeiten. Diese Reise lassen wir uns nicht trüben. Falls es einige Reisegenossen zu arg treiben, gehen wir doch gleich in den Speisewagen und schauen bei einer Tasse Kaffee auf die vorbeifliegenden Landschaften.

 

Dann spotten wir über den Streit einiger Mitreisender, die ihren Anspruch auf nicht irgendeinen Sitzplatz lautstark kundtun, sondern sie beanspruchen einen ganz bestimmten. Er stünde ihnen zu und damit basta!

 

Auf der Suche nach ihrem Platz drängeln sich Vater, Mutter, Kind durch die Wagen. Vater und Mutter haben mit dem Taschen zu schaffen, das Kind quengelt, denn es hat Durst. Dieses Kind nimmt sich spitzbübisch aber noch die Zeit, uns mit einem Augenzwinkern zu verstehen zu geben, das Quengeln wäre eh nur Show.

 

Die Annehmlichkeiten einer Zugreise werden manchmal etwas eingetrübt, wenn neben einem jemand Platz genommen, der brabbelnd sich wohl sein Leben erzählt und Zwiesprache mit einem imaginären Gegenüber hält. Ich sehe aber, lieber Heiner, neben Dir ist noch der Platz frei, einen Blick nach oben, zudem nicht reserviert.

 

Wohl untergebracht, schweigen wir, unseren Gedanken nachhängend. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sich unser stummes Gespräch trifft. Diese Abfolge von Schweigen, Reden, Schweigen ist Labsal für die Seele. Bei freiem Blick über Felder. Im Tunnel wird das Schweigen bedrückend, macht manchmal Furcht.

 

So, wie das Unwirkliche, Unfassbare, dass ein Warum fordert. Doch niemand kann und will antworten. Muss aber alles eine geschwinde Antwort finden?

 

Aber jetzt muss ich mich sputen; es ist für mich Zeit zum Aussteigen. Den Koffer geschnappt und tschüss, kann auch ein adele sein, bis zur nächsten gemeinsamen Zugreise. Wanda

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 26. März 2015 19:10)

Liebe Wanda,

 

in Anbetracht der unsäglichen Flugzeugkatastrophe und des damit einhergehenden Leids, Schmerzes und dem Verlust vieler geliebter Menschen ist hier der Platz, wo ich Gedanken darlegen kann, die in den einschlägigen Foren "unterzugehen" scheinen.

 

Vor einiger Zeit habe ich mal ein Buch gelesen, worin das Leben mit einer Zugreise verglichen wurde.

 

Eine sehr interessante Lektüre, die sicherlich den/die eine(n) in den bekannten Foren in Anbetracht des unfassbaren Unglücks nachdenklich machen sollte.

 

Das Leben ist wie eine Reise im Zug.

 

Man steigt oft ein und aus, es gibt Unfälle, bei manchen Aufenthalten angenehme Überraschungen und tiefe Traurigkeit bei anderen!

 

Wenn wir geboren werden und in den Zug einsteigen, treffen wir Menschen, von denen wir glauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden:

 

Unsere Eltern. Leider ist die Wahrheit eine andere.

Sie steigen bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung, ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.

(Leider sind hier schon viele, vor allem junge Menschen, vor ihren Eltern verstorben).

 

Allerdings steigen auch wiederum andere Personen, die für uns sehr wichtig werden, in den Zug ein!

 

Es sind unsere Geschwister, unsere Freunde und diese wunderbaren Menschen, die wir lieben.

 

Manche dieser Personen die einsteigen, betrachten die Reise als kleinen Spaziergang.

 

Andere finden nur Traurigkeit auf ihrer Reise.

 

Und es gibt wieder andere im Zug, die immer da und bereit sind, denen zu helfen, die es brauchen.

 

Manche hinterlassen beim Aussteigen aber auch eine immer währende Sehnsucht....

 

Manche steigen ein, und wieder aus, und wir haben sie kaum bemerkt.

 

Es erstaunt uns, dass manche Fahrgäste, die wir am liebsten haben, sich in einen anderen Wagon setzen und uns die Reise in diesem Abschnitt alleine machen lassen.

 

Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten, die Mühe auf uns zu nehmen, sie zu suchen und uns zu ihrem Wagon durchzukämpfen!

 

Leider können wir uns manchmal nicht zu ihnen setzen, da der Platz an ihrer Seite schon besetzt ist.

 

Versuchen wir mit unseren Mitreisenden gut auszukommen, und suchen wir das Beste in jedem von ihnen.

Erinnern wir uns daran, dass in jedem Abschnitt der Strecke einer der Gefährten schwanken kann und so möglicherweise unser Verständnis braucht.

 

Auch wir werden öfter schwanken, und es wird jemanden geben, der uns versteht!

 

Das große Mysterium der Reise aber ist, dass wir nicht wissen, wann wir endgültig aussteigen und genau so wenig wann unsere Mitreisenden aussteigen werden, nicht einmal der, der unmittelbar neben uns sitzt.

 

Ich glaube, ich werde wehmütig sein, wenn ich - sowie die 150 Toten der Flugzeugkatastrophe - für immer aussteige...

 

Ja, das glaube ich!

 

Die Trennung von einigen Freunden, die ich während der Reise traf, wird sehr, sehr schmerzhaft sein.

Meine Liebsten allein zu lassen, wird mehr als traurig sein.

 

Aber ich habe die Hoffnung, dass irgendwann der Zentralbahnhof kommt, und ich habe dann das Gefühl, sie ankommen zu sehen, mit Gepäck, was sie beim Einsteigen noch nicht hstten!

Was mich aber glücklich machen wird, ist der Gedanke, dass ich mitgeholfen habe ihr Gepäck zu vermehren und wertvoller zu machen.

 

Schauen wir also darauf, dass wir eine gute Reise haben und das sich am Ende die Mühe gelohnt hat.

Versuchen wir, dass wir beim Aussteigen einen leeren Sitz zurücklassen, der Sehnsucht und schöne Erinnerungen bei den Weiterreisenden hinterlässt.

 

Denen, die Teil meines Zuges sind, wünsche ich eine

Gute Reise!!

 

Es ist unfassbar was geschah. Dieses warum kann keiner beantworten!

Sprachlosigkeit!

In diesen schweren Stunden sollte unser aufrichtiges Beileid und Mitgefühl allen Angehörigen, Freunden, Schülern und Bekannten gelten.

R. I. P.

Wanda Müller

(Dienstag, 24. März 2015 09:11)

Lieber Heiner,

 

ich freue mich sehr darüber, wie Du unserer Einladung zu Kaffee und Kuchen nachgekommen bist. Deine Meinungen und Haltungen werden unser Kränzchen sehr bereichern und dafür sorgen, dass wir nicht „einrosten“.

 

Lieber Heiner, Du hast viele Baufelder angesprochen. Auf einige möchte ich eingehen.

 

Apropos Bau. Schrieb ich doch im GJ-Forum über einen Kollegenvertreter aus einer Baufirma. Ist es nicht erstaunlich, niemand der dort versammelten vielen Schreiber fühlte sich angesprochen, außer eine, Herbst? Sie drohte mir sogar mit dem Staatsanwalt. Es ist alles echt verwunderlich. Nun warte ich angstbibbernd auf Gerichtspost. Glaubst Du mir, lieber Heiner, dies betrübt mich alles sehr.

 

So auch die Hoppladie hopp-Ausfälle einer Marie gegen mich. Erinnerst Du Dich, wie sie vor einiger Zeit von dieser HP wegen politischer und Lebensdummheit, gepaart mit Trolligkeit flog. Sie scheint wohl diesen Rausschmiss immer noch verwunden zu haben. Obdachlosigkeit zerrt eben an den Nerven, nicht wahr? Es gibt schon einige traurige Schicksale. Nur jetzt hat Marie der deutschen Grammatik den Kampf angesagt. Es gleicht einem Beben, was die Sprachwissenschaft erwartet, der Duden wird umgeschrieben werden müssen. Bahnbrechend arbeitet sie an einer propagandistisch-agitatorischen deutschen Sprache. Der Bodensatz auf den Spielwiesen der Hochbegabten und Bildungsbürger ist noch weit entfernt. Drücken wir ihnen noch einen Spaten zum Graben in die Hand?

 

Siehst Du, lieber Heiner, das Leben schreibt gar lustige Geschichten.

 

Da ich gerade bei Käuflichkeit bin. Es würde mich schon interessieren, wie die Putinanbeter mir nun die Trollstation in Petersburg erklären werden. Da haben wir ja einige Erklärungsexperten (süß, wie kreativ die sind) haben, werden die uns das schon sagen. Sie haben uns kürzlich ja den Varoufakis erklärt, davor den Put, Put, Putin, die einzig wahre DDR-Geschichte, die Orgie ihrer Krawalltruppe in Frankfurt. Bei diesem Erklärungseifer müssen wir uns nicht wundern, dass jede dieser Pamphlete mit einem „Glück Auf“ endet.

 

Wie Putin seine Treuen bedenkt, ist doch herzerwärmend. Sein Chefkoch ist Eigentümer der Holding, die die Trolle beschäftigt. Da ist es echt infam und daher verbrecherisch, sich darüber lustig zu machen, wie die Weltmacht Dänemark den Zwerg Russland bedroht. Dem muss doch ein Riegel vorgeschoben werden! Das kann Putin doch dem US-Imperialismus mit seinen europäischen Vasallen nicht durchgehen lassen!

 

Hättest Du gedacht, dass so schnell, nicht einmal einhundert Tage sind vergangen, die sozialistisch-faschistische Regierung ihre Vorgänger einholt? Diese Eile hat auch mich überrascht. Wie heißt es doch so schön: was gut ist gegen Kälte, ist genau so gut gegen Hitze. Also folgerichtig, was gut ist für Korruption, ist ebenso gut gegen Korruption. Oder umgekehrt?

 

War es nicht auch beruhigend für Dich zu lesen, dass S21 nicht gestürmt wurde und die Zerstörungen seien nicht der Rede wert? Da haben doch die hinterlistigen Bauherren alle Tore geöffnet und die mutigen Protestieren marschierten mit dem Lied „Machet auf das Tor! Machet auf das Tor! Es kommt ein goldner Wagen“ auf den Lippen im Gleichschritt auf das Baugelände. Die ihnen im Weg stehenden tonnenschweren Baumaschinen, die wertvoll und teuer beschichteten Rohre, die Container mit den teuren Messgeräten wurden einfach überrannt. Marschfreiheit hat eben seinen Preis.

 

Lieber Heiner, nun habe ich nur eine Handvoll der Ereignisse der letzten Tage herausgefischt. Und niemand erklärt sie mir, werde also im imperialistischen Mediumregen ohne Schirm stehengelassen. Vielleicht erbarmt sich doch jemand meiner Nöte und weist mir den Weg mit „Die Wahrheit – Fortsetzung III“ den rechten, auweia, natürlich den linken Weg.

 

Heiner, fasst Du mit an und räumst das Kaffeegeschirr in den Spüler? Es muss doch griffig sauber für unseren nächsten Kaffeeklatsch bereitstehen. In den Schrank muss ich es bestimmt nicht räumen; wär eh nur ein Hin- und Hergeräume.

 

Tschüß, Heiner und Ihr alle. Kommt pfleglich nach Hause. Wir sehen uns. Eure Wanda

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Samstag, 21. März 2015 16:57)

Liebe geschätzte Wanda Müller,

werte "Kränzchenrunde" und neugierige "Zaungäste",

 

wenn Sie mich schon netterweise zu Ihrem "herzerfrischenden" Kaffeekränzchen - und es dazu dann noch 'ne gute Tasse Kaffee "Beste Bohne" statt eines verstaubten "Muckefuck" ( dünner Kaffe ) gibt - einladen, ohne ein selbsternannter "Bildungsbürger" im "altkommunistischen Gewand" mit sozialistischem Gedankengut, der die realistische Welt aus seinen " Luftschlössern in Wolkenkuckucksheim" zu verändern sucht, indem er nur Antikapitalismus, Antiamerikanismus, Anti-Europa predigt und letztendlich ständig gegen "Mutti" aufmuckt, sein zu müssen, lasse auch ich mich gerne auf ein "Pläuschen" ein, statt z.B. auf den "religiösen Seiten" eines Pseudo-Philosophen über "Gott und die Welt" zu "philosophieren" und seine "lieben Freunde des Stammtisch AK ( Alt-Kommunisten?)" zum "Leipziger Allerlei" in "gutbürgerlich - thüringischer" LINKSmentalität auf die Weltgeschichte einzuschwören, dann ist es schon recht.

 

Wenn es darüber hinaus - allerdings immer amüsierend zu beobachten - nicht Pflicht ist, einem gewissen "Schachtelsätze -Fritz" mit seinen unendlich langen Wortketten, bei denen man am Ende nicht mehr weiß, was er am Anfang mit seinen "schwammigen Worthülsen und Verschwurbelungen" eigentlich sagen wollte, "beifallspendend" sein sozialistisches Gedankengut übernehmen muss, ist so ein "Kaffeekränzchen" angenehm, wohlwissend, dass weitere gestandene Männer, wie "Westcoast", "Pfälzer" etc. aus den "berühmt-berüchtigten" von LINKS beherrschten Foren sich wohltuend abheben.

 

Wenn dann allerdings eine " Herbstzeitlose" einem mittelalterlichen "Minnesänger" gleich, statt mit einer Rose gleich mit einem ganzen Strauß davon, sich dem " wacker schlagenden Gewaltverherrlicher AB" (war da nicht was!!?) mit säuselnden Worten an den "Hals zu schmeißen" versucht, dann ist wieder "Teatime auf LINKS"!

 

Da kommt doch Freude auf, nicht wahr!?

 

Natürlich immer unter dem "Deckmäntelchen" eines Gutmenschen!

 

Vorausgesetzt natürlich, dass man selbstverständlich auch immer schön darauf bedacht ist, dass nur deren "Sichtweisen/Meinungen" die einzig WAHREN sind, weil man ja letztlich zu der Auffassung gelangt ist und schreibt "Ich möchte abschließen mit der Feststellung (Anm.: immerhin), dass es im Internet sehr viele Informationen (Anm: aber nur die, die man braucht ) gibt, um Zusammenhänge (Anm.: DDR /Westen, Putin/Merkel, Euro/Griechenland/EZB etc. ) erkennen zu können, mit seiner eigenen Meinung (Anm.: die er anderen überstülpen will ) zu vergleichen (Anm. was aber nicht zulässig ist, weil er die wahren Kenntnisse hat) zu vergleichen (Anm.: wenn das wenigstens noch zugelassen würde!), aber auch die gezielte Meinungsmache der Systemmedien (Anm.: die ihm wohl schwer im Magen liegt und "Lügenpresse" meint) zu erkennen."

 

So zu lesen in einem seiner "Glück-Auf" Beiträge!

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Samstag, 21. März 2015 16:56)

WANDA, wie Sie richtigerweise ausführen, sollte man sich ab und an mal -nur mal so zur Gestaltung von "Kaffeekränzchen" - auf den "Pseudo-Seiten" der "paradoxen Politik" umsehen, wenn dieser "Letzte Kerl" seine Postings zum Besten gibt.

 

Einfach nur köstlich!

 

Da liest man dann: "Wir befinden uns am Vorabend einer Revolution in Europa" und bezieht sich auf Helmut Schmidt. Und führt weiter aus: "Ich beginne mal mit meiner DDR Vergangenheit"- wer glaubte nun mal endlich mehr von ihm zu hören, muss sich enttäuscht sehen -, denn er meint damit, der Öffentlichkeit zu erklären, was "Demokratie" ist, die er ja als ehemaliger DDR-Bürger uns Altbundesbürgern mit seinen "plumpen Parolen" nahezubringen versucht, wenn er meint:

 

"...nun müssen wir aber erleben, dass Demokratie im freien Westen doch nur solange funktioniert, wie sie ins Schema der Herrschenden passt". Er fährt fort: "....Lügenpresse soll man ja nicht mehr sagen“ die wird mit ins Boot geholt, um mit gezielter Meinungsmache das Volk hinter sich zu bringen und eine vollkommene gescheiterte alternativlose marktkonforme Demokratie zu verteidigen. Dann das Resümee: "...mit Sicherheit bei weitem nicht so, dass der DDR-Bürger die Demokratie in der DDR nicht definieren konnte. Im Gegenteil, ich behaupte, dass der politisch interessierte DDR-Bürger, sehr wohl damals, aber vorallem heute, sehr kritisch mit dem "Zauberwort" Demokratie umgehen kann..."

 

Das hätten die Nachfolger der SED - heute LINKE - nicht besser schreiben können!

 

Genau, damit hat er Recht, denn wer anderer Meinung ist als dieser "Wischiwaschiallesbesswerwisser", der mal wieder versucht, mit seinen "Klassenkampfparolen" eigenständig denkende Menschen hinter die "Fichte" zu führen und führt dann wieder die übliche Hetze ins Feld, die man ja schon zur Genüge kennt.

 

Griechenland darf natürlich nicht- dank der allein die Wahrheit gepachteten Medien seiner Wahl ( CNN, DWI, RT, Radio deutsch etc.) fehlen ,um in seinem "Feldzug" gegen alle Andersdenkenden die reflexartig verwandte linke Meinungsmache an den Mann oder die Frau zu bringen. Hauptsache dagegen!

 

Und schließt sein wenig brauchbares Posting erneut mit den Worten Helmut Schmidts " Wir befinden uns am Vorabend einer Revolution in Europa " und ergänzt: "....denn das wäre ja noch eine friedliche Revolution oder meint er Schlimmeres. Die Zukunft wird es zeigen."

 

Was er nicht ahnen konnte hat er Recht - wenn man unter Federführung der LINKE auf die Geschehnisse in Frankfurt schaut, denn das war mehr als nur eine "Demo", sondern entsprach mehr Pablo Iglesias, wenn dieser sagt: " Ein Wind der Veränderung beginnt durch Europa zu wehen.." und will damit dann ALLEN das "Zauberwort" Demokratie erklären.

 

Da spielt es dann auch keine Rolle, ob in GR die LINKE ein Bündnis mit Rechtspopulisten eingeht.

 

Man traut sich gar nicht vorzustellen, wenn es andersherum gewesen wäre und das Echo des Aufschreis der LINKEN wäre heute noch unüberhörbar!!

 

Natürlich hat Syriza mit Tsipras in GR die Wahl gewonnen. o.k.

 

Tsipras hatte nicht die absolute Mehrheit und suchte Koalitionspartner. o.k.

 

Nach kürzester Zeit findet sich eine Koalition mit den Rechtspopulisten von ANEL. Muss man das verstehen können? Nicht wirklich.

 

Die deutsche LNKE versteht das aber. Welch ein Wunder. Muss man das verstehen können? Nicht wirklich.

 

Unter anderem wandte sich die LINKE in D. vehement gegen Bestrebungen mit der AfD oder der Pegida auch nur zu sprechen und schon war der Aufschrei riesengroß!

 

Dabei ging es doch nur darum, deren Mitläufer zu verstehen und ggf. davon zu überzeugen, dass sie sich - wie auf den "Pseudo-Seiten" auch - viele auf dem "Holzweg" befinden.

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Samstag, 21. März 2015 16:54)

Aber schon das allein - zum Mitschreiben: in einer Demokratie ein ganz normaler Vorgang - ist offenbar doch eher eine Aktivität, an der man Anstoß nehmen muss!

 

 

Was aber, wenn jemand in Deutschland auch nur ansatzweise andeuten würde, mit der AfD und/oder z.B. Pegida ein politisches Bündnis eingehen zu wollen?

 

Ein Aufschrei der Gemeinschaft der Gutmenschen der Partei Die Linke würde die Republik erschüttern!

 

Hat man das nicht ansatzweise an den Reaktionen gesehen, als herauskam, dass vor der Thüringen-Wahl offenbar Gespräche (welchen Inhalts auch immer) zwischen CDU und AfD stattgefunden hatten? War es nicht ausgerechnet die LINKE, die sich hierzu unmissverständlich unüberhörbar geäußert hatten?

 

Ist das Demokratieverständnis, welches ein "Letzter Kerl" seinen "Sinnesgenossen" vermittelt?

 

Wenn man sich dann dazu die Äußerungen von Bundestagsabgeordneten der LINKEN zur Koalition in Griechenland ansieht, sieht das Ganze - komischerweise nicht einmal ein Ausdruck der Empörung war zu vernehmen - lange nicht mehr so unmissverständlich aus. Gleich ist halt doch nicht immer gleich!

 

Schaut man sich einmal entsprechende Veröffentlichungen auf Twitter an, ist mehr als ein fadenscheiniges Ausweichen festzustellen.

 

Gysi: "Keine andere Partei wollte mit Syriza paktieren. Zudem Koalition nur zur Europapolitik"..haha...

 

Niema Movassat: Ich habe festes Vertrauen in Alexis Tsipras, dass er auch bei der Wahl seines Koalitionspartners zum Wohle der Bevölkerungsmehrheit handelt" 26.1.2015.

 

Und Gregor Gysi nochmals:" Das deutsche politische Koordinatensystem ist in Griechenland nicht der Maßstab". Was denn sonst, sollte die Gallionsfigus der LINKE sagen?

 

Gerne berufen sich zudem die MdBs der LINKEN auch auf einen Beitrag von "Blockußy goes Athens", in dem in einer Art des argumentativen Drahtseilaktes versucht wird, eben "nicht nur Rechtfertigung", sondern nur zum "Verständnis" zu erklären, warum die rechtspopulistische ANEL in GR gar nicht so schlimm ist (man konnte es ständig im Fernsehen nicht überhören!!), wie der unbefangene Beobachter annehmen könnte.

 

In der Argumentation findet man dann u.a. den interessanten Aspekt, dass eine Koalition mit Rechtspopulisten nicht so schlimm sein soll, wenn sich die Koalition - wie immer das auch nur gehen soll - doch nur auf einen Punkt - nämlich hier: contra EU - beschränkt!

 

Übersetzt man das dann nach Deutschland: Wenn die AfD und/oder Pegida, also z.B. in einem bestimmten Punkt deckungsgleiche Positionen mit anderen Parteien, auch den LINKEN, verträten, wären sie ein potenzieller Koalitionspartner?

 

Verstehe, wem Verstand gegeben und deswegen lasse ich es einfach mal so stehen. Vielleicht kapieren wir ja doch noch eines Tages, sicherlich mit dem Tag, an dem wir uns am Vorabend einer Revolution in Europa befinden, wieso Rechtspopulismus in GR im Koordinatensystem anders zu sehen ist, als z.B. AfD und Pegida o.ä. in Deutschland.

 

Das, was die LINKE dazu so veröffentlicht und beigetragen hat, hat nicht zum besseren Verständnis beigetragen!

 

Vaclav Havel hat einmal gesagt:

 

"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."

 

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen und endet für mich mit dem Wunsch;

 

"Hoch die Tassen" und noch viel Spaß beim "Kaffeekränzchen" und beim Vermehren von Einsichten!

 

Hener Klein alias Löwenmaul

 

P.S. Liebe Grüße auch Anna (die mit den Hühnern), Unreg51, Eva,

Melanie, Christa, Westcoast, Pfälzer, Greedy usw. usf.

Wanda Müller

(Sonntag, 15. März 2015 16:04)

Lieber Heiner Klein,

 

wir vom Damenkränzchen freuen uns sehr und heißen Sie herzlichst willkommen in unserem Kränzchen. Der Kaffee ist frisch gebrüht und der Hefekuchen (diesmal ist es Streuselkuchen) aufgeschnitten.

 

Sie sprachen kürzlich unsere Fähigkeit, selbständig zu denken, an. Die Pseudowelten machen es uns aber auch nicht einfach, sich überall halbwegs unbeschadet durchzufinden.

 

Da las ich doch auf einer dieser Pseudo-Seiten, der Sender CCN hätte etwas von Interesse und zur Untermauerung des Schreibers veröffentlicht. Ich also ganz fix drei CCN angeklickt und was finde ich da? Carlo Cokxxx Nutten, ein Musikalbum des Rapper Bushido und Konsorten. Da stehe ich nun gar nicht drauf. Gibt es jetzt auch schon Pseudo-Schreiber?

 

Und als ich das Ergebnis der Recherchearbeit dieses Pseudoweisichwasalles weiterlas, wurde ich endlich aufgeklärt. Es war wieder einmal ein richtungsweisendes Erlebnis.

 

Nein, nein Putin hat doch nicht VOR dem Maidan-Aufstand geplant, er wird die Krim wieder nach Russland zurückführen. Nein, denn es war ja während der Olympischen Spiele, die am 08. Februar 2014 endeten, was ja bekanntlich NACH dem 21./22. Februar 2014 ist.

 

Niemals hatte Putin diese Absicht, er wurde von den „Putschisten“ auf dem Maidan dazu gezwungen. Als weitsichtiger Staatsmann hat er eben immer einen Plan B in der Pipeline. Und die hinterlistigen „Qualitätsmedien, was machen die daraus? Putin hätte schon lange VOR dem Maidan die Krimannektion geplant. So ein Pfui aber auch!

 

Meine lieben Kaffeegäste, greifen Sie ruhig zu. Ich weiß, dies ist problematisch, wenn man so pruschten muss. Sie müssen ja nun nicht gerade mit vollem Mund „Streuselkuchen“ sagen.

 

Also kann ich weiter erzählen?

 

Da schreibt dieser Pseudohistoriker doch wahrhaftig, Russland hätte der Ukraine nur beigestanden, um dem Spiel der USA entgegen wirken zu können. Na gut, er, der Pseudo, hat natürlich nicht verfolgen können, was im Oktober 2013 gelaufen ist dort so weit weg in Kiew. Ob er sich die Mühe macht, sich zu informieren? Bei seinen Recherchen ist ihm ganz sicher dies durch die Finger gerutscht: http://www.welt.de/politik/ausland/article121024503/Janukowitsch-schwoert-Ukraine-auf-die-EU-ein.html.

 

Irgendwann wurde unser Pseudo dann doch glatt zum Völkerrechtler. Ja, ja, vielfältig sind seine Talente. Hat er doch genügend Vorbilder durch seine Bildungsbürgertruppe, die besonders an seinen Lippen hängen, wenn er seine Geschichten aus der DDR zum Besten gibt. Was der alles dabei vergisst zu erwähnen, ist ja schon legendär. Gut, ein Denkmal für seinen Widerstand hat er nun nicht meißeln können, da wird er eben zum Aufklärer. Koste es, was es wolle, für seine Wahrheit als einzig wahre, muss auch er hart arbeiten. Haben Sie auch gelesen, wie der Pseudo für alle Wirtschafts-, Geschichts-, Lebensfragen sogar für meine doch wirklich unbedeutende HP eine Gefahrenmeldung herausgibt? Ob er damit meint, seine eigene Bedeutung aufwerten zu können?

Wanda Müller

(Sonntag, 15. März 2015 16:01)

Aber, was soll`s? Ich brühe uns noch ganz schnell eine frische Kanne Kaffee. Die Zwischenzeit können wir ja mit einer kleinen Geschichte aus meiner Nachbarschaft überbrücken.

 

Gestern malträtierte doch drei Häuser weiter die ältere Rentnerin beim Füttern ihrer kleinen Hühnerschar meine Ohren mit folgendem Lockruf: “Putputput, Putin! Putputput, Putin!” Da hört sich doch wohl alles auf! Was soll denn der Marder denken? (von Klaus Jarchow)

 

Kaffee ist fertig und nun also weiter, meine lieben Kaffeegäste.

 

Was mich gerade jetzt nicht wundert, ist, dass ich noch nicht einen der Unterzeichner der 60er-Petition vernommen habe. Fühlen die sich von Putin so gelinkt und ihnen fehlen nun die Worte? Aber Schmalz-Krone und Platzeck werden mir das in den nächsten Tagen erklären, das mit Putins Plauderei.

 

Amüsiert es Sie auch, mit welchen propagandistischen Mitteln die neuen LinksRechtsGriechen zu ihren Milliarden kommen wollen. Varufakis ist da wirklich ein Born an Einfallsreichtum. Ich spreche da mitnichten von seiner Homestory. Sondern frage ihn ganz kurz einmal, was er in der Regierung als dort hoher Beamter denn von der Verschwendung von gepumpten Milliarden mitbekommen hat. Oder hat er sogar da mitgemacht? Aber nun rumheulen.

 

Alle gewählten griechischen Regierungen haben sich für ihre Unfähigkeit, ein sich tragendes Staatsgebilde aufzubauen, immer wieder viel Geld gepumpt. Die rein profitdenkenden Banken haben es ihnen mit Freude und geifernder Gier smart gegeben. Zumal die europäischen Politiker sich wieder einmal als das gaben und geben, was sie sind: gekaufte Interessenvertreter der Finanzoligarchie. Und damit ihnen, der griechischen Regierung, nicht vorgeworfen werden kann, sie verbräuchten die Milliarden nur sich, ihren Familien, den Banken und Wirtschaftsbossen, haben sie doch glatt ihren Untergebenen, den einfachen Griechen, es ebenso gut gehen lassen.

 

Bis zu dem Zeitpunkt ging es gut, als nun die Banken zumindest eine Zinszahlung für die Schulden verlangten. Dazu wurde auch die europäische Politik aktiviert; irgendjemand muss doch als Geldeintreiber, als Inkassofirma, die Drecksarbeit der Banken machen. Alle rechtschaffenden Medien, die der Gläubiger und Schuldner, taten alles, um diesen Prozess im richtigen Licht erscheinen zu lassen und fertig ist eine Win-Win-Situation für alle Gierigen. Es werden nämlich nur die Banken UND die Politik Gewinner sein. Auf der Strecke bleiben die Steuerzahler, alle, wie immer.

 

Über diese eigentlich ganz einfach zu erkennende Situation machen sich landauf landab die selbsternannten Experten ihre Gedanken. Besonders süß sind die der Kämpfer für oder gegen alles. Scheuen die nicht eine, nicht die geringste Mühe, unter Inkaufnahme aller Widrigkeiten stehen sie jedem bei. Auch denen, die es gar nicht wollen.

 

Da haben wir uns heute bei Kaffee und Streuselkuchen doch wieder einmal schön verplauscht. Ich bin mir ganz sicher, bei unserem nächsten Kaffeeklatsch werden uns nicht die Themen ausgehen. Ich wünsche Ihnen allen, den Damen und dem Mann in unserer Runde, einen gefahrlosen Nachhauseweg. Nehmen Sie bitte nicht jedem mit, der per Anhalter bei Ihnen mitfahren möchte.

 

Ihre Wanda Müller

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Dienstag, 10. März 2015 20:11)

Übrigens, so sollte der "Alt-Kommunist" wissen, bin ich gerne in den Reihen eines "Damenkränzchens", die "taff" sind und ihre Frau stehen, die in der Lage sind selbstständig zu denken und ihre eigenen Meinungen kundzutun, die die Welt so sehen wie sie ist und nicht wie sich die "Putinversteher" diese Welt "machen" wollen. Solche Frauen kann man nur bewundern und darauf bin ich stolz!

 

Aber wer sich in Deutschland nicht "wohlfühlt" hat ja die Möglichkeit "abzuhauen". Ich wüsste auch schon wohin!

 

Wer glaubt nur seine "richtige" Ideologie und seine "wahren" Sichtweisen deswegen unter's Volk bringen zu müssen, weil er mal in Russland "arbeiten" durfte - so nach dem Motto: "Wes Brot ich esse, des Lied ich singe" - mag in Bezug auf das russische Volk Recht haben, aber nie und nimmer auf die russische Staatsführung unter Putin!

 

Putin versteht es wie kein anderer, Links und Rechts in Deutschland zu vereinen: Die einen huldigen seinem Anti-Amerikanismus, die anderen seiner Politik der Stärke (Diktatur)!

 

Und deswegen blasen die staatlichen Auslandsmedien des Kreml zur Expansion in Deutschland und gehen in die mediale Offensive (s. RT deutsch, RT, ), um so die russische Weltsicht über soziale Medien, Webseiten und per Radio rund um die Uhr verbreiten zu können.

 

Das kann und wird zumindest an den Rändern unseres politischen Spektrums die selektive-provokante Information aus dem russischen Füllhorn der Propaganda gut verfangen.

 

Das liegt nicht am russischen Volk, nein, das liegt einzig und allein an Putin, denn dieser schafft es in der deutschen Öffentlichkeit meisterhaft, kritische Köpfe am rechten und linken Ende der Gesellschaft zu einen: Die Linken (man schaue nur in die "berüchtigten Foren" ), imponiert der unverhohlene Anti-Amerikanismus!

 

Am rechten Rand punktet er gleich mehrfach: Stimmungsmache gegen Homosexuelle, die besonders bei christlichen Ultra-Konservativen ankommt, da sie mit wachsendem Liberalismus und westlicher Toleranz-Kultur mehr als nur "fremdeln".

 

Vor allem aber mag Putins demonstrative Politik der Stärke jene beeindrucken, die mit der russischen Debattenkultur a la Brüssel wenig anzufangen wissen.

 

So jemand wie Putin, der die Krim mit einer "cleveren Geheimdienst-Aktion " (wen wundert's!?) - "heimholt", taugt als Idol für alle "Anti-Europäer" etc.

 

Was aber will Putin damit erreichen?

 

Klar, Deutschlands politische Elite hat's sich in der Mitte bequem gemacht - nun versucht der Kreml von den Rändern her, einen Keil zwischen Wähler und Establishment zu treiben und deswegen sollen Russlands staatliche Medien in Deutschland " Kriegs- und Globalisierungsgegner, sowie Konservative und Gegner homosexueller Propaganda aktivieren, denn Toleranz gegenüber gleichgeschlechtlichen Ehen würde ja demnach zum Untergang der europäischen Zivilisation führen.

 

Und weiter wird propagiert, dass in Kiew Faschisten herrschen, die einen vom Westen finanzierten Krieg gegen die "russische Bevölkerung" führten.

 

Natürlich werden die Auslandsmedien des Kreml ihre Propaganda in Deutschland nicht plump verbreiten, doch selbst wenn nur eine Minderheit anfällig ist für Verschwörungstheorien, Relativierungen und einseitige Informationen wird es genügen, den Glauben in die Vorzüge der westlichen Wertegemeinschaft ein wenig zu erschüttern. Wohlstand, Freiheit und Sicherheit sind für viele Europäer so selbstverständlich geworden, dass man ihren Wert – man liest es ja ständig - nicht mehr richtig zu schätzen weiß.

 

Für Putin sind die Medien eines der wichtigsten Instrumente, um an der Macht zu bleiben! Und es ist auch ein Mythos, wenn es heißt Putin habe Ordnung nach Russland gebracht und mit dem Chaos von Jelzin aufgeräumt, doch in Wirklichkeit macht Putin dort weiter, wo Jelzin aufgehört hat.

 

Unter Putin ist die Korruption nicht weniger, sie ist nur besser organisiert als bei Jelzin.

 

Deswegen sage ich abschließend: Russland ist eine sanfte Diktatur. Es ist noch nicht vergleichbar mit dem Stalin - Regime, aber es ist eine Diktatur, die vorgibt eine Demokratie zu sein, um vom Westen auch weiterhin akzeptiert zu werden.

 

Grüße eines "schwarzen Demokraten" an alle

Heiner Klein alias Löwenmaul

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Dienstag, 10. März 2015 11:07)

Liebe Freundinnen und Freunde, interessierte Mitlesende und "neugierige Zaungäste",

 

"Was ist Wahrheit?" so stellt der allseits berüchtigte "Letzte Kerl" und noch einer der verbliebenen "Kommunisten" - über "edel" würde sich seine Großmutter im Grab noch "kaputt lachen"!! - von gestern, einen Beitrag bei der "paradoxen Politik" und der "Weltreligions HP" einen Beitrag ein und schreibt u.a. darin:

 

"... Erstaunlich für mich immer wieder, wie der Anführer des "Damenkränzchen" meine Postings auf Seiten, die er nicht liest, bewertet...."

 

Das allerdings ist die "glatte Unwahrheit" - aber das ist ja nichts Unbekanntes - und zeugt davon, wie dort mit der Wahrheit umgegangen wird, selbst dieses aber immer und überall anderen vorhält.

 

Soviel zu dem Thema "Wahrheit", die dieser "Unverbesserliche" gepachtet zu haben scheint.

 

Aber was soll's, er scheint's damit nicht so genau zu nehmen.

 

Hauptsache, man kann einen "Schwarzen Demokraten" u.a. verunglimpfen aber seine eigene Ideologie und Freundschaft zu Putin unter Beweis stellen. Das ist er nun mal: der Letzte Kerl.

 

Soviel dazu und "Eingeweihte" wissen, wo sie diesen "russischen Märchenonkel" im Internet zu finden haben. Viel Spaß beim Vermehren Eurer Erkenntnisse und "Glück auf"!!

 

Leider war es mir aus zeitlichen Gründen nicht mehr vergönnt, noch bei GJ zu posten, sodass ich das hier nachhole, denn gewiss lesen hier auch diejenigen, die die Foren Jauch und Will beherrschen.

 

Für die Standhaftigkeit im Kampfgetümmel mit den Linken, insbesondere den Putinverstehern, möchte ich E. Grube, Westcoat, Reini, Eva, Unreg51, Melanie HH., , Wanda Müller, Alisa, Greedy u.a. herzlich danken und sie darin bestärken, weiter anzuschreiben gegen die "Hochbegabten", "Wahrheitsliebenden", "Bildungsbürger", "Besserwissis" etc.

 

Kaum ist der letzte "Pulverdampf" in den Foren von GJ/AW verzogen, wird es sicherlich bald wieder das nächste "Gefecht" - gegen die VSA, gegen die EU, gegen Deutschland, gegen die "gleichgeschaltete Presse", gegen alle Andersdenkenden, von den einschlägig bekannten Verdächtigen "losgekeilt", was das Zeug hält!

 

Aber auch das werden wir aushalten, denn schließlich gehört die Meinungsvielfalt und die Meinungsfreiheit in Deutschland und der westlichen Welt noch zu einem unserer höchsten Güter. Das zu schätzen, so glaube ich, weiß man erst, wenn man unterdrückt und in seiner freien Meinungsäußerung, wie z.B. in Russland oder in Foren, gehindert wird.

 

Eine lupenreine Demokratur, wie Putin es 2014 in Sotchi gegenüber dem Schweizer Skiass Bernhard Russi ausdrückte, beschreibt er so:

 

" Bei uns heißt Demokratie Demokratur!"

 

Und was ist dann letztlich eine Demokratur? Mit Blick auf Russland wird dieses schnell deutlich:

 

Demokratur ist eine Herrschaftsform, in der ein demokratisch gewählter Präsident ALLES dafür tut, ein autoritäres Regime zu installieren und aufrechtzuerhalten. Dieses geschieht, indem er die Medien gleichschaltet, um damit dann übelste Propaganda zu betreiben, wie vielfach bewiesen.

 

Dann noch die Gerichte dafür missbraucht, seine Gegner hinter Gitter - vielleicht auch mehr? - zu bringen. Dabei ist er(Putin) sich seiner Sache so sicher, dass er seine Methoden demnach nur noch bedingt zu vertuschen sucht.

 

Wie das zu verstehen ist, zeigt die Realität in Russland, denn in einer Demokratur kann durchaus die Rede von Demokratie und Menschenrechten sein, doch wie man sieht, sind sie nicht mehr als leere Hülsen.

 

Deswegen ist vor dem gefährlichen Machtmenschen Putin Vorsicht geboten und ihm nicht über den "Weg" zu trauen.

 

Russlands Verunglimpfung der Orangenen Revolution 2004, der Gaskrieg mit der Ukraine 2006, der Kaukasuskrieg 2008 usw.

 

Immer, wenn sich eine Russland benachbarte Ex-Sowjetrepublik in Richtung Westen begibt, zeigt der Kreml-Chef seine Zähne. Und dafür lässt Putins Demokratur solche Momente Revue passieren, so dass dadurch die Logik der Eskalation hinter eben diesen Ereignissen sichtbar wird.

 

Deswegen müssen wir die Stärken unseres Systems wieder schätzen lernen: Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie - und so energisch verteidigen wie in den bekannten Blogs -nach innen und außen.

 

Übrigens: Eine N24 - Emnid Umfrage zeigt: Die Mehrheit der Deutschen glaubt nicht an den Aufklärungswillen des Kreml.

 

Kreml Chef Putin persönlich hatte ja Aufklärung versprochen – erste "Erfolge" sind zu vermelden, doch 81% der Befragten vermuten, dass sich der Kreml nicht um eine vollständige Aufklärung bemühen wird. Nur 14% der Deutschen sind anderer Meinung.

 

Relativ deutlich fällt bei dieser Umfrage auch das Urteil der Deutschen zur Meinungsfreiheit in Russland aus:

 

4% meinen, dass Putin die Meinungsfreiheit "sehr stark" unterstützt, 6% meinen "eher stark" und mehr als 52% meinen Putins Engagement für die Meinungsfreiheit sei "eher schwach". Und 34% der Deutschen vermuten sogar, dass Putin die Meinungsfreiheit gar nicht unterstützt.

 

Fortsetzung folgt

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Samstag, 07. März 2015 11:26)

Liebe Wanda Müller,

hallo Mitlesende, "Zaungäste" und Stimmungsmacher,

 

" Putin fordert, das Land von politischen Morden zu erlösen " wobei der Despot Putin die "Rechtschutzorgane" - welche er damit wohl meint? - Russland von der Schande und den Tragödien, wie Morden mit politischem Hintergrund doch endlich zu "erlösen"!!

 

Warum erst jetzt? Wird ihm die Luft zu dünn?

 

Könnte es sein, dass die Reaktionen auf den feigen, brutalen Nemzow - Mord Herrn Putin beunruhigen?

 

Gehören die "politischen Morde" auf offener Straße jetzt wieder zum Alltag in Russland?

 

Haben die Bekundungen für Nemzow und die Teilnehmer des Trauermarsch nicht nur Weggefährten, Freunde und Angehörige, sondern vor allem aber auch Menschen teilnehmen lassen, die sonst Demos und oppositionelle Kundgebungen - weshalb wohl? - meiden, aber trotzdem ihre Betroffenheit und Anteilnahme zum Ausdruck brachten und ihre Kritik, dass es wieder mal soweit kommen konnte?

 

Warum wohl hat Putin den Fall Nemzow zur Chefsache erklärt und selbst die Aufsicht über die Ermittlungen übernommen?

 

So vielleicht, wie er es auch bereits beim Fall Politkowskaja gemacht hat, der aber bis heute nicht vollständig aufgeklärt ist (insbesondere die Hintermänner wurden nicht ermittelt)?

 

Statt sich mit der Problematik und dem Thema realistisch zu befassen, stellen so schlaue "Bildungsbürger" und "Edel-Kommunisten" wie der Letzte Kerl und seine

Gefolgschaft, unterstützt von den "wahrhaftigen" Medien Russlands, ihre "Statements" mit ihren schlauen Analysen bis zu einem "monotonen" verschwörungstheoretischen Gefasel in den Blogs von AW/GJ ein, als wäre es eine Selbstverständlichkeit, weil es mehr und mehr zur Wahrheit gehört, dass das extrem stickige geistige Klima im Land der Russen dafür eine gewisse Mitschuld trägt.

 

Obwohl die russische Elite unbesonnen mit dem Gespenst des Nationalismus spielt, lehnen "Putinversteher" und die "Hurra-Patrioten" jede alternative Meinung ab und verstehen schon leiseste Kritik als Hochverrat an der "Ikone" Putin.

 

Man glaubt die Menschen - nicht nur in den Blogs - in ein Schwarz-Weiß-Schema pressen zu können, weil sie - der DDR sei Dank? - Russland "kennen lernen" durften und damit die Weisheit gepachtet zu haben!?

 

Zahllose Beiträge der linientreuen "Genossen" und deren öffentlichen Auftritte als "selbsternannte" Meinungsführer schüren Ängste und gewisse Unsicherheit und erwecken damit den Eindruck bzw. vermitteln das Gefühl, dass die Andersdenkenden "Parias" sind, also Unberührbare!

 

Doch wer als geistiger Brandstifter in den Foren sein Unwesen treibt, müsste auch bereit sein, dafür die Verantwortung zu übernehmen. Doch dann.... richtig!

 

Trotzdem ist das Protestpotenzial in der Zivilgesellschaft Russlands deutlich höher als man glaubt, doch es krankt aber leider an der geringen politischen Repräsentanz, wobei ich nur auf die völkerrechtswidrige Annexion der Krim verweisen möchte, die so einfach "hingenommen" wurde.

 

Ein sinnloser Mord also? Mehr als nur ein "vermeintliches Opfer "des Putinismus?

 

Die politische Klasse und die staatsnahen Medien sind eifrig dabei, die Deutungshoheit über die Tat zu erobern! "Es sei eine Provokation, um das Land zu destabilisieren!" so Putins Sprecher!

 

Dmitrij Kiseljow, Chef der staatl. Medienholding "Rossija Segodnja" ätzt: "Den lebenden Oppositionspoltiker Nemzow brauchte der Westen nicht mehr. Tot sei er nun viel interessanter und in Russland habe er sowieso niemanden gestört!"

 

Und so sieht sie aus, die Hatz auf oppositionelle und andersdenkende Kräfte und Personen in Russland!! Noch Fragen?

 

Grüße in die Runde

Heiner Klein alias Löwenmaul

Wanda Müller

(Montag, 02. März 2015 10:07)

Lieber Heiner Klein,

 

habe gerade vorhin, vor einigen Stunden, nach RT Deutsch gesehen und welch Überraschung, auf der ersten Seite nichts von Nemzow und seinem Tod. Dafür Verschwörungstheorien anderer Kaliber, die gleich kopiert und paradoxerweise sofort an die deutschen Liebhaber der Wahrheitsmedien weitergereicht wurden.

 

Sie haben es richtig erkannt, ich war selbst erstaunt, wie schnell mich die Wahrheiten aus Russland überholten und bar meiner Fantasie sogar noch neue Wahrheiten an den Tag brachten.

 

Der russische Propagandaapparat funktioniert reibungslos. Was man von den Ermittlungsbehörden nun ganz und gar nicht sagen kann. Scheinen wohl gerade den Mindestlohn zu verdienen. Da ist die Null-Bock-Haltung der Ermittler mehr als verständlich.

 

Wissen Sie, da gehen in Moskau Zehntausende auf die Straße für ein Russland in Freiheit und Demokratie und die Wahrheitsmedien und die russischen Freiheitskämpfer berichten kein bisschen darüber oder nur sehr zart. Gucken Sie einmal auf Campact, zu den Nachdenklichen, pravda.tv (heißt auf Deutsch übrigens Wahrheit), zu den Nachrichten von Anna und wie sie alle heißen. Scheinen wohl alle im Winterurlaub zu sein.

 

Es kann einfach nicht sein, was nicht sein darf.

 

Und glauben Sie mir, lieber Heiner Klein, wenn diese Leute, die nicht hören wollen, was wir zu sagen haben, auch schreiben, sie amüsierten sich, sind die doch rechtschaffend not amused. Erst erwischen wir sie bei ihren Träumereien und denken uns nicht nur unseren Teil, sondern schreiben es auch noch. Und dann kommt ein Nemzow daher, fällt tot um und kippt so Putin einfach dessen eigene Brühe vor die Füße.

 

Auf nichts ist mehr Verlass. Ts, ts, ts, eine schlimme USA- und EU-hörige und von den Kiewer Faschisten regierte Welt. Habe übrigens auf einer dieser Internetseiten für Dumme und Idioten gelesen, das europäische Zentrum des Faschismus ist Kiew.

 

Wissen Sie, was mich interessiert? Wieviel Dollar (bei Rubel wären es wohl zu viele Nullen) aus dem russischen Staatshaushalt in deren Staatsmedien fließen und wieviel an die Auftragsblogger, den Nummerngirls bzw. –boys und deren Trolle in Deutschland weitergereicht werden. Ich glaube, damit könnte sich halb Russland gut ernähren und die andere Hälfte viel Wodka kaufen.

 

Wir aber sehen klaren ungetrübten Blickes auf die Schandtaten dieser Kollaborateure, die für Geld und einer zweifelhaften Ehre sich verkauft haben.

 

Auch wurde mir von einer sehr guten Freundin vor einigen Tagen gesagt, niemand hätte es verdient, als dumm bezeichnet zu werden und gab mir gleichzeitig eine Definition in die Hand: Dumme sind geistig unbewaffnete bildungsresistente, verbal inkompetente, kognitiv suboptimierte, parasitäre Nebenexistenzen.

 

Ich werde mir Mühe geben und dieses D-Wort nach Möglichkeit ab sofort zu vermeiden. Versprochen, lieber Heiner Klein, ich werde mir Mühe geben.

 

Ihre Wanda

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Sonntag, 01. März 2015 18:41)

Fortsetzung

 

Wie sagte der Kirchenvater Augustinus mal: Ein Staat, der willkürlich ist und die Gerechtigkeit nicht schätzt, ist in der Moral nicht höher als eine Räuberbande!

 

Und deswegen ist es für mich so ekelerregend, wenn in solch "einseitigen" Blogs wie z.B. Contra Magazin so etwas zu lesen ist: „Wer auch immer den Typen kalt gemacht hat, gebracht hats nix. Zum einen war der gar nicht so wichtig und zum anderen kann man Russland nicht provozieren!"

 

Was muss solch ein Schreiber für einen Hass in sich tragen, wenn er damit dann um Verständnis für Putin und sein Russland werben will!?

 

Nein, danke!

 

Grüße in die Runde

Heiner Klein alias Löwenmaul

 

 

P.S. Sollte ein "Zaungast", der nach eigenem Bekunden immer wieder hier liest und auf der Pseudophilosophen-Seite schreibt: "mich amüsieren sie lediglich nur noch", dem sei beim Vermehren seiner Erkenntnisse viel Erfolg gewünscht!

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Sonntag, 01. März 2015 18:40)

Warum nur bis "morgen" warten, wenn Sie in Ihrem Beitrag " Die Wahrheitsmedien" schreiben:

 

"Aber eines ist ganz sicher, sie werden kommen. Spätestens, wenn sie aus Russland ihre Argumentationsvorlage erhalten haben" ?

 

Da ist alles schon in vollem Gange, liebe WANDA!

 

Schaut man sich im Internet einmal um - vor allem bei den "Putinverstehern und ihrem Gefolge "-, wird einem deutlich, wie jetzt schon die "grauenvollsten, abstrusesten und infamsten Verschwörungstheorien" kursieren oder nur so ins "Kraut" schießen, als wären alle diese "Experten und Russland- besser gesagt Putinkenner

"- ( da wird es bestimmt nicht lange dauern, bis sich auf der "christlichen" Seite des Pseudophilosophen der schulmeisterliche "Glück auf - Kommunist "( besser bekannt als Letzter Kerl) mit seinen "Fachbeiträgen"(zuletzt dort zur DDR!!?) zu Worte meldet, um allen die Welt zu erklären - direkt dabei oder in Tatortnähe gewesen.

 

Passt wie die Faust auf's Auge dieses Attentat könnte man meinen, denn nach Art einer "Milchmädchenrechnung" wissen selbsternannte kriminologische Koryphäen schon den Täter bzw. Auftragsgeber...

 

Dabei spielen Beweise, Fakten keine Rolle!

 

Kein Wort des Bedauerns über eine bestialische und unmenschliche Exekution eines "unbequemen", wenn auch nicht allseits beliebten Menschen!

 

Er war ein bekannter russischer Politiker und von Putin öffentlich geschmähter und bedrohter Kritiker des Putinismus, der aktuellen lupenreinen staatsorganisatorischen Personal-Despotie Russlands.

 

Selbst wenn wir nicht wissen " Putin does it ", dass Putin bzw. seine Schergen der Mörder von Nemzow ist, so gehört es anscheinend aber doch zu seiner Despotie, Menschen zu beseitigen und Unrecht nicht rechtsstaatlichen Verfahren anheim gestellt zu lassen.

 

Putin - das "liebe" Putinversteher ist meine Meinung - ist leider nicht mehr als ein lupenreiner Despot!Ihm geht es um Macht und nicht um Menschen!

 

Verständlich dürfte es sein, dass der Mord der Kremlbrücke im Westen thematisiert wird, denn "automatisch" - was sicherlich nicht richtig ist - wird Putin und seine Despotie verdächtigt, weil ein Mord an sich mehr als ein Menschenleben zu sein scheint.

 

Den Mord an Boris Nemzow kommentierte der Kreml, wenn man Putins Pressesprecher Dmitrij Peskow richtig verstanden hat, mit dem Kreml eigenen Zynismus, wenn es heißt: Man übermittele den Angehörigen des "tragisch ums Leben gekommenen Boris Nemzow tiefes Mitleid", um aber auch umgehend gleich wieder zur Attacke gegen den politischen Gegner auszuholen, wenn man sich so artikuliert: " Es sei zwar" noch zu früh, um irgendwelche Schlüsse zu ziehen, die Tat aber alle Anzeichen einer großen Provokation trage!"

 

Was will dieser Peskow denn damit? Na klar, er suggeriert damit, die tödlichen Schüsse seien womöglich von westlichen Geheimdiensten oder anderen abgegeben worden oder aber noch dreister formuliert: von Nemzows eigenen Leuten!!

 

Deswegen sollten die "Putinversteher" bedenken, dass es als deutsche Interessenlage nicht vorrangig ist die Moskauer Innenpolitik zu thematisieren, sondern die aktuelle Despotie des russischen Führers Vladimir Putin!

 

Was kann man also mit dem sozio-kulturell, sozio-politisch und ökonomisch unverträglich heterogen strukturierten großen Russland, zunächst, für einen Weg der Kommunikation und der Ko-Existenz tun?

 

V e r h a n d e l n !

 

Doch was zeigt uns die Wirklichkeit?

 

Wir sehen doch mit dem schwimmenden Waffenstillstand von Minsk II, wie uns was möglich ist - dass heißer Krieg möglich ist, dürfte angesichts der Opfer und Zerstörungen von Grosnij, Georgien und Ukraine allen ins Gesicht geschrieben stehen!

 

Wer konnte Nemzow also in Moskau auf der Kremlbrücke hinterrücks brutal ermorden?

 

Dafür sind alle Fragen offen, doch es werden wieder die Medien ( RTdeutsch, DWN etc. ) der Wahrheitsliebhaber sein, die den einzigen und wahren Mörder schon ausfindig gemacht haben:

 

Den Westen! Und den dann in all seinen Facetten! Dafür sorgen dann schon die einschlägig bekannten ForistenInnen andernorts!

 

Oder sind doch noch alle Fragen offen? Oder gibt es nicht doch noch rein objektiv gesehen einen Wunschkatalog von " Lieblingssündenböcken" aller Coleur?

 

Oder hat Nemzow den Weg auf die Brücke, ohne Leibwächter, gewählt, um Putins fehlendes Demokratieverständnis zu hinterfragen, weil Russland sich immer mehr "radikalisiert" statt zu propagieren: Freiheit ist, wenn man die Freiheit von Andersdenkenden annimmt!

 

Reicht Haft nicht mehr aus? Deshalb der Mord? Wer mag der nächste sein, das wagt man sich angesichts solch brutalen Vorgehens nicht zu fragen, sollte es vielleicht Nawalny sein?

Melanie HH

(Dienstag, 24. Februar 2015 15:59)

Egal, wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes eines Menschen legt, es gibt jeden Tag jemanden, der bequem darunter durchlaufen kann. Ein Dank an den Pseudophilosophen. Der hat es einfach drauf.

 

Wenn ich mal soooooooooo alt werde, dann bitte nicht so. Kleine Männer bringen es einfach nicht. Sie müssen sich mit angeblich anderen Sachen schmücken und auch das können sie nicht einmal. Man nehme nur die Sachen von Facebook. An dem Keyboard, das Lied “Großvater“ (würg) wer kann, der kann, oder auch nicht. Sich in Sporthosen präsentieren, obwohl es nichts zu präsentieren gibt. (lach) Wer andere schlecht machen muß, um selbst besser dazustehen, beweist damit anschaulich, dass in seinem eigenen Leben einiges verkehrt läuft. Aber das ist nicht mein Problem, sondern derer.

Dummheit kennt keine Grenzen, aber verdammt viele Leute.

Wanda Müller

(Sonntag, 22. Februar 2015 20:12)

Auweia, lieber Heiner Klein alias Löwenmaul, da haben Sie den Spiegel fein blank geputzt und was passiert? Einige gucken rein und bekommen vor ihrem eigenen Spiegelbild das reine Grausen ob der Fratzen, die sich ihnen gespiegelt bieten. Und damit die sich nicht vor lauter Angst vor den gesehenen Gespenstern in die Hosen machen müssen, sagen die voller Empörung, dass die es nicht seien.

 

Ehrlich, ich hätte nicht gedacht, wie schnell mein Spruch (Ich muss damit aufhören zu sagen, wie dumm kann man eigentlich sein. Manche sehen es anscheinend als Herausforderung.) in der Realität angekommen ist.

 

Macht es Ihnen nicht auch so viel Spaß zu sehen, wie sich Dilettanten ihre Unfähigkeit als Maßstab für Höchstleistung auf allen Gebieten schönreden? Und wehe dem, wer deren Höchstleistungen als das hinstellt, was es nun einmal ist: Schlichtheit im Können, Denken und Gemüt. Dann beleidigen wir Spiegelputzer diese Kulturliebhaber, wir Oberbeleidiger der Nation aber auch!

 

So kommen Menschen wie Sie, ich und dazu noch eine gute Handvoll gut versorgt über die Fasten- und Sommerzeit bis zur nächsten Narrenzeit. Ein Buch hin und wieder, kann auch ein Schulbuch sein, und dazu ein gar liebliches Liedlein tun ihr übriges. Kultur muss schon sein. Koste es, was unbezahlbar ist: die Demaskierung der antifaschistischen Gutmenschen.

 

Ich muss mit Paulus politisch nicht einer Meinung sein, aber wo er Recht hat, hat er Recht mit seiner intellektuellen Umweltverschmutzung in deren Richtung. Und wie man lesen kann, kennen diese von Paulus so Eingestuften nicht einmal den Unterschied zwischen intellektuell und intelligent. Bildungsbürger (Selbsteinstufung vom letzten Kerl), Hochbegabte (eigene Erhöhung als Abgrenzung zum Bildungspöbel durch Marie) und Antifaschisten mit einem Buch in der Hand und einem Lied auf den Lippen als Waffe und Munition gegen Massenmörder und Verbrecher müssen diesen Unterschied auch nicht kennen. Sie haben immer wieder ihre eigenen Textbausteine, wie, an allem ist der US-Imperialismus schuld, dazu die EU mit Merkels Deutschland an der Spitze, meinst Du, der Russe will Krieg und weiter derartig Mutiges. Kommt man in der Entgegnung mit jederzeit nachweisbaren Fakten, teilweise sogar aus derem Propagandalager, dann sind wir, Sie, ich und die Handvoll, Nazis, Faschisten und neuerdings wieder einmal Trolle.

 

Nun habe ich aber genug lachend beleidigt, mit Lachtränen in den Augenwinkeln wende ich mich den wirklich wichtigen Themen zu.

 

War es nicht erstaunlich, welches Papier eine Moskauer Zeitung (Nowaja Gazeta) der Öffentlichkeit präsentierte? Erstaunlich auch deshalb, weil derartige Enthüllungen Jahre oder sogar Jahrzehnte benötigen. Nicht einmal RT Deutsch gab bis dato eine Argumentationshilfe. So ist in deren Internet-Außenstellen unisono darüber nicht ein Wort zu finden. Sie schweigen. Oder wie Sie es, lieber Heiner Klein, sagten, diese Progandisten machen sich zu diesem Thema vom Acker.

 

Zu dem Schweigen Putins nicht nur zu diesem Vorwurf, sondern gerade zu den Ereignissen der letzten Tage in der Ostukraine, habe ich einen interessanten Artikel im Freitag gefunden. https://www.freitag.de/autoren/soenke-paulsen/das-schweigen-der-russen. Wenn man dazu die Vorbereitungen zur Eroberung Mariupols sich einmal anschaut (soweit sie sichtbar sind), kann jeder Mensch, na gut, nicht jeder, sich sehr gut vorstellen, wohin die Reise nach Putins Fahrplan geht. Propagandistisch ist alles angerichtet, wie jeder, na gut, nicht jeder, gestern in Moskaus Anti-Maidan-Demonstration sehen konnte. Die organisierten Massenaufläufe goebbelscher Prägung haben wohl auch Russland imponiert. Jetzt müssen nur noch die Waffen mit Munition per Hilfskonvoi von Russland nach da unten, nach Mariupol, gebracht werden. Mit einer vernünftigen Logistik ist dies doch ratz fatz erledigt.

 

Eigentlich heißt es jetzt nur zu warten, wann (nächste, übernächste oder überübernächste Woche) und mit welcher Begründung (mein Vorschlag: dort sind faschistische ukrainische Truppen stationiert, die Russland überfallen wollen) Russland mit Hilfe der Separatisten dieses ukrainische Mariupol einnimmt.

 

Extra für franzi. Eine geplante Brücke zur Krim kostet einige hundert Millionen Euro (NICHT Rubel!) und was besonders hinderlich, eine Fertigstellung dauert Jahre. Der Überfall auf Mariupol ist ganz fix erledigt (wie sagte Putin, nach Kiew benötigt seine Armee gerade mal zwei Tage. Da können Sie sich selber ausrechnen, wie schnell Mariupol russisch ist) und kostet einen Bruchteil eines Brückenbaus. Hinzu kommt noch, die Straßen Mariupol-Krim sind lange fertig, müssen also nicht neu gebaut werden. Die paar Raketen für den Überfall sind da echt unter Schwund zu sehen und Menschenleben werden als Kolaterialschaden verbucht. Aber die Jahre, die damit gewonnen wurden, sind unbezahlbar. Und franzi, Liebes, damit ist nicht nur der Weg zur Krim frei, sondern auch das Feld für kommende Taten putinscher Prägung bereitet. Wie das Abschneiden der Ukraine vom Schwarzen Meer und der Anschluss Transnistrien an das russische Reich kann endlich, endlich vollzogen werden.

 

Lieber Heiner Klein, es ist wirklich erstaunlich und nicht mehr zum Lachen, wie sich wohlversorgte und gutsituierte Deutsche zu Handlangern von Verbrechern machen. Mit welcher Begeisterung sie Mörder (egal, ob es die IS oder Putins Separatisten sind) verteidigen. Für mich, in meiner deutlichen Ausdrucksweise, sind sie Handlanger von Verbrechern, Kollaborateure in schlimmster Prägung. Denn sie reden wider besseres Wissen Verbrechern das Wort.

 

Ihnen und allen anderen Lesenden einen guten Wochenanfang. Wanda

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Sonntag, 22. Februar 2015 19:31)

Liebe WANDA, aber auch liebe Zaungäste und "Sympathisanten",

 

ja wirklich dumm gelaufen mit dem Kreml und Putin!

 

So sieht sie also aus die "Putinsche Strategie des Friedens..." Unglaublich!!

 

Aber glauben Sie nicht, liebe Wanda, dass es alles nur Lügen und Propaganda sind, die die USA und Europa "eingefädelt" haben und uns da auftischen?:)

 

Dass zu verstehen, wird sicherlich den (lupenreinen!) Putinverstehern wie Letzer Kerl, Wagenknecht, Guysi und Kipping nicht nur schwer fallen, sondern einfach den von Ihnen bereits verdächtigen "Übeltätern" angelastet, denn letztlich ist Putin doch kein aggressiver Autokrat an der Spitze eines Unrechtsstaats Russlands, sondern doch ein "lupenreiner" Demokrat, der "Opfer" eines bedrohlichen Europas und einer angriffslustigen USA geworden ist.

 

Eingekreist von der NATO und der EU, kann doch ein russischer Präsident nicht anders, als sich zu wehren, sich die Krim einzuverleiben und letztendlich unter dem Vorwand einen "Waffenstillstand" gewollt zu haben, das Gebiet Donbass zu "erobern", wozu er sich natürlich der Separatisten bedient, die keinerlei Eingreifen bzw. Unterstützen Russlands vortäuschen sollen! Leider scheint das nicht funktioniert zu haben, denn es muss doch die "Lügenpresse" sein, die so etwas lanciert, nicht wahr?

 

Bin mal gespannt, liebe Wanda, wie das ECHO auf den "berühmt-berüchtigten" Seiten einer "paradoxen Politik" dort seine Blüten treibt, denn schließlich schreibt der mit dem bekannten Künstlernamen dort: " Ich scheue grundsätzlich keine Diskussionen, wenn sie im Rahmen einer kontroversen, sachlichen Auseinandersetzung bleiben ..." so wie sie halt für Stammtische und Bildungsbürger in einseitiger Sachlichkeit üblich sind!

 

Doch wenn es aber zu heiß wird, macht er sich vom Acker..." Das kennt man ja!

 

Grüße ins Forum

Heiner Klein alias Löwenmaul

 

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Dienstag, 17. Februar 2015 17:05)

Liebe Wanda Müller und Mitlesende,

 

wenn man nicht wüsste, dass Karneval wäre, würde ich sagen, dass mancher Beitrag bei GJ gelinde gesagt eher mit einer "Büttenrede" zu vergleichen ist und zum Lachen und "Au,au" anregt, als vielerorts manch närrische Büttenrede!

 

Auf die besagten "Künstler" im Narrenkleid mit ihren vielversprechenden "Künstlernamen" und den sich stets wiederholenden "Pointen" lohnt es sich nicht näher einzugehen, denn zum aktuellen Thema kann man sich die "selbsternannten Experten" mit ihren sich stets wiederholenden "Thesen" in den einschlägigen Foren zu Gemüte führen, ohne dass auch nur annähernd etwas "Konstruktives" zu vermelden wäre.

 

Das bringt mich einmal mehr zu der Überzeugung - Hass, Besserwisserei und persönliche Beleidigungen sind an der Tagesordnung wenn man z.B. Grande Madame der Putinversteher und die übrigen (ewiggestrigen!) "Verdächtigen" liest -, dass sich unsere "Debattenkultur" allein durch das Internet negativ verändert hat.

 

Die gegenteilige Meinung wird teilweise "pöbelhaft" niedergemacht und führt für mich zu dem Ergebnis, dass das Internet demnach ja nur ein Spiegelbild unserer Gesellschaft sein kann. Und deswegen kann einen vieles nicht mehr wundern!

 

Das müsste auch so stimmen, wenn man sich z.B. in den Internet - Foren, vor allem GJ/AW, aber auch bei den weniger bekannten "Künstlern" mit eigenem Blog, einmal umsieht.

 

Beides wirkt dann miteinander und verstärkt sich gegenseitig.

 

So kann ich die Debatte zur Krise in der Ukraine seitens der unzähligen Experten nur noch " zum Gruseln" finden.

 

Verschwörungstheorien, Besserwisserei - vor allem von den sogen. "Russenverstehern" wie z.B. "Letzter Kerl" - sind das Alltagsgeschäft in den Foren.

 

Gleichzeitig als Bestätigung meiner Sichtweise quillt der Kommentarbereich in den Foren von "einseitigen Meinungen" über.

 

Und deswegen bin ich der Meinung, dahinter verberge sich manchmal nicht mehr nur gesundes Misstrauen, sondern eher die Attitüde des einzig wahrhaft Aufgeklärten, ohne auf die abgedroschenen Phrasen eines Pseudophilosophen und seiner Claqueure näher eingehen zu wollen.

 

Unterschiedliche Sichtweisen hat es schon immer gegeben - "erbitterte" Auseinandersetzungen aber auch! Soweit so gut!

 

Ich finde aber, dass nirgendwo in unserem Leben Hass und gegenseitige Verachtung schneller und dichter zutage treten als hier und heute im Internet!!

 

Nirgends eskalieren Diskussionen zwischen uns Menschen so leicht und so heftig wie in den Foren!

 

Wie soll man unter solchen Voraussetzungen eigentlich noch daran glauben, dass das Internet trotz positivem Potenzial überhaupt dazu beitragen kann erst eine wirkliche wahre Demokratie entstehen zu lassen?

 

Der tägliche Blick ins Internet zeigt, dass wir davon noch meilenweit entfernt zu sein scheinen, denn das Gegenteil zeigt:

Ausschließlich die "eigene" Informationsquelle wird bevorzugt, wird als einzig wahre offenbart und damit basta!

 

Oftmals werden die Quellen dazu gar nicht verlinkt und trotzdem bleibt die Wahrheit "allein" beim Schreiber.

 

Drum beschränkt man sich darauf, dem Gegenüber unmissverständlich zu attestieren, halt eben doch nur einseitig oder falsch informiert zu sein.

 

So gehen die eigentlichen Karnevalstage, die ich trotz meines "hohen" Alters mit Spaß an der Freud so gut wie abgeschlossen habe, für uns Karnevalisten zu Ende, doch für die " schreibende Narrenzunft" in den Foren wird die wohl über das ganze Jahr weiterbestehen, sodass garantiert ist, dass es stets etwas zu "lachen" gibt und wenn es nur vom "kleinen Köpfchen" und ihrem Freund A.B. ist!

 

Drum grüße ich heute mal so kurz vor Aschermittwoch - ist dann wirklich alles vorbei? - mit einem kräftigen RHO-DAU und freue mich in meinem "Kämmerlein" noch über so manch "lustige Büttenrede" unserer allseits so bekannten - aber unbeliebten - sich allein im Besitz der absoluten "Wahrheit" wähnenden "Büttenclowns" amüsieren zu können.

 

Helau und Alaaf!

Heiner Klein alias Löwenmaul

Wanda Müller

(Dienstag, 10. Februar 2015 18:28)

Lieber Heiner Klein,

 

es freut mich, wie Ihnen meine kleine satirische Aussicht auf die Zukunft anhand der von den Linksträgern hochgejubelten griechischen Situation, zusagte. Ihre Befürchtung, die linksten Linken würden das nicht lesen, wurde bereits ad absurdum geführt.

 

Jemand, dessen Künstlername wohl verdecken soll, dass er der letzte Kerl ist, hat nichts verstanden bzw. verstehen wollen. Ich kann nun wirklich nichts dafür, wie sich keine Zeitung oder anderes Medium für ihn und sein Gefolge interessiert. Für mich auch nicht verständlich, denn das, was er für Deutschland, besonders an Recherchearbeit für die Jugend leistet, ist doch beispielhaft.

 

Sehen Sie, lieber Heiner Klein, Undank ist der Welten Lohn. Und es sei die Frage erlaubt, ob die mit dem kleinen Köpfchen immer noch auf ihrer Reise landauf landab durch Deutschland ist und die maroden brücken katalogisiert? Ziele muss der Mensch schon haben, nicht wahr?

 

Angesicht der Ereignisse in Osteuropa haben sich die Putinanhänger nun positioniert und durch Duplizierung die Macht im Internet an sich gerissen. Was meinen Sie, wenn man diese Anhänger 1:1 auf die Straße stellen würde, wieviele kämen zusammen?

 

Aber ich verstehe diese wahrhaften und einzigen Antifaschisten schon. Putin ist DER Kämpfer gegen den machtvollen ukrainischen Faschismus. Wenn er diese Aufgabe gestemmt hat, wendet er sich mit Flamme und Schwert dem europäischen Faschismus zu. Danach bleibt ihm eigentlich nur noch der Weltfaschismus.

 

Dazu benötigt er natürlich Freunde und Mitstreiter. Ob Ägypten sich nach der geschenkten Kalaschnikoff sich ihm anschließt? Denkbar wäre es dies schon. Eine Beteiligung an einem Krieg irgendwo in der Welt lenkt doch so trefflich von deren immensen innenpolitischen Problemen ab. Aber ich glaube, eine geschenkte Kalaschnikoff ist ein bisschen mager; da muss Putin schon etwas tiefer in die Taschen greifen müssen. Vodka ist bei Moslems wenig zielführend. Was hat er noch zu verschenken, was die Araber noch nicht haben?

 

Aber eins ist ganz sicher. Falls die Verhandlungen morgen scheitern sollten, wird Ihnen und mir, die ja von Linksträgern gestern (oder war es vorgestern?) als Nazi eingestuft wurde, erklärt werden, wie heldenhaft Putin seine russische Seele als Schild gegen die Angriffe der EU und USA verwandte. Ruhm und Ehre der Roten Armee mit seiner Rotbannerflotte!

 

So, für heute möchte ich schließen. Haben Sie sich schon als aktiver Karnevalist, der Sie nun ja sind, auf Ihre Feiertage eingestellt? Ich, als Spaßbremse im Karneval, kann nicht mit einem Helau oder wie Sie sich sonst begrüßen, dienen, dafür erhalten Sie ein sehr freundliches Guten Abend von mir. ;) Wanda

Christa

(Dienstag, 10. Februar 2015 12:30)

Hallo Wanda,

 

Sie haben Recht, Sie haben sich kürzlich nicht kritisch über Frau Merkels häufige Kursänderungen geäußert. Mein Beitrag war aber auch keine direkte Antwort darauf. Aber ich meine mich erinnern zu können, in der Vergangenheit auch von Ihnen Kritik diesbezüglich gelesen zu haben. Sollte ich mich täuschen, dann nehme ich das mit dem Ausdruck größten Bedauerns zurück und behaupte das Gegenteil.

 

Es heißt ja „du kannst dumm sein wie eine Kuh, aber Du lernst immer noch dazu“. Für unsere linken „Bildungsbürger“ scheint das nicht zu gelten, sie glauben anscheinend, dass sie sich ihre Jugend erhalten können, wenn sie sich die Dummheit aus ihrer Jugend erhalten. Und sie halten es für eine besondere Tugend, im Leben nichts dazu zu lernen. Weil Sie, liebe Wanda, diese Tugend nicht besitzen, wurden auch Sie kürzlich von einer gewissen Foristin öffentlich angegangen.

 

Über Frau Merkels Islamspruch war ich auch, ehrlich gesagt, enttäuscht und irritiert. Aber ich denke, es ist wichtig, wie man ihn interpretiert. Oberflächlich betrachtet kann ich natürlich auch nicht zustimmen.

 

Durch die geschichtliche und wirtschaftliche Entwicklung leben in unserem Land viele Muslime, die im Rahmen der Religionsfreiheit ihre Religion mitgebracht haben. Damit kam der Islam nach Deutschland und Sie glauben doch sicher auch nicht, dass wir ihn wieder „loswerden“? Damit gehört er zu Deutschland, was aber nicht gleich bedeutet, dass er zur Staatsreligion werden oder über andere Religionen gestellt werden soll. Er gehört zu den vielen Problemen, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen und wo geregelt werden muss, wie viel Einfluss er noch auf unsere Gesellschaft nehmen soll oder darf (Islamisierung).

 

Deutschland hat es in der Vergangenheit leider versäumt, bei der Integration von Muslimen deren Integrationswilligkeit strenger zu fordern. Ich kann es Ihnen leider nicht ersparen, dass nach meiner Meinung besonders „Ihre“ Grünen dabei eine große Mitschuld trifft, weil sie mit ihrem Multikulti-Wahn und Toleranzfetischismus und mit dem Totschlagargument „Zwangsgermanisierung“ die Integration behindert haben. Auch wenn sie nur kurzzeitig Regierungsverantwortung getragen haben, war ihr Einfluss auf die öffentliche Meinung und die gutmütigen Bürger auch in der Opposition sehr stark.

 

Der Unmut über die Zustände durch den Einfluss des Islam ist in Deutschland lange vorhanden. Als vor ca. 4 Jahren T. Sarrazin mit seinem Buch darauf aufmerksam machte, wurde er von den Medien und Politikern bekämpft, jeder, der „etwas auf sich hielt“, musste sich gegen ihn positionieren, ansonsten galt man als Rassist oder Faschist.

 

Nun sind die Probleme mit dem Islam durch Pegida wieder aufgegriffen worden und man wollte diese Bewegung mit denselben Mitteln wie damals unter den Teppich kehren. Aber wie das so ist mit dem Dreck unter dem Teppich, er ist nicht weg, nur unsichtbar so lange man den Teppich nicht anhebt.

 

Natürlich konnte man nicht erwarten, dass die Politik schlagartig durch Pegida geändert wird. Aber es ist schon viel erreicht worden. Und wenn der Druck aus der Bevölkerung nicht nachlässt, muss auch die Politik reagieren. Dabei ist allerdings sicher mit einer starken Gegenwehr der vielen linksgrünen Gutmenschen (und Muslime) zu rechnen, die sich in Politik und Medien eingenistet haben und ihren Einfluss ausüben.

 

In den vergangenen Wochen stand das Problem mit Islam und Pegida in Deutschland im Vordergrund. Aktuell steht aber die Ukraine-Krise an erster Stelle der zu lösenden Probleme für Frau Merkel, der Weltfrieden ist in Gefahr. Dann auch noch die linken Maulhelden in der griechischen Regierung. Das ist schon ein gewaltiges Arbeitspensum, was unheimlich viel Kraft und Nerven kostet. Sie ist zwar mächtig, aber nicht „allmächtig“. Möchten Sie mit ihr tauschen? Ich nicht!

Zum Glück hat sie sicher keine Zeit, um all die kleinkarierte Kritik an ihrem Handeln zu lesen oder hören. Jeder, dem ein „Pups quersitzt“, macht doch Frau Merkel dafür verantwortlich. Wie ungerecht das ist, fällt doch den meisten in ihrer Selbstgerechtigkeit gar nicht auf.

 

Ohne die Hoffnung, etwas an Ihrer ablehnenden Haltung Frau Merkel gegenüber geändert zu haben verbleibe ich mit freundlichen Grüßen, auch an alle Leser

Christa

Wanda Müller

(Samstag, 07. Februar 2015 11:46)

Hallo Christa,

 

ganz ehrlich? Von den von Ihnen aufgeworfenen Themen habe ich mich so aber nicht geäußert.

 

Ich habe der Merkel nicht vorgehalten, andauernd die Meinung zu wechseln. Denn wer immer auf seiner Meinung beharrt, nicht auf neu entstandenen Situationen eingehen kann, ist in meinen Augen ein Dummkopf. Wohin dies dann führt, sehen Sie und ich doch in den gängigen Foren von AW und GJ. Von den Ereignissen haben die nur ihre Ahnung, also Null, setzen aber als Ersatz ihren festen linken Standpunkt entgegen. Es reicht ja, wenn ihr Herz links schlägt. Sind diese Linksträger nicht süß in ihrer Naivität?

 

Von einem der obersten Repräsentanten eines gebildeten mitteleuropäischen Staates muss mehr erwartet werden. Merkel ist doch nicht Putin, Erdogan und wie diese Dogmatiker alle heißen.

 

Wo ich Merkel nicht folgen kann und werde, ist ihre Einschätzung des Islams auf Deutschland bezogen. Es kann nicht sein, dass diese Religion alles dafür tut, Staat im Staate zu werden. Es vorantreibt, was die bereits vorhandenen Parallelgesellschaften manifestiert und letztendlich weiter vorantreibt.

 

Wir haben in Deutschland eine Machttrennung von Staat und Kirche. Auch aus den historischen Ereignissen unserer deutschen Geschichte geschuldet. Wer nun dies mit seiner Aktivität hintertreiben möchte, seine Religion als staatstragend einsetzen möchte, dem muss mit allen Mitteln ein Stoppschild vor die Nase gehalten werden.

 

Gerade zu diesen Bestrebungen des Islam und seiner Prediger ist der Spruch der Merkel kontraproduktiv.

 

Wir sind ein demokratischer Staat, der schon von seinem Grundgesetz aus verbietet, eine Religion über eine andere zu erheben und in seinen Worten und Taten diese Absicht deutlich macht.

 

Ich brauche an der Seite eines Pfarrers Gauck keinen Imam. Es reicht mir das, was Gauck von sich gibt. Es ist scheinheilig und sinnverdrehend genug.

 

Merkel hat ihren Spruch betreff des Islam auch deshalb geblasen, um der Pegida eins mitzugeben. Es kann schon sein, dass die Pegida auf Grund ihres dringend notwendigen Reinigungsprozesses jetzt zerfällt. Aber es sind damit nicht die vielen Unzufriedenheiten der Bürger vom Tisch. Sie werden, wenn auch derzeit unterm Tisch gekehrt, immer wieder zutage treten.

 

Wenn also die Politikerkaste mit der Merkel an Spitze sich der Unzufriedenheit nicht stellt, fällt es ihnen irgendwann auf die Füße. Oder hofft Merkel, dies möge erst nach ihrer Amtszeit geschehen? So hat sie sich jetzt einen schlanken Fuß gemacht und ihren Nachfolgern eine Heidenarbeit hinterlassen. Clever, wie sie ist, traue ich ihr diese Gedanken zu.

 

Ihnen einen schönen Wintertag und viele Grüße. Wanda

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 05. Februar 2015 11:59)

Liebe Wanda,

 

bezüglich Ihres Beitrages im Kaleidoskop " Hier ist die LINKE- Jetzt rechts, dann nach 600 m links abbiegen.." kann ich Ihnen

nur gratulieren. Hoffentlich lesen diesen Beitrag die bekannten "linksten Linken" Verdächtigen aus den einschlägigen Foren, wo sie sich mit ihren Beiträgen zu überbieten versuchen!! Angeführt von der "grande Dame" der Gutmenschen!!

 

Ein köstlicher Beitrag, den es zu lesen richtig Spaß macht.Herrlich, wäre doch gelacht, wenn die Welt in Deutschland nicht "verändert" werden könnte!! "Pipi Langstrumpft " lässt grüßen!

 

Gruß Heiner Klein alias Löwenmaul

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 05. Februar 2015 11:10)

Teil 2

 

So wären meine Erwartungen an die Bundesregierung, die politischen Parteien im BT sowie an die deutschen Abgeordneten im europäischen Parlament:

 

1. Die Bekämpfung der Fluchtursachen und die Überwindung der Armut. indem man ein größeres Engagement zur Armutsbekämpfung in den ärmsten Ländern, insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent realisiert, faire Handelsbeziehungen in der Agrar- und Fischereipolitik schafft, endlich das Agrardumping beendet, entwicklungsfördernde Wirtschaftsinvestitionen, die menschenwürdige Arbeitsplätze schaffen, tätigt, den Landraub unterbindet, vor allem aber die Rüstungsexporte in die Kriegsgebiete stoppt und Regierungen, die die Menschenrechte systematisch verletzen bekämpft und verklagt.

 

2. Es müsste aber auch gleichzeitig ein Schutz für die Flüchtlinge geschaffen werden, wobei ein effektives System der Seenotrettung im Mittelmeer in verantwortlicher Klarheit geschaffen wird, Möglichkeiten zur legalen Einreise der Schutzsuchenden ausgebaut werden, menschenwürdige Aufnahmebedingungen und faire Asylverfahren gelten, eine solidarische "Aufteilung" der Flüchtlinge unter Änderung der Dublin- II Verordnung die Lasten verteilten, Aufnahmebedingungen der EU so gestalten, dass gesellschaftliche Teilhabe - nicht Ausgrenzung - von Anfang an ermöglicht wird (kein Arbeitsverbot im 1. Jahr, keine

Pflicht in Gemeinschaftsunterkünften wohnen zu müssen etc. )

 

3. Letztlich müssten auch noch die legalen Zuwanderungsmöglichkeiten zu uns verbessert werden, was auch die Menschen betreffen sollte, die keinen Schutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention haben, alle Wanderarbeitnehmer sollten mit ihren Familien in einem internationalen Übereinkommen abgesichert sein, die bestehenden Einwanderungsregelungen müssten so geändert und erleichtert werden, dass Arbeitssuchende mit ihren Fähigkeiten eine faire und realistische Chance erhalten, dazu gehört auch, dass die Beschäftigungsverordnung verändert wird, um auch den Minderqualifizierten eine Beschäftigungschance bei uns zu geben und vor allem sollten alle BL die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse anerkennen.

 

Bei diesen Gedanken, die ich für erforderlich halte, sollte alle Menschen, insbesondere aber uns Christinnen und Christen, die biblische Weisung leiten: " Der Fremde soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer und du sollst ihn lieben wie dich selbt (3.Mose 19,34 )".

 

Die Menschen aus Nord und Süd, Ost und West brauchen sich einander. Der Reichtum des Nordens ist ohne die Armut des Südens nicht denkbar, sodass wir als Europäer gerade deswegen eine besondere Verpflichtung haben.

 

Dazu können wir alle beitragen, wenn Vorurteile, Ressentiments und Menschenfeindlichkeit abgebaut und barmherzige Nächstenliebe (s.AW Forum!!) nicht nur "zerredet", sondern gelebt wird.

 

Freundliche Grüße ins Forum

Heiner Klein alias Löwenmaul

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 05. Februar 2015 11:06)

Liebe Christa, werter Herr Neumann, geschätzte Mitlesende und "Zaungäste"

 

liest man die vielen Beiträge zum Griechenland-Thema bei GJ und jetzt auch bei AW müsste man eigentlich meinen, dass bei solch einer "geballten Ladung" von Fach- und Expertenwissen es ein Leichtes sein sollte - nicht nur die griechischen, nein auch alle übrigen Probleme - schnell lösen zu können.

 

Damit würde man bei dem "Potential" doch eher zum Wohle des "deutschen Volkes" beitragen, wenn sich diese "Experten" in die Politik begeben und alles- so wie es halt jeder möchte- ,besser, gerechter und glücklicher machen würden und schon wäre das " Problem des Jammerns auf höchstem Niveau" erledigt.

 

Meinungen und Sichtweisen ja, aber einen Überbietungswettkampf an "(Besser)Wissen/Können" wird der Problematik sicherlich nicht gerechter!? Von den teilweise "kindischen" Gruß- und Beifallsfloskeln gewisser Foristinnen und Foristen mal ganz zu schweigen.

 

In meinen Beiträgen vorher hatte ich mich in Bezug auf die deutsche und europäische Flüchtlingspolitik geäußert und die Meinung vertreten, dass es eine Neuausrichtung geben sollte.

 

Dazu habe ich mir meine Gedanken gemacht - ohne jedoch auch nur annähernd einen Anspruch auf das "non plus ultra" und somit des Rätsels Lösung haben zu wollen-, die eher zum Nachdenken anregen sollen.

 

Nicht nur das Flüchtlingsdrama im Herbst 2013 vor Lampedusa und folgende(Syrien, Irka etc), hat mir ins Bewusstsein gerufen, welche Tragödien- nicht nur an Europas Südgrenze-, sondern auf der ganzen Welt-, zum traurigen Alltag geworden sind.

 

Menschen also, die sich in der Hoffnung auf Schutz zur gefährlichen Reise über das Mittelmeer und zu anderen Flüchtlingsströmen mit kriegerischen Mitteln gezwungen werden, auf ihrer Flucht vor Verfolgung, Armut, Hunger, Dürrekatastrophen und Krieg ertranken oder umgebracht werden.

 

Tod, Leid und Not der Flüchtlinge müssen ein Umdenken in der Asyl- und Flüchtlingspolitik wie auch in der Migrationspolitik der EU schnellstens erforderlich machen!

 

Dieser Meinung werden sicherlich viele, viele Menschen sein, die es auch an der Zeit sehen, eine humane Einwanderungspolitik zu gestalten – eine Politik eben, die sich orientiert an den Menschenrechten der Frauen, Männer und Kinder, die ihre Herkunftsländer verlassen, um sich in einem anderen Staat, wie z.B. bei uns in Deutschland, eine Existenz aufzubauen und zu überleben!

 

Dazu bedarf es der Ursachenforschung, wie ich meine, die für Flucht und erzwungene Migration, vor allem in den Herkunftsländern, zu bekämpfen ist.

 

Ist es nicht die Abschottung der europäischen Grenzen, die das Geschäft mit den kriminellen Fluchthelfern ermöglicht?

 

Sind es nicht die verstärkten Anstrengungen zur Grenzsicherung, die die Flüchtlinge in die Arme von Schleusern und auf noch gefährlichere Wege führen? Sind es nicht auch die Rüstungsexporte und die Kriege?

 

Dazu ist es erforderlich, dass Lebensrettung nicht kriminalisiert werden darf und dafür muss die Wertegemeinschaft der EU sicherstellen, dass alle EU Länder die Menschenrechte der ankommenden Flüchtlinge wahren und Humanität walten lassen.

 

Es kann nicht angehen, dass der Streit über die Verantwortung von Flüchtlingen innerhalb der EU auf dem Rücken der Flüchtlinge ausgetragen werden darf, schließlich ist der Schutz von Flüchtlingen eine völkerrechtliche Verpflichtung und eine politische Aufgabe, die wir alle gemeinsam anpacken müssen. Es darf keine Menschenrechte erster und zweiter Klasse geben.

 

Teil 2 folgt

Walter Neumann

(Montag, 02. Februar 2015 00:01)

Sehr geehrte Christa.

 

Davon habe ich überhaupt nichts geschrieben, dass Frau Merkel alleine die Politik in Europa bestimmen würde. Ihre dauernden Kurswechsel nehme ich ihr auch nicht übel, sondern übel nehme ich, wie ich schrieb, ihre dauernden Beschwichtigungen, die nur so lange halten, bis das Geleugnete oder kleingeredete doch eintritt. Ich verurteile ihre Desinformation an das deutsche Volk! Ich verurteile, dass sie als Regierungschefin sich mit schönen Worten an die Bundesbürger wendet, aber gleichzeitig über Gesetze und Verordnungen hier und in Brüssel dafür sorgt, dass die Wirtschaft immer mehr auf der Gewinnerseite ist und immer mehr unserer Bevölkerung ins Abseits geschickt wird. Natürlich geschieht es der Bevölkerung in anderen Ländern auch so, vielleicht noch schlimmer!

 

Den Rücktritt von Frau Merkel habe ich auch nicht gefordert, sondern angemerkt, dass wenn sie ihren Ausspruch ernst nehmen würde und Charakterstärke hätte, von sich aus zurückgetreten wäre. Außerdem habe ich angemerkt, dass unsere Lügenpresse sich im Gegensatz zu frühren Zeiten, erst gar nicht mit solchen Aussprüchen und ihrer Überlegungen nach einem fehlenden Rücktritt auseinandersetzen! Das lässt doch nur den Schluss zu, dass diese es auch so sehen, dass solche Reden nur Stillhaltereden und nicht ernst gemeint sind.

 

Stillhalten und Zeit gewinnen, so haben sie es sicherlich von unserer Kanzlerin schon öfter gehört! Zeit gewinnen, wofür und warum? Um den Zusammenbruch des Euro und der EU aufzuhalten, bis es zu einem größeren Zusammenbruch kommt und die Scherben leicht übernommen werden können! Bis dahin sind dann auch noch genügend geflutete Euros umgetauscht worden in Firmenbeteiligungen und der aufgekaufte Schrott hilft mit beim Zusammenbruch. Auch darf nicht vergessen werden, dass zuerst noch CETA, TTIP und TISA auf ihre nicht mehr revidierbaren Unterschriften warten. Kommt dann der Zeitpunkt, wo sich der Zusammenbruch, das Auseinanderfallen oder wie auch immer es sich gestalten wird, nicht mehr aufhalten lässt?

 

Was sich die Herren der Troika, auch von unserer Kanzlerin incl. Herrn Schäuble und der CDU den Menschen in Griechenland zumuteten, ist doch eine große, rücksichtslose Schweinerei! Wenn Menschen nicht mehr krankenversichert sind, wenn kein Einkommen mehr da, wovon man noch leben kann, wenn man einfach entlassen wird und es keine minimale Auffanghilfen mehr gibt, dann ist dies ein Verbrechen gegen das eigene Volk, zu dem die griechische Regierung gezwungen wurde. Es fehlt doch überall das Augenmaß und eine gerechte Behandlung aller zu lösenden Probleme, welche aufeinander abgestimmt werden müssen!

 

Der Zug der Umverteilung von unten nach oben nimmt ein immer rasanteres Tempo auf. Wenn sie diesen Islamausspruch so verstehen wollen, dass es eine Tatsache ist, dass mittlerweile so viele Muslime in Deutschland leben, dann ist der Rückschluss der Kanzlerin und ihrer falsch, dass dies gleichzusetzen damit ist, dass der Islam zu Deutschland gehört. Es gehören erstmal nur die Menschen islamischen Glaubens zu Deutschland. Bis der Islam zu Deutschland gehört, muss geklärt werden, welcher Islam in welchen Ausprägungen und die Muslime müssen auch dazu bereit sein, nur sich zu diesen Islamausprägungen zu verständigen, welche mit unserem Grundgesetz in Einklang zu bringen sind! Da ist noch viel zu tun, sicherlich von beiden Seiten. Es braucht Zeit, bis es sich entwickelt hat. Dann kann es auch heißen, auch der Islam gehört zu Deutschland! Aber heute noch nicht!

Christa

(Sonntag, 01. Februar 2015 19:03)

Hallo Herr Neumann, hallo Wanda,

 

es war mir schon klar, dass ich Sie mit meinem Beitrag zur „Merkel-Schelte“ einladen würde.

 

Wie die meisten Schreiber im aktuellen GJ-Forum scheinen auch Sie zu denken, Frau Merkel wäre allmächtig und würde allein die Politik in Europa bestimmen. Das könnte sie aber nicht einmal als Bundeskanzlerin in Deutschland, auch nicht wenn sie die absolute Mehrheit hätte.

 

Deshalb sollte man bei aller Verärgerung doch mal die Kirche im Dorf (oder passend zur 5. Jahreszeit „de Dom in Kölle“) lassen. Dass sie zum absoluten „Hassobjekt“ für jeden Frustbeladenen wird, finde ich persönlich sehr ungerecht.

 

Ziemlich widersprüchlich ist Ihre Kritik an Frau Merkel dann auch noch.

 

Einerseits machen Sie ihr ständig ihre häufigen Kurswechsel zum Vorwurf, andererseits glauben Sie nicht, dass sie ihren Kurs bezüglich Pegida und Islam ändert.

 

An ihrem Image würde ein erneuter Kurswechsel nichts ändern, sie gilt ja sowieso schon als „Wendehälsin“, weil ihre Kritiker nicht berücksichtigen, dass sie mit ständig veränderten Bedingungen und „Mitspielern“ konfrontiert wird, wobei der eingeschlagene und beabsichtigte Kurs gar nicht eingehalten werden kann.

 

Gerade daraus schöpfe ich meine Hoffnung, dass die CDU ihren Kurs ändert und die von Pegida angesprochenen Sorgen der Bürger wenigstens ernst nimmt. Wobei ich natürlich nicht erwarte, dass die Politik künftig von Pegida (oder dem Rest davon) bestimmt wird.

 

Wenn Sie, werter Herr Neumann, den Rücktritt von Frau Merkel fordern, dann wissen Sie wohl auch schon, wer dann dafür an ihre Stelle treten soll? Etwa der Vizekanzler? Erinnern Sie sich noch an die rot-grüne Politik, die die derzeitigen Probleme weitgehend verursacht hat? Wenn sich diese Politik durchgesetzt hätte, dann wären wir endgültig der Zahlmeister Europas, Stichwort Eurobonds. Und die Türkei wäre in der EU usw.

 

Es ist zwar nur ein schwacher Trost, dass alles noch viel schlimmer sein könnte, aber immerhin besser als gar kein Trost.

 

Inzwischen verstehe ich auch Frau Merkels Islamspruch, nachdem sie ihn verteidigt hat und meinte, dass es die Realität ist, dass der Islam zu Deutschland gehört. Wenn wir widersprechen, dann heißt das nur, dass es uns nicht gefällt, wie weit sich der Islam hier schon ausgebreitet hat. Mit Hilfe der linksgrünen Gutmenschen und Medien hat der Islam hier schon eine Macht erreicht, die jede Islamkritik für uns und für Politiker gefährlich macht.

 

In diesem Sinne noch einen schönen Sonntag für alle und freundliche Grüße

 

Christa

Christa

(Samstag, 31. Januar 2015 23:49)

Lieber Heiner Klein,

 

es stimmt, Pegida hat das Wort „Lügenpresse“ nicht erfunden, schon vorher wurde es von den Putinverstehern benutzt. Nur ist mir dabei nicht aufgefallen, dass es da auch wegen der braunen Vergangenheit kritisiert worden wäre.

Meinetwegen kann man auch „Lügenmedien“ sagen, damit es nicht dasselbe Wort ist wie in den dunkelsten Zeiten, aber das eignet sich wohl etwas weniger zum Skandieren.

 

Vielleicht erinnern Sie sich noch, dass ich schon bei der Kampagne gegen unseren Ex-BP Wulff die Machenschaften unserer Medien stark kritisiert habe.

 

Die Medien sehen ihre Aufgabe schon lange nicht mehr darin, uns wahrheitsgemäß zu informieren. Um ihre Auflagen und Quoten zu steigern, werden hauptsächlich Kampagnen geführt, um uns zu manipulieren und Meinung zu machen. Arrogant und überheblich weisen sie jede Kritik von sich. Ihre Macht hilft ihnen dann noch dazu, dass „Sprachwissenschaftler“ „Lügenpresse“ zum Unwort des Jahres küren und diejenigen, die es trotzdem benutzen, in die Naziecke zu stellen.

In den Foren haben Sie vielleicht festgestellt, dass auch das „Unwort Gutmensch“ nicht nur von mir weiterhin benutzt wird. Es ist, wenn Sie so wollen, von meiner Seite wie ein Protest gegen die gesinnungspolizeilichen Machenschaften der linksgrünen Meinungsmacher.

 

Vielleicht liegt es daran, dass ich jünger und anders sozialisiert bin als Sie, aber ich halte die Angst, dass durch die Verwendung von bestimmten Worten die dunkelsten Zeiten zurückkommen, für übertrieben. Und wenn ich diese „Unworte“ nicht ablehne, dann bedeutet das auf keinen Fall, dass ich mit den Nazis sympathisiere. Und so ist das sicher auch bei den meisten Bürgern, die deshalb fälschlicherweise als Nazis bezeichnet werden.

 

Was haben unsere Medien nun erreicht mit ihrer Stimmungsmache gegen Pegida?

Vermutlich wurden normale, aber unzufriedene Bürger radikalisiert und durch die Abspaltung entsteht vielleicht eine neue rechtsradikale Bewegung, Straßenkämpfe, Demos mit großem polizeilichem Aufwand, hohe Kosten.

Pegida wollte gewaltfrei und friedlich demonstrieren.

 

Ähnlich wie mit Pegida wurde auch mit der AfD verfahren. Laut Umfragen hält wohl die Mehrheit der Bürger diese Partei für sehr rechts. Dabei hatten die Bürger gar keine Chance, sich selbst ein Urteil zu bilden, die Medien haben sie von Anfang an in die gefährliche rechte Ecke gestellt. Und vielleicht ist sie erst dadurch erfolgreich geworden.

 

 

Nach meinem Eindruck haben die Westdeutschen besondere Berührungsängste durch eine, pardon, neurotische Vergangenheitsbewältigung und sind anfällig für linke Meinungsmache.

 

Inzwischen gilt es schon als „rechts“, wenn man kein Deutschland- und Amerikahasser ist, nicht vom Geld anderer Leute lebt, privates Eigentum besitzt und angepasst gekleidet ist. Schon dafür kann man von den Linksradikalen als „Nazi“ bezeichnet und zum Feinbild erklärt werden. Leider gelingt es ihnen immer wieder, die Öffentlichkeit so zu beeinflussen.

 

Wie krankhaft sich die linke Meinungsmache auswirkt, sieht man an dem stolzen Bekenntnis einer Foristin mit „kleinem Köpfchen“, die deutsche Nationalhymne noch nie mitgesungen zu haben. Sie hält es anscheinend für eine „Nazionalhymne“, also die Hymne für Nazis.

 

Viele Grüße

Christa

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Mittwoch, 28. Januar 2015 15:45)

Geschätzte Frau Christa,

 

" Lügenpresse ", natürlich hat Pegida diesen Begriff nicht erfunden, trotzdem aber ist er in meinen Augen widerlich

 

Umso nachdenklicher und besorgter macht mich die Tatsache, dass man sich im Umgang mit solch " patriotischen Kampfbegriffen mit Tradition" damit gemein macht, was sich hoffentlich eher auf eine Oberflächlichkeit als auf eine Überzeugung zurückführen lässt.

 

Wie wir wissen ging dieser Begriff und andere mit der NS - Diktatur nach 1945 nicht unter, er taucht(e) Gott sei Dank nur noch gelegentlich auf - bezeichnenderweise gerne in antidemokratischem Kontext,z.B. etwa im Rahmen der DDR-Propaganda gegen den Westen.

 

Leider auch jetzt wieder, wobei die Suche nach dem "Warum!" dabei zurück in eine finstere Zeit führt..., aus der wir eigentlich gelernt haben sollten.

 

Also heißt das: Europäische Patrioten und die unpatriotische "Lügenpresse" oder wie soll man das verstehen?

 

Wenn also Pegida-Anhänger-aber nicht nur die - den Journalismus in Deutschland als "Lügenpresse" diffamieren, wirkt das nicht nur kurios in einem demokratischen Land, dessen Medienvielfalt so groß ist wie nie zuvor in unserer Geschichte, sondern zeigt auch durch diverse Faktenchecks, dass die Angst vor Überfremdung, vor einer Islamisierung Deutschlands und vor zuviel politischer Toleranz gegenüber Asylbewerbern und Migranten doch eher wweitegehend irrational ist.

 

Für mich verweist die Verwendung solcher "Kampfbegriffe" auch auf eine intensive, ja nahezu bedeutungslose Verwendung des Begriffs in völkischen und nationalsozialistischen Zeiten. Das macht natürlich nicht alle Pegida- Anhänger zu Nazis, doch wer sich - bestenfalls ahnungslos, schlimmstenfalls bewusst - aus dem Sprachfundus des Dritten Reichs bedient, braucht sich über einen "Aufstand" von Gegnern nicht zu wundern!

( s.z.B. "Der Lügendelzug unserer Feinde: Die Lügenpresse" von 1914)

 

Im 21. Jahrhundert bedient sich Pegida desselebn Kampfbegriffs, richtet ihn gegen Zeitungen im eigenen Land, verknüpft damit aber die gleiche Kritik, wie ein Jahrhundert zuvor: Lügenpresse ist unpatriotische Presse.

Wären, wenn der Begriff noch salonfähig wäre, die Journalisten von Pegida und ihren Anhängern auch als "Vaterlandsverräter" zu bezeichnen?

 

Deswege lehne ich diesen Begriff vehement ab -als heranwachsender Jugendlicher stets damit konfrontiert und erlebt, was das bedeutete - und finde ihn im Zusammenhang mehr als übertrieben, ja eher als unanständig, denn er soll doch nichts anderes suggerieren, es würde immer ohne Ausnahme in der Presse gelogen, wobei ich nicht ausschließen möchte, dass einige gewisse Medien auch einen Anteil an der Renaissance des Begriffes

haben.

 

Die Suche nach den Ursprüngen und der Hochzeit dieses Begriffs führt zurück zum Beginn des 2o. Jahrhunderts - eben in die Zeit völkischer und nationalsozialistischer Ideologie.

 

Und deswegen meine ich, dass es sich eher lohnen würde, wenn man bei einer derart diffusen Gemengelage

vielleicht mehr den Blick auf Details richten sollte.

 

Wichtig wäre es gerade in diesem Kontext, wenn dabei vor allem auch die Sprache, derer sich die Bewegung bzw. deren Anhänger und Mitläufer teilweise bedient, überdacht und überprüft würde.

 

Ist es nicht vielfach NS-Rhetorik und eher einer Apodiktik und primitiven Parolen gleich, wenn man einmal die Ideologisierung der Sprache und die Radikalisierung der Rhetorik im Dritten Reich

heranzieht? Hierzu gibt es zahlreiche Monographien und Dissertationen.

 

Dadurch haben Verschwörungstheorethiker wie auch Verschwörungsrethoriker

wieder "Wasser auf die Mühlen", wenn die (un)anständigen Marschierer skandieren:"Lügenpresse, halt die Fresse"!

 

Besorgt bin ich, wenn ich sehe, wie stark die etablierten Parteien mit einem gewisswn Teil de Medien ideologisch, sicher nicht verschwörerisch, miteinander verwurzelt sind.

 

Wer keine Tendenz zur einseitigen Meinungs-Hegemonie bei den sogen. "Leitmedien" entdecken kann, schaut vielleicht selbst zu einseitig ins aktuelle Geschehen; doch deswegen "Lügenpresse" zu skandieren finde ich abscheulich, obwohl in manchen Dingen die Menschen in Dresden gewissermaßen Recht haben, dass gewaltig etwas nicht stimmt. Aber es muss auch konstatiert werden, dass viele Demonstranten die Probleme falsch kanalisieren.

 

Auch ich habe meine Probleme mit einer gewissen "Presse" und deren Journalismus, wenn er als tendenziös, linksliberal, mögliche Gefahren relativierend und damit im Kern - anders als Pegida - unpatriotisch bezeichnet wird, und dann mit "Lügenpresse" pauschalisiert wird.

 

Und weil sie es anschneiden, liebe Christa, ist es gerade im Hinblick auf die ehemalige DDR intereesant, dass die Begriffe " Lügenpresse" und "Hetzpresse" gehäuft bis etwa Mitte der 1960er Jahre vorkam, danach zwar auch immer wiede rmal, aber nur vereinzelt. Könnte es vielleicht auch daran liegen, dass zumindest nach 1945 auch in der DDR noch viele Politiker und Journalisten stark davon beeinflusst waren?

 

Dennoch glaube ich auch, dass es sich unser Mainstream Journalismus und die Politik teilweise viel zu einfach machen, wenn sie bislang eher alle Probleme zu denen Migration führt unter den "Teppich" kehrten, wozu sicherlich auch Asylmissbrauch, Kriminalität, Aufnahme von Asylanten durch andere EU-Länder, Asylverfahren, Flüchtlingspolitik etc.

gehören.

 

Doch trotz allem gehört es sich nicht wie ich meine, wenn ein patriotischer Kampfbegriff mit Tradition verwandt und auch noch von Men schen gutgeheißen wird.

 

Bei der Suche nach den Ursprüngen dazu, möchte ich nicht, dass damit wieder der Weg in findtere Zeiten führt...!

 

Schönen Tag allen

Heiner Klein alias Löwenm aul

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Dienstag, 27. Januar 2015 19:12)

Werter Herr Neumann, liebe Christa, liebe Wanda und natürlich auch werte Mitlesende und "Zaungäste",

 

grundsätzlich würde ich mich Ihren Beiträgen anschließen, wenn man aus meiner Sicht teilweise alles etwas konkretisierter und differenzierter sehen würde, ohne auch nur annähernd den Gedanken zu hegen, den Rechtsradikalen oder den Linksradikalen diese Themen zu überlassen.

 

Selbstverständlich haben Sie mit Ihren Ausführungen recht, Herr Nemann, wenn sie auf die "Bedingungen" einer freiheitlichen Religionsausübung,insbeson-dere im Bezug auf den Islam, gegenüber den anderen Religionen und der Mehrheitsgesellschaft verweisen.

 

Es kann nicht sein, dass eine muslimische Minderheit Religionsfreiheit nach ihrem Ductus definiert und die mehrheitlich jüdisch-christliche Religion ins Abseits zu stellen, ja schon fast abhängig davon zu machen.

Dagegen muss in aller Entschiedenheit vorgegangen werden, jedoch nich in Form von Pegida Aufmärschen, sondern im Dialog, den ich als einzige Alternative hierzu sehe.

 

Unzweifelhaft: Darin stimme ich mit Ihnen überein und wünschte mir auch, dass gerade jetzt, wo es für die muslimischen Verbände und Institutionen genügend Gelegenheit gäbe, diesen "guten Willen" mehrheitlich zu zeigen um die unmenschlichen Anschläge und die bestialischen Morde - nicht nur in Frankreich -

uneingeschränkt zu verurteilen und ihre Religion dahingehend verteidigen, indem sie jegliche Gewalt und Verletzung der Menschenrechte verurteilen und sich davon grundsätzlich distanzieren und das nicht nur in ihren Moscheen, sondern weltweit in aller Öffentlichkeit. Das wäre schon mal ein großer Schritt in die richtige Richtung, wobei ich aber auch glaube, dass man zwischen Islam und Islamismus - Glaube und Ideologie auch seitens der Politik genau unterscheiden sollte.

 

Damit würde dann auch vermieden, dass durch die vielen Reaktionen nach solchen Attentaten die komplette muslimische Community auch hier in Deutschland nicht in den Fokus geraten würde und Gefahr läuft, pauschal mit Hass und Fredemnfeindlichkeit "üpberschüttet" zu werden.

Dazu benötigen wir einen langen Atem, wozu auch die Politik beitragen muss.

 

Ist es nicht vielmehr so, dass sich Politiker der AfD und die Organisatoren der Pegida durch die Ereignisse von Paris in ihrer Islamophobie bestätigt fühlen? Ist damit vielleicht nicht auch ein gewisser Zulauf zu erklären?

 

Eine solche Debatte dürfen wir einfach nicht den Extremisten überlassen!

 

Und ich meine, liebe Wanda, es ist zu einfach, wenn man glaubt , damit alle als Nazis abzustempeln, die sich den sogen. "Abendspaziergängen"

anschließen.

 

Nein, so möchte ich mich jedenfalls in meinen Beiträgen nicht verstanden wissen, denn das wäre zu einfach und habe auch anderes dazu geschrieben, wobei ich Ihnen recht gebe, wenn es um die Themen

wie Islamangst = islamistischer Terror, Fremdenangst = Flüchtlingsunterbringung, Kriegsangst = Ukrainekrise, Politikverdrossenheit = Absage an die gegenwärtige Politik, Medienkritik = Lügenpresse, Rassismus = Antimuslime etc. muss die Unzufriedenheit zum Ausdruck gebracht werden können, ohne dabei sofort mit den rechtsradikalen Nazis oder den linksextremen Ultras gleichgesetzt zu werden.

 

Diese Chance, so meine Meinung, hat man mit diesen Aufmärschen jedoch vertan!!

 

Schäbig und verwerflich vielmehr ist die Tatsache, dass man "gutgläubige" Bürger, die mit vielem was die Politik abliefert, nicht einverstanden und deswegen unzufrieden sind, unter dem "Feigenblatt" der Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes eingefange n und sie zu ganz anderen Zwecken missbraucht hat. Das ist mein Vorwurf gegen Pegida, wie die Geschehnisse um Lutz Bachmann gezeigt haben.

 

Wer eine Neonazi - Grundausbildung hinter nsich hat, wie Bachmann und z.B. NRW Pressesprecherin Melanie Dittmer, wird natürlich den geschmacklosen Ausdruck "Lügenpresse" gebrauchen, wenn sie sagt:

" Es ist für mich unerheblich, ob es den Holocaust gegeben hat" dann ist Bogida eine neue Nationalrassistische Massenbewegung in Deutchland.

 

"Lügenpresse" skandierte das versammelte Pegida-Volk auf seinen Demonstrationen nicht nur in Dresden. Und ich glaube, wer dabei ein mulmiges Gefühl bekommt, hat ein gutes Gespür für die Ideologisierung von Sprache. Die Suche nach den Ursprüngen führt dabei zurück in finstere Zeiten...

 

Deswegen stelle ich mir weiterhin die Frage, ob die " patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" allesamt rechtsradikale Neonazis und Ausländerhasser sind oder ob sich nicht auch hier das besorgte Bürgertum

dorthin ldiglich "verirrt" hat, dessen Sorgen man Ernst nehmen muss. Das ist aktueller denn je, siehe Griechenland, EZB, Asylpolitik etc.

 

Und liebe Christa, ehrlich gesagt, ob das die CDU/CSU "wuppen" wird, bezwifle ich sehr, denn dann müsste schleunigst eine Neuausrichtung der deutschen und der europäischen Flüchtlingspolitik her. Dabei sollte eine mutige Entdschlossenheit vordergründig erkennbar sein, statt nur eines diffusen "wischi-waschis"!!

 

Auf die "Lügenpresse" möchte ich später noch näher eingehen.

 

Teil 2

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Montag, 26. Januar 2015 21:24)

Teil 3

 

Gibt es also eine übersteigerte Islamangst, wie es Pegida "weiß" zu machen versucht?

 

Seit Monaten regt sich nicht nur in Dresden das Volk!

 

"...gidas" sind auf der Straße, gegen Islamisierung, für jüdisch-christliche Identität, das müsste doch im Sinne der Mehrheitsgesellschaft sein, denn schließlich werden diese Gläubigen von "Muslimen" bestialisch abgeschlachtet, und wo noch nicht, mit kultureller

Vernichtung und Geburtendschihad bedroht. Und doch klappt es - außer in Dresden und Leipzig - nicht, die Massen für Pegida auf die Straße zu bekommen!

 

Weit gefehlt. Es schmeckt den Kirchen und ihren Anhängern nicht.

Vielleicht auch deswegen nicht, weil sich Pegida Mitläufer dahingehend äußerten, dass sie doch keine Rassisten sein könnten, denn der Islam sei ja keine Rasse!!

In diesem Zusammenhang verweise ich auf die "Mitarbeit" von " Politically Incorrect, dessen Banner bei Pegida oft zu sehen ist. Dazu sollte man mal dort in den Nachrichtenbeiträgen und Blog-Diskussionen naschauen und man sieht, was sich dort abspielt, was Analysten schon seit Jahren als religiös verbrämten Rassismus klassifiziert haben.

Antimuslimischer Rassismus bedeutet nichts anderes als einen Prozess der Ausgrenzung und Abwertung von Muslimen, der jedoch von den ausgrenzenden Menschen ausgeht und nicht in der Religion begründet ist.

 

Übrigens: Gegen den islamistischen Terrorismus sind auch die Gegendemonstranten.

 

Doch zum Dialog gibt es keine Alternative!

 

Demonstriert es sich in Dresden besonders gut, frage ich mich?

 

Zieht man die Teilnehmerzahlen zu Rate

müsste man das annehmen,

aber warum?

 

Bis geestern waren kontinuierlich wachsende Teilnehmerzahlen feszustellen,während der Versuch, die Idee in andere Städte zu exportieren, weit weniger erfolgreich ist!

 

Hier stehen die Gegendemonstranten immer in der Überzahl auf der Straße.

 

Pegida scheint mir da nicht ein spezielles Dredner Phänomen zu sein, sondern vielmehr ist dieses auf ganz Sachsen bezogen, denn die Teilnehmer kommen aus vielen sächsischen Orten und darüber hinaus angereist.

 

Muss hier nicht schon eher von einem Wallfahrtsort unzufriedener Bürger gesprochen werden?

 

Warum also Sachsen? Zwei Erklärungen könnten meiner Meinungs nach dafür stehen:

 

Weil es in Sachsen so wenig Ausländer gibt und zahlreiche Studien inzwischen nachgewiesen haaben, dass die Ausländerangst dort am größtewn, wo die wenigsten Ausländer leben.

 

Eigentlich ist das auch logisch, denn dort ist die Fremdheitserfahrung am größten.

 

Es gibt zwar keine nennenswerten Konflikte vor Ort, aber verändert in einer medial vernetzten Gesellschaft gar nichts, denn auch dort sehen die Mesnchen die schlechten Nachrichten aus aller Welt von Anschlägen und Konflikten jeden Abend im Fernsehen oder im Internet.

 

Und was sie selbst vor Ort nicht erfahren, lernen sie kennen, wenn die reiselustigen Sachsen nach Köln oder Frankfurt kommen und im öffentlichen Straßenverkehr lauter fremde Leute hören, was sie so nicht kennen und mehrheitlich damit keine entsprechenden Alltagser-

fahrungen haben, die sie diese Menschen als ganz normale Mitbürger erleben

lassen, Dass lässt die Ängste ungebremst wuchern -

mit den derzeitig sichtbaren Auswirkungen.

 

Demokratie will gelernt und geübt sein, denn wo über 25 Jahre stabile Machtverhältnisse bestehen, erscheint diese lästige Übung auch auf Ortsebene weniger wichtig und da gibt es in Sachsen noch reichlich Luft nach oben.

 

Dabei spielt aber auch neben der Unzufriedenheit über die Distanz der Politik zu den Bürgern die historisch niedrige Wahlbeteiligung von unter 50% bei der letzten LTW als Indikator eine Rolle.

 

Dass Pegida und andere ihre Meinungen auf die Straße tragen ist als Wahrnehmung eines demokratischen Grundrechts

nur zu begrüßen, weil es hoffentlich so ermöglicht, sich politisch dazu zu verhalten, was bei reinen Stammtischparolen eben nicht geht!

 

Das Gespräch, einzige Alternative, über "berechtigte Ängste", die ich in gewissen Dingen auch habe, darf aber nicht die Abwertung von Menschengruppen,(Muslime,

Flüchtlinge, Asylanten, Armut etc. ) salonfähig machen.

 

Es ist kein wirksamer Schutz gegen rechtsextreme- natürlich auch linksextreme - Umtriebe wenn man sie ignoriert.

 

Wie man sieht, dämpft sie in keiner Weise. Eine Reaktion in Form von deutlichem Protest stärkt diese Gruppen auch nicht, im Gegenteil. Schweigen schützt nicht, denn das Schweigen der Masse wird als Zustimmung gedeutet.

 

Die "Marschierer" reden sich vielfach ein, sie würden die "Stimme des Volkes" verkörpern, wenn Sie mit Transparenten oder den Rufen " Wir sind das Volk" - obwohl sie nur eine kleine Minderheit darstellen,und provozieren.

 

Wenn sich allerdings die Bevölkerung diese Repräsentanz gefallen lassen würde, dann würde diese Minderheit gestärkt und deswegen gehen mehr

Gegendemonstranten auf die Straße.

Und das so grade 70 Jahre nach Kriegsende.

 

Pegida ist für mich ein Skandal: Dass hier nämlich

tausende Bürger an -cheinend nicht das geringste Problem damit haben,gemeinsam mit Rechtsextremisten und Neonazis zu "marschieren".

 

Damit ist meiner Meinung nach eine Schranke aufgetan worden, die niemals wieder hätte aufgehen dürfen!

 

Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob es nur eine/r ist oder mehr als zehntausend Rechtsextreme

sind und Seite an Seite fordernd durch die Straßen ziehen. Muss oider kann man sich nicht anders solidarisieren?

 

Herzliche Grüße und guten Abend

Heiner Klein alias Löwenmaul

Wanda Müller

(Montag, 26. Januar 2015 20:10)

Hallo Christa,

 

quer durch alle politischen Überzeugungen liest man, wie die Pegida-Bewegung eingeordnet wird. Als Bewegung, als Demonstration gegen eine Politik per Mufti, gegen eine Politik, die sich kein bisschen mehr für die Belange der Bürger interessiert. Die Bürger werden nur noch als Wahlvolk gesehen, ansonsten haben sie gefälligst den Mund zu halten.

 

Was ist da doch einfach, alle Unzufriedenen als Nazis abzustempeln. So müssen die Politiker sich ja nicht mit den Forderungen der Demonstranten beschäftigen.

 

Vielleicht liegt es daran, dass Merkel und Co. (Co. steht vor allem für Gauck) aus der DDR kommen, um so zu reagieren. Wie dröhnten damals vor nunmehr 25 Jahren die DDR-Oberen über die Montagsdemonstranten? Störenfriede war noch die harmloseste Bezeichnung. Die „Schädlinge des Sozialismus“ wurden gejagt und eingefangen. Und TV, Radio und Zeitungen als gleichgeschaltete Medien machten Stimmung gegen die Protestierer.

 

Merkel und Konsorten sagen sich in „Auswertung“ der damaligen Ereignisse sicherlich, was damals im Sozialismus gut war, kann doch in einem geeinten Deutschland nicht schlecht sein. Und schon aus diesem Grunde bin ich ganz und gar nicht Ihrer Meinung, Christa, die Politiker der CDU werden es schon richten.

 

Diese Politiker machen sich gemein mit den Schlägertrupps der Linken, lassen diese die Drecksarbeit verrichten. Als nämlich diese vermummten Linken auf die Straße gingen, wurden die Pegida-Demonstrationen erst radikalisiert. Ich habe kein einziges Wort von Seiten der Politiker (Regierung und Opposition) der Kritik über diese linken Schläger gehört, geschweige denn Worte der Empörung.

 

So schließt sich der Kreis, denn man kann auch von den Linken lernen. Es ist eben nicht alles schlecht, was aus dieser Ecke kommt, nicht wahr?

 

Wissen Sie, worüber ich richtiggehend lachen musste? Als im TV Moslems aus Berlin zu Wort kamen und ihre Angst vor den Deutschen und/oder Christen äußerten. Wo waren diese Moslems, als zur Mahnwache wegen Charly aufgerufen wurde? Vielleicht eine Handvoll fand sich vor dem Brandenburger Tor ein. Wir Deutschen sind aber gut genug, sie aufzunehmen, unseren und ihren demokratisch verbrieften Protest zu äußern. Ansonsten bleiben wir in deren Augen die Ungläubigen, die von Allahs Gnaden geköpft, gefoltert, gedemütigt werden dürfen. Wir Demokraten sollen deren Kastanien aus dem Feuer holen.

 

Und dafür bin ich mir zu schade und sage denen, solange sie, die Moslems in Deutschland nicht Willens sind, in der Lage wären sie schon, falls sie nur wollten, Rechtsstaatlichkeit in Gänze (Freiheit des Glaubens, der Meinungsäußerung) in ihren eigenen Glaubensreihen zu schaffen, ein deutliches NEIN DANKE. Ich bin nicht deren Handkehrer oder gar deren Klofrau.

 

Eine Merkel betonte vor ein paar Tagen, der Islam gehöre zu Deutschland. Nur vergaß sie in ihrer Plumpheit zu erläutern, welchen Islam sie damit meint. Wohl Absicht, diese Plakativität. So hat sie sich und ihren Politikergenossen eine Vorlage gegeben. Eine Vorlage, für wer dagegen ist, ist ein Nazis und hat damit das Recht verwirkt, überhaupt angehört zu werden.

 

Ja, ja, uns Merkel weiß schon, wie sie Situationen aussitzen kann: hin und wieder quatschen erspart einem das Machen.

 

Ihnen und allen anderen Lesenden einen freundlichen Gruß. Wanda Müller

Walter Neumann

(Montag, 26. Januar 2015 20:01)

Sehr geehrter Heiner Klein alias Löwenmaul.

 

Die Asylverfahren in Deutschland werden von unseren politischen Regierungen nur unzureichend gestaltet. Genau so unzulänglich wie die Einreisebestimmungen und deren Durchführung. Polizisten und Richter, Staatsanwälte werden eingespart. Strafverfolgung wird eingeschränkt, sogenannte Bagatelldelikte nicht mehr polizeilich verfolgt werden, weil Personal fehlt, Betreuung bei Asylantenwohnheimen wird privaten Sicherheitsdiensten überlassen, Wohncontainer aufgestellt, Asylantenprozesse zur Eingliederung dauern bis zu 10 Jahre, weitere hohe Hürden sind überall von der Politik eingebaut, aber die Bevölkerung soll unbesehen zu allem stehen, aktiv ausbügeln und nur nichts gegen all die Unzulänglichkeiten haben, sonst sind sie in der rechten Ecke.

 

Jedem Menschen gestehe ich zu, das auszuüben, was er möchte, auch bezüglich einer Religion. Diese Ausübung muss aber dort seine Grenze haben, wo in die Rechte und Freiheit anderer Menschen eingegriffen wird. Der Islam, der solches für sich gelten lässt und danach sein Verhalten ausrichtet, ist bestimmt auch in Deutschland willkommen. Allerdings muss er den Beweis antreten, dass er es auch so lebt. Dafür werden aber noch zu viele "Eigenarten" auch hier in Deutschland weiter durchgeführt.

 

Religionsfreiheit für Muslime einzuschränken ist sicherlich falsch. Aber die Freiheit der Muslime kann und darf nicht so weit gehen, dass andere Religionen ihre Freiheit einschränken müssen. Wenn Weihnachten zugunsten der Muslime in Winterfest umgestaltet werden soll, finde ich dies schon sehr komisch! Der Islam kommt nach Deutschland und muss sich hier anpassen, nicht umgekehrt.

 

Wie sie meinem Beitrag an @Christa entnehmen können, habe ich große Vorbehalte gegenüber unseren Regierungen, auch die der anderen westlichen. Die zunehmenden vielen Kriege und Auseinandersetzungen in aller Welt generieren Geschäftsvorteile für viele Firmen. Nicht nur die Rüstungsfirmen aller Art, sondern auch all die Ersatz- und Aufbaufirmen für alles zerstörte, fehlende, werden an einem Neubeginn verdienen! Da immer mehr Regierungen nach dem Motto vorgehen, was der Wirtschaft gut tut, so gestalten wir unsere Gesetze. Dies hat gerade erst der NRW Minister für Wirtschaft verkündet, alle Gesetze nur noch so zu gestalten, dass sie für die Wirtschaft keinen Nachteil mehr hat.

 

Da kommt bestimmt noch mehr Freude auf bei Otto Normalverbraucher, wenn immer mehr nur auf die Wirtschaft geschaut wird, weil dann immer weniger für ihn übrig bleibt. Am meisten werden es die an der unteren Einkommensgrenze liegenden zu spüren bekommen. Hauptsache ist doch, dass mit der Ukraine ein neuer Markt für den Westen erschlossen wird! Da sind ja nach Beendigung des Kriegszustandes enorme Gewinne durch den Neuaufbau zu machen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Neumann

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Montag, 26. Januar 2015 19:14)

Teil 2

 

Reicht es also aus, so frage ich Sie Herr Neumann und auch Sie werte Frau Christa, wenn wir uns nur

noch auf Islam = Muslime =

Islamist = Islamismus = Terror reduzieren, statt sich mit diesem "Phänomen" kritisch und vorbehaltlos

auseinandersetzen?

 

Verweisen wir nicht immer wieder mit Stolz und zu Recht auf unser GG in dem u.a. auch die Religionsfreiheit verbrieft ist?

 

Fest steht: Nicht alle Muslime sind Terroristen. Fest steht aber auch: Fast alle Terroristen sind Muslime!

 

Damit wird eindringlich das Bild einer neuen Realität beschrieben mit dem wir uns in der westlichen Welt mehr und mehr konfrontiert sehen.

 

Und das soll dann mit einer Bewegung " Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" gelöst werden?

 

Oder ist/war es doch nur ein "Feigenblatt", um den Aufstand der Unzufriedenen zu installaieren und einen Namen zu geben?

 

Und so meine ich, dass es deswegen so wichtig ist genau zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden. ( Was die Presse sicherlich auch nicht getan hat!)

 

Auch die Religion des Islam kann ja schon auf eine mehr als 14oo Jahre alte Offenbarungsreligion zurückblicken.

 

Der Islamismus dagegen ist eine politische Ideologie, ja eine radikale und politische Verengung zum Islam! Der man mit aller Härte begegnen muss, nur nicht mit Krieg!

 

Die Anhänger dieser Ideologie, islamistische Fundamentalisten missachten die Grund- und Menschenrechte und die Religionsfreiheit.

 

Sie sind gegen eine Trennung von Staat und Religion und sind vehemente Gegner der Demokratie und berufen sich dabei auf die Unantatsbarkeit des Koran und versuchen sich damit ihren Machterhalt zu sichern, wobei sie allerdings mit Unantastbarkleit des Korans ihre eigene Auslegung haben.

 

Islamisten, oder anders ausgedrückt: islamistische Fundamentalisten, wollen die Welt neu ordnen ( s. Syrien, eigenes Kalifat etc.) und setzen alles daran, die westlich-eutopäische Globalisierung rückgängig zu machen, um so die Hägemonie des Westens durch eine Vorherrschaft des Islam abzulösen. Also: kein Pluralismus. Die Islamisten wollen eine "weltweite Herrschaft des Islam" etablieren, was jedoch die überwiegende Mehrheit der "gemäßigten" Muslime nicht will.

 

Gegen diese Schreckensherrschaft die sich u.a. selbst als "Islamischer Staat" bezeichnet,und damit alle latenten Ängste und Vorurteile bestätigt, die dann islamkritische Kreise, wie Pegida, sich zu eigen machen und verbreiten. Das ist das verwerfliche daran!

 

Aber warum hat der Islamismus Hochkonjunktur?

 

Ist es da nicht der zunehmende Werteverlust in unseren westlichen Gesellschaften, die so eine Art "Werte Vakuum" bilden?

 

Und diese häufig anzutreffende Unsicherheit, Unentschlossenehit der Muslime und ihrer Vebände hier bei uns, macht sich die islamistische Weltanschauung zunutze und propagiert:

 

Der Westen ist in der islamistischen Lesart das personifizieter Böse, alleiniger Verursacher der arabisch-islamischen Probleme und einzig und allein an der Schwächung und dem Untergang der islamischen Kultur interessiert.

 

Dabei gilt Israel als ein besonderer Stachel im Fleisch und steht für die Gefahr, die aus dem Westen kommt.

 

Ferner werden dann Epochen heraufbeschworen, dass die arabische Kultur der westlichen weit überlegen war.

 

Deswegen kann man den Unterschied zwischen dem Islam - dem einfachen Islam, wie ich meine - und seiner fundamentalistischen Version, wie man sie weltweit augenblicklich verfolgen kann, nicht kritisch genug prüfen.

 

Der Islamismus ist der Ansicht, dass die Muslime hinter dem Westen herhinken, weil sie keine guten Muslime wären und so sind sie der Überzeugung den verlorenen Glanz wiederzuholen indem sie zu den alten Wegen zurückkehren und das damit erreicht, indem man in voller Übereinstimmung mit der Scharia lebt.

 

Und so ist für die Islamisten das Wort Islamismus ein nützliches und genaues, weil es andeutet, dass dieses Phänomen ein den anderen Ideologien des 2o. Jahrhunderts vergleichbarer "..ismus" ist.

 

In der Tat stellt der Islamismus eine islamisch gewürzte Version der radikalen utopischen Ideen unserer Zeit dar, die dem Marxismus-Leninismus und dem Faschismus folgt.

 

Islamisten hegen eine tiefe Feindschaft gegenüber Nicht-Muslimen im Allgemeinen und Juden und Christen im Besonderen.

 

So müsste es eigentlich der Wunsch aller Menschen

- ob rechts oder links - sein, sich diesem Terror gemeinsam zu widersetzen und nicht zu missbrauchen,

um in Form von Pegida ein ausländerfeindliches Bünd nis, das die Angst vor islamischen Terrorismus benutzt, um gegen die Aufnahme von Flüchtlingen Stimmung zu mnachen, was aber keinesfalls bedeuten darf, dass es ausländerfeindlich ist,gegen Islamistenterror zu sein, was gleichbedeutend sein könnte, mit dem erhobenen Zeigefinger von Muslimen in erster Linie Terror zu erwarten.

 

Auch scheint es mir dabei so zu sein, dass man Flüchtlinge mit Muslimen gleichsetzt, was eine fatale Verkehrung der Dinge wäre, denn bei den syrischen und irakischen Bürgerkriegsflüchtlingen handelt es sich überwiegend um Christen.

 

Zu Ihren letzten Ausführungen Herr Neumann, was zu tun ist was die Muslime und den Islam angeht, sehe ich das auch so. Anpassung ist erste Bürgerpflicht, auch im religiösen Zujsammenleben.

 

Teil 3 folgt

Walter Neumann

(Montag, 26. Januar 2015 16:49)

Sehr geehrte Christa.

 

Teil I

Auch bei Ihnen scheint es angekommen zu sein, dass unsere Regierungsvertreter sich immer weniger für das deutsche Volk interessieren, stattdessen für eine globale Welt. Das könnte so in Ordnung sein, wenn die Hausaufgaben zuvorderst zu Hause gemacht worden wären. Es gibt noch so viele Gruppen in allen Bevölkerungen, welche noch nicht einmal zu einem existierenden Staat gehören sondern selbstständig sein wollen. Zuletzt der Versuch der Schotten. Aber auch die Basken, die kath. gegen die protest. Iren. Aktuell die russlandstämmigen Ukrainer gegen die Ukrainer. Und da wollen solche Globalisierungsfanatiker wie unsere Bundeskanzlerin, alles durcheinandermischen.

 

Da dort oben ja keine Dummköpfe sitzen, sondern Menschen die einer Idee nachhängen und sich dadurch Vorteile versprechen, ist jetzt die Frage, wer soll diese Vorteile einer Durchmischung von Menschen, wie für sich gewinnbringend ausnutzen können?

 

Einzige Antwort, welche sich mir automatisch aufdrängt ist: Die Wirtschaft. Je mehr Menschen aus ärmeren Staaten in Staaten mit einem höheren Einkommen kommen, werden durch diese zwangsläufig neuen Arbeitskräfte, die Arbeitskosten gesenkt oder deren Ansteigen zumindest verringert. Weiterhin werden diese neuen Arbeitskräfte durch ein höheres Einkommen gegenüber dem Einkommen in ihrem Heimatland, zu mehr Käufen für die Wirtschaft gewonnen.

 

Das ist also für diese Firmen eine win-win Situation ohnegleichen! Wer als Regierung dies einfach zulässt, arbeitet nicht für das eigene, sondern gegen das eigene Volk! Denn das Einkommen der eigenen Bevölkerung sinkt dadurch. Und das erleben wir ja hautnah. Immer mehr Erwerbstätige in Deutschland leben unter der Armutsschwelle. Ende 2013 waren es 3,1 Mio., das waren 25 % mehr als 2008! Weiterhin leben armutsgefährdet Ende 2013 in Deutschland 16,1 Mio. Menschen. Tendenz seit Jahren steigend!

 

Leider wird von der Politik unter Zu Hilfe unserer Medien, die Flüchtlingspolitik mit der Zuwanderung immer dann vermischt, wenn es denen in den Kram passt. Pegida wird fremdenfeindlich dargestellt, obwohl sie sich dafür aussprechen, Flüchtlinge in Deutschland, ohne Wenn und Aber, aufzunehmen.

 

Warum sind in Deutschland viele Menschen islamkritisch? Weil von überall in der Welt tagtäglich in immer stärkerem Maße Meldungen kommen, dass Islamisten Gewalttaten verüben und dass davon niemand, dessen sie habhaft werden ausgenommen wird, wenn er sich nicht bedingungslos ihrer Doktrin unterwirft.

 

Wer will schon solche Zustände im eigenen Land, zumindest die seit dem 2. Weltkrieg aufgeklärte europäische Bevölkerung, für sich gelten, ja einführen lassen? Kein vernünftiger Mensch! Im Gegenteil hoffen doch wir alle, dass die Entwicklung zu liberte, egalite, fraternite (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) fortschreitet und nicht zurückgedrängt wird.

 

Wenn unsere Kanzlerin behauptet, der Islam gehört zu Deutschland, dann gehört dies zu IHREM Motto, so will sie uns Deutsche verändern, um der Wirtschaft zu dienen, nicht dem deutschen Volk! Das ist für mich klar und deutlich! Die Menschen islamischen Glaubens in Deutschland gehören zu Deutschland, aber noch lange nicht der Islam. Der Bedarf noch einer langwierigen Anpassung an die hier vorherrschenden Bedingungen! Die Ängste der hier lebenden Menschen sind dadurch gegeben, weil vielen nicht klar ist, ob sich der Islam so entwickelt wie die hier lebenden Menschen sich ein Zusammenleben wünschen, oder ob er sich zur Herrschaft aufschwingt, wenn er einmal die Mehrheit im Lande erreicht hat.

 

Menschen, welche zu uns kommen, bringen auch in jedem Falle auch ihre Einstellungen mit. In welchem Maße sind sie bereit, sich davon zu lösen und unseren Maßstäben anzupassen? Die Zahlen der Muslime in Deutschland schwanken zwischen 4 und 5 Mio. Der Anteil der Ausländer in Deutschland je nach Zählweise geht bis zu 20 Mio. Bei 20 Mio. werden jedoch auch alle Deutsche mitgezählt, welche schon in zweiter und dritter Generation Deutsche sind. Die wirkliche Frage ist aber doch, ob sich ein 70jähriger Muslim, wie ein Deutscher empfindet oder wie ein Muslim? Wie wird sich die vierte, fünfte, sechste Generation selber einschätzen? Als Deutsche oder als Muslime? Wann wird es für diese Menschen kein Unterschied mehr sein, wann werden sie muslimische Deutsche sein? So wie ev. oder kath. oder religionsfreie Deutsche? Diese Fragen müssen geklärt werden und das entsprechende Verhalten muss dazu kommen, dann dürften auch die jetzigen Probleme ausgestanden sein!

Walter Neumann

(Montag, 26. Januar 2015 16:47)

Teil II

Die Menschen mohammedanischen Glaubens in Europa müssen sich mit der vorhandenen Bevölkerung arrangieren. Wir müssen auf sie eingehen, aber sie müssen noch mehr auf uns eingehen. Es ist ein Geben und Nehmen von beiden Seiten! Dazu gehört meiner Meinung nach unbedingt, dass sie sich auf Dauer von den islamistischen Staatsreligionen abwenden und dies klar zum Ausdruck bringen!

 

Ein weiterer ungehinderter Zuzug nach Deutschland ohne diese Prämissen wird zu intensiven Auseinandersetzungen führen! Menschen werden wach und demonstrieren gegen weiteren Zuzug ohne Beschränkung und ohne Einschränkung. Wenn in Schulen und Kitas kein Schweinefleisch mehr angeboten wird, wenn es für Schächten Ausnahmegenehmigungen gibt, wenn Kinder/Jungen beschnitten werden dürfen, obwohl wir im Grundgesetz die Unverletzlichkeit von Personen stehen haben und nur Ärzte aus medizinischen Gründen nach Genehmigung dagegen verstoßen dürfen, dies und noch vieles anderes sich in Deutschland verändert, ist die Frage, was noch?

 

Also die Frage ist, wie weit werden im Laufe der Zeit die Forderungen gedeihen werden und wie weit werden wir unsere Errungenschaften zurückfahren müssen! Wie lange noch werden wir Deutsch sein und ab wann fehlt uns unsere Identität! Was wollen wir? Was wird uns aufgezwängt und was sind wir, wie lange bereit hinzunehmen?

 

Die Zeit wird es zeigen!

 

Was ich bei Religionen nicht verstehen kann und auch nicht will, ist, dass sie auch von Menschen, welche ihrem Glauben nicht anhängen verlangen, dass sie sich nach ihrem Glauben zu richten haben! Wenn es den Moslems verboten ist, ein Bild von Allah und von Mohammed zu machen, dann sollen sie es unter sich so halten. Aber sie können doch von Menschen, die dieser Religion nicht anhängen verlangen, sich auch danach zu richten! Mit welchem Recht verlangen sie, dass alle Menschen Allah akzeptieren? Achtung muss man nicht vor Allah oder Mohammed haben, sondern vor den Menschen, die für sich diesem Glauben nachgehen. Die Götter mit ihren Propheten sind doch nur für die jeweilige Glaubensrichtung relevant, für alle anderen sind sie nicht existent! Wenn es anders wäre, würde man doch zu diesem Glauben wechseln. Was soll also so ein Anspruch? Der ist doch irreal!

 

Auch ihren Glauben, dass es die CDU richten wird, kann ich nicht teilen. Vor allen Dingen nicht unter dieser Kanzlerin Merkel! Wer wie sie ununterbrochen "Glaubenssätze" an uns Deutsche richtet, damit wir uns still und duldsam verhalten, um dann doch alles, was sie vorher in Abrede stellte, zuzulassen, kann solche Probleme nicht lösen. Sie wird uns weiterhin sagen, alles nicht so schlimm, alles im Griff mit der Zuwanderung, bis es nicht mehr im Griff ist und es nicht mehr geändert werden kann! Dann ist sie da, wo sie uns hinhaben wollte!

 

Wenn jemand uns Deutsche einlullt mit markigen Worten, dass ein Staatsanleihenkauf durch die EZB nicht mit ihr machbar sei, dies aber dann doch gemacht wird, muss meiner Meinung nach bei so einem brisanten und unterschiedlich bewerteten Thema, von seinem Posten zurücktreten! Zumindest dann, wenn man es beim Ausspruch dieser Worte, damit ernst gemeint hat. Tritt sie nicht zurück, hat sie diese Worte nur zur Beruhigung, wird schon gut gehen, ausgesprochen! Also waren sie für die Katz und nur Stillhalteblüten für das dumme Volk, welches ihr glaubt(e)! Erfreulich, dass immer mehr auch auf die Straße gehen und sich dagegen wehren. Dies ist ja nicht ihr erstes markiges Wort, was später nicht mehr galt, unter den Tisch fiel! Vor 20, 30 Jahren, wären alle Zeitungen voll mit Rücktrittsforderungen an einen Kanzler gewesen, der nach solchen Worten einfach weiter so, macht! Heute ist die Presse gleichgeschaltet auf Regierungskurs, welcher Wirtschaftskurs ist und es werden solche Forderungen nicht nur nicht gestellt, sondern noch nicht mal andeutungsweise auf ihre früheren Worte hingewiesen!

 

Mit der Behandlung von Griechenland bin ich ja mal gespannt! Was fällt da noch alles um, was vorher an markigen Sprüchen losgelassen wurde!

 

Für heute soll's genug sein und ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

 

Walter Neumann

Christa

(Sonntag, 25. Januar 2015 14:07)

Hallo Herr Neumann,

 

erstaunlich, aber bei diesem Thema und besonders bei Ihrer Kritik an der Berichterstattung über Pegida kann ich Ihnen vollständig zustimmen und ich sehe damit auch den Begriff „Lügenpresse“ als berechtigt an.

 

Durch die unfaire Berichterstattung merke ich an mir selbst, wie ich immer wütender werde und ich kann mir vorstellen, dass es den Anhängern von Pegida ebenso geht und denke, dass manche davon erst radikalisiert werden. Ich frage mich, ob unsere Medien und Politiker zu „blond“ oder zu „intellektuell“ sind, um diese Wirkung zu bemerken. Man glaubt wieder, mit Kampagnen gegen die „Störenfriede“ die Probleme zu beseitigen.

 

Wie auch Sie festgestellt haben, wird in den Medien schon mit der Bezeichnung „islamfeindlich“ manipuliert (was jetzt allerdings vereinzelt schon durch „islamkritisch“ ersetzt wird). Im Namen von Pegida steckt aber „…gegen die Islamisierung…“ und darunter verstehe ich, dass man sich nicht gegen die Religion Islam wendet, sondern dagegen, dass unsere Lebensumstände immer mehr durch Zugeständnisse an die Bürger dieses Glaubens beeinflusst werden und damit eine schleichende Islamisierung unserer Gesellschaft erfolgt. Tendenzen dazu gibt es längst.

 

Seit Jahren wird in den Medien über die Zustände und Probleme im Zusammenleben mit Muslimen in westdeutschen Großstädten berichtet und nun wundert man sich, warum ausgerechnet in Dresden protestiert wird, mit einem geringen Anteil an Muslimen. Aber auch die Dresdener leben nicht mehr im „Tal der Ahnungslosen“, und möchten derartige Zustände nicht in ihrer Heimat. Warum soll in diesem Fall nicht gelten „wehret den Anfängen“? Die Rechtsextremen sind auch in Deutschland nicht in der Mehrheit, trotzdem wird vor dieser Gefahr fast hysterisch gewarnt, als drohe Gefahr nur von rechts.

 

Wir Ossis sind, so vermute ich, zum größeren Teil nicht religiös und wir möchten uns nicht im 21. Jahrhundert unsere Lebensumstände von irgendeiner Religion diktieren lassen. Mich nerven die ständigen Diskussionen um Religionen und das rechthaberische Geplapper der Islamvertreter(innen) extrem. Warum sollen wir dazu gezwungen werden, uns damit auseinander zu setzen?

 

Ich bin überzeugt, dass streng gläubige Muslime nicht in die westliche Welt passen. Die Unterschiede zwischen den religiösen Vorschriften und der Lebensart in den westlichen Ländern sind so stark, dass die Probleme vorprogrammiert sind. Die Integration kann nur gelingen, wenn der Glaube gemäßigt ist. Die Muslime, die bei uns leben wollen, sollten sich so weit hier anpassen können, dass sie den gesellschaftlichen Frieden nicht stören. Zu lange hat die Gesellschaft auf Druck der Meinungsmacher Auswüchse tolerieren müssen und der Unmut in der Bevölkerung ist schon lange vorhanden, wie die kürzlich veröffentlichte Studie aussagt, wurde aber ständig mit der Nazi- und Rassismuskeule unterdrückt.

 

Dazu kamen gerade im letzten Jahr diverse Berichte über Vorfälle und Terror im Namen des Islam und über Hassprediger, wogegen die Politik durch unsere Gesetze scheinbar machtlos ist. Und immer wieder gebetsmühlenartig die Beteuerung, das hätte nichts mit dem Islam zu tun und die Muslime distanzieren sich davon. Aber wir Deutschen können uns auch nicht einfach vom Terror der Nazis distanzieren, sondern werden auch heute noch damit gedemütigt, obwohl wir damals noch nicht einmal gelebt haben. Und nicht alle Deutschen waren Nazis, viele waren nur genau so passiv gegenüber dem Terror wie die meisten friedlichen Muslime heute gegenüber dem Terror im Namen des Islam.

Wir werden ständig zur Differenzierung ermahnt, aber die linkslastigen Medien selbst werfen bei der Diffamierung der „Rechten“ alles durcheinander.

 

Das sind einige mögliche Gründe für die Entstehung von Pegida und ich habe von Anfang an mit dieser Bewegung sympathisiert. Der Zuspruch in der Bevölkerung ist mit Sicherheit größer als die Teilnehmerzahlen aussagen, denn angesichts der gewaltbereiten linksextremen Gegendemonstranten wird eine Teilnahme für den normalen, nicht kampferprobten Bürger immer gefährlicher und ein friedlicher „Abendspaziergang“ unmöglich.

 

Nachdem S.Gabriel mit Pegida-Anhängern in Dresden gesprochen hat, (nicht mit den „Pfui-Organisatoren“), wird er aus der eigenen Partei kritisiert, weil er mit „solchen“ Leuten spricht. Da bin ich aber wieder froh, dass ich einer „solchen“ Partei noch nie meine Stimme gegeben habe.

 

Ich hoffe, dass es nicht so weitergeht, dass jede Woche Demonstrationen stattfinden und in den Medien ein Triumphgeschrei über die höheren Teilnehmerzahlen bei den „guten“ Gegendemonstranten erfolgt und dabei verschwiegen wird, dass Pegida-Demonstranten der Weg zur Demo versperrt wird. Anstatt der staatlichen Mobilmachung und der Diffamierung der teilnehmenden Bürger sollten die Politiker ernsthaft mit Organisatoren wie Frau Oertel sprechen und zivilisierte Lösungen zur Auseinandersetzung finden. Dabei setze ich meine größten Hoffnungen in die Politiker der CDU.

 

Mit freundlichen Grüßen, auch an alle Leser,

Christa

Heiner Klein alias Löwwenmaul

(Samstag, 24. Januar 2015 18:26)

Sehr geehrter Herr Neumann,

 

gerne möchte ich den Dialog mit Ihnen fortsetzen, denn in Ihrem Beitrag haben Sie einige Punkte angesprochen, die sicherlich dazubeigetragen haben, dass es zum "Aufstand der Unzufriedenen" gekommen ist, wie ich es mal bezeichnen möchte.

( Islamangst, Fremdenangst,

Kriegsangst, Politikverdrossenheit, Medienkritik, Demokratieverständnis etc.)

 

Dass dabei u.a. auch auf die Religion des Islam Bezug genommen wird, ist unstreitig.

 

Auch Sie haben es angesprochen, in dem Sie

anmerken, dass hier nicht Islamfeindlichkeit, sondern eher der Islamismus und der islamistische Fanatismus

gemeint sind, wobei man(Medien?) bewusst das Teilwort -"ist" und -"ismus"

weggelassen habe.

 

Ganz so eindeutig, Herr Neumann, sehe ich das so nicht, wenn ich Erfahrungen heranziehe, die ich mit unserem Verein "Miteinander e.V."

( überwiegend Muslime aus verschiedenen Nationalitäten)gemacht habe.

 

Nun gibt es schon lange Muslime auch in Deutschland und die Debatte um die Asylverfahren ist auch nicht neu!

 

Deswegen frage ich mich, warum bringt das Thema plötzlich die Menschen in solcher Zahl auf die Straße?

 

Ich glaube, dass es sich dabei um ein schwer durchschaubares Konglomerat von Gründen handelt, die hier eine gewichtige Rolle zu spielen scheinen.

 

Da wäre zunächst einmal die Islamangst! Mehr oder weniger eben islamistischer Terror( bestialische Morde, Vergewaltigungen,etc.).

 

Ja, die Bilder von der Schreckensherrschaft der

sich selbst ernannten Krieger, die im Namen Allahs bestialisch mordernd

durch die "Lande" ziehen, die sich selbst als "Islamischer Staat"

bezeichnet,tragen dazu bei, dann auch noch verbunden mit den militärischen Erfolgen im Irak (übrigens einem völlig unnützen Krieg! ), scheinen dadurch alle latenten Ängste und Vorurteile zu bestätigen, die damit dann natürlich von islamkritischen Kreisen lange schon verbreitet und aufgesogen werden.

 

Und ist es dann vielfach nicht so, dass diese dann verallgemeinert und somit auf den Islam als Ganzes bezogen werden, wenn es heißt: Der Islam sei seinem Wesen nach gewalttätig und sein Expansionsstreben sei daher auch eine ernstzunehmende Gefahr?

 

Und deswegen ist es an der Zeit, hört man immer wieder

- auch von den Demonstranten -, dass "gegengesteuert" werden müsse,

damit wir in Deutschland nicht in wenigen Jahren nur noch eine kleine mehr oder weniger geduldete Minderheit im eigenen Lande seien und dann einer Scharia-Gesetzgebung zu unterworfen würden, so jedenfalls ist es auf der Facebookseite von Pegida zu lesen und auch zu hören.

 

Und dann kommt solch ein grausamer Anschlag und feiger Mord am 7.1.2015 in Paris zur Bestätigung dieser Befürchtungen gerade eben recht.

 

Ich meine - auch mehrheitlich in Deutschland -, dass es sich hierbei um eine übersteigerte Islamangst handelt, wobei ich diese keinesfalls "kleinreden" oder als ungerechtfertigt abtun möchte. Nein, man müsste noch mehr den Dialog suchen, wie ich meine.

 

Die Möglichkeit, islamische Religion konform zu demokratischen Gesellschaften und im friedlichen Miteinander mit anderen Religionen zu leben, wie es ja auch zig-tausendfach geschieht, wird vielfach rundweg bestritten!

 

Dabei werden dann die komplexen Problemlagen aus korrupten Regimes, innenpolitischen Machtkämpfen, ethnischen Konflikten und Stammesfehden in diversen Ländern, in denen der Islam verbreitet ist, radikal vereinfacht und insgesamt dem Islam als Religion zugeschrieben.

 

Und ist es deswegen vielmehr nicht so, dass daraus folgend eben Schreckenszenarios - wobei die Bekämpfung des Islamismus und der Islamisten uneingeschränkt und vehement auch weiterhin betrieben werden muss -

konstruiert werden, die damit dann eine unvermeidliche Übernahme Deutschlands durch radikale, ja radikalste Islamisten darstellen sollen,sodass damit sämtliche bürgerliche Freiheitsrechte in Gefahr sind?

 

Könnte das nicht ein Grund dafür sein, dass - gegenläufige Fakten spielen in slchen Diskussionen dann kaum eine erkennbare Rolle-, ganz normale Bürger, aufgepeitscht durch solche Angstszenarios für die Zukunft ihrer Kinder auf die Straße gehen, um die Politik in Richtung einer

stärkeren Ausgrenzung des

- überwiegend- friedlichen Islam, zu verändern!?

 

Übrigens auch ich stehe dem Islam nicht vorbehaltlos gegenüber, sondern forder kritisch und bestimmt sich den gesellschaftspolitischen Gegebenheiten hier anzupassen und zu leben.

 

Gewiss, Herr Neumann, gibt es ja in der Tat eine Reihe von Beispielen dafür, dass unter Berufung auf den Islam ( z.B.gewaltverherrlichende Suren) Menschenrechte nicht nur eingeschränkt, sondern auch Gewalttaten begangen werden.

 

Das zu ignorieren wäre nicht nur töricht, nein auch nicht richtig.

 

Aber man kann nicht ein Unrecht durch ein anderes Unrecht wieder gut machen, wobei ich allerdings der Meinung bin, dass dort, wo unter Berufung auf den Islam die Religionsfreiheit

missachtet, ja sogar missbraucht wird, sollten wir gemeinsam mit den Muslimen darauf hinarbeiten - statt sie auszugrenzen -, dass die

Menschenrechte in ihrer vollständigen Umfänglichkeit respektiert und angewandt werden müssen.

 

Die Religionsfreiheit für Muslime einzuschränken, ist definitiv keine Lösung.

 

Teil 2 folgt

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Samstag, 24. Januar 2015 13:26)

Werter Walter Neumann,

 

wenn ich Sie richtig verstanden habe, sind Sie mit Ihrer Meinung auch "zwiespältig", denn letztlich wissen wir alle nicht, wohin die Reise geht.

 

Dass es hierbei unterschiedliche Sicht -

weisen und Denkansätze gibt, ist auch gut so.

 

Sie haben Recht, wenn Sie sinngemäß von der "ungewöhnlichen Wucht"

solcher Demonstrationen sprechen, waren es die etablierten Parteien in Deutschland in dieser Stärke fast kaum gewohnt.

 

Darin stimme ich mit Ihnen überein.

 

Meinen Beitrag habe ich dazu nicht verwenden wollen

nur "einseitig" die Situationen aus der Ferne zu beschreiben, sondern eher dafür nach Gründen zu suchen, wenn es sich bei Pegida wie bei Legida auch um extremistische Auswü chse handelt, die sowohl dem rechten als auch dem linken Extremismus zuzuorndnen sind.

 

Dabei verurteile ich jede Art des Extremismus, weil dieser in unserem Rechtsstaat keine Heimat

finden darf.

 

Daher ist nicht nur der Rechtsextremismus zu hinterfragen, sondern vielmehr auch der Linksextremismus.

 

Denn dahinter verbirgt sich eine Fülle von teilweise widersprüchlichen

Positionen und Einstellungen ( deutlich bei der Gegendemonstration in Leipzig zu sehen!).

Und deswegen meine ich, dass auch da, wo er sichtbar ist, ist Vorsicht angesagt: Besteht ein "Schwarzer Block" nur aus linksextreemen Autonomen? Ist jeder Autonome gleichzeitig auch ein Linksextremer? Misschen hier vielleicht doch auch "Autonome Nationalisten" aus dem rechtsextremen Spektrum mit?

 

Im mUnterschied zum Rechtsextremismus teilen sozialistische und kommunistische Bewegungen die liberalen Ideen von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - interpretieren sie aber auf ihre Weise um. So will

meiner Einschätzung nach die extreme Linke durch revolutionäre Aktionen den Sturz des Kapitalismus herbeiführen, um dann die sozialistische Gesellschaftsordnung zu errichten.

Siehe z.B. " Nie wieder Deutschland"! War es vielmehr nicht so, dass 1990 mit der deutschen Einheit eine neue Strömung im linksextremen Spektrum

erschien?

Die "Antideutschen" und die "Antinationalen" haben sich längst als feste Größen in der linksextremen Ideenwelt etabliert, oder meinen Sie nicht, Herr Neumann?

Ihre Herausbildung aus der klassisch " antiimperialistisch" ausge-

richteten extremen Linken

ist doch durchaus bemerkenswert, oder?

 

Ist es vielmehr nicht so, dass die Linksextremisten, so wie man sie in Leipzig

erleben konnte und wie sie sich hinsichtlich der Ermordung des Eriträers

schon "diebisch gefreut" haben, den Rechtsextremen dieses in die "Schuhe" schieben zu können, ihr politisches Handeln an revolutionär-marxistischen

oder anarchistischen Vorstellungen ausrichten und dabei anstelle der bestehenden Staats- und Gesellschaftsordnung ein sozialistisches bzw. kommunistisches System oder eine "herrschaftsfreie" an-

archistische Gesellschaft

anstreben?

 

Sind dies nicht die eigentlichen Gründe der Linksextremisten, wwenn sie sich hierzu in gesellschaftliche Proteste einbringen und versuchen, diese in ihrem Sinne zu instrumentalisieren?

 

Wie wir hören und sehen können, reichen dabei die Aktionsformen von offener Agitation bis hin zu verdeckt begangenen, teilweise auch sehr schweren Gewalttaten, wobei - man konnte es in Leipzig schon häufiger erleben - einzelne autonome Gruppierungen auch die Verletzung von Personen billigend in Kauf nehmen.

 

Mag das Personenpotenzial im gewaltbereiten Linksextremismus sinken, ist dagegen ein Anstieg des Aggressionsniveaus feststellbar, wwenn man den Experten Glauben schenken darf!

 

Statistiker gehen davon aus, dass alle 1.110 Gewalttaten mit zu vermutendem linksextremistisschem Hintergrund auf das Konto der Autonomen gehen dürften. Dabei ist unübersehbar, dass seit Jahren der Trend erkennbar ist, dass gewalttätige Angriffe auf Vertreter des Staates, als Teil des "Repressionsapparates", hier vornehmlich Polizisten, von linksextremistischen Autonomen verübt werden!

Dabei gilt Gleiches auch für die Rechtsextremisten!

 

Die Anwendung von Gewalt - rechts wie links -, insbesondere gegen Personen, halten Autonome

zur Durchsetzun g ihrer politischen Ziele für legitim und rechtfertigen sie als angeblich unverzichtbares Mittel gegen die "strukturelle Gewalt" eines Systems von "Zwang, Ausbeutung und Unterdrückung"!

 

Abschließend möchte ich nochmals sagen: Natürlich gilt für jeden das Demonstrationsrecht, manchmal dient es auch als "Ventil"!

 

Dass die Pegidianer in Dresden, Leipzig oder anderswo auf die Straße tragen, kann ich als Wahrnehmung eines demokratischen Grundrechts nur begrüßen, aber weil vielfach diese Versammlungen dazu benutzt werden, Demokratieverdruss zu vertiefen sowie Hass und menschenfeindliche Einstellungen zu verbreiten, dürfen sie auch nicht tatenlos hingenommen werden.

 

Dabei darf das Gespräch über die " berechtigten Ängste" aber nicht für die Abwertung von Menschengruppen salonfähig gemacht werden.

 

Deswegen bedarf es bei solchen Gesprächen eines klaren Eintretens für unteilbare Menschenrechte, für politische Mitbestimmung im Rahmen der parlamentarischen Demokratie und für die uneingeschränkte Religionsfreihet!

 

In Ihrem Beitrag, Herr Neumann, finde ich vieles wieder, wo ich mit Ihnen übereinstimme!!

Zum Islam(ismus) später mehr!

Schöne Grüße

Heiner Klein alias Löwenmaul

Walter Neumann

(Freitag, 23. Januar 2015 18:18)

Teil I

Sehr geehrter Heiner Klein alias Löwenmaul.

 

Die Demonstrationen um Pegida und ihre Ableger wie Legida usw. verfolge ich aufmerksam als Leser und Hörer und Seher aus der Ferne. Dabei erlebe ich unterschiedliche Darstellungen was die Ziele und was die Ausführungen betrifft.

 

Was mir direkt auffiel, war die gemeinsame "Kampfansage" der christlich-sozialen Bürgerschaft. Nachdem Pegida eine Größenordnung einzunehmen sich anschickte, welche unsere Regierenden als Protestbewegung gegen sich zurecht auffasste, wurden alle Parteien aktiv und mobilisierten ihre Anhänger. Ebenso wurden die Gewerkschaften, die Kirchen und die Medien mobilisiert. Sie riefen ihre Anhänger (abhängig Beschäftigte) zu erfolgreichen Gegendemonstrationen auf.

 

Kein Kunststück, da in diesen Bereichen Millionen von Arbeitnehmern stecken und auch um ihre Arbeitsplätze fürchten, sollten die Proteste irgendeine Auswirkung für die Zukunft haben. Da ist das Mitdemonstrieren leichter wie das Mitdemonstrieren unter einem von Rechtsradikalen initiierten Aufruf. Trotzdem kamen 25.000 nach Dresden!

 

In anderen Städten wurden sie davon abgehalten, weil rechtzeitig der massive Gegenwind aus dem obigen Bündnis eine Solidarität zu verhindern wusste. Es wurden, wie sie auch selber schon feststellten, meist identische Themen angesprochen und dort Verbesserungen angemahnt. Jetzt das mir direkt Aufgefallene:

 

Übernimm die Themen deiner Gegner und mach sie zu eigenen und diskreditiere deine Feinde! So wird das gemacht, so wurde es gemacht! Einzig Lügenpresse wurde nicht übernommen und die Parole vieler Demonstranten bei Pegida, gegen die Islamisierung Deutschlands und gegen die Islamisten, wurde manipuliert.

 

Es wird dauernd in Radio, Fernsehen, Zeitschrift davon berichtet, die Pegida Demonstranten demonstrieren gegen den Islam. Sie seien Islamfeindlich. Da wird explizit das Teilwort -isten- weggelassen. Dabei demonstrieren sie jedoch gegen den Islamismus. Die Gegendemonstranten demonstrieren nicht gegen den Islam, sie sind dafür, sie sind nur gegen den Islamismus! So wird Meinung gemacht. Das Teilwort -ismus- wird gezielt eingestreut oder weggelassen, je nachdem für oder was man spricht. Für mich ist dies nicht nur Meinungsmache, sondern bestätigt das Wort Lügenpresse!

 

Dies war für mich nur ein weiteres Beispiel, wie die Medien eine immer mehr vereinheitlichende Meinung unters Volk bringen. Jeder, der nicht im politischen Tagesgeschäft mithält, sich über unterschiedliche Medien informiert, ist hoffnungslos dieser "Medienwillkür" ausgesetzt. Das ist leider die überwiegende Anzahl unserer Bevölkerung, die unreflektiert Meinung übernehmen. Sei es aus Desinteresse, Mangel an Zeit oder Sonstiges!

 

Und so sehe ich auch die Demonstrationen mit gemischten Gefühlen. Aufnahme von Flüchtlingen ja, Aufnahme von zusätzlichen Arbeitskräften, nur ausgewählte. Die Bevölkerungsdichte mit ca. 228 Menschen/qkm gegenüber alleine der Europäischen Union mit 116/qkm ist schon eklatant hoch genug, dass wir meiner Meinung nach gerne schrumpfen dürfen und nicht unbedingt unsere 80 Mio. Einwohner behalten müssen.

 

Auch denke ich nicht, das die überwiegende Mehrzahl der Demonstranten wegen Herrn Bachmann demonstrierten, sondern weil endlich ein Slogan vorangetrieben wurde bei dem sie mit ihren Sorgen und Nöten mitmachen konnten und wollten. Das war das Gefährliche für unsere Oberen, da musste eingeschritten werden. Ob mit den Aufrufen zur Gegendemonstration oder der Diskreditierung des Herrn Bachmann oder unter Mitwirkung von Linksextremen, welche Züge aufhielten und Feuer legten und Demonstranten daran hinderten, an ihren Zielort zu gelangen, alles im Sinne von Rechtsstaatlichkeit dort und "verführte" auf der Gegenseite! Und die Medien machen mit, indem sie die tatsächlichen Ursachen für die fehlenden 10.000senden bei der Legida in harmlosen Nebensätzen verstecken.

Walter Neumann

(Freitag, 23. Januar 2015 18:17)

Teil II

Für Montag sind in Dresden wieder große Gegendemonstrationen angekündigt, damit es wie in Leipzig nur zu Demonstratiönchen kommen kann. Dafür wird die Pegida auf Sonntag vorgezogen. Ich bin gespannt, was sich dagegen noch eingefallen lassen wird.

 

Wir wollen uns doch nicht an unseren Aussagen messen lassen, frei nach Adenauer, was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern, so scheinen unsere Oberen zu denken, wenn es bei Freu Merkel heißt: Staatsanleihen Ankauf nur über meine Leiche! Noch lebt sie aber! Und auch dies ist ein Zeichen der sogenannten Lügenpresse (welche ja schon in der Kaiserzeit so thematisiert wurde, also kein neues Phänomen) dass sie über solche Widersprüche unserer Bundeskanzlerin ihr dies nicht mit großen Aufmachen vorhält! Auch dies gehört mit dazu, dass unsere Oberen sich nicht an das halten müssen, was sie einmal versprochen oder sogar in Verträgen (nur zu unserer Beruhigung?) einmal festgeschrieben haben!

 

Dazu passt für mich auch die vielleicht den meisten nicht aufgefallene Bemerkung von Herrn Thierse bei Günther Jauch: "Wir leben in einer Parteiendemokratie".

 

Bisher habe ich immer geschrieben, wir leben in einer Parteiendiktatur. Jetzt habe ich mir diese Äußerung nochmals durch den Kopf gehen lassen und ich muss Herrn Thierse zustimmen. Es ist tatsächlich so, dass unsere Parteien, egal welche, in einer Parteiendemokratie leben. Wenn der Souverän, der Wähler gesprochen hat, werden die gültigen Stimmen gezählt und nach Auswahlkriterien daraus die Anzahl der Abgeordneten je Partei bestimmt. Jede weitere Aufsplittung folgt diesem Schema. Unterausschüsse werden so groß gemacht, dass der Stimmenanteil wieder gegeben wird. Von Landesparlamenten geht es über Bezirksämter und Kreisämter sowie sonstigen Ämterbesetzungen bis hin zu den höchsten Gerichten, dass nach Proporz die Kandidaten bestimmt werden. Eine wirkliche Demokratie herrscht also unter den Parteien.

 

Daraus ergibt sich dann folgerichtig für die Bevölkerung, dass die ihr uns gewählten (oder auch nicht) dies in voller Demokratie nach unten als legitimierte Abgeordnete an uns weitergeben. Dies ist dann die Parteiendiktatur, weil die Bevölkerung gegen diese Art der Bestimmung (fast) keine Abwehrmöglichkeiten haben. Diktatur von oben. Die Parteiendemokratie diktiert dem Volk was die Parteien mit Mehrheit beschließen. Für uns also ist dies in der Auswirkung die Parteiendiktatur.

 

Jetzt habe ich das fehlende Glied dank Herrn Thierse gefunden und auch den Unterschied, warum ich von Diktatur und die Gewählten von Demokratie reden!

 

Scheinbar kommt es immer mehr darauf an, in welcher Position man sich befindet um festzustellen, wie man zu welcher Meinung steht oder zu stehen hat.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Neumann

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Freitag, 23. Januar 2015 12:48)

Werter Klaus Förster,

Mitlesende und "Zaungäste",

 

natürlich gebe ich Ihnen recht,wobei ich allerdings ausdrücklich betonen möchte, dass ich weder dem rechtsextremistischen noch dem linksradikalen Terror in irgendeiner Form auch nur annähernd zustimmen oder das Wort reden würde.

 

Aber es ging doch um Pegida

und dazu habe ich,auch wenn Sie darin provakantes Gedankengut sehen, meine Sichtweisen darzulegen versucht, ohne dabei den Anspruch zu erheben, recht zu haben.

 

Doch ich frage mich allen Ernstes und dabei kommt es mir nicht auf parteipolitische oder gar ideologische Gesichtspunkte an,

warum dies so und nicht so

geschieht!?

 

Klar ist, dass viele von ihnen protestieren, wie man der (Lügen?)presse entnehmen konnte, weil sie Angst haben, und weil sie das Gefühl haben, dass die Politik nichts für sie tut, sondern nur für andere

( in diesem Fall wohl eher für Menschen, die vor Krieg, Verfolgung, Vergewaltigung etc. flüchten).

 

Angesichts einer Reihe von Regierungen, auch der deutschen, deren jahrzehntelanges Scheuklappen-Credo vom ewigen Wachstum die Taschen einiger Weniger bis zum Bersten gefüllt, dabei aber einen größeren Teil der Bevölkerung völlig abgehängt haben, mögen manche(viele) denken, solche Ängste seien ganz legitim.

 

Wären sie auch - so meine Meinung - wären sie nicht,

wie in diesem konkreten Fall - von ganz rechts entzündet und geschürt worden sein. Von dort eben auch, wo man seit dem Überraschungserfolg der AfD Morgenluft geschnuppert hat.

 

Und deswegen ist für mich das so gefährlich an "Pegida": Immer wieder der erneute Marsch mit den Rechtsextremen. Und immer wieder will's niemand sehen, will's niemand hören, will's niemand sagen(dürfen)!? Lügenpresse? Systempresse? Volksverräter?

 

Dass Menschen doch ihre Sorgen und auch ihre Wut bei Demonstrationen äußern, ist auch für mich

an und für sich ein Zeichen von gesunder Demokratie mit Meinungsfreiheit! Was gut ist!

 

Natürlich muss man ihre Meinung nicht teilen, doch man sollte sie tolerieren, solange sie unsere Gesetze nicht verletzen und niemandem Schaden zufügen!

 

Betrachtet man Inhalte der "Abendspaziergänge" dann ist gerade Letzteres für mich längst nicht mehr der Fall.

 

Deswegen, so glaube ich jedenfalls - von den linksradikalen z.B. in Leipzig mal ganz abgesehen - mehr(t)en sich die Gegenstimmen, die den Rufen der Pegida ( Wir sind das Volk) eben antworten: " Ihr eben seid nicht das Volk!" Natürlich ist das zu einfach, aber genau so einfach macht man es sich mit den Begriffen wie "Wutbürger" und "Frustbürger" oder mit dem Hinweis auf das einstige "Tal der Ahnungslosen"!

 

Nein, nein, denn sie sind alles andere als ahnungslos. Sie wissen schon genau, was sie da tun und mit wem sie es tun!

 

Deswegen, Herr Förster, schüttele ich verständnislos (provokant?) den Kopf oder reagiere "sauer", wenn eine Bewegung wie Pegida ausgerechnet das schwächste Glied unserer Gesellschaft als Problem identifiziert: nämlich jene Menschen, die alles verloren haben ( ich weiß wovon ich spreche!), ihre Heimat, ihre Familie, alles, was sie kannten und was ihnen lieb war. Und die jetzt bei uns vorübergehend Zuflucht und Schutz suchen.

 

Dass diese Menschen nun zu Sündenböcken gemacht werden, dazu hat allerdings die Politik als auch die Medien einen großen Teil zu beigetragen ( Neuausrichtung einer deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik, wofür ich schon seit Jahren bin!).

 

Aber da ist auch noch das "Positionspapier", welches Klarheit schaffen sollte und ohne Hinweis auf Verfasser und Autorisierung über die Pegida-Facebookseite verbreitet wird.

 

Diese 19 Punkte jedoch stehen teilweise in einem merkwürdigen Kontrast zu der Atmosphäre, die bei den Demonstrationen und auf der Facebook-Seite vorherrscht.

 

Klar für mich, man versucht mit dem Positionspapier die Kritik der Auslän derfeindlichkeit, des Rassismus oder des Neonazismus zu entkräften.

 

Dass das Positionspapier mit der Stimmung der Demos so wenig deckungsgleich ist, vergrößert für mich die Schwierigkeit, Pegiada als Bewegung und vor allem die einzelnen Demonstrationsteilnehmer "sachgerecht" einzuschätzen.

 

Sind dabei die Positionen in mancher Hinsicht von Demonstranten und Gegemdemonstranten nicht sehr dicht beieinander?

 

Und so frage ich mich: Hän gt bei manchem die Entscheidung, auf welcher Seite der Demo jemand steht, schlicht davon ab, von welchem Nachbarn er zuerst angesprochen und mitgenommen wird?

 

Doch dann, so meine ich,

sollte jeder Mensch allerspätestens auf der Demo - egal ob links oder rechtsgerichtet - erkennen, wo er hingeraten ist. An der inneren Einstellung zu Flüchtlingen markiert sich der Unterschied eigentlich doch dann ganz deutlich!!

 

Jede Art von Gewalt - egal ob von rechts oder links - wird kein Problem lösen, deswegen den radikalisierten Islam als Feigenblatt zu verwenden, ist widerlich, denn diesbezüglich bräuchte es keine Demonstrationen, denn ich glaube, dass es breiten Konsens in der Gesellschaft gegen radikale islamistische Positionen - quer durch alle Parteien - gibt!?

 

Beste Grüße, bis dann

Heiner Klein alias Löwenmaul

Klaus Förster

(Freitag, 23. Januar 2015 08:49)

"wat nu?"

 

Werter Heiner Klein,

man findet halt immer das Passende. Auch für mich (oder jeden anderen)

würde ebend da Passende in irgendeiner Schublade zu finden sein.

 

Von NAZIS distanziere ich mich grundsätzlich.Egal ob hier in Leipzig

oder der Patnerstadt Kiew!

 

Bin ich "glücklich", das es diesmal nicht den "linken Gesocks" an den

Kragen geht.

In Leipzig bedient man sich dem "linken Autonomen" auch bei "passender"

Gelegenheit zum Randalieren und Zerstören.

 

"Staatliche System-Medien schweigen: Linksradikale Terroristen nahmen

hunderte Tote billigend in Kauf! Um die Anreise von Legida-Demonstranten

zu verhindern zündete die Pseudo-linksradikale Terrorgruppe der

sogenannten "Antifa" heute auf der Strecke Dresden-Leipzig Signalkabel

und Elektroschächte der Deutschen Bahn an.Die Strecke war daraufhin

über Stunden gesperrt. Wäre es aufgrund funktionsuntüchtiger Signale

zu einem Zusammenstoß zweier Züge gekommen, hätte dies vermutlich

hunderte Tote zur Folge gehabt."

Nicht nur dort, sondern 4x inclusive im Citytunnel.

Sehen sie sich das Video an:

https://www.youtube.com/watch?v=cWSkRj56-Sg

 

Schöne freiheitliche Demokratie, schlimmer als in ...

 

Oder "wat nu?"

"Der gewaltsame Tod eines Asylbewerbers aus Eritrea in Dresden ist

offenbar aufgeklärt. Die Staatsanwaltschaft hat am Donnerstag

Haftbefehl gegen einen Landsmann erlassen. Der 26 Jahre alte

Tatverdächtige soll Khaled am Montag vergangener Woche mit mehreren

Messerstichen getötet haben. Als mögliches Motiv nannte die

Staatsanwaltschaft einen Streit über die Haushaltsführung. Zuvor war

auch über ein fremdenfeindliches Motiv spekuliert worden."

Kommt nun eine Entschuldigung von der "Lügenpresse" oder dem Grünen

Beck ?

Da sind tausende Dresdner veralbert wurden.

 

Wir waren aber beim fremdenfeindlichen-rechten Gedankengut.

Eine kleine Auswahl:

 

 

(...) gekürzt von Wanda Müller

 

 

Nein, das gegenseitige Aufhetzen dient nur Oberen.

Die Leute könnten ja freundliche Mitmenschen werden!

 

Ich verstehe ihren Beitrag, als kleine Provokation und antworte deshalb

in diesen Stil.

 

Wünschen ihnen noch beste Gesundheit und bleiben sie provokant.

Das regt an - nicht auf.

 

Beste Grüße, auch an Mitlesende

 

Kleiner Nachtrag.

Die Notenpresse ist heute angeworfen wurden, es werden 1,2 Billionen

"Luftgeld" auf den Markt geworfen.

Macht das 3-5 Pluspunkte für Frau Merkel?

"Staatsanleihen-Aufkauf nur über meine Leiche"

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 22. Januar 2015 09:04)

Werte Mitlesende und Diskutanten,

 

wat nu?

 

So muss man sich gewiss jetzt fragen, wenn man die Entlarvung eines Lutz Bachmann, den Organisator von " Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes", hinterfragt?

 

Sind hier tausende von Menschen, die sich vielleicht wehrhaft gegen politische Missstände empörten, jedoch eher einem "Rattenfänger" im rechtsextremistischen "Tarn-kleid" zum Opfer gefallen sind, wie man jetzt hören und sehen kann?

 

Alles doch (wieder) nur " Lügenpresse"? Hatten jene nicht recht, wenn sie von "widerlich" sprachen, selbst dann, wenn viele, viele Menschen in ehrlicher Absicht demontrierten, jedoch dabei in Kauf genommen haben, einem rechtsextremistischen Spinner und Volksver - dummer aufgesessen zu sein? Einem, der glaubte mit seinen verblendeten Ideologien eine verfehlte europäische und deutsche Migrations- und Asylpolitik mal so im Vorbeigehen (spazieren!) umkrempeln oder gar kippen zu können?

 

Ich meine ja, doch das hat jeder, der mitspaziert ist für sich selbst entschieden und das ist auch gut so!?

 

Ganz klar von mir ein ja zum Demonstrationsrecht, zur freien Meinungsäußerung, aber nicht unter dem sehr "zerlumpten Mantel" der Ausländerfeindlichkeit oder eines radikalen Rechtsextremismus,obwohl es doch immer geheißen hat, dass man nicht rechtsextrem sei,sich aber trotzdem nicht deutlich von teilnehmenden Neonazis und Hooligans abgegrenzt hat, dürfte einen die Entlarvung eines Lutz Bachmann nicht überraschen.

 

Warum gab man nur den neurechten Blättern "Junge Freiheit" und " Blaue Narzisse" ausführliche Interviews....?

 

Und dann dies: " Mutmaßliche ausländerfeindliche Aussagen Bachmanns vom Sept. 2013 und ein Foto, auf dem er als Adolf Hitler verkleidet „posierte" haben dieses miefige Gebilde von PEGIDA nicht nur in ein schlechtes Licht, nein, auch in eine große Glaubwürdigkeitskrise gestürzt, wobei sich für mich auch die Annahme erhärtet, dass die meisten Teilnehmer zwar als Angehörige der sächsischen Mittelschicht mit überwiegend bürgerlich-konservativen, teils auch rechtspopulistischen bis rechtsextremen Einstellungen, die Ressentiments gegenüber der politischen und meinungsbildenden Eliten haben,darstellen.

 

Dienten die Demonstrationen nicht eher einer Verstärkung von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, die man geschickt durch "Schweigen" zu verbergen suchte, denn schließlich hatte Bachmann betont, dass die Initiative kein Sammelbecken für "Rechte Spinner, Neonazis und dergleichen" werden dürfte und somit sich geschickt als einen "Patrioten" bezeichnete, um so getarnt in der Öffentlichkeit der "Nazikeule" zu entgehen?

 

Betrachtet man die Gründungsmitglieder Däbritz und Tallack aus Meißen, dann stellt man auch hier fest, dass diese seit dem Sommer 2013 im Internet mit verächtlichen und rassistischen Äußerungen über Muslime, Kurden, Türken und Asylbewerber hervorgetan haben. Tallacker musste als Stadtrat zurücktreten und Däbritz war Teilnehmer beim Treffen der "Hooligans gegen Salafisten" in Köln, bei dem es erhebliche Gewaltausschreitungen gab.

 

Hier wurde die Verbrennung von Muslimen und eine öffentliche Koranverbrennung gefordert.

 

Hat sich PEGIDA hiermit nicht selbst eher ins politische Abseits gestellt("Lügenpresse", "Volksverräter", "Systempresse") wenn sie mit Propagandabegriffen der NS aus den 30er und 40er Jahren gegen Kommunisten und Juden gerichtet, in der Öffentlichkeit skandierte?

 

Und nun heute Legida, die von Felix Koschkar von der AfD gegründet wurde, der die islamfeindlichen und rechtsextremen "Identitären" vertritt und die " Patriotische Plattform" mitgründete, sind kein Indiz dafür "wes Geistes Kind" solche "Rattenfänger" sind?

 

Soll bedeuten, dass die Behörden alles dafür tun müssen, dass trotzdem die Absage an jegliche Demonstration die absolute Ausnahme bleibt.

 

Der Staat muss dieses Grundrecht durchsetzen, doch sollte man aber auch wachsam sein, wenn es heißt: "Abendspazierung", was jedoch absolut nichts mit einer Solidarisierung von PEGIDA zu tun hat.

 

Im Gegenteil. Deren bemerkenswertes Verständnis von Meinungsfreiheit lautet ja seit Wochen offensichtlich: Alles, was nicht unserer Sicht entspricht, kann nur Lüge sein!

 

Gruß

Heiner Klein alias Löwenmaul

KlausFörster

(Freitag, 16. Januar 2015 23:05)

Liebe Wanda,

danke für die Antwort.

 

Nein, ich brauche keine Antwort von der ARD für mein Ego.

(Beschwerde ist nicht von mir)

Dazu fehlt mir die Lust und Zeit. Es gibt Besseres.

 

Ja, meine Toleranz gegenüber andere Menschen ist ungebrochen.

Sexuelle Ausrichtungen fallen ebenfalls darunter. Hier liegt die Grenze bei Missbrauch und Gewalt, insbesondere gegenüber Kinder.

Für Religionen und politische Ansichten gilt Gleiches.

 

Allerdings folge ich auch nicht den „verordneten Russenhass“ oder einer anderen Marschrichtung, weil es grade der „politischenMitte“ in den Kram passt.

Russen ( die ich von Kindesalter an kenne) haben mir Nichts getan und sind nicht mein Feind.

Wir wissen doch wie die Meinungsmache funktioniert, oder ?

 

Gut, dieser Jatze durfte Live in der ARD seinen Version über den Überfall der Russen in der Ukraine und Deutschland zu Zeiten des WK II zum besten geben.

Ohne Unterbrechung oder gar Berichtigung. Es passte halt gerade zu aktuellen Zeitgeist.

 

Da haben sich Beide aber gewaltig geirrt.

Schon 1813 marschierten diese „Faschisten“, versteckt hinter Napoleon, bis nach Leipzig.

 

Kein Land dieser Welt ist perfekt. Nur sich immer einen „passenden Feind“ aufschwatzen zu lassen ist mir zu billig.

 

Die „lupenreine Demokratie“ oder gar Freiheit werden wir beide sicherlich nicht mehr miterleben.

 

Ich persönliche sammele Eindrücke und Erfahrungen, verbunden mit Informationen ( hier bevorzuge ich da Querlesen) und bilde mir meine eigene Meinung.

 

Abschließend ein Hinweis.

Folge den Links und einige Vorurteile werden fallen.

 

http://rutube.ru/

 

für Dich habe ich mal „gay“ eingeben:

http://rutube.ru/video/45acd0e9403d51e6953fa1e83d086eef/?ref=search

 

Komischerweise finde ich auf dieser „rutube“ auch Beiträge die in D gesperrt sind!

 

Beste Grüße

 

Die Hoffnung bleibt, das man noch zur Vernunft kommt und uns ALLEN der Schrecken erspart bleibt.

Wanda Müller

(Freitag, 16. Januar 2015 00:03)

Klaus,

 

ich wünsche Dir, falls Du es zu Deiner Beruhigung benötigst, dass die ARD Dir antwortet. Ich selbst benötige dafür kein diesbezügliches Feedback, denn ich habe mich bereits im Vorfeld auf den unterschiedlichsten Portalen informiert.

 

Nun jedoch zu meinen Ansichten zu dieser Diskriminierungsverordnung.

 

Es ist unerheblich, ob dies Werk Gesetz oder Verordnung genannt wird. Jede Verordnung hat Gesetzeskraft, aber den Vorteil, durch die Umgehung des parlamentarischen Ganges, ganz schnell in Kraft gesetzt zu werden. Und Schnelligkeit war angesagt. Du wirst wissen, warum.

 

Die WHO hat nämlich angekündigt, dass deren damaligen Einschätzung (1990) über Homo- und Transsexuelle nicht mehr dem heutigen wissenschaftlichen Standard entspricht und sie deshalb in diesem Jahr (2015) eine neue Bewertung herausgeben wird. Also musste die russische Seite schnell noch nach dem Feigenblatt WHO greifen, um lupenreine Demokratie zu demonstrieren.

 

Ich musste echt schmunzeln, als Du Deine heutige Ergänzung zur Anwendung und Umsetzung dieser Verordnung bei mir reinstelltest. Ich entnehme Deinen Worten, diese Verordnung ist ja nur halb so schlimm, sie wird nach den Aussagen der russischen Verantwortlichen sowieso nur soft umgesetzt usw. Dann verstehe ich aber nicht, warum diese Verordnung überhaupt in Kraft tritt und nicht gleich ersatzlos gestrichen wird.

 

Es ging bei der Verordnung ja nicht nur um Transsexuelle, sondern auch um andere „Abartige“ wie Kleinwüchsige. Bisher konnte mir niemand erklären, warum diese Menschengruppe einer psychologisch-psychiatrischen Begutachtung zur Erlangung eines Führerscheins bedürfen. Vielleicht hast Du eine bessere medizinische Connection und kannst da meine Wissenslücken füllen.

 

Erinnerst Du Dich, als ich im letzten Jahr über neue russische Visabestimmungen schrieb? Ich machte mich darüber lustig und aus diesem Grunde war meine glossierende Überhöhung nicht ernst zu nehmen.

 

Auf irgendwelchen russischen und/oder russischfreundlichen Seiten habe ich gelesen, dass es seit vergangenem Jahr ein Gesetz (oder eine Verordnung) gibt, die bei einem berechtigten Zweifel die Einreise von Homosexuellen verbietet. Dann muss der Einreisewillige glaubhaft nachweisen, dass er Heterosexuell ist. Wer darf die Einreise deshalb verweigern? Der Zollbeamte, der Grenzer? Oder steht immer an jedem Einreisepunkt ein Amtsarzt Gewehr bei Fuß?

 

Dies alles liegt auf der gleichen Ebene wie die neue Verordnung, nämlich der der Diskriminierung, der Ausgrenzung. Wieviel Schritte sind dann noch bis zum rosa Winkel auf der Jacke nötig? Das Beet ist schon bereitet, es kann bald gesät und dann geerntet werden. Faschismus hat viele Fratzen.

 

Und dies habe ich eigentlich von Dir, Klaus, erwartet: Deinen Respekt vor dem Menschen in seiner Vielfalt und Andersartigkeit und nicht die Verteidigung und Entschuldigungen (etwas anderes sind Deine vielen Erläuterungen zum Verständnis eines russischen Diskriminierungsgesetzes nun mal nicht) von zielgerichteten Abartigkeiten der russischen Politik und Staatsapparates.

 

In meinem engsten Familienkreis leben zwei Schwule seit über zwanzig Jahren zusammen, wie ein altes Ehepaar. Und glaub mir, sie sind wahrhaftiger und anständiger und rechtschaffender als so mancher aus der Kleine-Köpfchen-Fraktion und dem IQ-Blond-Club, die außer Sülzen über Menschlichkeit und dem Kampf für alle Entrechteten der Welt nichts zustande bringen.

 

Und da ist ihr manchmal schrilles Outfit vollkommen egal. Meinst Du nicht auch, dies sollte jedem in unserer europäischen zivilisierten Gesellschaft egal sein?

 

Dir und allen Lesern einen schönen Abend. Wanda

K.Förster

(Donnerstag, 15. Januar 2015 19:46)

Ergänzung zu den Beitrag vom 11.01.15

 

Der Sprecher des russischen Gesundheitsministeriums Oleg Salagai bestätigte gestern, dass sexuelle Orientierungen in Russland nicht als “psychische Störung” gälten und dass Menschen mit “sexueller Normabweichung” auch nach Inkrafttreten der novellierten Straßenverkehrsordnung Autofahren dürften. Die neue Regelung beträfe ausschließlich Personen, die im Straßenverkehr eine Gefahr für andere darstellten.

 

Eine Novelle der russischen StVO hatte in der Vorwoche für Aufregung in den Medien gesorgt. Die Verordnung mit der Nummer 1604 konkretisierte unter anderem den Personenkreis, dem eine Fahrerlaubnis verweigert werden kann. Dazu gehören, wie in anderen Ländern auch, Personen mit bestimmten Augenprobleme oder zu geringer Körpergröße.

 

Bei der Beschreibung der Krankheitsbilder, die Fahrverbote begründen können, orientierten sich die russischen Behörden an den international gültigen ICD-Normen der Weltgesundheitsorganisation WHO.

 

Diese Normen decken auch sog. Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen ab, deren klinische Beschreibung im ICD-Katalog unter den Punkten F60-F69 zusammengefasst sind.

 

weiter bei Deutsch-Russische Wirtschaftsnachrichten

http://www.russland.ru/fahrverbot-fuer-transvestiten-entde/

 

Wieder eine Propaganda-Ente

entarnt.

 

Unsere seriösen Medien sind wahrscheinlich chronisch unterbesetzt oder überlastet, um ihre Unwahrheiten zu korrigieren.

Ich möchte diesen Medien keinesfalls das Motiv unterstellen: "Der erste Eindruck erfüllt seinen Zweck". :)

 

Beste Grüße

K.Förster

(Sonntag, 11. Januar 2015 23:17)

Hallo Wanda und Mitlesende

 

Zum Beitrag:

Russland und der engagierte Kampf gegen westlich-amerikanische Dekadenz

 

"Hinweis/keine formale Beschwerde zur Tagesschau

 

 

Sehr geehrter Herr Buhrow,

sehr geehrter Herr Dr. Gniffke,

 

wir beziehen uns auf den Beitrag „Neues Gesetz in Russland - Kein Führerschein für Transsexuelle“ vom 09.01.2015 wonach die russische Regierung Transsexuellen und Transvestiten das Autofahren untersagt habe.

http://www.tagesschau.de/ausland/russla ... e-101.html

 

Da dieser Beitrag, bar jeglicher Quellenangaben und angemessener Hintergrundinformationen, entgegen des Programmauftrages offenbar dazu dienen soll, die internationale Verständigung und die Wahrheitspflicht zu umgehen, möchten wir gerne postum mit einigen Anregungen zur Verbesserung dieses Berichtes und zu einer angemessenen Information des Publikums beitragen.

 

Zunächst, es handelt sich um kein Gesetz, sondern um eine Regierungsverordnung und ist somit weder durch das Parlament, noch durch das Präsidialamt und auch nicht durch die Menschenrechtskommission gegangen. Premier Medwedew hatte diese kurz vor dem Jahreswechsel unterzeichnet, womit sie am 06.01. in Kraft trat.

http://government.ru/media/files/A5X9GSAYrpA.pdf

 

Es sind in der Verordnung Ausschlusskriterien aufgeführt, die ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen machen, als bisher fehlende Durchführungsverordnung zur entsprechenden Vorschrift des seit 1995 geltenden russischen Fahrerlaubnisgesetzes.

 

Im Teil Römisch I, ganz am Anfang, sind die psychiatrischen Kontraindikationen erfasst. Und hier hat man es sich leicht gemacht: Man hat einfach praktisch auf den gesamten Teil F der durch die Weltgesundheitsorganisation erstellten ICD10 pauschal (nur nach der ersten Gliederungsebene differenziert) verwiesen und lediglich die Verhaltensauffälligkeiten herausgenommen.

 

Dabei fällt auf, dass die WHO Transsexualität bis heute als "Krankheit" führt.

 

Damit stimmt es scheinbar, dass man transsexuellen Menschen das Fahrzeugführen untersagt.

Genauso gut könnte man aber auch titeln:

 

• "Russland: Menschen mit Depressionen dürfen keinen Führerschein haben"

• "Russland: Kleptomane dürfen keinen Führerschein haben"

• "Russland: Impotente dürfen keinen Führerschein haben,

• "Russland: Starke Kaffeetrinker dürfen keinen Führerschein haben"

• "Russland: Asexuelle dürfen keinen Führerschein haben"

 

Aber derartige Schlagzeilen hätten nicht diese schicke negative Publicitywirkung.

 

Was ist nun tatsächlich Regelungsinhalt?

Die Antwort gibt der erste Satz des Teils Römisch I der Verordnung, insbesondere das, was dort in Klammern steht: Die Diagnosen laut ICD führen zur Versagung "bei Vorliegen chronischer oder langandauernder psychischer Störungen, die von schweren dauerhaften oder sich regelmäßig verschärfenden Schmerzzuständen begleitet sind". Die Diagnosen laut ICD10 sind damit lediglich das Eingangskriterium, die Prüfung des Krankheitswertes und der Fahrtüchtigkeit erfolgt nach der soeben zitierten Definition.

 

Es geht also um den Krankheitswert, um schweren Krankheitswert einer psychischen Erkrankung. Diesen haben weder Transsexualität, noch Kleptomanie, wohl eher Depressionen und Impotenz. Kein Arzt wird einem Transsexuellen jemals bescheinigen, es liegen bei ihm "schwere dauerhafte oder sich regelmäßig verschärfende Schmerzzustände" vor. Kein Arzt wird einem Transsexuellen aufgrund der Veranlagung bescheinigen, zum Führen von Fahrzeugen ungeeignet zu sein. Daher wird auch kein transsexueller Mensch um seinen Führerschein bangen müssen.

 

Wie war es bisher?

Bisher musste jeder Anwärter auf einen Führerschein eine Bescheinigung der für seinen Wohnsitz zuständigen psychiatrischen Ambulanz beibringen, dass er dort nicht erfasst ist. Falls er erfasst ist, musste er eine ärztliche Bescheinigung beibringen, dass seine "Erkrankung" die Fahrtüchtigkeit nicht einschränkt.

 

Wonach beurteilte sich, ob jemand in dem "Dispanser" registriert war?

Nach ICD10.

 

Wonach beurteilte sich die Einschränkung der Fahrtüchtigkeit?

Danach, ob Krankheitswert vorlag.

 

Was ändert somit die Verordnung? Nichts. Jeder wird auch weiterhin eine Bescheinigung beibringen müssen und jede/jeder Transsexuelle(r) wird auch weiterhin bescheinigt bekommen, dass seine "Erkrankung" keinen (schweren) Krankheitswert hat und die Fahrtüchtigkeit nicht einschränkt.

 

Die in hohen (auch russischen) Beamten innewohnende Bequemlichkeit hat es offenbar für effektiver gehalten, statt die Eingangskriterien selbst zu formulieren, gleich auf ICD10 Bezug zu nehmen.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn dieser Hinweis für weiterführende Berichterstattungen zum Thema Eingang in Ihre Rechercheakte fände."

 

Russische Zeitungen haben gleichfalls darüber berichtet und auf der "Regierungsseite" im Internet ebendfalls.

 

https://publikumskonferenz.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=352

 

Nicht gründlich gesucht?

 

Der "ertste Zug" führt nicht immer ans richtige Ziel.

 

Beste Grüße