Melanie HH

(Donnerstag, 25. Dezember 2014 11:46)

Hola,

 

feliz navidad y un próspero año nuevo!

 

Muchos saludos de Gran Canaria.

 

Melanie

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Dienstag, 23. Dezember 2014 20:16)

Liebe ForistInnen, liebe "Zaungäste" und interessierte Mitlesende,

 

Weihnachten steht vor der Tür. Besinnlich und friedlich soll es sein und darüber hinaus sollte es auch zum Nachdenken anregen.

 

Weihnachten 2014

 

Strahlend wie ein schöner Traum

steht vor uns der Weihnachtsbaum.

Seht nur, wie sich goldenes Licht

auf den zarten Kugeln bricht.

"Frohe Weihnacht", klingt es leise

und ein Stern geht auf die Reise.

Leuchtet hell vom Himmelszelt

hinunter auf die ganze Welt!

 

Zum Weihnachtsfest wünsche ich allen besinnliche Stunden.

Zum Jahreswechsel Heiterkeit und Frohsinn.

Für das Neue Jahr Gesundheit, Glück und Erfolg!

 

Herzliche Weihnachtsgrüße

Heiner Klein alias Löwenmaul

 

 

Anmerkung:

Luc de Clapiers Vauvenargues ( 1715-1747 )

Marquis de, französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller zur

Pseudophilosophie:

 

"Pseudophilosophen wollen damit glänzen, dass sie den Zwiespalt und die Widersprüche in unserem Charakter beweisen, die sie selbst erfunden haben.

 

Sind sie nicht jenen Gauklern ähnlich, die mit ganz und gar unmagischen und leicht durchschaubaren Künststückchen "Kinder" unterhalten, deren Phantasie aber dennoch verwirren?

 

Wer auf solche Weise die Knoten knüpft und auch noch mit dem Ruhm liebäugelt, sie allein wieder lösen zu können, ist ein Scharlatan des Geistes."

 

Statt nur zu schmunzeln, sollte es bei einigen eher zum Nachdenken anregen.

Wanda

(Dienstag, 16. Dezember 2014 18:16)

Hallo Melanie,

 

da Du mich in Deinem letzten Beitrag bei Jauch ansprachst und mir keine Zeit der Erwiderung mehr blieb, möchte an dieser Stelle auf einige Deiner Gedanken eingehen und darüber hinaus eigene Meinungen kundtun.

 

Man muss nun nicht gerade ein Fan vom Sarrazin sein, um seinem Eindruck zuzustimmen. All die Unzufriedenen haben eine Möglichkeit, ihrem Protest Ausdruck zu verleihen, gefunden und sie sehen es in der Pegida, die ihnen eine Möglichkeit der Ansprache gab. Also ist die Pegida dort, wo sich kein Politiker hintraut. Es ist dort unbequem, weil sie keine Antworten auf die vielen Fragen der Unzufriedenen geben wollen und/oder können.

 

Und nun heulen diese Politiker rum. Je nach farblicher politischer Ausrichtung wird von Ausländerfeindlichkeit und Fremdenhass oder von Kriegstreibern gesprochen. Ohne mit der Wimper zu zucken, beschimpfen sie ihre Wähler. Die Wähler sind eben nur dann gut, wenn den Politikern deren Versprechen, die meistens nicht eingelöst werden, abgenommen werden. Ich weiß, wie dumm uns alle (Regierung und Opposition) halten wollen, damit wir von ihnen nicht einfordern, was uns zusteht: Respekt und Anstand.

 

Das dieses politische Vakuum von den Nazis ausgenutzt wird, verwundert mich nicht und macht mir kein bisschen Angst. Was mir Angst macht, ist das Auftreten der Friedenskämpfer. Mit Losungen an all die angeblich Unterdrückten, Benachteiligten und Zukurzgekommenen, wer immer auch da zuzurechnen ist, kochen sie ihr kommunistisches Süppchen. Wie die aussieht, zeigte ein Spiegelbericht am vergangenen Sonntag. Hier für diejenigen, die noch offen für Informationen sind, der Link dorthin: http://rtl-now.rtl.de/spiegel-tv/thema-ua-letzte-hilfe-der-obdachlosenarzt-von-dortmund.php?container_id=189621&player=1&season=2014. Ab Minute 9 und 8 Sekunden wird es interessant und jeder kann sich seine Meinung bilden.

 

Da hat ein Jebsen sein Gedächtnis verloren, als es um seine Meinung zu Israel und die Juden ging, ein Dehm befeuerte den Einpeitscher (der aber seiner Aufforderung nicht nachkam), die Wagenknecht, als Mitinitiator dieser Friedensdemo, hatte auf einmal keine Zeit (Motto: Hannemann geh Du voran, ich, Wagenknecht, folge Dir?) und die verschwenderischen Schuhschmeißer erst. War irgendwie amüsant. Was Angst machte und Unheilvolles erahnen ließ, waren die Drohungen einiger Linker an die Journalisten, dass sie bald ins Gefängnis gebracht werden. Sie würden dafür schon sorgen.

 

Innerhalb von einigen Wochen haben sich Sozialisten/Kommunisten so oder ähnlich geäußert. Schade, dass wir nicht alle erwischt haben, der inszenierte Aufschrei nach dem Gauckinterview, die unwichtige Protokollnotiz im Koalitionsvertrag von Thüringen, der Auftritt eines Lafontaine im ZDF. Das alles lässt erahnen, wenn die an die wirkliche Macht kommen.

 

Und bezeichnend finde ich es da, das „Deine“ Wessis denen folgen, wie die Kinderlein dem Rattenfänger von Hameln. Bei den Ossis kann ich es ja noch nachvollziehen, denn Nostalgie war schon immer ein toller Absacker. Kommt das dabei heraus, wenn man Informationen, ach ja die Lügen, der imperialistischen USA- und EU-Medien an sich vorbeiwinkt? Nach dem Prinzip: für dumm verkaufen ist Marketing, an dumm verkaufen, Vertrieb (Quelle twitter). Vielleicht sind auch deshalb die Kassen der Linken so prall gefüllt? Die Wessis kaufen auch jeden Scheiß. Na, gut, nicht alle.

 

Abschließend. Ich nehme an, Du, Melanie, willst nicht wirklich beliebt sein, weil eine große Fresse und Deine Ehrlichkeit Dir viel mehr Spaß machen. Glaube mir bitte, ich gönne Dir diesen Spaß von Herzen. Wanda

Melanie HH

(Dienstag, 09. Dezember 2014 17:31)

Hallo Marie Luise Müller,

 

hin und wieder habe ich gedacht, dass Ihre Warnungen und Mahnungen zur DDR-Zeit, der SED und der Stasi manchmal etwas überspitzt sind. Wie man als Wessi, der diese Zeit nur aus Erzählungen kennt, eben so denkt. Aber spätestens, als ich einen Bericht am Sonntag von Spiegel TV nach der Thüringen-Wahl sah, war mir klar, was die Linken wollen.

 

Natürlich nicht gleich, aber bald, in der Zukunft, den Sozialismus für ganz Deutschland.

 

Hier ist der Link zu diesem Bericht und ab Minute 28 werden ganz deutliche Ansagen gemacht.

 

http://rtl-now.rtl.de/spiegel-tv/thema-ua-wer-ist-bodo-ramelow.php?container_id=188717&player=1&season=2014

 

Natürlich werden jetzt viele des linken Gesocks sagen, das ist aber nicht so gemeint. Wir, die Linken wollen den demokratischen Sozialismus, als das, was in der DDR war. Was vollkommen anderes.

 

Wie meinte eigentlich Ulbricht damals seinen Satz: Wir haben nicht die Absicht eine Mauer zu bauen? So ernst, wie die Linken-Abgeordneten im Thüringer Landtag? Es ist schon putzig, wie die Linken jetzt in einem Anfall von Übermut ihre Maske fallen lassen. Zwar nur für einen leichtsinnigen Moment, aber wer aufmerksam zuhört…

Liebe Grüße, Melanie

Melanie HH

(Dienstag, 09. Dezember 2014 17:06)

Hallo lieber Heiner Klein,

 

vielen Dank für Ihren Beitrag an mich.

 

Sie sind mir ja ein Charmeur! :-) Aber auch ich höre Ihre Komplimente gerne.

 

Was heißt Zeit verplempern? Meinen Sie nicht auch, ein Tag ohne Lachen, ist ein verplemperter Tag? Da sind wir uns doch einig, zu lachen gibt es dort viel. Deshalb frage ich mich immer wieder, ob die Akteure dafür auch Geld bekommen? Auch damit kann man seine Rente aufbessern und muss nicht die Pfandflaschen still und heimlich aus den Mülleimern holen und im nächsten Supermarkt verticken.

 

Aber, was soll’s. Jeder ist seines Glückes Schmied. Liebe Grüße, Melanie

Wanda

(Sonntag, 07. Dezember 2014 13:36)

Hallo Christa,

 

ich hatte Ihren letzten Beitrag im AW-Blog zu spät gelesen, da war schon Feierabend. Mich plagt aber die Neugierde, aus diesem Grunde frage ich Sie hier.

 

Wen oder was meinten Sie mit dem I-Wort? Bitte, bitte lassen Sie mich nicht dumm sterben!

 

Da ich gerade bei dumm bin.

 

Haben Sie mitbekommen, wie sich jetzt immer intensiver bemüht wird, die Dummheit als das non plus ultra für alle Deutschen einzuführen? Wehe dem, der sich diesem IQ-Blond Befehl widersetzt. Der wird nicht nur mit Wörtern wie verbittert, erfolglos und dergleichen mehr bestraft und mit dem kommunistischen Bann belegt, sondern, da sie wieder einmal sprachlos sind, mit Schweigen bestraft. Wenn die könnten, wie sie wollten, dann würden deren Drohungen (Schade, dass wir nicht alle erwischt haben und die Drohung mit der Stasi) bereits Wirklichkeit sein.

 

Oder, wie sehen Sie die einmaligen Weisheiten, die sehr fundierten Geschichtskenntnisse, die allzu gerne unters Volk gestreut werden? Die wissen nicht einmal, ab wann die USA am 2. Weltkrieg teilgenommen haben, geschweige denn etwas über die Achse Berlin-Rom-Tokio. Sie blenden aus, warum Stalin zu Beginn des deutschen Überfalls diese große Schwierigkeiten hatte (Tipp an die Dummen: nehmt einmal die Bücher eines Simonow und Shukow in die Hand und nicht nur das, lest sie).

 

Wer die Historie sich so, entsprechend ihres Wissen oder besser Nichtwissens, zurecht biegt, von dem kommen nicht einmal die einfachsten Antworten auf Fragen der jüngsten Geschichte und der Neuzeit. Sie, die IQ-Blonden sind nicht einmal in der Lage, es einem Lafontaine gleich zu machen, der auf unbequeme Fragen mit einem gezielten Ausweichmanöver reagiert. Also, Genossen, da tut sich ein großer Nachholbedarf auf und hört auf eure Bosse.

 

Christa, ist es nicht bezeichnend, dass das, was bei Kriminellen hilft, jetzt auch Norm in der Politik geworden ist: eine schwere Kindheit? Da ist mir vorgeführt worden, warum ich nicht nur nicht kriminell geworden bin, sondern auch in der Linken-Politik nie eine Karriere machen kann: ich hatte keine schwere Kindheit und entspreche mit meinen immer wieder gestellten Fragen nicht deren IQ-Vorgabe. Was meinen Sie, ob es hilft, sich jetzt einen Termin bei dem Frisör der Linken zu holen und mich auf IQ-Blond trimmen zu lassen?

 

Miene lütten dösching Deerns, die Wissenskoryphäen und somit Zierden jeden Blogs, sind die Sprachführer für diese Nur blond ist links-Aktion und merken nicht einmal, wie sie hingehängt werden. Hoffentlich bleibt dieser Zustand lange erhalten, denn nur so ist ein Unterhaltungswert durch die IQ-Blond-Fraktion garantiert. Ist das nun das politische RTL für geistig Arme? Zumindest fallen noch keine Gebühren an, aber glauben Sie mir, ich habe sicherheitshalber meine Butter ganz sicher verwahrt. Man weiß ja nie. ;)

 

So, jetzt muss ich mich aber sputen, Kaffee und Torte warten. Bundesliga kommt auch noch. Also, nichts wie los! ;) Ihre Wanda

Wanda

(Freitag, 05. Dezember 2014 19:56)

Lieber Heiner Klein,

 

Auch dieses AW-Forum hat sich so gezeigt, wie sich das deutsche Gemüt Land auf Land ab darbietet. Sie schilderten dies Gehabe ja bereits in vielen Beiträgen hier.

 

Mit großer Ausdauer wird ein demokratisches Verhalten im Wort und in der Tat eingefordert. Manche mit dem Zusatz, das wären wir unserer Geschichte doch schuldig. Was aber noch lange nicht heißt, jeder dieser Demokratiefetischisten hält sich selber daran. Nein, nein, mutig wird dem „Gegner“ entgegengehalten, wenn er sich nicht daran halte, dann habe man selbst erst recht es nicht nötig.

 

Da klingt das, wenn ihr, wer auch immer damit gemeint ist, eure Geschichte nicht aufarbeitet, dann machen wir, die wissen schon, wen ich damit meine, es auch nicht. Liefert noch jemand eine bessere Entschuldigung für im besten Sinne, Faulheit, oder für, die schlechtere Variante, Demagogie?

 

In dieser Reihe der Faulen und Demagogen sticht heute einmal die CSU heraus, die bei einer ersten Stellungnahme zur Thüringenwahl die Fixesten waren. Sie wollten ganz sicher nicht nur diese Schnelligkeitskröne, sondern die Bayern wollten allen den Standard für Empörung vorgeben. Welche Wortwahl: Tag der Schande. So wird aus unbedeutend und klein ein ganz Großer. Ob die anderen nun mitmachen oder spukt der Preuße dem Bayer in die Suppe? Letztendlich ist dieses Spielchen vollkommen egal; es bringt nichts, nicht einmal den Dreck unter die Fingernägel.

 

Auch war die Antrittsrede des Ramelow sehr aufschlussreich. Vor allem auch darin, wie er seine Kritiker bediente. Ob da der Lafontaine nebst Gattin in die Hände klatschte? Nach seinem gestrigen sehr peinlichen Auftritt bei der Illner vermute ich, sicher nicht.

 

Es ist zu wünschen, dass diese Spielchen nur Wind unterm Rock sind (bei Hitze kühlt es ja so schön) und endlich ein Nachdenken in alle politischen Reihen einsetzt. Aber bitte schön, nicht über das Versagen, die Mängel, die Strukturen der anderen, sondern endlich dort begonnen wird, wo es von Erfolg gekrönt ist, bei sich selbst. Ansonsten hören wir bei jeder zukünftig anstehenden Wahl wieder dies Gejammer und Gezeter, die dann irgendwann in einer Butterbettelei enden. Ob die IQ-Blond-Fraktion es irgendeinmal rafft, zu bemerken, wie lächerlich sie sich wieder und wieder macht? Ich hoffe doch nicht, dann wäre der Spaß nur halb so groß.

 

Ja, ja, Faulheit und Demagogie hat die vielfältigsten Erscheinungsformen. Jeder sollte nur so aufmerksam sein, diese zu erkennen und das den Faulen und Demagogen vor Augen zu halten. Na gut, Schmunzeln, in einem Anfall von Übermut auch Lachen, ist erlaubt, oder? ;)

 

Ihnen und allen Mitlesenden einen schönen Advent. Ich werde ganz sicher bei Kaffee und Kuchen derer gedenken, die in der Woche Pfandflaschen sammeln gingen. Komisch, das immer die gleichen Leute vom Abfall der anderen leben.

 

Wanda

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 04. Dezember 2014 23:38)

Werte Zaungäste, geschätzte Mitlesende,

 

wie arm wäre doch unsere Welt, wenn es nicht die Meinungsfreiheit, inzwischen ja für alle Deutschen, gäbe.

So kann man sich, wie der Pseudophilosoph, ein sich selbst geadelter Berliner, ein letzter Kerl und ein Hochsauerländer endlich mal so richtig im "Sandkasten" austoben, ohne dass eine " Kindergärtnerin" ihnen auf die Finger kloppt oder gar das vorlaute Mundwerk stoppt.

 

Melanie würde sagen: " Ist das aber putzig" und keiner beachtet diese Beiträge wirklich, genauso wenig wie den berühmten Sack Reis in China.

 

Wir "Dummerchen" aber auch: haben gaanz vergessen, dass das doch unsere "Bildungsbürger" sind und uns allen die Welt erklären wollen!

 

Na dann Prost, wie der Adelige aus Berlin an seinen " Stammtischen" zu sagen pflegt. Einfach nur köstlich, wie sich diese "(Gottes?)Kinder" einmal mehr von ihrer "intellektuellen" Seite zeigen.

 

Oder sollte das eher unter die Rubrik "nicht der Rede wert" abgehakt werden?

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Dienstag, 02. Dezember 2014 20:09)

Hallo WANDA,

 

es muss einem schon schwerfallen zu verstehen, warum ausgerechnet die von Ihnen so trefflich beschriebenen "Herren" mit Fluchttendenzen sich dazu entschieden haben, den "deutschen Bashingmarkt" mit einer weiteren "Agentur" in diesem Marktsegment zu "gründen", als ob wir noch nicht genug davon hätten!

 

Doch bei näherem Betrachten fällt einem auf, dass es sich - legt man einmal die Kriterien einer freien Marktwirtschaft (Wettbewerb) zugrunde, dass es sich hier eher um eine monopolistische Wirtschaftsform handeln muss, denn Wettbewerb auf einem freien Markt wird nicht zugelassen, stattdessen versucht man sich mit dem Alleinvertretungsanspruch von Recht, Wahrheit und pseudophilosophischen Ergüssen, einen gewissen Marktanteil, der nur aus meckern, kritisieren, untätig sein, schlechtreden etc. besteht, zu beanspruchen.

 

Statt zu handeln, wollen diese allerdings nur die "Provision"!

 

Doch dabei kommt es mir viel eher so vor, als wenn es sich dabei um einen "Bauchladen" oder " Tante Emma - Laden" handelt, der auf diesem "Markt der Gefälligkeiten und Ansprüche" - ähnlich einem Schlaraffenland - alles an den Mann, die Frau zu bringen versucht, was es auch immer kosten mag.

 

Doch bei näherem Hinschauen stellt man schnell fest, dass es sich vorwiegend um "Ladenhüter" oder Ware mit "Verfalldatum" ja sogar "abgelaufenem Datum" handelt, die sie von verstaubten Dachböden hervor gekramt haben oder gar noch als Sammler aus "Kriegszeiten" diese der Kundschaft zu verkaufen versuchen.

 

Das hat mit einer modernen, aufgeschlossenen "Agentur", die sich fast ausschließlich aus copy and paste rekrutiert, nichts zu tun, sodass es die Menschen lieber vorziehen, dann doch eher auf einem "Trödel- oder Flohmarkt" einzukaufen, denn da wissen sie, was sie wirklich für ihr Geld bekommen!

 

Es gäbe noch einiges zu schreiben, aber ich möchte es hierbei einmal belassen.

 

Viele Grüße. Heiner Klein alias Löwenmaul

Wanda

(Donnerstag, 27. November 2014 17:27)

Lieber Heiner Klein,

 

haben Sie es auch schon bemerkt, das Gründerzeitalter ist in Deutschland angebrochen? Da haben zwei Deutsche, ein Rentner und einer kurz davor, eine Agentur gegründet. Aber, aber Heiner Klein, nicht das, was Sie denken und lassen Sie es nicht Ihre Frau hören. Nichts da mit Dating, es ist eine Racheagentur. Erste Meinungsverschiedenheiten entstanden bei der Ausrichtung der Firmenphilosophie. Der eine schlug die kyrillische Schreibweise vor, der andere gab zu bedenken, diese Sprache geht den meisten Deutschen etwas holprig über die Lippen. Da wäre eine englische Schreibweise schon empfehlenswerter. So ging es hin her mit den Für und Wider. Letztendlich einigten sich beide auf die deutsche Sprache, denn man lebe zwar in einem Europa ohne Grenzen, nicht desto trotz hätte das Deutsche immer noch einen guten Klang und sei somit nur förderlich.

 

Der Rentner hat wohl Existenzängste, denn irgendwann ist jeder Spargroschen aufgebraucht. Ihm sind seine Klammern und Gänsefüßchen ausgegangen und sich nur auf Gott zu verlassen, ist auch nicht das wahre. Was kommt also danach? Grundsicherung und Pfandflaschen sammeln? Mit mir nicht, sagte sich voller Inbrunst nun der Rentner und als Ergebnis seiner Fluchtüberlegungen, entstand da der Plan einer Agenturgründung.

 

Der da kurz davor, nahm sich die ernsten Worte aller Regierungen und der ihnen nachgeordneten Versicherungsgesellschaften sehr zu Herzen und begann mit der privaten Vorsorge. Copy and paste sind nun einmal keine Grundlage für die Zukunftsabsicherung.

 

So von ihren Motivationen getrieben, hielten sie nun Ausschau nach geeignetem Personal. Sie wurden fündig und wurden auf einen alten Mann aufmerksam, den sie auf einer Holzkiste stehend reden hörten. Eine versammelte Zuhörerschaft hing an seinen Lippen, als er denen erklärte, welch Gräulichkeiten er im Internet gelesen hätte. Er wurde sofort unter Vertrag genommen.

 

Auf den nächsten Mitarbeiter mussten beide Agenturgründer nicht lange warten. Der alte Mann empfahl den Beiden eine mitleidenswerte Person. Es barmte ihn wahrlich, wenn er nur an sie dachte. Bedachte er aber, dass Empfehlungen auch nach hinten losgehen können?

 

Der Anfang war getan. Den beiden Agenturgründern war aber ihre personelle Ausrichtung etwas alt. Auf der Suche nach Jüngeren, stießen sie auf eine Kandidatin, die wegen Dummheit schon so manchen Rauswurf verkraften musste. Für die Gründer war dies mitnichten ein Hindernis oder gar Makel, sondern ein willkommenes Qualitätsprädikat.

 

Und glauben Sie mir, mein lieber Heiner Klein, die Personalstruktur ist noch in der Findungsphase. Irgendwie müssen die beiden Betreiber ihre Agentur doch zum Laufen bringen, damit sie endlich soviel Gewinn abwirft, um das Alter der beiden abzusichern. Sie wissen doch, von Nüscht, kommt Nix. Wanda

Wanda

(Mittwoch, 26. November 2014 12:23)

Hallo Christa,

 

es ist wirklich lustig, wie sich im Nichtwissen überboten wird. Diesen Bieterwettbewerb sind keine Grenzen gesetzt. Da haben wir schon eine europäische Grenzenlosigkeit. Diese Grenzenlosen meinen doch ganz ernsthaft, man müsse seine Unwissenheit nur oft genug zur Schau tragen, desto eher wird es nicht nur deutscher sondern europäischer Standard. Deren Enkel gehen ja jetzt zur Schule, so verwundert es mich kein bisschen, wo wir, Deutschland, in der PISA-Studie da stehen. Und unsere Enkel mit den polytechnischen Großeltern, können das nicht mehr herausreißen.

 

Egal, ob eine humanistische oder naturwissenschaftliche Schulbildung, zeigen diese Grenzenlosen, was von der Schule hängengeblieben ist. Ich hatte beides nicht, welch Glück, sondern die polytechnische Schule. Gott sei Dank oder wem soll ich noch danken?

 

Da passiert es mir natürlich nicht, dass ich sage, die USA sind erst in den 2. Weltkrieg eingetreten, als die Sowjetunion unter Stalin die Hauptarbeit gegen die Faschisten bereits geleistet hatte (wie oft las ich das in den letzten Putin-Wochen). Denn ich weiß noch aus meiner Zeit in der Polytechnischen Oberschule, dass die USA sich ab Dezember 1941 an den 2. Weltkrieg beteiligte und zwar aktiv. Dazu ist mir auch in Erinnerung geblieben, welche Leistungen die USA innerhalb von neun Monaten (Oktober 41 bis Juni 42) (natürlich Kriegsausrüstungen) von über 1 Mrd. $ (entspricht einem heutigen Geldwert von 16 Mrd. $) an die Sowjetunion lieferten. Nicht eingerechnet wurden die Transportverluste durch deutsche U-Boote und Bomber. So sah die imperialistische Faulheit der USA zu Beginn des Überfalls Hitlers auf die Sowjetunion aus.

 

Das lesen natürlich die Hochbegabten, Halb-. Minder- und Unwissenden (sie geben sich selbst in der Summe ja als Bildungsbürger aus) nicht gerne.

 

Wissen Sie, bei derartigen Wissensaussetzern dieser humanistisch und naturwissenschaftlich Ausgebildeten, sekundiert von Polytechnikern, die ganz sicher sehr oft wegen Krankheit fehlten, fühle ich mich immer an den Kampf der Clubs in allen Fußballligen erinnert. Da kraxelt ein Club, ich nenne ihn der Einfachheit halber einmal Rot-Weiß Erfurt, in der 3. Liga herum, träumt, nein, nein, nicht von der 2. Liga, sondern von der Poolposition in der Bundesliga, und diesem Club der 3. Liga wird Woche für Woche, Spieltag für Spieltag, vor Augen geführt, wo er sich positioniert hat. Und wie weh muss es tun, sogar Paderborn als unerreichbar ansehen zu müssen. Aber Ziele muss der Mensch, ein Fußballer ist auch nur ein Mensch, im Leben noch haben.

 

Und dies alles und noch viel mehr, tut sehr weh, sehr sehr weh. Unter den Achseln und unter den Fußsohlen, an den Rippen. Es ist wie eine Folter. Kennen Sie die vom Totlachen?

 

Da meinen doch die Bildungsbürger, sie, die Hochbegabten, Minderwissenden, Unwissenden, wenden die Lachfolter an und niemand stört sie, die Bildungsbürger, dann mehr, die ideologisch saubere Wahrheit zu verkünden.

 

Tun wir, darunter Sie und ich, denen den Gefallen? Selbstverständlich lachen, lachen und lachen wir und bleiben dazu am Leben. Welch Ärgernis aber auch!

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 20. November 2014 17:02)

Hallo Melanie, hallo Christa,

 

eingeschlossen natürlich auch alle „Zaungäste“ und interessierten Mitlesenden.

 

Melanie, Melanie, das gehört sich aber nicht, das ist aber unständig, deswegen „Klappe“ halten, Sie norddeutsche Schönheit!!

 

Wie können Sie es aber auch nur wagen - dieser „ zwangsbeigetretenen, stets nörgelnden Immer-noch-Ossi“ Ikone Erster Karl (oder besser „Letzter Kerl“?), die zwischenzeitlich „Unterschlupf“ auf anderen HP’s eines Triumvirats (u.a. versucht dort einer mit „ pseudophilosophischen Vorträgen“- mehr aus runden und eckigen Klammern bestehend – wie eben für Minderbemittelte die Welt zu erklären) suchte, um dort seine „ Erfahrungen“ mit dieser bösen kapitalistischen Welt und deren Unbilden in Form eines „Stammtischflairs“ auszuleben und mit „ Hallo Kämpfer!“-Parolen in seinem Arbeitskreis in Anlehnung an die NDS aufzurufen: >Wir machen weiter und mischen uns ein Leipzig<, schließlich scheint er ja der einzig „wahre Bürgerrechtler“ gewesen zu sein, der der ehem. DDR halt so ein „bisschen“ Unrecht zugesteht und im Großen und Ganzen „schiedlich und friedlich“ gelebt hat, aber alles andere nur von den „Besserwessis“ erfunden wurde (s. Stasi, Bautzen, Hohenschönhausen etc. etc.). Weil die „Schwestern und Brüder im Geiste“ keine Argumente haben, lässt dieser „selbsternannte Bildungsbürger“ nur Meinungen zu, die mit „seinen“ Ossizeiten konform gehen und somit einen Anschein eines „DDR-Privelegierten“ erwecken.

 

Immer dann, wenn es dem Nostalgiker Erster Karl (Letzter Kerl?) nicht mehr gelingt, mit Fakten zu „glänzen“, dann bemüht er vergleichsweise z.B. die Geschichte des Dritten Reiches, jedoch mit dem Hinweis “….Und nehmen sie endlich zur Kenntnis, dass Vergleiche mit der DDR vollkommen unangebracht sind, diese ist nämlich vor 25 Jahren zum GG der BRD beigetreten“. Und damit hat sich’ s dann, schön wär’s Erster Karl, kann ich da nur sagen.

 

Da reicht es dann nicht zu mehr, als 40 Jahre DDR mal eben so auszublenden, sie abzuschütteln und Unrechtsstaat Unrechtsstaat gewesen sein zu lassen, doch damit wird sich der stets nörgelnde „Alt-Ossi“ noch lange auseinandersetzen müssen, ob es ihm gefällt oder nicht.

 

Wie gehen die Menschen der ehem. DDR eigentlich damit um, dass man ihnen keinen Ausgleich der geraubten Lebenschancen gibt? Oder war es nur die DDR-Oberschicht (gehörten Techniker/Ingenieure auch dazu?), die ein besonderes Interesse hatte, das sich die Linkspartei in der bundesdeutschen Parteienlandschaft etablierte?

 

So hat schließlich dieser „selbsternannte Bildungsbürger“ mit seinem „Konglomerat“ vieler Beiträge für „alle Freunde/Innen, die nicht ins Internet kommen, auszugsweise einige Passagen hier eingestellt“ (er meint wohl das „paradoxe Blog“ ), um dort weiter zu machen, wo er bei WANDAS HP aufgehört hat.

 

Zur Begründung führt er u.a. darin aus: “ …..da ich keinesfalls die Vorgehensweise der Betreiberin billigen konnte. …..vorallem bei der Kommentarfunktion. Sie können durchaus auch ihre eigene Meinung vertreten, aber niemals einen besonderen Kreis von Foristen/innen bevorzugen und den Andersdenkenden nicht mehr die Möglichkeit eines Repliks einräumen.“

 

Wie widersprüchlich diese „Ikone“ ist, zeigt die Tatsache, dass er sich nunmehr auf einer HP auszutoben gedenkt ( Parallelseite), die im Vorspann schreibt: “….Ich werde ihn („den Beitrag“ d.Autor) dann reinstellen. Z.Z. können hier leider nur angemeldete Besucher schreiben und deshalb habe ich auch die Kommentarfunktion abgeschaltet“. Nanu, hat man genau das nicht schon mal irgendwo bei diesem „Bildungsbürger“ gelesen (da staunt der „Zaungast“ jetzt aber bestimmt!)?

 

Da allerdings billigt er das wohlwissend, dass ihm niemand am „Zeug“ flicken kann, wenn er mich dort im Zusammenhang mit Robert Kroiß unverblümt der „ bewussten Lüge“ bezichtigen kann, ohne auch nur annähernd dafür einen Beweis noch ein Recht zu haben. Und in „freundschaftlicher“ Verbundenheit macht das der Betreiber einfach so mit und lässt diesen „selbsternannten Bildungsbürger“ die Axt zum verbalen Rundumschlag anlegen, scheiß doch was drauf, was die Überprüfung des Wahrheitsgehalts angeht, Hauptsache es steht da etwas, auch wenn es „Schrott“ ist!!

 

Deswegen, werte Melanie, pflege ich immer Mechanismen, um einer Abwertung von Menschen durch Tyrannen, Abo-Meckerer, unbelehrbare Besserwisser und eitlen Pfauen entgegen zu wirken. Diese selbsternannten „Experten“ begreifen einfach nicht, dass sie gar nicht in der Lage sind, die Welt zu verstehen, geschweige, die Welt verändern zu können, wobei ich insbesondere das Triumvirat auffordere: Tun sie etwas, um uns endlich von allem Elend zu befreien!

 

Eigentlich hätte ich eher der Empfehlung von Christa folgen sollen, statt meine wertvolle Freizeit mit solchen „Unwichtigkeiten“ eines sich selbstüberschätzenden „nörgelnden-Immer-noch-Ossis“ zu verplempern, aber ich wollte gerne, dass „mitlesende Zaungäste“ auf dem Laufenden bleibt.

 

Als 1988 Ausreisewillige und Oppositionelle mit Rosa Luxemburgs Spruch „ Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“ protestierten, wurden sie verhaftet. Ich hoffe, dass es mir jedoch erspart bleibt! Aber weiß man es, wenn sie heute schon wieder sagen dürfen: Schade, dass wir nicht alle erwischt haben.

 

Noch Fragen, dann „besuchen“ Sie ihn doch mal, egal, ob er erster Karl heißt oder der letzte Kerl ist!

Christa

(Sonntag, 16. November 2014 17:35)

Hallo liebe Melanie,

 

ich muss mich doch schon sehr darüber wundern, womit Du Deine wertvolle Freizeit verplemperst.

Mir persönlich reicht ja schon der Müll in den öffentlichen Foren, so dass ich nicht noch nach Konzentraten suchen muss. Aber Du schreibst es ja selbst: jeder ist seines Glückes Schmied.:)

 

Am Donnerstag habe ich auf Phönix die Sendung „Mein vereintes Deutschland-Wilde Jahre nach der Wende“ gesehen, sehr zu empfehlen. Vieles davon deckt sich mit meinen Erfahrungen, Erinnerungen und Eindrücken aus dieser Zeit.

 

Marktwirtschaftlich gesehen waren wir Ossis auf dem Stand Null. Das fing schon damit an, dass sich Ossis betrogen fühlten, wenn sie nach dem Einkauf (im Westen) feststellen mussten, dass das Stück Butter in einem anderen Supermarkt einige Pfennige billiger war. Man war ja nur einheitliche Preise gewöhnt.

 

Dieses Gefühl des „Betrogenwerdens“ zog sich durch alle Bereiche des „neuen Lebens“ und wurde zusätzlich mit Lügen und Intrigen geschürt durch die alten roten Socken, die die Entwicklung ablehnten und die Menschen aufhetzten. Erleichtert wurde ihnen das durch kriminelle Glücksritter aus dem Westen, die es zweifellos auch gab und mit Unterstützung der alten Seilschaften in den regionalen Medien wurde das Misstrauen und der Hass gegen alle „Kapitalisten“ geschürt, mit einer einseitigen Täter-Opfer- Rollenverteilung.

 

Man muss sich einmal überlegen, wie schizophren die Situation damals war.

Einerseits war den Ossis Jahrzehnte lang durch Propaganda mit der Holzhammer-Methode eingebläut worden, dass der Kapitalist böse ist, die Menschen nur ausbeutet und ausschließlich seinen eigenen Profit anstrebt. Andererseits erwarteten die Ossis aber, dass der so böse Kapitalist uneigennützig Trilliarden von DM in den Aufbau Ost steckt, die Arbeitsplätze in den maroden Betrieben erhält und die Unmengen an Verlusten ausgleicht, aus eigener Tasche. Diese Erwartungshaltung wurde von den roten Socken genährt und die unvermeidlichen Enttäuschungen zum eigenen Vorteil genutzt, bis heute.

 

 

Diese Zeit hat viele Ossis geprägt und eine gewisse Zahl davon hat sich geistig nur unwesentlich weiter entwickelt. Immer noch glaubt diese Minderheit, dass ihre Interessen von der Linkspartei, den Anhängern der alten Seilschaften, vertreten werden. Und nicht nur das, sie wollen auch noch Anderen einen Maulkorb verpassen nach dem Motto „wenn der Kuchen redet, haben die Krümel nichts zu melden“. Ein „Kronzeuge“ dafür ist der von Dir „Angeklagte“ N. Sie machen sich „mit Anlauf“ zu nützlichen Idioten, um dem elenden Rest dessen, was wir zum Glück überwunden haben, zur Macht zu verhelfen.

 

Liebe Wanda,

 

so ist der selbsternannte Bildungsbürger: bei Vorfällen, die er nicht versteht (und davon gibt es jede Menge) müssen eben Verschwörungstheorien herhalten, einfache Antworten wie das biologische Ableben eines Vermissten sind zu simpel.

Sie, liebe Wanda, haben zwar schon mehrmals Ihre blühende Fantasie bewiesen, aber trotzdem traue ich Ihnen nicht zu, dass Sie Texte verfassen könnten, die vom eineiigen Zwillingsbruder des R.Nietzschmann stammen könnten.

 

An dieser Stelle danke ich Ihnen für Ihre aufschlussreichen Ausführungen zu den verschwundenen SED-Milliarden als Antwort auf meinen Beitrag bei GJ letzte Woche.

 

Viele Grüße an Euch beide und an Heiner Klein, dem ich ein Kompliment für seine „riskante Schlittenfahrt“ anfüge.

Christa

Wanda

(Samstag, 15. November 2014 14:18)

Hallo Melanie,

 

natürlich habe ich das gelesen, was seit Wochen gegen mich inszeniert wird. Da ist der Einfallsreichtum unendlich. Nicht nur, dass ich eine ganz eklige Lügnerin bin, wenn es um die DDR geht, sondern sogar eine infame Betrügerin. Falls denen die Ideen ausgehen, werde ich mich selbst outen und ihnen einige Vorschläge unterbreiten, was die mir noch alles anhängen können. Wie wäre es damit: Müller ist keine Vegetarierin, sie steht auf die und die Sexpraktiken (von denen ich aus meiner Stasiakte weiß), sie mag keine Katzen, isst supergerne selbstgekochte Eintöpfe, schnarcht manchmal nachts. Mal sehen, was mir noch alles einfällt. Will doch ganz und gar nicht, dass denen der Stoff ausgeht.

 

Ja, ja der Nietzschmann, das Kleverle. Der hechelt sich da unten im Stadionrund die Seele aus dem Leib und hört nicht, wie seine Freunde in der VIP-Loge allen Drumherumsitzenden erklären: seht, der da unten mit der roten Hose, dem vor lauter Anstrengung der Schweiß nur so herunterläuft, ist unser. Er läuft für unser Geld, wir geben ihm Speiß und Trank, auch eine trockne, warme und überwindige Stube, Er ist unser. So sind wir Wessis eben. Die Treuhand hat es doch vorgemacht: wir kaufen alles, die Ossis sind dafür da, dass wir alles billig kaufen können.

 

So wie ich Nietzschmann kenne, wird er dies alles nicht hören. Er freut sich eben, dass er laufen darf und nichts dafür bezahlen muss. Nicht einmal Aldi schafft es, so billig zu sein.

 

Du siehst, dieser ganze Sturm im Wasserglas amüsiert mich, denn Ich sitze mit Fanschal in meiner Fankurve und sehe dem Spektakel zu. Packe dann meine mitgebrachten Stullen aus und meine Nachbarn freuen sich, wenn ich ihnen etwas davon abgebe.

 

Und mein Lächeln wird noch breiter, wenn ich an die Freude der Politiker denke, endlich diese Wutbürger der Generation mit den vielen Plus von der Straße geholt zu haben; sie sitzen jetzt vor der Tastatur, können das sein, was sie immer sein wollten: mutig, mit einer wunderschönen Agenda und dem Trieb, dies der Menschheit mitzuteilen. Herz, was willst Du mehr; alle sind zufrieden.

 

Nun waren die aus der VIP-Loge und die Malocher auf dem Stadionrund wieder einmal kreativ und haben einen Willi M. als mein zweites Ich ausgemacht. Verflixt noch einmal, dem Nietzschmann kann man echt nichts vormachen. Wo hat er das nur her? Gelernt ist eben gelernt in vierzig Jahren DDR. Und wie ich den kenne, sagt er jetzt, endlich gibt Müller dies zu.

 

Aber auf das Naheliegendste kommen die einfach nicht, dass ein Willi M. mit denen nichts zu tun haben will oder noch profaner, dass er sich verkleinern musste und jetzt seine Heimstatt auf den Friedhof gefunden hat. Warum auch so denken, dann können wir Müller doch keine auf’s Maul hauen. Wenn es für Argumente nicht reicht, dann gönnen wir uns dies. Und, Melanie, wie Du gönnen kannst, kann ich es ebenso, ich gönne es ihnen von Herzen, wie die sich zum Robert machen.

 

Ach so, Du hattest mir noch eine wichtige Frage gestellt. Ich habe meine Wäsche alleine gewaschen, mit meiner Waschmaschine aus der CSSR. DDR-ler kennen die und wissen deshalb, welche ich meine. Bei uns in Berlin gab es die Flinke Jette, ich glaube mich erinnern zu können, es war eine PGH. Aber nix da mit umsonst, morgens abgeben und abends sauber und gebügelt abholen. Mir sind diese Waschhäuser nicht untergekommen. Aber ganz sicher kenne ich es deshalb nicht, weil ich immer in der falschen Ecke gewohnt habe.

 

So und jetzt ist es an der Zeit, die Wirtschaft anzukurbeln. Ich werde zu „meinen Brüdern“ gehen und eine (na, gut, meistens werden es zwei) Tassen Kaffee trinken und dazu ein Stück Schwarzwälder essen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Und so, wie deren selbstgemachte Schwarzwälder Torte schmeckt, ist der liebe Herrgott ein sehr guter Mann.

Melanie HH

(Samstag, 15. November 2014 10:33)

Hallo Marie Luise Müller

 

Ich habe mir gestern mal die Zeit gegönnt und war ein weinig auf anderen Seiten unterwegs. Und siehe da, was mußte ich da über Sie lesen? Sie seien in der DDR persönlich gescheitert!? Upps, da weiß ja ein Erster Karl (Nietzschmann) genau über Sie Bescheid. Wie kommt das? Ist das der “ gesunde Menschenverstand“? Oder liegt es an seiner Vergangenheit?

 

Wenn ja, dann seien Sie beruhigt, mich hat Erster Karl (Nietzschmann) auch schon als Hausfrau betitelt. Da frage ich mich wirklich, woher hat er sein “Wissen“ über Sie und mich? Über Sie kann ich es ja noch verstehen, aber über mich??

 

Da werden Sie aus einer Ecke (Heytina) für Ihre Fakten gelobt und schon dreht Erster Karl (Nietzschmann) am Rad. Wie er einen Kroiß zum Ossi machte, da kann ich nur noch lachen, aber mir zu unterstellen, ich würde behaupten, die Ossis hätten alle rote Schlüpfer an, da fiel mir wirklich nichts mehr ein, außer diesen Witz. “Warum gab es in der DDR nur raues Toilettenpapier? Damit gesichert ist, dass auch jeder Arsch rot wird und auch bleibt.“ Und das trifft ja nun wirklich auf Erster Karl, (Nietzschmann) zu.

 

Ein Erster Karl (Nietzschmann) hat nicht einmal mitgekriegt, dass ein Forist die Fragen mit der Abfindung an Kroiß richtete. Auch dazu fällt mir nichts mehr ein, außer, dass ich jetzt weiß, dass ein Kroiß für was auch immer eine Abfindung bekommen hat. Aber wie heißt es ja so schön, jeder ist ja seines Glückes Schmied? Man muß eben gönnen können. Und Sie glauben mir doch, Frau Müller, ich kann gönnen.

 

Als ich meinen über 20 Verwandten im Osten von den Informationen aus der DDR erzählte, die Sie und auch andere mir gaben, war nicht einer dabei, der widersprach, sondern sie bestätigten alles. Aber durch Erster Karl (Nietzschmann) weiß ich jetzt, das waren alles schlechte DDR-Bürger (meine Familie). Und, Frau Müller, keiner von meinen Verwandten sagte mir, ich habe auf Grund meines Alters den Mund zu halten. Echt komisch alles.

 

Wissen Sie Frau Müller, auch habe ich ein Problem damit, wenn mit zweierlei Maß gemessen wird. Ein Erster Karl (Nietzschmann) moniert sich über Ihre Klickzahlen, unterstellt Ihnen sogar Manipulation, aber jemand aus dem Sauerland hat und hatte den gleichen Zuspruch, da moniert sich ein Erster Karl (Nietzschmann) nicht. Warum ist er so? Warum fällt es solchen Menschen schwer, einfach neutral zu bleiben? Ein Erster Karl, (Nietzschmann) kommt wohl mit Menschen wie Ihnen und Christa, die auch ihre eigenen Erfahrungen mit der DDR hatten und sie öffentlich kundtun, nicht zurecht. Wie er sich auch nicht an seine eigenen Worte hält.

 

Er meinte ja schon auf einer anderen HP und dies seit Monaten, dass er nicht mehr über DDR-Sachen schreiben wird und er macht es immer und immer wieder. Was ich daran aber echt putzig finde ist, dass die anderen Betreiber all seinen (Schrott) noch veröffentlichen. Ich fragte bei Ihnen ja mal an, wessen Fremdbeiträge bei Ihnen am meisten gelesen werden und Sie antworteten mir, die von Erster Karl (Nitzschmann) sind es nicht. Ihr Ranking bzw. das Ihres Betreibers kann man nun mal schlecht austricksen.

 

Auch beschwert sich ja ein Erster Karl (Nietzschmann) über das Damenkränzchen, dass in seinen Augen keine “Sachargumente“ bringt. Nun ja, dass kann ich ja vor allem an Ihnen und auch an Christa sehen. Zwei Ossis, die ihre eigene Erfahrung gemacht haben, mit dem Unrechtstaat und sie dann äußern, sind natürlich keine Argumente.

 

Gerade er, (Erster Karl, Nietzschmann) erlaubt ja nur Meinungen, die mit seinen aus den Ossizeiten konform sind. Alles andere hat es ja nicht gegeben. Ja, ja, drüben war ja nicht alles schlecht. Und dann behauptet er, man könnte sich mit ihm ja über alles unterhalten. Bloß sagen Sie mir bitte, wie ich den Mund halten soll (was er ja mir befahl) und gleichzeitig reden? Mit Gebärdensprache? Eva, ein Wessi darf nicht mitreden, sie hat keine Erfahrung. Kurz gesagt und das habe ich nun gelernt, Erster Karl hat immer Recht. Und daran sollten Sie sich Frau Müller mal ein Beispiel nehmen. Scheiß doch drauf, auf Ihre persönlichen Erfahrungen. Verstehen Sie doch endlich, die DDR hat es so nie gegeben. Wann geht Ihnen endlich mal ein Licht auf?

 

Aber eins weiß ich jetzt mit Sicherheit. Nachdem ich dies alles von Erster Karl (Nietzschmann) gelesen habe, fleißig war er ja, gibt es nur ein Opfer und das ist Erster Karl (Nietzschmann). Wenn jemand persönlich gescheitert ist, dann ist es Erster Karl (Nietzschmann). Habe noch nie einen Menschen kennen gelernt, der dem Abgrund so nah war. Aber was soll’s, das große und gemeinsame Deutschland lässt ja niemanden fallen.

 

Eine Frage habe ich aber noch. Wo haben Sie zu DDR-Zeiten Ihre Wäsche umsonst waschen lassen. Erster Karl (Nietzschmann) pries dies ja bei Kroiß als großen Vorteil in der DDR an. Bisher konnte mir noch niemand diese Frage beantworten. Vielleicht Sie?

 

Viele Grüße, Melanie

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 13. November 2014 23:14)

Liebe Wanda Müller,

 

vielen Dank für die "aufmunternden" Worte in einer so "eiskalten" Zeit. Da heben sich Ihre Beiträge aus dem "Rumgeeiere" und " Rumgeschwurbel" in den bekannten Foren, zuletzt bei GJ, wohltuend ab und zeigen mehr als deutlich auf, wie der Alltag dort ausgesehen hat und nicht, wie er von den ideologisierten Wahrnehmungen vieler "Nostalgiker" und "Ewiggestrigen" gezeichnet wird.

 

Dafür bedarf es keiner rechtswissenschaftlichen Erklärungen, sondern ausschließlich eines gesunden Menschenverstands, um es als Unrechtsstaat zu bezeichnen, wenn die SED-Führung mit aller Macht das willkürliche und grundsätzliche Aussetzen von Rechtsstaatlichkeit, Persönlichkeitsrechten und Rechtsgleichheit praktiziert hat.

 

"Ex inuiria ius non oritur - Aus Unrecht wird kein Recht ( da hilft auch kein philosophieren....)", wobei ganz klar ist, dass mit Unrechtsstaat nicht alle ehemaligen DDR-Bürger auch nur annähernd in die Nähe von Unrecht gerückt werden, weil ich viel zu viel Respekt vor der Lebensleistung eines jeden einzelnen habe und dieses auch entsprechend zu würdigen weiß.

 

Und gerade jetzt zum Zeitpunkt, wo sich der Mauerfall zum 25. Mal jährte - eigentlich kommt eine solche Debatte auf, ob die DDR ein Unrechtsstaat war - alle Jahre wieder, aber dieses Mal mit einem besonderen Effekt, weil genau das für die Linke der heilige Gral ist.

 

Die Verteidiger der DDR - leider noch viel zu viele - offenbaren eine gruselige Rechtsstaatslogik, die im Kern auch noch antidemokratisch ist.

 

Für den Frontmann der Linken, Gysi, bedeutet das Ereignis aber dieses Mal, dass er Kreide fressen muss.

 

Eigentlich ungewöhnlich für den gewieften Juristen und Rhetoriker, denn schließlich ist er ja der einzige, den man wirklich überall kennt - hinter ihm ist alles zweite Reihe - bestenfalls, und nun ist irgendwie, auch für ihn, die DDR ein Unrechtsstaat gewesen. Wieso?

 

Weil die Machtfrage in Thüringen ansteht, hat er "gute Miene zum bösen Spiel" gemacht und sich irgendwie damit durchlaviert, damit nur nicht die Möglichkeit verspielt wird, mit Hilfe der SPD und den Grünen den 1.linken MP zu wählen, weil ohne eine solches "Zugeständnis", die SPD und die Grünen nicht vor ihre Wähler hätten treten können.

 

Drum hat man sich dort schließlich geeinigt, mit den Grünen und der SPD, dass die DDR eben doch das war, was Millionen DDR-Bürger, und die Bürgerrechtler (auch die, die sich als solche immer wieder in Foren selbst "beweihräuchern"?) ohnehin, am eigenen Leibe zu spüren bekamen.

 

Dafür - und deswegen glaube ich, dass es sich dabei lediglich um ein "Lippenbekenntnis" handelt - hat man das dem Gysi abgerungen.

 

Natürlich ist das eine Riesenkröte, die vor allem die vielen in dieser Frage verbohrten Linken schlucken müssen, wobei aber auch noch nicht ausgemacht ist, ob ihnen diese Kröte nicht im Halse stecken bleiben wird.

 

Schließlich ist das für viele DDR-Nostalgiker (s. Aufrufe in anderen Foren...! ) immer noch der heilige Gral, also ihr Staat, der eben das bessere Deutschland war, sozial gerecht, antifaschistisch und antikapitalistisch sowieso.

 

" Millionärssteuer brauchte man da ja nicht, denn es gab ja keine Reichen, das Kind hatte schließlich einen Platz im Kindergarten, und Bildung war ja auch frei. Ach, und der Sohn vom Nachbarn durfte nicht studieren? Aber warum müssen die denn immer in die Kirche rennen. Und der Arzt ist in den Westen abgehauen? Dieser Verräter, solche Typen brauchen wir hier doch nicht. Und die Stasi will, dass ich meinen Arbeitskollegen verpfeife? Sitzt jetzt in Bautzen? Unschön! sicherlich, aber wir müssen doch gegen den Klassenfeind zusammenstehen, koste es was es wolle, sogar den Schießbefehl gab's dafür."

 

Ach nein, so war es dann doch nicht? Wirklich nicht? Wie war's dann?

 

War es nicht vielmehr so, dass schon damals der Stalin – Schützling Walter Ulbricht die Devise ausgab: Es ist doch klar, es muss alles demokratisch aussehen, aber wir (der Staat-die SED ) müssen allerdings alles in der Hand behalten.

 

Und da frage ich die "DDR-Nostalgiker" und "Ewiggestrigen" wie war es dann, als die Sowjets ihre "Speziallager" schlossen? Wurden da die Gefangenen durch die DDR freigelassen? Keineswegs, im Gegenteil. Es kam zu den "Waldheimer-Prozessen", mit denen man die Willfährigkeit der jungen DDR-Justiz testen konnte und die parierte!!

 

Und da kam den Linken gerade recht, dass sich der BP Gauck zu Wort meldete und seine Meinung kundtat. Natürlich hätten es die Nachfolger der SED gerne gehabt: einen Präsidenten ohne Meinung, allenfalls gut genug für Sonntagsreden. Doch er pfeift was drauf, Tabubrüche zu ignorieren und hat gut daran getan, seine Bedenken gegen einen MP der Linkspartei zu formulieren!

 

Und die Linken-Chefin Kipping hatte reflexartig eine Antwort darauf, wie die SED-Nachfolger zur Meinungsfreiheit stehen. Schlichtweg: Er möge seine Klappe halten!

 

Dass aber ausgerechnet eine Partei, die mit Begriffen wie Toleranz und Freiheit nur so um sich wirft, ein massives Problem damit hat, andere Meinungen zu akzeptieren, ist nicht neu!!

 

Die DDR ein Unrechtsstaat? Na klar, was denn sonst!

Wanda Müller

(Mittwoch, 12. November 2014 12:15)

Lieber Heiner Klein,

 

vielen Dank für Ihre „riskante Schlittenfahrt“, die nun von einigen hundert Interessierten gelesen wurde. Sie bringen das zu Papier, was von vielen Deutschen über die Ereignisse und das, was wir noch erwarten können, gedacht wird.

 

Ein Hauch, eine Ahnung von ein bisschen DDR-Nostalgie wird ja von einigen prognostiziert und erhofft. Wie deren Erwartungen in Erfüllung gehen werden, wird die Zukunft zeigen.

 

Auch wird die Zukunft in Thüringen daran gemessen, wie diese Regierung mit den ganz realen Gegebenheiten dort fertig wird: der relativ hohen Arbeitslosigkeit, der Nationalisierung von Rechts, der Umgang mit den öffentlichen Haushalten.

 

Einige Erwartungen werden sich erfüllen, viele nicht. Ich bin sehr gespannt, wie die Handhabung mit der Protokollnotiz sein wird. Ganz sicher wird es auch hier wieder an Erklärungen nicht fehlen. Als ein probates Mittel zur Entschuldigung für das eigene Versagen bleibt ja der Satz: die Vorgängerregierung ist schuld. Und das lässt doch hoffen.

 

Ihre Wanda

Wanda

(Sonntag, 12. Oktober 2014 16:17)

Hallo Melanie,

 

rechtschaffend von Dir, an meine Rente zu denken. Das hat zumindest zwei Effekte: einmal sicherst Du meinen täglichen Besuch bei meinem Lieblingskonditor und zum Zweiten bist Du auf meine Almosen nicht angewiesen. So kommen die den wirklichen Bedürftigen in unserem Lande zugute.

 

Mich hat auch erstaunt, wie sich das Gros der schreibenden Türken bzw. Deutschen mit türkischen Wurzeln äußerte. Sie monieren, dass noch einige Hürden nicht genommen wurden, um der Türkei die EU zu ermöglichen. Falls sie Deutsche sind, frage ich mich ernsthaft, haben die nicht mitbekommen, dass Deutschland Mitglied der EU ist? An die Türken, die in Deutschland leben, sei doch die Frage erlaubt, was deren Anteil bei der Bewältigung der noch anstehenden rein türkischen Aufgaben ist. Allein die Einführung grundlegender demokratischen Mechanismen scheint diese Türken zu überfordern. Oder plädieren sie dafür, dass wir von unseren demokratischen Standards, die nun wirklich nicht hoch sind und mehrfach die Wirkung eines Placebo haben, Abstriche machen? Ja, ja, die türkische Seele hat viele Facetten.

 

Ich habe den Welke auch gesehen. Glaubst Du wirklich, ihr, die Westler, hättet auch nur einen aus der DDR aufgenommen, wenn das Brautgebinde nicht so üppig ausgefallen wäre? Immerhin einhunderttausend Quadratkilometer Wald, Wiesen und Fluren mit den darauf stehenden Immobilien. So konnte doch Kohl mit seinem Monopolgefolge blühende Landschaften entstehen lassen. Zumal er das noch verwertbare menschliche DDR-Material in seine gepflegte Hütte lockte, damit aus der Hütte zumindest eine Villa wird. So hat er eine unmenschliche Aufgabe bewältigt, nämlich den nicht Arbeit gewöhnten Zonis einer sinnvollen Beschäftigung zuzuführen. Sozial war und ist er doch, unser Helmut.

 

Wie Alisa es mit den Foren händelt, mache ich es auch schon lange. Warum soll man seine eigene kostbare Lebenszeit mit Blödsinn verbringen. Schon nach dem Lesen des Namens weiß ich, was mich erwarten kann und zu 99% auch wird. Dann ein, zwei Sätze gelesen und weg bin ich. Warum soll ich mich mit Nutzlosem beschäftigen? Begreifen können die Dich und mich sowieso nicht. Also hilft nur, sie als das hinzustellen, zu was sie sich gemacht haben, als Lachnummern. Spaß will ich schon haben und wenn es auf der Beerdigung ist.

 

So ist auch deren Hassnummer zu verstehen. Die sind ernsthaft der Ansicht, so ihr Gedöns aufwerten zu können. Sie merken nicht, dass Du, ich und einige andere aus deren Quatsch Bonbons machen kann.

 

Wir aus der DDR hatten in jahrzehntelanger mühsamer Kleinarbeit gelernt, aus Scheiße Bonbons zu machen. Und dies wollen die Altdeutschen uns nachmachen, unter tatkräftiger Mitwirkung einiger auserwählter Neudeutschen. Die altdeutschen Bonbonkocher haben aber immer noch nicht gemerkt, dass ihnen für ihre Bonbons die Rezeptur fehlt und die neudeutschen nicht den Weg in den nächsten Supermarkt, kann auch der Discounter sein, finden. Ich jedenfalls gehe dorthin und kaufe mir dort frische, deren Verfallsdatum noch in weiter Zukunft liegt. Wenn es etwas Besonderes sein soll, lohnt sich der Weg zum Wochenmarkt, der hier bei mir dreimal wöchentlich aufgebaut ist. Sie sind zwar teurer, aber Qualität hat eben ihren Preis.

 

Nun muss ich mich aber sputen; die Arbeit an meinem Heldenmarkt wartet. Ich bin überrascht, wer alles eine Symbolübersicht für Tätowierungen und eine Anfahrtsskizze zugesandt wünscht. Auch gilt es noch, Personal für eine erfolgreiche Umsetzung und Durchführung zu rekrutieren. Als One-Women-Show kann ich das nicht stemmen. Und auf Dich kann ich ja nicht zählen, Du sorgst schon für meine Rente.

 

Also bis denne und Adschö oder wie man hier sagt, Adele.

 

Wanda

Melanie HH

(Samstag, 11. Oktober 2014 22:04)

Hallo Marie Luise Müller,

 

Sie vermissen meine Frechheiten, wie ich es bei Anne Will lesen konnte. Kann mich nicht erinnern dass ich überhaupt schon mal frech war. Oder, soll ich jetzt damit anfangen? :-)

 

Ich hätte auch gerne was bei Anne Will geschrieben, aber Sie kennen es ja, man hat nicht immer Zeit und schließlich muß ich ja auch was für Ihre Rente tun.

 

Ich war doch sehr erstaunt, was unsere türkischen Mitbürger so bei Anne Will vom Stapel gelassen haben. Sind sie doch dort überwiegend der Meinung, die bräuchten nichts gegen die ISIS unternehmen, weil sie ja 1-2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen haben. Was soll ich dazu sagen, schließlich haben wir Wessis ja auch 17 Millionen aufgenommen, so wie es gestern auch der Welke erwähnte. Nur haben die Türken wohl leider schon alle vergessen, was sie den Kurden alles angetan haben. Und sowas will in die EU.

 

Typisch fand ich natürlich auch mal wieder, dass von einem Linken , hier von van Aken, kein Wort des Bedauern oder Mitgefühl ausgesprochen wurde. Was von den Linken im Blog natürlich auch nicht kam. Stattdessen ging es um Adam und Eva oder wie die Äpfel so waren. Da fällt mir gerade ein, vor der Urlaubspause schrieb noch jemand, “wer Hass sät wird Hass ernten“. Da frage ich mich eigentlich, was erntet man, wenn man Dummheit sät? Stockrosen? […]( Anm. Wanda: gestrichen). Ist doch wahr.

 

Den Knaller fand ich ja auch noch, als jemand schrieb, dass die Person hoffe, der Nobelpreis geht diesmal an den richtigen. Schon mal da auf die Uhrzeit geachtet? Da stand es doch lägst schon fest. Mal ehrlich, was soll ich davon halten? Am Alter kann es ja nun nicht wirklich liegen, denn es gibt ja auch noch andere in diesem Alter, die was Sinnvolles schreiben können. Ein anderer fängt dann auch noch damit an, es wäre ja schwarzer Humor. Wenn ich sowas immer lese, dann bete ich zu Gott und sage: Bitte lass mich so nie werden. Wie viel muß man eigentlich […](Anm. Wanda, gestrichen) um so zu werden?

 

Auch putzig fand ich es, als letzte Woche das Thema mit der Odenwaldschule war. Das System wäre also schuld daran, dass es Kinder[…](Anm. Wanda: gestrichen) gibt. Klar, eine bessere Ausrede kann man Kriminellen nicht liefern. Mir geht das Herz auf, wenn ich lese, wie die Linken sogar an unsere Verbrecher denken. Sie lassen eben niemanden auf der Strecke liegen. Da spielen die paar zerstörten Kinderseelen gar keine Rolle.

 

Vielleicht sollte ich das mal beherzigen, was Alisa an Sie schrieb, nämlich, nur anlesen und wenn’s einem schüttelt, dann es einfach sein lassen.

 

Ich bin zwar tätowiert, aber mich werden Sie auf den Heldenmarkt nicht finden. Auf Ihre Almosen bin ich nicht angewiesen.

 

Melanie

Wanda

(Freitag, 03. Oktober 2014 00:02)

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

ich freue mich, euch alle an diesem Ort zu sehen. Gedenken wir gemeinsam einer längst Verstorbenen, der DDR.

 

Vor 24 Jahren ging sie von uns und hinterließ jeden hier Anwesenden in großer Rat- und Hilflosigkeit. Dieses Gefühl von Verlorenheit ist uns geblieben. Nichts desto trotz vereint es uns und so sehen wir uns als Teil einer großen Trauergemeinde.

 

Zeit und Anlass, auf das Leben der Verstorbenen, die viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde, einen kurzen Blick zu werfen.

 

Auferstanden aus Ruinen war ihr Kinderbett eher schlicht. Mühsam wagte sie ihre ersten Schritte, die immer wieder von konterevolutionären Stolpersteinen gepflastert waren. Um diesen Widrigkeiten einen Riegel vorzuschieben, entschloss sie sich, sich und uns einzumauern. Fürsorglich, wie sie war.

 

So gesichert, genoss sie, die Verstorbene, ihre jugendliche Zeit. Auswüchse, die die Pubertät so mit sich brachten, waren ihr fremd.

 

Jeder von euch erinnert sich voller Wärme, wie dekadente Elemente, jenseits der Mauer aktiv, abgewehrt wurden. Keine Hottentottenmusik, keine Jeanshosen (igitt, vielleicht sogar mit FDJ-Hemd). Legendär ist mir noch in Erinnerung, wie vehement gegen die Fernseh- und Radiopropaganda der Kriegstreiber angegangen wurde. Jedes Schulkind durfte vorgedruckte schwarz-weiße Bildchen mit Buntstiften Leben einhauchen.

 

Meine Freunde, ich sehe voller Wohlwollen, ihr erinnert euch.

 

Irgendwann führte die Huldvolle, ich komme nicht umhin, der Verstorbenen auch so zu gedenken, die 5-Tage-Arbeitswoche ein. So war endlich jedem die Möglichkeit gegeben, durch freiwillige Arbeit (auch Subotnik genannt) seinen nun tristen Samstag zu füllen. Und der Sonntag war den Eintragungen im Brigadebuch vorbehalten. Dort hielten wir unsere Taten zu Ehren der Verstorbenen fest. Zugegeben, manchmal waren unsere Erfolge in der Zukunft angesiedelt, aber Ziele hatten wir.

 

Die Woche, die mit der montäglichen Zeitungsschau begann, fand so einen würdevollen Ausklang.

 

Es war uns doch eine Selbstverständlichkeit und vorrangig eine Freude, unsere Dankbarkeit für alle gestreuten Segnungen Ausdruck zu verleihen. Welcher Vorgang als eine sozialistische Wahl eignet sich dafür besser?

 

Aus der unermesslich großen Anzahl von Auserwählten durften wir, meine Freunde, eine Auswahl treffen, wer der nun ja Verstorbenen hilfreich zur Seite stehen durfte. Kaum jemand verweigerte sich diesem Hilferuf und wenn doch, wurde ihm mit einem zarten Schlag auf dem Hinterkopf gesagt, wie Dankbarkeit auszusehen hat.

 

Ja, ja, die Milde unser hier zu Ehrenden war legendär.

 

Seht her, was ich voller Stolz in Händen halte! Meine Trabianmeldung aus dem Jahre 1983. Durch den frühen Tod meiner Angebeteten wurde ich der Freude beraubt, diese im Jahr 1995 einzulösen. Warum nur musstest du, meine Liebe, so früh von uns gehen!

 

Unser Zusammengehörigkeitsgefühl war legendär und erfuhr jedes Jahr in einem FDGB-Heim seine Erneuerung. Spätestens beim Anstehen vor der Essensausgabe. Ich fühlte, ich war Teil einer großen eingesperrten Gemeinschaft.

 

Es hieße wahrlich, ein Buch über all die Errungenschaften, hervorgegangen aus den Taten der Verstorbenen, zu schreiben. So voller Dankbarkeit ist mein Herz.

 

Liebe Freunde, lasst euch an diesem Tag nicht von euer Trauer übermannen. Wir wissen, wir sehen einer sozialistischen Zukunft entgegen. Die Verstorbene weist uns unseren Weg. Wir vertrauen darauf.

 

Meine Freunde, wir treffen uns zu einem kleinen Schmaus im hiesigen Wirtshaus. So können wir bei Speis und vor allem Trank in unseren Erinnerungen und mitgebrachten Fotoalben schwelgen und auf diese Weise unserer heißgeliebten Verstorbenen, der DDR, gedenken.

 

In diesem Sinne.

 

Vorwärts und nicht vergessen und die Frage korrekt gestellt

beim Hungern und beim Essen: Wessen Morgen ist der Morgen?

Wessen Welt ist die Welt? (B. Brecht in Auszügen)

Walter Neumann

(Sonntag, 28. September 2014 14:10)

Sehr geehrte Wanda.

 

Mit Freundschaften ist das so ein Ding! Glücklich ist, wer Freunde auf Dauer hat und die mit ihr/ihm durch dick und dünn gehen und umgedreht. Wo das nicht möglich ist, ist es keine Freundschaft, sondern ein "freundschaftliches Verhältnis", welches sich schnell in ein "feindliches Verhältnis" verwandeln kann. Also sollte man nur dann jemanden einen Freund nennen, wenn man mit ihm mal durch dick und dünn gegangen ist!

 

Die Bezeichnung Freund ist leider inflationär, meiner Meinung nach sollte man dieses Wort nicht so schnell in den Mund nehmen!

 

Um es ein für alle Mal klarzustellen: Ich bin bisher von niemandem um Hilfe gebeten worden! Was ich Schreibe ist ohne Anwurf anderer so geschehen, weil ich es für mich so sehe und lese und schreibe! Auch habe ich bisher nirgendwo empfunden, dass Beiträge an mich gerichtet, ich diese als an einen Minderbemittelten geschrieben empfinde! Wenn sie Beiträge so auffassen, dann muss ich in ihren Augen wohl minderbemittelt sein! Sei's drum, ich kann damit Leben! Beschimpft worden bin ich bisher weder von Robert Kroiß noch von Gerd Dietrich, wenn dies der Sinn ihrer Bemerkungen sein sollte.

 

Auch ich denke, dass durch Reibung Hitze entsteht und diese in neue Ideen, Erkenntnisse umgesetzt werden kann, wenn man will. Wenn anderes dabei herauskommt, ist dies schade. Andere Menschen betrachte ich bis zur Erkenntnis des Gegenteils immer als Partner.

 

Leider bin ich ein zu ernsthafter Mensch, der von Andeutungen, Augenzwinkern, lächerlich machen und anderes Meinen, wie es geschrieben wurde, nicht nur nicht viel hält, sondern auch vielfach nicht so versteht. Und mit dem Grenzen setzen meine ich auch die eigenen Grenzen. Was bin ich bereit hinzunehmen, was bin ich bereit auszuteilen?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Neumann

Wanda

(Sonntag, 28. September 2014 12:35)

Hallo Herr Neumann,

 

Sie schrieben an Christa: „Trotzdem ist es hier wichtig, für klare Grenzen zu sorgen, was geht und was nicht geht. Und für Klarheit zu sorgen, wer welche Grenzen zieht und wer sich nicht daran stört. Da es sie nicht störte, habe ich ihnen ausführlich geantwortet und meine Sichtweise dargelegt.“

 

Ja, Grenzen ziehen.

 

Sie schreiben eine Mail mit sehr kritischen Worten an einen vermeintlichen Freund, denn als das erschien er Ihnen über die politischen Meinungsunterschiede hinweg. Nach ihrer Ansicht zeichnen einem Freund besondere Eigenschaften aus, vor allem Anstand und Ehrlichkeit und Respekt, keine Hinterlist. Der reagiert wie jeder Kritisierte, nicht erfreut. Dann nach zwei Mails hin und her, von Ihrer Seite mit der Handreichung, stellen Sie aber fest, dass dies alles kein Gespräch unter vier Augen mehr ist, sondern bereits via Verteiler weitergereicht wurde. Sie wissen nun, Nietzschmann, Kroiß und Melanie sind unter den vier Augen einbezogen. Sie wissen auch jetzt, dass der vermeintliche Freund nicht mit Ihnen umgehen will. Können könnte er schon. Dann lesen Sie, wie er Ihnen weiter begegnet, der vermeintliche Freund.

 

Er rühmt sich damit, dass jetzt hier, in seinem Haus, nicht mehr über Jahrzehnte deutscher Geschichte mit all seinen Erscheinungen geredet wird. Er sagt Ihnen unverblümt, Ihre Erfahrungen, das von Ihnen Gelernte, das von Ihnen Vollbrachte ist so ein Ekelfaktor, einfach zum Kotzen. Kommt daher die personifizierte Version des Kotzbrockens? Er hat sich zur Selbsthilfegruppe all Ihrer Widersacher konsolidiert. Man muss immer und immer wieder Grenzen setzen, nicht wahr?

 

Jemand, Ihr vermeintlicher Freund, ist nicht in der Lage, mit Kritik umzugehen und er macht Sie für sein eigenes menschliches und soziales Versagen verantwortlich. Was können Sie für fremdes Elend?

 

Aber bedenken Sie, Ihre Grenze ist großen und kleinen Angriffen und Scharmützeln ausgesetzt. Da erfordert es Einiges, nicht den Überblick zu verlieren und vor allem, standhaft zu bleiben.

 

Bei derartigen Angriffen wird all zu gerne von Ihrem Hass und Ihrer Wut gesprochen. Dabei natürlich immer im Blick, dass der Ihnen untergeschobene Hass diese Angreifer größer machen soll. Sie, die Angreifer, haben ja sonst nichts, groß zu erscheinen. Da sind Sie, Herr Neumann, auserkoren, denen zu helfen. Aber wie können Sie helfen, wenn die sich mit großer Ausdauer immer wieder zum Robert machen?

 

Haben Sie ein einziges Mal von diesen Hilfesuchenden schon etwas Konstruktives gehört, wenn Sie Ihre Fragen stellen? Im günstigsten Falle werden Ihnen pseudophilosophische Vorträge mit vielen runden und eckigen Klammern gehalten, wie für Minderbemittelte. Im günstigstem Falle. Falls die Sache nicht ganz so gut läuft, folgen Beleidigungen und Beschimpfungen mit einer ideologischen Grundsatznote. Ja, ja Ideologie ersetzt schon immer Wissen und dies gesellschaftsunabhängig.

 

Wer sich an Sie reiben will, hat deshalb noch nie die Natur verstanden, von der Gesellschaft ganz zu schweigen. Reibung erzeugt Energie und Wärme. Es liegt in der Natur der Sache, die Energie zu nutzen (für neue Erkenntnisse) und für die Wärme (der überschüssigen Emotionen) immer einen Eimer kaltes Wasser zur Hand zu haben. Es muss ja nicht gleich in eine Ice-bucket challenge ausarten.

 

Sehen Sie, Herr Neumann, dass mit den Grenzensetzen ist nicht so einfach. Ich kann Ihnen ja verraten (es bleibt doch unter uns?) auch mir gelingt es nicht immer. Nur mit zunehmendem Alter und auch daraus gespeister Erkenntnis immer öfter.

 

Ich habe, wie immer, mit allem gebührenden Ernst geschrieben. Aber bitte überlesen Sie nicht mein Augenzwinkern und auch nicht mein Schmunzeln. Und letztendlich nicht mein Lachen, denn das war und ist auch bei diesem Thema nicht zu unterdrücken.

 

Ihnen einen schönen Tag. Wanda

Wanda

(Sonntag, 28. September 2014 12:03)

Hallo Melanie,

 

ich erinnere mich noch sehr gut, wie Du damals, ja, ja, lang, lang ist es her, wie es eben eine Vergangenheit so mit sich bringt, den von und zu verteidigt hast. Schmuckes Kerlchen ist es ja, wenn auch nie und nimmer mein Typ.

 

Hast Du interne Informationen darüber, wie sich Guttenberg seine zweite Chance erarbeitet hat? Liegt sogar eine richtige Doktorarbeit vor? Seine Kinder, die ihm von einer Arbeit abhielten, sind doch aus dem Gröbsten raus. Was meinst Du, jetzt, wo er sein Styling verändert hat (vielleicht auch musste), ist er so weit gereift, dass er wieder auf der Politbühne mitspielen darf?

 

Du schreibst von seiner zweiten Chance. Die hat er doch bekommen. Er ging außer Landes, auch mit dem erschwindelten Geld als Dr.-Politiker, hat seine Pensionsansprüche im Sack. Oder hast Du etwas davon gehört, dass er irgendetwas zurückgegeben hat? Sein Titel wurde ihm ja weggenommen wegen Erschleichung. Alles andere hat er schön fein säuberlich behalten.

 

Und nun machen ihn die Bajuwaren wieder fein. Kann ich schon verstehen, bei diesem Personal und dem damit verbundenem Verschleiß bei denen, greift man auf alles zurück, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist. Und ich befürchte, nachdem er wieder politisch im tiefsten bayrischem Wald schmuck hergerichtet wurde, wird er den Weg nach Berlin ganz schnell wieder finden. Wer problemlos nach New York damals fand, für den ist Berlin doch nur eine Durchgangsstation. Irgendwann ist er dann UN-Chef.

 

Ja, Ziele muss jeder Mensch haben und wenn es die zweite Chance ist.

Walter Neumann

(Samstag, 27. September 2014 15:11)

Teil I

 

Sehr geehrter Heiner Klein alias Löwenmaul.

 

Ich nehme ihnen gerne ab, dass sie ein Mensch sind, der anderen human und respektvoll gegenübertritt. Auch dass sie christliches Sozialverhalten, Mitmenschlichkeit und Solidarität übten und üben. Es ist auch richtig, dass in den Foren die Gegensätzlichkeiten immer härter aufeinanderprallen. Damit einher gehen dann Kränkungen und Gefühle werden verletzt. Das sollte dann nicht dazu führen, dass man selber auch in diese Kerbe mit haut! Denn dann wird man ein Teil dessen, was man beklagt!

 

Nun liegt und lag es mir fern, mich als eine Art Mediator aufzuspielen. Es war von Kindheit an mein Wesen, wenn ich meinte, jemand würde ungerecht angegangen, das ich mich davor stellte. Das hat sich auch im Beruf so fortgesetzt. Dass Gert Dietrich sie als "Schwatter" bezeichnete, habe ich keineswegs als Beleidigung ihrerseits auffassen können, weil ich in Erinnerung habe, dass sie sich selber schon so bezeichnet haben. Auch andere, sogenannte "Seitenhiebe" von Gert Dietrich habe ich so aufgefasst, dass er retourniert, was sie retourniert haben auf seinen Return usw.

 

Da ist es für einen Dritten schwierig, sich in die lange anhaltende Gefühlswelt von beiden einzuklinken und zu moderieren. Was anderes war es dann jedoch mit ihrem Schreiben an Gert Dietrich. Das ist sicherlich auch für sie ersichtlich, über eine normale Auseinandersetzung hinausgegangen. Darauf habe ich eindringlich hinweisen wollen und versuchen, dass sie auch zu dieser Erkenntnis kommen und sich auf ihre Werte besinnen.

 

Wir sind alle unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Umgebungen und daher auch unterschiedlichen Entwicklungen. Für mich ist es wichtig, jeden anderen Menschen nach seinen Vorstellungen leben zu lassen, solange er nicht das auf Kosten anderer Menschen macht! Wie das am Besten geht, hü oder hott, das sollte behandelt werden. Dabei wäre es am Besten, es würde jede Spitzfindigkeit einem anderen Gedankengut unterbleiben, damit man nur über die Sache streitet und nicht über die Menschen, welche diese Gedanken äußern.

 

Leider ist dies aber immer mehr eingerissen und es wird sich mehr über Befindlichkeiten ausgelassen, statt über Themen. Auch ich bedauere das sehr. Selber versuche ich, mich davon fernzuhalten, anderen Menschen etwas Persönliches vorzuhalten. Das gelingt aber dann nicht, (das haben sie selber auch gesehen) wenn man mit in solch eine Spirale hineingerät, egal ob selber verursacht oder Mitläufer.

 

In ihren ersten Beiträgen habe ich sie und Till Eulenspiegel als zwei Teilnehmer mit ähnlichen Gedanken und Meinungen erlebt. Aber auch, wie sie sich immer weiter auseinanderdividierten und schließlich gegeneinanderstanden. Dabei habe ich dann immer öfter für mich bei einem ihrer Beiträge festgestellt, gut gebrüllt Löwe und damit auch gemeint, dass sie sich ihren Aliasnamen wohl richtig ausgesucht haben. Von Herrn Kroiß kann ich dasselbe denken, dass sein Aliasname auch auf ihn zutrifft, weil er gerne versucht wie Till Eulenspiegel, den Menschen den Spiegel vorzuhalten. Also das habe ich nicht als Kränkung angesehen.

Walter Neumann

(Samstag, 27. September 2014 15:11)

Teil II

 

Zur Arbeit von Gert Dietrich und seiner Homepage habe ich schon geschrieben. Wenn man nicht oder nicht immer mit der Arbeit seiner Regierung und der USA einverstanden ist, dann ist es hilfreich, auch andere Medien zu lesen, welche dies ebenfalls bei gewissen Themen hinterfragen. Nun bin ich froh, wenn ich solche Blätter bei Gert Dietrich lesen kann. Das ist für mich kein muss, dass ich dann auch damit einverstanden bin, sondern ein Vorschlag, mir über verschiedene Seiten meine eigenen Erkenntnisse zusammenzustellen.

 

Über die USA habe ich mir längst meine eigenen Gedanken gemacht. Was von dort kommt ist mit Vorsicht zu genießen, wenn es um die Wahrheit zu einem Problem geht. Und unsere Regierung geht immer mehr mit in diese Richtung, uns Bürger von Geschehnissen nicht zu unterrichten bzw. erst dann, wenn es als alternativlos beschlossen wurde. Aufzählungen spare ich mir!

 

Das heißt aber noch lange nicht, dass ich beispielsweise den Russen unter Herrn Putin mehr glaube wie der USA unter Herrn Obama! Ich genieße beides nur mit Vorsicht! Und wer heute den Youtube- Beitrag bei Gert Dietrich von dem hohen pensionierten Ex CIA-Agenten Ray McGovern hört, wird sich des Eindrucks nicht erwehren können, dass dieser Beitrag mit in die Reihe derer gehört, die an die Ehrlichkeit der westlichen Berichterstattung zweifeln, nur Putin hätte Schuld an diesem Konflikt!

 

Wenn sie nun mit dieser Art der Berichterstattung nicht einverstanden sind und es als eine Kränkung unserer Regierung, unseres Volkes sehen, dann sind sie damit nicht alleine, aber diejenigen, welche das so sehen, stehen auch nicht alleine! Und es ist eine Meinung, die jedem frei steht, sie zu haben! Gekrängt sein sollte und dürfte man darüber nicht, wenn man human und respektvoll handeln will.

 

Vielleicht irre ich mich, aber wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, sind sie schon lange zum "Angriff" übergegangen und haben Meinungen andersdenkender versucht herabzusetzen. Es schaukelt sich dann hoch und zuletzt weis man nicht mehr, wer angefangen und wer darauf reagiert hat. Vielleicht war es ja auch umgedreht und sie sind zuerst persönlich angegriffen worden? Es ist garantiert ein "Konglomerat" aus vielen Beiträgen vieler Schreiber, welche bis heute dazu führten, dass in den Beiträgen mehr über Persönliches, statt über Themen geschrieben wird.

 

Was sie alles aufführen, was sie machen bzw. gemacht haben, ist aller Ehren wert. Daher kann ich es noch weniger verstehen, dass sie nicht "über den Dingen" stehen, wenn etwas geschrieben wird, was ihnen nicht passt. Wenn es etwas Persönliches ist, gilt es dies zurückzuweisen, aber nicht mit gleicher Münze zu antworten. Allein schon deshalb nicht, weil man sich sonst angreifbar macht und ein Wort das Andere zeitigt. Sie haben doch schon ein paar Lebensjahre mehr auf "den Buckel" wie ich und wissen doch aus ihrer beruflichen Laufbahn, wie man auf persönliche Angriffe zu reagieren hat. Bitte in den Foren auch so handeln, als wäre man noch beruflich tätig. Das hilft darüber zu stehen und schont die Nerven!

 

Wir müssen uns in den Foren NICHT verstehen, aber wir müssen uns respektieren. Wir müssen uns nicht alles gefallen lassen, aber auch nicht andere verunglimpfen. Leider ist es mit dem Schreiben nicht so, dass die eigenen Gedanken welche man hat und niederschriebt, immer die Worte sind, die man auch so beim Denken empfunden hat. Zwischen Denken und Schreiben entsteht oft eine Lücke, frei nach dem Motto, Denken und Niederschreiben sind oft zweierlei!

 

Zum Schluss noch Folgendes. Hätte Gert Dietrich diesen Beitrag an Sie geschrieben, ich hätte ihn genau so kritisiert und mich entsprechend gemeldet.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Neumann

Walter Neumann

(Samstag, 27. September 2014 13:34)

Sehr geehrte Christa.

 

Es war nicht meine Absicht, sie auf die Palme zu bringen. Meine Absicht war und ist, die Dinge so darzustellen, wie ich sie sehe und empfinde. Oftmals, vielleicht meistens, bilden sie einen Gegensatz zu ihrer Meinung und der von Melanie HH und auch von Heiner Klein.

 

Dass es nicht richtig ist, wenn ich schrieb, "Heute bejubeln sie unbesehn die Kanzlerin und wären sie in der Nazizeit geboren, hätten sie Adolf Hitler zugejubelt!"es aber doch getan habe, dann deshalb, weil sie, aber vor allen Dingen Melanie HH mit dem linken Gesocks und Pöbel, andersdenkende als dumm "abkanzeln", wie etwa Herrn Nietzschmann.

 

Der Beitrag von Fritz Wagner war mein Anlass, welcher auf die Nazizeit und den Jubel von uns Deutschen dazu abhob. Dies ist aus der Geschichte ja nun nicht wegzudenken! Dazu hatte ich mir schon einmal Gedanken über mich gemacht. Wie wäre ich, in dieser Zeit lebend, damit zurechtgekommen. Wo hätte ich mich wiedergefunden? Da war ich mir sicher, wenn ich in einem Alter ab ca. 40 Jahren gewesen wäre, dann hätte ich mich eher in einem Konzentrationslager wiedergefunden, weil ich opponierte. Wäre ich jedoch in diesem System aufgewachsen, könnte ich mich meines Verhaltens nicht so sicher sein. So kam ich weiter gedanklich auf meinen Schwiegervater, wie es ihm erging und dann weiter auf die vielen Meinungsmitläufer.

 

Und damit auch zu der weiteren Meinung im Hinblick darauf, wie sie und Melanie HH, heute so uneingeschränkt der "Regierungserfolge" unserer Kanzlerin zustimmen, dies auch bei anderen Regierungschefs so handhaben würden. Vielleicht ist dies eine falsche Einschätzung meinerseits, aber für mich habe ich sie so gedanklich getroffen und diesen Gegensatz herausgearbeitet.

 

Nun ist es nicht meine Meinung, dass wir hier in einer Zeit leben, wo die Nazimethoden Standard sind! Die Orientierung, nein das Lesen von Wörtern, scheinen sie irgendwie verlernt zu haben. Vielleicht weil sie Wörter dauernd interpretieren und sich auch selber in Andeutungen verlieren, sodass sie davon auch bei Anderen ausgehen?

 

Meine Orientierung ist klar, die habe ich nicht verloren! Ich möchte KEINE Diktatur einer Regierung über die Bevölkerung! Sie sehen die Anzeichen nicht die mit den Möglichkeiten der Elektronik immer mehr auf uns zukommen, welche auch in Gesetze und Verordnungen ihren Niederschlag finden, unsere Freiheit immer mehr einzuschränken. Sollte dies so weiter gehen, haben sie vielleicht recht, das ich und meine "Gedankenfreunde aus den verschiedenen Foren uns irgendwann in Gefängnissen wiederfinden und es uns schlechter ergeht, wie den damaligen dar Gestapo unliebsamen Zeitgenossen!

 

Die Linksparteien bauen den "Minderbemittelten" Luftschlösser? Wer so argumentiert lebt in einem abgeschotteten Wolkenkuckucksheim! Hartz 4 Bezieher, Minijobber usw. möchten gerne aus dieser Notlage herauskommen. Dafür wird aber von Regierungsseite nicht nur zu wenig dafür getan, nein, es wird dafür gesorgt, dass immer mehr Menschen in diese Zwangslage kommen!

 

Also ich erlebe gerade, dass sie und Melanie HH die Linken als dumm hinstellen! Aber es ist eine gute Tradition zu behaupten, man würde mit den Worten betituliert, welche man anderen selber zuweist!

 

Es mag sein, dass ich in vielen Dingen ähnliche Gedanken habe wie die Linken. Trotzdem steht es für mich fest, dass ich bestimmt nicht linke Parteien wählen könnte, genau so wenig wie rechte Parteien. Einer Ideologien mag ich nicht folgen! Daher bin ich auch nicht mit unserer parlamentarischen Regierungsform einverstanden, wo es nur über Parteienideologien möglich ist, Politik zu machen. Ich möchte gerne zu jedem konkreten Fall befragt werden und dort meine Stimme für oder gegen, ab geben!

 

Von den Piraten habe ich mir erhofft, dass sie sich vorwiegend aus jungen Menschen mit Internetverstand dahin gehend hervortun, dass sie die immer mehr um sich greifende Bevölkerungsferne und der Bevölkerung vorenthaltende politische Entscheidungen transparent machen. Leider geirrt!

 

Ich war zeit meines Lebens ein zufriedener Mensch, auch und vor allen Dingen mit mir selber! Es gibt kaum etwas in meinem Leben, was ich nicht wieder so machen würde. Für mich war und ist es wichtig, vor mir selber bestehen zu können. Da ich das bis heute immer geschafft habe, bin ich es zufrieden! Es ist für mich daher schon immer so gewesen, mich selber zu hinterfragen und meine Eistellung zu überdenken. Mit dem mir von außen aufgezwungenen Umständen habe ich entsprechend meiner Einstellung gehandelt. Entweder geblieben oder mit einem Abgang geändert, wenn es notwendig schien!

 

Der PC bleibt lange genug aus und wird eingeschaltet, wenn es mir danach ist. Verbissenheit ist mir fremd. Ausdauer ist mein Wesen. Ich stehe noch, wenn alle anderen umgefallen sind!

 

So weit zur Klarstellung auf Ihren Beitrag.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Neumann

Melanie HH

(Freitag, 26. September 2014 12:10)

Liebe Christa,

 

ich kann es sehr gut verstehen, dass Du Pickel bekommen hast. Ich habe es ja früher öfters gemacht und bei mir hat sich daraus sogar eine lästige Akne entwickelt.

 

Nun hat sich es ein wenig wieder gelegt, aber kaum habe ich von Marie Luise Müller ihren GuttenTag gelesen, da geht es bei mir schon wieder los. Christa, bevor Du es liest, benutze dann bitte vorher Clearasil.

 

So ist sie. Immer in der Vergangenheit rumwühlen und keinem eine zweite Chance geben.

 

Guttenberg hat doch in den letzten Jahren gezeigt, dass er auch ohne Titel leben kann und wer er ist. Nach dem eingestandenen Fehler hat er unten wieder angefangen und damit gezeigt, nicht auf Titel angewiesen zu sein. Man sollte Menschen auch beurteilen, wie sie mit eigenen Fehlern umgehen.

 

Also, vorher in die Apotheke und sich mit allem eindecken.

 

Liebe Grüße, Melanie

 

@ Marie Luise Müller

 

Klei di an'n Mors

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 25. September 2014 19:39)

Werter Walter Neumann,

 

Daniel Defoe hat einmal gesagt: „Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aus dem Respekt.“

 

Und Albert Schweitzer schrieb: „Humanität besteht darin, dass niemals Menschen einem Zweck geopfert werden.“

 

Unter Berücksichtigung dieser sicherlich sehr weisen Worte und den damit verbundenen Eigenschaften wie Respekt und Humanität, habe ich eigentlich den Sinn und Zweck eines Forums/Blogs gesehen. Doch die Realität hat mich schnell eines anderen belehrt. Es ist bisweilen traurig, welchen Eindruck unsere Gesellschaft so macht, sieht man sich einmal in den heute gängigen Sozialen Netzwerken um, wobei ich deren generelles Dasein keinesfalls verteufeln will. Doch man sieht vielfach nur eines: Polemik, Klugscheißerei usw.usf.

 

Sozialverhalten, Respekt, Mitmenschlichkeit, Solidarität und christliche Werte sind in meinem beruflichen wie auch privaten Leben Eigenschaften gewesen, die ich seit der frühen Kindheit gelernt und entwickelt habe und mir stets Anerkennung und Lob eingebrachten.

 

Wie sich das Sozialverhalten im Laufe eines Lebens entwickelt, hängt von individuellen und gesellschaftlichen Faktoren ab. Es hat mich ein Leben lang begleitet und wird auch heute noch von mir geschätzt und geachtet.

 

Klar ist aber auch, dass niemand vor Kränkungen und verletzten Gefühlen geschützt ist. Auch ich nicht, vor allem in einem fast ausschließlich anonymisierten Internet und seinen Foren. Eigentlich bin ich ein streitbarer aber dennoch besonnener Mensch, der stets bemüht ist, seinen sich selbst auferlegten Werten und deren Achtung möglichst gerecht zu werden. Doch auch mir gelingt es nicht immer. Da werfe doch jemand den ersten Stein.

 

Sie, Herr Neumann, haben sich nun dazu aufgerufen gefühlt, als so eine Art „Kooperations- und Kommunikations“- Mediator in der Sache Klein vs. Dietrich zu fungieren. In diesem Bemühen sehe ich eine ehrenhafte und respektvolle Rolle, die Sie sich da zumuten.

 

Doch ein Mediator (Vermittler oder Mittler) versucht in einer objektiven unvoreingenommenen Art und Weise einen Kompromiss zwischen den Parteien herbeizuführen, ohne sich allerdings einseitig (Schlagseite) zu positionieren, weil er gemäß seiner Interpretationsfähigkeit das eine schlimmer als das andere beurteilt.

 

Allein schon deswegen ist Ihr Versuch zum Scheitern verurteilt, weil Sie – berechtigt oder unberechtigt - ausschließlich mein „Pamphlet“ auseinander zu nehmen versuchen, statt sich auch einmal mit BEIDEN Seiten zu beschäftigen.

 

Wie würden Sie sich fühlen (wie ich Sie einschätze, gehören Sie eher zu der Spezies unter uns Menschen, der sehr sensibel ist), wenn Sie in allen vorherigen Beiträgen von Herrn Dietrich despektierlich, zynisch oder gar beleidigend angegriffen werden. Sie haben mal kurz mit einem Nebensatz darauf verwiesen. Weil ich ein Verfechter von westlich orientiertem Imperialismus und ein systemgetreuer Demokrat und christlich - demokratisch sei?

 

Um seine Gehässigkeiten, seine Giftpfeile in Form von gehässiger Kritik, beleidigenden Bemerkungen, Demütigung, Bloßstellung und indirektem Tadel zu bemerken, muss man nicht einmal zwischen den Zeilen lesen ( Hinweis mit dem Duden..!! „ganz Schwatter“ etc.). Im Umkehrschluss sind nur die Roten in der Lage sind, orthographisch sauber durch die Welt zu laufen. Der von Melanie HH und auch von mir aufgezeigte Widerspruch im Zusammenspiel mit einer beabsichtigten und zielgerichteten Kränkung und er reagiert so, wie er reagiert hat (s. Alias –Name, Religion etc. ).

 

Und das soll dann von mir oder anderen nicht als Kränkungen empfunden oder als einen Angriff auf das Selbstwertgefühl und die Persönlichkeit gesehen werden dürfen? Hat er sich nicht immer lächerlich gemacht über meine stete Forderung nach „Sachlichkeit und Verzicht auf Polemik“ und mich in der Öffentlichkeit despektierlich

hingehangen?

 

Seine Versuche, extrem wichtigtuerisch allem und jedem zu widersprechen, wohlwissend, dass er damit – letztlich hat er ja auch eingestanden keine Lösungsvorschläge machen zu können – ausschließlich auf seiner Meinung besteht und sich als unfehlbar gibt, der die Welt generell als Hort von Lug und Trug (Medien, Politiker etc.) sieht. Intoleranz dieser Preislage ist immer ein Zeichen von ausgewiesener Unkenntnis, die es zu verdecken gilt. Das endet dann so verbittert.

 

Könnte man nicht, werter Herr Neumann, den Eindruck gewinnen, dass es Menschen gibt, die durch derartiges Verhalten bewusst versuchen, andere zu kränken, damit sich diese zurückziehen (s. dazu auch Definition von Pamphlet ).

 

Mit einem gewissen Großmut und einer großzügigen Grenzziehung habe ich diese ständigen Angriffe, Kränkungen und persönlichen Beleidigungen hingenommen, bis das Maß endlich voll war. Nur Dietrich hat vergessen, dass der Zeitpunkt kommt, nicht mehr nur zu knurren, sondern dann auch zuzupacken. Woher, was meinen Sie, habe ich mir schon vor langer Zeit den Alias Löwenmaul gegeben?

 

Sie forderten mich auf, meinen Beitrag (Pamphlet) zurückzunehmen mit dem Eingeständnis, aus Verärgerung und Wut damit über’s Ziel hinausgeschossen zu sein. Haben Sie sich, Herr Neumann, dabei wohl gefühlt, indem Sie Subjekt und Objekt einfach austauschten, nach dem Prinzip „Bäumchen, Bäumchen, wandle dich“? Ist Ihnen nicht einmal der Gedanke, dass das Markenzeichen für Selbstdarstellung inklusive Selbstdarstellung seitens Herrn Dietrich unbedingt, da für ihn existenziell, erhalten werden muss?

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 25. September 2014 19:35)

Teil 2

 

Nein, Herr Neumann, auch wenn ich die innere Stärke dazu habe, um Entschuldigung zu bitten und mich auszusöhnen, werde ich es aus den genannten Gründen nicht machen. Wer mich derart in den Dreck zieht, meine Reputation derart beschädigt hat, kann von mir keine Entschuldigung erwarten. Vergessen Sie Ihr diesbezügliches Vorhaben einfach.

 

Ich habe in meinem langen Arbeitsleben – überwiegend in Führungspositionen – immer und immer wieder versucht, Mechanismen zu pflegen, um einer Abwertung von Menschen durch Tyrannen, Meckerer, Besserwisser und eitlen Pfauen entgegen zu wirken. Statt nur zu meckern, nur zu nörgeln, alles besser wissen oder wie eitle Pfauen andere Menschen klein halten zu wollen, bringe ich mich aktiv ein. Im Verein „Miteinander e.V.“ (Integration), in der Initiative „Für mehr Menschenwürde im Alter- besonders in Heimen“(Gesundheit u. Pflege) ein, widme mich der Aufgabe, Langzeitarbeitsloser und Jugendliche wieder in Arbeit zu bringen (Arbeit- u. Soziales), unterstütze aktiv monatlich das Rollstuhlwandern Behinderter, kranker und älterer Menschen mit Demenz, habe mich lange Jahre in der Hospizarbeit und einem „ökumenischen Warenkorb“ eingebracht (Sozialverhalten), beteilige mich am politischen Leben in der CDU, im gesellschaftlichen Bereich, bei Kolping und der KAB; alles ehrenamtlich, ohne auch nur irgendwie individuell einen Vorteil daraus zu haben, um eben im Kleinen, wie Millionen andere auch, Dinge zu verbessern, die Politik und Gesellschaft im Großen nicht geregelt kriegen.

 

Und dann kommt da ein Herr Dietrich her und glaubt mit seinen Äußerungen und seinen extremen Persönlichkeitsdefiziten, die Welt mit Meckern, Nörgeln und Besserwissen verändern zu können.

 

Schon deshalb sehe ich Ihre Aufforderung zu einer Entschuldigung als zusätzliche Kränkung.

 

Können Sie nicht nachvollziehen, dass es mein Fass zum Überlaufen brachte, als ich folgendes las:

 

„Meine persönliche und berufliche Erfahrung mit der Politik: Ich habe das auf aller unterster Ebene mitbekommen und das ist so:

- wer es im Beruf nicht weit bringt

- wer wenig beachtet wird

- wer zu Hause nichts zu sagen hat

- wer irgendwann auch einmal öffentlich bekannt werden will,

 

der tritt in eine Partei ein und lässt sich für eine Wahl aufstellen (Namen sind der Redaktion bekannt).

So geht das und so haben es bisher alle gemacht.“ Zitat Ende

 

Derartige pauschale Verunglimpfungen von ehrenwerten Frauen und Männern aller Couleur können Sie doch nicht gutheißen.

 

Solchen Spezies Mensch ist sicherlich jeder im Leben schon mal begegnet, sei es im Berufsleben, im Bekanntenkreis oder gar in der Familie, die nörgelten, meckerten, alles besser wussten oder gar wie eitle Pfauen einherstolzierten, einfach nur zum kotzen, so dass man daraus schließlich umgangssprachlich einen Kotzbrocken machte. Und das ist die Sauerei, Herr Neumann, und nicht mein Beitrag.

 

Mit dieser Anmaßung und Verunglimpfung, ja Beleidigung eines jeden, der sich in Politik und Gesellschaft einbringt, werden Grenzen überschritten, die solchen Querulanten, Nörglern und Meckerern ein zufriedenes Leben in unserem Staat und in der Gesellschaft ermöglichen. Diese selbsternannten Experten begreifen nicht, dass die gar nicht in der Lage sind, die Welt zu verstehen, geschweige, die Welt verändern zu können. Sie fühlen es nur und ich soll nun für deren Frust ein Prellbock sein.

 

Nein, diese ehrenamtliche Aufgabe nehme ich nicht an.

 

Deswegen kann ich Herrn Dietrich nur zurufen, er möge etwas tun und uns von allem Elend befreien. Doch das scheint ja gar nicht das Ziel zu sein, etwas selbst anzupacken, etwas zu tun, um die Welt zu verbessern, überhaupt irgendetwas zu leisten.

 

Herr Neumann, die virtuelle Welt ist ja schön, aber sie verführt dazu, sich größer zu machen, um andere klein zu sehen. Aber glauben Sie mir, ich lasse mich auf diese Spielchen nicht ein. Schon deshalb nicht, weil ich weiß, wer ich bin, was ich Zeit meines Lebens geleistet habe. Mein Umfeld (Familie, Freundschaften, Hilfsempfänger) honoriert dies durch Anerkennung und vor allem Liebe. Ich bin ich, virtuell UND real.

 

Damit ist zu diesem Thema alles von mir gesagt-

 

In diesem Sinne. Heiner Klein alias Löwenmaul

Melanie HH

(Donnerstag, 25. September 2014 17:35)

Geehrter fritz,

 

ich möchte Sie daran erinnern, Ihr Grünschabel arbeitet auch dafür, dass Sie eine gute Rente beziehen. Ackern darf ich, aber immer schön den Munddabei halten. Zu Befehl! Meine Rente sieht da schon ganz anders aus. Glauben Sie mir, ich kann gönnen.

 

Auch möchte ich mich nicht mit fremden Federn schmücken und deshalb einige graderücken. Klugscheißer ist nicht von mir, Hochbegabte hat Marie sich selbst genannt und Bildungsbürger war/ist eine Kategorie, die Nietzschmann brauchte, um alle Gleichgesinnten darunter zu vereinen. Also, fritz, immer schön sauber bleiben.

 

Ihnen auf Ihrem Wege alles Gute, Melanie.

 

 

Sehr geehrter Herr Neumann,

 

ich lasse Ihren Beitrag an mich einfach so stehen. Ganz ehrlich, ich weiß nun wirklich nicht, was dazu noch zu sagen wäre. Sie haben alles gesagt.

 

Auch in der Zukunft werden sicherlich noch Themen kommen, wo wir uns austauschen können.

 

Einen schönen Abend, Melanie.

 

 

Hallo Marie Luise Müller,

 

ich werde hier so angegangen und angegriffen. Sogar in die Nazi-Ecke gestellt. Deshalb überlege ich ganz ernsthaft, andere Blogs und philosophische Seiten, die mir näher stehen, zu nutzen. Aber kommt Zeit, kommt Rat.

 

Melanie

Christa

(Donnerstag, 25. September 2014 16:31)

Liebe Melanie,

 

nach der ganzen Werbung hier für den paradoxen Blog habe ich ihn nach langer Zeit auch wieder einmal besucht. Und es ist das eingetreten, was ich befürchtet habe, ich habe Pickel bekommen.

Vermutlich besonders wegen der Schleimspur zu Herrn Neumann, breit wie eine vierspurige Autobahn.

 

Gerührt war ich allerdings von dem erkennbar noch nicht verarbeiteten Trennungsschmerz der längst von Wanda Geschiedenen. Jetzt verstehe ich auch, was Wanda mit der „Selbsthilfegruppe“ gemeint hat.

Ich bin ja immer der Meinung, man sollte nicht nachtreten, deshalb schicke ich jetzt statt dessen von hier aus ganz „liebe“ Grüße nach „drüben“, in die Parallelwelt. Man sieht ja, wir werden dort noch gelesen.

 

Viele Grüße, Christa

 

 

 

Hallo Herr Neumann,

 

sagen Sie mal, geht´s eigentlich noch?

 

Mit Ihrem letzten Beitrag haben Sie gezeigt, wie man auch ohne Schimpfworte andere Menschen auf die Palme bringen kann und dass ein guter Politiker oder Diplomat an Ihnen ganz sicher nicht verloren gegangen ist.

 

Wenn Sie Melanie und mir und Millionen anderer CDU-Wähler unterstellen, wir wären blauäugig, dann können Sie sich diesen Schuh erst recht anziehen, er passt Ihnen mindestens genau so gut!

 

Woher nehmen Sie das Recht, hier festzustellen, wir würden unbesehen die Kanzlerin bejubeln?! Und dann noch der ungeheuerliche Vergleich mit Adolf Hitler und überhaupt Vergleiche mit jetzt und der damaligen Zeit und den Verhältnissen! Wenn das so wäre, dann hätten Sie und Ihre Freunde aus den Foren schon längst die selben Erfahrungen gemacht, wie damals Ihr Schwiegervater. Nur wären sie nicht so glimpflich davon gekommen, nach allem, was Sie sich schon geleistet haben im Vergleich zu Ihrem Schwiegervater! Und in der DDR wäre es nicht anders gewesen.

Da kann ich nur feststellen, dass Sie völlig die Orientierung verloren haben!

 

Aus allen uns zur Verfügung stehenden Parteien wählen wir die Partei, zu deren Vertretern wir das größte Vertrauen haben und deren Auftreten uns am meisten zusagt. Wir können uns keine eigene Partei backen, die nur unsere Interessen vertritt.

 

Die CDU und auch die SPD haben seit Jahrzehnten wesentlich dazu beigetragen, dass sich dieses Land so entwickelt, dass wir und sogar Sie gern und nur hier leben wollen.

 

Was haben dagegen die anderen Parteien, besonders die Linken, vorzuweisen? Nichts als heiße Luft und Konzepte, die nicht mehrheitsfähig sind. Deshalb können sie nur versuchen, den anderen Parteien zu schaden. Mit ihren Bildungsbürgern, die die in jeder Hinsicht Minderbemittelten manipulieren und zu nützlichen Idioten machen, indem sie ihnen Luftschlösser bauen. Und natürlich müssen sie dazu auch die Anderen, die sich nicht von ihnen manipulieren lassen, als die eigentlichen Idioten hinstellen.

 

Das hat auch in der BRD schon Tradition, dass die konservativen, christlichen Politiker und Bürger als dumm dargestellt werden (ich sage nur: Birne). Weil sich die linken selbsternannten Intellektuellen nur selbst erhöhen können, indem sie andere erniedrigen. Und auf diesen Zug sind Sie aufgesprungen.

 

Sie sind kein Linker? Glauben Sie etwa, man erkennt Sie nur als solcher, wenn sie sich outen?

Denken Sie, dass Sie sich dann hier nicht mehr als neutraler Schiedsrichter aufspielen können, wenn Sie zugeben, dass Sie ein Linker sind? Was mich betrifft, so habe ich Ihnen Ihre Neutralität höchstens ganz zu Anfang abgenommen. Ihre Gesinnungsgenossen haben Sie längst bei den Linken gefunden, kurzzeitig sogar bei den Piraten und sind auf deren Hirngespinste hereingefallen.

 

Der wirklich kritische und mündige Bürger beginnt bei sich selbst. Liegen die Ursachen für Ihre Unzufriedenheit und Verbissenheit wirklich in den politischen Verhältnissen, oder viel mehr in Ihren persönlichen Verhältnissen? Einsamkeit durch Verbissenheit und Unzufriedenheit oder umgekehrt?

 

Die Fragen, die ich Ihnen gestellt habe, sollten Sie nicht mir beantworten, sondern sich selbst. Und die Antworten werden Sie nicht im Internet finden. Zeit und Ruhe sollten Sie sich aber dazu nehmen, einfach mal den PC ausschalten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Christa

Walter Neumann

(Mittwoch, 24. September 2014 16:59)

Sehr geehrte Melanie HH

 

Teil I

 

Sie irren sich total, wenn sie aus den eingestellten Beiträgen von Gerd Dietrich den Rückschluss ziehen, er würde Putin ständig loben. Eine Berichtsweitergabe der DWN mit dortigen Kommentaren und manchmal eigenen Kommentaren von Gerd Dietrich, kann ich nicht als Lobhudelei von Putin sehen, sondern als eine Gegenüberstellung unserer uns im Allgemeinen zugänglichen Medien, welche Putin verteufeln.

 

Wie bei Gerd Dietrich heute zu lesen ist, hat der ARD-Programmbeirat per Protokoll Nr. 582 im Juni die Ukraine-Berichterstattung der ARD gerügt als tendenziell und voreingenommen. Bisher habe ich dies noch nirgendwo sonst lesen können. Das wird nun wohl nachgeholt, wenn beschwichtigende und erklärende Gründe festgezurrt worden sind. Ohne die Nachricht der DWN dürften wir Leser weiter darüber uninformiert geblieben sein.

 

Solche Unterschiede kann man aber nur herausfinden, wenn auch andere beteiligte Seiten zu Wort kommen. Dabei ist beileibe nicht alles wahr, was von den DWN kommt, aber auch nicht das, was wir von unseren Medien so alles erfahren dürfen. Vor allen Dingen fehlt mir oft das, was wir nicht erfahren dürfen, so wie über den Abschuss des niederländischen Flugzeugs. Geheime Verschlusssache unserer Kanzlerin! Was soll da vertuscht werden?

 

Für mich sind die Beiträge bei Gerd Dietrich ein Versuch, immer auch die andere Seite zu Wort kommen zu lassen, um aus diesen Gegensätzen für sich selber herauszufinden, was wahr und was falsch ist oder was wahrscheinlicher ist und was nicht. Denn das beide Seiten lügen und tricksen, (wo und womit und über was), das zeigt der dauernde Ablauf von Konflikten. In 20 Jahren soll der Bericht über den Abschuss der KML-Maschine freigegeben werden. Da interessiert es nur noch die Angehörigen der Toten und einige Historiker. Die Geschichtsentwicklung ist dann aber darüber hinweggegangen. Egal wer verantwortlich war und wer verantwortlich gemacht wurde!

 

Zuerst einmal ist Gerd Dietrich nicht mein Freund. Wir kennen uns nicht persönlich, außer über die öffentlichen Beiträge in verschiedenen Foren. Aber ich mag seine Einstellung zu vielen politischen Themen und bin dankbar dafür, dass er sich die Arbeit antut und solche Berichte in seine Homepage einstellt, wie er es so macht.

 

Sie haben da etwas verwechselt mit der Kommentarfunktion und den Kommentaren. Die mitgelieferten Kommentare sind von DWN oder T-Online-Forum,. Wo sie selber einen Kommentar eingeben können, da steht neben eingestellt von Gerd 49 in blauer Schrift "Kommentare", wenn welche vorhanden sind oder keine Kommentare, wenn noch nicht! In letzter Zeit habe ich mich allerdings dort nicht mehr bemerkbar gemacht.

 

Es ist jedem unbenommen, nicht zu schreiben, wo es ihm/ihr nicht passt. Das ändert aber nichts daran, dass es eben gehen würde! Wenn es auch ein Irrtum ihrerseits ist, in Gerd Dietrich einen Putinfreund zu sehen, so darf man doch feststellen, dass sie und Christa in Bezug auf die CDU und unsere CDU-Regierungen sehr blauäugig alles sehen. Wenn man für etwas ist und dazu steht, kann man auf die gegenteilige Meinung antworten. Wenn man aber nur seine Meinung als die Richtige ansieht, geht man auf die vermeintlich Falsche erst gar nicht ein, weil die für einen ja nicht relevant ist. Ja, so fängt das immer an. Egal ob in der Politik oder in der Religion. Meine Meinung ist richtig und wer die nicht teilt, mit dem braucht man nicht zu kommunizieren! Bravo!

Walter Neumann

(Mittwoch, 24. September 2014 16:58)

Teil II

 

Ihre Hinweise und ihr Schreibstil in Bezug auf Herrn Nietzschmann ist mehr als bösartig!!! Leider schließt es sich nahtlos an, an ihre klassifizieren von anders wie sie denkenden Menschen, die sie Gesocks und Pöbel nennen! Wo nehmen sie sich dieses Recht heraus? Haben sie schon mal etwas über diese indianische Weisheit gehört: "Urteile nicht über einen Menschen, bevor du nicht über tausend Schritte in seinen Schuhen gegangen bist"?

 

Wer also eine andere Biografie hat und auch daraus eine andere Lebenseinstellung und diese anderen, also auch ihnen, offen darlegt, wird durch sie dem Gesocks und Pöbel zugeordnet, dessen andere Lebenseinstellung ist damit arrogant, scheinheilig, hinterhältig und das alles wird gleich dem linken Lager zugeordnet! Frei nach dem Motto, die sind halt alle so! Dumm sind sie noch obendrein!

 

Ja dass passt dann genau zu der Meinung von Fritz Wagner. Heute bejubeln sie unbesehen die Kanzlerin und wären sie in der Nazizeit geboren, hätten sie Adolf Hitler zugejubelt! Es ist zwar nicht richtig, dass ich so etwas über sie schreibe, aber so wie sie sich hier geben, muss ich stark davon ausgehen, dass ihnen nur die ihnen vorgegebene Regierungsmeinung unreflektiert als richtig erscheint und jeder, welcher dagegen etwas äußert, dumm usw. ist. Das war genau die Hurra-Stimmung im Dritten Reich, die Millionen von Deutschen mitgerissen hat, dem Führer in allem zu folgen! Eigenes Denken wurde und war abgeschafft! Und wer nicht so dachte, der bekam Besuch von der Gestapo!

 

Wie etwa mein Schwiegervater, der zu einem Nachbarn sagt, Na Heinrich, hast du den rauen Lappen schon rausgehängt? (die braune Hitlerfahne). Am nächsten Morgen wurde er von der Polizei abgeholt und ins Bezirksamt nach Hameln gebracht und dort so runter gemacht, dass er von Glück sagen konnte, dass er noch mal nach Hause durfte, aber nun unter Beobachtung stand!

 

Wenn nun in der DDR mit ihren Geheimdiensten auch eine Gesellschaft vorherrschte, welche in ihrer Freiheit und Freizügigkeit unterdrückt war, so war die Hoffnung gerade derjenigen, welche dagegen bei ihren Montagsmärschen in Leipzig "Kopf und Kragen" riskierten, im Westen, also bei uns, die ersehnte Freiheit genießen zu dürfen, so wie wir schon lange. Nun aber sehen sich viele getäuscht. Weil bei uns eine andere Unfreiheit herrscht. Hier regiert nicht der Kommunismus, sondern der Kapitalismus. Und wer sich nicht verbiegen lassen will, weder von einer Ideologie der Vorstellungen noch von einer Ideologie der Geldverteilungen, der ist mit dem System unzufrieden.

 

Wer Ideale hat und nicht bereit ist, sich korrumpieren zu lassen, der hat für mich mehr Achtung, wie jemand, der mit was auch immer mitschwimmt!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Neumann

Fritz Wagner

(Mittwoch, 24. September 2014 01:21)

Liebe Wanda, liebe und werte Leser!

DI. 23. 09. 14

Toll, was hier so wieder abgeht. Wie gehabt vor der zeitweilig - von wem auch immer - veranlassten, ausgelösten Zwangspause dieser HP.

Historisch belegte Fakten, kaum am Rande der Sachthemen, des Disputs, zur Kenntnis genommen, angemessen erwähnt und reflektiert.

Stattdessen vom hohen Ross her Äußerungen persönlicher Animositäten mit denunzierendem, diffamierenden Rückbezug auf die Vergangenheit des kleineren Besatzungsgebiet und seiner von der Sieger- und Besatzungsmacht gegenüber der BRD andersartig gestalteten, geprägten Staatsform, seiner Repräsentanten, Staatsdienern und Bürgern.

Das Hervorkehren von Mängeln ohne Berücksichtigung gravierend unterschiedlich gegebener ökonomischer, auch konfessioneller Voraussetzungen, Pflege des Negativ-Erinnerungskults, Beharrung auf Feindbildern des vorherigen Jahrhunderts, speziell auf den ungeliebten Osten (1914 /18), der Nazi- und Zeit des Kalten Krieges aus vorwiegend westlich politischer, medialen Sicht als hätte sich die Zeit nicht weiter entwickelt, wäre von Anfang bis Ende eingefroren geblieben allein für die Rechtfertigung (man fertigt sich sein Recht!) derer Protagonisten.

Siehe historisch unpassende Vergleiche aus Jahrzehnte zurückliegenden Verhältnissen, Vorkommnissen und Wahrnehmungen über und in der DDR zu den Verhältnisse von heute.

 

Es tut mir fast nicht mehr leid nach all den Jahren, mich aus dem erlauchten Kreis konventionell, politisch strukturkonservativer Linkenhasser, der Fähigkeit von Ursache und Wirkung zu unterscheiden nicht mächtig, nicht willens sind, um Beistand buhlend, uneinsichtig persönlich beleidigender, diffamierender Stammforisten-/Innen zu entlassen, meine mir noch verbleibende Lebenszeit sinnvoller zu verbringen.

Fortsetzung

Fritz Wagner

(Mittwoch, 24. September 2014 01:14)

Teil 2-

Mein Gleichnis zu Janus, Kastor und Pollux trifft nach meinem Verständnis genau zu auf deine eigene Stellungnahme und zustimmende Bewertung derer von Heiner, Melanie und Christa „oben“ und Gerd „unten“

Es sollte mich wundern, wenn dieser daraus nicht, wie auch ich, die Konsequenzen zieht.

Trotz allem danke ich Dir hiermit für die Zurverfügungstellung deiner HP über die Jahre hinweg für die Veröffentlichung so einige meiner, aus deinem Sichtwinkel gewiss auch kritischer Kommentare.

 

Als Abgesang, nicht von mir, noch zwei Verse aus einem Couplet der 20-iger Jahre des vergangenem Jahrhunderts den deutschen Michel (die Micheline) betreffend. (Autor darf erraten werden!)-

 

Schon jahrelang ist jetzt der Krieg vorbei (Noch kein Friedensvertrag)

Der Michel musst erleiden Mancherlei (Im Osten mehr als im Westen)

Er sitzt noch heute weit vom Glück entfernt

Und trotzdem hat er Nichts dazu gelernt

Man sieht´s im ´Leben und der Politik

Der Michel wird nicht klüger durch den Krieg.

 

Noch größer ist im Parlament dieser Zwist

Als wie er vor dem Krieg gewesen ist

NIE WIEDER KRIEG ruft man im Parlament

Und dabei gibt`s oft Streiten ohne End

Sie prügeln sich zum Schutz der Republik

Der Michel wird nicht klüger durch den Krieg.

 

Und als Schlussprämisse die Erkenntnis eines sächsischen Kabarettisten; Du weißt schon:

„Wer dumm geboren und so stirbt, hat in seinem Leben irgendetwas nicht begriffen“.

 

Mit freundlichen Grüße und dem Wunsch auf Genesung und für gute Gesundheit

 

Fritz Wagner

Fortsetzung

Fritz Wagner

(Mittwoch, 24. September 2014 01:08)

-Teil 3-------------------------------------------------------------------------------------------------------

Zu Melanie

Gutmenschen als Beleidigung, linkes Gesocks, Pöbel, selbsternannte Bildungsbürger, Hochbegabte, Klugscheißer, Kotzbrocken (Heiner). Auslassungen wie:

"Einige Deiner Landsleute können das ja sehr gut, vor allem aus dem Raum Leipzig. Dazu gibt es auch Wessis, die es so sehen und weißt Du, was ich den allen wünsche? Das die Mauer wieder gebaut wird und zwar noch zwei Meter höher. Dann haben sie ihr gelobtes Land zurück. Dann können die sich ja richtig austoben, ordentlich auf die Tasten hauen und auf den Straßen brüllen, frei von der Leber weg sagen, was ihnen nicht gefällt.

Wären diese dann auch 8 Meter hoch wie im gelobten Land?

Ganz ehrlich, ich schäme mich für solche Menschen. Für mich sind die nicht ein Deut besser, als die, den Holocaust verleugnen. Was sind da die paar Mauertoten? Der Deutsche beginnt erst ab der Million an zu rechnen. So auch bei den IS-Opfern. Die finden in ihrem Aufschrei gegen Unterdrückung keine Erwähnung."

 

Aber hallo, geht’s noch?. Flüchten diese vor der Unterdrückung oder den Bombardements und Kampfhandlungen? Wissen Sie Konkretes?

Dank derer nicht nur aus Leipzig, die trotz Diktatur mit ein paar wenigen Demonstrationen ein Regime zu ändern gewagt und letztlich zu Fall gebracht haben, allerdings nicht mit der Absicht, Wohlstandsgrünschnäbeln, wie Ihnen und Gefolge, zu Hasstiraden Anlass zu geben, damit der erweiterten BRD zur Vasallen Vormachtstellung in Europa und zur Rechtfertigung von Kriegseinsätzen in aller Welt zu verhelfen.

Womit habt ihr im freiheitlich demokratischen Staatsgebilde trotz hunderter Demos schon jemals etwas gegen die Regierung zustande gebracht? Klar, war ja auch nicht nötig, immer alles Volksmeinungskonform.

 

Ich vermute einfach einmal, dass es Ihnen an einem geeigneten Gedächtnis mangelt. Auch offenbar die persönlich realen Erlebnisse und Erfahrungen eines echten Krieges mit Ängsten vor eigenem Tod, dem Ihrer Familie, Freunde, Gesinnungsklientel, und die Vernichtung der existenziellen Lebensgrundlagen fehlen und Sie in Ihrem vielleicht unverdientem Wohlleben nicht nachvollziehen können, welche nachhaltigen Auswirkungen diese besonders im Osten, von Marienborn bis weit über Warschau, Leningrad und Moskau hinaus gehabt und noch haben und wie Kriege medial Inszeniert und provoziert werden.

-Fortsetzung

Fritz Wagner

(Mittwoch, 24. September 2014 01:05)

Teil 4 und Schluss

Desweiteren wage ich mir ob Ihrer konfessionellen und Obrigkeitshörigkeit (Verteidigen, hohes Lied singen auf z.B. die Kanzlerin, von zu Guttenberg, Wullf, Schavan und alles, was sich als christlich bezeichnet) –schon vergessen? - nicht vorzustellen wie Sie in der NS-Zeit zum Führer A.H. (dieser war besonders bei den Frauen sehr beliebt und wurde von denen oft frenetisch bejubelt!) in seinem Kampf gegen das LINKE GESOCKS, das Judentum, Nichtarier, jüdisch-bolschewistische Gefahr aus dem Osten, Sinti und Roma ( Deutschland schafft sich ab, gelle) Homosexuelle, Volk ohne Raum Stellung beziehen würden.

Ich vermute mal , nicht anders als heute. Gut, für Sie heute unvorstellbar, ich habe es erlebt. Nicht nur in der Fantasie, in der Realität

Die Grundlagen dazu sind ja nicht nur aus der Luft gegriffen. Fragt mal eure evtl. damit involvierte oder betroffene Eltern, Großeltern, Familien, soweit diese noch leben, die euch erzogen und mit ihren Ansichten beeinflusst und in´s Leben entlassen haben,

Von wegen sich derer Obigen „schämen und kein Deut besser sein als Holocaustleugner“.( Katholischer Orden?)

Allein daran erkennt man Ihre Hochnäsigkeit, Unreife und Fähigkeit, sich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten zu weit aus dem Fenster zu lehnen und zu blamieren.

 

Zu Christa und Heiner ist meinerseits schon mehrfach alles gesagt, so dass es einer Wiederholung nicht bedarf

 

Walter Neumann,

danke für Ihre Bemühungen um Erläuterung, Verständnis und Ausgleich. Allein mir fehlt der Glaube, damit die Angesprochenen in Ihrem Sinne beeindrucken zu können. Obwohl. Die Hoffnung stirbt zu letzt. Ich wünsche Ihnen dazu alles Gute.

 

An Alle,

weiterhin viel Erfolg und gutes Gelingen im Umgang miteinander.

 

Mit freundlichen Grüßen auch an diejenigen,

die mich nicht mögen und verstehen können/ wollen.

 

Fritz Wagner

Melanie HH

(Dienstag, 23. September 2014 12:21)

Geehrter Herr Neumann,

 

da Sie mich ja des Öfteren in Ihren Beiträgen erwähnt haben, ringe ich mich nun doch mal durch, Ihnen zu schreiben.

 

Also, dass mit den Putin Milliarden können Sie ganz einfach googeln. Selbstverständlich findet man da auch Angaben zu seinem Jahresgehalt als Präsident. Das beläuft sich so ca. bei 190000 und schiessmichtot (nach seiner letzten sich selbst genehmigten Gehaltserhöhung vor einigen Monaten). Aber in der Anzahl findet man am meisten Berichte von einem geschätzten Vermögen von halt diesen erwähnten 40 Milliarden. Dazu wurden seine direkten Beteiligungen an russischen Konzernen einbezogen, sowie die massenhaften Beteiligungen über Strohmänner. Von seinem Gehalt allein kann er dies Vermögen nicht ansparen. Das stimmt.

 

Sie schreiben sinngemäß, dass das Geld von Putin nicht direkt was mit dem Ukraine-Konflikt zu tun hat. Da haben Sie Recht, aber das hat ja auch keiner behauptet. Nur, Gerd hat ja Putin ständig gelobt und da wollte ich mal gerne seine Meinung zu hören.

 

Wo ich nun bei Gerd bin. Es ehrt Sie, (ohne Ironie) wie Sie Ihren Freund verteidigen. Nur, ich mußte zweimal laut lachen. Einmal als Sie schrieben: “Wenn man seiner Meinung ist oder auch nicht, da hat jeder Artikel eine Kommentarfunktion, wo man die eigene Meinung reinbringen kann, was ich verschiedentlich mache!“ Herr Neumann, ich habe bis Sonntag früh mehrmals täglich seine HP angeklickt, aber an Ihren Namen kann ich mich nicht erinnern. Oder habe ich Sie bei den vielen herauskopierten Kommentaren überlesen?

 

Das zweite Mal mußte ich lachen, als Christa schrieb: “Und Sie müssen auch nicht befürchten, dort Leute mit meinem Geschmack zu treffen.“ Wie Recht Christa da doch hat. Ich gehe stark davon aus, dass Christa da nicht liest, vielleicht vergeudet sie nicht ihre Zeit mit so einem Unsinn, wie ich es gemacht habe. Denn wenn er schreibt: “ Hier gibt es keinen "Freundeskreis von CDU-Anbetern" oder "Merkel-Schönrednern" der alle Andersdenkenden verteufelt und der Regierung hinterherkriecht, weil bei ihm die jahrelange Medienmanipulation und Gehirnwäsche wirkt.“ Ich gehe stark davon aus, dass Sie dieses schon gelesen haben und es wundert mich wirklich, wie Sie Christa es nahe gelegt haben, dass sie dort schreiben kann. Nicht nur das es ziemlich beleidigend ist, denn es gibt noch sehr, sehr viele, viele Deutsche, die ja diese Regierung gewählt haben und nicht nur wir zwei. Die werden bei dieser Ansage mit Sicherheit dort nicht schreiben.

 

Sie schrieben ja auch: “Aber wenn dies hier im Blog von Wanda so weiter geht, dürfen sie sich auch nur noch gegenseitig auf die Schultern klopfen, weil Andersdenkende vergrault werden!“ WENN es hier so weitergeht, aber bei dem geht es ja gleich so los. Es ist doch beruhigend, dass das Gesocks und der Pöbel, natürlich ohne Gehirnwäsche, dort ihren Platz gefunden haben.

 

Wo ich nun beim Gesocks bin. Für mich sind vor allem die linken Politiker das Gesocks. Sowas von scheinheilig, arrogant und hinterhältig. Bei deren vorgeschobenen Speerspitzen im Internet, solche Sprecher aus dem Volk wie ein Nietzschmann. kommt noch Dummheit hinzu. Oder wie würden Sie es sehen, wenn jemand sein geliebtes FKK mit Kindesmissbrauch gleich zu setzen versucht? Einer, der schreibt, wir hätten hier schon fast so ähnliche Medien wie in der DDR. Einer, der anderen Ossis unterstellt, sie würden lügen, was die Vergangenheit betrifft. Einer, der die DDR immer lobt, aber die Freiheit jetzt in vollen Zügen genießt und seinen Müll unkontrolliert ins Internet stellen kann. Einer der sich und seinesgleichen als echten Bildungsbürger hinstellt. Da frage ich mich, was so eine Verarschung soll. Da werden nicht nur die Wessis verarscht, sondern vor allem die Ossis.

 

Einer, der mit aller Macht versucht, Wanda und ihre HP, wo er ja seinen Schwachsinn auch zum Besten gegeben hat, überall schlecht macht, siehe wie bei Kroiß. Und nun springt Gerd auch noch auf diesen Zug auf. Putzig, gell?

 

Was soll ich von solchen Zeitgenossen denn halten? Brot kann wenigstens schimmeln, aber was können solche Leute wie Nietzschmann? Für mich ist das das Gesocks und der Pöbel. Zusammen mit den linken Politikern gaukeln die mir eine Welt vor, die es niemals gab und gibt. Ist damit Ihre Frage, Herr Neumann, beantwortet?

 

Auch ich kann, wie Sie es für sich schrieben, mir nur ein Leben in Deutschland vorstellen. Ein Deutschland mit all seinen guten und auch schlechten Seiten. So hat jeder etwas zum Loben und Meckern.

 

Mit freundlichen Grüßen, Melanie

Walter Neumann

(Montag, 22. September 2014 18:28)

Sehr geehrte Christa,

 

Es gibt weis Gott andere Themen, die wichtiger sind. Trotzdem ist es hier wichtig, für klare Grenzen zu sorgen, was geht und was nicht geht. Und für Klarheit zu sorgen, wer welche Grenzen zieht und wer sich nicht daran stört. Da es sie nicht störte, habe ich ihnen ausführlich geantwortet und meine Sichtweise dargelegt.

 

Gerd Dietrichs Beiträge kann ich nicht als Pamphlet bewerten. Er hat sich dezidiert mit Vorwürfen von Melanie HH und Heiner Klein auseinandergesetzt und seine Meinung dazu ausgeführt. Manchmal auch mit entsprechenden Seitenhieben, die er aber auch selber einstecken durfte. Da wurde sich gegenseitig nichts geschenkt. Wenn sie nun darin ein Pamphlet entdecken, dann kann ich es nur dem zuschreiben, dass sie alles was nicht ihrer Meinung entspricht, ein Pamphlet sei! Das Einzige, was den Namen Pamphlet erfüllt, hat hier Heiner Klein beigesteuert.

 

Warum ich das über den Kotzbrocken geschrieben habe, fragen Sie? Weil ich mich über diesen langen Teil wirklich geärgert habe, dass Heiner Klein dies in Bezug auf Gerd Dietrich in den Blog einstellt! Da ist meiner Meinung nach dann auch mal eine Retourkutsche nötig, damit er sieht, wie sich so etwas anfühlt beim Lesen! Es ist zwar eine Unterstellung, zugegeben, aber diese brauchte ich nicht von sehr weit herholen, bei seiner Vorlage!

 

Meine Antwort auf Ihre und Wandas Zuschriften betrachte ich nicht als Pamphlet, sondern als Erklärung, warum ich Heiner Klein Betrag als Pamphlet sehe! Eine Betrachtung über solch ein Machwerk kann doch nicht auch solch ein Machwerk sein, wo kämen wir denn dann mit unseren Gegenantworten hin? Jemand stellt ein Pamphlet in den Raum und wer darauf hinweist und dies anprangert, schreibt damit selber ein Pamphlet? Schöne neue Welt, die sie sich da denken!

 

Wie der Name schon sagt, ist es ein paradoxer Blog. Wenn sie ihn nicht mögen, sie werden nicht dort hingetragen! Jeder nach seiner Fasson! Aber wenn dies hier im Blog von Wanda so weiter geht, dürfen sie sich auch nur noch gegenseitig auf die Schultern klopfen, weil Andersdenkende vergrault werden! Gerade Heiner Klein geht mit seiner Wortwahl nicht sehr rücksichtsvoll gegenüber anderen Meinungen um! Die Auseinandersetzungen um den Begriff "Gutmensch" vom Frühjahr dieses Jahres sind mir noch sehr in Erinnerung.

 

Über die Beiträge der Foristin Gertrud hatte ich auch meine Meinung kundgetan und sie mehrfach aufgemuntert weiter zu schreiben, aber dabei zu versuchen, sich gewissen Personen gegenüber doch nicht mehr so angreifbar zu machen, wie sie es mit ihren vielfach gleichen Sätzen getan hat. Wenn man seinen eigenen Schreibstil, seine eigene Meinung hat und dieses Beibehalten will, braucht man eine gewisse Widerstandskraft, wie etwa Forist Ernst! Mit der Foristin Marie habe ich bezüglich Gertrud seinerzeit einen schriftlichen Disput gehabt. Dort habe ich mich auch eingemischt. Allerdings ist dort die Möglichkeit zu Antworten leider moderiert!

 

Dass Herr Putin das Geld rechtmäßig erworben habe, steht bei mir nirgendwo! Es steht nur da, dass ich es erstmals von Melanie HH las und den Wahrheitsgehalt nicht beurteilen kann, es aber für den Konflikt über die Ukraine nicht maßgeblich ist! Um dies einmal festzustellen: Ich kann es mir nicht vorstellen, dass ein Politiker, egal in welchem Land, durch seine politische Arbeit zum Milliardär werden kann! Zumindest dann nicht, wenn er nur Politik macht und nichts Anderes.

 

Leider gibt es aber davon genügend Politiker, auch aus den USA, die es bis zum Milliardär schafften! Für mich sind dies alles keine Politiker, sondern Geschäftemacher, welche die Politik benutzen, um eigene Vorteile zu erreichen. Aber ob ich die ablehne oder nicht, ist genau so egal, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt. Wenn aber hier in Deutschland Politiker sich bereichern, dann kann ich zumindest meine Meinung dazu öffentlich machen!

 

Über Putin oder Obama usw. kann ich Schreiben, mich mit Anderen austauschen, gegen einen deutschen Politiker aber kann ich Anschreiben, weil ich und er/sie Deutsche sind! Da liegt für mich ein großer Unterschied. Über Ausländer kann ich reden, über Innländer kann ich urteilen!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Neumann

Christa

(Montag, 22. September 2014 15:58)

„Mein Gott, Walter“.....Neumann,

 

kann ich da nur sagen.

 

Eigentlich gibt es wichtigere Themen, als sich tagelang über Befindlichkeiten zu streiten, aber eine Antwort möchte ich Ihnen trotzdem noch geben.

 

Wenn Sie sich wenigstens dazu hätten durchringen können, auch Herrn Dietrichs Fünfteiler als Pamphlet zu bezeichnen, hätte ich Ihnen ja noch einigermaßen zustimmen können.

Können Sie mir sagen, wer sich die Mühe hätte machen sollen, alle dort aufgelisteten Thesen, mit denen er Melanie „erschlagen“ wollte, auf ihren Wahrheitsgehalt zu untersuchen und zu diskutieren?

 

Meinetwegen haben beide ein Pamphlet geschrieben, wo ist Ihr Problem und warum müssen Sie das mit einem weiteren Pamphlet beantworten, das nur beweist, dass Sie sich in Ihre Meinung noch mehr hineingesteigert haben? So hatte ich das mit dem „nochmals überdenken“ nicht gemeint.

 

Außerdem schrieben Sie so süffisant am 18.9. an Herrn Klein: „Da sie sich selber mit dem "Kotzbrocken" so gut auskennen und wohl schon beschäftigt haben, kommt mir der Verdacht, dass ihnen selber dieser schon mal zugeschrieben wurde?“

Wenn Sie sich so lang und breit über persönliche Auseinandersetzungen echauffieren, warum begeben Sie sich dann selbst auf das von Ihnen kritisierte Niveau?

 

Wenn man sich an politischen Diskussionen wie hier oder in anderen Internetforen beteiligt, dann muss man damit rechnen, auch mal scharf angegriffen zu werden. Das ist allerdings nicht alternativlos, denn man kann auch einen eigenen Blog betreiben, wo nur die eigenen Meinungen und die von Gleichgesinnten und Schulterklopfern vorkommen, da erspart man sich Auseinandersetzungen und kann ungehindert alles verbreiten, was der eigenen Meinung entspricht. Sie können meinetwegen gern einen solchen Blog (oder wie sich dieses paradoxe Dingens nennt) besuchen und loben, aber mein Geschmack ist das nicht. Und Sie müssen auch nicht befürchten, dort Leute mit meinem Geschmack zu treffen.

 

Wanda hat ein anderes Konzept, da sind verschiedene, auch gegensätzliche Meinungen willkommen. Auch ich habe mit ihr schon Meinungsverschiedenheiten ausgetragen, ohne dass es eskaliert ist. Vielleicht aber nur deshalb, weil wir keine Alphatiere sind.

 

Erstaunt war ich darüber, wie locker Sie die Geschichte mit den 40 Mrd. Dollar Putins sehen. Sicher ist das alles rechtmäßig erworbenes Geld, nicht wahr? Im Gegensatz zu der „Korruption“ eines deutschen BP, der sich einen Privatkredit für sein Haus von einem langjährigen Freund geben ließ. Die „Geradlinigkeit“ Ihrer Meinungsbildung ist wirklich erstaunlich! Ist das auch auf Ihre häufigen Besuche in einem bestimmten Blog zurückzuführen?

 

Wenn Sie Beleidigungen und Herabwürdigungen nur an bestimmten Schimpfworten erkennen, dann haben Sie wohl auch nicht bemerkt, wie z.B. mit Foristin Gertrud seitens einer bestimmten Foristin bei GJ umgegangen wurde? Wo blieb da Ihre Einmischung?

Und das mit der „Unmenschenecke“ bezog sich nicht auf Beiträge hier, sondern in den öffentlichen Foren.

 

Nun ist es aber genug, von meiner Seite zu diesem Thema.

 

Mit freundlichen Grüßen

Christa

Melanie HH

(Sonntag, 21. September 2014 16:30)

Hallo liebe Christa,

 

erst einmal möchte ich mich für Dein Lob bedanken, was ich gerne zurückgebe.

 

Ja. Ja, der böse Sarrazin, der hat den Gutmenschen gar nicht gefallen. Hat er doch was gesagt, was in deren Welt ja nicht vorkommen darf und was ja auch überhaupt nicht stimmt. Ich habe es noch heute in meinen Ohren, wie sich “empört“ wurde. Schön, dass ich diese Erinnerung nicht alleine habe. Wie hieß sein Buch damals noch? “Deutschland schafft sich ab“. Weißt Du, ich glaube das mittlerweile auch. Was die selbsternannten Bildungsbürger, Hochbegabten, oder wie Du sie nennst, Klugscheißer, so von sich geben, ist doch nicht mehr normal. Ich sehe es schon fast als eine Krankheit an, immer alles schlecht zu reden und sich auch über die Medien zu echauffieren.

 

Einige Deiner Landsleute können das ja sehr gut, vor allem aus dem Raum Leipzig. Dazu gibt es auch Wessis, die es so sehen und weißt Du, was ich den allen wünsche? Das die Mauer wieder gebaut wird und zwar noch zwei Meter höher. Dann haben sie ihr gelobtes Land zurück. Dann können die sich ja richtig austoben, ordentlich auf die Tasten hauen und auf den Straßen brüllen, frei von der Leber weg sagen, was ihnen nicht gefällt.

 

Ganz ehrlich, ich schäme mich für solche Menschen. Für mich sind die nicht ein Deut besser, als die, den Holocaust verleugnen. Was sind da die paar Mauertoten? Der Deutsche beginnt erst ab der Million an zu rechnen. So auch bei den IS-Opfern. Die finden in ihrem Aufschrei gegen Unterdrückung keine Erwähnung. Aber der Protest gegen die IS ist echt massiv. In Hamburg ist es Hipp, mit einem T-Shirt mit „I’m Muslim, not terrorist!“rumzulaufen. Das wird die IS aber wahnsinnig beeindrucken.

 

Christa, ich kann mich da auch noch sehr gut daran erinnern, wie man Dich beschimpfte, Du würdest für Krieg sein. Ja, ja, Dummheit hat viele Namen.

 

Heute soll ja in Moskau eine Friedensdemo stattfinden. Die Moskauer Gefängnisse sind bestimmt wieder so leer, dass für Nachschub gesorgt werden muss. Der russische Winter steht ja vor der Tür. Der Superdemokrat Putin sorgt sich eben um jeden seiner Untertanen. Und diese Fürsorge ist seinen Lohn eben wert. Da läppern sich 40 Milliarden ganz schnell zusammen.

 

In den letzten Tagen erzählte mir jemand einen Witz.

 

Putin und Merkel auf einer Dinnerparty. Merkel geht zu Putin und sagt ihm: "Es gibt viele Arten, Geld zu verdienen, aber nur eine ehrliche!"

Darauf Putin: "Und die wäre?"

Merkel: "Wusst ich’s doch, dass Sie die nicht kennen!"

 

So wundert es mich nicht, dass Gerd mir keine Antwort geben kann.

 

In diesem Sinne, liebe Christa, viele Grüße, Melanie

Walter Neumann

(Sonntag, 21. September 2014 16:18)

Hallo Zusammen

 

Teil I

Die Beiträge von Gerd Dietrich, besonders der in 5 Teilen, bezieht sich auf seine Meinung zu seinen dort aufgeführten Themen. Dies ist zumindest meine Lesart dazu. Dagegen setzten Melanie HH, Christa und auch Heiner Klein ihre Meinung. Nicht immer wurden gleiche Themen miteinander verglichen bzw. ausgetauscht, was dann auch gegenseitig angemahnt wurde. Soweit so gut. Ausrutscher gab es zwar einige, weil dort nicht die Themen im Vordergrund standen, sondern ausgetauschte "Persönlichkeiten"!

 

Abweichend davon ist das in meinem Beitrag vom 18.09.2014 schon angeführte Schreiben von Heiner Klein vom 17.09.2014 anzusehen. Darin bezeichnet er die Schreiben von Gerd Dietrich als Pamphlet, scheinbar ohne zu merken, dass nur sein an Gerd Dietrich gerichtetes Schreiben wirklich ein Pamphlet ist.

 

Aufgreifen und verdeutlichen will ich dies deshalb, weil Wanda meinte, Heiner Klein bräuchte sich seines Schreibens wegen nicht zu entschuldigen, weil ich den Schuldigen schon vorher ausgemacht hätte. Nein, vor diesem Schreiben hatte ich Heiner Klein nicht als Schuldigen ausgemacht und seine sonstigen Argumente, als seine Meinung interpretiert. Abweichend davon ist sein Schreiben vom 17.09.2014 jedoch nichts anderes als ein Pamphlet!

 

Dazu eine Begriffserklärung aus Wikipedia:

 

"Ein Pamphlet oder eine Schmähschrift ist eine Schrift, in der sich jemand engagiert, überspitzt und polemisch zu einem wissenschaftlichen, religiösen oder politischen Thema äußert. Die sachliche Argumentation tritt dabei in den Hintergrund; die leidenschaftliche Parteinahme gegen eine Sache hingegen überwiegt bei der Argumentation. Die Herabsetzung einer anderen Person wird dabei billigend in Kauf genommen oder ist sogar das eigentliche Ziel des Pamphlets. Diesem Ziel werden Argumentation, Sprachstil und besonders die rhetorische Ausgestaltung untergeordnet: der Herabsetzung des Gegners dienen etwa Verkleinerungsformen oder Tiermetaphern. Dennoch ist die Bezeichnung ‚Pamphlet‘ ursprünglich wertneutral als Bezeichnung eines Genres der politisch-religiösen Streitschriften gemeint."

 

Was ist die Frage Heiner Klein danach, dass man eine abgegebene Meinung als sich geoutet betrachtet? Dies ist doch eine Herabsetzung einer Person, weil deren Meinung nicht der eigenen entspricht!

 

Was ist die Bezeichnung, dass ein Beitrag ein so niedriges Niveau hat, dass er noch nicht einmal einem Kindergarten gerecht würde? Dies ist eine Herabsetzung einer Person, weil die Meinung nicht der eigenen entspricht und Ziel des Pamphlets!

 

Was ist dieses Pamphlet für eine Art von Schrift, wenn es nicht "Wutschnaubend und "ärgerlich" verfasst wurde?

 

Was bedeutet es, wenn man von einem Schreiber behauptet, dass er sich "Auskotzt" und von sich meint, dass er große Töne spuckt und ein großer Brocken sei, wenn dies nirgendwo als solches auftaucht und nirgendwo Gerd Dietrich dies über sich durchblicken lässt? Hier ist das Ziel ersichtlich in seiner Argumentation, Sprachstil und der rhetorischen Ausgestaltung, den "Gegner" (warum ist Gerd Dietrich ein Gegner?), herabzusetzen!

 

Als was ist dieser Absatz anders zu bezeichnen, als ein Teil eines Pamphletes?:

"Oder sollte ich stattdessen besser Nihilist, Misanthrop oder Griesgram sagen? Nun, das können Sie sich aussuchen, denn man wird nicht zu einem Kotzbrocken, wenn man schon einer ist."

Das geht weit über eine leidenschaftliche Parteinahme hinaus! Das ist beleidigend und auch als solches jedem Leser klar erkennbar, wenn er nicht personenbezogen Partei ergreift!

 

Über das Pamphletteil: "Der Kotzbrocken" braucht man sich ja nun keinerlei Gedanken mehr zu verschwenden! Wer das nicht als Pamphlet erkennt und nicht erkennen will, dem ist nicht mehr zu helfen! Mir ist bisher eine solche Sauerei noch nicht untergekommen!

 

Daher auch mein vorheriges moderates Schreiben, weil ich es so verstehen wollte, dass so etwas nur aus Verärgerung geschrieben wird und bei nochmaliger Betrachtung man dies bereit ist zurückzunehmen. Da wundert mich doch sehr, dass Heiner Klein bisher nicht darauf einging und Sie Wanda und auch Christa dies nicht als Pamphlet betrachten und meinen, dies bräuchte nicht entschuldigt zu werden. Daher habe ich es als notwendig erachtet, meine dezidierte Betrachtung mit dem Schreiben von Heiner Klein darzustellen!

Walter Neumann

(Sonntag, 21. September 2014 16:17)

Teil II

Die Grenze, welche Sie Wanda, Heiner Klein zubilligten gegenüber Gerd Dietrich mit diesem Pamphlet zu ziehen, kann ich also nicht nachvollziehen. Nicht, weil ich seine Beiträge auf seiner Homepage für richtig halte, aber ich halte sie für legitim, diese darzustellen. Es ist eine Meinung, welche sonst von deutschen Medien selten propagiert werden und daher in eigene Betrachtungen durchaus mit einbezogen werden können/sollten, je nach gustus!

 

Aus dieser, meiner Sicht heraus, fand ich keine Grenze von Gerd Dietrich gegenüber Heiner Klein überschritten. Dabei habe ich mich leider der Mühe unterziehen müssen, hier nochmals alle Beiträge seit 23.08.2014 nachzulesen, was ich mir eigentlich ersparen wollte, aber sei's drum!

 

Für eine neutrale Sachdarstellung kann Gerd Dietrich nicht herangezogen werden, dies gibt er auch nicht vor. Er zeigt seine Meinung genau so offen, wie Heiner Klein, Melanie HH oder Christ die Ihre! Dass er eine eigene Homepage hat und jede Menge der Artikel einstellt, die er für richtig erachtet, ist sein gutes Recht. Wenn man seiner Meinung ist oder auch nicht, da hat jeder Artikel eine Kommentarfunktion, wo man die eigene Meinung reinbringen kann, was ich verschiedentlich mache!

 

Wenn Christa meint, ich sei gesinnungskonform mit Gert Dietrich, muss ich dies verneinen. Ich kritisiere sehr viel und ausgiebig, was unsere Politiker "sich leisten". Auch und vor allen Dingen, was die USA am politischem Geschehen beitragen. Dies missfällt mir in vielen Dingen. Davon abgesehen bin ich mit der russischen Politik und Lebensweise keineswegs einverstanden. Wenn ich wählen müsste, im Osten oder im Westen zu leben, wäre meine Entscheidung eindeutig ohne zu zweifeln, der Westen und da ganz bestimmt Deutschland und nirgendwo anders!

 

Das bedeutet aber nicht, dass ich blauäugig übersehe, was der Westen, sprich die Politiker und die Finanziers, mit ihrer Macht machen, ja sie auch bereit sind, diese zu missbrauchen! Gerade weil ich in Deutschland lebe und gerne lebe, möchte ich den Anspruch, welcher hier hochgehalten wird, die Menschlichkeit, das Miteinander, die Rücksichtnahme (auch auf Minderheiten), die demokratischen Entscheidungen usw., auch erlebt wissen und nicht, das notwendige Entscheidungen alternativlos genannt werden und an nicht demokratische Institutionen weiter delegiert werden, welche einer demokratischen Kontrolle verschlossen bleiben. Ich möchte nicht, dass Konflikte damit heraufbeschworen werden, dass Waffen produziert und in aller Herren Länder geliefert werden und dann irgendwann Soldaten eingesetzt werden müssen, damit diejenigen, welche damit Krieg führen, wieder "eingefangen" werden können. Ich möchte nicht, dass durch die USA, NATO und die EU Russland so bedrängt wird, dass es sich quasi "auf die Hinterbeine" stellt, weil es meint, sich zur Wehr setzen zu müssen. Diplomatisches Geschick sieht anders aus!

 

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, auch Stimmen der russischen Seite zu hören und zu lesen. Ist zumindest meine Meinung. Wer meint dies sei nicht notwendig, beachtet nicht, dass Kriege nicht nur deshalb geführt wurden, weil es machtlüsterne Anführer gab, sondern auch deshalb, weil im "vermeintlichen" Gegner immer der Schuldige für die Auseinandersetzung feststand und die Argumente dieses Gegners bewusst nicht in Überlegungen mit einbezogen wurden, weil dann ja der Konflikt wahrscheinlich nicht stattgefunden hätte! Versetze dich in die Lage des Anderen, ist immer hilfreich!

 

Ob Herr Putin ein Vermögen von 40 Milliarden Dollar besitzt, entzieht sich meiner Kenntnis. Im Schreiben von Melanie HH las ich davon erstmals. Aber das es möglich ist bei den politischen Verhältnissen in Russland, haben ja die Milliarden schweren Oligarchen gezeigt. Nur ändert dies nichts an der westlichen Politik gegenüber/mit Russland. Ob Putin 1 oder 40 Milliarden hat, ist für seine politische Einstellung bestimmt nicht gravierend.

Walter Neumann

(Sonntag, 21. September 2014 16:16)

Teil III

Wenn sie Christa meinen, die AfD wäre nicht ganz rechts außen, habe sie damit recht, weil es noch weiter rechts außenstehende Gruppierungen gibt. Aber die AfD ist sicherlich in Teilen "bräunlich" angehaucht (so auch die heutige Aussage im Presseclub). Natürlich ist sie auch ein Sammelbecken vieler anderweitig Unzufriedener. Ob Gerd Dietrich dort seine "Heimat" findet, würde ich aber bezweifeln.

 

Wenn sie meinen, meine Kritik wegen dem (linken, haben sie vergessen) Gesocks wäre einseitig, aber jeder Forist könne sich ja selber entsprechend einschätzen, dann ist dies ja geradezu ein gewollter Zynismus! Warum?

 

Weil man dabei raten darf, welche Personen bzw. Personenkreise mit dem "linken Gesocks" bezeichnet/gemeint werden und ob man selber wegen seiner eigenen Meinungsäußerung damit vom "linken Gesocks" Schreiber auch als solchen tituliert wird!

 

Wer sich dann gegen diese Bezeichnung verwahrt, da heißt es nachher, dass es damit ja den Richtigen getroffen hat. Wer sich nicht dagegen verwahrt, weis aber nicht, ob er vom Schreiber nicht doch dem "linken Gesocks" zugerechnet und beleidigt wird.

 

Das ist ein zynisches Denken frei nach dem Motto, wer sich meldet, dem passt der Schuh, wer sich nicht meldet, dem kann trotzdem der Schuh angezogen worden sein! Das von ihnen in den Foren angesprochene weinerliche verhalten dazu wird von manchen daher kommen, weil sie nicht wissen, ob sie selber damit tituliert wurde oder eben nicht, weil man nicht zum "linken Gesocks" gezählt werden möchte! Aber Schimpfworte sind wohlfeil und können überall angebracht werden und der beschimpfte hat bei solch allgemeinen Äußerungen keine Handhabe, sich zu wehren. Zynismus!

 

Machen wir uns nichts vor, wenn jemand als Gesocks oder Pöbel bezeichnet wird, ist dies eine Beleidigung!

 

In den vorgenannten Schreiben habe ich keine persönlichen Angriffe gelesen, Meinungsäußerungen ja, den Vorwurf der Unmenschenecke auch nicht. Wenn sie prognostizieren, in dümmlicher und altjüngferlicher Art würde subtil unterstellt, sie wünschten sich Krieg, ist mir auch dies nicht aufgefallen. Es kann nur an der Interpretation von Aussagen liegen, die entsprechend eingestuft werden. Es ist meist nicht meine Art, in Aussagen etwas hinein- oder herauszuinterpretieren, sondern die Worte so zu nehmen, wie sie geschrieben sind. Das fällt beim "linken Gesocks" zugegebener Maßen leicht.

 

Mit den zwei Führungspersönlichkeiten habe ich ein Problem bei der Betrachtung, ob sie gut oder weniger gut oder schlecht für unser Land sind. Das aber sind nicht die einzigen Politiker aus dem Osten, obwohl es darauf nicht ankäme, würden sie nicht eine neue Art von Gesinnung in die Politik hineinbringen, welche sich meiner Meinung nach dadurch auszeichnet, dass immer mehr alternativlos ist und in Gremien verschoben wird, welche nicht mehr mit dem Anfang von Demokratie überprüft/überwacht werden können, den wir bisher erst erkämpft haben!

 

Dazu gehört auch die Behandlung des ganzen Spionagethemas von Stillschweigen bis herunterspielen. Ich befürchte, wer als Politik so handelt, wie hier von den Verantwortlichen gehandelt wird, das da vieles unter "den Tisch gekehrt" wird und die Öffentlichkeit scheut, weil man selber mit beim Ausspionieren dabei ist bzw. dabei sein will! Und das lässt mich daran denken," was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr".

 

Das ist für mich eine Sicherheit, dass DDR-Bürger, die sich mit diesem System identifizierten, diese Denkweise bis heute nicht abgelegt haben im Gegensatz zu denen, welche unter diesem System leben mussten. So habe ich die Worte von Wanda verstanden, vielleicht auch deshalb, weil ich dies schon länger selber so dachte. Aber vielleicht ist dies auch eine falsche Interpretation von mir. Sie sehen, wie schnell man selber interpretiert, nicht wissend ob richtig oder falsch, weshalb ich es lieber vermeide.

 

Nun habe ich versucht, nochmals alles zu überdenken und meine Gedanken hier veröffentlicht. Ob und was passend ist oder nicht, werde ich wohl zu hören bekommen, vielleicht.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Neumann

Christa

(Samstag, 20. September 2014 21:43)

Hallo Herr Neumann,

 

wenn Sie die AfD als Partei ganz rechts außen sehen, dann sind Sie wohl auf die Medien hereingefallen. Diese Partei ist viel eher ein Sammelbecken für Berufsquerulanten aus allen politischen Richtungen. Und wie man hören kann, sind auch Putinversteher darunter.

Heiner Kleins Einschätzung deckt sich mit meiner, nicht erst seit ich es von ihm gelesen habe.

 

Auch Ihre Kritik an Melanie wegen dem „Gesocks“ ist wieder einseitig.

Sie hat nie einen Foristen persönlich so genannt, jeder kann selbst einschätzen, ob er sich angesprochen fühlen muss.

Die Kritik kommt regelmäßig, meist weinerlich, auch in den Foren. Oft wohl auch in der Hoffnung, dass man dem Kritisierenden bescheinigt, nicht gemeint zu sein.

 

Wo bleibt Ihre Einmischung und Kritik, wenn Foristen persönlich angegriffen und in die Unmenschenecke gestellt werden, weil sie die Ansichten der Linken allgemein und besonders bezüglich der Terrorbekämpfung nicht teilen? Wenn ihnen in dümmlicher und altjüngferlicher Art mehr oder weniger subtil unterstellt wird, sie wünschten sich einen Krieg? Merken Sie eigentlich, wie beleidigend das ist? Oder merken Sie es nicht, weil Sie genau so denken?

 

Dass einige Wessis ihre ein bis zwei Probleme damit haben, weil zwei Ostdeutsche jetzt die höchsten Staatsämter bekleiden, kann ich sogar verstehen. Vielleicht wollte gerade aus diesem Grunde Frau Merkel nicht, dass Herr Gauck BP wird? Schon mal darüber nachgedacht? Oder ist das zu simpel?

Wie Sie den von Wanda erwähnten geänderten Sprachgebrauch auf Merkel und Gauck zurückführen, ist mir schleierhaft. Da haben Sie wohl wieder etwas völlig falsch verstanden.

 

In diesem Sinne möchte ich das, was Sie Herrn Klein empfohlen haben, auch Ihnen empfehlen. Nämlich nochmals überdenken.

 

Mit freundlichen Grüßen

Christa

Christa

(Samstag, 20. September 2014 21:16)

Liebe Wanda,

 

Herrn Neumanns Beitrag als Schlichtungsversuch zu loben, ist sehr höflich von Ihnen in Ihrer Eigenschaft als Betreiberin dieser HP.

Aus meiner Sicht und nicht ganz Unbeteiligte ist der Beitrag allerdings eine einseitige Parteinahme für einen gesinnungskonformen Diskussionsteilnehmer, wie schon in anderen Fällen zuvor.

 

Wie Sie, Wanda, feststellten und Jeder hier auf dieser HP verfolgen kann, kam es zur Eskalation zwischen den Herren Klein und Dietrich letztlich durch den Beitrag von Melanie, die mit recherchierten Argumenten aufwarten konnte, die allerdings offensichtlich Herrn Dietrich nicht angenehm waren, von ihm nicht widerlegt werden konnten und umgehend als Unterstellungen abgetan wurden.

 

Anstatt inhaltlich auf Melanies Beitrag einzugehen, erfolgte von Herrn Dietrich ein Feuerwerk an größtenteils aus seiner Verblendung entstandenen Interpretationen von Ereignissen der neueren Geschichte, um von den unbequemen Themen wie in diesem Falle u.a. den von Melanie erwähnten 40 Mrd. Dollar Putins abzulenken. Diese Taktik ist auch in den öffentlichen Foren sehr verbreitet, wo es auf Grund der zeitlichen Begrenzung erst recht nicht möglich ist, für alle absichtlichen Falschdarstellungen Gegendarstellungen zu liefern.

 

Herrn Kleins Zustimmung zu Melanies Beitrag brachte dann Herrn Dietrich richtig auf die Palme. Dabei spielten auch vorangegangene politische Streitereien zwischen den beiden Herren eine Rolle, in denen Herr Klein bewiesen hat, dass er trotz seines hohen Alters noch geistig fit ist (im Gegensatz zu manch Anderem), nicht unbedingt ein Besserwisser ist, sondern so manches wohl auch wirklich besser weiß.

 

Und wenn dann noch ein „Greenhorn“ wie Melanie (sorry, liebe Melanie, aber ich fürchte, so werden wir von Herrn Dietrich eingestuft) es wagt, unbequeme Fakten zu nennen und unbequeme Fragen zu stellen, muss sich natürlich der „politisch gebildete Onkel Gerd“ opfern, um das „kleine dumme Mädchen“, das es ja nicht besser weiß, „aufzuklären“. Das waren meine ersten Gedanken zum 5-teiligen Pamphlet des Herrn Dietrich an Melanie.

 

So ähnlich muss es wohl auch Herr Klein empfunden haben und seine Einlassungen dazu waren zwar scharf formuliert, aber angemessen. Ich sehe genau wie Sie, Wanda, keinen Grund, warum Heiner Klein sich entschuldigen sollte. Wenn überhaupt, dann aber beide!

 

Wenn man wie hier schon bei Streitigkeiten zwischen zwei Personen unterschiedliche Einschätzungen zur Schuldfrage sieht, obwohl man alles noch nachlesen kann, wie kann man sich dann anmaßen, bei Auseinandersetzungen zwischen Staaten „gut und böse“ unterscheiden zu können? Nur weil man alles nach dem eigenen Feindbild beurteilt?

 

Nun habe ich meine Meinung geäußert und gehöre nicht mehr zur schweigenden Mehrheit.

 

Allen ein schönes Wochenende, Christa

Wanda

(Freitag, 19. September 2014 13:41)

Hallo Herr Neumann,

 

ich bedanke mich bei Ihnen für Ihre Wortmeldung, mit Ihrer Absicht, hier auf meiner HP schlichtend eingreifen zu wollen. Diese Ihre Absicht ist aller Ehren wert.

 

Ein jedweder Schlichtungsversuch ist aber bereits am Anfang zum Scheitern verurteilt, wenn man meint, den Schuldigen ausgemacht zu haben.

 

Wissen Sie Herr Neumann, ich gehe bei jedem Konflikt meistens (natürlich nicht immer, bin ja kein Übermensch) rational heran, indem ich ganz einfach sage, beide streitenden Parteien sind schuld. Natürlich, der eine mehr als der andere, aber unterm Strich habe beide Konfliktseiten schuld. Dies ist bei zwischenmenschlichen Beziehungen so bis hin zu Konflikten zwischen Staaten.

 

Zwei Beispiele. Zuerst ein privates.

 

Die mir angetanen Verletzungen und Schmerzen hätte ich verhindern können, wenn ich beizeiten die Reisleine gezogen und mich aus dieser Verbindung gelöst hätte. Anzeichen gab es zu Hauf. Im Nachgang lässt sich natürlich gut darüber schwadronieren. Aber es ist diese meine Erkenntnis schon wichtig, denn nur so ist man für künftige Konflikte sensibilisiert. Die Schuld des Prüglers wurde dort festgestellt, wo sie gut aufgehoben ist, beim Staatsanwalt.

 

Ein politisches Beispiel.

 

Nach dem Zerfall des Sozialismus haben der Westen und die USA in ihrer maßlosen Arroganz nichts ausgelassen, um ihr Weltbild durchzusetzen. Die nun schwache Seite, Russland, nutzte die Jahre, um sich dem entgegen zu stellen. Was dabei sich spiralenartig entwickelte, können wir vor unserer Haustür sehen. Die Schuld des Westens ist damit kurz ausgewiesen. Und die Schuld Russlands, als die andere Konfliktseite? Sie liegt eindeutig darin, dass dieser Staat nicht willens ist, den Konflikt zu lösen; er befeuert ihn sogar noch. Und warum? Weil in Russland die gleiche Gier innewohnt, wie es seinem Kontrahenten vorwirft.

 

Ich habe alle Nebengeräusche, wie Propaganda, gezielte Falschinformationen und anderes Säbelgerassel außen vor gelassen und dies mit Absicht, denn nur so, in seiner Nacktheit, können Konflikte zugeordnet werden.

 

Sie haben sicherlich nachvollziehen können, was ich damit sagen möchte, wenn ich sage, wie eingangs geschrieben, dass zu einem Konflikt immer zwei Seiten gehören, die, auch hier, immer Schuld haben; jeder seinen Anteil.

 

Deshalb ist es für mich unanständig zu verlangen, eine Seite habe sich zu entschuldigen. Wer an eine respektvolle Lösung interessiert ist, wird immer auf alle Seite zugehen. Wir, in diesem Falle Außenstehende, sind dafür da, beiden Seiten den Weg dafür zu ebnen.

 

Ich bin absichtlich nicht auf die auch hier auf meiner HP veranstalteten Nebengeräusche eingegangen. Sehen Sie sich die Zeitfolge der letzten Beiträge an, lesen Sie sie im Zusammenhang und Sie werden bei objektiver Betrachtungsweise zu ähnlichen Schlussfolgerungen kommen.

 

Es hat sich niemand zu entschuldigen, schon gar nicht der von Ihnen ausgemachte Schuldige Herr Klein. Warum bereiten Sie nicht beiden Seiten den Weg, den sie gehen können? So ein Weg beginnt immer mit einer Waffenniederlegung und nicht, wie hier aus Gründen eines angeblich beleidigten Selbstwertgefühls (wie in der Vorschule: ich habe, weil der hat, deshalb mache ich so weiter), weiter an den Wunden geleckt wird. Sehen Sie sich dazu einfach die entsprechende HP an.

 

Ich werde auch zukünftig Konflikte und deren Austragung zulassen. Nur durch Reibung ist eine Entwicklung gewährleistet. Eins werde ich mir aber verbeten, dass ich als Prellbock benutzt werde, um eigene Unzulänglichkeiten zu kompensieren.

 

Melanie, ich danke Dir für zwei hervorragende Beiträge, die bis dato einer Beantwortung harren, aber Ausgangspunkt eines Konflikt wurden. Nur ein Ausgangspunkt, die Gründe liegen ganz woanders. Möge jeder sie für sich ausmachen. In diesen Dank möchte ich Christa einbeziehen, deren Beitrag als Vorlage für meine darauffolgende Antwort war.

 

Herr Klein, auch Sie sind in meinem Dank einbezogen. Es gibt immer eine Grenze dessen, was man sich gefallen lassen muss. Sie haben diese Grenze deutlich gezogen. Das ist legitim und wird von mir stets zugelassen.

 

Gerd, wenn Du Grenzen nicht sehen kannst, musst Du eine Mauer bauen. Was aus diesen Mauern dann wird, haben wir alle vor 25 Jahren gesehen. Aber wenn Du es so willst, dann brauchst Du es so. So auch Deine Verwendung meines Namens Wanda zur Gründung Deiner Selbsthilfegruppe. Des Menschen Wille ist eben sein Himmelreich.

 

Dies, Herr Neumann, sind meine Gedanken. Nun sind ganz andere gefragt, besonders die wie immer schweigende Mehrheit. Ich frage mich nicht nur aus diesem Grunde, wo manche ihre Eier abgegeben haben. Aber irgendwann ist wieder Ostern, da hat ja jeder einen Anlass, seine zu suchen.

 

Wanda

Walter Neumann

(Donnerstag, 18. September 2014 12:52)

Sehr geehrter Heiner Klein, alias Löwenmaul.

 

Herrn Gerd Dietrich bezichtigen sie ein Pamphlet geschrieben zu haben und wollen nicht auf sein Niveau absinken, indem sie auf seine Gedanken eingehen.

 

Im Gegensatz zu ihrem Pamphlet, was man wirklich als solches bezeichnen kann und muss, welches sich als unterstes Niveau in einer Meinungsauseinandersetzung auszeichnet, weil es nur verletzen will und nicht auf eine andere Meinungsdarstellung eingeht, finde ich den von mir ihnen bisher zugeschriebenen Intellekt, für unwürdig.

 

Da sie sich selber mit dem "Kotzbrocken" so gut auskennen und wohl schon beschäftigt haben, kommt mir der Verdacht, dass ihnen selber dieser schon mal zugeschrieben wurde?

 

Wenn ich mich mit diesem Schreiben einmische, dann deshalb, weil ich solch eine Auseinandersetzung nicht für richtig, nicht sinnvoll und nicht wünschenswert erachte.

 

Dass Herr Dietrich ob ihres Alias-Namens Vergleiche zog, fand ich auch nicht angebracht. Aber dies war in einem 5 Beiträge langen Schreiben nur wenig, was nicht mit "Substanz" ausgefüllt war, sondern wo es persönlich wurde. Persönlich auch gegen Melanie, welche jedoch auch eine persönliche Note hereinbringt mit dem "linken Gesocks". Dabei darf man dann raten, welche Personen bzw. Personenkreise sie dem "linken Gesocks" zuordnet und ob man wegen einer eigenen Meinungsäußerung damit ebenfalls von ihr als so tituliert gedacht wird!

 

Übrigens sollte es dann auch "rechtes Gesocks" geben und bestimmt auch "mittiges Gesocks",

nur der Ausgewogenheit wegen! Vielleicht aber sollte man solche Begrifflichkeiten aus seinem Sprachschatz einfach streichen?

 

Wie ich hier in meinem Beitrag vom 25.8.14 schon mal dargestellt habe, finde ich die Beiträge von Herrn Dietrich auf seiner Homepage für gut. Schon allein deshalb, weil es damit möglich ist, zwei politische gegensätzliche Auffassungen zu lesen und damit sich selber besser ein eigenes Lagebild erschließen kann.

 

Wer für mehr Verständnis der russischen Seite wirbt, wird doch nicht so weit nach rechts Außen driften, dass er bei der AfD anheuern will? Welches Verständnis haben sie denn da, Herr Klein? Bitte nochmals überdenken!

 

Die von Wanda angesprochene Sprachänderung ist mir auch aufgefallen, aber ich habe sie mehr dem zugeordnet, dass wir nach dem Beitritt der DDR eine veränderte Führungsriege mittlerweile haben, eben eine DDR-lastige. Was man in jungen Jahren gelernt hat, ob gut oder schlecht, links oder rechts, bleibt doch irgendwie im Lebensgebrauch haften. Frau Merkel und Herr Gauck sind für mich beste Beispiele dafür.

 

Ansonsten würde ich es begrüßen, wenn sie Herr Klein, sich dazu durchringen könnten, ihr vorheriges Schreiben, als aus Verärgerung geschrieben und nicht gar so garstig gemeint zu haben, zurücknehmen. Mit dieser Hoffnung verbleibe ich

 

mit freundlichen Grüßen

 

Walter Neumann

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Mittwoch, 17. September 2014 20:48)

Guten Tag Herr Dietrich,

 

würde man Sie nicht kennen, könnte man sich inhaltlich mit Ihrem letzten Pamphlet auseinandersetzen, in dem Sie sich so despektierlich geoutet haben; Sie erwarten aber doch nicht allen Ernstes, dass es sich auch nur im Geringsten lohnen würde, einen Gedanken daran zu verschwenden.

 

Im Gegenteil, denn dann müsste ich mich auf solch ein niedriges Niveau begeben, dass noch nicht einmal einem Kindergarten gerecht würde. Und wenn Sie glauben, dass ich mich „wutschnaubend“ und äußerst „ärgerlich“ revanchieren würde, haben Sie. Pech gehabt.

 

Ich glaube, ich müsste mich eher darüber freuen, dass Sie sich endlich mal so richtig auskotzen konnten, denn immer dann, wenn jemand glaubt, ein großer Brocken zu sein, weil er große Töne spuckt, dann wird daraus meistens ein Kotzbrocken, weil keiner mehr zuhört bzw. liest. Denn mit diesem Pamphlet haben Sie Ihre Unsachlichkeit eindeutig unter Beweis gestellt.

 

Oder sollte ich stattdessen besser Nihilist, Misanthrop oder Griesgram sagen? Nun, das können Sie sich aussuchen, denn man wird nicht zu einem Kotzbrocken, wenn man schon einer ist.

 

Natürlich kann ich Ihre Verbittertheit nachvollziehen, aber damit ist doch nun wirklich keinem geholfen. Manche Menschen – Sie gehören scheinbar dazu – wissen gar nicht, wie gut es ihnen geht. Sie sind populistisch, ohne Hintergrund und Ideen. Gegen alles zu sein, das ist und war schon immer der einfachste Weg.

 

So lassen Sie mich zusammenfassen:

 

Der Kotzbrocken

 

Der Kotzbrocken ist eine Unterart der Spezies Mensch.

 

Geschlecht: männlich oder weiblich,

Aussehen: alltäglich, da erst zu erkennen, wenn er den Mund aufmacht.

Vermehrung: ungeschlechtlich, denn ein Kotzbrocken wird nicht geboren; erst im Laufe der Jahre teilt sich ein Kotzbrocken in viele kleine Kotzbrocken, die dann auswachsen können.

Prognose: ohne Selbsterkenntnis und Änderung seines Sozialverhaltens isoliert sich ein Kotzbrocken nach und nach von selbst.

 

Hintergrund:

 

Der Kotzbrocken regt über sein Verhalten den Speichelfluss seiner Mitmenschen an, was zu übersteigertem Reflux führt und oftmals in dem Auswurf von Speisen endet. Dieses Verhalten soll Opfer in die Lage versetzen, schneller flüchten oder kämpfen zu können, da die Verdauung unnötige Ressourcen des kybernetischen Systems Mensch bindet.

 

Deswegen, Gerd Dietrich, wird man nicht nur zum Kotzbrocken weil man Mist schreibt/redet, zum Kotzbrocken wird man, weil Andere diesen Mist nicht mehr schlucken wollen.

 

Übrigens: Hätte da noch einen Tipp für Sie, weil Sie es ja nicht in einen gut bezahlten Job im Bundeskanzleramt schafften, versuchen Sie es doch mal bei Prof. Lucke (AfD), der hat jetzt doch einen Posten als persönlichen Berater zu besetzen, den Sie bestimmt gut ausfüllen könnten. Das Parteiprogramm würde ja schon mal passen Aber Vorsicht: Mit Extremen sind die Deutschen nie gut gefahren – weder mit den rechten noch den linken.

 

„Herzlichst“ Heiner Klein alias Löwenmaul

 

P.S. Haben Sie es schon auf die Nominierungsliste für den „Kotzbrocken in Gold“ geschafft?

Wanda

(Mittwoch, 17. September 2014 16:46)

Hallo Christa,

 

ich bedanke mich für Ihre Wortmeldung hier. Es belustigt mich so wie Sie, die Lustigkeit schiebe ich Ihnen einfach unter, wie so mancher Dinge ausblendet, sogar umdreht werden, und das nur, um eine Meinung zu untermauern. Ich war gleich wieder zu Hause, als Sie den Vogel Wendehals aus seinem Bau aufscheuchten. Er trieb sich echt lange in anderen Gefilden herum.

 

Auch belustigt es mich, wie der in mein hinterste Stübchen geschobene Sprachgebrauch aus der sozialistischen DDR, von den selbsternannten Bildungsbürgern wieder salonfähig gemacht wird. Wie ich darauf gestoßen wurde? Bei ZDF info liefen heute, ganz sicher, weil wir im Vorfeld des Tages der deutschen Einheit sind, einige Dokumentationen über die 40 Jahre DDR.

 

Kennen Sie noch den Begriff „imperialistische Massenmedien“? Heute wurde er mir wieder aufs Brot geschmiert in einer in Ausschnitten zu sehenden Dokumentation der HA II der Staatssicherheit aus den Achtzigern. Und nun, 25 Jahre danach, werden derartige Begriffe wieder benutzt, vorrangig von Putinverstehern und Linkenverehrern. Gerne wird dann heutzutage, wie auch schon damals in der besagten Dokumentation, der Zusammenhang hergestellt, die imperialistischen Massenmedien dienen nur dem Zweck, einen 3. Weltkrieg vorzubereiten.

 

Diese Einschätzungen durch die Sicherheitsorgane der DDR und in allen sozialistischen meinungsfreiheitlichen Massenmedien propagiert, sind also heute wieder chic. Soll der imperialistisch verblendete Deutsche auf ein sozialistisches Deutschland unter der Diktatur der Linkspartei vorbereitet werden?

 

Hintergrund dieses Beitrages auf ZDF info waren Havemann und einige andere Totgeschwiegene.

 

Apropos, Havemann.

 

Wo ist eigentlich das Bildchen mit Merkel vor dem Havemannhaus im Internet abgeblieben? Kämpfte sie schon damals gegen die imperialistischen Massenmedien?

 

Sie sind aber nicht ladylike, wenn Sie den Wessis wünschen, einige Zeit in Russland zu leben. Dort ist es im Winter doch so kalt und mit der Versorgung steht es dort noch schlechter als zu DDR-Zeiten. Unsere Ossi-Stuben waren immer warm und gehungert hat auch keiner, es war bei uns doch nicht alles schlecht.

 

Dann gehen wir frohen Mutes mit dem Wessi, jetzt Neu-Ossi, in eine Kneipe, das Bier war ja herrlich günstig und Bockwurst gab es immer, und lassen ihn einen Witz über Honecker, Mielke und wie die alle hießen, erzählen. Hat der doch glatt übersehen, dass am Nachbartisch zugehört wurde. Oder vielleicht befeuerte ihn sogar die Aufmerksamkeit von nebenan. Da kann er dann die Meinungsfreiheit in einer hervorragend bewachten Stube genießen. Dort ist es trocken, warm und überwindig und als Zugabe gibt es auch noch was zu essen. So ist er vieler Sorgen ledig. Herz, was willst Du mehr?

 

Also, nicht so gemein sein und nach Russland verfrachten, Sie Böse Sie. Haben Sie auch bedacht, dass die Wessis in den seltensten Fällen russisch können? Die können sich in Russland nicht einmal ein Brot und Butter kaufen, geschweige andere Sachen.

 

Mein humanitärer Vorschlag: alle bleiben hier und bauen den Sozialismus auf. Da sind die gestraft genug. Keine Gewerkschaften, keine Streiks, keine Demos, eingeschränktes Internet. Wie hieß es noch so schön? „Wie wir heute arbeiten, werden wir morgen leben.“ Wann das Morgen kommt, wussten wir zwar nicht, aber arbeiten konnten wir, gelle? Auch diese schäbigen von den Imperialisten gegründeten NGOs gibt es nicht. Die halten nur vom Arbeiten und dem Aufbau des Sozialismus ab und haben doch nur die Vorbereitung des 3. Weltkrieges im Kopf. Womit ich wieder am Beginn meiner Worte an Sie angekommen bin.

 

Ihnen einen guten Tag. Wanda

Christa

(Mittwoch, 17. September 2014 00:59)

Liebe Melanie,

 

Du hast ein großes Lob für Deine Beiträge von mir verdient.

 

Besonders hervorheben möchte ich dabei, was Deine Erinnerung bezüglich des Umgangs mit T.Sarrazin betrifft, denn sie deckt sich mit meiner und ich war auch sehr erstaunt über die plötzliche Fürsprache von dieser Seite. Es gibt Menschen, die Andere bei einem unerwarteten Sinneswandel als Wendehälse bezeichnen.

 

In Fällen wie bei T. Sarrazin und wenn es um die Skandalberichterstattung über bürgerliche Politiker geht, wird die Glaubwürdigkeit unserer Mainstream-Medien vom Gesocks nicht angezweifelt. Da reichen Verdächtigungen aus, um einen wahren Shitstorm auszulösen und Beweise werden nicht gefordert. Keine Staatsgewalt zwingt die Bürger, sich daran zu beteiligen, alles geschieht freiwillig und mit großer Begeisterung.

 

Natürlich versuchen alle Medien, die Menschen zu beeinflussen, ganz besonders in Krisen- und Kriegszeiten. Alle Seiten berichten nach ihrer Wahrnehmung und nach ihren Interessen und die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

 

Wer sich aber hier so äußert, dass unsere Mainstream-Medien nur Lügen verbreiten würden, die Putinversteher dagegen nur die reine Wahrheit, und Repressalien gegen Journalisten und Publizisten im Westen mit denen in Russland vergleicht oder gar gleichsetzt, dem müssten nicht nur die Schuppen aus den noch verbliebenen Haaren fallen, sondern gleichzeitig noch mindestens eine lange Nase wachsen.

 

Ich weiß nicht, welche Gründe es für manche Wessis gibt, dieses System und seine Politiker so abgrundtief zu hassen und eine derartige Schwarz-Weiß-Malerei zu vollziehen, obwohl sie den größten Teil ihres Lebens in Frieden, Freiheit und Demokratie leben durften. Nach meiner Ansicht sollte das dringend therapiert werden. Eine sicher wirksame Therapie wäre, eine längere Zeit als normaler Bürger in Russland zu leben. Manchmal wünschte ich mir wirklich, man könnte sie dazu zwingen, denn freiwillig werden sie das nicht tun.

 

Und selbstverständlich müssen diese Klugscheißer, die zwar selbst keinen Plan haben (außer dem, dass alle außer ihnen und ihren Gleichgesinnten Versager sind) den christlichen Politikern und Bürgern erklären, wie sie sich als solche zu verhalten haben. Nämlich genau so feige wie die Pazifisten unter ihnen es gern hätten: die Verteidigung der westlichen Welt gegen Terror den Anderen überlassen, möglichst den Amis allein, um ihnen dann wie immer ausschließlich niedere Beweggründe zu unterstellen. Humanitäre Helfer ungeschützt in Kriegs- und Krisengebiete schicken und wenn sie dort ermordet werden, sie in Trauergottesdiensten mit salbungsvollen Worten bedenken und anschließend das nächste Himmelfahrtskommando losschicken. Und Verteidigung mit militärischen Mitteln als Kriegstreiberei bezeichnen!

 

Nicht besser sind die in den westlichen Ländern lebenden Muslime. Anstatt geschlossen mit uns gegen die zu kämpfen, die ihren Glauben in den Schmutz ziehen und uns bedrohen, haben sie nichts Wichtigeres zu tun, als bei jeder Gelegenheit über die Friedlichkeit des Islam zu schwadronieren und uns damit einzulullen.

 

Das ist nur ein kleiner Auszug aus den Problemen, die uns und die Welt derzeit bewegen und damit ist es eigentlich nur eine bedauerliche Randerscheinung, dass es Diskussionsteilnehmer gibt, die zur Herabwürdigung ihres Kontrahenten einige wenige Schreib- oder Stilfehler heranziehen und die in ihrer Arroganz nicht merken, dass sie sich damit nur selbst disqualifizieren.

Das kann man getrost unter Ulk verbuchen.

 

Viele Grüße, Christa

Melanie HH

(Dienstag, 16. September 2014 11:46)

Hallo werter Gerd, oder sollte ich besser sagen, Sie NICHT Frauenversteher.

 

Erst einmal möchte ich mich bei Ihnen für die ausführliche Antwort bedanken. Aber fünf Teile wären nun wirklich nicht nötig gewesen. Es sieht einfach so aus, als ob Sie sich rechtfertigen wollen und das haben Sie ja nun nicht nötig. Lieber Gerd, irgendwie kommt mir das alles so bekannt vor. Sie schreiben elend lang über Sachen, die ich weder behauptet noch geschrieben habe. Was interessiert mich ein Kissinger, oder ein Nikolaus Brender, den ich nicht kannte, na und? Geht davon die Welt unter? Ihre wohl, aber meine sicher nicht. Aber Danke für Ihre Mühe.

 

Sie beschweren sich, dass ich keine Quellenangabe gemacht habe. Aber für mich war es eindeutig, denn es ging ja hauptsächlich um Ihren Blog und den von youtube. Sie erinnern sich, der Bursche, der erst 21 Jahre ist? Von dort haben Sie doch auch die Beiträge bei sich veröffentlicht. Was soll also diese von Ihnen veranstaltete Verwirrung? Wo Sie aber völlig Recht haben, ist, dass ich es nicht erwähnt habe, woher die Quelle ist mit den russischen Medien stammt. Ich habe es von Wiki. Warum sollte ich was über die deutschen Medien schreiben? Das machen Sie doch. Und jeder kann sich seine Meinung drüber bilden. Also, unabhängig von Ihrer.

 

Sie schreiben, obwohl ich dies NIE erwähnt habe.: “ Haben Sie vergessen wie hier gegen Leute wie Thilo Sarrazin, Eva Herrmann, oder Günther Grass vorgegangen wird, nur weil sie einigen Leuten „unbequem“ wurden?

 

Ich habe es natürlich nicht vergessen, aber in meiner Erinnerung ist, dass gerade Leute wie Sie und das Gesocks sich über Sarrazin ausgelassen haben. Schon vergessen? Bestimmt, aber macht nichts. Das machen Sie ja andauernd.

 

Putzig (das ist meine Ausdrucksweise) finde ich auch, wie Sie beschönigen, was George Bush betrifft. (ehrlich, es ist oberpeinlich, dabbelju zu schreiben) Natürlich konnte er wissen, wen er “das“ zu verdanken hat, aber das scheint Ihre Vorstellungskraft zu übertreffen.

 

Sie schreiben: “ Da ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass Sie liebe Melanie, total verliebt in die Kanzlerin sind und sie anhimmeln, nehme ich an, dass es schon ein wenig Theater ist, was Sie uns vorspielen.“

 

Eine echt krasse Aussage. Also, um es mit Ihren Worten zu vergleichen, Sie machen kein Theater, Sie Putinversteher. Wie heißt denn Ihr Theaterstück? „Peter der Große“ und in der Hauptrolle Putin? Oder vielleicht „Rasputin“? Dann schreiben Sie mal schön daran. Aber beachten Sie, dass Ihr Theaterstück nicht zur Seifenoper wird. Aber mit Belanglosem hat jeder Schreiber schon immer gut Geld verdient. Geld stinkt bekanntlich nicht.

Melanie HH

(Dienstag, 16. September 2014 11:45)

Teil 2

 

Wer sind diejenigen, die einen besseren Job als Merkel machen können? Mehr als VIELE fällt Ihnen dazu nicht ein? Äußerst mager, finden Sie nicht auch? Oder haben Sie Angst vor der NSA, die ja bekanntlich überall mitliest und Sie dann im Auftrage der Merkel von der Straße einfängt? Nur Mut, Gerd, seien Sie ein Mann und machen Sie Ihre Favoriten doch öffentlich. Ich als Ihre Hofdame halte Ihnen auch das Händchen.

 

Einfach putzig (haben Sie sich jetzt mein Wort gemerkt?), wie Sie von den Milliarden Dollar Vermögen eines Putin ablenken. Woher hat er die denn nun?

 

Warum beziehen Sie sich auf einmal auf die deutschen Medien wie Bild und Spiegel? , Sie stehen doch ganz und gar nicht darauf, die lügen doch nur ihren amerikanischen Scheiß. Gucken Sie einmal hier rein. Petersburger Bote und http://www.kirchen.ch/g2w/index.php?option=com_content&view=article&id=81&Itemid=95 oder http://kurier.at/politik/ausland/russlands-rechtlose-soldaten/85.550.016 auch http://www.amnesty.de/2014/9/4/russische-ngo-als-auslaendischer-agent-diffamiert.

 

Gucken Sie auch einmal bei „Doschd“ vorbei. Vielleicht kann die Chefradakteurin des Internetkanals (der Fernsehkanal wurde ja schon vor Monaten abgeschaltet) „Doschd“ bald wieder schreiben, nachdem sie vor paar Tagen von Unbekannten zusammen geschlagen wurde.

 

Wenn Sie schon die Beispiele zum Beweis eines imperialistischen Terrors in Deutschland heranziehen, warum schreiben Sie nicht, wie linke Schlägertruppen ganze Wohnviertel in deutschen Großstädten terrorisieren? Passt wohl nicht in Ihr Linkenverständnis? Die halten ja nur ihre Reviere sauber, oder nicht? DDR im Miniformat.

 

Was will ich Ihnen mit diesen wenigen Beispielen sagen? Auch meine Eltern haben mir beigebracht, die Welt nicht so zu sehen, wie es einem am besten gefällt. Was dabei herauskommt, wenn man einseitig hier vorgeht, haben Sie hier wieder einmal gezeigt, ein Weltbild in Mono. Nein danke, ich leiste mir da schon das bessere Format in Ultra HD.

 

Zu Ihrem Beitrag an Heiner Klein muss ich nun wirklich nichts mehr sagen. Er spricht für sich selber. Wenn Sie bei mir jetzt Fehler suchen, antworte ich mit Ihren Worten: “ Sollten Sie in diesem Beitrag Rechtschreib-, Interpunktions- oder Grammatikfehler gefunden haben, so können Sie sie behalten.“ Deutsche Ordnung muss schon sein und wenn es die Rechtschreibung betrifft.

 

Melanie

Gerd Dietrich

(Sonntag, 14. September 2014 12:47)

Teil 1

Sehr geehrter Löwenmaul, Sie Frauenversteher,

 

an Ihnen ist ein Satiriker verloren gegangen. Nach welcher

Interpunktionsregel setzen Sie denn die Satzzeichen in Ihren Texten?

Nach dem Duden kann es nicht sein.

Aber heutzutage ist das kein Problem, hier wird Sie geholfen:

http://online-lernen.levrai.de/deutsch-uebungen/rechtschreibung_5_7/25_deutsch_ueben_satzzeichen/02a_uebungen_ausruf_anrede_komma.htm

Also viel Glück beim Nächstenmal.

 

Nun zu Ihrem Statement, wie immer „sachlich und frei von aller

Polemik.“

„Herr Dietrich bildet seine Meinung ja ausschließlich nach den DWN

u.a.!!“

1. Frage: „Woher wissen Sie das?“

2. Frage: „Was bedeutet ‚u.a‘ „?

 

Die „BLÖD“ müssen Sie ja sehr gut kennen.

3. Frage: „Zählen Sie sich zu deren Zielgruppe?“ Wie können Sie

sonst „vor allem die Blog-Beiträge...“ vergleichen - und -

verschwinden bei DWN die missliebigen Kommentare auch so schnell wie bei

„BLÖD“?

 

4. Frage: „Wie oft wurden DWN schon vom deutschen Presserat

gerügt?“

5. Frage: „Wie oft wurden „BLÖD“ schon vom deutschen Presserat

gerügt?“

6. Frage: „Wissen Sie wer „BLÖD“ gegründet hat?“ Recherchieren

Sie mal, dann verstehen hoffentlich auch Sie Einiges.

 

Aber das hätte ich nicht gedacht, dass Sie verblüfft sind, dass Herr

Dietrich „alles und jeden bemängelt, kritisiert und von seiner

Meinung zu überzeugen versucht, ohne jedoch in einem seiner Beiträge

auch nur annähernd einen Lösungsvorschlag zu präsentieren.“

 

Wenn Sie die die Beiträge des „Herrn Dietrich“ aufmerksam gelesen

hätten, sollten sogar Sie bemerkt haben, dass er in erster Linie nur

einseitige Beiträge, die „sachlich und frei von aller Polemik“ nach

Ihrem Verständnis sind, kritisiert, da ausser Ihnen niemand immer

wieder auf diesen Umstand hinweist und sich an Schreibern/innen so

abarbeitet wie Sie.

 

Jemanden von meiner Meinung überzeugen zu wollen, liegt mir ferner als

sonstwas, werter Herr Klein, ich schreibe sie, mehr nicht.

Auch Ihre Meinung interessiert mich nicht, solange Sie sie nur äußern.

Es interessiert mich aber schon, wenn Sie Anderen Ihre Meinung als

„einzige Wahheit“ verkünden und ihnen diese als Denkrichtung

vorgeben wollen.

Das liegt zwar im Interesse Ihrer Partei, die sich immer noch

heuchlerisch „christlich und demokratisch“ nennt, jetzt aber ganz

„unchristlich“ Kriegen um Rohstoffe zugestimmt hat. (genannt wird

das freilich anders) Aber da sind Sie bei mir an eine völlig falsche

Stelle geraten, zumal Sie sich als „ganz Schwatter“ geoutet haben.

 

Lösungsvorschläge? Werter Löwenmaul, wenn ich Lösungsvorschläge

für das ganze politische Dilemma hätte, wäre ich nicht hier vor

meinem Computer sondern säße, äußerst gut bezahlt, in irgendeinem

Büro des Bundeskanzleramtes.

Für ein „Stochern im Nebel“ wie es die „selbsternannte Elite“

im Augenblick nach US-Vorgaben mit diesen Sanktionen macht, würde ich

mich allerdings nicht hergeben, auch nicht für sehr viel Geld.

Nur um Putin zu schwächen und einen innerrussischen Aufstand zu

provozieren um den Posten mit einem US-Vasallen von Goldman Sachs

besetzen zu können, veranstalten sie das alles.

Sie brauchen dringend die Rohstoffe denn „Gods own Country, the Land

of the Free“ ist dem Untergang geweiht, so verschuldet wie es ist.

Gerd Dietrich

(Sonntag, 14. September 2014 12:46)

Teil 2

Herr Klein, ich habe überlegt, auf was sich Ihr Alias „Löwenmaul“

beziehen könnte. Ob auf die hübsche Blume oder das meist laut

grölende Organ der Raubkatze. (Vermeintlich „König der Tiere“) Ich

habe mich auf die zweite Möglichkeit festgelegt weil ich mir sagte:

„passt besser zu seinen Beiträgen“.

 

Dann habe ich mich gefragt: „Warum kommt mir dieses zwanghafte

Erwähnen von „sachlich“ in fast jedem Beitrag von ihm so bekannt

vor?“

Auf einmal fiel es mir wie „Schuppen aus den noch verbliebenen

Haaren“:

 

George dabbelju wurde nicht müde es zu wiederholen und Obama mach es

ebenso: jedesmal bevor die USA einem Land mit ihrer Armee die

„Demokratie nach US-Art“ reinbombt erklären sie : „We want

Peace, we want Freedom“.

Sehen Sie die Ähnlichkeit? Jetzt schreiben Sie aber nicht gleich:

„Herr Dietrich vergleicht mich mit einem US-Präsidenten“. Dazu sind

Sie doch eine Nummer zu „Klein“.

 

Sollten Sie in diesem Beitrag Rechtschreib-, Interpunktions- oder

Grammatikfehler gefunden haben, so können Sie sie behalten. Jetzt bin

ich aber gespannt auf Ihre Anwort, wünsche Ihnen und allen Lesern noch

einen schönen Sonntag.

Viele Grüße auch an Gertrud, die hier bestimmt noch mitliest.

Gerd Dietrich

---

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Samstag, 13. September 2014 22:07)

Liebe Melanie,

 

da hat's Ihnen aber jemand gegeben-:)!!!!

 

Hierzu etwas zu schreiben lohnt sich wirklich nicht, denn Herr Dietrich

bildet seine Meinung ja ausschließlich nach den DWN u.a.!!

 

Schauen Sie da mal rein und Sie glauben bei der BLÖD gelandet zu

sein,allerdings nur für Intelektuelle ( vor allem die

Blog-Beiträge...)

 

Sehr verblüffend allerdings ist, dass Herr Dietrich alles und jeden

bemängelt,kritisiert und von seiner Meinung zu überzeugen versucht,

ohne jedoch in einem seiner Beiträge auch nur annähernd einen

Lösungsvorschlag zu präsentieren.

 

Meckern kann jeder, vor allem so "ideologisch Vebrämte"!!

 

Meine Antwort auf seinen Beitrag vom 2.9.2014 wird er noch kriegen, doch

wegen Krankheit war ich einige Zeit außer Gefecht gesetzt!!

 

Nur weiter so, denn der Mensch ist mit nichts auf der Welt zufrieden,

ausgenommen mit seinem Verstand; je weniger er hat, desto zufriedener!!

 

Für heute liebe Grüße und noch ein schönes, zufriedenes Wochenende

Heiner Klein alias Löwenmaul

 

P.S. Vergangenheit ist Geschichte, Gegenwart ist ein Geheimnis und

Zukunft ist ein Geschenk!!

Wanda

(Samstag, 13. September 2014 21:59)

Liebe Melanie, lieber Gerd,

 

habe leider erst eine „Mahnung“ von Dir, Gerd, erhalten müssen, um festzustellen, dass ich es vergaß, Teil 5 freizuschalten. Ist nun alles erledigt. Asche auf mein Haupt.

 

 

Einen schönen Abend. Wanda

Gerd Dietrich

(Samstag, 13. September 2014 17:27)

Teil 1

Liebe Melanie,

 

zuerst wollte ich auf Ihren Beitrag, der nur so von Unterstellungen strotzt, gar nicht antworten.

Dann habe ich mir gedacht: „Warum eigentlich nicht, sie weiss es vielleicht nicht anders.“

Es wäre süss, (um einmal Ihre Ausdrucksweise zu benutzen) wenn Sie zu Ihren Aussagen ein paar Quellen oder Beweise angeführt hätten.

So machen Sie es wie Merkel: auch die beschuldigt Putin ohne jeden Beweis, ganz wie von ihren Vorgesetzten aus der US-Administation gewünscht.

 

Aber Angst, dass meine Meinung Risse bekommt?

Liebe Melanie, die habe ich bestimmt nicht!

Ich habe nicht einmal Angst, dass ich versehentlich zum Merkelversteher werden könnte.

 

Aber liebe Melanie, warum sollten RIA Novosti die „anscheinend einzigen Wahren“ sein?

Nur weil ich sie zitiere? Das verstehe ich nicht.

Deutsche Zeitungen des Mainstreams zitiere ich oft genug, aber da brauchte ich nur eine zu nennen. Ausser Deutsche Wirtschafts Nachrichten schreiben alle anderen ganz regierungskonform das Gleiche, kaum mal was, was die USA, die EU, den Euro oder die deutsche Regierung schlecht aussehen lassen würde. Und liebe Melanie, ich lese viele Zeitungen. Beil BILD steht das sogar im Arbeitsvertrag der Journalisten. (Wenn man weiss, dass die „Zeitung“ vom CIA gegründet wurde, dann versteht man so manches.)

 

Sie schreiben zwar dass Sie zitieren, Sie schreiben aber nicht wen.

Ich habe Ihren Beitrag noch einmal gelesen und festgestellt, dass Sie sich informiert haben was die russische Kontrolle der Medien betrifft.

Zu russischen Journalisten haben Sie ja Einiges aufgeführt.

Warum erwähnen Sie nicht wie es in Deutschland auch nicht viel besser zugeht?

Haben Sie auf mich gehofft?

Das Zitat aus der Bibel passt hier nämlich haargenau:

„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“ (Bergpredigt, Matthäus 7,3)

 

Es ist zum Vergleich nicht schlecht, wenn man weiss, welche deutsche Zeitung zu welchem Verlag gehört und wer die Fäden zieht, wie die Meinungsmacher vernetzt sind.

In der ZDF-Sendung „Die Anstalt“ https://www.youtube.com/watch?v=VvTWo5ZGcNA

wurde das so deutlich gezeigt, dass Herr Josef Joffe, Herausgeber von „DIE ZEIT“ und Herr Bittner sich erwischt fühlten und eine einstweilige Verfügung erwirkt haben. (Schauen Sie sich bitte den Videoausschnitt an, er dauert nur sieben Minuten und dann überlegen Sie noch mal)

 

Haben Sie Herrn Nikolaus Brender vom ZDF vergessen oder ist er Ihnen gar nicht bekannt.

Der lange Arm der Kanzlerin reichte doch über Roland Koch bis in den ZDF-Fernsehrat und ließ ihn die Vertragsverlängerung verweigern. Nur weil sich Brender zusammen mit seinem ARD-Kollegen auf der Klimakonferenz in Kopenhagen bei der UNO über eine Nachrichtensperre beschwert hat ohne die Klimakanzlerin vorher zu fragen, war er seinen Job los.

 

Haben Sie die Journalisten, die im Fall „Sachsensumpf“ ermittelten vergessen, die schwerverletzt im Krankenhaus gelandet sind und denen man ihre komplette Ausrüstung zerstört hat? In Deutschland liebe Melanie, nicht in Russland!

Oder die Journalisten, die ihren Job loswurden weil sie es wagten gegen Staatsanwälte und Richter zu recherchieren?

Oder die verschwundene Sekretärin des Bauamtes, deren Leiche man ein Jahr später fand?

Oder die der Staatsanwaltschaft übergebenen Akten mit Beweisen zu Kinderprostitution, die nach sechs Wochen nicht mehr auffindbar waren?

Gerd Dietrich

(Samstag, 13. September 2014 17:26)

Teil 2

 

Haben Sie vergessen wie hier gegen Leute wie Thilo Sarrazin, Eva Herrmann, oder Günther Grass vorgegangen wird, nur weil sie einigen Leuten „unbequem“ wurden?

 

Haben Sie die Steuerfahnder aus Frankfurt vergessen, die für geistesgestört erklärt wurden, nur weil sie ihren Job gemacht, aber bei den „Falschen“ gefahndet haben?

 

Oder Professor Peter Sawicki vom IQWIG, der der Pharmaindustrie ein Dorn im Auge war weil er eventuell ihren Profit begrenzt hätte und deshalb seinen Job los wurde?

 

Oder erst kürzlich in Bayern Herr Gustl Mollath, der von 2006 bis 2014 unschuldig im psychiatrischen Maßregelvollzug gesessen hat?

 

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt von dem was hier passiert ist liebe Melanie.

Denken Sie noch an die Demonstrationen in Stuttgart und Frankfurt und die Polizeigewalt die dabei ausgeübt wurde.

Dazu kann man nur sagen: „Wir sind doch hier nicht in Russland“, oder?

 

Denken Sie zurück „Putinspiele“ sagte man für die Olympischen Winterspiele in Sotschi nur in Deutschland. Jeder deutsche Medienhansel meinte, er müsse das Wort herabsetzend benutzen. Warum? Was störte sie daran, wenn doch schon alleine Siemens Aufträge für über eine Milliarde Euro für Baumassnahmen erhalten hatte?

 

Und warum immer die schlagartigen Schuldzuweisungen sobald etwas passiert ist?

Erinnert doch sehr an George dabbelju, nach dem Einsturz der Türme des WTC am 9.11.2001. Niemand wusste so recht was passiert war, die unbeschädigten Reisepässe der Flugzeugentführer waren noch nicht einmal im Staub „gefunden“ worden, aber er wusste schon Minuten nach dem Einsturz des ersten Turmes wer dahintersteckt.

 

Genauso nach dem Absturz der MH17, nur die deutschen und die amerikanischen Medien verkündeten einstimmig dass es Putin war und Merkel sprach aufgrund seiner angeblichen, und bis heute unbewiesenen, Schuld Sanktionen aus.

Beweise wurden groß angekündigt – bis heute aber keine vorgelegt, stattdessen erklärt die deutsche Regierung alles um MH17 für Streng-Geheim. Irgendwie seltsam, oder?

 

Als es noch hieß: „Putin ist schuld, die bösen Separatisten haben das Flugzeug abgeschossen“, da war nichts geheim, da konnte nicht laut genug posaunt werden und der Spiegel macht in reisserischer BILD-Manier Kasse mit: „Stoppt Putin jetzt“ und zeigt Fotos von Todesopfern auf der Titelseite (Heft 31) und „Herr Putin, schicken Sie meine Kinder zurück". (21.7.2014)

 

Der nächste Teil dürfte Ihnen einigermassen bekannt vorkommen.

Zu meiner Meinung zu Frau Merkel schauen Sie zuerst dieses Video an:

https://www.youtube.com/watch?v=_e2OdxhEjKA

eine treffendere Aussage zu ihr könnte ich auch nicht machen.

 

Allerdings kommt noch hinzu dass diese Frau nicht mehr verdeckt gegen ihren Amtseid "Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, so wahr mir Gott helfe" arbeitet, sondern mittlerweile ganz offen gegen deutsche Interessen und für die Amerikaner und die Banken und Konzerne in der EU handelt.

 

80% der Deutschen wollten keine Beteiligung am Afghanistankrieg

74% der Deutschen wollen keine Vereinigten Staaten von Europa

http://www.zeit.de/news/2012-07/04/eu-umfrage-deutsche-wollen-nicht-mehr-europa-04120803

u.s.w.

Millionen Europäer wollen keine Chlorhühnchen und keine genmanipulierte Nahrung.

Aber alles das interessiert sie nicht, sie macht das, was die USA wollen und was sie selber will.

Das hat sie so ähnlich schon bei Beckmann gesagt.

 

Erinnern Sie sich? Wieviele Probleme hat diese Kanzlerin schon zur Chefsache erklärt?

Wieviele davon hat sie eingelöst? Keins!

 

Was hat diese Kanzlerin alles versprochen?

- keine Euro-Bonds, solange ich lebe …

- mit mir wir es eine PKW-Maut nicht geben …

- Die EEG-Umlage soll nicht über ihre heutige Größenordnung hinaus steigen; heute liegt sie bei etwa 3,5 Cent pro Kilowattstunde (drei Jahre später liegt sie bei 6,24 Cent/kWh)

 

Ähnlich viel wie Obama versprochen, ähnlich viel gehalten, nämlich so gut wie nichts!

Gerd Dietrich

(Samstag, 13. September 2014 17:25)

Teil 3

 

Ich würde sagen:

 

- Putin tut alles was für Russland gut ist, für ihn selber und für die Geld-Elite seines Landes.

Eine Geldelite die bereit ist, die richtigen Leute an ihren Einahmen zu beteiligen und sich nicht, wie Michail Chodorkowski und einige Andere, die „falschen Freunde und Geschäftspartner“ für ihre korrupten Geschäfte ausgesucht haben und deshalb im Gefängnis gelandet sind.

 

Der Ausverkauf Russlands begann mit Jelzin. Die von den USA finanzierten, russischen Oligarchen verkauften den Reichtum des Landes, die Bodenschätze, an ihre US-Kollegen und steckten die Erlöse in die eigene Tasche anstatt sie den eigentlichem Eigentümer, dem russichen Volk, zugute kommen zu lassen.

Damit hat Putin Schluss gemacht und die Firmen aus USA und GB, die sich schon fest eingenistet hatten, des Landes verwiesen.

 

Für ein so großes Land wie Russland mit 170 unterschiedlichen ethnischen Gruppen in 83 Gebietseinheiten ist eine Demokratie nur schwer zu realisieren. (Indien kann da ein Lied von singen) Deshalb ist die Staatform „Föderale Republik“ mit einem starken Präsidenten wohl die Beste, zumindest sieht es bisher so aus.

 

- Obama tut alles was gut für die Wallstreet ist, die US-Banken und für die Geld-Elite seines Landes. Er versucht im Auftrag seiner Befehlsgeber, die ihm seine Wahl finanziert haben, mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln, mit dreisten Lügen und unter Einsatz des Militärs den USA die Vormachtstellung als Weltpolizei, Weltmacht und Weltwährungsbesitzer zu erhalten.

 

Mit den Drohnenangriffen erklärt er sich zum Richter und Henker in einer Person.

Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass ein Friedensnobelpreisträger der größte Kriegstreiber ist. (Na ja, Henry Kissinger ist ähnlich)

 

Das amerikanische Wirtschaftssystem ist nun mal auf unbegrenztes Wachstum ausgelegt. Die Oligarchen der USA meinen schon lange, ihnen gehören sämtliche Rohstoffe der Erde, und da wird mit allen Tricks gearbeitet, um an die Bodenschätze der Ukraine, dann Russlands und später auch Chinas und der restlichen Welt zu kommen.

Wie gefährlich diese Gier ist sehen wir daran, dass sie sich sogar mit Atommächten anlegen. Im schlimmsten Fall werden sie und der Rest der Menschheit das nicht überleben. Es scheint ihnen aber egal zu sein, sie träumen von einem erfolgreichen Erstschlag ohne Gegenwehr.

Gerade wie ein kleines Kind: Was ich nicht haben kann soll auch niemand anderes haben, dann mache ich es eben kaputt.

 

- Merkel tut alles was Deutschland als Nation abschafft. Ihr Ziel sind die „Vereinigten Staaten von Europa“, das hat sie auch schon öffentlich gesagt. Dabei handelt sie gegen den Willen der Mehrheit des deutschen Volkes, wie oben schon erwähnt.

 

- Die Entscheidungen, die eigentlich das deutsche Parlament fällen müsste, gibt sie mehr und mehr nach Brüssel ab. Zuletzt zu sehen bei der Parlamentsshow über die Waffenlieferung an die Kurden im Irak, bei der sie die unabänderliche Entscheidung mit 4 Ministern bereits getroffen hatte, alles andere ist Augenwischerei und Volksverarschung.

 

International führt sie die Befehle ihrer Vorgesetzten von jenseits des Atlantiks aus, mehr nicht.

Überflüssigerweise bekennt sie sich auch noch zu solchen „Freunden“ wie zur „Gasprinzessin“, die Putin persönlich mit einer Kalschnikow in den Kopf schiessen will und zu den bekennenden Rechtsradikalen des Rechten Sektors, die jetzt die Nationalgarde der Ukraine bilden und Nazis wie Janzenjuk, der zudem noch Mitglied bei Scientology ist, in der ukrainischen Regierung.

 

Was ihre Vorgesetzten von ihrem Wunschkandidaten als neuen Putschpräsidenten Klitschko hielten, haben wir ja von „Fuck the EU“ Nuland erfahren.

Na ja, wenigstens ist er noch Bürgermeister geworden, nachdem man nicht ihn, sondern nur seinen Namen gebraucht hat.

Gerd Dietrich

(Samstag, 13. September 2014 17:25)

Teil 4

 

Hat sie denn ihre alten Freundinnen, Liz Mohn und Friede Springer noch oder wollen die sich nicht auf eine Ebene mit den Kriminellen aus der Ukraine begeben?

 

Ein normal und rational denkender Mensch muss das doch auch alles sehen, es sei denn er ist total verliebt. Verliebte sehen über vieles hinweg.

Da ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass Sie liebe Melanie, total verliebt in die Kanzlerin sind und sie anhimmeln, nehme ich an, dass es schon ein wenig Theater ist, was Sie uns vorspielen.

 

Merken Sie denn gar nicht, dass das nicht Deutschlands Beste sind, von denen wir regiert werden? Sie fühlen sich nach einiger Zeit vielleicht so. Sie übertünchen ihre Ahnungslosigkeit durch Wichtigtuerei. Aber das ist doch überall so wo man für wenig Leistung viel Geld bekommt.

Glauben Sie im Ernst, ein Verkehrsminister könne mehr als einen Spaten in den Boden stechen beim Baubeginn einer neuen Strasse?

 

Oder ein Gesundheitsminister mehr als Handaufhalten beim Besuch des Pharmalobbyisten?

Was soll denn ein gelernter Arzt können, der wegen des Versagens als Gesundheitsminister anschließend Wirtschaftsminister wird?

Oder eine Ärztin, die von Familienministerin über Arbeitsministerin schließlich Verteidigungsministerin wird?

Wer will die denn unbedingt in der Regierung halten obwohl sie ausser einen großen Klappe und einer meist festsitzenden Frisur nichts zu bieten hat?

 

Bei einer Kanzlerin ist es das Gleiche. Meinen Sie, wenn jemand als Atomphysikerin im Beruf gut ist, dann hätte sie auch alle Voraussetzungen zu einer Bundeskanzlerin?

Konnte sie damals schon so lügen ohne rot zu werden wie heute?

Bestimmt nicht, auch nicht als FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda, dafür kommt sie mir heute vor wie Honneckers und Mielkes Rache an der BRD.

 

Es sei denn, sie war bereits viel früher für den Posten ausgeguckt und man hat ihr die Ministerien für Frauen und Jugend (1991-1994) und Umwelt (1994-1998) als Lehrzeit angerechnet.

(Dass sie als Umweltministerin die Asse als Atomendlager genehmigt hat, davon will sie heute nichts mehr wissen)

 

Bei ihrer steilen Karriere muss man fast annehmen, dass jemand nachgeholfen hat.

Sie mag zwar der intelligenteste Mensch unter all den zweitklassigen Bewerbern gewesen sein die damals die neu zu vergebenden Posten umschwärmten wie Motten das Licht, aber als gelernte Atomphysikerin war sie bestimmt nicht automatisch für eine Bundeskanzlerin prädestiniert.

Glaubt ihr einer, dass sie weder in der Partei noch bei der Stasi war, wie sie selber sagt, trotzdem Physik studieren konnte und mitten unter lauter Stasimitarbeitern arbeiten durfte?

(Ha, Ha, Ha, Kommentar des Autors)

 

Gerne wüsste ich, wer von ihren heutigen, transatlantischen Freunden damals schon gefallen an ihr gefunden, und ihr den Weg geebnet hat. Soros vielleicht, der auch die orangene Revolution und dem Putsch in der Ukraine mitfinanziert hat?

Onkel Helmut alleine wird es nicht gewesen sein, der „seinem Mädchen“ den Aufstieg ermöglicht hat und der von ihr zu ihrer eigenen Machtfestigung als einer der Ersten abgesägt wurde.

Bewunderung o.k. Merkel ist auch nur ein Mensch, hat aber immer schon Privilegien gehabt, auch in der DDR, die der eine oder andere nicht hat oder hatte, selber aber gerne hätte. Wird vielleicht diese Wunschvorstellung auf diese Frau projiziert und sie dadurch vergöttert?

Gerd Dietrich

(Samstag, 13. September 2014 17:24)

Teil 5

 

Liebe Melanie,

persönlich habe ich nichts gegen Frau Merkel, ich kenne sie ja nicht mal.

Was ich von ihr weiss: Sie ist schlau, sie spricht gut russisch, sie hat einen Doktortitel, aber das alles haben andere auch, die nicht Bundeskanzlerin sind und sich nicht so arschkriecherisch gegenüber der US-Regierung verhalten.

 

Ich habe etwas gegen die Bundeskanzlerin und wie sie Deutschland ausbeutet, wie sie sich vom deutschen Steuerzahler bezahlen lässt, aber nur zum Wohle der USA und der EU handelt.

Sie haben mich mal gefragt wer es denn besser machen könne.

 

Viele liebe Melanie, könnten es besser machen. Die aber, die ihr die Stelle als Kanzlerin streitig machen könnten, hat sie frühzeitig weggebissen. Von den Schnarchhähnen, die jetzt noch um sie sind, ist keiner dabei und Gotte bewahre uns vor Top-Gun-Uschi nach dann drei Versagerposten.

 

In einem zweiten Anlauf könnten wir uns eventuell einmal mit Gauck beschäftigen, dem so wandlungsfähigen, kriegslüsternen Freiheitsprediger, den Mutti einst als Bundespräsident zu verhindern wusste und statt ihm den Wulff haben wollte und ja auch bekommen hat.

Erinnern wir uns noch, wie sie nach Wulffs Entlassung einem Gauck dann doch begeistert zugestimmt hat? Was mag da in sie gefahren sein?

 

 

Meine persönliche und berufliche Erfahrung mit der Politik:

Ich habe das nur auf allerunterster Ebene mitbekommen und da ist es so:

 

- wer es im Beruf nicht weit bringt,

- wer wenig beachtet wird,

- wer zu Hause nichts zu sagen hat,

- wer irgendwann auch einmal öffentlich bemerkt werden will,

 

der tritt in eine Partei ein und lässt sich für eine Wahl aufstellen.

(Namen sind der Redaktion bekannt)

 

Weil sie als Mitentscheider beim Geldausgeben von Lobbyisten nur so umschwänzelt werden, bleibt es gar nicht aus, dass der Eine oder Andere in Versuchung kommt seine ganz privaten Hände und Taschen aufzuhalten.

Am Anfang ist es sogar peinlich mit den „kleinen Aufmerksamkeiten“ und „Einladungen“, später tritt Routine ein und es wird zur Selbstverständlichkeit. Irgendwann ist es dann ungewöhnlich, wenn Herr „Senator“ etwas aus der eigenen Tasche bezahlen muss.

Wenn die Karriereleiter in der Partei es zulässt, wenn der Stadtrat mit der Zeit das „Lügen ohne rot zu werden“ gelernt hat und ausreichend hohle Sprüche klopfen kann ohne das der Erstbeste die Fassade zum Einsturz bringt, dann kann er klettern und Arschkriechen bis möglichst weit nach oben.

So geht das und so haben es bisher alle gemacht.

 

Viele Grüße liebe Melanie

und an alle Anderen natürlich auch

Gerd Dietrich

Melanie HH

(Dienstag, 09. September 2014 20:41)

Hallo werter Gerd,

selbstverständlich kann der Blog-Betreiber auf seiner HP das veröffentlichen, was ihm genehm ist. Dafür bezahlt er ja. Nur meinen Sie nicht auch, dass es von wenig Souveränität zeugt, keine andere Meinung zu veröffentlichen? Oder haben Sie Angst, wenn Sie sich mit anderen Meinungen befassen müssen, dass dann Ihre Meinung Risse bekommt? ;)

 

Sie schreiben über die Medienlandschaft hier und in Russland Nun ja, Sie zitieren ja gerne die russischen Medien, vor allem RIA Novosti (die anscheinend einzigen Wahren)

 

Dazu möchte ich zitieren: “Es gibt zwar heute in Russland eine große Anzahl an elektronischen Medien und Printmedien, ein großer Teil davon befindet sich allerdings unter staatlicher Kontrolle. Diese Kontrolle kann verschiedener Art sein:

 

Direkte staatliche Kontrolle. Der Staat kontrolliert direkt, wie beispielsweise die Rossijskaja gaseta oder die Nachrichtenagentur ITAR-TASS:

Via staatliche Unternehmen. Die Medien sind in der Hand mehrheitlich vom Staat kontrollierter Firmen befindlich, wie beispielsweise die Tageszeitung Iswestija (über Gazprom-Media Teil des mehrheitlich vom Staat kontrollierten Konzerns Gazprom) oder die Nachrichtenagentur RIA Novosti, die zum staatlichen Medienkonzern WGTRK gehört:

 

Via staatstreue Unternehmer. Unternehmer, die mit staatsnahen Firmen auf das engste verbunden sind, kaufen auf dem Medienmarkt eigene Medienimperien ein: Im Jahr 2007 beispielsweise erwarb Alischer Usmanow die Tageszeitung Kommersant, nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen bis dahin "eine der letzten Bastionen der unabhängigen Medien".

 

… Repressalien und Einschüchterungsmaßnahmen (auch Morde, meine Anmerkung) haben in vielen Redaktionen zu Selbstzensur geführt.

 

Zulassung von Journalisten: „Wenn der Präsident des Kremls eine Pressekonferenz gibt, werden nur Journalisten zugelassen, die regierungsfreundlich berichten. Darüber hinaus dürfen nur Fragen gestellt werden, die vorher mit dem Pressestab des Präsidenten abgesprochen wurden.“ (Grigori Pasko in einem Interview.)“

 

Also kommen Sie mir bitte nicht damit, unsere Medien werden gesteuert (lachhaft). Es gibt genügend Magazine, die auch hier sehr kritisch hinterfragen, wie z.B. Monitor und so. Ich denke, sonst hätte es ein Klaus Förster nicht erwähnt. Oder, war es nur deshalb repräsentativ, weil es seiner Meinung entsprach? Man kann ja nie wissen!?

 

Zur Ihrer Umfrage, die Sie von t.online als Link gesetzt haben. Ganz unten steht: “* Diese Nutzerumfrage ist nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung. Online-Umfragen sind einem hohen technischen Missbrauchsrisiko ausgesetzt, die Ergebnisse dieser Umfrage könnten eventuell von Dritten manipuliert worden sein.“ (vielleicht von Ihnen ;-))

 

Nur so viel dazu.

 

Sie haben es leider aber auch nicht erwähnt, dass auch noch da steht: “ Das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap befragte Anfang der Woche 1003 wahlberechtigte Bundesbürger.“

Sind das nicht die(Infratest-dimap), die uns fast außer hinter dem Komma auch die exakten Wahlergebnisse präsentieren? Ein Schelm, wer Böses was dabei denkt. Nein; nein, lieber Gerd, so nicht!!

 

Ich verstehe auch nicht, warum Sie der Meinung sind, mir was über die Homos auf dieser Welt zu erzählen?

 

Ich habe in meinem Beitrag nichts davon erwähnt, dass es angeblich nur ein russisches Problem wäre, die Homos. Ich zitierte jemanden aus den Kommentaren von youtube, die Sie nicht veröffentlich haben, (Ihr gutes Recht) und Sie springen mich darauf an. Also, lesen Sie noch einmal meinen Beitrag genau. Wenn Sie sich mit mir über Homos unterhalten wollen, dann sagen Sie es und kreiden Sie mir bitte nicht was an, was ich so nicht mit meinen eignen Worten geschrieben habe.

 

Da wir gerade noch dabei sind. Finden Sie es nicht ein bisschen unter ihrem Niveau, wenn Sie der Frau Merkel ankreiden, dass Homos auch in anderen Ländern, Saudi-Arabien usw,, verfolgt werden? Soll jetzt die Frau Merkel mit Frau von der Leyen Hand in Hand überall dort einmarschieren und denen beibringen, wie sie mit Homos umzugehen haben?

 

Viel schlimmer finde ich die Isis, aber das ist auch ein anderes Thema. Wo bleibt denn mal da ein Statement von Ihnen? Seit Wochen kommt da nichts. Und das nicht nur von Ihnen und diese Sprachlosigkeit macht mir Angst.

Melanie HH

(Dienstag, 09. September 2014 20:39)

Teil 2

 

Sie wissen doch ganz genau, wen und was ich mit dem linkem Gesocks und auch Pack meine. Ich finde es schade und unterhalb der Gürtellinie, was Sie mir da andichten wollen. Schieben Sie mir doch nicht diesen jungen Burschen unter. Übrigens, das Video kannte ich schon.:-) Und nein, der gehört mit Sicherheit nicht zum linken Gesocks, aber ich war auch mal jung und naiv (noch nicht so lange her). Es ist mir zu mühselig, immer und immer wieder mich zu wiederholen. Die “Insider“ wissen doch, wen ich meine.

 

Können sie mir erklären, wie Putin als Präsident-Ministerpräsident-Präsident über 40 Milliarden Dollar (nicht Rubel) ansparen konnte? Da ist die von Ihnen als machtbesessen bezeichnete Frau Merkel echt arm wie eine Kirchenmaus. Sogar die Aldis als die reichsten Deutschen erblassen vor Neid. Und außerdem, ist es da nicht eine sehr gute Einstellung als deutsche Kanzlerin, wenn sie sich Ihre (!) Macht nicht bezahlen lässt? Putin ist da echt aus einem anderen Holz geschnitzt, wenn er der Ansicht ist, Arbeit muss sich doch lohnen.

 

Ich bin sehr stolz, dass die deutsche Kanzlerin Frau Merkel nicht korrupt wie der russische Präsident Putin ist.

 

Übrigens, Putin wurde doch in den letzten Wochen in einem Moskauer Standesamt gesichtet. Wissen Sie, werter Gerd, was er dort wollte? Ich habe es aus gut unterrichteter russischer Quelle erfahren und verrate es Ihnen, aber nicht weiter erzählen. Der Putin beantragte eine Namensänderung, ab sofort will er sich Putinocchio nennen dürfen.

 

Ihnen einen schönen vergnüglichen Abend, Melanie.

Gerd Dietrich

(Sonntag, 07. September 2014 14:48)

Teil 1

Hallo liebe Melanie,

ja, das ist ein Problem mit dem Blog. Da veröffentlicht der Betreiber doch tatsächlich nur das, was ihm passt, wozu er steht und was er verantworten kann. Schließlich hat er ja keine Zeitungsredaktion und schon lange keine Öffentlich - Rechtliche Rundfunkanstalt, die zwangsgebührenfinanziert ist und ausgewogen zu berichten hätte. Obwohl - die machen das ja auch nicht.

 

Klar, einige Blogschreiber bemühen sich möglichst neutral zu sein, wollen sich nicht irgendwelchen politischen Lagern zuordnen lassen, aber so ganz scheint das nicht immer zu klappen, gerade in einer Zeit, wo es „Hip“ ist ein „KGB-Präsident Putin“ – Versteher zu sein.

 

Zu ihrer Beobachtung mit dem Filmer: das haben sie gut erkannt, er hat anscheinend von der ARD gelernt. Schauen sie sich dies Video an: https://www.youtube.com/watch?v=VWy4sdcktjY

(schalten Sie den Ton aus wenn es zu laut pfeift) zehntausende Zuschauer entpuppen sich als 300 bis 500. Alles eine Frage der Kamera-Einstellung und des Budgets um die Darsteller bezahlen zu können.

 

 

Ja ja, die Homogesetze. Seit wann gibt es bei uns Paragraph 175 nicht mehr?

Ach – abgeschafft erst 1994 – interessant! Dann haben wir ja Zwanzigjähriges Jubiläum.

Was war denn in den Jahren davor? Sind Schwule jetzt auch in Bayern angesehene Leute?

 

Ist Schwulsein denn jetzt in allen anderen Ländern erlaubt, nur nicht in Russland?

Schauen wir doch einmal zu den Freunden Ihrer Angebeteten über den Atlantik.

Nach Kansas, Texas, Oklahoma, Missouri …

Ach, auch dort erst seit 2003 durch das höchste Gericht die Gesetze ausser Kraft gesetzt?

 

Und in Saudi Arabien, das sind ja schließlich die Freunde der Freunde Ihrer Kanzlerin?

Gerne wüsste ich, wie oft und wie lange sich die Herren nach dem Westerwellebesuch ihre Hände gewaschen haben, die sie wenig früher noch hätten abhacken müssen.

Warum soll ausgerechnet „KGB-Präsident Putin“ ein Vorbild bezüglich Umgang mit Schwulen sein?

 

Zur Meinungsunterdrückung der Damen vom Mösenaufstand: (russisch Pussy Riot). Glauben Sie denn im Ernst, die wären nur für ihr Rumgehopse mit bunten Mützchen in der Kirche in den Knast gekommen?

Für das, was sie dort und anderswo veranstaltet haben, wären sie hier schon dreimal im Knast gelandet, wenn nicht sogar in der Klappsmühle.

 

Fragen Sie mal was die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland zu Geschlechtsverkehr an christlich geweihten Orten hält, oder zu Gruppensex, öffentlich aufgeführt im Museum, oder wenn ein Mitglied der „Band“ in einem Supermarkt vor Frauen und Kindern einen Hähnchenschenkel in der Vagina verschwinden lässt. Ist das noch grober Unfug? Wäre das hier ohne Folgen geblieben.

 

Das glauben Sie nicht, dass die das gemacht haben? Soll ich Ihnen die Fotos schicken?

Die Haft von Pussy Riot kann so schlimm nicht gewesen sein wenn doch die ganze Welt per Twitter an ihrem „Leiden“ teilnehmen konnte.

In Deutschland hätten sie warscheinlich keine Smartphones im Knast gehabt.

Nur so nebenbei: in Russland und anderswo kennt die rebellischen Wichtigtuerinnen kaum einer, die wurden erst von den deutschen Medien aufgebaut. Warum wohl?

Gerd Dietrich

(Sonntag, 07. September 2014 14:47)

Teil 2

Ihre Bemerkung bezüglich Pressefreiheit in Russland:

Haben wir in Deutschland denn Pressefreiheit? Seit wann?

Natürlich dürfen Journalisten Berichte schreiben die nicht der „westlichen Wahrheit“ und der Wahrheit des Chefredakteurs entsprechen, aber nur einmal.

Sie werden auch nicht veröffentlicht, die liest man dann unter Pseudonym in ihrem privatem Blog.

 

Deutschland steht auf Platz 14 bei „Reporter ohne Grenzen“, auch keine Spitzenposition und noch hinter Estland und Tschechien. Die USA steht auf Platz 46 und Russland auf Platz 148.

So gesehen haben Sie recht, aber Russland hat eine republikanische Regierungsform und keine Demokratie. Von der Macht, die der russische Präsident hat, träumt Ihre Kanzlerin, werte Melanie.

 

Die USA landen nur im oberen Mittelfeld obwohl selbst George dabbelju immer wieder die „westliche Freiheit“ beschworen hat und Ihre angebetete Kanzlerin nicht müde wird, ihr Mantra von der „christlich-jüdischen Wertegemeinschaft“ zu predigen.

https://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/Redaktion/Presse/Downloads/Ranglisten/Rangliste_2014/140211_Rangliste_Deutsch_Tabelle.pdf

 

Vielleicht liegt das Problem mit Russland ja daran, was der von Richard David Precht bei Maybrit Illner

Nato – „Knalltüte“ genannte Generalsekretär Anders Fog Rasmussen sagt: „Russland ist ein Land, das erstmals seit der Zeit des Kalten Krieges das Territorium eines anderes Landes ergriffen hat."

 

Die Nato dagegen hat schon Routine auf dem Territorium anderer Länder ungefragt Krieg zu führen. Auch ohne UN-Mandat brechen sie das Völkerrecht, wie wir anhand der Balkankriege sehen konnten und die USA haben seit 1945 etliche Kriege von Zaun gebrochen. (siehe dazu: http://www.taz.de/!32186/)

 

Wie zufrieden die Deutschen mit ihrer Regierung wirklich sind, finden Sie hir:

http://politikparadox.blogspot.de/2014/08/deutsche-sind-mit-der-regierung-so.html

achten Sie auf die T-Onlineumfrage

 

Die Obama-Versteherin, die schon George W. Bush „verstanden“ hat.

Im Februar 2003 – damals noch nicht Kanzlerin – publizierte sie als CDU-Vorsitzende in der Washington Post unter der Überschrift: „Schröder spricht nicht für alle Deutschen!“ Gemeint war dessen Weigerung, mit eigenen Truppen am Irak-Feldzug teilzunehmen. Millionen demonstrierten seinerzeit weltweit gegen einen drohenden Krieg, während die US-Regierung Horror-Stories über Saddam Husseins Chemiewaffen verbreitete. https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-obama-versteherin

 

Noch etwas werte Melanie, Mainstreammedien sind die Medien, die die meisten Zuschauer und Leser erreichen. Dazu zähle ich ARD und ZDF und Deutschlandfunk von den Öffentlich-Rechtlichen, RTL, SAT 1 und Pro 7 von den Privaten und FAZ, Süddeutsche, DIE WELT, DIE ZEIT, Stern, Spiegel und BILD und einige andere noch von den Printmedien. Kann sein, dass ich noch welche vergessen haben.

 

Wie ein Jugendlicher über die politische Situation denkt? Schauen Sie hier:

https://www.youtube.com/watch?v=LkVOtrcbRqE

Der Bursche ist 21 Jahre alt! Linkes Gesocks? Ich glaube nicht.

 

Viele Grüße an alle aus dem Hochsauerland

Gerd Dietrich

fritz 30

(Donnerstag, 04. September 2014 20:13)

(Tuesday, 02. September 2014 21:01)

Teil 1

Werter Heiner Klein,

 

Hallo Gerd 49,

danke Dir, meine volle Zustimmung und Unterstützung deiner faktengestützten Stellungnahmen und persönlicher Leseerfahrungen, die ich weitestgehend auch durch die meinigen bestätigen kann.

Wie richtig beschrieben, offenbar von klein auf traditionell unter dem Kreuz, in der Doktrin der römisch-katholischen Internationale (Bolschewiki auf Russisch ) von Spanien über Italien, Frankreich, Österreich, Süd- und Westdeutschland, Polen, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Polen bis hin zur Westukraine (Kiew), hineingeboren, in die bürgerliche und westlich anglo amerikanischen Feindbild-Wagenburg-Wertegemeinschaft hineingewachsen integriert, sozialisiert und Russlandphobie verhaftet, nicht in der Lage, sich in die Argumente und Beweggründe seiner Gegenüber hinein zu denken, seine eigenen zu hinterfragen, sich auf Seiten der Guten und Gerechten zu wähnen, nichts anderes kennengelernt / vielleicht auch nicht kennen lernen wollen, kann halt nicht anders, als bewiesen und beklagt. Kann er was dafür?

 

Danke auch an Walter Neumann, Klaus Förster und die wertende Moderatorin

 

Mit freundlichen Grüßen an alle Mitstreiter

Fritz

Gerd Dietrich

(Dienstag, 02. September 2014 21:02)

Teil 2

 

Nur mal so nebenbei, was denken Sie wäre los, wenn Putin Merkels Handy hätte abhören lassen?

 

Dass es beim Ukrainekrieg um ganz andere Dinge geht als uns vorgespielt wird, sollte mittlerweile jedem klar sein. Das von beiden Seiten falsch gespielt wird auch.

 

Es ist der aussichtslose Überlebenskampf des kapitalistischen Systems, des Petrodollars als Weltwährung und der Banken. Die weltweite Verschuldung ist derartig groß, dass mit allen möglichen Mitteln versucht wird, das Unausweichliche abzuwenden.

 

Von keiner Seite wird an die Menschen gedacht, die geopfert werden um den wenigen Mächtigen der Erde ihre einzige Lebensfreude zu erhalten: Reichtum und Macht.

Dafür geben sie alles, ohne Rücksicht auf das Leben anderer. Reichtum und Macht müssen gemehrt werden und dürfen keinesfalls in die falschen Hände geraten.

 

Monopoly, das vom normalen Menschen auf dem Wohnzimmertisch mit Würfel und Püppchen gespielt wird, spielen diejenigen, die sich für von Gott auserwählt halten, mit ganzen Ländern, mit Weltwährungen und mit echten Menschen.

Ihre Handlanger, die sich Politiker nennen, wollen am Gewinn ein wenig teilhaben, haben dafür ihre Seele verkauft und sind doch nur armselige Marionetten bei dem perfiden Spiel.

 

Herr Klein, ich weiss nicht ob die „NachDenkSeiten“ Ihnen ein Begriff sind?

Ich jedenfalls schätze sie sehr und empfehle Ihnen dringend diesen Beitrag zu lesen:

Ansichten eines Putinverstehers

http://www.nachdenkseiten.de/?p=23095

Was der Autor schreibt, deckt sich voll und ganz mit meiner Meinung und bedarf keiner weiteren Diskussion meinerseits bezüglich Putin, Ukraine und „wir im Westen sind die Guten“.

 

Einen schönen Tag noch

und viele Grüße an Alle

Gerd Dietrich

 

PS: Zu Putins Bestellung bei Boeing fand ich keine Aussage von Ihnen. Habe ich das übersehen?

Wie der WDR mit Bildmaterial zum Ukraine-Konflikt umgeht, hier:

http://pravda-tv.com/2014/09/02/falsche-bilder-bei-medien-zum-ukraine-konflikt-propagandatricks-oder-pannen-in-serie/

Gerd Dietrich

(Dienstag, 02. September 2014 21:01)

Teil 1

Werter Heiner Klein,

 

ob die Veröffentlichung von John J. Mearsheimer seine persönliche Meinung und keine offizielle Stellungnahme war, ist mir sowas von egal. Ich schließe mich jedenfalls voll seiner Meinung an. Wie die CFR bis zum Ende des „Kalten Krieges“ eingestellt war? Herr Klein, das ist fast ein Vierteljahrhundert her, aber die „Konrad-Adenauer-Stiftung“ geht aus Ecuador stiften. Sie hat mehrfach versucht sich in innere Angelegenheiten des Landes einzumischen.

(Das nur nebenbei)

 

Mir liegt es fern jemanden als Zeugen einer "gnadenlosen" Wahrheitsoffensive präsentieren zu wollen denn dazu kenne ich die „Wahrheit“ anscheinend nicht annähernd so gut wie Sie.

Ich kann nur das beurteilen, was ich in unterschiedlichen Medien lesen und sehen kann und daraus bilde ich mir mein bescheidenes Urteil.

 

Was ich allerdings dazu nicht brauche ist, dass mir jemand die Richtung, in die ich zu denken habe vorgibt, nur weil er meint als glühender Verehrer einer christlichen Partei, als „ganz Schwatter“ die einzige Wahrheit gepachtet zu haben.

Dieses Bekenntnis „ganz Schwatter“, was ich schon des öfteren von Ihnen lesen durfte, schließt meiner Meinung nach eine neutrale Beurteilung der Dinge von vorneherein aus, denn so eine Brille lässt sich nicht absetzen.

 

Sie schreiben: „Noch Fragen, Herr Dietrich?“

Ja ich habe noch Fragen Herr Klein, ich habe noch sehr viele Fragen.

Nur wird mir diese Fragen ein ideologisch verblendeter „ganz Schwatter“ nicht zufriedenstellend beantworten können.

 

Ihnen ist doch bestimmt, genau wie mir, von klein auf beigebracht worden: „der Russe steht vor der Tür und der ist böse“.

 

Bei mir ging das im ersten Schuljahr schon los, weil unsere Lehrer noch aus der alten Garde kamen. In der Zeit galt noch Zucht und Ordnung und bei Jungen war ein Kurzhaarschnitt mit Scheitel rechts immer noch gerne gesehen. Bei denen hatte die Zeit von 33 bis 45 einfach nicht stattgefunden und ein tausendjähriges Reich hatten es nie gegeben.

Eine unserer Klassenlehrerinnen kam zudem aus Schlesien, da können Sie sich vielleicht vorstellen, was die uns erzählt hat.

 

Jahrzehntelang wurde uns eingetrichtert dass Deutschland durch die Amerikaner von den Nazis befreit wurde. Dass die Russen auch einen großen Teil dazu beigetragen haben, wurde nie erwähnt. „Der Russe“ wurden immer als der Böse hingestellt, der in Deutschlands Osten einmaschiert ist. Ein Grund für das Einmarschieren wurde nicht genannt.

Natürlich hinterlässt so eine jahrelange „Seelenmassage“ ihre Spuren und wenn man dann noch eingebläut bekommt, dass die Deutschen nur mit Hilfe der Amerikaner ein total zerstörtes Land wieder aufbauen konnten, muss man dann auf ewig dankbar sein?

 

Die Frage nach der Ursache der Zerstörung, wer mit dem Wahnsinn die Welt beherrschen zu wollen begonnen hat, wird nicht oder nur selten gestellt, schon gar die Frage wer das Alles finanziert und vom Tod und Leid von Millionen Menschen profitiert hat.

Dann kommt man nämlich ganz schnell zu denen, die bisher alle Kriege finanziert haben und das ist nicht Putin oder „der Russe“.

 

Sie werter Herr Klein, verteidigen die „westliche Wahrheit“ vehement.

Sind Ihnen denn die „Wahrheiten“ der Amerikaner, wie z.B. Massenvernichtungswaffen im Irak, die sie nur verbreitet haben um etliche, grausame Kriege zu führen, gänzlich unbekannt, werden die von Ihrer „schwatten, christlichen Brille“ rausgefiltert?

 

Dass ich »"Putin" als "unbescholtenen Staatsmann" und "pflichtbewussten, fürsorglichen Vater" des russischen Volkes, sogar für die Bevölkerung in der Ukraine« sehe, oder die »"untadeligen und nicht reißerischen" DWN und das CFR/ECFR die Beweise erbringen lassen die dann aller Welt zeigen, dass Putin an allem unschuldig ist und die USA und die EU "Lügner" sind« kann ich in meinem Schreiben nicht finden und scheint Ihrer grenzenlosen Phantasie zu entspringen.

Christa

(Dienstag, 02. September 2014 17:13)

Hallo Wanda, Melanie und Herr Klein (ladies first),

 

„ein Gespenst geht um in Europa“. War das nicht vom alten Marx?

 

Heute heißt dieses Gespenst „Gefahr eines möglichen EU-Beitritts der Ukraine“. Dieses Gespenst vereint alle „hochbegabten“ Kräfte vom linken bis zum rechten Ufer. Muss man denn nicht befürchten, dass wir von unserem Wohlstand unter Umständen etwas abgeben müssen? Und muss man nicht befürchten, dass dann noch andere kleine Länder, wirtschaftlich nicht gerade stark, folgen würden?

Ist es denn ein Zufall, dass neuerdings die EU-Hasser bei diesem Thema auf einer Wellenlänge sind mit den Linken?

 

Ein Hoffnungsträger gegen diese Gefahr ist doch Putin, also muss man ihn nach Kräften unterstützen und an seinem Image als „lupenreiner Demokrat“ arbeiten.

Seine Schandtaten stören zwar dabei, aber zum Glück kann man doch alles so interpretieren, wie man es braucht und aus „seriösen Quellen“ aus aller Welt zusammentragen, was da zugunsten Putins alles zusammengefaselt wird und im Gegensatz zu den Informationen aus unseren „verlogenen Mainstream-Medien“ steht. Wahrheit ist das, was ihnen gefällt und nützt. Und, liebe Melanie, genauso wie man im Falle der Proteste gegen Frau Merkel aus einer Mücke einen Elefanten macht, kann man doch umgekehrt im Falle Putins aus einem Elefanten eine Mücke machen, das geht ganz einfach.

 

Gab es vor rund 25 Jahren in der BRD nicht auch Kräfte, die die Wiedervereinigung Deutschlands verhindern wollten, aus Angst vor den Problemen und den Kosten? Ein gewisser Herr Lafontaine hat diese Kräfte um sich gesammelt, damit sie ihn zum Kanzler wählen. Wen von denen interessierten denn da die Machenschaften des Regimes in der DDR gegen die eigenen Bürger und der Freiheitswille von Millionen Deutschen?

 

Es gibt Menschen, die aus Eigennutz Andere am ausgestreckten Arm verhungern lassen und sich dabei auch noch mit dem Mantel der Menschlichkeit und Gerechtigkeit schmücken.

 

Passend dazu auch die Haltung der Opposition gestern im Bundestag zur Unterstützung der Kurden im Irak. Feiges Wegducken in der Gewissheit, dass ihre Entscheidung sowieso nichts bewirkt und sie keinerlei Verantwortung dafür übernehmen müssen. Vor den möglichen Folgen, derer sich auch die Befürworter bewusst sind, haben sie gewarnt und im Ernstfall sind sie wieder die Hochbegabten, die es vorher wussten. Und wenn die zu befürchtenden Folgen nicht eintreten, interessiert sich niemand mehr dafür und sie müssen auch keine Kritik befürchten. Null Risiko eingehen, aber aus sicherem Umfeld Manöverkritik üben, wie immer.

 

 

Nicht ganz zum Thema, aber ein anderer Aufreger für mich sind die Streiks der Piloten, an die ich erst gestern wieder durch einen Bericht im TV erinnert wurde. Dazu gab es in diesem Jahr schon eine Sendung „Hart aber fair“ mit u.a. der Wagenknecht als Gast. Da hat sie doch tatsächlich diese Streiks gerechtfertigt, obwohl schon damals über die unverschämt hohen Löhne und sonstigen Privilegien dieser Piloten berichtet wurde! Eine Frau, die sonst immer die Gier der Reichen und Privilegierten anprangert! Weil sie dann darauf aufmerksam gemacht wurde, schob sie noch etwas „linkstypisches“ hinterher, nämlich dass die Piloten so etwas wie „Vorkämpfer“ sein könnten, damit auch die Löhne der anderen Mitarbeiter erhöht werden. HaHa!!!

 

Und bevor ich mich noch mehr aufrege, verabschiede ich mich mit vielen Grüßen.

Christa

Melanie HH

(Montag, 01. September 2014 22:29)

Hallo lieber Gerd und auch Hallo an Klaus Förster

 

Ich habe nach Ihrem Hinweis, Herr Förster, mir mal die Mühe gemacht und mir das Video angeschaut, was Sie empfohlen haben: “Massiver Protest gegen Angela Merkel“.

 

Nun ja, was soll ich dazu sagen? Ich finde es sehr schade, Herr Förster, dass Sie aus einer Mücke einen Elefanten machen. Wenn Sie sich nämlich das ganze Video angeschaut hätten, dann hätten Sie mit Sicherheit nicht diesen Link eingestellt. Es sind eine Hand voll Gegendemonstranten, die da für Lärm sorgen. Sogar einige waren genervt, siehe der alte Opa. Warum ist es so schwer, auch Menschen mit anderen Meinungen zu akzeptieren? Wie schrieb ein User bei youtube: Lutz Hoffmann: “45 Mann, grölend und ohne Argumente als massiven Protest zu beschreiben ist auch schon ein bisschen vermessen. “ Der Meinung bin ich auch!

 

Nun bin ich auch bei Ihnen, lieber Gerd. Sie haben viele Kommentare von Youtube übernommen, zum gleichen Thema, aber warum nur die, die Ihnen passen? Warum haben Sie z.B. nicht solche eingestellt: Dirk Weimer: “Manche bezeichnen jede grölende Horde Pöbel als Menschenmassen.“

Oder von Mosern: “LOL, eines muss man dem Filmer lassen, er hat von den sogenannten "Lügen-Medien" gut abgekupfert. Es sind ca 100 Gegen-Demonstranten, der Rest sind Schaulustige und CDU-Pro-Leute (schätze mal so 2-3000). Wenn man als Filmer aber immer nur an der gleichen Stelle filmt und hinterher alles wild durcheinander schneidet, dann wirkt das Video sicherlich "hochdramatisch" und man könnte meinen daß es einen Massenprotest gab oder wie der Autor suggerieren will "Massiver Protest". Wie gesagt, gute Kopie der "Medien" um ein Meinungsbild zu schaffen. Aber es ist ja derzeit Hip Pro-Putin zu sein. Vergessen sind die Proteste bzgl. der russischen Homo-Gesetze. Pussy Riot's Meinungsunterdrückung inkl. Knast, auch die russische Pressefreiheit (inkl. Bloggern) wird unterdrückt ja sogar Reporter erschossen. Politische Gegner sperrt man in den Knast, Tschetschenien erwähne ich mal nur so nebenbei, ja und Georgien ebenso. Alles wird derzeit unter den Teppich gekehrt und man himmelt den KGB-Präsidenten Putin an. Eben weil es Hip ist. Komischerweise sind dies genau die Leute die sich ja nicht von den Medien beeinflussen lassen... vermutlich haben sie alle die Grenzregion persönlich besucht, um sich ihr Meinungsbild zu schaffen. Verrückte Welt.“

 

Lieber Gerd, dass gehört auch zu einer seriösen Aufklärung.

 

Und da frage ich Sie, welchen Mainstream meinen Sie? Können Sie mir den definieren? :)

 

Und ja, auch zu ihrem Bedauern, noch nie war die Bevölkerung mit der Regierung so zufrieden wie jetzt, warum wohl?

 

Viele Grüße, Melanie

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Montag, 01. September 2014 15:51)

Werter Gerd Dietrich,

 

machen Sie es sich da nicht gar zu einfach, wenn Sie sich - bleibt Ihnen allerdings unbenommen - auf Think Tanks /Denkfabrik!)statt auf Ihre eigene Denkweise zurückzugreifen und dafür dann den CFR oder gar die DWN als die Garanten einer "ungeschminkten Wahrheit" heranzuziehen!?

 

Ist es nicht so gewesen, dass der CFR gar bis zum Ende des "Kalten Krieges" pro Sowjet eingestellt war?

 

Ihn jetzt als den Zeugen einer "gnadenlosen" Wahrheitsoffensive zu präsentieren ist mehr als abenteuerlich. Das weiter auszuführen würde jedoch den Rahmen sprengen, denn "Putin und die Ukraine und der Westen" sind das Thema.

 

Wenn Sie sich auf den Beitrag von J. Mearsheimer "Warum die Ukraine -Krise die Schuld des Westens ist" berufen, wissen Sie auch, dass es sich hierbei um seine persönliche Meinung und nicht um eine offizielle Stellungnahme handelt, denn diese Beschreibung erschien unter Essays in der Zeitschrift Foreign Affairs und ist damit eine persönliche Auseinandersetzung des Autors mit diesem Thema. Keinesfalls ist dies also als eine offizielle Stellungnahme / Einschätzung des Council on Foreign Relations zu betrachten, selbst wenn der CFR als einflussreichste US-amerikanische Think Tank gilt.

 

Schon mal vom Rockefeller Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten gehört?

 

Damit wird die Ansicht vertreten, dass das CFR eine Marionette des Rockefeller-Clans sei. Was sagt uns das? Natürlich, es geht auch hierbei ausschließlich um Geld und nichts als Geld, wie man bei näherer Betrachtung einzelner Beiträge sieht.

 

Noch Fragen, Herr Dietrich?

 

Dann kommen wir noch zu den von Ihnen ebenfalls als "seriösen" und "wahrheitsliebenden" Zeugen apostrophierten DWN, denn schließlich misstraut man dort ja den Mainstreammedien und das mit einem "hysterischen Journalismus", der dem der BLÖD kaum nachsteht.

 

Die DWN trifft für mich damit meist auf ein Publikum, welches sich für besonders kritisch hält, obwohl aber in Wirklichkeit vielfach das genaue Gegenteil der Fall ist!

 

Da wird doch grundsätzlich misstraut - egal um welches Thema es sich handelt - was von den Mainstreammedien kommt und alles was dem widerspricht und grundsätzlich für "bare" Münze genommen wird.

 

Das trifft sich gerade jetzt sehr gut, weil wir es aktuell gezielt sehr stark bei der Ukrainekrise erleben können, wie dieser Journalismus und seine Recherche aussieht.

 

Egal wie man jetzt dazu steht aber viele der ("Anti-West" Faktion) halten die russischen Quellen für genauso objektiv wie die europäischen....!?Nur .... na klar, die sagen die Wahrheit und die anderen lügen, was Zeug hält...

 

Deswegen, werter Gerd Dietrich, so etwas wie die DWN gab's immer und wird's immer geben. Schlimmer ist jedoch nur, dass diese jetzt gezielt für Kampagnen genutzt werden ...... können!

 

Natürlich sollte man - und dazu rate ich uns allen in solchen Fällen - bei einem in "BILD-Manier" aufgemachten DWN-Artikel die Beweislastumkehr fordern, denn wer einen solchen Artikel verlinkt, der sollte erst beweisen, dass es sich ausnahmsweise mal nicht um "Mist" handelt und würde dann die DWN auch akzeptieren können.

 

Wenn Sie sich allerdings allein auf derartige "wahrheitsliebende Quellen" verlassen bzw. beziehen wollen, dann sollten Sie es freundlicherweise auch anderen Diskutanten/Foristen oder Mitmenschen gestatten, die Inanspruchnahme gängiger nationaler und internationaler Medien zu nutzen.

 

Ob sich dabei Wahrheit oder Lüge die Waage halten, scheint zweifelhaft zu sein, so dass ich es lieber weiterhin damit halte, selbst zu denken, statt mich etwaiger "Denkfabriken" ( Think Tanks) zu bedienen, denn das ist mein eigenes Weltbild, doch wen interessiert schon mein Weltbild?

 

Trotz allem sollte es aber weitere dringliche Fragen zum Absturz der MH-17 geben und rücksichtslos aufgeklärt werden. Doch das, werter Gerd Dietrich geschieht nicht durch die DWN und das CFR, sondern allein durch die verantwortlichen Behörden und deren Willenskraft.

 

Weil Sie ja "Putin" als "unbescholtenen Staatsmann" und "pflichtbewussten, fürsorglichen Vater" des russischen Volkes, sogar für die Bevölkerung in der Ukraine sehen, sollten Sie oder die von Ihnen "untadeligen und nicht reißerischen" DWN und das CFR/ECFR die Beweise erbringen lassen, die dann aller Welt zeigen, dass Putin an allem unschuldig ist und die USA und die EU "Lügner" sind.

 

Freundlichen Gruß und eine schöne Woche

Heiner Klein alias Löwenmaul

Gerd

(Sonntag, 31. August 2014 23:18)

Hier ein von Gerd geänderter Beitrag (zu 9.46 Uhr)

 

Noch ein Nachtrag werter Herr Klein.

 

Während Sie ideologiefrei über den "lupenreinen Demokraten" referieren, tut sich bei einer nicht russischen sondern amerikanischen Einrichtung, einiges:

 

Das Council on Foreign Relations sieht die Hauptschuld für die Eskalation in der Ukraine beim Westen. Die Einkreisung Russlands durch die NATO, die Expansion der EU und der - durch den Westen finanzierte Umsturz in Kiew hätten die Krise ausgelöst. Die ständigen Schuldzuweisungen an Putin seien deshalb falsch.

(Deutsche Wirtschafts Nachrichten am 31.08.2014)

 

Einer der weltweit führenden Think Tanks, das Council on Foreign Relations, sieht die Hauptschuld an der Eskalation in der Ukraine bei den westlichen Mächten. Die ständige Schuldzuweisung an Russlands Präsident Putin sei unbegründet und falsch. Vielmehr seien die USA und die EU für die derzeitige Lage verantwortlich.

 

Nachzulesen hier: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/31/us-think-tank-krise-in-der-ukraine-ist-die-schuld-des-westens/

Ob der Sinneswandel durch die Flugzeugbestellung bei Boeing kommt weiss ich nicht, die EU und Merkel jedenfalls denken über weitere Sanktionen nach.

 

Allerdings wurden die Wirrnisse um die Ukraine vom Ex-Goldman Sachs Banker genutzt:

 

Im Schatten der geopolitischen Wirrnisse wandelt Mario Draghi die EZB zu einer über allen stehenden Großbank und zugleich zu einer Planungskommission um. Innerhalb der EU wird die EZB unwiderruflich zum Staat im Staate. Die Regierungen schauen tatenlos zu, weil sie hoffen, dass die EZB sie damit von den europäischen Staatsschulden befreit. Der Preis ist ein nicht demokratisch legitimierter oder kontrollierter Einheitsstaat. Napoleon Bonaparte würde vor Neid erblassen. Nachzulesen hier:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/31/napoleons-traum-wird-wahr-die-ezb-erzwingt-den-einheits-staat-in-europa/

 

... und das ist es, was uns mehr als die Gelüste der USA an den russischen und ukrainischen Bodenschätzen und ihrer Zwangsvorstellung die Welt beherrschen zu müssen, zu schaffen machen wird. Mit einer derartig mächtigen EZB wird in Europa die Demokratie zu Grabe getragen.

 

Dass Einige den Bürgerkrieg auch für ihre Wünsche benutzen, z.B. Fog Rassmussen (er ist nicht der Nato-Chef) will die Nato erweitern und stärker bewaffnen, Hunter Biden, der Sohn des US-Vizeprädidenten wurde vom Papa beim größten Gaskonzern der Ukraine untergebracht, die USA haben sich sämtliches Gold unter den Nagel gerissen u.s.w., sei nur nebenbei erwähnt.

 

Jetzt nach diesen Erkenntnissen sollte man noch mal darüber nachdenken wer wirklich für den Absturz der MH-17 verantwortlich sein könnte.

Schließlich ist der ja Grund für die Sanktionen der EU, Merkels und alles was sich daraus ergeben hat.

 

weiterhin einen schönen Sonntag

und freundliche Grüße an alle

Gerd Dietrich

 

PS. Liebe Wanda,

ich beziehe mich darauf, wer sich traut sowas zu veröffentlichen, nicht bewerten, das kann ich selber. Außer bei DWN habe ich nur hier: http://www.heise.de/tp/artikel/42/42618/1.html was gefunden. Im Mainstream nichts.

Gerd

(Sonntag, 31. August 2014 21:17)

Hallo Wanda,

was ich bei Psiram, dem Wiki der irrationalen Überzeugungssysteme, zu "Deutsche Wirtschafts Nachrichten" gefunden habe:

https://www.psiram.com/ge/index.php/DWN

war mir eigentlich bekannt. Ich zitiere und kopiere oft ganze Artikel von denen in meinen Blog, weil ich die Genehmigung der Redaktion dafür habe.

 

Mir liegt mehr daran, Berichte die im Mainstream nicht erscheinen, dafür aber bei DWN oder in ausländischen Zeitungen, zu verbreiten als selber zu bewerten. Natürlich verbreite ich nichts ungeprüft und gegengecheckt.

Gefällt mir ein Artikel und deckt sich mit meiner Meinung, dann steht meine Bewertung als "Kommentar des Blogschreibers" darunter, aber nicht immer.

Da auch das Recherchieren und das Schreiben mit den ganzen Steuerzeichen im Blog sehr aufwändig ist und ich noch nebenbei meine Brötchen verdienen muss, fehlt mir oft die Zeit. Bei den Zeitungen, von denen ich die Genehmigung zur Verwendung habe, gebe ich sie direkt als Quelle an, bei den anderen ist eben oft DWN dazwischen geschaltet.

 

Bisher gehört DWN jedenfalls nicht zu den gleichgeschalteten und vorverurteilenden Hofberichterstattern und sie bringen Meldungen, auf die man beim Mainstream lange warten muss oder noch schlimmer, vergebens wartet.

Hast Du woanders schon mal was von den bundesweiten Montagsdemos in hunderten Städten mit tausenden Teilnehmern gelesen oder im Fernsehen gesehen? Wird das gar vom Mainstream gezielt verschwiegen?

 

Liest Du woanders von den Demonstrationen in Italien, Frankreich, Griechenland, die sich oft gegen Deutschland richten?

Liest Du woanders von den Bestrebungen einiger westlicher Länder zu Souveränität und zum EU-Austritt? Nicht nur Schottland!

Liest Du woanders überhaupt mal was, was gegen die EU oder den Euro gerichtet ist?

Oder was zum deutschen Gold, was die USA großzügigerweise in ihren Tresoren aufbewahren, oder auch nicht?

 

Konnte man im Mainstream lesen, dass die erste Aktion der Marionette Janzenjuk als Übergangspräsident war, den USA sämtliches Gold der Ukraine auszuhändigen, welches dann in einer Nacht und Nebelaktion abtransportiert wurde? (Eine schweizer Zeitung hat noch berichtet.) Ja, einiges kann man lesen, aber selten.

 

Das Reisserische kommt noch nicht mal in die Nähe von BILD und der Wahrheitsgehalt wird sich wohl im Bereich von Spiegel, Stern, Focus abspielen. FAZ, SZ, WELT, ZEIT haben jedenfalls in letzter Zeit so gewaltig in ihrer Qualität nachgelassen und tendieren Richtung Boulevard, dass sie tausende Abonenten verloren haben. Da tut sich besonders "die Bildzeitung der Akademiker", "Der Spiegel" hervor, seit sich immer mehr ehemalige BILD-Macher in den Spiegel-Redaktionsräumen tummeln.

 

Es mag sein, das nicht alles stimmt, es mag auch sein dass mir nicht bekannte Verbindungen bestehen, jedenfalls erscheinen mir die DWN in Vielem glaubwürdiger als alle "Lokalausgaben der Nato-Pressestelle" die sich selber zu den Mainstreammedien zählen und meinen sie liefern Qualitätsjournalismus ab.

Übrigens 3. Oktober - Tag der Wahrheit

http://politikparadox.blogspot.de/2014/08/eine-gute-idee-3-oktober-tag-der.html

 

viele Grüße an alle und schönen Sonntag noch

Gerd Dietrich

Wanda

(Sonntag, 31. August 2014 13:46)

Lieber Gerd,

 

vielen Dank für Deine Wortmeldungen. Ich möchte aber die Gelegenheit ergreifen, doch einige von Dir hergestellte Zusammenhänge zu differenzieren.

 

Wir sind uns doch alle einig, dass die Einschätzung des Council on Foreign Relation zum Beginn und dem Anlass (bitte zu unterscheiden von Ursache) der ukrasine-Krise exakt den Punkt getroffen hat.

 

Dass Du denen aber dann die Meinung der DWN als Urheberschaft unterschiebst, empfinde ich nicht als seriös. Ich vermisse hier also eine eindeutige Urhebertrennung der Einschätzung von einer Meinung. Aus der diesbezüglichen Einschätzung des Council on Foreign Relation ist kein kleines bisschen die Meinung der DWN zu entnehmen.

 

Zusammengefasst. Der Einschätzung des Council on Foreign Relation folge ich voll und ganz. Der daraus abgeleiteten Meinung der DWN in keinster Weise, wie ja von mir vielfach in den letzten Monaten dokumentiert. Das ist meine unterschiedliche Sicht zur Ideologie und sachlicher Betrachtungsweise.

 

Übrigens, kannst Du mir sagen, von wem und wodurch sich die DWN und seine Ableger finanzieren?

 

Dir einen schönen (bei mir verregneten) Sonntag, Wanda

Gerd Dietrich

(Sonntag, 31. August 2014 01:10)

Werter Herr Klein,

toll wie Sie uns auf Ihre ganz persönliche, ideologiefreie Art erklären, dass es sich jetzt um eine Invasion handelt.

Ich gehe davon aus, dass auch Sie nicht alles glauben was die "nationalen Aussenstellen der Natopressestelle" schreiben und senden.

 

Aber bitte, was meinen Sie denn mit Intervention bzw. Invasion?

 

- Meinen Sie den Hilfskonvoi mit den 280 LKW, der aber nur kurz dort war,

- oder die russischen Panzerfahrzeuge, die Poroschenko telefonisch an Toni Blair gemeldet hatte und die auf ukrainischen Gebiet, anscheinend rückstandsfrei, zerstört worden sind,

- oder die von Poroschenko schon mehrmals gemeldeten Einmärsche, die aber die OSZE nicht gefunden hat,

- oder meinen Sie die 10 Soldaten, die jetzt gefangen genommen wurden?

 

Zehn Soldaten können Sie aber unmöglich als Invasion bezeichnen, oder?

Natürlich, eine Grenzverletzung bleibt eine Grenzverletzung.

 

Aber wenn das eine Invasion ist, war es dann nicht auch eine Invasion, zwar in die andere Richtung, als am 13. Juni 2014 ukrainische Schützenpanzerwagen mehrere Kilometer nach Russland eindrangen oder als am 4. August 438 ukrainische Soldaten auf russisches Gebiet geflohen sind?

Oder wussten Sie das gar nicht weil deutsche Medien sowas nicht berichten?

 

Nur mal zwischendurch: Wo bleibt denn eigentlich der von Poroschenko angekündigte Hilfstransport für die Ostukraine?

 

Aber auch ich möchte einmal ideologiefrei nachfragen werter Herr Klein:

 

- interessiert es niemanden mehr, wer die Scharfschützen auf dem Maidan, die fast 150 Menschen erschossen haben, beauftragt und bezahlt hat? (Warum wurden wohl die Bäume gefällt, an deren Schusskanälen man beweisen konnte von wo aus geschossen wurde)

 

Nachdem Malaysias Flugzeug MH-17 abgestürzt war und 298 Menschen ihr Leben verloren hatten, wurde auf allen Kanälen sofort Putin für schuldig erklärt, auch im Deutschen Fernsehen. Seit fast drei Wochen nun ist verdächtiges Schweigen eingekehrt.

 

- interessiert es niemanden mehr, wer MH-17 abgeschossen hat?

- warum werden die Funkgespräche zwischen MH-17 und Flugsicherung vom ukrainischen Geheimdienst immer noch unter Verschluss gehalten?

- warum erfährt die Öffentlickeit nichts über den Inhalt der Blackboxes von MH-17?

- wo bleiben die angekündigten Beweise und Satelliten-Fotos der USA zum Absturz?

 

Wenn Putin wirklich hinter allen steckt, warum veröffentlicht man diese Beweise nicht?

Dann wäre er doch ein für allemal erledigt und könnte erzählen was er will.

Sollten die Beweise vielleicht einen ganz anderen Schuldigen zeigen?

 

Ach Herr Klein, wussten Sie eigentlich, dass während die US-Administration die EU zu verstärkten Sanktionen gegen Russland drängt, der "lupenreine Demokrat" beim US-Flugzeughersteller Boeing 16 neue Verkehrsflugzeuge des Typs Boeing-737-800 bestellt und angezahlt hat?

Den Damen und Herren bei Boeing soll es doch glatt die Sprache verschlagen haben.

Herr Klein, bei Boeing in USA hat er bestellt, nicht bei Airbus in Europa!

 

allen einen schönen Sonntag noch

wünscht Gerd Dietrich

Klaus Förster

(Sonntag, 31. August 2014 00:26)

Hallo Wanda und Mitlesende.

Mir fehlt die Muse, um jeden Beitrag zu kommentieren/ zu beantworten.

Die Meinungen sind zu unterschiedlich.

Bedanken möchte ich mich trotzdem.

Nun glaube ich nicht, das Herr Heiner Klein, oder du Wanda, die wechselhafte Geschichte der Urkaine nicht kennen - Neurussland (1765, 1918) inbegriffen.

Über das schmale Brett gehe ich nicht :)

Deshalb Nachfolgendes zur Anregung.

Grundsätzliche Menschenrechte, die Charta der Vereinten Nationen sind unveränderbar.

Jede Abhandlungs-Auslegungsvariante nach politischer Richtung sind Einzelmeinungen und irrelevant.

Ein Meter bleibt ein Meter, ob links, rechts oder Mitte.

 

Wer nun Wem "hinter die Fichte" führt . darüber soll sich jeder seine Meinung machen.

"Schall und Rauch" verbreiten beide Seiten, deshalb ist es hilfreich auch beide Seiten versuchen zu verstehen - möglichst neutral.(Querlesen )

In den Medien ( davon habe ich reichlich Artikel gesammelt) werden zu oft Begriffe wie mutmaßlich, wahrscheinlich, anscheindend, nach Hörensagen, etc. verwendet.

Die sich im nachhinein als Lufnummern erweisen. Siehe die "Geheimhaltung der unwiederlegbaren Beiweise" des russischen Abschußes von MH-17 !!!

Poroschenko hat gesagt, Obama hat gesagt, die NATO hat gesagt, und, und und.

Fogh R. ( der Nebel des Grauen) sieht regelmäßig "grüne Männchen" , wird regelrecht von Alpträumen geplagt, schreckt auf, schon schallt es in den den Raum: "Die Russen kommen!"

Die Journallie verbreitet es ungefragt weiter. Mit Absicht und Vorsatz, ganz hart an der Grenze zur Strafbarkeit.

Da wird sich früh die erste "BILD" gekauft, ab ins Studio und das verbreiten der Fakten beginnt.

Recherche ist etwas anders.

 

"Nur wer gegen den Strom schwimmt, gelangt an die Quelle"

Folge den Weg des Geldes, es entstehen ganz andere Erkenntnisse.

"Nato finanziert private Stiftung von Ukraines Premier Jazenjuk"

http://politikparadox.blogspot.de/2014/08/nato-finanziert-private-stiftung-von.html

( Gerd - liefert gut recherierte Beiträge - ein Besuch dieser Seite lohnt immer)

 

Es tobt ein erbitterter Wirtschaftskrieg zwischen der Großmacht VSA und den kleinere

Möchtegernen.

Dafür sind ALLE Mittel recht.

Deshalb wird das legitime Recht von Millionen, als Terrorismus bezeichnet.

Welchen Terrorakt habe diese Ukrainer/Russen begannen?

Darf man es dann so verstehen, das eine Putschregierung die Großstädte im Donbass mit Grad-Raktenwerfern (Stalinorgel) beschießen darf ? Ungeachtet der der zivilen Opfer, der Zerstörung von Infratruktur,Fabriken etc.?

Oder war es doch Putin.

Ist es so zu verstehen das eine Putsch-Regierung, selbst das Gedenken an die Opfer des deutschen Faschismus bomardieren darf ?

Oder war es doch "Putin"?

https://www.freitag.de/autoren/gustlik/saur-grab

https://www.youtube.com/watch?v=4eeu3WBfCNQ

Ist so zu verstehen, das UN und OSZE lügen ???

http://www.n-tv.de/politik/OSZE-Kein-Beweis-fuer-russischen-Einmarsch-article13514641.html

Erkläre man mir bitte den Unterschied zwischen "guten" und "bösen" Putsch !

Haben die Seperatisten/Terroristen den Krieg in der Ukraine begonnen, oder doch die NICHT gewählte, ergo selbsternannte Regierung?

 

Deeskalation:

Norwegen entsendet Panzerbataillon zu lettisch-russischer Grenze!

http://de.ria.ru/security_and_military/20140830/269430408.html

Eine "zusätzliche" Entspannungsaktion" zu diesen Friedens-Übungen direkt an der russischen Grenze.

Nato-Manöver in der Ukraine im Jahr 2014

Thema:Nato verstärkt Aktivitäten an Russlands Grenzen

http://de.ria.ru/infographiken/20140721/269064383.html

Da wird`s mir übel !

 

Heuchlerische US-Kriegsstrategie

https://www.youtube.com/watch?v=AzV15vb-nXU&list=UUljy6_3EPeAybTZ6huAnyjw

 

Volksabstimmungen über die Selbstbestimmung =Terrorismus !!!

Merkwürdige Auslegung des Völkerrechtes.

Völkerrecht nach "westlichen Werten" = Nur Herrschende haben die Deutungshoheit über die Selbstbestimmung der Völker.

Referenden Donez= 89,7 % ,Lugansk= 96,2 %

für die Volksrepublik.

Und das ist Unrecht ???

 

Lassen wir es uns einmal von Volker Piesper erklären:

"Volker Pispers - Das Böse liegt im Osten ?! "

https://www.youtube.com/watch?v=U18Plzz51Xg

 

Zu meiner Freude bin ich mit meinen Ansichten nicht ALLEIN.

Selbst im "Tal der Ahnungslosen" folgen immer weniger Menschen der offenen Kriegstreiberei:

" Massiver Protest gegen Angela Merkel - 29.08.2014 in Dresden "

https://www.youtube.com/watch?v=-wSMhGE_Mpk&feature=youtu.be

Wieder Putin ?

 

Nein, im Bewußtsein des "Weltfriedenstages" am 1.September eine logische Folge der permanenten Kriegshetze.

Passen wir lieber gemeinsam auf, den die Machthaber nehmen keine Rüchsicht auf mich und Euch!

In diesen Sinne,

mit freundlichen Gruß

Klaus Förster

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Samstag, 30. August 2014 19:16)

Liebe Mitdiskutanten und Mitlesende,

 

selbst auf die Gefahr hin - wie so oft geschehen -wieder einmal verbale "Prügel" zu beziehen, möchte ich jedoch auf meinen Beitrag nicht verzichten, denn die augenblicklichen Konflikte - sollte ich nicht doch besser "Kriegslage(n)" sagen? - geben Anlass genug sehr "kritisch", aber ideologiefrei, zu diskutieren.

 

Wo ist sie eigentlich jetzt die "Empört-Euch!" Gemeinde,womit Wanda Fritz wohl "richtig" getroffen hatte?

 

Was hört man von den "Putin-Verehrern", die andere kritisieren oder gar beschimpfen, wenn sie sich - ich gehöre auch dazu - als Verfechter von westlich orientiertem Imperialismus und als systemgetreuer Demokrat outen?

 

Wie sieht man den "lupenreinen Demokraten" mit seiner gespaltenen Persönlichkeit, jetzt wo sein "Lügengebäude" einstürzt, wie ein Kartenhaus?

 

Was ist mit dem "Wortgaukler" Putin, der die Welt in Atem hält und eine "Lüge an die andere reiht" ohne Rücksicht auf die vielen unschuldigen Opfer- egal auf welcher Seite-, um das "Neue Russland" aufzubauen ?

 

Fragen über Fragen, die jedoch außer ein wenig Aufrechnung und Geschichtsunterricht ( s.Fritz ) keine Antworten

erkennen lassen.

Er lügt der Welt ins Gesicht und lässt weiter morden!!

 

Klar, die Propaganda Maschinerie in Moskau und Kiew läuft auf Hochtouren,

selbst die Nato-Bilder bringen keine Klarheit.

 

Dass Russland - federführend hierbei ist

Putin - militärisch massiv unterstützt, ist doch kaum noch zu leugnen,selbst nicht von Dir Fritz!

 

Ist es vielmehr nicht so, dass für die Annexion eines "Fleckchens" Erde und die Demütigung eines seit -zig Jahren unbequemen Nachbarn dieser "lupenreine Demokrat" Putin alles zerstört, was Russland in den letzten 10, 20 Jahren an Reputation und Verlässlichkeit in der Welt erarbeitet hatte?

 

Und tritt vor das Fernsehen und bestritt ständig, dass russische Soldaten auf Seiten der Aufständischen kämpften, bis er jetzt unter den "erdrückenden Beweisen" eine solche Mitwirkung bestätigen muss und dieses mit einer gehörigen Portion Zynismus verbindet, wenn er sagt, dass sich die Soldaten "Urlaub" genommen hätten oder aber "versehentlich" ( das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!!) auf ukrainisches Gebiet "geraten" wären!!

 

Geht es noch schlimmer, noch dümmer, noch skuriler?

So jemanden kann man weltweit doch nicht mehr ernst nehmen zumal er den Anspruch erhebt eine "Weltmacht" zu sein.

 

Dieser so "lupenreine Demokrat" und Kreml-Chef redet medial sehr wirkungsvoll von Frieden und ist in Wirklichkeit derjenige, der den Krieg forciert!

 

Natürlich hat sowohl Kiew als auch der Westen eine

Mitschuld an dieser verschärften Lage, doch augenblicklich ist die Welt Zeuge einer russischen Intervention, ich meine eher eine Invasion!

 

Russland führt Krieg, egal wie man alles drum herum auch nennen mag, es ändert nichts an der Tatsache!

 

Und wiederum erweist sich dieser sich "heroische"gebende Putin ein zweites Mal nach der "Eroberung" ( Annexion!!) der Krim als ein durch und durch machiavellistischer Politiker,der - wie immer - mit einer gewissen gespielten Sorge in Konferenzsälen und in den Medien vom Frieden redet und so ganz nebenbei seine Soldaten "loslässt"!!

 

Die Opfer sind die Ukrainer und wir im Westen schauen zu!! Putin will die Macht und machtlos schauen wir zu!!

 

Mit einem sonnigen Wochenende wird es wohl nichts - zumindest nicht bei mir - und verbleibe so mit den besten Grüßen und einem bißchen Entspannung!!

 

Heiner Klein alias Löwenmaul

Wanda

(Freitag, 29. August 2014 12:16)

Lieber Heiner Klein,

 

ich bedanke mich sehr für Ihre Beteiligung hier. Besonders aus dem Grunde, dass Sie die Unterschiede zwischen Separatismus und Terrorismus benannten. Und an Hand der aktuellen Ereignisse aufzeigten, was passiert, welche Auswirkungen es hat, wenn Separatismus und Terrorismus zusammen gehen.

 

Viele liebe Grüße. Wanda

Wanda

(Freitag, 29. August 2014 12:15)

Hallo Herr Walter Neumann,

 

vielen Dank auch für Ihre Wortmeldung.

 

Welche Lösungen wollen Sie von den von Ihnen angesprochenen? Ihre diesbezügliche Feststellung geht für mich in die falsche Richtung.

 

Wir als Bürger, die wir nun einmal sind, haben die Ereignisse anzusprechen, aufzuzeigen und mit den nun einmal individuellen Einschätzungen zu versehen. Mit der Aufforderung an die Politik verbunden, entsprechende Schritte zu unternehmen.

 

Wie jeder diese Aufforderung aufnimmt, bleibt doch jedem selbst überlassen. Nur eins ist ganz sicher, ist diese Aufforderung ein Konglomerat von Einzelstimmen, wird daraus nichts. Denn die Politik wird solange einen Teufel tun, solange wir uns in Einzeldarstellungen ergehen und sie wird alles dazu tun, dass es gefälligst so bleibt. Sie haben Ihre „Definition“ der Demokratie ja beschrieben, der ich nur zustimmen kann.

 

Nur habe ich für mich andere Schlussfolgerungen gezogen. Ich werde nicht nur die Verlogenheit der jeweiligen Seiten aufzeigen, sondern und dies vor allem, ihre „Taten“ im welchen Namen auch immer als das benennen, was sie sind: Verbrechen von skrupellosen Mördern. Ich werde weiterhin nennen, woher diese Mörder ihre „Triebkräfte“ in Form von Kapital (materielles und monitäres) beziehen und deren einziges Ziel gebetsmühlenartig immer wieder entgegen der allgemeinen Sichtweisen aufzeigen: Geld, Geld, Geld, damit sie Macht, viel Macht, die alleinige Macht haben, um das maximale Geld einzustreichen.

 

Es macht für mich keinen Unterschied, ob jemand am Schreibtisch mordet oder mit dem Gewehr in der Hand. Der einzige Unterschied besteht doch nur darin, dass beim Letzteren die Absicht sofort sichtbar ist.

 

Ich weiß sehr wohl, dass meine Einzelmeinung nur dann etwas zählt, wenn sie in der Summe aller diesbezüglichen Einzelmeinungen erscheint. Zumal die von uns gewählten Entscheider einen Teufel tun werden, dass es zu dieser dann geballten Aufforderung kommen wird.

 

Aber deshalb aufgeben? Bange machen gilt nicht.

 

Auch Ihnen ein schönes (Spät)sommer Wochenende. Wanda

Wanda

(Freitag, 29. August 2014 12:14)

Hallo lieber Fritz,

 

Du schriebst an mich: „Ich nehme an, dass Dir keineswegs entgangen sein dürfte und ist, was ich gleichnishaft damit zum Ausdruck bringen wollte und will.“

 

Ganz ehrlich? Ich habe Dein Gleichnis nicht verstanden. Schon gar nicht den von Dir nachgereichten Bezug zum Sternbild Zwillinge.

 

Nachsicht muss ich doch nicht üben, denn mir sind derartige Fehlleistungen bereits auch unterlaufen. Man weist sich dann gegenseitig darauf hin und gut ist es.

 

Auch geht es doch mitnichten um irgendwelche Schachsituationen. Ich habe diesen Vergleich bemüht, um Dir aufzuzeigen, dass Du immer noch an den Symptomen rumdokterst, aber nicht willens bist, die Ursachen auch dieser neuerlichen kriegerischen Auseinandersetzung zu sehen. Findest Du es nicht auch signifikant, dass ein lupenreiner Demokrat Putin heute von einem „Neurussland“ (konkret: nowaja rossija), spricht, wenn er ukrainische Gebiete meint? Allein diese seine, Putins, Wortschöpfung sollte jedem zu denken geben. Oder hat er sich versehentlich in seiner Rhetorik verlaufen?

 

Meinst Du ernsthaft, dass die Losungen der kriegsführenden Seiten als Rechtfertigung einzig und allein maßgeblich sind? Tut mir leid Dir dann zu sagen, die entsprechende Propaganda hat bei Dir gefruchtet. Für mich ist es vollkommen egal, ob Ariergedanken oder der vorgeschobene Schutz der außerhalb der Grenzen lebenden angeblichen Landsleute als Anlass genommen wird. Wenn man den Parolenteppich wegzieht, bleibt ganz allein eins übrig: Krieg als Mittel der Bereicherung, als Mittel zur der Machtvergrößerung. Dafür ist keine Lüge, kein Menschenleben zu schade. Den Lügner, den Kriegstreibern passiert doch nichts; so können sie scheffeln und besetzen, bis der Arzt kommt. Am effektivsten sind dann die, die noch dazu den Arzt in Personalunion geben.

 

Dir ein schönes Wochenende. Wanda

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Dienstag, 26. August 2014 15:54)

Lieber Klaus Förster,

liebe Mitlesende,

 

auch ich erlaube mir mich in diese Diskussion "einzumischen", nachdem ich mir die bisherigen Beiträge

zu "Gemüte" geführt habe.

 

Ja, es ist schon eine verrückte Welt, wie Fritz richtigerweise feststellt.

 

Umso wichtiger ist es für mich, wenn man dabei einen "klaren Kopf " behält und klar zu definieren versucht, was ist denn nun wirklich, Separatismus (Separatisten) und Terror ( Terrorismus)?

 

Hierzu hat uns die Geschichte, aber auch die Gegenwart genügend "Gesprächsstoff" anzubieten.

 

Für beide "Begriffe" gibt es vielfache "Auslegungen", wie man in den "schlauen" Büchern nachlesen kann.

 

Separatismus = Autonomiestreben, Loslösungsbestreben,zumeist

eine negativ akzentuierte Bezeichnung für politische Bestrebungen, bestimmte Gebiete aus einem bestehenden Staat herauszulösen. (Enzyklopädie)

 

Terrorismus( lat. Angst u. Schrecken) = Gewalt und Gewaltaktionen gegen eine politische Ordnung, um einen politischen Wandel herbeizuführen.

 

Deswegen gibt es auch keine allgemein akzeptierte "wissenschaftliche Definition" von Terrorismus, wie ich glaube.

 

Drum ist auch eine objektive Eingrenzung des Begriffs Terrorismus schwierig, weil er schließlich von den jeweils herrschenden Regierungen gerne als Legitimation , zur Denunzierung ihrer Gegener - manchmal auch unabhängig davon, ob diese Gewalt anwenden oder nicht - und zur Rechtfertigung eigener Gewaltanwendung gegen vermeintliche oder tatsächliche Feinde der gegenwärtigen Staatsordnung herangezogen

werden.

 

Terrorismus ist es, der diesen von anderen Gewaltkonflikten abgrenzt, wie z.B. zwischenstaatliche Kriege, Guerillakriegen und dem reinen Kriegsunternehmertum.

 

Allerdings, und damit kommen wir dann zum Kern der Sache, denn dies schließt nicht aus, dass sich die "Akteure" letzgenannter Konflikte auch terroritischer Mittel bedienen(MenschenrechtsverletzungenVölkerrecht etc. ).

 

So zu beobachten in der Ukraine, wo sich die Separatisten terroristischer Maßnahmen bedienen, in Syrien, in Nigeria, in Palästina,usw. usf. Eine Welt des Mordens!

 

Dass kann man deswegen meiner Meinung nach nicht mit dem "Vorhaben " in Schottland vergleichen, weil dort entgegen terroristischer Aktionen keine Gewaltanwendung gegen zivile Ziele und Nichtkombattanten mit dem Vorsatz, Furcht und Schrecken zu verbreiten, zu sehen ist ( s. Beitrag von WANDA )

 

Hinzu kommt noch, dass Terrorismus in aller Regel mit einer Ideologie begründet wird, die den angegriffenen Personen, Peronengruppen oder dem Staat entgegensteht und die mit friedlichen Mitteln nicht durchsetzbar sind (RAF,IRA,BR, ETA,Hamas, ISIS,Rechtsextreme/Linksextreme etc. )

 

Ob man deswegen in Schottland von Terrorismus sprechen kann - ich meine sämtliche Kriterien sprächen dagegen (s. Volksabstimmung) - möchte ich bezweifel?

Aus diesem Grunde glaube ich nicht, dass für "andere Völker" andere Normen gelten, wenn man den Begriff "Terrorismus" in seiner ureigensten Bedeutung (Furcht,Schrecken)begreifbarr macht.

 

In der Ukraine handelt es sich für mich eindeutig um "separatistischen Terrorismus", im Irak brutalster Terrorismus, der nicht nur ideologisch begründet ist. Hier findet ein "Völkermord" statt, den keine andere Bezeichung ersetzen kann!!

 

Mit Beginn des 2o. Jahrhunderts ( 1925 Bombenanschlag auf die Kathedrale Sweta Nedelja in Bulgarien durch die Kommunisten, 1946 durch die Zionisten in Israel auf das King-David Hotel, 1972 Bloody Friday (Belfast) Nordirland durch Separatisten, 1972 Massaker am Flughafen Lod in Israel durch Linksextremisten, 1978 Brandanschlag Cinema Rex im Iran durch Islamisten, 1985 Islamisten Terroranschlag Flughafen Wien-Schwechat, 1992 Anschlag von Buenos Aires durch Islamischer Dschihad Palästina, 1997 Ägypten Anschlag von Luxor durch Islamisten, 1999 Anschläge in Russland auf Wohnhäuser durch Separatisten, 2002 Pi-Glilot Anschlag in Israel durch Islamisten, 2006 in Indien Anschläge in Mumbai durch Islamisten, weitere Anschläge durch Islamisten von 2007 - 2013 in Großbritanien, Pakistan, Indien, USA, Russland, Uganda, Irak, Weißrussland, Marokko, etc. )

 

Lieber Klaus Förster, ich glaube, dass man bei Betrachtung dieser geschichtlich bedeutdsamen Terroranschläge die "Vorkommnisse" in Schottland ohne Gewalt und Waffen schon als eine "mildere Art" betrachten kann, denn hier spielen meiner Meinung nach Zielsetzung und Motivation eine ganz andere Rolle.

 

Das ist meine Sichtweise/Meinung. Auch die ist kritisch zu hinterfragen, denn bei mehr als 100 existierenden verschiedenen Definitionen

von "Terrorismus" bestimmt nicht ungewöhnlich!!

 

Lieben Gruß Heiner Klein

fritz 30

(Montag, 25. August 2014 19:12)

Hallo Klaus,

ja, es ist schon verrückt.

Trotz oder wegen der großen Ordnungsmacht geht es in der Welt zu wie im Tollhaus.

Da wird ein über drei Jahren andauerndem, nicht enden wollender Bürgerkrieg mit hunderttausenden An Toten und Zerstörung ganzer Städte in Syrien (nicht nur dort) durch Separatisten (Terroristen, Gotteskrieger diverser Glaubensirrer im Dienst ausländischer Mächte/ Potentaten gegen einen souveränen Staat, dessen Integrität mit erneut demokratisch gewähltem Staatsoberhaupt am Köcheln gehalten (Assad muss weg, wagt es, sich zu widersetzen, lässt eigenes Volk morden.)

 

Das alles mit Unterstützung, Ausrüstung und Logistik des geeinten Westens und der Mehrheit der hofierten autoritären Golfstaaten durch Rekrutierung geeigneter Kämpfer mit Gewährung gesicherter Transitwege und Rückzugsgebiete nicht nur durch und in der Türkei, medialen Beistandes und international juristischer Unterschutzstellung der die zivile Bevölkerung und deren Wohnorte zur Geißel nehmenden sog. Freiheitskämpfer, (Siehe Situation und Bewertung der Hamas im Gazastreifen und die radikal militärischen Reaktionen darauf ) denen man, einmal in Aktion außer Rand und Band geraten, nicht mehr Herr zu werden scheint, vom eigenem Machtbereich fernhalten, auch nicht im eigenem Land wieder integrieren möchte (Siehe Taliban).

 

Im Gegensatz dazu spiegelbildlich die Situation, Bewertung, Stellungnahmen und massive moralische und materielle Unterstützung (ausländische Organisationen und Kämpfer nicht ausgeschlossen) der auf ihre Souveränität bestehenden pro westlichen Ukraine und deren Oligarchen, den Separatisten (Terroristen) im östlichen, pro russischem Teil der Ukraine.

Dort in Kiew Unterstützung der durch Putsch an die Regierung gelangten neuen Machthaber aber Verurteilung von Unterstützung, Hilfe und Beistand für die um ihre, von denen bedrohte, Unabhängigkeit ihrer Kultur, Sprache, leidvoll traumatischen Geschichte ringende pro-russische Bevölkerung im Osten des Landes und der Krim.

M.f.G.

fritz

Wanda

(Montag, 25. August 2014 16:27)

Hallo KLAUS Förster,

 

es macht mich froh, dass mein Beitrag an Dich Dein Wohlwollen gefunden hat. Da Du ihn als eine gute Diskussionsgrundlage ansiehst, nehme ich an, Du wirst auf die einzelnen von mir angesprochenen Punkte noch eingehen. So können wir dann unsere Unterhaltung weiter führen.

 

Dazu zeigtest Du mir auf, an welchen meiner Seiten ich noch arbeiten muss. Ich werde die kommenden Zeiten dazu nutzen, meine Unzulänglichkeiten anzugehen.

 

Nun aber zu Deiner ernsthaften Frage (denn Rhetorik als Triebfeder würde ich Dir nie unterstellen) aus Deinem Nachtrag. „Sind das dann auch Terroristen, oder gelten für andere Völker ganz besondere, mir unbekannte Normen?“

 

Ich kann keinen einzigen, geschweige denn ganze Horden, schottischer Nationalisten erkennen, die mit der Maschinenpistole im Anschlag marodierend durch ihre Städte und Dörfer marschieren. Immer auf der Suche nach geeigneten schottischen Geiseln. Zur Not wird da auch gerne auf Ausländer zurück gegriffen, die richtig Geld in deren Kassen bringen.

 

Deine Frage geht also in die falsche geographische Richtung. Wo Du Terrorismus studieren kannst, steht in allen Nachrichten. Die Boko Haram, die ISIS zeigen jeden Tag, was Terrorismus ist. Falls Du in etwas freundlichere Gefilde danach suchen möchtest, nimm die von Moskau genährten Separatisten (Ostukraine, Ossetien, Transnistrien und wie die Gegenden dort alle heißen). Frage Dich bei diesen vor mir ausgewählten drei Beispielen, wer nährt diese Terroristen (Alleine wären sie schon eingegangen, wie eine Blume ohne Nahrung. Auch ein Kaktus hält nicht unbegrenzt ohne Wasser aus), was wollen die Terroristen und dann, wie setzen sie ihre „Wünsche“ um.

 

Falls es Dir noch nicht reichen sollte, gehe ich einmal um unsere deutsche Ecke. Da sehe ich die Nazis und die Autonomen. Unser Glück bisher, es ist die Zeit noch nicht gekommen, es ist noch Igitt, diese Durchgeknallten mit vollen Geldhänden zu füttern. Dazu haben sie noch nicht zu entsprechenden Organisationsstrukturen gefunden. Aber was wird, wenn sie „chic“ werden und/oder mit den deutschen Salafisten gemein tun? Geld spielt bei denen keine Rolle und das benötigte Know How. In anderen Ländern läuft ja schon deren Generalprobe. Ich hoffe sehr, sie halten alle noch still und kommt nicht zur Premiere (von einigen dann viel bejubelt), denn jeder benötigt einen Rückzugsraum und da ist Deutschland mehr als ideal.

 

Du siehst, die „Normen“ für Terror sind weltweit sehr gut zu erkennen. Falls Dir, KLAUS Förster, dazu noch etwas einfallen sollte, würde ich mich sehrt freuen. Wanda

fritz 30

(Montag, 25. August 2014 16:24)

Sunday, 24. August 2014 13:09)

Aber, aber lieber Fritz,

 

Hallo liebe Wanda,

wo du recht hast, soll es Dir meinerseits auch gerne zugestanden sein und bleiben.

Auf deine Datumsbezeichnung "saturday" bezogen, gebe ich zu und schäme mich ein wenig dafür, einem sog. "false frends" zum Opfer gefallen zu sein.

Ich Dummer aber auch.

Klar, Janus schaut einerseits "alt" in das vergangene und andererseits "jugendlich frisch" in das neue Jahr hinein.

Ich meinte eigentlich Zwillinge mit Juni, die jedenfalls im Sternbild, im Gegensatz landläufiger Auffassung von Gleichklang, unterschiedlich im Oben und Unten (Kastor und Pollux) verortet sind.

Ich nehme an, dass Dir keineswegs entgangen sein dürfte und ist, was ich gleichnishaft damit zum Ausdruck bringen wollte und will.

 

Nein, ich wollte Wimmer nicht im Rang erhöhen.

Mir ist wahrscheinlich beim Kopiervorgang im Anlegen des Textes offensichtlich etwas aus dem Zeilenrand geraten; nämlich das "ium"!

 

Gemeint war;

"des CDU-Mitgliedes, ehem. MdB (Mitglied des Bundestages, Verteidigungsminister-IUM) und Berater Helmuth Kohls

 

Für mein Versäumnis des Korrekturlesens bitte ich um geneigte Nachsicht.

---

Fortsetzung folgt!

fritz 30

(Montag, 25. August 2014 16:16)

Fortsetzung und Schluss;

 

"Wenn Du mir meine Frage beantwortest, wo Du einen Unterschied zwischen den millionenfachen Völkermord durch die deutsche faschistische Hand und den ebenso vielen Toten durch die Rote Armee beantwortest, bin ich gerne bereit, auf Deine (wohl rein rhetorisch ausgerichtete) Frage einzugehen."

---

Da bin ich aber gespannt. Willst Du damit auf eine gewisse Pattsituation abheben?

Das kann doch wohl nicht wahr sein!

 

Gerade dieser Tenor missfällt mir an Deiner Sichtweise und Stellungnahme und ist es, die mich zu den o.g. Gleichnissen verleiten.

Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?

--

Dein undifferenziert vergleichend gleichsetzenden Janusblick zurück in´s vergangene Jahrhundert ohne Relativierung und Berücksichtigung von Ursache und Wirkung, deren historischen Wirkungen und Zusammenhängen.

--

Hat etwa die Rote Armee Deutschland überfallen und zerstört? In Konsequenz und berechtigter Weise am Ende schon.

Konzentrationslager mit Giftgas, Verbrennungssöfen errichtet und betrieben zur Vernichtung nicht Arisch-Rassischer, Sinti und Roma, jüdisch, kommunistisch bolchewistischer Untermenschen in Millionengröße?

Die Armee und das Land selbst nicht weit über 20Millionen Verluste an Menschen und auf lange Jahre hinweg eine zerstörte Infrastruktur erleiden müssen?

--

Also eine Aufrechnung und Gleichsetzung der Deutschen allein auf die Rote Armee zu beziehen, halte ich wahrlich nicht für angemessen.

Wo bleibt der Vergleich zu anderen am Krieg gegen Deutschland und andere beteiligten Armeen?

Z. B. Luftkrieg u.a. durch Phosphor, Napalm, Agent Orange, Atombombe usw.

 

Selbst heute noch ein probates Mittel zur Durchsetzung imperialer, geostrategischer Ziele und Hersteller-Profitsicherung und -Maximierung. Kollateralschäden selbstredend inbegriffen.

 

Ich bin mir nicht sicher leid tun, vermuten zu müssen, dass überkommene deutsch nationale Aversionen, Naziideologien und Taten - vor allem derer, die sich gegenüber der Sieger-Besatzungsmacht zu Unrecht belastet glauben zu dürfen - sich in den Familien, Kindern und Enkeln irgendwie in den Köpfen nachwirkend verfestigt hat.

Ich bin mir sicher, hiermit doch irgendwie in´s berühmt, berüchtigte Fettnäpfchen getreten zu haben und erwarte daher auch keine Danksagungen.

M.f.G.

fritz

Walter Neumann

(Montag, 25. August 2014 15:20)

Hallo Wanda, Fritz 30, Klaus Förster und alle hier Lesende.

 

Teil I

 

Wenn ich mir die bisherigen Zeilen "zu Gemüte" führe, muss ich für mich konstatieren, Ansätze sind vorhanden, Lösungen keine.

 

Es fängt doch damit an, dass wir angeblich in einer Demokratie leben, welche aber nur den Namen dafür hergibt, aber in Wirklichkeit keine Demokratie ist!

 

Demokratie, Herrschaft des Volkes, wird bei uns doch nur über die Parlamentarier, die sogenannten Volksvertreter ausgeübt. Das ist von unseren Parteien in den letzten Jahrzehnten doch so ausgeklügelt worden, dass über die Parteien nur diejenigen als Volksvertreter zur Wahl zugelassen werden, welche im Sinne dieser Partei bei notwendigen Abstimmungen auch so votieren, wie es die Parteispitze wünscht (Ausnahmen bestätigen die Regel)! Andere kommen nicht auf die Liste, um überhaupt gewählt werden zu können! Es ist auch nicht zulässig, jemanden zu wählen, der parteilos ist! Also reine Diktatur unseres Staates durch Parteien = Parteiendiktatur!

 

Nun ist diese Diktatur aber noch weiter ausgebaut worden und wird weiter ausgebaut. Wie wir nicht erst bei den wahrscheinlichen Waffenlieferungen für die "kurdischen Freiheitskämpfer" feststellen können, sollen dafür noch nicht einmal unsere sogenannten Volksvertreter als Stellvertreter des Volkes bemüht werden müssen/sollen, sondern die durch die Mehrheit unserer Volksvertreter gewählte Regierung macht dies aus eigener Machthoheit!

 

Dies ist eine sich durch die Regierungszeit unserer Bundeskanzlerin Merkel immer deutlichere Spur hinziehende Entwicklung, welche auch durch die Geheimverhandlungen über Geheimabkommen mit Kannada und USA (CETA und TTIP), sowie auch die Verhandlungen, Abschluss und Durchführung des ESM Vertrages, deutlich machen. Angefangen hat es mit der EU und dem Euro.

 

Wir, das Volk werden nicht nur nicht gefragt, nein, wir bekommen etwas vorgesetzt, wenn es fertig ist und so gestrickt wurde, dass es keine Veränderungsmöglichkeiten mehr gibt. Das ist dann halt alternativlos und wir haben uns danach zu richten und einzurichten!

 

Dazu kommt dann die weiter fortschreitende Vereinheitlichung unserer Medien in der Darstellung von Sachstellungen. Wenn von den "Leitmedien" überwiegend gleiche Schlussfolgerungen zu Sachständen gezogen werden, stellt sich für die meisten Menschen diese Sichtweise als richtig dar, da sie nicht Möglichkeit haben, sich umfassend anderweitig zu orientieren. Denn die Suche nach kritischen Betrachtungen ist zeitaufwendig, mühsam und fordert einen freien Charakter. Aber dies ist in der heutigen Zeit nicht nur nicht gewollt, sondern wird aberzogen! Wer in der Berufswelt nicht entsprechend "spurt", muss sehen, wo und wie er bleibt!

 

Das gehört sicherlich mit zur Politikveränderung. Um geheime und alternativlose Politik durchzuführen, braucht man wenige Akteure, die sich nicht in "die Karten" schauen lassen müssen! Natürlich ist dies noch nicht alles so fest und richtig "eingestielt", aber es ist im Werden! Dazu passt dann noch die Überwachungsmentalität unserer "Oberen", die unter Vorgabe von gewissen Notwendigkeiten (welche an manchen Stellen sicherlich nicht falsch sind) unsere Freiheit zu tun und zu lassen, immer weiter einschränken und damit auch die bisher vorhandenen demokratischen Regeln weiter einschränken. Zug um Zug.

 

Das geht natürlich alles nicht ohne Geldgeber, welche dafür in großem Maße die Hände aufhalten und ein Vielfaches ihrer Einsätze zurück erhalten und das auf vielfältigste Weise. Dabei gehen dann auch immer mehr Menschenrechte verloren. Zuerst in anderen Gegenden unserer Welt, aber dann im Nachklang auch bei uns. Schleichend und mit schönen Worten hergerichtet, alles nur zu unserem Wohl und Wehe, frei nach dem Motto: Wir müssen zu unserem Glück gezwungen werden!

 

Das ist dann aber wohl das Glück der Wenigen hinter den Kulissen die Strippen ziehenden "Großmogule" des Kapitals und nicht das der 99%!

Walter Neumann

(Montag, 25. August 2014 15:19)

Teil II

 

Und jetzt denke niemand, dass es einen Unterschied macht, ob dies im Westen oder im Osten oder sonst wo auf der Welt geschieht. Die Herrschafts- und Machtstrukturen gleichen sich überall! Handlungen unterscheiden sich lediglich darin, ob an etwas festgehalten oder etwas verändert werden soll. Mal wird mit Gewalt vorgegangen, mal mit List und Tücke oder mit allem zusammen.

 

Es ist für mich müßig, mich zu fragen, war es richtig oder falsch, wie und was die USA und die EU incl. Deutschland gemacht haben, bzw. noch im Falle der Ukraine machen, oder wie Russland (Putin) handeln, oder die Ukraine und die "Separatisten" selber.

 

Es gibt dazu viel Vorgeschichte, welche beachtet werden muss, aber auch viel Neues, worüber ich mir nicht anmaßen kann, richtig, falsch, bedenklich, beachtenswert usw., zu beurteilen. Die vielen Seiten über diesen Konflikt, den Gert Diedrich dankenswerterweise auf seiner Homepage darstellt, welche überwiegend aus der Sichtweise Russlands dargestellt werden, lassen die unterschiedlichen Positionen erkennen. Bei richtiger Betrachtungsweise unserer Medien und dieser Gegenüberstellung kann ich jedoch nur feststellen, beide Seiten betrachten sich als richtige Darstellung und die andere als falsche. Wer nicht hinter die Kulissen schauen kann, wird die Lügen und die Propaganda keiner Seite aufdecken können.

 

Daher bin ich versucht, mir solch eine Bewertung abzugewöhnen. Gelogen und getrixt wird von allen Akteuren und die Wahrheit bleibt auf der Strecke. Es geht bei allen Aussagen doch nur um das eigene bessere "Dastehen" gegenüber dem Konfliktgegner. In kleinen wie in großen Konflikten.

 

Wer weis schon die Zusammenhänge und benennt die Machenschaften aller Akteure im Nahostkonflikt zwischen Juden und Palästinensern? Wer kennt alle Geldgeber und Waffenlieferanten für die ISI? Wer weis, warum wer sich wie einbringt? Wer weis, mit welchem langfristigen Kalkül sich

Katar und Saudi Arabien angagieren? Warum liefert die Türkei Waffen an die ISIS und lässt deren Kämpfer über ihr Territorium, sowohl nach Syrien wie auch in den Irak einsickern? Warum laufen irakische Soldaten zur ISIS über? Jetzt wollen wir Waffen an die Kurden liefern, damit im Gegenzug die Türkei mehr Waffen an die ISIS liefert und Saudi Arabien und Katar auch?

 

Wir wollen also helfen, dass diese Auseinandersetzung wie in Syrien auch, weiter fortbestehen kann. Mithilfe dieser Krisenherde wird unser Augenmerk darauf hingeleitet und seit Wochen spricht niemand mehr von TTIP, geschweige denn von CETA. Das ist wohl schon klammheimlich unter Dach und Fach! Auch das ist laufende Praxis, Krisenherde werden benutzt (auch große Sportereignisse), um die Bevölkerung mit neuen Gesetzen und Vereinbarungen alternativlos vor vollendete Tatsachen zu stellen!

 

Aus dem Ganzen vorher aufgezeigten bin ich für mich zu folgendem Entschluss gekommen. Was in der Welt geschieht, werde ich aufmerksam beobachten, mangels Wahrheitswissen aber nicht beurteilen und mich zurückhalten! Woraufhin ich verstärkt hinwirken möchte, ist, dass wir in Deutschland nicht weniger, sondern mehr Demokratie erfahren werden können und mehr wissen, was wahr ist und nach Wahrhaftigkeit gehandelt wird. Wir sollten mehr darauf achten, dass wir uns Grundsätze vorgeben, wie gehandelt werden muss und bei Bedarf darauf achten, dass auch dann danach gehandelt wird!

 

Wir hatten mal den Grundsatz: Keine Waffen in Krisengebiete. Der wird jetzt über Bord geworfen!

Das sollten wir verhindern und einen weiteren Grundsatz einführen: Keine Waffenlieferungen außerhalb unseres NATO-Bündnisses mit der Verpflichtung unser NATO-Partner, dass diese unsere Waffen nicht dritte außerhalb des Bündnisses weiterliefern dürfen und auch nicht in Konflikten eingesetzt werden dürfen, die nicht der Selbstverteidigung im Bündnis gerecht werden!

 

Dies wäre meiner Meinung nach ein Anfang, um Eskalationen in der Welt herunterzufahren. Zumindest nicht mit deutschem Know Hau noch anzufachen! Und es diente einer Darstellung in der Welt, die dem entsprechen würde, niemals mehr soll ein Krieg von deutschem Boden ausgehen!

 

Leider wird am Gegenteil gearbeitet!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Neumann

Klaus Förster

(Montag, 25. August 2014 00:22)

Nachtrag:

 

Folgendes macht mich nachdenklich.

 

Seperatisten sind doch eigentlich Terroristen.

So werden sie jedenfalls von Ukrainischen Präsidenten Poroschenko und seine "vielen Unterstützern" genannt!

Seind Krieg gegen die Ostukraine, mit allen Grausamkeiten und Kriegsverbrechen wird ja als ATO ( Anti-Terror-Operation) bezeichnet!

 

Nun das:

"Schottland bleibt auch unabhängig von Großbritannien EU-Mitglied. Darüber sind sich Juristen der Universität Edinburgh sicher. EU-Kommissionspräsident Barroso hatte Schottland im Falle einer Abspaltung mit einem EU-Ausschluss gedroht. Doch selbst die Juristen in Brüssel sehen den Fall ganz anders."

 

Die Schotten führen ja bekanntlich auch eine Volksbefragung über ihre Sebstbestimmung ab.

 

Sind das dann auch Terroristen, oder gelten für andere Völker ganz besondere, mir unbekannte Normen?

 

Für aufklärende Hilfe wäre ich sehr dankbar.

 

Freundlichste Grüße

Klaus Förster

Klaus Förster

(Sonntag, 24. August 2014 15:12)

Hallo Wanda

Hallo Fritz

 

Mein Name ist Klaus, wie kommtihr auf Karl-Heinz?

 

Für die sachliche Antwort von dir Wanda, bedanke ich mich.Darauf könnte man aufbauen, wenn...

Ich kann es mir aber leider nicht verkneifen zu fragen, warum du dich in der Antwort an Fritz wieder an´s "Auf-und Anrechnen" machst.

 

Für ideologische (eigentlich sage ich meist: idiotische) Grabenkämpfe fehlt mir das Interesse.

 

Sollte man die die Demokratie nicht endlich auf die Beine stellen?

 

Das Souverän sind WIR, nicht Merkel, Steinmaier oder andere selbstgefällige "Machthaber", wo auch immer auf der Welt.

SIE haben UNS zu dienen - nicht andersrum.

 

Das "Selbstbestimmungsrecht der Völker" ist das höchste Gut und möglicherweise der Beginn von echter Freiheit.

Grenzen ziehen immer nur Machthaber,schon komisch das WIR DIE fragen sollen was WIR tun dürfen!

 

Hatte Scheidemann die Erlaubnis vom Kaiser, als er die Republik ausrief?

Muß man sich bei den Machthabern an-und abmelden?

 

Denkwürdige Aussage von Frau Merkel beim Kiew-Besuch:

"Die Krim löste sich unter Verletzung der territorialen Integrität des Landes von der Ukraine ab, und die Anerkennung dieses Sachverhaltes durch die internationale Öffentlichkeit schaffe einen gefährlichen Präzedenzfall für ganz Europa."

 

Erkrnntnisgewinn?

Angst vor dem Erwachen des Souverän?

Das Selbstbestimmungsrecht könnte ja Schule machen.

 

Mir wäre es willkommen.

 

In diesen Sinne, eine schönen Restsonntag und freundliche Woche, auch allen Mitlesenden.

 

Beste Grüße

Klaus Förster

Wanda

(Sonntag, 24. August 2014 13:09)

Aber, aber lieber Fritz,

 

ich freue mich über Deine Wortmeldung und vor allem über Dein Lob, was aber nicht darüber hinwegsehen lässt, dass Du Dich kräftig verlaufen hast, denn Janus ist der Namensgeber des Januar gleichbedeutend für den Eintritt ins neue Jahr. Ich kann Dir aber folgen, im Juni ist es eben nicht so kalt.

 

Auch war der Wimmer, den Du meinst, nie Verteidigungsminister, so gerne er es sicherlich hätte sein wollen (meine Unterstellung), sondern brachte es nur bis zum Staatssekretär (parlamentarischer) im Verteidigungsministerium.

 

Ordnung sollte schon sein.

 

Alle Mitgliede, egal welcher politischen Gruppierung, sind ein Querschnitt unserer Bevölkerung. Was natürlich impliziert, er hat eine eigene Meinung, aber mitnichten voraussetzt, dass ich diese Meinung teilen muss. Und das nur aus dem alleinigen Grunde einer Parteizugehörigkeit des Äußerers. Oder heißt Du jedes Wort Deines politischen Favoriten kritiklos richtig? Ich jedenfalls nicht. Meinem Favoriten, bekanntlich die Grünen, folge ich nicht als höriges jasagendes Schäfchen. Die machen auch noch genug Quatsch, der einer rationalen Kritik der Basis nicht verborgen bleiben kann. Was entsteht, wenn Kritik und auch Zweifel unterdrückt werden, haben wir doch kennengelernt und das vierzig Jahre lang. Willst Du diese Jahrzehnte noch einmal haben? Dann lass mich aber dabei raus. Ich passe, packe meine Koffer, die ich dann über die neue Mauer schmeiße. Ob dann auch auf mich geschossen wird, wenn ich abhaue?

 

Da Du die linke Ecke zum Schämen für andere schon besetzt hast (die ist ja auch gerammelt voll), dann nehme ich eben das, was übrig bleibt, die rechte Ecke. Die paar Hansel dort müssen noch missioniert werden. Doch eine dankbare Aufgabe. Ich werde ganz bestimmt aufpassen, meine Aufgabe nicht mit einem Veilchen am linken oder rechten Auge dort erfolgreich zu erledigen.

 

Du fragst mich, worin ich einen Unterschied zwischen Rübe ab und zerfetzten Drohnentoten sehe? Wenn Du mir meine Frage beantwortest, wo Du einen Unterschied zwischen den millionenfachen Völkermord durch die deutsche faschistische Hand und den ebenso vielen Toten durch die Rote Armee beantwortest, bin ich gerne bereit, auf Deine (wohl rein rhetorisch ausgerichtete) Frage einzugehen.

 

Ist diese Deine Fragestellung Dein Statement für Menschlichkeit? Für mich ist es vollkommen zu vernachlässigen, aus welcher Motivation und mit welchen Entschuldigungen die Mörder ihr Geschäft verrichten, sie sind das, was sie tun, Mörder.

 

Ich bitte Dich von der Warte Deines hohen Alters (was immer meinen Respekt hervorrief und ruft) doch auch einmal darüber nachzudenken, wessen Kumpel Du bist und Du sein möchtest. Meinst Du wirklich, der kommunistische Zweck heiligt jedes Mittel?

 

Dir sowie allen anderen Lesern einen schönen Sonntag. Wanda

fritz 30

(Samstag, 23. August 2014 19:58)

Monitor am 21.8.14 verpaßt?

Zbigniew Brzezinski: Die graue Eminenz der US-Politik - Monitor 21.08.2014 -

https://www.youtube.com/watch?v=U2EkXqB2YqY

 

Hallo Karl-Heinz

und ja zur Grauen Eminenz Brzinsky.

Dieser Herr hat damals schon an der Pakistanisch / Afghanischen Grenze von den im Dienste der Großgrundbesitzer tätigen Mullahs und deren Einfluss auf die einfache, ungebildete Landbevölkerung geraten und diese aufgefordert, sich in den Medresse als Taliban bilden und ausrüsten zu lassen, um gegen die Kommunisten und Russen zu kämpfen. Mullah O-Ton; Die Kommunisten wollen Wohlstand für alle bringen. Doch das steht gegen das Islamische Gesetz, Nur Allah allein entscheidet , ob einer Arm oder Reich ist!

Mit freundlichen Grüßen

fritz

fritz 30

(Samstag, 23. August 2014 19:40)

Wanda

(Saturday, 23. August 2014 19:20)

Hallo Karl-Heinz Förster,

 

Wanda, du wirst doch nicht etwa am Ende unter dem Einfluss des Sternzeichens des doppelgesichtigen Janus, Monat Juni, stehen?

Dein Beitrag hebt sich von dem vorherigen, aus meiner Sicht, erheblich positiver und meiner Zustimmung gewiss ab.

M.f. G.

fritz

fritz 30

(Samstag, 23. August 2014 19:25)

Aber, aber, wer wird denn sein historisch, politisch geschärftes Licht unter den Scheffel stellen?

"In welche Ecke gehen wir beide nun, um uns endlich ob unserer unmenschlichen Denke, durch die einseitige Berieselung durch den Mainstream entstanden, der sich in der festen Hand der USA und des weltweiten Imperialismus befindet, zum Schämen?"

Ich vermute mal; bestimmt nicht in die Linke, die ist schon besetzt.

 

Übrigens empfehlenswert und wissenserweiternd das Gespräch und Stellungnahme des CDU-Mitgliedes, ehem. MdB, Verteidigungsminister und Berater Helmuth Kohls,

Willy Wimmer, kein Linker!) auf "www. kemFm" zu den USA, Kiew, Russland einfach einmal zur Kenntnis nehmen.

Erheiternd,aber Vorsicht! Für die Aufrechterhaltung von Meinungshoheit, Sarkasmus und zu all zu weitem Herauslehnen aus dem berüchtigten Fenster mit großer Lippe ungeeignet.

"Die Hochbegabten zeigen uns auf, dass die einzige Triebkraft der Aktionen aus Moskau die Sorge um deren russischen Landsleute in der Ukraine ist. Das muss einfach einmal gesagt sein"

 

Nicht anders als im Irak, Syrien, Libyen, Israel auch, wenn auch weniger radikal militant mörderisch.

"Eine andere der vielen Stufen der Kaskade des Terrors ist der Krieg der ISIS."

 

Wenn man schon einen ethnisch, konfessionellen reinen Gottesstaat errichten will, nimmt man sich halt die bewährte Praxis von Staaten mit Vertreibung, medialer oder tätiger Gewalt, Horrorszenarien zur Veranlassung freiwilliger Flucht Andersgläubiger zum Vorbild.

 

"Da ist ganz schnell die Rübe ab und das im Fließbandverfahren. Haben die das modifizierte Verfahren nun vom Amerikaner Ford oder gar von der SS gelernt?"

 

Wo ist der Unterschied von Rübe ab oder zerfetzter Drohnenleiche?

 

Angenehmes Wochenende

wünscht Allen

fritz

Wanda

(Samstag, 23. August 2014 19:20)

Hallo Karl-Heinz Förster,

 

vielen Dank für Deine Meinungsäußerung auf meiner Seite. Auch wenn unser beider Standpunkt nicht immer vom gleichen Hochstand aus erfolgt, die vielen, vielen Bäume können einem da schon eine klare Sicht auf Lichtungen verstellen, so treffen wir uns grundsätzlich darin, was Menschenrechte (warum beschränkt auf Kriegszeiten?) sind.

 

Die Menschenrechte, egal, wann sie in Worte gefasst wurden, sind zuvorderst die Rechte eines jeden Bürgers (Menschen), ohne andere in ihren Rechten zu beschneiden. So sieht meine Definition aus.

 

Ich und Du, Karl-Heinz Förster, können uns mit Leichtigkeit millionenfach Beispiele für Verbrechen, die im Namen der Menschenrechte verübt wurden und werden, um die Ohren hauen. Nur dies rein mechanische Aufzählen bringt uns erst dann weiter, wenn wir die nächsten Schritte gehen: die Verbrecher nach dem Benennen anzuprangern und sie aufzufordern, endlich einzuhalten. Falls dies nicht fruchten sollte, muss der Verbrecher dazu gezwungen werden.

 

Und dieser Zwang muss vom Staat ausgehen. Was aber dann, wenn der Staat nicht nur Verbrechen zulässt, sie sogar begeht und bei Entdeckung seine ganze Macht ausspielt, um ja keinen Zweifel an seine, des Staates, Integrität zuzulassen?

 

Dann haben wir einen Sachsensumpf, der nie trocken gelegt wird. Dann haben wir 10 Tote, die zumindest vom Staat geduldet, wenn nicht sogar indirekt initiiert wurden. Siehe NSU.

 

Gehe ich jetzt außer Landes, wie stellt sich dann mir die Situation dar?

 

Deutschland schickt ihre Minister nach Afrika. In deren Gefolge viele staatstragende Größen der Wirtschaft. Wie schön und herzerweichend sind dann die kolportierten Bilderchen von neuen Wasserstellen in der Wüste für die dort Lebenden. In einem klitzekleinen Nebensatz erfährt man aber (manchmal sogar nur verklausuliert), das Wasser sprudelt nur, wenn die Durstigen Geld in eine Wasseruhr schmeißen. Ohne Moos kein Wasser, ohne Wasser kein Ackerbau, ohne Ackerbau Hunger. Wozu brauchen wir dann noch Kriege, wenn derartige „Probleme“ wie freie Handelswege, Zugang zu fernen Bodenschätzen so appetitlich gelöst werden können? Dies ist in meinen Augen ein Genozid, dazu noch staatlich sanktioniert.

 

Dies nur ein Beispiel, denn sie ließen sich endlos fortsetzen.

 

Was will ich damit sagen?

 

Kriege sind nur die äußerlichen und grausamen (und vor allem schnellen) Erscheinungsformen des Profitstrebens. Nur unter Verletzung der Menschenrechte durch den Staat, der das vorgeschobene bürokratische Element des Kapitals ist, können diese Verbrechen geschehen.

 

Und die Medien sind dazu auserkoren, uns allen dies als ein Geschenk des Staates zu verkaufen. Meinst Du nicht auch, es ist vollkommen nebensächlich, ob dies den deutschen Staat, den russischen, den amerikanischen Staat und dann noch all die anderen betrifft?

 

Es gibt keine guten und bösen Menschenrechtsverletzer. Wer das nicht sehen will, hat sich schon bereitwillig auf die Seite dieser Verbrecher gestellt. Als deren Befürworter. Dazu hat jeder ja seine Entschuldigung ideologischer Natur gefunden. Jedes Mal, wenn ich deren Parolen höre, muss ich echt darüber schmunzeln, wie austauschbar diese sind. Ich spreche nicht nur von den linken Losungen, sondern von allen. Den faschistischen, den nationalistischen, den islamistischen (inklusive allen religiös angehauchten). Tausche doch nur einige Wörter aus, meistens genügt nur eins, und Du wirst die gleiche Entdeckung machen.

 

Sie, die Parolen, haben alle nur einen einzigen Zweck, den kriegstreibenden Rattenfängern ein Lied zu geben, damit all die Kinderlein ihm froh gestimmt folgen. Vor lauter Gesang merken die Kinderlein dann nicht, dass die Rattenfänger sich verpisst haben und sie ganz alleine singend ins Wasser gehen.

 

So ist meine Sicht. Wie sagte schon der olle Marx dazu? Von den vielen speziellen gesellschaftlichen Einzelerscheinungen zu einer Verallgemeinerung zu gelangen. Und nur das bringt uns weiter, denn in den vielen Einzelheiten stecken zu bleiben ist nicht nur Methode der Rattenfänger, Verbrecher von Staatswegen, sondern führt uns nur dorthin, wo sie uns haben wollen: in einen Wald ohne Ausgang. Ich sehe für mich nur zwei Auswege aus diesem wohldurchdachten Irrgarten; entweder alle Bäume abholzen, damit die Sicht auf die Lichtung frei wird oder neue, auch beschwerliche, Wege (auch noch nicht gegangene) dorthin zu finden.

 

Alle Bäume abzusägen vereinbart sich nicht mit meiner grünen (ökologischen) Einstellung, also mache ich mich auf den Weg. Schuhe und Wegzehrung habe ich ja genug in meinem Rucksack, vorsorglich. Ich weiß ja nicht, wie lange die Wanderung dauert.

 

Da Du, Karl-Heinz Förster, und ich uns in allen Positionen zu den Menschenrechten grundsätzlich einig sind, sollten wir uns nicht von den vielen, vielen Bäumen (egal, ob groß oder klein), kirre machen lassen, sondern unseren Weg suchen. Dabei werden wir immer wieder in Sackgassen landen. Also, einfach zurückgehen und dann nach einem neuen Weg suchen, in der Hoffnung, dieses Mal den richtigen gefunden zu haben. Die gute Kondition und Konstitution dazu haben wir doch, oder?

 

Wanda

K.Förster

(Samstag, 23. August 2014 00:40)

"Der 22. August 1864 gilt als Geburtsstunde des humanitären Völkerrechts. Zum ersten Mal wurden international verbindliche Regeln bestimmt, die unnötiges Leiden in Kriegszeiten verhindern sollten."

 

Weiterlesen: http://www.nzz.ch/international/gegen-das-schweigen-der-gesetze-1.18367882

 

"+++ Video von Graham Philips (18+) +++ Graham filmt nach einem ukra-faschistischen Artillerie-Angriff auf ein Wohnviertel in Lugansk - alle Toten sind Zivilisten, einfache Bürger !!! +++ Ist das etwa kein Genozid? Wo sind all diese sonst so vorlauten europäischen Menschenrechtler? Sehen sie nicht diese Bilder und Videos? Wer stoppt das unmenschliche Kiewer Regime? +++ "

 

Vorsicht !!!

Video (18+): http://www.youtube.com/watch?v=4DFvfoONIGE&feature=youtu.be

 

Der Preis:

"11 Nationalhelden kehren vom Donbass nach Lwow zurück"

https://www.youtube.com/watch?v=1mMOoIrwIgM

 

Monitor am 21.8.14 verpaßt?

Zbigniew Brzezinski: Die graue Eminenz der US-Politik - Monitor 21.08.2014 -

https://www.youtube.com/watch?v=U2EkXqB2YqY

 

Das Buch von diesem Herr noch nicht gelesen? Auf Wunsch in PDF-Format.

 

Ausnahmslos habe ich "KEINE" Linken Quellen benutzt.

Die ukrainischen Seiten, Schweiz,u.a.liefern genügend Stoff und selbst bei der ARD-Tagesschau ist der "Rechte Sektor" angekommen.

 

Den Affenzirkus mit dem Hilfskonvoi habe ich tagelang live verfolgt.

Ein zynisches Spiel der kriegsgeilen Meute.

 

Was ist nun mit M-17 ???

Warum fliehen die Menschen zum "bösen Russen" ?

Mir wäre Berlin lieber gewesen.

Ein EURO-Maidan auf dem Alex, damit sich die Ukrainer ihre Versprechen abholen!

 

ISIS- Eine Folge der Destabilisierung des Irak,Syrien,Libyen.

"Freunde Syriens", "Freie syrische Armee"schon vergessen ?

Hab ich Dresche im AW-Blog bezogen, als ich auf die Unterstützer ( auch D) und ausländische "Kämpfer" aufmerksam machte!

Warnungen wurden als Besserwisserei abgetan.

Ein "kleiner Vorgeschmack":

 

Denis Mamadou Cuspert Interview - ISIS-Dschihad

https://www.youtube.com/watch?v=Rwqjz0NW8TA

 

Was fällt unseren Eliten ein?

Diesmal Waffen für die Kurden (AKP)!

Neue Kriege?

 

 

Kriegsverbrechen in Gaza.

Selbst Juden protestieren von NY bis Tel Aviv gegen diese Politik.

 

Es liegt weder an Frau Wagenknecht oder der DDR, das ich so denke und auf das wirklich Humane hoffe.

Ich bin halt so.

(Nie ein Engel,ein normaler Mensch mit Kanten und Ecken, lassen mich gern fundiert aufklären)

 

Beste Grüße an Alle

K.Förster

Wanda

(Freitag, 22. August 2014 15:12)

Hallo Christa,

 

wir Minderbegabten sehen die Kaskaden der Krisen natürlich nur von unserer unterbelichteten Perspektive aus.

 

Nehmen wir doch dazu einmal ein heutiges Beispiel. Da wird einem russischen Hilfskonvoi aus Moskau das Go gegeben. Moskau ist natürlich nur um die russischen Landsleuten in Lugansk in Sorge.

 

Wir Minderbegabten sehen, die Separatisten verlieren immer mehr an Boden. Da hat der Kreml nichts anderes zu tun, endlich denen Hilfe zukommen zu lassen. Was ist da besser vor den Augen der Hochbegabten geeignet, die Menschlichkeitsnummer zu ziehen. Infam, wie wir sind, etwas anderes gibt unsere Minderbegabung nicht her, unterstellen wir den lupenreinen Demokraten im Kreml doch dies als Taktik.

 

Da müssen uns die Hochbegabten natürlich auf die Sprünge helfen. Wie perfide sind wir doch in unserer Unmenschlichkeit, die aus unserer primitiven Sichtweise gespeist wird. Und die Hochbegabten preisen in allen Foren die wahrhaftige, da die einzigartige Menschlichkeit der russischen Machthaber.

 

Die Hochbegabten zeigen uns auf, dass die einzige Triebkraft der Aktionen aus Moskau die Sorge um deren russischen Landsleute in der Ukraine ist. Das muss einfach einmal gesagt sein. Wer dem sich entgegenstellt, dem sei die Meinungsfreiheit in der DDR vor Augen geführt. Es war doch immerhin ein Hort der Demokratie und freien Meinungsäußerung, im Gegensatz zu den heutigen Erscheinungsformen. Das wird man Heute, 25 Jahre nach Mauerfall, doch sagendürfen!

 

Eine andere der vielen Stufen der Kaskade des Terrors ist der Krieg der ISIS.

 

Die so unterdrückten islamischen Faschisten setzen sich endlich dem westlichen unmenschlichen Gedankengut zur Wehr. Da ist denen kein Opfer zu schade. Unter Verzicht auf jedwede Annehmlichkeit gehen sie in die Wüste, um das Wort Allahs zu verkünden. Da sie Angst haben, nicht gehört zu werden, besetzen sie Städte und Dörfer und das Internet. Wehe aber dem, der für deren Parolen kein Gehör hat! Da ist ganz schnell die Rübe ab und das im Fließbandverfahren. Haben die das modifizierte Verfahren nun vom Amerikaner Ford oder gar von der SS gelernt?

 

Die deutschen Islamisten leben ja von Hartz IV. Für rechtschaffende Hände Arbeit bleibt beim Kampf für Allah ja keine Zeit. Ob die deutsche Bürokratie denen auch in die Wüste ihren gesetzlichen Anspruch auf Grundversorgung nachsendet? Warum wundert es mich nicht, wenn es andem wäre?

 

Die Kurden machen die Drecksarbeit dort unten. Nun kommt der Aufschrei der Hochbegabten, denn es könne ja nicht garantiert werden, wenn die Kurden es doch schaffen sollten, die ISIS zu vernichten, dass sie dann als Lohn ihren eigenen Staat fordern. Wo ist der Jahrzehnte lange Kampf der Hochbegabten Hand in Hand mit den Bildungsbürgern für die Eigenständigkeit der Kurden geblieben? Doch nicht auf dem Leichenacker der ISIS? So hat eben jeder seinen Friedhof. Zur Not wird eben ein neuer eingerichtet. Ja, ja, so flexibel sind die Hochbegabten in ihrem Kampf um die Menschlichkeit.

 

Da ist es doch nur folgerichtig, immer wieder auf die Armut unserer deutschen Kinder hinzuweisen. Ich weiß nun wirklich nicht, warum Sie, Christa, dies so negativ sehen. Sehen Sie es doch erfolgreich und dies aus zweierlei Sicht. Es lenkt doch so schön und erfolgreich von vielen anderen Krisen ab und dazu wagt doch niemand mehr, etwas dagegen zu äußern. Ein Hoch auf die wahre Menschlichkeit, die der Linken eben. Alles andere wird verbal verprügelt. Wie lange nur noch verbal?

 

Sehen Sie, Christa, dazu benötigt man derartige Ikonen, wie die Wagenknecht, die wider besserem eigenen Wissen, das sie in ihren unzähligen TV-Auftritten unter Beweis (oder ist auch das alles nur Bestandteil einer Show?) stellt. Jede verpasste Minute ist eben eine versäumte Zeit, um der Menschheit die wahre Menschlichkeit vor Augen zu führen.

 

In welche Ecke gehen wir beide nun, um uns endlich ob unserer unmenschlichen Denke, durch die einseitige Berieselung durch den Mainstream entstanden, der sich in der festen Hand der USA und des weltweiten Imperialismus befindet, zum Schämen?

 

Bis zum nächsten Mal. Wanda

Christa

(Samstag, 16. August 2014 10:29)

Liebe Wanda und liebe Melanie,

 

hallo und vielen Dank für die Vorlage. Ich habe nämlich schon überlegt, ob ich die Sendung mit der Wagenknecht auf dieser HP hier kommentieren könnte. Ich habe sie nämlich keineswegs verpasst, sondern war schon sehr gespannt und habe unter dem Titel „ich stelle mich“ nicht einen derartigen Kaffeeklatsch erwartet.

 

Erst durch den Gast Robin Alexander wurde es politischer und schon seinen Hinweis auf Frau Dagdelens häufige Auftritte im russischen Staatsfernsehen hat Frau W. gleich lautstark abgewürgt, es war ihr sichtlich unangenehm. Die Anzeichen, dass es sich bei den Linken um die 5., 6. oder 7. Kolonne Putins handelt, häufen sich gerade in letzter Zeit, nicht wahr?

 

Ist es Euch auch schon aufgefallen, dass Frau W. bei nahezu jedem ihrer zahlreichen Auftritte die Kinderarmut in Deutschland beklagt? Damit macht sie jeden Gegner mundtot und dieser kann kaum etwas erwidern, ohne damit einen Shitstorm wegen Herzlosigkeit u.ä. zu ernten. Wie kann man in einer kurzen Redezeit, in der man sowieso garantiert ständig von ihr unterbrochen würde, überhaupt auf dieses umfassende Thema eingehen? Und wie sehen denn die Rezepte der Linkspartei zur Bekämpfung der Kinderarmut in D. aus? Immer wieder nur Umverteilung!

 

Unser Staat sorgt durch seine Gesetze dafür, dass kein Kind ohne Nahrung, Unterkunft, medizinische Versorgung und Bildung leben muss. Aber hierzulande spricht man schon von Kinderarmut, wenn das Geld nicht für Markenklamotten ausreicht. Wie in einer Sendung von AW vor ca. 3 Jahren. Diese Sendung war übrigens mein Einstieg in den AW-Blog.

 

Sehr viele Familien kommen bei vernünftigem Umgang mit dem zur Verfügung gestellten Geld aus. Aber es gibt leider (und nicht nur vereinzelt) auch Eltern, die das für die Kinder bestimmte Geld für ihren Eigenbedarf ausgeben. Manche sind auch noch zu faul, ihren Kindern ein Pausenbrot mitzugeben und führen als Begründung dafür ihre angebliche Armut an. In ihren Wohnzimmern findet man dann allerdings oft Wohlstand und die neueste Unterhaltungselektronik.

 

Fast Jeder weiß inzwischen, dass es auch diese Ursachen für Kinderarmut in D. gibt, die man allerdings nur als relative Armut bezeichnen kann im Vergleich zu wirklicher Kinderarmut, die es tatsächlich auf der Welt gibt. Aber stellt Euch einmal eine Talkshow und den anschließenden Shitstorm hauptsächlich von den Linken vor, wenn ein Politiker oder anderer Gast das erwähnen würde! Meinungsfreiheit gibt es in unserer Gesellschaft fast nur noch für die Minderheiten und ihre lautstarken Vertreter.

 

Dabei steht für die Linken nicht das Wohl der Kinder im Vordergrund, sondern das ist genau wie die Forderung nach dem bedingungslosen Grundeinkommen (was die jetzt schon unter Hartz IV-Bedingungen von mir erwähnten Probleme noch um ein Vielfaches verschärfen würde) nur Mittel im Kampf gegen das System. Die Agitationen zur Erhöhung des Anspruchsdenkens der Bürger und die gleichzeitige pauschale Diffamierung abhängiger Beschäftigung als Ausbeutung sind ebenfalls Mittel zu diesem Zweck.

 

Frau Dagdelen meinte, nicht sie (die Linken) seien radikal, sondern der Kapitalismus, weil er den Wohlstand vieler Menschen zerstört. Später in der Sendung beklagte Frau W., dass es in einem so reichen Land wie Deutschland überhaupt Kinderarmut gibt. Wodurch ist denn Deutschland ein „so reiches Land“ geworden? Etwa durch die Ideen und die Politik der Linken??!!

Auch scheint es in ihrer Welt nur die ganz Armen und die Superreichen zu geben. Dass die überwiegende Mehrheit weitgehend zufrieden leben kann, findet bei ihnen keine Erwähnung.

 

Auf den auswendig gelernten „Faust“ müssen Sie, liebe Wanda, nun wirklich nicht neidisch sein. Menschen, die viel (auch nutzloses) Wissen angehäuft haben und verbreiten, werden schnell als hochintelligent oder hochbegabt bezeichnet. Und wenn es kein Anderer feststellt, dann bezeichnen sie sich eben selbst so. Aber was nützt viel Wissen (was auch oftmals im Kopf durcheinander gerät und der Ideologie angepasst wird), wenn dadurch Kapazität im Gehirn für gesunden Menschenverstand fehlt?

 

Ein Zeichen der „hohen Intelligenz“ der Frau W. ist dann auch, dass sie „nur“ knapp 25 Jahre nach dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus in Europa endlich gemerkt oder eingesehen hat, dass sie mit kommunistischen und planwirtschaftlichen Theorien keinen Blumentopf mehr gewinnen kann und geht nun dazu über, die Ideen zur sozialen Marktwirtschaft zu vergewaltigen. Es wird wohl nicht mehr lange dauern bis sie behauptet, Ludwig Erhard wäre heute in der Linkspartei, wenn er noch leben würde.

 

Ich könnte noch stundenlang weiter schreiben, aber ich will es ja nicht übertreiben. Es wird sowieso noch viele Möglichkeiten geben, sich per Salamitaktik über ihre Lügen und Halbwahrheiten zu äußern. So oft, wie sie sich in die Medien drängt. Aber eines muss man ihr lassen, für Diskussionen sorgen kann sie gut. Und gut aussehen natürlich.

 

Viele Grüße und ein schönes Wochenende, Christa

fritz 30

(Donnerstag, 14. August 2014 02:11)

"Und unser „Empört Euch!“ - „Kompetenzteam“ ist eifrig dabei, denn sie sind Brüder und Schwestern im Geiste im Kampf gegen den Imperialismus. Dazu ist jedes Mittel recht, denn auf demokratischem Wege wird es den Linken nicht gelingen, eine Mehrheit der Bevölkerung für ihre Ziele zu gewinnen.

Eigentlich müssten sich nach meinem Verständnis Antifaschisten klar gegen Judenhass positionieren, aber hier handelt es sich um Israel, ein westlich orientiertes imperialistisches Land.

Im Zweifel ist dann doch der Kampf gegen den Imperialismus wichtiger als Antifaschismus. Unter letzterem verstehen sie wahrscheinlich sowieso nur ihre Abgrenzung zu allen Nicht-Linken."

 

Liebwerte Christa!

Wie Recht Sie doch haben, merken jedoch in Ihrer offenbarten Unwissen-, Geschichtsvergessenheit nicht einmal wessen Seite Sie im politischen Spektrum das Wort reden.

Ich bestreite Ihnen nicht das Recht, sich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten als systemgetreue Demokratin, Verfechterin und Hüterin des westlich orientierten Imperialismus zu outen und zu positionieren.

Nur glaube ich erkennen zu dürfen, dass Ihnen in Ihrem Geiste offenbar Realität, Rationalität, Objektivität, Unterscheidung von Ursache und Wirkung im zeitlich, historischen Zusammenhang etwas stark aus dem Blickwinkel Ihrer Betrachtungsweise geraten sind.

Anstatt dessen nur eine widersprüchliche , zustimmungsheischend diffamierende, denunzierende polemische Stellungnahme gegen Brüder und Schwestern im Geiste derer , die Ihnen zuwider sind.

Dass ausgerechnet die Linken für den Antisemitismus, den Judenhass und dessen beklagten Zuwachs im Land und der Welt von allen sich rechts davon Wähnenden verantwortlich gemacht werden sollen, ist doch wohl ein Treppenwitz der Geschichte..

Fortsetzung folgt!

fritz30

(Donnerstag, 14. August 2014 02:05)

Teil 2

( Mal Eltern und Großeltern befragen oder Nachlässe sichten, Meinungen und Handlungen egal ob zu den Juden, Kroaten, Ukrainern u.a. und deren damaligen und möglicherweise noch heutigen Standpunkte dazu).

Woher leiten Sie in Ihrer Linkenphobie (freundlich und wohlwollend umschrieben) den Zusammenhang von Judenhass, Antisemitismus, und Antifaschismus des "linken Ufers" unserer(?) Mitbürger her?

Aus Ihrer Sozialisation und Bildungsbiografie dürfte Ihnen doch wohl nicht entgangen sein, wer für den Judenhass und dessen Pflege über die Jahrhunderte hinweg maßgeblich beteiligt, verantwortlich war und ist.

Waren( sind?) es nicht die bibeltreue Christen mit Rom, den Päbsten an der Spitze, der Klerus, deren Pfarreien mit Kirchen und ihren Einrichtungen in jedem Ort als Grundpfeiler der C-Parteien, das elitäre Bürgertum mit all seinen Anhängseln (Reichswehr, Adel, Junker, völkisch, schlagende Studentenverbindungen und daraus hervorgehende Seilschaften in Wirtschaft, Militär und Politik, Rassenhygiene- und Eugeniker (vor Tagen Doku auf Phönix: "Geschichte des Rassismus", mehrere Teile ), Wehrmacht, Nationalsozialisten, Faschisten ( als gute Antilinke (Kommunisten) verdeckt unterstützt, gesponsert, geehrt und geschützt (Ukrainer Bandera mit Ehrenmal auf Münchner Waldfriedhof, Vertriebenenminister Oberländer ( Bataillon Nachtigall Lemberg ) und Gefolgsleute ,nicht nur in der BRD auch noch nach 1945 ( daher auch die heutige Verbundenheit mit Kiew) mit der wundersamen Wandlung per Dekret der Besatzungsmächte und derer Vollstrecker zu waschechten Demokraten mutiert.

Weil ohnehin vermutlich völlig vergebens noch etwas gegen Erkenntnisresistenz bewirken zu können, will ich es hiermit bewenden lassen.

Ich wäre fast geneigt, mich einer Erkenntnis unseres sächsischen Kabarettisten; „Uwe Steimle“ anzuschließen;

„Wenn Einer dumm geboren ist, kann er nichts dafür. Wenn er aber dann noch immer dumm stirbt, muss er im Leben ganz schön blöde gewesen sein!“

In diesem Sinne,

Grüße an die Runde

Melanie HH

(Mittwoch, 13. August 2014 20:40)

Hallo Marie Luise Müller,

 

Sie wissen sicherlich, was heute für ein Tag ist, oder? Da musste ich an die Maischberger-Sendung vom Sonntag denken. Ich habe sie nämlich auch gesehen. War es nicht typisch, wie die Wagenknecht krampfhaft wegguckte, als die Bilder der Maueröffnung wieder zu sehen waren? Sie geht heute sicher auf den Friedhof. Natürlich nicht, um der Mauertoten zu gedenken, sondern zu Rosa Luxemburg. Ob die sich jetzt im Grabe umdreht?

 

Wenn ich so überlege, wer alles keine Absichten hatte, fällt mir da zuerst der Ulbricht ein. Das war doch der, der keine Absicht hatte, eine Mauer zu errichten? Dann seine ganzen Nachkommen in der ehemaligen DDR und jetzt auch noch im Westen. Wer solche Anhänger hat, hat es verdient, nicht vergessen zu werden.

 

Was mich auch wundert, ist, dass Sie sich die ganze Mühe mit dieser franzi machen. Irgendwie kommt sie mir bekannt vor. Geht es Ihnen auch so? Bin echt gespannt, wie lange sie noch dieses Katz und Maus Spiel treiben will. Lange kann es nicht mehr sein, denn wenig Wissen kann man nicht sehr lange verstecken.

 

Ihnen noch einen schönen Abend und liebe Grüße an Christa und Herrn Klein.

 

Melanie

Wanda

(Dienstag, 12. August 2014 14:49)

Hallo Christac,

 

dieser verordnete und von links geforderte Betroffenheitstourismus ist einfach nur noch peinlich.

 

Wo bleibt deren Betroffenheit, als die Jesiden in Deutschland auf die Straße gingen (so am letzten Sonntag) und von Islamisten angegriffen wurden, mit dem Ergebnis, dass einige Jesiden mit Messern verletzt wurden?

 

Warum ist diese Seite der deutschen Gesellschaft über das Stillhalte-Verhalten der Millionen in Deutschland lebenden friedliebenden Muslime nicht empört?

 

Weshalb findet die Betroffenheit vorwiegend im Internet statt? Lesen Sie einmal dazu die vielen Seiten, die für den Frieden wache halten, die die Montagsdemos verbal vergewaltigen, die im Konsens mit der politischen Bandbreite bis ganz rechts sich zeigen. Da wird die Imperialismuskritik nur dafür benutzt, ihren Antisemitismus, teils fein ziseliert, teils grob mit Baseballschläger (je nach Gusto und Gehirnvermögen) auszukotzen. Deren Kritik am Imperialismus ist einfach nur der Botenstoff für ihre wahrhaftige Abneigung gegen andere.

 

Wenn man nun ihnen dies vorhält, sich sogar erkühnt, dies mit Beispielen aus dem richtigen Leben zu unterlegen, kennen wir doch deren Gebrülle. Sie meinen doch, wir sind im Fußballstadion, wo die jeweiligen Fans nur deshalb so laut brüllen, um die anderen einzuschüchtern. Glaube erhält eben auch hier seine Bedeutung und irgendwann müssen sie dann feststellen, dass sie einem Irrglauben aufgesessen sind. Spätestens dann, wenn ihre Mannschaft immer wieder verliert.

 

Wissen Sie, diese sehr einfach gestrickte Imperialismuskritik, besonders wenn sie gegen die USA gerichtet ist, habe ich zwar einer Wagenknecht zugetraut, aber von einem Gysi etwas mehr Substanz erwartet.

 

Warum erschöpft sich ein Gysi bei der Einschätzung der derzeitigen Lage im Irak allein darin, die USA wäre Schuld, dass die IS marodierend durch den Irak zieht? Warum verschwendet er keinen Gedanken daran, dass die Iraker mit der Abschaffung der Sadam-Diktatur eine einmalige Chance hatten? Wie nutzten sie diese Chance? Von einem Gysi hätte ich etwas mehr als diese Parolen aus dem Neuen Deutschland erwartet, zumal ich ihm unterstelle, dass er es kann.

 

In diesem Zusammenhang. Haben Sie die Show der Wagenknecht auf Einladung der Maischberger im WDR gesehen? War echt süß, mir wurde es richtig warm ums Herz. Wer so hochbegabt ist und den Faust auswendig kann (ich bin vor Neid erblasst), kommt dann natürlich zu dem einzigen möglichen Schluss, dass Goethe heute links wählen würde. Ja, ja, der Genosse Goethe (nicht meine Wortschöpfungen, sondern alle von der Wagenknecht).

 

Sehen Sie sich die Sendung doch einmal in der Mediathek an (falls verpasst) und surfen danach im Internet. Besonders, was die beste Freundin, Frau Dagdelen (war auch von Maischberger eingeladen), dort alles von sich gab. Sie finden vorrangig im russischen Internet (hier in den putinausgerichteten Medien) deren Wortmeldungen zu vielen Themen des Tages. Ich war wirklich im Glauben verhaftet, sie, die Dagdelen, würde vom sehr ausgeprägten Judenhass in der Türkei abrücken. Aber da ist wohl mit ihrer aufgenommenen Muttermilch etwas schief gelaufen. Vielleicht zu spät auf Flaschennahrung umgestellt?

 

Manche hoffen wohl, ich würde irgendwann zahnlos daher kommen. Nichts da, die Dritten sind schon in Arbeit. Und dann nehme ich die dann zur Not in beide Hände und beiße kräftig zu. So hat eben alles im Leben seine Vorteile. Man muss in der Lage sein, diese zu sehen.

 

Wanda

Wanda

(Sonntag, 10. August 2014 14:53)

Hallo Frau Franziska Hofmann,

 

es beruhigt mich ungemein, wie Sie an meinen Zahnschmerzen Anteil nehmen. So ist auch mein Hinweis an Sie zu verstehen, regelmäßig den Zahnarzt aufzusuchen. Ich möchte nur vorbeugen, dass mit diesem Versäumnis Ihnen nicht irgendwann die Zähne gezogen werden müssen. Glauben Sie mir, mit den eigenen Zähnen lässt es sich immer erfolgreicher zubeißen; da sind die Dritten echt nur ein Ersatz.

 

Nun versetze ich mich einmal in die Denkweise meines Gegenübers; es war ja Ihre Forderung. Und ich fange gleich einmal mit der Krim an. Ihre Ausführungen zur Diplomatie werden Sie sicher verstanden; ich muss es ja nicht.

 

Putin hat natürlich das Recht, verloren gegangenes russisches Terrain heim in sein Reich zu holen. Nicht nur seine inszenierte Farce einer Blitzvolksbefragung, Ordnung muss ja sein, sondern auch, dass er russische Truppen einsetzte, dort auf der Krim, in einem anderen Staat, So leitet er die Rechtmäßigkeit der Einverleibung eines ukrainischen Teils gleich mit ein. Wie war das noch einmal bei Hitler, als er deutsche Gebiete aus der anno Zopp-Zeit für das Deutsche Reich beanspruchte?

 

Seien Sie doch auch dann konsequent, jetzt ein Verständnis für den Schutz der Russen in den baltischen Staaten und dazu noch Finnlands zu fordern. Jahrhunderte waren diese Gebiete (jetzt eigenständige Staaten durch historische Ereignisse) Bestandteil des russischen Reiches. Warum so zaghaft, Frau Hofmann? Nicht kleckern, sondern klotzen.

 

Wir Deutschen haben da auch noch einige Rechnungen offen, Schlesien, Sudeten, Siebenbürgen, Ostpreußen (Sie wissen sicherlich noch einige Gebiete, wo sich die Deutschen im Laufe der Jahrhunderte rumgetrieben haben). Also, wann fordern wir deutschen endlich die Bezahlung der offenen historischen Rechnungen ein?

 

Ihre Einstellung wird doch voll ganz von RIA Nowosti und anderen Putin-Medien jedem propagiert. So sind Sie wenigstens nicht alleine. Allein die Formulierung „Nachrichten aus der Postsowjetunion“ sagt alles und zielt doch allein dahin, wohin und vor allem auf wessen Linie er gebracht werden muss.

 

Ihre Formulierung: „Da es dabei auch immer um die direkt Betroffenen , die dort wohnenden Menschen gehen sollte, glaube ich, dass die auch nichts gegen ihre Zugehörigkeit zu Russland haben, wenn Ihnen die Renten verdoppelt ( ab 2015) und die Löhne erhöht werden sollen.“ Ist echt süß, zumal ich davon ausgehe, Sie glauben daran. Wie war es noch mit den blühenden Landschaften? Putin ist dazu gar nicht in der Lage (woher nehmen, wenn nicht stehlen), aber der „Schuldige“ für die Verhinderung der blühenden Landschaft Krim ist doch schon gegeben, USA und EU. Läuft wie ein Länderspiel.

 

Haben Sie sich auch nur einmal in einem schwachen Moment gefragt, wer sind diejenigen, die hinter Putin stehen, die ihn installiert haben und gewähren lassen? Kommen Sie mir bitte jetzt nicht mit dem russischen Volk. Das wäre sogar unter Ihrem Niveau.

 

Haben Sie sich auch nur einmalgefragt, wie hier in Russland der Neuzeit die medial propagandistische Ausrichtung organisiert ist?

 

Haben Sie sich auch nur einmal gefragt, warum das russische Strafrecht so umgeschrieben wurde, dass jede Meinungsäußerung gegen den status quo in Russland unter Strafe steh? Der Homoparagraph ist da nur ein Abfallprodukt. So wurde gleich die Seele des rechtschaffendes Volkes, der Straße, bedient. Warum wohl, was galt und gilt es dadurch zu vertuschen, wovon gilt es abzulenken?

 

Antworten finden Sie auch dazu in der 18. Brumiere. Die Bibel ist da echt nicht zu empfehlen.

 

Wissen Sie, all Ihre Beispiele sehe ich als Vogelscheuchen an, die das Gefleucht von dem Getreide verscheuchen sollen. Es kann doch nun wirklich nicht angehen, dass jeder Plebs sich am Getreide labt, nicht wahr?

Wanda

(Sonntag, 10. August 2014 14:52)

Teil 2

 

Ich bleibe bei Ihrer objektiven Beurteilung der Lage und komme zum 1. Weltkrieg. Und auch hier wieder ohne diplomatisches Geschick.

 

Warum haben Sie ein Problem damit, wenn mit pseudopatriotischen Parolen (Ihre Formulierung) ein Krieg vom Zaun gebrochen wird? Wenn Putin in die Ostukraine einmarschiert, bedeutet es Krieg. Was Assad in Syrien treibt ist Krieg. Was die IS macht, ist Krieg. Was die Hamas macht, ist Krieg. Was die reaktionären Teile Israels machen, ist Krieg.

 

Sie alle benutzen die gleiche Terminologie. Das Gebiet gehörte schon vor Jahrhunderten zu uns. Wir wollen die dort lebende Bevölkerung schützen. Wir holen uns das, das schon einmal uns gehörte. Nur mein Glaube ist der rechte. Usw. usf. Je nach Situation wird eine solche Schublade geöffnet, um Unrecht (wie Krieg) nicht nur zu verteidigen, sondern Menschen wie Ihnen dies als rechtens zu präsentieren. Damit auch gar niemand auf irgendwelche abwegigen Gedanken kommt, es würde Krieg wegen Kapitalmehrung und der daraus resultierenden neuen Macht geführt.

 

Lesen Sie weiter in Ihrer Bibel. Dass Ihnen dann ein Marx zu hoch ist, kann ich voll und ganz verstehen.

 

Ihre Beispiele nach dem Prinzip „Hätte, hätte Fahrradkette“ (besonders betreff der deutschen Einheit) bedürfen nicht meines Kommentars. Die sprechen einfach für sich und Ihren Kenntnisstand. Oder ist es doch eher Ihr Versuch, sich mit mir über Geschichten aus Ihrer Geschichtsbibel zu unterhalten? Aber ganz lieb, wie Sie vom Thema ablenken und versuchen, anderen die Augen zu verkleistern. Machen Sie ruhig weiter, mit Ihren „was wäre, wenn“. Es ist sehr zielführend, zu Ihrem Ziel.

 

Falls ich etwas vergessen haben sollte, bin ich ganz sicher, Sie stupsen mich mit der Nase drauf. Aber um eins möchte ich Sie noch bitten, wenn Sie meinen, Mäuse mit Speck fangen zu wollen, sollten Sie sich vorher vergewissern, dass der Speck noch nicht ranzig geworden ist oder sogar schon an der Oberfläche der Schimmel sprießt.

 

Ich bin ganz sicher, Sie haben mich verstanden. In diesem Sinne auch Ihnen noch einen guten Sonntag.

 

Wanda

franzi

(Samstag, 09. August 2014 13:19)

Hallo Herr Klein,

ebenso wie Sie möchte ich noch eine Ergänzung zum Gaza-Konflikt machen.

Sie schreiben:

"Eine berechtigte Kritik an Israel ist weder unredlich noch ist es kein Antisemitismus! Klipp und klar formuliert!!" Meine volle Zustimmung, wenn Sie meinten :..."noch ist es Antisemitismus".

Yitzhak Rabin wollte Frieden zwischen Israelis unf Palästinensern. Es gab die Wahl zwischen Aufrechterhaltung der Besetzung oder Frieden mit den Palästinensern, vertreten durch die PLO. Er entschied sich für den 2.Weg. Er hatte auch vor, im Rahmen der Oslo-Verträge territoriale Zugeständnisse an die PLO zu machen. Dafür bekam er mit Arafat und anderen den Friedensnobelpreis.Rabin wurde 1995 von einem israelischen Rechtsextremisten ermordet. Danach setzten sich immer mehr die radikalen Kräfte auf beiden Seiten durch. Im Libanonkrieg 2006 hatte Israel unverhältnismäßig hart auf die Entführung von 2 Soldaten durch die Hisbollah reagiert. Die gesamte Militärmaschine von Marine über die Armee bis zur Luftwaffe wurde eingesetzt. Es gab über 1500 Tote, überwiegend Zivilisten, auch UNO-Beobachter. Das stärkte auch die Hamas in Gaza, die menschenverachtend aus dem Leid des eigenen Volkes Vorteile zieht. Aber Israel macht immer wieder den gleichen Fehler und schafft damit der Hamas Zulauf. Das ist diesmal auch nicht anders, leider.

„Wir brauchen eine viel intelligentere Politik von Seiten Israels als bisher. Ich sage von Seiten Israels, weil Israel schon seit 1948 ein eigener Staat ist und große Teile von Palästina besetzt. Daher trägt es mehr Verantwortung.“ Das ist die Meinung vom großen Dirigenten Daniel Barenboim, der sehr viel für Verständigung im Nahen Osten tut. Er ist ein argentinisch-israelisch-spanisch-palästinensischer Staatsbürger.

 

Viele Grüße

franzi

Christa

(Freitag, 08. August 2014 11:14)

Hallo liebe Wanda,

 

es ist doch immer dieselbe Masche, mit der unsere Mitbürger vom „linken Ufer“ Andersdenkende in ihre ideologische linke Ecke ziehen wollen. Wir kennen diese Masche nur zu gut und sind auch geübt darin, sie zu durchschauen.

Weil Sie sich nicht am einseitig orientierten Betroffenheits-Bekundungs-Wettbewerb im AW-Blog beteiligt haben, wird Ihnen nun mangelndes Mitgefühl für die zivilen Opfer unterstellt und Sie wurden zur Rechtfertigung genötigt.

 

Ich bin sicher, dass die meisten normalen Menschen in unserem Land dasselbe Mitgefühl für diese Kriegsopfer haben, auch wenn sie es nicht in einer dummen, einseitig Schuld zuweisenden Art öffentlich zur Schau stellen. Deshalb halte ich es schon für eine Unverschämtheit, mit diesen Unterstellungen an Sie auf Ihrer HP aufzukreuzen.

 

Dass die Hamas das Ziel verfolgt, Israel auszulöschen, können auch die linken Foristen wissen, spätestens seit der letzen AW-Sendung. Wo bleibt da deren „Empört Euch!“??!!

Ihre militärische Unterlegenheit gleicht die Hamas in diesem Krieg durch menschenverachtende Skrupellosigkeit aus, indem sie Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzt. Wo bleibt da deren „Empört Euch!“??!!

Eine hohe Zahl an zivilen Opfern bringt die Palästinenser in den Augen der Weltöffentlichkeit am sichersten in die Opferrolle und erhöht den Druck auf Israel. Populisten wie Todenhöfer tun ein Übriges dazu und wollen entweder aus Dummheit oder mit Absicht erst die Israelis und eventuell später andere Länder der westlichen Welt dazu zwingen, vor der Skrupellosigkeit der Terroristen zu kapitulieren. Das ist Scharfmacherei und psychologische Kriegsführung nach Gutmenschen-Art. Er und seine Gesinnungsgenossen machen sich zu Werkzeugen der islamistischen Terroristen.

Melanie hat im letzten AW-Blog wirklich zutreffende Aussagen zu diesem Typ zitiert.

 

Und unser „Empört Euch!“ - „Kompetenzteam“ ist eifrig dabei, denn sie sind Brüder und Schwestern im Geiste im Kampf gegen den Imperialismus. Dazu ist jedes Mittel recht, denn auf demokratischem Wege wird es den Linken nicht gelingen, eine Mehrheit der Bevölkerung für ihre Ziele zu gewinnen.

 

Eigentlich müssten sich nach meinem Verständnis Antifaschisten klar gegen Judenhass positionieren, aber hier handelt es sich um Israel, ein westlich orientiertes imperialistisches Land.

Im Zweifel ist dann doch der Kampf gegen den Imperialismus wichtiger als Antifaschismus. Unter letzterem verstehen sie wahrscheinlich sowieso nur ihre Abgrenzung zu allen Nicht-Linken.

 

Wie leicht die Grenze zwischen der Kritik an der israelischen Politik und Antisemitismus überschritten werden kann, erleben wir derzeit auch in unserem Land. Zuwanderer aus den Krisenländern tragen ihre Konflikte zu uns und beziehen unsere antidemokratischen links- und rechtsextremen Kräfte ein.

Muslime genießen offensichtlich seit Jahren einen besonderen Schutz durch unsere Politik, obwohl sie durch ihr Verhalten besonders viele Probleme und die zunehmende Ausländerfeindlichkeit verursachen. Und nun verbreiten sie ausgerechnet bei uns ihren Judenhass. Dazu gehört ein riesiges „Empört Euch“!!!

 

Bei diesem Thema stimme ich wieder einmal mit Ihrer Meinung und der von Heiner Klein weitestgehend überein, wobei ich allerdings nicht mit Ihrem geschichtlichen Wissen dazu glänzen kann. Der Hass, der in dieser Region herrscht und seit Jahrzehnten gepflegt und wohl quasi schon mit der Muttermilch aufgenommen wird, ist bedrückend und beängstigend. Eine Aussöhnung, wie sie bei uns mit unseren europäischen Nachbarn gelungen ist, scheint unmöglich.

Einseitige Schuldzuweisungen sind nicht geeignet, sie verstärken nur die Probleme.

 

Damit und mit vielen Grüßen an Alle verabschiede ich mich und wünsche allen ein schönes Wochenende. Und ich hoffe, dass Sie, liebe Wanda, inzwischen wieder kräftig zubeißen können.

Hier noch ein kleiner Trost von mir: die dritten Zähne tun nicht mehr weh! :)

Christa

franzi

(Donnerstag, 07. August 2014 09:28)

Hallo Herr Klein,

Sie rennen bei mir offene Türen ein mit 3 langen Folgen jüdischer Geschichte und den Beitrag von gestern Abend. Wenn Sie gestatten, möchte ich noch ein Ereignis, das mich tief bewegt hatte, erwähnen: den Überfall palästinensischer Terroristen auf die israelische Olympiamannschaft 1972.

Wenn Sie schreiben:"Ich bin kein Freund Israels, bestimmt schon keiner der Hamas aber einer der Juden!!" dann wäre es doch wichtig zu erklären, warum Sie kein Freund Israels sind. Im letzten Beitrag hatten Sie sich dazu erklärt. Warum Sie kein Freund der Hamas sind, hatten Sie bereits erklärt. Wir sind da völlig einer Meinung.

Als 2004 Arafat starb, gewann die radikalislamische Hamas in den Gebieten PALÄSTINAS die Oberhand und lehnte radikal die Anerkennung Israels ab , wie Sie schreiben. Das beste Argument für die Hamas lieferten allerdings die israelischen Siedlungen auf Paläsinenser-Gebiet, die ein einheitliches Staatsgebiet Palästina unmöglich machen.

Sie schreiben über mich:

"Sie scheinen schon ein merkwürdiges Verständnis von Meinungsfreiheit zu haben!

Ihrer Meinung nach, müsste Frau Müller, analog den linksgerichteten, ja äußerst links gerichteten, Foristinnen folgen, die unentwegt und zu jeder Gelegenheit ihr "Mitgefühl und ihre Trauer" zu den schrecklichen Tötungen von Kindern, Vätern und Müttern u.v.m.- derart zum Ausdruck bringen, dass deren "Aufschrei" nicht mehr zu überhören ist und man sich dem gefälligst anzuschließen habe"

Das verstehe ich nun überhaupt nicht, warum es ein merkwürdiges Verständnis von Meinungsfreiheit sein soll, wenn Frau Müller ihr Mitgefühl und ihre Trauer zu Vorkommnissen äußert, die sie als schlimm empfindet, nur weil es die "bösen Linken" auch tun. Wo kämen wir denn hin, wenn wir unsere Empfindungen so disziplinieren müssten.

Das ist ja gerade ein sehr merkwürdiges Verständnis von Meinungsfreiheit ! Es erinnert mich an das herzlose und trotzige Verhalten der DDR-Führung im Sommer 1989, als man den Flüchtlingen keine Träne nachweinen wollte.

Ich grüße Sie

Franziska Hofmann

franzi

(Donnerstag, 07. August 2014 09:18)

Hallo Frau Müller,

Nun sind Sie auch noch bei Karl Marx gelandet und wollen ihn sogar in Ehren halten. ich hoffe, Sie sehen mir das nach, dass ich bzgl. Marx und Bloch nicht so "bibelfest" bin wie Sie. Ich orientiere mich mehr am praktischen Leben heute.

Also, Sie wünschen von mir eine Stellungnahme, wie mit unserem geschichtlichen, philosophischen Erbe umzugehen ist und im Speziellen Ihre Parallelen zu heutigen Geschehnissen.

Meiner bescheidenen Meinung nach ist am wichtigsten, dass man zuerst versucht, sich in die Denkweise des Gegenübers zu versetzen. Gute Diplomaten tun das und haben auch damit Erfolg im Gegensatz zu Scharfmachern, die die Lage eskalieren lassen. Ein gutes Beispiel ist die Krim. Wer sich darüber aufregt, dass völkerrechtswidrig Putin die Krim nach Russland einverleibt hat, sollte auch mal fragen , wie die Krim zur Ukraine gekommen ist. Da wurde keine Bevölkerung befragt, Chrustschow entschied das selbstherrlich. In manchen Quellen liest man auch, es sei eine wahre Schnapsidee von ihm gewesen, also im alkoholisierten Zustand. Auch der im Westen hoch angesehene Michael Gorbatschow hat das  Krim-Refenderum begrüßt. Damit sei ein Fehler der Sowjets wieder gutgemacht worden.

Vielleicht hat Gorbatschow auch noch im Hinterkopf gehabt, wie er von westlichen Politikern bei den Verhandlungen zur deutschen Einheit gelinkt wurde. Als er sich darauf einließ, dass Gesamtdeutschland NATO-Mitglied bleibt, erhielt er das Versprechen, dass keine NATO-Osterweiterung passiert. Nun glaubt er sicher, dass die Ukraine irgendwann in der NATO ist und der russische Militärhafen Sewastopol auf der Krim ein NATO-Hafen wird.

Da es dabei auch immer um die direkt Betroffenen , die dort wohnenden Menschen gehen sollte, glaube ich, dass die auch nichts gegen ihre Zugehörigkeit zu Russland haben, wenn Ihnen die Renten verdoppelt ( ab 2015) und die Löhne erhöht werden sollen.

Was wäre eigentlich passiert, wenn die SU damals bei der Einheit auf deutscher Blockfreiheit bestanden hätte ? Mit Österreich hat es ja auch über ein halbes Jahrhundert keine Probleme gegeben. Hätten dann die Westmächte die Einheit torpediert ?

Man muss immer beide Seiten sehen, wenn man objektiv eine Lage beurteilen will. Das sollte auch die Lehre aus dem 1.Weltkrieg vor 100 Jahren sein, als mit pseudopatriotischen Parolen die Menschen in den Krieg getrieben wurden. Da habe ich allerdings mit der heutigen Politik und den maßgebenden Politikern meine Probleme. Ich glaube nicht, dass Sanktionen gegen Russland deeskalierend wirken, noch weniger das angekündigte NATO-Manöver im September in der Ukraine.

Hoffentlich sind Ihre Zahnschmerzen nun weg und Sie können den Restsommer genießen.

franzi

franzi

(Donnerstag, 07. August 2014 09:17)

Hallo Frau Müller,

Zum Thema Russland/Ukraine

In Ihrer Quelle zu Dugin steht reißerisch:

"Putins Ideengeber beim Burschenschaftsball

...ist Dugin auch Ideengeber von Wladimir Putin. Dessen "Eurasische Union" entspricht, etwas weniger grandios, dem Eurasia-Konzept Dugins." Der Ball war 2009.

Ich hatte schon im AW-Blog #710 vom 25.7.2014 etwas zum innerrussischen Konflikt zwischen Putins Nationalliberalen und den Ultranationalisten (Faschisten) geschrieben.Wenn jemand allerdings die Ultranationalisten lieber als Putin an den Schalthebeln der Macht in Russland haben will, das Land ist immerhin die zweitgrößte Atommacht der Welt, dann muss nur die Hetze gegen Putin so weiter gehen. Dann wird er vielleicht von denen weggeputscht, so wie es die damaligen KP-Betonköpfe mit Gorbatschow versuchten.

Über Alexander Dugin können Sie einiges nachlesen in den Nachdenkseiten vom 24. Juli 2014

"Separatisten in der Ostukraine – die Geister, die wir riefen". Es handelt sich dabei aber gerade um einen von Putins ultranationalen Gegenspielern und nicht um seinen Ideengeber.

Aus den Nachdenkseiten:

"Der Sohn eines Generals wanderte schon früh auf seltsamen politischen Pfaden. 1980 trat er als 18jähriger einem okkulten Geheimbund namens „Schwarzer Orden der SS“ bei[1] und machte dort als „Reichsführer“ Karriere. Später trat er der rechtsextremen antisemitischen Gruppierung „Pamjat“ („Gedächtnis“) bei und gründete zusammen mit Eduard Limonow die neofaschistische „Nationalbolschewistische Partei Russlands“. 2003 gründete er die von Kritikern als neofaschistisch bezeichnete „Internationale Eurasische Bewegung“. Die Separatistenpartei PN ist somit zwar Dugins jüngster aber keinesfalls erster Ausflug in die Politik."

Es ist einfach absurd, Putin mit Faschisten in Verbindung zu bringen. Putins Hauptargument gegen die Majdan-Regierung in der Ukraine ist, dass sie durch Faschisten von der Swoboda-Partei und vom "Rechten Sektor", die den Hitler-Verbündeten Bandera verherrlichen und enge Kontakte zur NPD haben, an die Macht gekommen ist und mehrere Swoboda-Minister im Amt hat.

Teil3 folgt

franzi

(Donnerstag, 07. August 2014 09:15)

Hallo Frau Müller,

ich bin durchaus nicht ungeduldig, nur hatten Sie schon bei Ihrem Grußbeitrag an Herrn Klein auf mich Bezug genommen, ohne meinen Beitrag beantwortet zu haben. Da kommt man logischerweise zu so einem Schluss.

Ich habe nun Ihren Beitrag gelesen. Sie vermissen bei mir eine ausdrückliche Verurteilung der Hamas, ich vermisse bei Ihnen eine Stellungnahme zum Statement vom UN-Generalsekretär. Wir könnten das Spielchen immer weiter treiben. Wenn Sie meine Beiträge im AW-Blog gelesen hätten, müssten Sie feststellen, dass ich überhaupt nicht linkslastig argumentiere. Wenn meine objektive Argumentation für Sie linkslastig ist (siehe meine Beiträge im letzten AW-Blog 28,499), müssten Ihre wohl rechtslastig sein. Ich teile durchaus die Meinung von Herrn Klein:

Ich bin kein Freund Israels, bestimmt schon keiner der Hamas aber einer der Juden!!

Fakt ist und das war auch am Ende der letzten AW-Sendung Konsenz, dem sich auch Herr Wolfsohn nicht verschließen konnte, dass die Siedlungspolitik des Staates Israels die Ursache für die jetzige prekäre Lage ist. Die Siedlungen sind auch in der israelischen Gesellschaft umstritten. Man ist bei der jetzigen israelischen Regierung Nethanjahu und Liebermann der Meinung, wenn genug jüdische Siedlungen auf Palästinensergebiet existieren, kann es keinen Staat der Palästinenser mehr geben. Herr Dreßler sagte dazu sehr diplomatisch:

"Die Staatengemeinschaft muss gegenüber Israel eine dringlichere Sprache sprechen".

Meine volle Zustimmung hat ihre Schlussfolgerung:

"Es wird doch vorgeführt, wie jeder Krieg abläuft; die Profiteure sitzen irgendwo im Trocknen, reiben sich voller Freude über die „Kriegserfolge“ die Hände und kommen im Zählen ihrer kriegsbeute gar nicht mehr nach......"

Meinen Sie wirklich, die Kriegsgewinnler wären Linke ???

Teil2 folgt

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Mittwoch, 06. August 2014 19:38)

Werte Frau Hofmann,

Mitlesende und Foristen,

 

wenn es auch so scheinen könnte, dass ich mit meinen Ausführungen evtl. auch "einseitig" orientiert wäre, dann scheint das nicht nur so, sondern es ist ein riesger Irrtum!!

 

Eine berechtigte Kritik an Israel ist weder unredlich

noch ist es kein Antisemitismus! Klipp und klar formuliert!!

 

Antisemitismus beginnt allerdings für mich da, wo alle Juden für die Fehler der israelischen Politiker

haftbar gemacht werden!!

 

Und das scheint- vor allem bei den derzeitigen Demonstrationen- der Fall zu sein.

 

Natürlich, es gibt Pazifisten unter den Demonstranten, die seit Beginn der israelischen Militäroperation auf die Straße gehen. Aber wirkliche Pazifisten erkennt man daran, dass sie Gewalt in jeder Form verurteilen und nicht - wie immer wieder zu beobachten und zu lesen ist - auf einem Auge "blind" sind - in diesem Fall für den Terror der Islamisten und selbst erklärten Gotteskrieger, die in den vergangenen Jahren mehr als 15.000 Raketen und Mörsergranaten auf Israels Bevölkerung abgeschossen haben!?

 

Pazifisten müssten in solch einem Terror allerdings auch kein legitimes Mittel im "Kampf" um die palästinensische Selbstbestimmung und staatliche Unabhängigkeit sehen!

 

Doch: Auch hier gibt es genügend Trittbrettfahrer, die ganz andere Interessen haben, als die wahren Pazifisten: den Antisemitismus!

 

Warum tun Politiker der Mitte in Europa so überrascht, obwohl sie doch spätestens seit den letzten Europawahlen wissen müssten, dass die "rechten" Kräfte stärker geworden sind? Sind sie auch auf einem Auge "blind"?

 

Dort nämlich ist Antisemitismus Ausdruck einer allgemeinen Fremdenfeindlichkeit, der dort am besten gedeiht, wo es eine "wachsende" muslimische Bevölkerung gibt, die Radikalisierungstendenzen zeigt.

 

Kann es dabei nicht sein, dass viele dieser Zuwanderer den Hass auf Juden bereits von klein auf

gelernt haben?

 

Und trotzdem ist für mich Kritik an Israel kein Antisemitismus, auch wenn es immer wieder gebetsmühlenartig von israelischen Politikern behauptet wird.

 

Deswegen kann ich dem nur berechtigt zustimmen, wenn es darum geht, Israel wegen der Besatzungspolitik im Westjordanland anzuklagen, denn schließlich ist es so, dass fast 50 Jahre lang die israelischen Regierungen die internationale Staatengemeinschaft mit dem Siedlungsbau an der Nase herumgeführt haben und zu "kriegerischen" Auswüchsen geführt haben.

 

Da muss ich auch den Oslo-Friedensverträgen vor 20 Jahren eine Mitschuld geben, weil sie keinen Baustopp für jüdische Wohnungen auf dem Land erzwungen haben, was schließlich Teil eines palästinensischen Staates werden sollte. Und das ist die Krux!

 

Deswegen steht für mich fest, dass jegliche Bekundungen des Friedenswillens von seiten Israels nur Lippenbekenntnisse sind, solange es den Baustopp nicht gibt!!

 

Diese Siedlungen sind das größte Friedenshindernis, denn sie führen - trotz anderer Behauptungen der Israelis - zu immer neuen Sicherheitsproblemen.

 

Ist es nicht geradezu verwunderlich, dass man sich in Israel angesichts der Demonstrationen in Europa gegen den Krieg in Gaza die Augen reibt?

 

Und müssten eigentlich auf die Mehrheit der Israelis diese Proteste scheinheilig wirken, denn wo sind die Massenproteste gegen das Bomben und Sterben unschuldiger Zivilisten in Syrien, die Selbstmordattentate im Irak? usw.

 

Eine Antwort, wie wir wissen, gibt es hierauf nicht, denn schließlich passen die Bürgerkriege dort nicht in des Freund-Feind-Schema, denn ist es nicht so, dass, wenn sich Israel militärisch gegen einen Aggressor verteidigt, der Schuldige immer feststeht: Ist es dann nicht der jüdische Staat?

 

Wir sollten schon sehr sensibel mit unserer Sprache bei diesem heiklen Thema sein. Andererseits aber geht es auch nicht an, dass jedwede Kritik an der israelischen Politik mit dem Hinweis auf unsere Geschichte zu unterbinden versucht wird.

 

Wo alle Juden für die Fehler der israelischen Politik haftbar gemacht werden, beginnt für mich Antisemitismus und wo Fehler und Versäumnisse der palästinensischen Seite aus Prinzip nicht benannt werden.

 

Einen schönen Abend wünscht

Heiner Klein alias Löwenmaul

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Mittwoch, 06. August 2014 00:03)

Sehr geehrte Frau Hofmann,

 

entschuldigen Sie bitte, wenn ich mich (ungefragt!? ) zu Ihren beiden

Beiträgen auf WANDAS HP äußere.

 

Sie scheinen schon ein merkwürdiges Verständnis von Meinungsfreiheit zu haben!

 

Ihrer Meinung nach, müsste Frau Müller, analog den linksgerichteten, ja äußerst links gerichteten, Foristinnen folgen, die unentwegt und zu jeder Gelegenheit ihr "Mitgefühl und ihre Trauer" zu den schrecklichen Tötungen von Kindern, Vätern und Müttern u.v.m.- derart zum Ausdruck bringen, dass deren "Aufschrei" nicht mehr zu überhören ist und man sich dem gefälligst anzuschließen habe.

 

Damit eines klar ist: Es gibt außer Ihnen und Ihren "ideologischen Gefolgsleuten" auch noch andere Menschen, die sich über die "unschuldigen" Toten genau so empören, genauso trauern und genauso wütend sind.

 

Die Bilder toter Kinder, die grausam und schrecklich sind, die die deutschen Medien bevorzugen, um gegen Israel Moral-Stimmung zu machen, sieht man dann nicht, wenn es um die Opfer des islamischen Terrors (ISIS, Selbstmordattentäter u.a.) geht. Warum dann nicht?

 

Der Name Terror fällt nicht, denn die Hamas ist in diesem Zusammenhang wohl eine "ehrenwerte Hilfsorganisation", nämlich eine von den Palästinensern selbst "gewählte", die aber auch über die Leichen ihrer eigenen Bevölkerung geht!

 

Gäbe es also so wenige Araber wie Juden und so viele Juden wie Araber und wären sie so "terrorfreudig" wie deren Dschihad-Religion gegen die "Ungläubigen", dann wären wahrscheinlich unsere Medien ( auch Foren?) alle proisraelisch!!

 

Es macht keinen Sinn sich einseitig -Israel hier-Hamas dort-festzulegen, denn "irgendwie" müssen diese einen solchen Krieg führen und es ist mühsam allein den oder jenen dafür verantwortlich zu machen. Die Geschichte lehrt uns, dass der Wunsch, dieser KRIEG möge rasch enden, eine Illusion zu sein scheint!! Schließlich gehören immer zwei dazu!

 

Können Sie vielleicht auch die Verbitterung der Israelis, der jüdischen Bevölkerung verstehen - ich bin kein Freund der israelischen Politik!!, aber schon mal gar nicht der der Hamas- darf man sich nicht wundern, wenn - und das gerade in Deutschland - der Antisemitismus so langsam aber sicher wieder "gesellschaftsfähig" zu werden scheint!?

 

Ich möchte die Geschichte und die Ermordung der Juden nicht noch einmal erleben und bin der Meinung, dass man gar nicht früh genug dieser Entwicklung, der sich teilweise sogar politische Gruppierungen anschließen, Einhalt gebieten kann.

 

Allein schon im Interesse Deutschlands und der Juden in- und außerhalb unseres Landes!

 

"Hamas, Hamas, Juden ins Gras" skandierten grölende Demonstranten am 12.7.2014 in Gelsenkirchen, unterstützt durch die LINKE Jugend NRW!!? Noch Fragen, Frau Hofmann?

 

" Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!" so schrien die pro-palästinensischen Demonstranten in Berlin!! Und?

 

" Ihr Juden seid Bestien" war auf anderen Transparenten zu lesen!! Und?

 

Neonazis missbrauchten Lautsprecher der Polizei um antisemitische Parolen unter die "Demonstranten" zu bringen! Und?

 

Warum lässt man - oder werden diese "unsäglichen, unverbesserlichen Demonstranten gar durch Medien, Internet etc. aufgewiegelt - die Juden einfach nicht mal sein, was sie sind. Menschen wie alle anderen auch. Jude sein muss daher auch kein Grund sein, stolz zu sein.

 

Auch muss nicht jeder aus Solidarität zu Israel und den Juden eine Kippa tragen.

 

Wenn auch "die Juden" nicht "die Israelis" sind, gibt es doch immer wieder einen Zusammenhang und gerade als Deutscher sollte man genau darauf achten, wer Israel kritisiert, was und in welchem Ton er es sagt, denn schließlich sind wir aufgrund unserer Vergangenheit in diesem Konflikt keine neutrale dritte Partei - und wird als solche auch nicht von vielen, vielen Holocaust-Nachfahren als eine solche wahrgenommen.

 

Teil 2 folgt

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Mittwoch, 06. August 2014 00:02)

Teil 2

 

" Chaibar, Chaibar, oh ihr Juden! Mohameds Heer kommt bald wieder, so zu lesen in Anspielung auf den Feldzug nach Chaibar, eine damals von Juden besiedelte Oase auf dem Gebiet des heutigen Saudi-Arabiens etwa im Frühjahr 628.

 

Dieses war einer der bekanntesten Kämpfe gegen die Juden, sodass die Hamas in ihrer Wut und ihrem Hass gegenüber Juden/Israel sogar eine Rakete "Khaibar - 1 " benannt hat, die dann fast tägl. Richtung Israel flogen und Gott sei Dank durch das Abwehrsystem "Iron Dome" vernichtet werden konnten, so dass noch mehr Blutvergießen von Kindern, Vätern und Müttern verhindert werden konnte!!

 

Warum muss man hier von einer gewissen Verhältnismäßigkeit sprechen, wenn von vornherein klar war, dass der herausgeforderte Gegner "übermächtig" ist?

 

Muss man eigentlich noch mehr auf den totalitären und rassistischen Charakter der Hamas eingehen, dann sollte man sich die Mühe machen und die Charta der "Islamischen Widerstandsbewegung (Hamas)" lesen.

 

Gleich in der Einleitung der Charta heißt es: " Israel wird entstehen und solange bestehen bleiben, bis der Islam es abschafft, so wie er das, was vor ihm war, abgeschafft hat." (Imam und "Märtyrer" Hassan al-Banna!!)

 

Und etwas weiter heißt es dann: " Die islamische Widerstandsbewegung ist ein Glied in der Kette des Dschihad gegen die zionistische Invasion!....

 

Weiterhin knüpft sie auch an den Dschihad der Palästinenser und Muslimbrüder im Krieg von 1948 und die Widerstandsaktivitäten der Muslimbrüder im Dschihad seit 1968 an."....

 

In ihrem Programm setzt die LINKE aber doch gerade auf zivile Konfliktlösungsstrategien, also auf Verhandlungen, Konferenzen und vertragliche Regelungen (Sicherheitspartnerschaften), als Alternative zur militärischen Konfliktlösung - weil die LINKE sich wohl als Friedenspartei versteht.

 

Doch hier müsste die LINKE nun mal klar sagen, wo sie denn wirklich steht. Will sie Friedenspartei sein - dann ist es kontraproduktiv einseitig "Partei" (Pro-Palästina) zu ergreifen oder doch vielmehr eher Kriegspartei? (Übrigens ich glaube die Mehrheit der Menschen ist gegen Krieg...oder?)

 

Die Wählerinnen und Wähler haben einen Anspruch darauf, hier endlich mal eine klare Antwort zu bekommen, die nicht nur theoretisch ist, sondern durch eine glaubwürdige politische Praxis gedeckt wird – und die sollte doch aus mehr bestehen als aus Demos!!

 

Außerdem sollte dabei berücksichtigt werden, dass die LINKE doch für eine demokratische und auf persönlicher Freiheit basierende Gesellschaft eintritt(liest man immer wieder..??), die unterschiedlichste Lebensentwürfe zulässt, schütz und fördert.

 

Doch die Charta der Hamas kennt und akzeptiert hingegen nur einen Lebensentwurf:

 

" Das Programm der Islamischen Widerstandsbewegung ist der Islam. Aus ihm leitet sie ihre Ideen, Konzepte und Vorstellungen vom Universum, dem Leben und den Menschen ab, von ihm lässt sie sich in all ihren Unternehmungen auf dem rechten Weg leiten." (Artikel 1)

 

Und Artikel 17 zur Rolle der Frau fährt fort:

" Die muslimische Frau spielt im Befreiungskampf eine ebenso wichtige Rolle wie der Mann, denn sie bringt Männer hervor, und ihre Rolle in der Orientierung und Erziehung der nächsten Generationen ist bedeutend. Die Feinde haben dies sehr genau verstanden und glauben daher, dass sie den Kampf gewinnen werden, wenn es ihnen nur gelingt, die Frauen so zu lenken und zu formen, wie sie es wollen, nämlich dem Islam entfremdet...."

 

( Schon mal so was ähnliches gehört, Frau Hofmann?)

 

Die Hamas erhebt ein e w i g e s Besitzrecht auf das ganze Land, denn die Islamische Widerstandbewegung glaubt, dass das Land Palästina ein Islamische Waqf (heiliger Ort oder Heiligtum ) ist, geheiligt für zukünftige Moslemgenerationen bis zum Tag des Gerichts...Die ist das Gesetz, das über das Land Palästina in der Islamischen Scharia herrscht.....Dieser Waqf besteht, solange Erde und Himmel bleiben. Jeder Vorgang, der Palästina angeht und im Widerspruch zur Islamischen Scharia steht, ist null und nichtig!"

 

Teil 3 folgt

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Mittwoch, 06. August 2014 00:01)

Teil 3

 

Am 14.5.1948 wurde der unabhängige Staat Israel ausgerufen, also endlich eine Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina war damit geschaffen. Doch damit begann eine wechselvolle und problembeladene Geschichte, die ständig zur kriegerischen Auseinandersetzungen unterschiedlichster Begründungen und Fakten.

 

Die Juden begründen ihren Anspruch auf einen eigenen Staat mit dem Selbstbestimmungsrecht, wobei die Juden schon 70 n.Chr. der Auffassung waren, weil sie vo n den Römern aus ihrer historischen Heimat vertrieben waren und im Exil auf ihre Rückkehr warteten, denn sie hatten ja schließlich das Recht auf dieses Land niemals aufgegeben, war es ihnen doch nach der Bibel von Gott zugewiesen worden!

 

Aber auch die Araber machten ebenso das Selbstbestimmungsrecht geltend, denn sie leben ja seit rd. 1300 Jahren in Palästina, was mit dem Zuzug von Juden damals schon der panarabischen Idee zuwider lief. Es waren Politiker, die eine arabische Kulturnation aller Araber in einem gemeinsamen Nationalstaat schaffen, eben vom Atlantik bis zum Persischen Golf.

 

Dann gab es den UNO Teilungsplan von 1947 und am 14.5.1948 dann die Proklamation des Staates Israel.

 

Und dann folgte 1948 der Unabhängigkeitskrieg zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarstaaten. Und immer und immer wieder ging und geht es um das gleiche Thema: Wem gehört Palästina?

 

Hier spielten die von der UN gezogen Grenzen eine große Rolle, weil es die zu sichern galt. Dann kam der Sechs-Tage Krieg von 1967, wobei Israel Ägypten, Jordanien und Syrien besiegte. Dann besetzte Israel das Westjordanland, Ost-Jerusalem, die Goldanhöhen und den Gazastreifen, was bedeutete das Israel nun drei Mal so groß war, wie vorher!

 

Israel war zwar Sieger, aber auch gleichzeitig erlitt es eine moralische Niederlage, denn damit erst haben die Palästinenser, die bis 1967 stets von anderen fremden Mächten regiert wurden, ein Nationalbewusstsein entwickelt und sie damit radikalisiert!

 

Mit Rabin, Arafat und Schimon Peres wäre 1993 fast der Frieden gelungen, wenn nicht Rabin einem feigen tödlichen Attentat zum Opfer gefallen wäre.

Und als dann 2004 Arafat auch noch starb, gewann die radikalislamische Hamas in den Gebieten PALÄSTINAS die Oberhand und lehnte radikal die Anerkennung Israels ab und attackiert seitdem immer und immer wieder israelische Grenzstädte bis heute mit Raketen, die schließlich zu diesem schrecklichen und unsinnigen Krieg mit vielen, vielen Toten geführt haben!

 

So postuliert die Hamas u.a.:

" Weder darf es oder ein Teil von ihm aufgegeben werden noch darauf oder auf einem Teil von ihm verzichtet werden." (s. Artikel 11 der Charta )

 

Damit, so glaube ich, wird es vorerst einen dauerhaften Frieden dort unten nicht geben, auch wenn es z.Zt. einen "sogen. Waffenstillstand für 72 Stunden" gibt oder geben sollte, denn die Charta der Hamas fordert einen Palästinenserstaat - und ruft ständig zur Erreichung dieses Ziels ganz offen zur Tötung von Juden auf!!

 

Diesen Diskussionen kann man kaum entkommen, aber das "irgendwie" ist ein unscheinbares, aber entscheidendes Wort, denn überall wird dafür oder dagegen argumentiert.

 

Deswegen meine ich zum Schluss: "Irgendwie" muss dieser Krieg so bald wie möglich beendet werden und das Blutvergießen unschuldiger Kinder, Männer und Frauen aufhören!!

 

Ich bin kein Freund Israels, bestimmt schon keiner der Hamas aber einer der Juden!!

 

Der Antisemitismus darf in Deutschland und anderswo auf der Welt keinen Platz mehr haben. Das sollte das Ziel von uns allen sein, dieses zu verhindern, wenn wir schon den Krieg nicht verhindern können!!

 

Ihnen und allen anderen herzliche Grüße

Heiner Klein alias Löwenmaul

Wanda

(Dienstag, 05. August 2014 23:44)

Hallo Franziska Hofmann,

 

Sie sind aber eine ganz Ungeduldige. Und dann mit den für Sie logischen Schlussfolgerungen. Es gibt Menschen, die im realen Leben viele Verpflichtungen haben und dann kommen noch irgendwelche Unwägbarkeiten wie Zahnweh hinzu. Sie möchten doch nun nicht, dass ich Ihnen zwischendurch ein paar Sätze schreibe und dann noch mit Zahnschmerzen. Das hat niemand verdient, somit Sie auch nicht. Wir sind hier ja nicht beim Speeddating.

 

Aber nun zu Ihren Ausführungen.

 

Wie ich zum Krieg stehe, können Sie meinen auf der HP festgehaltenen Gedanken entnehmen. Es hat sich kein Wort daran geändert. Lesen Sie also einige meiner Geschichten und Gedanken, dazu entsprechende tagesaktuelle Kommentare im Kaleidoskop. Ich wiederhole mich ungern.

 

Wissen Sie, ich musste echt den Kopf schütteln, als ich bei AW etwas über den linken Antisemitismus schrieb und die darauffolgenden Reaktionen las. Wer sich alles ertappt fühlte. Auch Sie machen da keine Ausnahme. Warum setzen Sie sich nicht mit den von mir angeführten Beispielen dazu auseinander? Haben Sie nicht festgestellt, dass dies alles geschehen ist? Nein, nein, nicht unter Hitler, sondern in den letzten Tagen, Wochen und Monaten. Da ist es natürlich einfacher, die Faschismuskeule zu schwingen. Zumindest erspart dies viel Denkarbeit.

 

Haben Sie gestern Abend in der ARD die Dokumentation über die Salafisten in Deutschland gesehen? Da erhält man eine Ahnung, wie es zu diesem organisierten Hass auf Christen, Juden und andere Religionen kommt.

 

Und es ist organisierter Hass, geschürt von Islamisten wie dieser Vogel und den Exkommunisten Falk, der irgendwann konvertierte und sich selbst als Salafist bezeichnet. Im Internet finden Sie noch eine ganze Kolonne dieser Prediger.

 

Mir tun die Eltern der verführten Jugendlichen sehr, sehr leid. Sie haben alles getan, den Kindern zu essen gegeben, ihnen eine vorwiegend gute Schulbildung ermöglicht, wie es alle Eltern unabhängig der Religion machen. Irgendwann müssen sie aber feststellen, es war alles für die Katz, denn sie sind in Gruppen gekommen, die sie dazu brachten, voller Freude Kanonenfutter für eine Handvoll von Kriegstreibern zu werden. Haben Sie sich nicht einmal gefragt, warum diese Kriegstreiber nicht in den Krieg für Allah ziehen, sondern lieber hier in Deutschland (austauschbar gegen jedes Land in Europa), ganz weit, weit weg vom Schuss, ein sehr auskömmliches Leben führen?

 

Wo bleibt hier das „Empört euch!“?

 

Es wird doch vorgeführt, wie jeder Krieg abläuft; die Profiteure sitzen irgendwo im Trocknen, reiben sich voller Freude über die „Kriegserfolge“ die Hände und kommen im Zählen ihrer kriegsbeute gar nicht mehr nach. Und glauben Sie mir, die freuen sich ein zusätzliches Loch in ihren Hintern ob des „Empört euch“ besonders aus der linken Ecke. Besser können die Linken denen gar nicht helfen.

 

Zu DDR-seligen Zeiten kam ein Arafat in regelmäßigen Abständen, um sich seine Millionen abzuholen. Nein, keine Aluchips, sondern Westgeld. Mit DDR-Geld kann doch niemand auf der Welt doch Waffen kaufen. In der Gegenwart bringen die imperialistischen Industrienationen zusammen mit der UNO das benötigte Geld. Wo ist auch Ihr „Empört euch“, dass davon Tunnel für Terrorakte, Raketen, Waffen und Munition gekauft werden?

 

Und bitte, bitte, jetzt nicht wieder unterhalb der Gürtellinie kommen, wie in der Liga, ich hätte kein Mitleid mit den Kriegsopfern, den unzähligen Kindern, Müttern, dort unter im Gazaland. Fragen Sie nicht, wo die Milliarden Hilfsgelder dort geblieben sind? Fragen Sie sich nicht, wie weit die Palästinenser heute wären, wenn sie dieses Geld zum Aufbau einer Industrie, einer dazu gehörigen Infrastruktur, zur Förderung des Handels, des Bildungswesen eingesetzt hätten?

 

Aber dies alles erfordert eine gebildete Bevölkerung und Bildung ist Gift für den Islamismus.

 

Ihre Bemerkung, ich würde Ban Ki Moon als Antisemiten betrachten, betrachte ich als eine hübsche Provokation Ihrerseits. Ich meine es mit dieser meiner Formulierung echt gut mit Ihnen.

Wanda

(Dienstag, 05. August 2014 23:43)

Teil 2

 

Zum nächsten Thema, Russland.

 

Ich kann nichts dafür, dass ein russischer Faschist das ausspricht, was unseren europäischen Intelligenzeliten so weh tut. Ich kann nichts dafür, dass dieser Faschist zum engsten Freundeskreis von Putin gehört. Alle Ausführungen, dazu die noch seiner faschistischen russischen Kameraden, sind zu Hauf nachlesbar. Gibt in diesem Zusammenhang Ihnen nicht zu denken, dass diese russischen Faschisten mit Dugin an der Spitze mit fast allen faschistischen Parteien Westeuropas in Österreich sich trafen? Was die dort alles abkasperten, lesen Sie bitte selber nach. Vielleicht steht darüber auch etwas auf derstandard.de.

 

Russenphobie ist ganz sicher eine Krankheit und somit wieder einmal ein Totschlaginstrument, um jedweden Disput und jeder Diskussion aus dem Weg zu gehen.

 

Mein ernstgemeinter Rat an Sie. Lesen Sie einmal unsere deutschen philosophischen Klassiker, wie Marx. Hier besonders seine Ausführungen zur 18 Brumiere. Wenn Sie damit fertig sind, beschäftigen Sie sich einmal mit den letzten rd. dreißig Jahren (ab ca. 1990 bis heute) der russischen Geschichte. Sie werden überrascht sein, wie sich Auswirkungen von gesellschaftlichen Ümbrüchen wiederholen.

Dazu ganz kurz aus der ZEIT: „Die Aktualität des „Achtzehnten Brumaire“ liegt auf der Hand. Marx reflektiert die Folgen einer gebrochenen und unvollendeten Revolution; weil sie die Gesellschaft in Bewegung bringt, erhofft sich jede Seite, die Rechte ebenso wie die Linke, einen schnellen Sieg. … Für Restaurationen unter den hiesigen Verhältnissen reichen gebrochene Reformen aus. Führen die einen, die Stellvertreter des Proletariats, die „neue Weltgeschichtsszene“ in „ehrwürdiger Kleidung und mit erborgter Sprache“ auf, so erweitert sich auf der anderen Seite der gesellschaftliche Boden, auf dem die Stellvertreter in bonapartistischen Kostümen Massenanhang gewinnen. So entsteht das Bedürfnis nach einem „Chef der Gesellschaft“, der deren geschichtliche Bedeutsamkeit wiederherstellt, in der Regel durch Abenteuerpolitik. Bloch hat einmal gesagt: Geschichte wiederholt sich nicht; wo aber etwas Geschichte nicht wurde, wiederholt sie sich durchaus.“

 

Ich betone immer wieder, wir alle sollten sehr dankbar sein, dass unser Volk derart kluge Leute hervorgebracht hat und sollten sie in Ehren halten.

 

Mich würden auch hierzu Ihre Gedanken interessieren. Allgemein, wie mit unserem geschichtlichen, philosophischen Erbe umzugehen ist und im Speziellen Ihre Parallelen zu heutigen Geschehnissen.

 

Abschließend.

 

Ich wünsche mir, dass der Zahnarzt gute Arbeit bei mir geleistet hat und Ihnen nie und nimmer Zahnweh; glauben Sie mir, es ist die Hölle. Also, an den nächsten Zahnarzttermin denken.

 

Wanda

franzi

(Montag, 04. August 2014 19:30)

Hallo Frau Wanda Müller,

schade, dass Sie zu Ihrem Standpunkt

"So geht man einer Sachdiskussion aus dem Wege. Warum wohl?"

gleich das passende Beispiel liefern, indem Sie mich mit Nichtachtung strafen.

Ich sehe übrigens den Antisemitismus und Ausländerhass in Deutschland nicht weniger problematisch als Sie. Grund dafür sind aber wohl nicht die Linken, sondern dass Verfassungsschutz und andere staatliche Stellen auf dem rechten Auge blind sind, wie die NSU-Morde gezeigt haben.

Was haben Sie eigentlich gegen den UN-Generalsekretär, dass Sie seine Meinung noch nicht einmal kommentieren ? Sind tote palästinensische Kinder weniger schlimm als andere ? Mit angeblichen DDR-Mechanismen hat das nur soweit zu tun, dass die damalige Frage "Bist Du für den Frieden oder für den Krieg?" jetzt bei Ihnen so klingt " Bist Du für oder gegen Israel?" Egal, was im Gaza-Streifen Schlimmes geschieht.

Übrigens wünsche ich Ihnen nochmals eine schöne Woche.

franzi

Wanda

(Montag, 04. August 2014 12:30)

Lieber Heiner Klein,

 

sehr beruhigend, Sie wieder zu lesen.

 

Ja, ich teile Ihren Eindruck, was im Namen und unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit alles verzapft wird. Jedes Mal muss ich schmunzeln, wie gerade die uns bekannten Schreiber aufschreien, wenn sie der imperialistischen Zensur zum Opfer fallen.

 

Ich muss soeben lesen, dass meine Ausführung zur Offenlegung des linken Antisemitismus benutzt wird, mir zu unterstellen, ich hätte keinerlei Empathie mit Kriegsopfern. Wo bleibt aber die Auseinandersetzung mit den überall zu findenden (und da muss man nicht einmal suchen) antisemitischen Ausschreitungen besonders im Wort? Es ist ein probates Mittel, den Gegenüber in die Position der Rechtfertigung zu bringen. Besser kann nicht vom Thema abgelenkt werden.

 

Wissen Sie, lieber Heiner Klein, da muss ich auch deshalb schmunzeln (manchmal sogar lauthals lachen), denn es erinnert mich wiederholt an die Mechanismen in der DDR; wer kritisiert und/oder anprangert, kann keine sozialistische Persönlichkeit sein, ist es nicht wert, in der friedvollen und blühenden DDR leben zu dürfen. Mit Feinden des Sozialismus unterhält man sich nicht, man vernichtet sie.

 

So geht man einer Sachdiskussion aus dem Wege. Warum wohl?

 

Ihre Wanda

franzi

(Montag, 04. August 2014 07:13)

Hallo Frau Müller,

ich bin mehr zufällig auf Ihre Webseite geraten und habe den Artikel "Über Judenfreunde und von anderen Misslichkeiten" und Ihren Kommentar dazu gelesen. Ich bin doch ziemlich erschüttert über Ihre Aussagen. Ich verfolge auch den Anne-Will-Blog und habe Sie da immer wahrgenommen als eine sensible Frau, die gerade den linken Bloggern immer zu wenig Mitgefühl wie z.B. beim Abschuss (Absturz) der MH17 vorwirft. Aber wo bleibt Ihr Mitgefühl mit den Opfern im Gaza-Streifen? Mittlerweile wurden mehrere Schulen von der israelischen Luftwaffe bombardiert. Kein Wort des Bedauerns finde ich in Ihrem Kommentar. Angeblich seien von da Hamas-Raketen auf Israel abgeschossen worden. Aber Israel ist doch so stolz auf sein Abwehrsystem "Iron Dome", wonach alle Raketen schon in der Luft vernichtet werden. Der US-Kongress hat gerade erst wieder grünes Licht für die finanzielle Unterstützung der israelischen Raketenabwehr in Höhe von 225 Millionen Dollar (knapp 168 Millionen Euro) gegeben. Da ist doch die israelische Reaktion völlig überzogen.

Auf der Webseite meines eMail-Pogramms web.de habe ich gerade gelesen:

"03.08.2014, 22:39 Uhr

Gazastreifen: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon kritisiert "moralische Schandtat" Israels

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat den neuerlichen Beschuss einer UN-Schule im Gazastreifen durch die israelische Armee als "weitere schockierende Verletzung des Völkerrechts" kritisiert."

Ist der UN-Generalsekretär nach ihrer Analyse nun auch auch ein Antisemit, wie offenbar alle Menschen, die das israelische Vorgehen verurteilen? Auch ist Ihre Verbindung von der Hamas zu Putin mehr als grenzwertig. Das ist ja schon Russophobie, was Sie verbreiten. Wenn Sie zu dem Artikel im österreichischen derstandard.de auch die Kommentare gelesen hätten, hätten Sie merken müssen, welchem Unsinn Sie da aufgesessen sind.

Ich wünsche ihnen eine schöne Woche, mehr Objektivität und Mitgefühl mit allen Opfern unseliger Kriege

Franziska Hofmann

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Sonntag, 03. August 2014 22:25)

Werter Herr Neumann und Mitlesende,

 

Ihre Besorgnis, es könne sich bei der "Schließung" des ARD Blogs GJ evtl. mal wieder um eine Verschwörung

der üblich Verdächtigen oder gar der Niedergang der Meinungsfreiheit sein,

erscheint mir etwas überhöht und voreilig, hoffentlich aber nicht als zutreffend, zu sein!

 

Schließlich ist WANDA Gott sei Dank auch wieder zu erreichen, worüber ich mich sehr freue.

 

Ob wir es jemals erfahren werden, woran es gelegen haben mag oder wer der "Schuldige" oder "Macher" für dieses "Desaster" (meine Formulierung!) gewesen sein wird,bleibt uns voraussichtlich auch hier vorenthalten.

 

Meiner Freude darüber, dass WANDA wieder auf dem "Schirm" ist, ist erst einmal für mich ( und andere?) umso erfreulicher.

 

Aus den bekannten Gründen

beteilige ich mich z.Zt. nicht mehr an den allseits bekannten Foren wie GJ oder AW, weil es einfach unerträglich ist, wie einseitig und ideologisch diskutiert, diffamiert und beleidigt wird, sodass das eigentliche Thema mehr oder weniger auf der "Strecke" bleibt.

 

Zuletzt bei AW zu lesen, wie einseitig, ideologisch und teilweise auch verfälschend über das Thema geschrieben wurde.

 

Alles wird gedruckt im Namen der Meinungsfreiheit!!Es lebe die Meinungsfreiheit!!

 

Ein einziger "Aufschrei" vieler Foristen und schon sind Ursache und Schuldige für dieses barbarische Morden ausfindig gemacht, wobei sich die "links ausgerichteteten" ForistInnen besonders hervortaten( s. NRW Linke Mitte Juli 2014). Ob die damit wohl ihre Glaubwürdigkeit in dieser Sache gerade verspielt haben?

 

Niemand, auch ich nicht, akzeptiere Mord und Totschlag, Krieg und Terrorismus, Verstöße gegen Menschenrechte und Völkerrechtsverletzungen, aber auch nicht einseitige Parteiergreifung, unbedingte Verteidigung von Minderheiten etc. wobei vor allem Populismus, Polemik und Verunglimpfungen niemals zum Ziel führen, sondern vielmehr eher weiter zur Zerstrittenheit,Respektlosigkeit und Unwahrheit beitragen.

 

Sachlichkeit und Toleranz sollten bei solchen Themen vorherrschen und zu Transparenz und Sachlichkeit beitragen. Eben Meinungsfreiheit sein!!

 

Dass es sicherlich genügend Argumente für Pro und Contra jeder Seite gibt, steht außer Frage, aber es kommt darauf an, wie man damit umgeht und sein Gegenüber behandelt (ich schrieb schon mal darüber ).

 

Deswegen erlaube ich mir in Kürze meine Sichtweise/Meinung sowohl zu den "Hamas" als auch zu den "Israelis" darzulegen, ohne, das hoffe ich jedenfalls, dass man gleich wieder in irgendeine "Ecke"gestellt, in eine "unterste" Schublade gesteckt oder gar gleich wieder in die Kategorie "Gut- oder Schlechtmensch" eingeteilt zu werden.

 

Soviel vorerst von meiner Seite und hoffe, das man hier solch ein Thema unaufgeregt und sachlich diskutieren kann.

 

Packen wir's an!!

 

Lieben Gruß Heiner Klein alias Löwenmaul

Walter Neumann

(Sonntag, 27. Juli 2014 11:18)

Hallo Gert Dietrich,

 

dies kann so sein, dass der Blog gehackt ist, aber es machte mich doch stutzig, dass, wenn man über die ARD-Fernsehseite zu Sendungen ging und Günther Jauch aufrief, das dort nur steht:

 

Keine Kommentare vorhanden

Dieser Kommentarbereich ist geschlossen

 

Jetzt ist diese Info aber auch schon nicht mehr vorhanden. Warum informiert die ARD denn Besucher seiner Seiten nicht wenigstens dahin gehend, dass die Kommentare vorübergehend nicht einsehbar sind? Das könnte dann arbeiten an der Gestaltung bedeuten oder eben auch, dass die Blogs gehackt sind. Aber man käme nicht so auf die Idee, dass eventuell der Blog verschwinden wird!

 

Aber wahrheitsmäßige Infos sind nicht die Sache unserer "Geldvorderen", egal welcher Couleur sie sind. Ob Private, ÖRF , Politik oder Firmen, bei der Wahrheit wird Zurückhaltung geübt, dafür ist in der Werbung jede "Schandtat" erlaubt, wenn sie denn dem Werbenden hilft. Der "Beworbene" ist dabei egal, wie der sich nachher dabei fühlt!

 

Also, warten wirs ab!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Neumann

Gerd Dietrich

(Sonntag, 27. Juli 2014 01:30)

Liebe Leute,

es scheint als sei der Blog bei GJ gehackt worden.

Die beiden Zeilen oben sind ganz klar Fehlermeldungen der Blogsoftware. Deswegen müssen die Beiträge nicht verschwunden sein. Aber die Seite muss erst wieder richtig funktionieren, sonst kommt man da nicht ran. Danach geht alles andere auch wieder.

Viele Grüße

Gerd Dietrich

Walter Neumann

(Samstag, 26. Juli 2014 23:03)

Hallo Marie Luise Müller und Christa.

 

Dass es sein könnte, dass eventuell nur Arbeiten am Forum/Blog vorgenommen werden, habe ich in meiner Mitteilung ja als Möglichkeit angegeben. Aber warum fehlen dann alle alten Forenbeiträge. Diese wollte man ja doch für 1 Jahr rückwärts vorhalten. Die sind auch weg. Außerdem kann man auch über Google keinen einzigen Beitrag mehr finden, der jemals im Günther-Jauch-Blog vorhanden war. Zusätzlich konnte man über den Günther-Jauch-Blog auch auf die anderen NDR-Blogs zugreifen. Auch diese Möglichkeit ist genommen und diese Blogs fehlen auch!

 

Anne Will als Blog ist noch vorhanden. Vielleicht nur bis zur Sommerpause? Denn auch dieser Blog wird wie bei Günther Jauch unter Federführung des NDR geschaltet, wenn auch mit eigenen Redakteuren. Wenn man den Blog überarbeiten oder neu gestalten wollte, dann hätten die alten Beiträge nicht unauffindbar gemacht werden müssen. Was anderes ist es, sollte er gehackt worden sein. Aber dann wäre eine andere Angabe beim Aufruf sinnvoll gewesen und nicht, dass der Aufrufer gesperrt wurde!!!

 

Nun wie es auch sei und was auch noch daraus wird, finde ich meine Einschätzung nicht verkehrt, dass die freie Meinungsäußerung den "Machern" mehr als unangenehm ist. Viele Äußerungen über Zensur und ihren (UN)Sinn haben wir ja öfter lesen dürfen und sind auch selber schon davon betroffen worden. Dabei bin ich mir sicher, dass keiner meiner Beiträge gegen Forenregeln und Anstand verstoßen habe! Nun scheint es ja so zu sein, dass in den Foren, ob beim Presseclub, hart aber fair, Anne Will oder Günther Jauch, die überwiegenden Beiträge nicht mit der Arbeit unserer Regierungen einverstanden sind. Da die ÖR-Medien wohl obrigkeitshörig sind, wäre dies für mich also nicht unwahrscheinlich, wenn es so ausgeht.

 

Das pass ja auch zur Ansicht von Foristin Christa, dass sie damit nicht die freie Meinungsäußerung gefährdet sieht, ist sie ja überwiegend mit der Arbeit unserer Regierungen einverstanden. Dann fehlt ihr auch nichts, wie uns als Kritiker dieser Regierungen, wenn eine Möglichkeit, diese zu kritisieren, genommen wird!

 

Dass es auch solche Beiträge gibt, welche nicht freigeschaltet werden dürften, finde ich auch. Aber auch da sind die Geschmäcker wohl verschieden, wenn diese doch freigeschaltet werden. Aber über Geschmack und auch über Anstand lässt sich trefflich streiten!

 

Im Internetzeitalter ist JEDE Einschränkung der freien Meinungsäußerung bedenklich! Das Internet mit seinen Möglichkeiten der Kommunikation, des Gedankenaustausches ist notwendig und sollte ausgebaut werden und nicht beschnitten! Leider werden länderübergreifend dauernd freie Meinungsäußerungsmöglichkeiten beschnitten. Die Verkürzung der Zeiten bei den vier beschriebenen Blogs war ja schon ein Fingerzeig, wohin es gehen sollte. Die Möglichkeit Beiträge zu placieren wurde bei allen Foren drastisch in der Zeit reduziert. Für mich schon ein starker Hinweis, dass die Blogs nicht mehr so gerne gesehen werden und man auf deren Abgesang hinarbeitet.

 

Nun, ich bin gespannt, was kommt und was wird. Bis dahin alles Gute.

 

Walter Neumann

Wanda Müller

(Samstag, 26. Juli 2014 20:55)

Hallo liebe Christa,

hallo lieber Herr Neumann,

 

niemand weiß etwas Genaues, da können wir ja schön spekulieren. :)

 

Auf meine Mail an die ARD habe ich noch keine Antwort erhalten. Ich vermute aber, die haben die 35-Stunden-Woche und werden erst Montag wieder zum Kugelschreiber greifen.

 

Ja, Christa, meine HP hatte ja auch schon so ihre Malessen. Vielleicht ist dasselbe auch GJ passiert und diese undankbaren Besucher haben bei mir geübt, um bei GJ ihr Meisterstück abzuliefern. Kumpel, der ich bin, wäre ich dann gerne bereit, die entsprechenden Informationen an ihm weiter zu geben. Er hätte auf Grund seines Standings dann ganz andere Karten bei einer eventuellen Strafanzeige. Für eine Lieschen Müller kann es ganz schön finanziell ins Kontor hauen und dazu ganz sicher alles nach einer Anstandsfrist eingestellt werden.

 

Aber allen Spaß zur Seite. Es kann doch gut möglich sein, dass jetzt (in der GJ-Urlaubspause) die angedachten technischen Veränderungen, die ja bereits begonnen wurden, aber wieder nach Protesten zurück genommen wurden, zu ende gedacht wurden und nun zur Realisierung anstehen.

 

Auch wäre durchaus denkbar, dass nach den bei AW geäußerten (leider bierernsten) Drohungen, sich der Staatanwalt und/oder der Rundfunkrat sich der Foren bei den ÖRF annehmen müssen. Es wäre für mich zwar eine Lachnummer, aber so wie ich diese Leute einschätze, verstehen die da keinen Spaß. ;)

 

Eine Eingrenzung oder gar Beschneidung der Meinungsäußerung wäre zwar auch durchaus denkbar (nichts ist unmöglich), wäre aber die letzte Vermutung, die ich hätte. Falls dies zutreffend sein würde, würde die ARD mir dies nie und nimmer deutlich mitteilen (aber wir haben aus DDR-Zeiten gelernt, zwischen den Zeilen zu lesen ;), es sollten dann aber alle Kräfte sich aufgefordert fühlen, dagegen anzugehen. Dies wäre für mich dann ein echter Anlass für eine medienwirksame Petition. Es kann doch nicht sein, wir bezahlen den ÖRF und uns, den Finanzierern, wird jede Mitwirkung genommen. Wenn ich nur als Beispiel das heutige Samstagabendprogramm der ÖRF nehme, zwingt es mich, auszuschalten. Umschalten nützt nichts, denn die anderen sind noch grusliger. So bleibt viel Freiraum für Arbeiten am PC, denn es ist in den vergangenen Wochen viel Schreiberei liegengeblieben. :)

 

Also, warte ich den Montag ab. Werde notfalls die ÖRF ermahnen. Wenn jemand meint, er wird mich mit Stillschweigen wieder los, hat er echt schlechte Karten.

 

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag. Ihre Wanda (MLM)

Christa

(Samstag, 26. Juli 2014 19:30)

Hallo liebe Wanda,

 

auch ich habe versucht, an das GJ-Forum zu gelangen, mit dem selben Ergebnis.

 

Ich finde, wir sollten nicht hysterisch werden, es könnte ja immerhin sein, dass das Forum nur überarbeitet wird. Auch diese HP hier war zeitweise aus irgendwelchen Gründen nicht erreichbar, jetzt ist sie wieder da.

 

Sollten allerdings wie befürchtet die Foren des ÖR abgeschafft werden, dann würde ich das zwar bedauern, aber nicht von einer Abschaffung der Meinungsfreiheit oder gar dem Ende der Demokratie reden!

 

Wir erinnern uns mal bitte an die Zeit vor dem Internet. Gab es damals etwa keine Meinungsfreiheit und Demokratie in der BDR?

Mit Hilfe der neuen Technik wurde von den ÖR ein zusätzlicher Service mit den Foren eingerichtet, damit die Zuschauer über die jeweiligen Themen diskutieren können. Aber wie wurde das ausgenutzt? Schritt für Schritt wurde es immer aggressiver und zur Hetze genutzt und die Foristen haben sich untereinander beleidigt. Die Moderatoren hatten die schwierige Aufgabe, zu beurteilen, welche Beiträge veröffentlicht werden können. Dabei fand ich das System bei GJ gut, weil öffentlich mitgeteilt wurde, dass ein Beitrag gekürzt oder gelöscht wurde, mit einer kurzen Begründung, sozusagen als erzieherische Maßnahme. Bei AW dagegen wurde einfach nicht freigeschaltet, ohne Hinweis oder Begründung. In den wenigen Fällen, wo mir das passiert ist, habe ich das stillschweigend zur Kenntnis genommen. Andere haben mit wütenden Mails an die Moderation reagiert und das sogar im Blog mitgeteilt und sich darüber aufgeregt, wie z.B. die „Hochbegabte“ letzte Woche.

 

Dieser zusätzliche Service, im Rahmen der Meinungsfreiheit im Internet mit Anderen zu diskutieren, wurde zur Selbstverständlichkeit, inzwischen wird es sogar wohl schon als Bürgerrecht empfunden.

 

Schon seit längerer Zeit wird kritisiert, was dort in der Anonymität alles so „zum Besten“ gegeben wird und teilweise an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten ist. Auch die Einführung von Klarnamen war schon im Gespräch. Das halte ich allerdings für keine gute Idee, denn wenn sich die verfeindeten Foristen gegenseitig ausfindig machen könnten, wären Körperverletzungen nicht mehr ausgeschlossen.

 

Die zu befürchtende Abschaffung der Internetforen erinnert mich zum wiederholten Male an eine Geschichte aus meinem Arbeitsleben, die ich vor ca. 3 Jahren schon einmal im AW-Blog erzählt habe und hier anschließend wiederholen möchte.

 

Die Geschäftsführung des Unternehmens hatte kurze zusätzliche Zigaretten- und Kaffeepausen während der Arbeitszeit erlaubt. Einige Arbeiter haben diese Pausen schrittweise immer länger ausgedehnt, trotz mehrmaliger Ermahnungen. Das Ergebnis war dann letzten Endes das Verbot dieser Pausen, natürlich für alle. Weil Einige mit ihrem proletenhaften Verhalten glauben, sich alles erlauben zu können, müssen alle unter den Konsequenzen leiden. Und die Wut aller richtet sich dann natürlich gegen diejenigen, die die Strafmaßnahmen durchsetzen.

Und dieses Prinzip findet man in vielen Formen des gesellschaftlichen Lebens, das beginnt schon im Kindergarten! Wenn Ermahnungen nicht mehr helfen, folgen Konsequenzen.

 

In diesem Sinne, hoffen wir das Beste!

Viele Grüße an Alle, Christa

Wanda Müller

(Samstag, 26. Juli 2014 10:38)

Lieber Walter Neumann,

 

auf Ihren Hinweis hin, habe ich es auch versucht, die Jauch-Seiten aufzurufen und erhalte die gleichen „Fehlermeldungen“ wie Sie. Mir ist es bisher nicht aufgefallen, da ich bei GJ mich nicht beteilige und deshalb diese Seiten nur dann aufrufe, wenn der Blog geöffnet ist.

 

Ich bin über dieses „Ereignis“ sehr überrascht und lässt viel Raum für böse Vermutungen. Mal sehen, wie der NDR reagiert, wenn ich bei denen nachgefragt habe.

 

Wanda (MLM)

Walter Neumann

(Freitag, 25. Juli 2014 21:50)

Hallo Marie Luise Müller und alle hier Lesende.

 

Wie ich soeben feststellen musste, hat die Günther Jauch - Redaktion bzw. der NDR als Federführender, alle Kommentare in den Foren gelöscht, oder unzugänglich gemacht. Über Google ist kein Beitrag mehr sichtbar. Google meldet, wenn die gewünschte Seite nicht aufrufbar ist, dann könnte es an dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes liegen, dem man nachkomme.

 

Wenn ich über meinen bisherigen Aufruf-Button vom Desktop das Forum von Günther Jauch aufrufe, erhalte ich folgende Mitteilung:

Sie wurden aus folgendem Grund gesperrt:

Es wurde keine Begründung angegeben.

Ende der Sperre:

 

Über ARD und Günther Jauch kommt man nur bis zum Rückblick und der Info:

 

Keine Kommentare vorhanden

Dieser Kommentarbereich ist geschlossen

 

Was machen die ÖRF? Wenn der NDR kein Forum mehr betreibt, dürfte auch das Anne Will - Forum wohl folgen! Ist das die neue "Freiheit der Meinungsäußerung?"

 

Dann Demokratie adieu! Schritt für Schritt wird auf diesem Weg wohl weiter vorangegangen.

 

Sollten nur Arbeiten am Forum vorgenommen werden, kann ich jedoch nicht nachvollziehen, warum der Bestand auch nicht mehr aufrufbar ist.

 

Vielleicht versuchen es andere User mal selber, ob meine "Erkenntnisse" so richtig sind? Wenn nur ich gesperrt sein sollte, frage ich mich warum? Bei Google habe ich keinen Antrag gestellt, irgendetwas von mir zu löschen.

 

Ich warte gerne auf Antworten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Neumann

Wanda Müller

(Montag, 14. Juli 2014 13:33)

P.S. Melanie, was heißt eigentlich verlieren? Du kannst es nicht wissen, Du bist Deutsche!

Wanda Müller

(Montag, 14. Juli 2014 13:29)

War Ronaldo bei Dir zu Besuch? Auch meine Fernsehnacht war lang! Wie Recht der Lineker hat!

Melanie HH

(Montag, 14. Juli 2014 00:37)

WIR SIND WELTMEISTER!!!!

 

Viele Grüße aus Portugal, Melanie

Willi Meyer

(Dienstag, 03. Juni 2014 20:44)

Lieber Herr Klein,

es liegt mir fern, Sie zu diffamieren. Ich habe den Eindruck, Sie wollen gar nicht mit mir Ihre Punkte bzgl. Gerechtigkeit und speziell Rentensystem, auf die ich eingegangen war, diskutieren. Vor einem Monat waren Sie noch ganz scharf darauf. Stattdessen picken Sie sich einen Punkt heraus, um auf mich vehement einzuprügeln und vom Thema abzulenken. Diffamieren, das machen Sie doch immer mit mir und ich sehe darüber hinweg. Nehmen wir doch bloß mal die Problematik Rentensystem. Da verkünden Sie stolz, dass Sie schon seit 20 Jahren eine Änderung fordern. Als ich das gleiche Thema vor einem Monat recht ausführlich ansprach, war es für Sie ein "linke Plattitüde", die man zur Genüge kennt und deshalb nicht diskutieren muss.

Von wem haben Sie eigentlich eine Änderung zum Rentensystem gefordert ? Alle Kanzler der letzten 20 Jahre hatten nicht ihren Weitblick.

Frau Merkels Äußerungen beim Kanzlerduell dazu gab eher Anlass, auch darauf das Bibelwort "Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr....." anzuwenden. Nun halten Sie trotzdem , ich denke, dass es weit mehr als 20 Jahre sind, zu dieser Partei, obwohl die Rentenpolitik in eine Katastrophe führt. Heinz Däke vom Bund der Steuerzahler warnte schon 2008 vor dieser tickenden Zeitbombe. Die aktuellen Hochrechnungen besagen Pensionsansprüche 2040 von 1 Billion, 2050 von 1,3 Billionen. Sie wissen schon seit 20 Jahren, dass diese Politik falsch ist.

Wie erklären Sie eigentlich Ihren Kindern und Enkeln, dass Sie trotzdem immer noch zu dieser Partei stehen ?

Noch etwas zum marktwirtschaftlichen Sachverstand. Wie Sie selbst schreiben, haben Sie ja keine Raucherkneipe geführt. Woher sollte ich das wissen ? Da Sie aber so vehement den Kneipenbesitzer verteidigten, der seine Angestellten mit Löhnen bezahlt, die von der Arbeitsagentur aufgestockt werden müssen, kam ich zu eben diesem Schluss. Bis 1500 € bei einem Kind kann man aufstocken. Da liegt man bei 173,33 Std./Monat bei 8.65€, also sogar über dem jetzt angestrebten Mindestlohn von 8,50. Ohne Kind ist die Grenze für Aufstockung 1200€.

Das hat natürlich überhaupt nichts mit Ihrer Leistung in Ihrem Arbeitsleben zu tun. Es tut mir leid, wenn ich Sie dadurch beleidigt haben sollte. Sorry, das konnte ich aber beim besten Willen nicht wissen.

Trotzdem bleibt der Grundsatz, den sich jeder Neuunternehmer , der leichtsinnig in die Selbständigkeit geht, zu Herzen nehmen sollte: Nie ein Geschäftsmodell realisieren, dass nur auf die Hilfe vom Staat setzt. Ich denke, da sind wir uns doch einig.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und allen Mitlesern - Wie wenig sind es eigentlich ? - eine schöne Restwoche

Willi Meyer

Heiner Klein alias L;öwenmaul

(Montag, 02. Juni 2014 22:11)

Guten Abend Herr Meyer,

 

Mir reicht's! Wer glauben Sie eigentlich, wer Sie sind?

 

Es ist mehr als eine Unverschämtheit mir fehlenden "marktwirtschaftlichen Sachverstand" zu unterstellen. Wollen Sie mit Ihrer zur "schaugestellten Überlegenheit" Ihre Gegenüber absichtlich persönlich diffamieren?

Wenn ja: billige Retourkutsche? Aber damit können Sie mir nicht imponieren!!

 

Sie sind keinen "Deut" besser als @ Marie, was Respekt und Anstand anbelangt!!

 

Würde es so sein, wie Sie es mir(absichtlich?) unterstellen - übrigens worin liegt im Beispiel der Widerspruch?- wäre es mir sicherlich nicht gelungen mehr als 15 Jahre lang ein Akut-Krankenhaus erfolgreich,finanziell und wirtschaftlich gesund und anerkannt zu führen, wobei mehr als 180 Beschäftigte "Jahraus - Jahrein" erfolgreich am Erfolg beteiligt wurden (2% Fluktuation!).Und darauf bin ich heute noch stolz!!

Zuvor war ich als StB. in einer großen WP-Kanzlei tätig.

 

Deswegen halten Sie mal den "Ball ganz schön flach" und unterlassen es bitte zukünftig Ihre "Gegner"- egal in welche Richtung-

persönlich zu diffamieren bzw. in jeden und alles etwas zu insinuieren, was nicht stimmt oder Ihre Wahrnehmung ist,macht nicht nur mir jegliche Diskussion unmöglich.

 

Sie glauben doch wohl

allen Ernstes nicht, dass ich mich auch nur im Geringsten durch, wie sagen Sie, "Anmahnung" - genötigt gesehen habe, zu antworten. Ist Ihnen nicht aufgefallen, dass ich "Sie" dabei gar nicht auf dem "Schirm " hatte?

Darüberhinaus gab und gibt es für mich "Wichtigeres" zu tun, vor allem für meine Mitmenschen!!

 

Halten Sie sich doch bitte

nicht immer und immer wieder an "Wortklaubereien", Kleinigkeiten und Wortwahl auf.

 

Nehmen Sie doch einfach das, was man schreibt- wenn Sie das überhaupt interessiert-, zur Kenntnis!!

 

Abschließend rate ich Ihnen, dass Sie sich Ihre eigenen Worte zu Herzen nehmen sollten und nicht nur anderen, wie z.B. Frau WANDA raten:

 

" Wer sich über die Beiträge anderer Blogteilnehmer lustig macht, will mit dieser zur Schau gestellten Überlegenheit mangelnde Argumente überspielen!"

 

Genau, Herr Meyer, wer mit dem Finger auf andere zeigt, sollte wissen,

dass vier auf ihn s e l b s t zeigen!

 

Toll, wie Sie sich mit Ihren eigenen Worten widerlegen. Und deswegen: lassen wir es zukünftig miteinander zu "diskutieren"!! Es macht wirklich keinen Sinn, wie die Vergangenheeit gezeigt hat..

 

Grüße an alle und eine schöne Woche!!

Heiner Klein alias Löwenmaul

Willi Meyer

(Montag, 02. Juni 2014 14:21)

Hallo Frau Müller,

darum geht's doch gar nicht. Sie sollten nur so nett sein, meinen Beitrag von gestern, den ich im Blog vermisse , reinstellen. Enkelhüten muss ich übrigens heute auch noch und so manches Interessante mehr, was ich Ihnen aber nicht erzähle, um nicht noch mehr von Ihrer kostbaren Zeit zu stehlen. Sie können auch gern mit der Antwort sich eine Woche Zeit lassen. Falls der Beitrag verloren gegangen ist , hier ist er noch mal:

Sie schreiben:

"Sie haben aber merkwürdige Auffassungen von Freundschaft, wenn Sie hier kolportieren, eine Freundschaft muss immer absolute Übereinstimmung in allem beinhalten."

Wo haben Sie das denn herausgelesen? Ich hatte vermutet, dass Sie Herrn Klein zuliebe eine Meinung vertreten, die Ihrer eigentlichen Überzeugung widerspricht. Das zeigt ja gerade, dass ich Verständnis dafür habe, dass persönliche Freundschaft nichts mit derselben politischen Überzeugung zu tun haben muss. Ich habe doch selbst Freunde, für die ich zu DDR-Zeiten die Westpäckchen entgegen genommen habe oder andere, die in der DDR 2 Jahrzehnte in einer vom Staat subventionierten Neubauwohnung wohnten und heute an der DDR kein gutes Haar lassen. Das würde ich ihnen doch nie vorwerfen und unsere Freundschaft gefährden.

In Deutschland ist es nun mal so, dass die meisten Menschen unpolitisch sind und deshalb die Parolen der Mainstreammedien glauben und entsprechend wählen. Da haben persönliche Freundschaften selten etwas mit gleicher politischer Überzeugung zu tun.

Da zeigt sich der Vorteil eines Internet-Blogs. Hier kann man ohne Rücksichtnahmen auf persönliche Befindlichkeiten seine ehrliche Meinung schreiben. Natürlich sollte eine Nettikette eingehalten werden, was allerdings einigen Bloggern schwerfällt.

Ihr Beitrag ist überhaupt recht kryptisch. Wieso sind meine Bewertungsmaßstäbe für Respekt und Anstand unterschiedlich ?

Weiter in Ihrem Text:

"Meinen Sie es ernst, wenn Sie mir hier suggerieren wollen, ich vertrete doch auch Standpunkte, die Wagenknecht in immer gleichen Worten hinausposaunt? Haben Sie von mir schon ein einziges Mal gehört, dass die von ihr immer in der Schlussfolgerung endenden Psalmen eines endlich startendes demokratischen Sozialismus, auch von mir kommen?"

Das ist nun wirklich völliger Nonsens. Ich kann mich nicht erinnern, dass S.W. in den Talkshows, bei denen ich sie gesehen habe, den demokratischen Sozialismus starten wollte . Sie hat die Missstände angeprangert und analysiert, wie sie im bestehenden System beseitigt werden können. Das ist, wenn man es aufgreifen würde, sogar systemstabilisierend.

Missstände anprangern , das tun Sie doch auch. Allerdings fehlt bei Ihnen der 2.Schritt.

Es wäre interessant, wie nach ihrer Meinung die Missstände, die Sie selbst immer wieder aufzeigen, beseitigt werden können. "Glauben und hoffen" hilft da sicher nicht. Da können Sie lange warten.

Demokratischer Sozialismus ist übrigens kein kommunistisches Teufelswerk. Er findet sich auch im aktuellen Parteipramm der SPD (Hamburger Programm von 2007) S.16ff.:

"Demokratischer Sozialismus

Unsere Geschichte ist geprägt von der Idee des demokratischen Sozialismus, einer Gesellschaft der Freien und Gleichen, in der unsere Grundwerte verwirklicht sind. Sie verlangt eine Ordnung von Wirtschaft, Staat

und Gesellschaft, in der die bürgerlichen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Grundrechte für alle Menschen garantiert sind, alle Menschen

ein Leben ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Gewalt, also in sozialer

und menschlicher Sicherheit führen können.

Das Ende des Staatssozialismus sowjetischer Prägung hat die Idee des

demokratischen Sozialismus nicht widerlegt, sondern die Orientierung

der Sozialdemokratie an Grundwerten eindrucksvoll bestätigt. Der

demokratische Sozialismus bleibt für uns die Vision einer freien, gerechten und solidarischen Gesellschaft, deren Verwirklichung für uns eine

dauernde Aufgabe ist. Das Prinzip unseres Handelns ist die soziale

Demokratie"

Weiter in Ihrem Text:

"Nun habe ich erst einmal genug gegrinst, geschmunzelt und bin auch hin und wieder sehr ernst gewesen. Habe ich etwas vergessen? Sie werden es mir sagen"

Wenn es Ihnen hilft, gerne :

Wer sich über die Beiträge anderer Blogteilnehmer lustig macht, will mit dieser zur Schau gestellten Überlegenheit mangelnde Argumente überspielen.

Eine schöne Woche wünscht Ihnen

Willi Meyer

Wanda

(Montag, 02. Juni 2014 13:56)

Ein Vorschlag auf die Schnelle.

 

Mit wem möchten Sie sich unterhalten? Sagen Sie mir Ihre Wünsche. Sehr gerne gehe ich darauf ein, denn nichts betrübt mich mehr als Ihre Langeweile. Wenn ich meine Aufgaben erledigt habe (Kinderhüten, Vorlesen im Altersheim, Einkaufen,Kehrwoche, Kaffeetrinken mit Freunden,Nachdenken über Kinderstube und vieles andere mehr) werde ich Ihnen Rede und Antwort stehen. Versprochen!

Willi Meyer

(Montag, 02. Juni 2014 09:09)

Hallo Frau Müller,

ich vermisse meine Antwort an Sie von gestern im Blog. Tut die Wahrheit wirklich so weh ? Sie sind doch sonst nicht so eine Mimose.

Viele Grüße

Willi Meyer

Willi Meyer

(Sonntag, 01. Juni 2014 11:38)

Hallo Herr Klein,

es geht doch. Hätten Sie auch so schnell reagiert, wenn ich nicht noch mal gemahnt hätte ? Allerdings mussten Sie am Himmelfahrtstag erst noch mal eine Schimpfkanonade über mich ablassen und mich mit Marie "verkuppeln", aber ich sehe Ihnen das in Anbetracht des Herrentages nach. Marie scheint Ihnen ja wirklich schwer im Magen zu liegen.

Nun zum Inhalt Ihrer Beiträge:

#30.5 19:52

Dass Gerechtigkeit Gleichheit bedeutet, ist gelinde gesagt Quatsch, der immer den Linken unterstellt wird. Chancengleichheit wäre ein Kriterium für Gerechtigkeit. Davon kann man aber nicht sprechen, wenn die Kinder reicher Eltern in Deutschland bessere Ausbildungschancen als die anderen haben.Lt. OECD-Bericht hat die Einkommensarmut in der Bundesrepublik in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich zugenommen. Besorgnis erregend ist das Phänomen der Kinderarmut. Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander. Das haben Sie selbst in einem früheren Beitrag festgestellt. Deshalb ist Ihre Polemik gegen den "linken Zeitgeist" völlig kontraproduktiv und zutiefst unchristlich. Sie sollten sich schon klar werden, dass eine Gesellschaft, die immer weiter auseinander driftet, die Gefahr sozialer Unruhen, wachsender Kriminalität und damit auch kein ruhiges und ungestörtes Leben für die Reichen mit sich bringt. Erst heute wurde berichtet, dass die Wohnungseinbrüche massiv zugenommen haben.

Beschäftigen Sie sich mal mit unserem Geldsystem. Da werden Sie feststellen, dass die Reichen auf Kosten der Fleißigen und Armen automatisch immer reicher werden und nicht durch Leistung.

Übrigens zeugt Ihr Statement zur Raucherkneipe nicht von marktwirtschaftlichem Sachverstand. Es ist bezeichnend, dass neoliberale Unternehmer, die den Staat aus der Wirtschaft verbannen wollen, den Staat aber sehr gern in Anspruch nehmen, wenn er die Hungerlöhne ihrer Beschäftigten aufstocken soll. Marktwirtschaft bedeutet jedoch, dass ein Geschäftsmodell, das auf die Hilfe des Staates angewiesen ist, untauglich ist. Es sei denn, es handelt sich um neue Technologien, die einen Anschub brauchen.

Die kalte Progression ist ein Thema, das in Permanenz immer die Opposition der Regierung vorhält. Aber alle Parteien CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne waren bisher unfähig, das Problem zu lösen. Wenn es Ihnen so wichtig ist , dann sollten Sie diese Parteien nicht mehr wählen !

#30.5. 21:06

"Einer Gerechtigkeitsfrage muss sich inzwischen auch unser derzeitiges Rentensystem unterziehen lassen! Es müss(t)en alle einzahlen! Eine solche Änderung fordere ich schon seit 20 Jahren und das als Konservativer mit "Weitblick"!"

Ich kann es nicht glauben. Als ich im Beitrag am 27.4. und ganz ausführlich am 1.5. dieses Problem ansprach, war es für Sie die "übliche linke Plattitüde", die man schon zur Genüge kennt und - natürlich reflexartig ignoriert. Die Arroganz eines Konservativen verbietet es, Meinungen aus der linken Ecke überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Da war kein "Weitblick" zu erkennen.

Nun kommen Sie zum gleichen Schluss wie ich.

Ist Ihnen eigentlich klar, dass die Pensionäre zugunsten der Rentner etwas abgeben müssen, was Sie bisher als total ungerecht empfunden haben ? Die Schweizer Bürgerversicherung war bei der Bundestagswahl nur im Wahlprogramm der Linken zu finden.

Die CDU und auch die anderen Parteien denken nicht daran, am bestehenden System etwas zu ändern. (siehe Kanzlerduell Merkel/Steinbrück). Statt ihrer Verantwortung für das Gemeinwesen bewusst zu sein, kungelte man unter Ausschluss der Linken ein neues Wahlgesetz (Überhangmandate + Ausgleichsmandate) aus, bei dem noch mehr MdB's dem Steuerzahler auf der Tasche liegen und damit später noch mehr Pensionäre.

Man fährt lieber die Karre in den Dreck, als auf die Pfründe zu verzichten.

Der unpolitische deutsche Michel schläft tief und fest. Er wird immer wieder die Parteien wählen, die ihn über den Tisch ziehen. Wo ist in den letzten 20 Jahren etwas besser geworden bei Rente, Gesundheit, Bildung, Staatsverschuldung ? Die wenigen, die sich um unsere Demokratie Sorgen machen und sich bei politischen Petitionen oder den neuerdings wieder aufkommenden Montagsdemos engagieren, werden lächerlich gemacht.

Ihre naive Mahnung bzgl. der Rentenproblematik:

"Wann erkennen die Verantwortlichen das endlich auch bei uns!!??" können Sie vergessen.

Ich denke, das reicht erst mal.

Eine schöne Woche wünscht ihnen

Willi Meyer

Wanda

(Samstag, 31. Mai 2014 12:19)

Hallo Herr Meyer,

 

Sie haben aber merkwürdige Auffassungen von Freundschaft, wenn Sie hier kolportieren, eine Freundschaft muss immer absolute Übereinstimmung in allem beinhalten. Eine Freundschaft in meinem Sinne lebt auch von Gegensätzlichkeiten. Nur einen Unterschied gibt es zu Nichtfreunden bei Gegensätzlichkeiten, Gegensätzlichkeiten werden bei Freunden nie Anlass für ein öffentliches Zoffen sein. Ein Freund hat es nicht nötig, sich auf Kosten seines Freundes zu profilieren.

 

Deshalb. Ihr Nebensatz ist sicher Ihrer Polemik geschuldet, nur überlesen und damit nicht aufnehmen darf man ihn nicht.

 

Meine Gründe und meine Meinung zur Privatisierung habe ich Ihnen dargelegt. Mein Ja dazu ist nicht zu überlesen, meine Kritik und meine Forderung bei der realen Umsetzung auch nicht. Ebenso meine Forderung an die Politiker. Also, was verstehen Sie da nicht? Ein bisschen Konkreteres Ihres Unverständnisses ist wohl geboten.

 

Was ist in Ihren Augen respektlos und unanständig? Sie regen sich über Lanz (wie ich dessen Sendungen „verfolgt“ habe, die Gesamtminuten kann ich an einer Hand abzählen) auf. Er macht eine Boulevard-Sendung, im Vergleich mit Jauch schneidet Jauch da sogar als „wertvoll“ ab und das will schon etwas heißen. So wissen doch alle Gäste, was sie dort erwartet. Diese Gäste sind allesamt aber so medien- und profilierungsgeil, dass die kein sich bietendes Mikrofon und keine Kamera auslassen können. Und heulen dann rum, wenn sie dann medial schlecht aussehen und hingehängt werden. Da ist mein Mitleid (hier nicht mit Mitgefühl zu verwechseln) sehr überschaubar; es geht mir sogar 10 cm am Hintern vorbei.

 

Und ein breites Grinsen kriege ich, wenn die einzige Reaktion auf mediales Versagen (oder wie wollen Sie fehlende Souveränität und Argumentationsschwäche einordnen?) in der Entfachung einer Petition ohne jeglichen Wert, ohne erkennbares Ziel besteht. In einem bin ich ganz sicher, einem Gysi wäre dies nie und nimmer passiert. Und da will eine Wagenknecht auch einem Gysi ans Bein pinkeln (Sie haben doch von den parteiinternen Graben- und Glaubenskämpfen etwas mitbekommen?)? Da muss sie aber noch einige Stullen essen. Ihr Liebesband zu Oskar wird ihr nur begrenzt helfen, da muss sie etwas selbst tun. Aber woher nehmen?

 

Wissen Sie, worüber ich schmunzeln musste, als ich Ihren Beitrag las? Wie unterschiedlich Ihre Bewertungsmaßstäbe für Respekt und Anstand sind. Was ich auch dazu zu sagen habe, hatte ich Ihnen ja bereits in meinem vorherigen Beitrag geschrieben.

 

Meinen Sie es ernst, wenn Sie mir hier suggerieren wollen, ich vertrete doch auch Standpunkte, die Wagenknecht in immer gleichen Worten hinausposaunt? Haben Sie von mir schon ein einziges Mal gehört, dass die von ihr immer in der Schlussfolgerung endenden Psalmen eines endlich startendes demokratischen Sozialismus, auch von mir kommen? Genauso gut können Sie von mir Geschriebenes in Auszügen im Zusammenhang mit CDU-, SPD-, Grünen-; FDP-, AfD-, bei einiger Phantasie sogar mit den NPD-Parolen bringen. Es ist doch nur eine Frage der Geschicklichkeit, der Ausdauer, aber nie und nie nimmer eine Gleichsetzung oder sogar der gleichen Gesinnung. Aber ein Versuch ist es schon wert, nicht wahr?

 

Nun habe ich erst einmal genug gegrinst, geschmunzelt und bin auch hin und wieder sehr ernst gewesen. Habe ich etwas vergessen? Sie werden es mir sagen.

 

Der Himmel ist seit einigen Tagen wieder blitzblau. Also alles zusammengepackt und ab in den nächsten Park.

 

Ihnen einen schönen Tag und viele Grüße. Wanda (MLM)

Willi Meyer

(Samstag, 31. Mai 2014 08:57)

hallo Frau Müller,

Teil 2

Um noch einmal auf Jörges zurückzukommen, er fand in dieser Talkshow die neuen Ideen aus der SPD sehr innovativ: Frau Schwesigs 32-Stundenwoche für junge Familien und Gabriels Kita-Abholtag . Alles Dinge, die dem Koalitionspartner CDU/CSU nicht mal ein müdes Lächeln wert sind. Ob seine Vorliebe für Ideen aus der SPD wohl daran gelegen hat, dass der SPD-Ortsverein Pfeddersheim ihm mal eine kostbare Uhr geschenkt hatte ?

Übrigens hatte Lanz gemerkt, dass er in dieser Sendung entschieden zu weit gegangen war und hatte sich bei S.W. entschuldigt. Jörges war sich keiner Schuld bewusst. Er trat in einer Sendung von stern-TV noch mal nach. Neben einem Pappschild von S.W. stehend, bezeichnete er sie als "eigentümlich altbürgerlich aufgerüschte Dame" und als "heilige Sahra der Schlachthöfe". Da blamierte er sich dann noch einmal, denn die heilige Johanna der Schlachthöfe von Brecht wollte zwischen den Fleischbossen und den Arbeitern vermitteln und scheiterte deshalb. Jörges wollte doch nicht etwa Frau W. zu einem harten Klassenkampf animieren ? Auch am Donnerstag bei Maybrit Illner ließ Jörges jegliches Fingerspitzengefühl vermissen, als er Ulli Höneß als den sozialsten Menschen, den er kennt, bezeichnete. Man muss nur mal nach " Höneß NGG" googeln. Da erfährt man, wie er in seiner Wurstfabrik mit seinen Beschäftigten umgeht und was er von der Gewerkschaft hält.

Dass Sie Petitionen unterzeichnen, die Kranken und Behinderten helfen, ist sehr ehrenwert. Ich könnte auch so manche soziale Leistung vorweisen, aber ich denke, ein politischer Blog sollte nicht das Forum sein, sich gegenseitig auf die Schulter zu klopfen, sondern politische Meinungen auszutauschen. Wenn in Ihrer Familie die unterschiedlichsten politischen Richtungen vertreten sind, die sich menschlich gut verstehen, so ist das in einer zivilisierten Gesellschaft nichts Außergewöhnliches. Welche Vorstellung haben Sie eigentlich von mir und meinen Familienverhältnissen ? Bin ich für Sie ein kaltes, gefühlloses Monster ? Dann wären es Ihre Eltern, die PDS und Linke gewählt haben, doch auch. Ich denke, mit solchem Schubladendenken, dass Ihnen doch selbst fremd ist, kann man keine vernünftige Diskussion führen. Leider findet man es auch in diesem Blog zur Genüge.

Ich hatte die Anti-Lanz-Petition unterschrieben, weil ich seinen Moderationsstil unmöglich fand und kein Staatsfernsehen wie in der DDR will, wo nur noch eine von der Regierung vorgegebene Meinung verbreitet wird.

Was die Anti-Lanz-Petition mit eingespartem Werbegeld zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Er braucht doch keine Werbung zu machen. Er hat einen Vertrag mit dem ZDF, demzufolge er für seine 3 Talkshows pro Woche und "Wetten dass..." eine fest vereinbarte Summe bekommt. Fliegt er bei "Wetten dass..." wegen sinkender Zuschauerzahlen nun raus, hätte er immer noch die Talkshows. Deshalb fand ich auch die penetrante Befragung von Lanz nach den Diäten von S.W. bei der EU so völlig daneben, weil sie mit dem eigentlichen Sachverhalt, um den die Diskussion ging, überhaupt nichts zu tun hatte und er selbst das ca. 5-fache für seine Auftriitte beim ZDF bekommt.

Nun habe ich Sie auch mit einem langen Beitrag "beglückt". Tut mir leid. Ich wünsche Ihnen noch ein schönes Wochenende

Willi Meyer

Willi Meyer

(Samstag, 31. Mai 2014 08:55)

Hallo Frau Müller,

mir liegt es fern, mich in Ihre privaten Beziehungen, Freundschaften etc. einzumischen. Ich hatte nur bemerkt, dass bestimmte Argumentationen bei ihnen nicht schlüssig sind. So teilen Sie z.B. Herrn Kleins Meinung zur Privatisierung vollständig - etwa nur, weil er Ihr Freund ist ? - und wettern dann gegen den Lobbyismus, die Verquickung von großen Privatfirmen und Politikern, also die Auswüchse der Privatisierung. Das habe ich nicht verstanden. Ebenso wenig verstehe ich Ihre Haltung zu Markus Lanz. Liegt es nur daran, dass Sie ihn verteidigen, weil Sahra Wagenknecht da vorgeführt werden sollte ? Was hätten Sie davon gehalten, wenn er sich gegenüber Renate Künast oder Bärbel Höhn so verhalten hätte ? Lanz hat in der bewussten Sendung gegen jegliche Regeln von Anstand und gutem Benehmen verstoßen. Ein Moderator sollte moderieren und nicht von ihm eingeladene Gäste beleidigen, sie ständig unterbrechen und körperlich bedrängen. Hinzu kamen dann noch die beleidigenden Bemerkungen über das Publikum, das S:W. Beifall zollte. Herr Möller, der als Lehrer Kinderarmut hautnah erlebt hatte, gab S.W. recht. Die beiden anderen Gäste, die Schauspieler Bleibtreu und Kahrmann wussten offenbar gar nicht, worum es ging und saßen gelangweilt rum. Einige Tage später verhielt sich Lanz bei Bernhard Vogel von der CDU völlig anders. Da hatte man den Eindruck, er würde gleich auf seiner eigenen Schleimspur ausrutschen oder im Hinterteil seines Gastes verschwinden. Das war Staatsfernsehen pur wie in der DDR. Das hat die Menschen mit Gespür für Fairness und Objektivität, die diese Entgleisungen auch noch mit ihren GEZ-Gebühren bezahlen, empört. Er hatte es ein Jahr vorher schon mal probiert. Das war genauso peinlich. Da hatte er mit Daniel Küblböck einen totalen politischen Blindgänger als Hilfskraft. Also holte er sich nun den Starjournalisten Jörges zu Hilfe, dieses politische Wunderkind , der mit 6 Jahren schon den Kommunismus nicht sexy fand und deshalb 1957 in den Westen ging. So stellte er Ihn in der Anmoderation vor, und Jörges fühlte sich "gebauchpinselt". Jörges füllte seine Rolle voll aus, war gleich auf Krawall gebürstet, versagte Fr.W. bei der Vorstellung den üblichen Beifall und lederte los. Alles was sie sagte, wenn sie überhaupt durch die ständigen Unterbrechungen etwas sagen konnte, sei unverantwortlicher Stuss.

Genau "dieser unverantwortliche Stuss" ist nun die Meinung von Markus Lanz ???

Sie schreiben:

"Was ist für Sie denn so verwerflich, wenn jemand seine Ansichten wie Sie es Lanz ankreiden, ändert? Der denkende und offene Mensch nimmt doch permanent neue Erkenntnisse auf, erweitert sein Wissen." Ich kreide es Lanz nicht an, sondern finde es sehr interessant, dass "der denkende Mensch" sein Wissen so erweitert, dass er genau auf die Erkenntnisse von Sahra Wagenknecht kommt.

Warum tun Sie sich selbst damit so schwer ? Rational nachvollziehbare Gründe können es dann wohl nicht sein.

Ende Teil 1

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Freitag, 30. Mai 2014 23:12)

Spricht man von Staat statt Privat wird man auch zukünftig auf das "Paradebeispiel" ehem. DDR zu sprechen kommen, ob es einigen Experten gefällt oder nicht.

 

Denn es ist schon sehr merkwürdig und sicherlich nicht als gerecht zu betrachten, wenn Vergangenheit und Historie nur dann bemüht werden dürfen, wenn es denen gefällt, die sonst selbst gerne darauf zurückgreifen, es anderen aber dann verwehren wollen, wenn es nicht in ihren "Kram" passt!!

 

So auch bei mir: Ich hatte die Verstaatlichung der DDR herangezogen und belegt, dass das nicht das alleinige Heilmittel sein kann,wie die DDR mit einer Art Enteignungsorgie von Privateigentum zu Gunsten des Staates eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

 

Das Ergebnis ist(sollte) allen bekannt(sein)und abschreckend wirken.

 

In Deutschland sind Bnd, Länder und Kommunen bekanntlich vielfach als Unternehmen tätig bzw. beteiligt.

 

Dabei reichen die Betätigungsfelder von Unternehmen der sogenannten " Daseinsvorsorge" also Energie, Wasser, Bahn etc.

 

Darüber hinaus agieren sie als Betreiber von Festspielen, Schwimmbädern, Automobilkonzernen, Brauereien oder Proezllanmanufakturen.

 

Meine eigentliche Frage hierzu war, ob diese staatlichen Engagements wirklich in allen Fällen gerechtfertigt sind, weil ich "gelernt" habe, dass die "öffentliche Hand" grundästzlich nur an Unternehmen beteiiligen darf, wenn sich die Aufgaben nicht besser und wirtschaftlicher auf andere Weise erreichen lassen.

Mit Verweis auf die Rechnungshöfe ergeben sich jedoch immer und immer wieder deren Prüfungen, dass der für privatrechtliche Beteiligungen geforderte "öffentliche Zweck" häufig bzw. gar nicht mehr gegeben ist.

 

Drum sollte man sich stets die Frage stellen, ob die "Aufgabe" überhaupt (noch) in statlicher Verantwortung steht!

 

Bei uns in Deutschland ist die öffentliche Hand unternehmerisch tätig und an mehr als 10.000 ( i.Worten Zehntausend ) Unternehmen beteiligt. Der Bund allein an 500, die Länder an über 2.000 und die Gemeinden mit mehr als 12.000 Beteiligungen.

 

Doch das alles sind nicht Aufgaben des Staates und wiegt umso schwerer, weil dieser Staat durch seine unternehmerische Tätigkeit in Konkurrenz zu privaten Unternehmen - und dies häufig zu unfairen Wettbewerbsbedingunggen - tritt.

 

Allerdings soll das nicht heißen, dass sich der Staat aus seiner grundgesetzlichen Verantwortung für die öffentliche Daseinsvorsorge, z.B. auch Krankenhäuser, zurückziehen sollte.

Hier gilt schließlich das Sozialstaatsprinzip und das heißt, dass die Kernaussage der "Daseinsvorsorge" die Verpflichtung des Staates ist, Leistungen zugunsten des Einzelnen zu erbringen, ob da allerdi ngs die Deutsche Bank zugehört, wage ich zu bezweifeln, zumal man den

Bankrott einiger solcher in der Finanzkrise miterleben durfte!!

 

Unternehmen wie die Deutsche Bank, Daimler oder die Deutsche Bahn haben bei uns einfach zuviel Macht. Man denke an die Bankenrettung.

 

Und deshalb mein Appell zum Schluss:

Es gehört leider zum guten Ton, soziale Gerechtigkeit ganz oben auf der politischen oder der eigenen Agenda zu verorten.

So darf natürlch die Schuldenbremse, mit der staatliche Ausgaben reduziert werden sollen, allerdings nicht zu sozialer Ungerechtigkeit führen, die "Gier der Banker" gehört bekämpft.

Andere wiederum postulieren, dass man soziale Gerechtigkeit durch die dezentrale Produktion erneuerbarer Energien erreichen könnte,

die evangel.Kirche z.B. will die Schuldenkrise zu mehr Einsatz für soziale Gerechtigkeit nutzen, Schüler und Studenten demonstrieren für mehr soziale Gerechtigkeit im Bildungssystem, die Linke glaubt, dass eine sich weitende Schere zwischen Arm und Reich bei" den Menschen" zu einer Sehnsucht nach sozialer Gerechtigkeit führen würde

und letzlich das Forum soziale Gerechtigkeit fordert, die Wirtschaft damit zum Diener sozialer Gerechtigkeit machen zu wollen.

 

Wie man sieht, ist der Begriff "(soziale) Gerechtigkeit" edin Begriff, der multifunktional einsetzbar ist: Soziale Gerechtigkeit

lässt sich also fast in jedem Lebensbereich fordern!

 

Die drei Begriffe, Rechtsgleichheit, Privilegienfreiheit und Leistungsprinzip, definieren die Spielregeln der freien Marktwirtschaft!

 

Ergebnisse sind demnach gerecht, wenn sie unter Einhaltung der "Spielregeln" zustande gekommen sind!!

 

Grüße in die Runde

von Heiner Klein, alias Löwenmaul

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Freitag, 30. Mai 2014 21:06)

Einer Gerechtigkeitsfrage muss sich inzwischen auch unser derzeitiges Rentensystem unterziehen lassen!

 

Es müss(t)en alle einzahlen!

 

Eine solche Änderung fordere ich schon seit 20 Jahren und das als Konservativer mit "Weitblick"!

 

Unser Rentensystem gilt als solidarisch. Die arbeitende Generation sorgt für die Renten ihrer Eltern und Großeltern!

Das ist gut so, aber nicht mehr finanzierbar, selbst wenn man alle versicherungsfremden Leistungen ausklammern würde!

 

Leider hat hierbei die Solidarität Grenzen!

 

Denn der Zwang zur Mitgliedschaft in der gesetzl. RV betrifft halt nur Arbeitnehmer, für die Selbständigen besteht keine Verpflichtung, fürs Alter vorzusorgen. Sie können, müssen sich aber nicht versichern.

 

Die Beamten sind dagegen komplett aus dem sogen. Generationenvertrag genommen. Sie sind in der

privelegierten Lage nicht vorsorgen zu müssen, denn ihnen zahlt der Staat ja eine Pension aus Steuermitteln! Da geht es, warum nicht die Mütterrente?

 

Das ist unsolidarisch und nicht gerecht!

 

Würde man sich hier, wie in der Schweiz, das zu eigen machen, müssten alle Einwohner Beiträge in die Altersversorgung einbezahlen, also auch die Selbständigen und die Beschäftigten im öffentlichen Dienst, wobei anzumerken ist, dass es seit 2002 in der Schweiz per Volksenscheid den Status Beamte so gut wie gar nicht mehr gibt!!!

Wann kommt das bei uns (hoheitliche Aufgaben ausgenommen)?

 

Das Prinzip ist wie bei uns gleich, denn es wird auch nach dem Umlageverfahren verfahren, die Jungen zahlen also für die Alten! Das ist gut so.

 

Dass die gesamte Wohnbevölkerung dabei erfasst wird ist die eine Seite, andererseits sind die Beiträge ungedeckelt und es gibt eine Maximalrente!!

 

Selbständige sollen nunmehr auch bei uns einbezogen werden, aber an die 1,8 Mio. Beamte traut sich niemand ran, denn schließlich müssten Bund und Länder als Arbeitegber

die Hälfte des Beitragssatzes in die gesetzl. RV einzahlen.

 

Und an diese Milliarden wagt sich keiner heran und mutet den gesetzl. Versicherten dieses "Armuts-System" auch weiterhin zu!!

 

Schaut man sich das Schweizer RV-Model an, sieht man, dass es auf drei Säulen aufgebaut ist:

 

-gesetzliche RV

-kapitalgedeckte Arbeitnehmerversicherungen

-steuerlich geförderte Anlagen (Wertpapiere oder priv. RV )

 

Der aktuelle Beitragssatz beträgt 10,3% des Einkommens für Arbeitnehmer, 9,7% für Selbständige.

 

Bei den Arbeitnehmern trägt der AG die Hälfte des Beitrages und es gibt keine Beitragsbemessungsgrenze in der RV, wobei es bei höheren Einkommen verpflichtend ist, die 2. Säule zu nehmen und der AG trägt die Hälfte des Beitrages, was auch bei freiwilliger Nutzung der 2. Säule es der Fall ist.

 

Unterschied ist auch, dass die Rentner dort im Alter die Bedürftigkeit nicht nachweisen müssen, um eine existenzsichernde Rente zu bekommen.

 

Männer(65) und Frauen ab 64 erhalten in der Schweiz mind. aktuell 965 € p.M., wobei Leistungen aus den anderen Säulen nicht darauf angerechnet werden( maxim. sind 1931 € Rente möglich).

 

Dass wäre für mich Gerechtigkeit, denn mit solch einer staatlichen Mindestrente ist ein menschenwürdiges Leben möglich. Wann erkennen die Verantwortlichen das endlich auch bei uns!!??

 

Heiner Klein, alias Löwenmau

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Freitag, 30. Mai 2014 19:52)

Hallo hier auf WANDAS HP,

liebe Mitlesende,

 

Gerechtigkeit, um die Gedanken fortzuführen bzw. zu Ende zu bringen, ist Ilusion von Fairness in der Konkurrenzgesellschaft, damit alle nur ja weiter mitspielen!

 

In einer solidarischen Gesellschaft, wo einer dem anderen gönnt, dass es ihm gut geht, und alle dafür sorgen, dass es allen gut geht, hätte Gerechtigkeit sonst doch keine Bedeutung!

 

Gerechtigkeit kommt aus dem Herzen, das spontan und ohne Taktiererei agiert!

 

Drum scheiden sich an dieser Gerechtigkeitsproblematik die Geister, und das, seit der Mensch denken kann!

 

Wenn in Deutschland Gerechtigkeit diskutiert wird, dann fallen schnell die Begriffe wie Mindestlohn, Vermögenssteuer, Umverteilung, Rentengerechtigkeit usw.usf.

 

Gerechtigkeit also Gleichheit?

 

Das könnte man annehmen, denn es scheint offensichtlich als gerecht

empfunden zu werden, wenn ein Dritter, nämlich der Staat, in die Vertragsbeziehung von uns eingreift und dieses dann mit einem Mehrheitsbeschluss im Parlament rechtfertigt.

 

Wie geschehen: Erst verbietet der Staat Kneipenbesitzern und ihren Gästen das Rauchen und beschließt anschließend mit dem gesetzlichen Mindestlohn eine Gehaltserhöhung der Angestellten dieser Kneipen!? Ist das gerecht?

 

Und das allerdings, ohne auch nur irgendwie beide vorher gefragt zu haben, ob sie dies überhaupt woll(t)en.

 

Es interessiert die staatlichen Oberlehrer auch nicht, ob z.B. der Kneipenbesitzer durch das Wegbleiben der Gäste die Gehaltserhöhung überhaupt finanzieren kann. Und das ist dann gerecht?

 

Es wird wohl auch als gerecht empfunden - oder aber ständig gefordert und verlangt -, wenn man demjenigen etwas durch Zwang wegnimmt, was er selbst erwirtschaftet hat.

 

Zumindest - so macht es jedenfalls ALLERORTEN den Eindruck-, dass er nicht mehr haben darf als alle anderen.

 

Das ist zutiefst "deutsch"

und wird unter der Kategorie "Gerechtigkeit" verbucht, denn schließlich kann es ja nicht mit rechten Dingen zugehen, wenn "mein" Nachbar mehr hat als man selbst!

 

Deswegen kann es scheinbar auch nicht gut zu sein, dass sich einer selbständig macht, ein Risiko eingeht und anschließend dann auch noch einen "Gewinn" erzielt.

 

Zumindest ist dies nur bis zu einer "gewissen Höhe" gerecht!

 

Natürlich aber ist es nicht gerecht, wenn jemand ein Vermögen erbt!

 

Schließlich hat er es ja nicht selbst und durch

eigene Leistung erreicht, schließlich soll doch jeder die gleichen "Startbedingungen"

haben! Das kann doch nicht gerecht sein, oder wie?

 

Und wer es dann mit der "Gerechtigkeit" wirklich ernst meint, stellt aus diesem Grunde dann noch das Adjektiv "sozial" voran.

 

Für mich ist das mehr oder weniger die sprachliche und politische Kapitulation

vor dem linken Zeitgeist!

 

Was soll denn daran ungerecht sein, dass jemand investiert und Arbeitsplätze schafft? Was soll daran denn schlimm sein, dass jemand zu Lebzeiten Vermögen bildet und es bei seinem Ableben an seine Kinder weiterreicht? Wofür sonst macht man das denn!?

 

Und deswegen halte ich dagegen. Gerechtigkeit ist bestimmt das Gegenteil:

 

Wenn der Staat sich in Vertragsbeziehungen Einzelner möglichst wenig einmischt, wenn er die Vermögendsbildung, -erhaltung und -übertragung möglichst wenig oder gar nicht besteuert und wenn er allgemeine und für alle gleiche Regeln schafft, dann geht es gerecht zu.

 

Gerecht ist doch wohl auch, wenn der Einzelne vor der Willkür der Mehrheit geschützt ist.

 

Wer allerdings schützt uns denn vor den immer stärker steigenden Steuereinnahmen des Staates? Ist das gerecht?

 

Gerecht wäre es, wenn der Staat die schlimmste Form des Raubrittertums, die sogen. kalte Progression, kappen würde. Denn mit steigendem Einkommen bezahlt man absolut höhere Steuern und gleichzeitig auch einen höheren Prozentsatz! Was soll daran gerecht sein?

 

Gerecht wäre es, wenn er uns endlich einen größeren Teil des eigenen Geldes lassen würde!

 

Und das alles geschieht, wie es überall so schön heißt, im Namen der "sozialen Gerechtigkeit"!Was ist denn daran gerecht?

 

Ich betrachte dies als die Gelddruckmaschine des Finanzministers. Doch es ist auch unser Geld, das der Staat umverteilt und auch veruntreut!

 

Die soziale Gerechtigkeit manifestiert sich deshalb auch beim Berliner Flug-

hafen, beim Nürburgring oder bei der Hamburger Elbphilharmonie!

 

Soziale Gerechtigkeit ist so gesehen der Orwellsche Neusprech des 21. Jahrhunderts!!

 

Und so kommt es, dass entsprechend mit Gerechtigkeitsbegriffen wie "Bedarfsgerechtigkeit" oder "Verteilungsgerechtigkeit" hantiert wird, wobei Bedarfsgerechtigkeit, z.B. die Idee hinter dem bedingungslosen Grundeinkommen ist, Verteilungsgerechtigkeit, die Marktergebnisse nachträglich durch Umverteilung ändern zu wollen.

Diesen Gerechtigkeiten, die unter dem Überb egriff " soziale Gerechtigkeit" gehandelt werden, ist allerdings eines gemeinsam:

Sier stellen einen interessegeleiteten Eingriff in den Markt dar, bevorzugen den Markttewilnehmer zu Lasten der anderen Marktteilnehmern und rechtfertigen das dann mit "soziale Gerectigkeit"!

 

Soziale Sicherheit lässt sich somit nahezu in jedem Lebensbereich fordern! Andererseits sollte man aber auch bedenken, dass soziale Gerechtigkeit mit der Verteilung von Ressourcen zu tun hat! Und deren Verteilung hat immer was mit Interessen zu tun!

 

Grüße Heiner Klein, alias Löwenmaul

Wanda

(Donnerstag, 29. Mai 2014 22:33)

Hallo Herr Meyer,

 

nun finde ich die Zeit, die Ihnen gebührt. Habe eben noch vieles „nebenbei“ zu tun, als mich allem und jedem sofort widmen zu können. Ich heiße nicht Marie, die wohl den Sinn und die Berufung in einer gehässigen Dauertalkerin und Stalkerin sieht. Der laufende AW-Blog zeigt dies ja in Gänze. Jedem Tierchen sein Plaisirchen. Wenn Sie dies, Herr Meyer, von mir voraussetzen, dann muss ich Sie herb enttäuschen. Das kann und ganz ehrlich, will ich auch nicht.

 

Ebenso möchte ich Sie bitten, sich nicht einzumischen, mit wem und vor allem zu wem ich mich positioniere. Glauben Sie mir, ich kenne Melanie seit fast vier Jahren und weiß deshalb, was ihr wichtig ist. Und da spielt unsere unterschiedliche politische Meinung eine vollkommen nebensächliche Rolle. Sie ist höchstens Anlass zu gegenseitiger Frozzlerei. Suchen Sie sich Ihre Freunde nach Parteibuch aus? Aber wie ich Sie kenne, zählen auch bei Ihnen rein menschliche Werte.

 

Wissen Sie, was mir Freundschaft nach Gesinnung einbrachte? Prügel vom Mann, denn er wurde von dieser Gesinnungsfreundin befeuert. Lügen, die über mich von ihr verbreitet wurden. Bis heute hat es Herbst nicht übers Herz gebracht, die zu korrigieren. Sie initiierte meine physische und berufliche Vernichtung. Die Beispiele dazu erspare ich mir, denn ich habe sie ja anderen Ortes bereits aufgeschrieben. Laut Fritz sind dies natürlich alles Animositäten meinerseits, man muss doch vergessen können, nicht wahr? Linke Gesinnungsfreunde machen doch das alles nicht. Da stehen doch das Parteibuch und Lenin davor.

 

Wie erbost sind gerade diese, wenn aus Tätern Opfer gemacht werden. Nennt man das nun Scheinheiligkeit oder einfach nur Ausblendung?

 

Meine sehr große Familie hat mich auch hier geprägt. Es ist und war für uns immer selbstverständlich, eine unterschiedliche politische Meinung und somit auch unsere diesbezüglichen Favoriten zu haben, was sich besonders im Wahlverhalten niederschlägt. Bei uns wird ALLES gewählt (außer die Nazis natürlich). So waren meine Eltern immer links und wählten auch nach 1990 immer die PDS und die Linke. Andere wählen SPD, FDP, die Familienpartei, die Grünen und wie sie alle heißen. Und stellen Sie sich vor, wir feiern immer noch ohne jeden Streit, halten zusammen, wenn es darauf ankommt. Bei uns sind die menschlichen Werte an erster Stelle, wie Vertrauen, Verlässlichkeit, Warmherzigkeit, Mitgefühl (nicht zu verwechseln mit Mitleid), Anstand, Respekt.

 

Und so gehe ich auch mit meinen Mitmenschen um. Frage nicht, wen wählst Du, sondern schaue, wie derjenige mit den Mitmenschen umgeht, was er, ohne es an die große Glocke zu hängen, für die Gemeinschaft tut. Meinen Sie wirklich, nur wer links wählt, ist der bessere Mensch, nur der hat es „verdient“, wahrgenommen und gewertschätzt zu werden?

 

Mir ist bekannt, was „Konservative“ wie Melanie und hier auch besonders Heiner Klein „nebenbei“ leisten. Und ich ziehe vor beiden dafür den Hut. Beide haben es nicht nötig, damit zu prahlen. Sie machen es einfach.

 

Und auch dies hält eine Gesellschaft bestehend aus Millionen Individuen, zusammen, macht eine Nation aus.

 

Was ist für Sie denn so verwerflich, wenn jemand seine Ansichten wie Sie es Lanz ankreiden, ändert? Der denkende und offene Mensch nimmt doch permanent neue Erkenntnisse auf, erweitert sein Wissen. Wer das nicht macht, wird so, wie wir es doch aus DDR-Zeiten kennen und auch immer wieder erleben: wirklichkeitsfremd, rechthaberisch, nicht offen für anderes Gedankengut, malt sich eine Welt, die es in der Realität so nicht gibt. Gehen Sie wie ich (ehrenamtlich) einmal in eine diesbezügliche Einrichtung. Dort finden Sie u.a. hochintelligente Patienten mit Scheibe und dazu jeden aus der deutschen Vergangenheit (Göbbels, Hitler, Goethe, Schiller, Nitzsche und wie die alle heißen) in einer kranken Zweitausgabe. Wenn Sie denen begegnen, können Sie es sich nicht vorstellen, nur wenn diese den Mund aufmachen. Nicht jede Krankheit steht einem Kranken auf die Stirn geschrieben. Haben Sie einmal meine Kurzgeschichte „Die Vergessenen“ gelesen? All die Kranken, die ich dort (natürlich mit anderem Namen) erwähnte, kenne ich persönlich. Schon sehr interessant, menschliche Analogien im AW-Blog zu lesen.

 

Sie glauben es immer noch, dass es zweihunderttausend empörte Zuschauer waren, die die AntiLanzPetition unterzeichneten? Jeder Unterzeichner musste doch nur seine E-Mail hinterlegen. Sehen Sie einmal, Marie hat sich nachweislich auf meiner HP mindestens viermal gemeldet; mit drei verschiedenen Namen und vier verschiedenen E-Mailadressen. Diese Petition hatte eh nur ein einziges Ziel, Stimmungsmache. Da widme ich meine Zeit und meine Unterschrift und meinen Namen im Pass und EINER dazugehörigen E-Mailadresse wirklich nur den Petitionen, die etwas bewirken sollen, die etwas verändern sollen, einzelnen Menschen Gerechtigkeit zukommen zu lassen. Ein Kind mit Down-Syndrom erhält keinen Schwerbeschädigtenstatus, eine blinde und mehrfach g eschädigte Frau keinen Blindenhund. Und, und, und. Und im Rücklauf bekommen Sie die Meldung, weil soundsoviel tausende von Menschen sich dafür eingesetzt haben, wurde dem Hilfebedürftigen jetzt geholfen. Glauben Sie mir, ein gutes Gefühl.

 

Die von Ihnen angesprochene Petition hat keinen Wert, hat doch nur einem „geholfen“, dem Lanz selber. Eine bessere Werbung konnten Sie ihm doch gar nicht angedeihen lassen. Ich möchte nicht wissen, wieviel Werbegeld das ihm eingespart hat.

 

Ich habe deshalb so ausführlich geschrieben, damit Sie einmal auf die Gesunden, mit unrechter Gesinnung zwar, aber gesund, intensiver schauen. Sie werden dabei Erstaunliches feststellen.

 

Ihnen einen schönen Abend und vielen Dank für Ihre Geduld beim Lesen. Ihre Wanda und MLM

Heiner Klein

(Donnerstag, 29. Mai 2014 18:43)

"Diese" Herr Meyer suchen sich i h r e Freunde allerdings selber aus!!

 

Wenn es Ihnen hier doch zu einsam ist, greifen Sie doch einfach auf @ Marie zurück ( anscheinend verwendet sie ja das richtige Vokabular..!!), die zeigt doch ALLEN, wo es lang zu gehen hat, wenn sie zu ihren an Gehässigkeit, Verbitterung, Respektlosigkeit und Menschenverachtung "verba-len Rundumschlägen" ausholt (Faschisten, Nazis, Drohnenmörder usw. usf..)Bildungsniveau?

 

Aber vielleicht liegt Ihnen das ja mehr...... wie diese und andere Personen die GJ/AW Blogs aufmischen.... Einfach nur ekelhaft und "unterste" Schublade.....

 

Greifen Sie jetzt aber bitte nicht wieder zu Ihren "latenten Unterstellungen"....

 

Wie, wann und wo ich mich melde können Sie getrost mir selbst überlassen, trotz meines Alters entscheide ich das noch immer selbst!!

 

Die Gerechtigkeit, die Sie postulieren, lohnt sich nicht analysiert zu werden, denn Sie halten es ja sowieso lieber mit Zynismus und Ironie!!

 

Deswegen hören Sie das "Scharren mit den Hufen " auf.... sonst wird aus Saulus auch hier noch ein Paulus...!!!!

 

Schönen Vatertag noch und immer schön langsam beim

Tr.... ,es soll sich schon manch "Einer" dabei verschluckt haben!!

 

Grüße in die Runde, besonders grüße ich meine

"Freundinnen und Freunde" hier

Heiner Klein alias Löwenmaul

 

P.S. Lesen Sie bitte die

aktuellen Beiträge von @ Marie bei AW/GJ durch und Sie wissen, wes Geistes Kind sie ist...

Willi Meyer

(Mittwoch, 28. Mai 2014 19:00)

Hallo liebe Talkfreunde bei Wanda Müller,

 

Wie aus einem Saulus ein Paulus wird, konnte man gestern Abend erleben.

 

Markus Lanz am 27.5. in "Markus Lanz" ab Minute 22:30 :

"Ich bin da ganz anderer Meinung" sagte Lanz zu Spreng, der die Meinung vertrat, dass die EU wunderbar und die Ängste nur aufgeblasen seien.

Lanz weiter:

"Es gibt doch Ängste in Europa. Arbeitnehmer in Europa stehen in einem knallharten globalen Wettbewerb. Die erleben, welche Auswüchse z.B. an den Finanzmärkten stattfinden. Die erleben, dass das fast unkontrolliert so weitergeht wie vorher. Die erleben, dass wir als einziges Mittel, um eine Schuldenkrise zu verhindern, immer weiter neue Schulden machen und haben das Gefühl, das Geld ist irgendwann mal nichts mehr wert, weil es auf eine Inflation oder eine Deflation hinausläuft. Dass wir beispielsweise als EU noch nicht mal in der Lage sind, eine Finanztransaktionssteuer hinzukriegen, um den Hochfrequenzhandel von Papieren zu unterbinden. Nicht mal das kriegen wir hin. Das ist doch armselig nach alledem, was wir in den letzten Jahren erlebt haben."

Welch späte Einsicht ! Hätte er diese Weisheit schon vor 4 Monaten bei der Skandalsendung mit Sahra Wagenknecht gehabt , wäre ihm viel Ärger erspart geblieben und 230.000 empörte Zuschauer hätten nicht seinen Rücktritt aus dem Talkshow-Geschehen gefordert. Es ist wohl nie zu spät, seine Meinung zu ändern und den Realitäten ins Auge zu sehen.

Was macht eigentlich Herrn Kleins Analyse bzgl. Gerechtigkeit, bei der die Lebensverhältnisse des einen nicht auf Kosten des anderen verbessert werden sollen ? Seit 14 Tagen liest man nun garnichts mehr darüber. Am 10.5. 14:55 war noch zu lesen:

"...., auch Konservative haben das "Zeug" zum Denken und können auch NACHDENKENSWERTE Vorschläge unterbreiten. "

Ich wünsche allen Blogteilnehmern - z.Zt. komme ich mir sehr einsam vor - ein schönes verlängertes Wochenende

Willi Meyer

Willi Meyer

(Freitag, 23. Mai 2014 10:16)

Hallo Frau Müller,

irgend etwas "schleift" in Ihrer Argumentation. Das konnte man auch wieder im aktuellen AW-Blog feststellen. Da ziehen Sie genüsslich mit der obrigkeitshörigen Melanie HH, die überhaupt nicht Ihre politische Richtung vertritt,über Frau Wagenknecht her.

Gleichzeitig verdammen Sie die Lobbyisten und deren Handlanger in Brüssel, die Korruption in Deutschland (hier im Blog), kurzum, alles was seit Rot-Grün über Schwarz-Gelb bis Schwarz-Rot in Deutschland für den Normalbürger schief gelaufen ist und noch schief läuft. Sie vertreten damit eine Meinung, die voll auf Linie der Linken liegt. Auch berichten Sie immer mal wieder darüber, wie es auf Parteiversammlungen der Linken zugeht. Sie werden doch nicht etwa ein heimliches Mitglied der Linken sein ?

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes, sonniges Wochenende

Willi Meyer

Fritz Wagner

(Mittwoch, 21. Mai 2014 01:43)

P. S, an Fritz

Aber, aber Wanda!

 

"Fange bitte an Hand der (Aus)Wirkungen doch auch einmal bei den Ursachen an. Merkst auch Du nicht, durch dieses Aufhalten bei den (Aus)Wirkungen (es ist sowas von absurd und menschenverachtend: je tragischer, desto besser für die Verschleierer) soll doch nur von der Ursache abgelenkt werden. Und auch Du merkst nicht, es klappt immer wieder."

 

Aber hallo Wanda,

was heißt hier auch "einmal" und "auch du" merkst es nicht?

 

Worüber diskutieren wir in den Foren und auf deiner HP seit reichlich drei Jahren?

Leider oft sachlich am Thema, den Fakten vorbei.

Statt dessen Pflege und beharren auf Vorurteilen, personellen Bewertungen, persönliche Animositäten, Befindlichkeiten, enttäuschender Hoffnungen, erlittenen Unrechts. Dabei das Ziel aus den Augen verlieren, mit Blick nach vorn gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen und Alternativen zu finden / entwickeln.

 

Wo ich die Ursachen verorte wird Dir zu etlichen meiner Stellungnahmen auf deiner HP und in Foren sicher nicht entgangen sein.

 

Woran konkret machst du diese fest?

 

Mit freundlichen Grüßen

fritz

Willi Meyer

(Dienstag, 20. Mai 2014 23:06)

Hallo Frau Müller,

ich kann Ihnen nicht widersprechen. Ich sehe es genauso.

Ich habe Ihnen nicht unterstellt, dass Sie die Machenschaften der Deutschen Bank nicht kennen würden. Offenbar liegt da ein Missverständnis vor.

Ich fand nur merkwürdig, dass Sie am 15.5. schrieben:

"Zu der Privatisierung von Staatsbetrieben hat ja Heiner Klein seine Meinung kundgetan, die sich summasumarum mit meiner Meinung deckt. "

Herrn Kleins Kommentar zu dem Thema vom 12.5. ging davon aus , dass die Verstaatlichung wie in der DDR die Ursache allen Übels sei. Das liest sich doch bei Ihnen ganz anders. Da ist es die Korruption zwischen Privatfirmen und staatlichen Institutionen der Bundesrepublik. Das hat mit der DDR nun wirklich nichts zu tun.

Mit freundlichen Grüßen

Willi Meyer

Wanda

(Dienstag, 20. Mai 2014 20:37)

Hallo Herr Meyer,

 

warum unterstellen Sie mir latent, dass ich die Machenschaften der Deutschen Bank nicht kenne bzw. sogar gutheiße? Warum halten Sie sich am Ende einer Kette auf, indem Sie die Ursachen ausblenden und nur auf die (Aus)Wirkung eingehen?

 

Die Ursachen und ich nehme an, da sind wir uns einig, liegt in der Globalisierung des Finanzsystem. Dieser Globalisierung wurde nichts entgegengesetzt, sondern noch fleißig befördert. Siehe Schröders diesbezügliche Politik.

 

Der Finanzsektor hat sich den Staat als Helfershelfer gekauft. Die dabei von den Banken eingesetzten Mittel (Korruptionsgelder) sind nicht einmal Trinkgelder für die Finanzinstitute, nicht desto trotz aber gut investiert. In diesem Zusammenhang fällt mir die Hype Alpe Dingsda ein und welche Rolle ein Stoiber dabei spielte und noch spielt (?).

 

Das die Nachfolgeregierungen die Schrödersche Vorlage aufgenommen haben, zeigt die kleine Sequenz der Merkel anlässlich des Geburtstages eines Ackermann. Sieht man sich dann die Gästeliste eines Schröders anlässlich seines Geburtstages an, bedarf es keines Kommentars; sie spricht für sich alleine.

 

Ergo, wenn das gewählte Regulativ, der Staat mit all seinen Mitarbeiter und Politikern, sich vom Finanzsektor kaufen lässt, ist die von Ihnen beschriebene (Aus)Wirkung nur folgerichtig.

 

Soll nun die Deutsche Bank verstaatlicht werden? Was ändert sich dann? Nach meiner Auffassung gar nichts. Ein abgewrackter Politiker oder Beamter (wie wäre es mit dem „Bankexperten“ Sarrazin?) wird an die Spitze gestellt, denn der Staat muss ja Flagge zeigen. Nur damit ist das System (Casinogebahren) doch nicht verändert. Wie auch dieses dann staatliche System funktionieren kann, wird durch einen neuen Schal(c)k vorgeführt werden können. Dem personellen und inhaltlichen Erfindungsreichtum sind doch keine Grenzen gesetzt.

 

Erforderlich ist eine rigide Kontrolle durch den Staat an Hand deutlicher und konsequenter Vorgaben (Gesetze). Nur soweit wird es nicht kommen, dafür ist der Staat (der deutsche Staat) derart korrumpiert worden, dass es kein Zurück mehr gibt. Man kann es bedauern, anprangern und ganz schäbig finden, aber so ist es.

 

Es ist für mich immer wichtig, die (Aus)Wirkungen zu registrieren, dann aber immer darüber auf die Ursachen (als Quelle) allen Übels zurückzukommen. Nur so erkennt man die Mechanismen, die diese Wirkungen zeigen.

 

Meinen Sie wirklich, dass durch die nicht staatlichen Energiekonzerne eine andere Energiepolitik einschließlich Preisgestaltung ergeben hätte? Das einzige, was den Unterschied zwischen staatlich und nichtstaatlich ausmacht, ist eine andere Argumentation. Zahlen Sie leichteren Herzens dann einen höheren Strompreis, wenn Ihnen dann die staatliche (also in unser allem Interesse) Begründung nahelegt, den Gürtel auch hier enger zu schnallen.

 

Eine Privatisierung der Post, der Deutschen Bahn usw. ist per se nicht gut oder schlecht. Es wird keine anderen Portogebühren geben, keine anderen Bahnpreise oder gar weniger Verspätungen. Schlecht wird das nur durch die vollkommen unkontrollierte Entlassung auf den Markt. Und an eine Reglementierung und Kontrolle hat der Staat kein bisschen Interesse, denn dafür kassieren die Einzelnen (Politiker, Beamte) ihre Schmiergelder von der Wirtschaft und dem Finanzsektor.

 

Kauft die Wirtschaft, der Finanzsektor dem Staat die Kontrolle ab, dann haben wir diesen Kapitalismus. Einen Kapitalismus der freien Konkurrenz, ohne jede soziale Marktausrichtung. Zum alleinigen Nutzen der schon jetzt Reichen und Schönen, zum Leidwesen der Mehrheit der Bürger.

 

Dies alles zu verschleiern, werden die schönsten Wörter gefunden. Auch dafür bekommen die Politiker ihre Diäten und Schmiergelder. Wie gesagt, eine gute Investition. Für wen wohl?

 

Viele Grüße. Wanda

 

P.S. An Fritz

 

Hallo Fritz, lies bitte meine obigen Worte und Du wirst feststellen, auch Du hältst Dich bei den (Aus)Wirkungen auf. Das türkische Unglück zeigt auch hier wieder einmal, was eine Privatisierung auf Teufel komm heraus einbringt. Eine Reglementierung und Kontrolle nach der Privatisierung erfolgte nicht ein bisschen. Man kann nur spekulieren, wieviel Gelder hier den Besitzer gewechselt haben. Erdogan als ein Ausbund von Respekt, Anstand und Rechtschaffenheit ist natürlich hiervon ausgenommen.

 

Fange bitte an Hand der (Aus)Wirkungen doch auch einmal bei den Ursachen an. Merkst auch Du nicht, durch dieses Aufhalten bei den (Aus)Wirkungen (es ist sowas von absurd und menschenverachtend: je tragischer, desto besser für die Verschleierer) soll doch nur von der Ursache abgelenkt werden. Und auch Du merkst nicht, es klappt immer wieder.

 

Viele Grüße. Wanda

Fritz Wagner

(Dienstag, 20. Mai 2014 20:02)

Hallo Mitstreiter im pro und contra!

 

In Ergänzung zur Anfrage von Willy Meyer an

"Sind Sie immer noch so überzeugt von Herrn Kleins Theorien bzgl. Privatisierung?"

 

Anfrage; Fallen u. a. das große Grubenunglück in der Türkei und die damaligen Bahnunglücke in UK, die zunehmende Straßen-, Städte-, Brückenschäden durch die Verlagerung von der Schiene des Bus-, Last-und Schwerlastverkehrs, durch das Diktat des; "just in time" unter die Folgen der Privatisierungen?

M.f. G.

fritz

Fritz Wagner

(Dienstag, 20. Mai 2014 19:25)

Walter Neumann

(Montag, 19. Mai 2014 20:31)

Sehr geehrter Fritz 30.

 

Sehr geehrter Walter Neumann.

 

Danke für die Replik und Korrektur.

 

"Da steht nichts drin von Weltbank WHO, sondern statt der Bundeszentralbank sollte dies nun die Europäische Zentralbank direkt an die Mitgliedsstaaten verleihen"

 

Entschuldigung, da habe ich doch tatsächlich begrifflich etwas verwechselt.

Ich hoffe doch, dass ich mit meiner Stellungnahme zum Grundsätzlichen, ob BZB, EZB, FED oder WHO nicht auch noch völlig missverständlich daneben liege.

Willi Meyer

(Montag, 19. Mai 2014 23:49)

Hallo Frau Müller,

als kleine Ergänzung zum Thema Privatisierung (heute in den Nachrichten):

Die Deutsche Bank (DB) will für 8 Mrd. € neue Aktien ausgeben. Der Scheich von Katar wird mit 1,75 Mrd. € größter Aktionär der DB.

Auch Herr Klein hatte die Gefahr der DB für die deutschen Bürger erkannt. Allerdings sah er die Gefahr woanders. (Beitrag 12.5. 11:25) Für ihn ist die DB ein Staatsbetrieb wie die VEB's in der DDR, so konnte man seine Befürchtungen jedenfalls deuten.

Ein VEB als AG und der Hauptaktionär ist aus den arabischen Emiraten (und nicht aus Russland bzw. der Sowjetunion ) - das hat was ! Beide nehmen es mit den Menschenrechten nicht so genau.

Die DB hat wegen der Target2-Abkommen über 500 Mrd.€ Außenstände bei der EZB. Dafür müssen im Notfall die deutschen Steuerzahler aufkommen. Die Aktionäre der DB streichen die Gewinne ein. Denn immerhin wird trotz fallender Kurse der Aktie, die im DAX gelistet ist, Dividente gezahlt.

Korrekt nach dem Motto: Verluste sozialisieren, Gewinne privatisieren !

Sind Sie immer noch so überzeugt von Herrn Kleins Theorien bzgl. Privatisierung? Ich kann leider darüber nur mit Ihnen diskutieren, Herr Klein "spielt" nicht mehr mit mir.

Viele Grüße von Willi Meyer

Walter Neumann

(Montag, 19. Mai 2014 20:31)

Sehr geehrter Fritz 30.

 

Zu 1. Da ich das Interview mit Frau Wagenknecht nicht gelesen habe, habe ich ihre Mitteilung als richtig erachtet:

 

"Und unter dem Hinweis: " Es passiert soviel, was verboten ist", sprach sich die Sozialistin Wagenknecht dafür aus, dass die EZB Geld künftig statt an die Banken direkt den Staaten verleihen solle."

 

Da steht nichts drin von Weltbank WHO, sondern statt der Bundeszentralbank sollte dies nun die Europäische Zentralbank direkt an die Mitgliedsstaaten verleihen. So neutral wie die EZB und die Staaten sind, ist dies doch über kurz oder lang dann das direkte Gelddrucken für die Staaten. Nur dagegen wandte sich mein Einwand! Die USA machen es doch vor, wie so etwas läuft mi ihrer FED.

 

Nirgendwo habe ich die Hoffnung ausgedrückt, dass mit einem alternativlosen "weiter so", unsere jetzige Situation verbessert werden könnte. Aber mit diesem Vorschlag wird es bestimmt noch schlechter ausgehen, vor allen Dingen bei der bekannten "Zurückhaltung" unserer Regierungen in Sachen Geld ausgeben.

 

Zu 2. Meinen Schlusssatz:

 

"Beides ist richtig aus dem jeweiligen Sichtfenster und diese Handlungen sind meiner Meinung nach so, wie sie abliefen, von beiden Seiten aus richtig zu Ende gebracht worden und daher nicht zu kritisieren".

 

als Anfang einer Betrachtung zu setzen, passt nicht, wenn das vorher gesagte nicht mit einbezogen wird. Die Auseinandersetzungen um die Ukraine und die Entsendung von Beobachtern, auch die der Bundeswehr, habe ich ausschließlich aus der heutigen Sicht betrachtet. Genau so wie die Gefangennahme derselben als Spione.

 

Wenn sie dies nur unter dem Gesichtspunkt der Vorgeschichte sehen, wie die Entwicklung vor dem 1.Weltkrieg und danach zum 2. Weltkrieg und danach noch mit den Anfangsjahren in der Bundesrepublik und dort von gewissen Kreisen im Verhältnis zur Ukraine war, dann kann dies der heutigen Sachlage in keinster Weise gerecht werden.

 

Geschichte, Vergangenheit spielt zwar immer in die Gegenwart mit hinein, aber kann und wird nicht die Maßgabe für die Gegenwart vorgeben. Sie wird sicher "marginal" mit berücksichtigt, aber bestimmt nicht die Handlungen bestimmen! Was nicht heißen soll, dass die Vergangenheit nicht mit bedacht werden soll. Aber deren Gewicht muss immer abgewogen werden.

 

Mit dieser meiner Meinung spreche ich nicht dafür, dass es richtig ist, wie sich unsere Bundesrepublik in der Situation Ukraine verhält. Aber die Entsendung einer Militärmission in die Krisenregion der Ukraine kann ich nachvollziehen für einen Staat, der sich um die Belange in diesem anderen Staat kümmert und aktiv eingreifen will. Wie und mit wem zusammen auch immer. Es wird das helfen für die Ukraine in den Vordergrund gestellt, was aber auch ich als Grund bezweifle.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Neumann

Fritz Wagner

(Montag, 19. Mai 2014 14:14)

Willi Meyer

(Donnerstag, 15. Mai 2014 13:07)

Hallo fritz30,

 

Lieber Mitstreiter sei gegrüßt.

In Beantwortung deiner zaghaften Anfrage; ja ich bin der vermutete Jahrgang.

Bezüglich der Anrede darf es durchaus ein Du sein mit Nennung des Klar-Vornamens.

Ich weiß, wer meine Eltern, ich immer waren, bin und bleibe, einer aus der Klasse der Leipziger, Sachsen Habenichtse.

Durch Ing.-Abendstudium und Nachgraduierung dürfte ich mich darüber erheben, tue es aber nicht.

 

Mit freundlichen Grüßen Dir

nach Thüringen, dem grünen Herzen Deutschlands

 

fritz

Fritz Wagner

(Montag, 19. Mai 2014 13:48)

Walter Neumann

(Donnerstag, 15. Mai 2014 12:56)

Sehr geehrter Fritz 30.

 

Sehr geehrter Herr Walter Neumann

Zu 2.

"Beides ist richtig aus dem jeweiligen Sichtfenster und diese Handlungen sind meiner Meinung nach so, wie sie abliefen, von beiden Seiten aus richtig zu Ende gebracht worden und daher nicht zu kritisieren"

 

Das mag Ihnen, im Gegensatz zu mir, aus der wahrscheinlichen Verkennung von Ursache und Wirkung durchaus verständlich und zugestanden sein.

 

Aus der Realität heraus erlaube ich mir, mit Verlaub, unter Bezugnahme meiner Erlebnisse und Kenntnisse der historischen Vergangenheit Deutschlands, der BRD und Gegenwart im Bezug auf die Ukraine und die frühere Sowjetunion etwas differenzierter zu bewerten, mein Urteil und meine Kritik daraus abzuleiten.

1917 / 18 sowie 1941-1945 militärische Interventionen, Kriege durch Deutschland mit den bekannten Folgen und danach durch Revanchisten der BRD, speziell in Bayern, München, Konzentration, Asylgewährung, massiver politischer und finanzieller Unterstützung nach dort geflüchteter Kollaborateure der NS, SS, Wehrmacht, Sicherheitspolizei, Ultranationalisten, klerikaler Radikale im Kampf, bereits seit 1920 in Polen und der SU, gegen den Bolchewismus und das Judentum selbst über das Kriegsende in Europa hinaus.

Z.B. Nationalist, Kollaborateur Bandera, Terrorist (Untergrundkämpfer) und seine Anhängerschaft.

bis 1956 in der Ukraine und Polen (Ab 1949 Asyl in München)

Nach dessen Tod Errichtung eines nicht zu übersehendes Ehrenmal auf dem Münchner Waldfriedhof.

Dort zu Grabe getragen in ehrendem Gedenken, nicht nur von seiner politischen und klerikalen Anhängerschaft, auch von sympathisierenden Honoratioren, Politikern der Stadt und des Landes.

In gepflegter Tradition im März dieses Jahres erneut mit Fahnen und Blumen dekoriert und geehrt mit den Insignien der in den 20-iger Jahren gegen Polen gegründeten Freien Republik Ukraine und der Majdan-Bewegung und Putschisten- Übergangsregierung.

Im Zusammenhang in den Nachkriegsjahren damit auch involviert ein gewisser Herr Oberländer, ehem. Leitender Mitarbeiter im Bundes-Vertriebenenministerium, der u.a. nicht nur in Lemberg, auch anders wo, mit seiner SS-Division „Galizien“ und deren Bandera-Helfershelfer nachweislich Massaker unter 1000-enden jüdischer und polnischer Zivilisten verübte.

Das alles im Wissen der BRD-Polit- und Regierungsoberen um deren unrühmlich, faschistisch verbrecherische Vergangenheit und international rechtsradikal politischer Vernetzung in Fortsetzung der Ziele bis heute, wie nicht zu übersehen ist.

Fortsetzung folgt.

Fritz Wagner

(Montag, 19. Mai 2014 13:33)

Walter Neumann

(Donnerstag, 15. Mai 2014 12:56)

Sehr geehrter Fritz 30.

 

Fortsetzung und Schluss

Ebenso die Heuchelei der mit Kalkül per Erlass zu Demokraten erhobene Klientel mit aus der Vorzeit implantiert und gepflegten Feindbildern zur (verordneten?) angeblich besondere unabdingbaren Verantwortung für 6 Millionen jüdischer Opfer des Holocaust und daraus abgeleiteter Staatsräson gegenüber Israel??

Dem stehen gegenüber(1. Weltkrieg, der Revolutionszeit mit ausländischer Interventionen nicht berücksichtigt! ) über 20 Millionen Opfer allein aus dem 2. Weltkrieg der ehem.16 Sowjetrepubliken

durch vertragsbrüchigen Überfall der SU durch Deutschland, deren Verbündeter und Hilfswilliger.

Belagerung Leningrades, vor Moskau stehend, nach Minsk, Kiew, Odessa, Sewastopol, Stalingrad, Krasnodar – Elbrus – erobernd, Infrastruktur zerstörend vordringend.

Am Ende Sieg der SU im Verein mit den Alliierten, erhoffter Befreiung vom Faschismus und Militarismus Deutschlands. Das

Resultat; erfolgreich, zweifelhaft, ergebnisoffen mag jedermann nach seinem Gusto selbst beurteilen.

 

Und genau mit dieser Vergangenheit fühlt sich die BRD in Rechtsnachfolge Deutschlands berufen, im Auftrag der USA, sich dreist als Mitglied der EU und Nato mit getarnt agierender BW- Offizieren, Geheimdienstlern im Verein mit „black water“ Spezialtrupps als demokratischer Ordnungshüter, Lotse und angeblich neutraler völkerrechtkundiger Verhandlungsführer und Unterstützer in den Dienst einer finanziell und wirtschaftlich vor dem Bankrott stehenden, nicht demokratisch legitimierten, Russland feindlichen, von finanzkräftigen Oligarchen des In- und Auslandes finanzierte, in der Kritik stehenden Übergangsregierung in Kiew stellen zu lassen.

 

Desweiteren die bereits seit 2004 und davor einseitig oppositionelle Tätigkeit und Unterstützung der Adenauer Stiftung, des German Marshall Fund, der britische Westminstervereinigung, die Rekrutierung ausgebildet und bezahlter umsturzerprobter, Aktivisten aus Polen, Aserbaidschan, Serbien, Weißrussland, Georgien wo genau im gleiche Szenario gehandelt und entsprechend agiert wurde.

Niemand hat die Absicht

eine Mauer in den Köpfen abzubauen, die NATO zu erweitern. Früher stand der Russe in Berlin vor der Tür, heute dreister weise schon an der Ostgrenze der Ukraine! Sehen Sie, das ist es, was ich zu kritisieren wage und als Nach- und Überdenkungshilfe zur Verfügung stelle.

Die offensichtlich beabsichtigte Entzweiung Europas von Russland begünstigt doch nur einen weltbekannt lachenden Dritten, auf dessen Territorium eine möglicher Weise militärische Auseinandersetzung mit deren Folgen nur äußerst beschränkt zu befürchten ist.

 

Mit vorzüglicher Hochachtung

 

Fritz Wagner

 

.

Melanie HH

(Sonntag, 18. Mai 2014 19:26)

Niemals zweite Liga, niemals, niemals!! Die Hamburger Uhr tickt und tickt und tickt.

Fritz Wagner

(Sonntag, 18. Mai 2014 01:28)

Sehr geehrter Herr Walter Neumann!

Danke für Ihre Replik auf meinen Kommentar vom 14. 05. 14.

Zu Ihrer Meinung;

"1. Wenn ein Staat, hier unsere Bundesrepublik, Geld drucken und für sich selber ausgeben könnte, dann könnte sie - und würde dies auch garantiert irgendwann machen - sich damit all ihrer Schulden entledigen, weil sie soviel druckt, wie sie meint, benötigen zu müssen.

Wie das geht, hatten wir ja in den 1920er Jahren schon mal erlebt."

 

Entschuldigung. Ich glaube, Sie haben zur Bemerkung von Frau Dr. Wagenknecht zu Draghi etwas missverstanden.

Sie meinte nicht, dass die BRD im Gegensatz zu den USA / VSA, Weltbank selbst Geld für Kredite drucken sollte, sondern wenn schon, dann Vergabe von der WHO direkt an Staaten zur Förderung von Wirtschaft, ökologischer Entwicklung, Erhaltung, und Verbesserung der Lebensgrundlagen der Menschheit, damit dem Frieden in der Welt dienend.

Wozu der Umweg über Makler, Banken und Börsen mit deren Spekulationen Zinsabschöpfungen und Bewertung der Kreditwürdigkeit und Vergabe in deren Verständnis, Zielen und Eigennutz?

1929 wie auch 2007 /2008 Ausgangspunkt der Wirtschafts- und Finanzkrise war und ist die Wallstreet / USA, mit der Draghi in der letzten Krise durchaus involviert gewesen und offenbar nicht ohne Kalkül in sein gegenwärtiges Amt gehoben worden sein dürfte.

Woran glauben Sie die Hoffnung fest machen zu können, dass mit einem alternativlosen weiter so wie gehabt, nicht doch eine Situation wie Sie oben unter 1. beschreiben für und durch die führende Wirtschafts- und Finanzmacht, die WHO und somit auch die BRD mit eingebunden und verhaftet längst schon herbeigeführt und

Praktiziert ist / wird.

Siehe Menge des Geldes im Umlauf zum Verhältnis der realen Werte, gedeckter Schecks.

Außerdem (hinkender) Vergleich, wozu bedarf es in der Finanzwirtschaft wie auch z. B. bei der Wohnungssuche, bei einer Taxifahrt zwingend eines "wo" wissend Kosten treibenden Maklers? Das funktioniert doch auch ohne

diese.

Stellungnahme zu 2.folgt später

 

Mit vorzüglicher Hochachtung

Fritz Wagner

fritz 30

(Samstag, 17. Mai 2014 01:44)

Hallo Heiner,

ich wünschte mir über einen ebenso großen vorbehaltlosen Optimismus zu verfügen wie du, voller Vertrauen und als offensichtlicher Befürworter des transatlantischen Freihandelsabkommens

Du stellst die Frage;

 

"Ist es also falsch, wenn sich Unternehmen ihr investiertes Geld vom Staat wiederholen können, wenn sich die Rahmenbedingungen geändert haben?"

 

Meinst du damit auch

die Milliarden Dollar, nicht nur aus den USA und diversen internationalen Stiftungen, die seit mehr als 20 Jahren in die Ukraine an wen und wofür flossen, fließen, fließen werden?

Alles hat seinen Preis. Selbst der Tod kostet das Leben.

 

Mit freundliche Grüßen

und ein geruhsames Wochenende

 

Fritz

Heiner Klein

(Freitag, 16. Mai 2014 19:09)

Teil 4

 

4. Ein ebenso heftiger Kritikpunkt am geplanten Freihandelsabkommen ist die Annahme, dass Europa und Amerika auf Kosten der armen Länder profitieren würden.

 

Selbst die vielen Leute - wie auch ich -, die das transatlantische Freihandelsabkommen grundsätzlich für eine gute Sache halten, machen sich ebenfalls Sorgen um die Auswirkungen auf andere Handelspartner von uns Europäern!

 

Es sind vor allem die Nichtregierungsorganisationen, die fürchten, dass vor allem Entwicklungsländer mit kleinen Binnenmärkten benachteiligt werden könnten, weil diese den ZUGANG zu hiesigen Märkten sicher viel nötiger haben als die ohnehin schon wirtschaftsstarken Amerikaner, was sicherlich diskussionsfähig ist.

 

Die EU-Kommission wiegelt bei diesem Argument einfach gerne ab- passt mir auch nicht- , obwohl sich dagegen nicht viel sagen lässt:

 

Bilaterale Freihandelsabkommen sind aus ökonomischer Sicht nicht ideal, weil sie bekanntlich immer auch den Handel "umlenken"!

 

Sollte das Abkommen in Kraft treten- zunächst einmal ist es ja wohl noch ausgesetzt - würden eindeutig Europäer und Amerikaner profitieren, während andere Staaten Verluste hinnehmen müssten.

 

Das jedoch kann es nicht sein! Deswegen soll bzw. wird es?? wohl noch ein separates Abkommen mit Kanada geben, weil sonst die Kanadier u.a. die größten Verlierer sein könnten.

 

Damit möchte man indirekt wohl auch das Doha - Abkommen von vor rd. 20 Jahren wieder anschieben, weil dieser multilaterale Freihandelsprozess größtenteils eingeschlafen ist.

 

Zu berücksichtigen ist letztlich aber auch, dass Europa und Amerika immerhin rd. die Hälfte des weltweiten Handels auf sich vereinen!!Ob das gut ist, ist eine andere Frage.

 

Ist es also falsch, wenn sich Unternehmen ihr investiertes Geld vom Staat wiederholen können, wenn sich die Rahmenbedingungen geändert haben?

 

Was aber auf gar keinem Fall passieren darf ist, dass die Europäischen Staaten schnell durch evtl. vertraglich vereinbarte Klauseln von "Pseudogerichtsbarkeiten" zu finanziellen Melkkühen mutieren und die Industrien hierzulande darunter zu leiden hätten.

 

Investitionsschutz ist wichtig und auch richtig im internationalen Handel, denn ein Unternehmer muß sein im guten Glauben investiertes Geld vor politischer Willkür schützen können.

 

Und dafür steht eigentlich der Fall Vattenfall! Wenn also die deutsche Regierung meinte, mal eben so auf erheblichen politischen Druck hin Kernkraftwerke stillzulegen, d.h. im Klartext Eigentumswerte per Gesetz zu vernichten, ohne das es dafür einen spezifischen Grund gab, weil es in Japan eine Katastrophe gegeben hatte, die so nicht auf Deutschland übertragbar war, ist das politische Willkür, vor dem sich ein Unternehmen schützen bzw. verteidigen muss, oder?

 

Ist die Hysterie vielleicht deswegen schon so groß, weil viele Bürger und Politiker aber jetzt schon zu wissen glauben, dass mit der sinnlosen Doppelbürokratie gleich auch die Lebensmittelsicherheit etc. abgeschafft würde?

 

Polemisch fordern mehrere Grüne die Verhandlungen einfach abzubrechen, die Linkspartei ist sowieso dagegen und die Kampagnenplattform Campact verweist stolz auf 470.000 Protestunterschriften, obwohl mit einem solchen Abkommen( dessen Inhalt wir nicht kennen, weil noch keiner existiert...) weder die Demokratie abgeschafft noch die "Staaten gegenüber den Konzernen" entmachtet werden sollen.

 

Man kann sicherlich an alles etwas vorsichtig herangehen, doch das gleich in einer "Hysteriewelle" zu tun, befördert lediglich die "Horrorszene TTIP" und lässt Sachlichkeit nicht zu!!

 

Ich glaube dennoch, dass es mit Sicherheit auch viel Gutes an diesem angestrebten Abkommen gibt, drum gibt es auch noch viel zu reden, was gut ist an diesem Abkommen und es gibt genug zu kritisieren, was verhandelbar und was nicht verhandelbar ist!

 

Auch wenn es wieder "ellenlange" Ausführungen geworden sind, bitte ich das zu entschuldigen, weil ich so ein kompaktes Thema nicht mi wenigen Sätzen abtun kann.

 

Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende

Heiner Klein alias Löwenmaul

Heiner Klein

(Freitag, 16. Mai 2014 19:07)

Teil 3

 

3. Ein weiterer heftiger Kritikpunkt im "Horrorszenario" des TTIP ist die "Vermutung" - keiner weiß was genaues, auch ich nicht -amerikanische Großkonzerne könnten den deutschen Rechtsstaat aushebeln!?

Müssen wir das wirklich befürchten?

 

Damit mich niemand falsch versteht, auch ich wende mich mit aller Entschiedenheit gegen das alarmierende Szenario:

 

internationale Konzerne würden abseits rechtsstaatlicher Verfahren eine Paralleljustiz installieren (können).

 

Hinter verschlossenen Türen würden Wirtschaftsanwälte, die von Unternehmen beauftragt würden, milliardenschwere Schadensersatzklagen gegen souveräne Staaten durchzusetzen. Es würde keine Berufungsinstanz geben und keine demokratische Kontrolle geben, die Staaten könnten somit der Macht der Konzerne nichts ent- gensetzen! Und da wundert es mich nicht, dass diese Aspekte heftige Kontroversen des transatlantischen Freihandelsabkommens auslöst. Doch ist es oder wird es so werden? Wo steht das und werh hat es beschlossen?

 

Was richtig ist, ist, dass das Abkommen tatsächlich eine Klausel zum Investitutionsschutz enthalten soll. Deswegen, weil europäische Investoren, die sich in Amerika ungerecht behandelt fühlen, damit dann ihren Fall vor ein "internationales Schiedsgericht" bringen können - was aber auch umgekehrt gilt!

 

Und was ist daran das Ungewöhnliche?

 

Solche Regeln sind schon Bestandteil internationaler Abkommen, seit Deutschland 1959 das erste Investitutionsschutzabkommen mit Pakistan geschlossen hat.

 

Diese Abmachungen nämlich sollen Unternehmen Rechtssicherheit garantieren, um so auch in Länder zu investieren, an deren Rechtsstaatlichkeit Zweifel bestehen.

 

Kritiker des Abkommens finden diese Klausel überflüssig - könnte sein, denn schließlich gäbe es ja in Amerika und in den meisten EU-Ländern eine verlässliche Justiz, so der Tenor und wäre überflüssig wie ein "Kropf"!

 

Bei den Kritikern überwiegt die Befürchtung, dass Unternehmen die Schiedsgerichte missbrauchen könnten, um staatliche Maßnahmen zur Umwelt- oder zum Verbraucherschutz etc. verhindern zu können mit dem Argument, dass diese geschäftsschädigend seien.

 

Wenn deswegen dann Länder Angst haben müssten, dafür verklagt zu werden, würden sie zwangsläufig in ihrer Souveränität stark beeinträchtigt, oder?

 

Und um diese Gefahr eben beweisen zu können dient diesen Kritikern z.B. Vattenfall, der Deutschland wegen der Abschaltung zweier AKW's vor einem internationalen Schiedsgericht auf mehr als 3 Milliarden € Schadensersatz verklagt, als Abschreckung, obwohl Deutschland mehrere Schadensersatzklagen gegen Tschechien laufen hat! Telekom ebenfalls gegen Indien!

 

Bekanntlich findet auch die BR, dass das Abkommen ohne den Investitionsschutz funktionieren könnte und würde bei einer Aufnahme solch eines Textes in das Abkommen, gewiss darüber eine Abstimmung erzwingen, bin ich überzeugt.

 

Daher ist es scheinbar eher unwahrscheinlich, dass mit dem Abkommen eine gefährliche - nicht gewünschte - Paralleljustiz etabliert würde.

 

Enthalten nicht die meisten Investitionsschutzabkommen umfassende Transparenzvorschriften und Regeln zum Schutz staatlicher Souveränität?

 

Auch das TTIP - ist meine Überzeugung - wird kaum ohne solche Regeln verabschiedet werden, selbst wenn Unternehmen dennoch versuchen würden, das Abkommen zu missbrauchen, würden sich die Staaten wehren können, weil nationale Gerichte in extremen Fällen Schiedssprüche aufheben könnten und ferner sind nationale Behörden mit der Umsetzung betraut und könnten sie demnach verweigern!!

 

Teil 4 folgt

Heiner Klein

(Freitag, 16. Mai 2014 19:06)

Teil 2

 

2. Ist die Demokratie gefährdet, weil hinter verschlossenen Türen "gemauschelt" wird?

 

Das beklagen viele Gegner des Freihandelsabkommen wegen mangelnder Transparenz und demokratischer Kontrolle beim Verhandlungsprozess.

 

Der Vorwurf besteht darin, dass man der Meinung ist, dass die EU-Kommission die Öffentlichkeit nicht ausreichen informiere und dadurch handele es sich um ein Diktat der Konzerne und neoliberaler Bürokraten, wogegen man sich als europäischer Bürger nicht wehren könnte. Sollte man dabei evtl. nicht konstatieren können, dass eine gewisse Intransparenz bis zu einem gewissen Grad wesentlich für internationale Verhandlungsprozesse sein muss? Schließlich muss doch die EU-Kommission die Interessen a l l e r Mitgliedsstaaten gegenüber den USA vertreten.

 

Den meisten Kritikern wäre es wahrscheinlich auch nicht recht, wenn sämtliche Ziele der EU vor Abschluss der Verhandlungen an die Öffentlichkeit gerieten, weil dadurch dann die Verhandlungspositionen der Europäer gegenüber den Staaten bevorteilen würde.

 

Ist es nicht vielmehr so, dass die Verhandlungen - sicherlich auch ein Verdienst der heftigen Kritik - so transparent sind, wie bei keinem anderen Handelsabkommen vorher?

 

Die Verhandlungen über die zu recht kontroverse Investitionsschutzklausel wurde doch ausgesetzt, um eben die Öffentlichkeit zu den beabsichtigten Plänen zu befragen, die im Internet eingesehen werden und von jedermann eingesehen und kommentiert werden können. Außerdem stehen die wichtigsten demokratischen Kontrollen noch aus:

 

Sobald ein Abkommen ausgehandelt ist, muss es dem europäischen Parlament vorgelegt werden, wobei es deswegen nicht zu Alleingängen kommen kann. Wie bereits schon mal in der Vergangenheit gezeigt, kann das Abkommen abgelehnt werden, wie es ja z.B. vor 2 Jahren mit ACTA (gepl. Abkommen zur Bekämpfung der Produktpiraterie ) geschehen ist.

 

Was man natürlich auch bedenken sollte ist die Tatsache, dass die Kritik an TTIP der EU-Kommission bei den Verhandlungen behilflich sein:

 

Sollte das Abkommen an europäischen Widerständen scheitern, werden die Amerikaner vielleicht kompromissbereiter, wenn sie das Abkommen wollen!

 

Teil 3 folgt

Heiner Klein

(Freitag, 16. Mai 2014 19:05)

Hallo Ihr lieben Foristen und Mitlesenden,

 

keine Angst, ich will mich nicht in den "Dunstkreis der Hysteriker" einschleichen und mich schon gar nicht - vor allem als "entlarvter Demokrat" bestimmt nicht möglich - mich dem unübersehbaren, fast ausschließlich links besetzten "mainstream" gegen "alles und jeden zu sein", einschleichen, weil sonst "Moral, Anstand und Respekt" gefährdet würden, sondern lediglich meine eher "konservative" Sichtweise über alltägliche und aktuelle Themen, die auch mir unter den "Nägeln brennen", kundtun.

 

Da wäre z.B. meine sicherlich "unwichtige" Meinung zum Thema "Chlorhähnchen", pbwohl ich da ganz andere, wichtigere "Gefahren" sehe.

 

Aller Kritik zum Trotz aber sollte man auch - wie stets im Leben – immer beide Seiten ein und derselben Medaille betrachten.

 

Das wird allerdings, vor allem von den allseits bekannten "Hysterikern" immer brav ausgeblendet, denn man könnte notfalls ja auch etwas "Gutes" an der einen oder andeen Sache finden (müssen!).

 

Sind es wirklich nur die Chlorhähnchen? Nur Hormone und manipulierte Gene in den Lebensmitteln? Doch warum sollten wir Deutschen die transatlantischen Freihandelsabkommen fürchten?

 

1. Der Freihandel weicht den Verbraucherschutz und wichtige Sozialstandards auf, wobei das Chlorhähnchen lediglich zum Symbol dieser Angst geworden ist, oder?

 

Und deswegen heißt es allerorten das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP öffne den europäischen Markt für hormonbehandeltes Fleisch, genmanipuliertes Gemüse oder eben in Chlor desinfizierte Hähnchen oder gefährliche amerikanische Autos mit fehlenden Sicherheitsstandards, Reinigungsprodukte mit fiesen Chemikalien usw. usf.

 

Natürlich darf der amerikanische Angriff auf Sozialgesetzgebung und Arbeitsschutz dabei nicht vergessen werden.

 

Ist die Angst vor dem Freihandelsabkommen nicht übertrieben? Es soll eine "Harmonisierung" bestehender Regeln geben, was nicht gleichbedeutend mit deren Aufweichung ist.

 

Oder hat man empirisch nachweisen können, dass Freihandelsabkommen in der Vergangenheit zur Senkung von Standards geführt haben?

 

Geht es nicht viel eher darum überflüssige Doppelkontrollen zu beseitigen, die nur Geld und Zeit kosten?

 

Medikamente werden sowohl in Amerika und Europa gleich streng geprüft-trotzdem aber muss jedes europäische Medikament nochmals dort durch den Check! Fiele das allerdings weg, wäre das für Konsumenten nicht unsicherer, aber viel billiger.

 

Sicherlich werden auch Chlorhähnchen mit dem Abkommen ihren Weg in die europäischen Supermärkte finden - allerdings wäre damit nicht bewiesen, ob diese "Broiler" gesundheitsschädlicher sind als das Fleisch aus heimischer Massentierhaltung, die mit Antibiotika arbeitet.

 

Könnte es daher sein, dass der Verbraucherschutz hier eher Protektionismus maskiert - die europäischen Geflügelhersteller hätten Angst vor der Konkurrenz?

 

Läuft nicht bereits seit längerem ein Verfahren der Welthandelsorganisation gegen die EU wegen des Chlorhähnchen-Verbots?

 

Ist in dieser Hinsicht somit die Angst vor dem Freihandelsabkommen nicht übertrieben, frage ich!?

 

Fortsetzung folgt

Wanda

(Freitag, 16. Mai 2014 10:42)

Hallo Herr Meyer,

 

mir ist eine Peinlichkeit passiert, Ich habe auf den falschen Button gedrückt und dadurch Ihren Beitrag von heute gegen 9 Uhr gelöscht. Aber Gott sei Dank bekomme ich jeden Beitrag als E-Mail und so konnte ich wieder reinstellen. Es geht also nichts verloren.

 

Selbstverständlich ohne ein Wort und ohne ein Zeichen zu verändern.

 

Ich hoffe, Sie sehen mir diesen Fauxpas nach und wünsche Ihnen und allen anderen einen schönen Wochenendanfang.

 

Ihre Wanda

Willy Meyer

(Freitag, 16. Mai 2014 10:37)

Hallo Frau Müller,

ich habe inzwischen Ihren Beitrag vom 15.12. zu S.W. gelesen. Sie

schreiben von einem Briefwechsel. Ich habe aber nur den Brief von Homm

in der von Ihnen zitierten SZ gefunden. Nach dieser Logik wäre jedes

Stalkingopfer auch ein Täter.

Weiter schreiben Sie:

"Ich habe gesucht und gesucht und kein Wort gefunden, wo S. Wagenknecht

als Linken-Chefin auch nur einen von Fonds-Managern betrogenen deutschen

Bürger helfend zur Seite stand."

Das ist es , was Ihre Antipathie gegen S.W. nicht so recht überzeugend

macht. Sie kennen zum einen nicht den gesamten Briefwechsel von Frau W.

- oder sind Sie etwa Ihre Sekretärin ? - , zum anderen glaube ich

nicht, dass S.W. die Homm-Opfer persönlich kennt. Sie lasten Ihr

nicht gemachte gute Taten schon als Verfehlungen an. Das trifft auch auf

die angeblich nicht gemachte Hilfe für MS-Kranke zu. Zudem versuchen

Sie die Entwicklungsunfähigkeit von S.W. gerade mit den ollen Kamellen

ihrer EU-Zeit vor mehr als 5 Jahren zu belegen. (in Ihrem vorletzten

Beitrag)

Das sind, um Herrn Klein zu zitieren, eigentlich nur Plattitüden. Echte

Politskandale haben da wirklich eine andere "Qualität". Für mich in

Thüringen ist der poltische Aufstieg und Fall von Dieter Althaus dafür

ein Musterbeispiel. Seine Wendehalskarriere vom stramm linientreuen,

hoch dekorierten Lehrer in der DDR, der als streng gläubiger Katholik

in seiner Schule im Grenzgebiet als stellvertr. Direktor für

Jugendweihe und Wehrerziehung verantwortlich war zum Schulrat ab 1990

und späteren Kultusminister ist im Spiegel Heft 21/1993 S.91 ff.

beschrieben.

Dann wurde er Nachfolger von B.Vogel und Ministerpräsident. Am

1.1.2009 fuhr er als Mitglied im Kuratorium "Sicherheit im Skisport"

unter Missachtung der FIS-Regeln als Geisterfahrer entgegen der

Fahrtrichtung eine Frau tot. Er wurde von einem österreichischen

Gericht wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Die Strafe war

vergleichsweise mild (Politikerbonus ?): 180 Tagessätze + 5000€ für

die Tote.

Er blieb MP , kandidierte sogar als Spitzenkandidat für seine Partei

bei der Landtagswahl im gleichen Jahr. Einmalig bisher in Deutschland !

Im Wahlkampf generierte er sich in widerlicher Weise als Opfer,

bezeichnete den Witwer als seinen Freund, der sich dagegen

verwahrte..... Danach erklärte er seinen Rücktritt mit sofortiger

Wirkung von allen politischen Ämtern, in Absprache mit seiner Frau und

seiner Mutter - nicht mit seiner Partei. 4 Tage später war er wieder

im Amt und leitete eine Sitzung des Kabinetts.

Nach seinem Ausscheiden aus der Politik bezieht er mit 51 lebenslang

8500 € Pension monatlich.

So sehen nach meinem Empfinden echte Skandale aus - über die aber

niemand redet !

Wie lautet eigentlich die Definition für "Bananenrepublik" ???

Wenn Sie so wollen, deckt sich meine Meinung auch mit Herrn Klein :

JEIN zur Privatisierung. Ich weiß aber nicht, ob Sie meine Meinung z.B.

zu Post, Telekom und die großen Energieversorger (Beitrag vom 14.5.

9:00) teilen.

 

Ihnen und allen Mitlesern ein schönes Wochende

Willi Meyer

Wanda

(Donnerstag, 15. Mai 2014 17:54)

Hallo Herr Meyer,

 

woher ich meine Informationen beziehe, können Sie meinem Beitrag vom 15. Dezember letzten Jahres hier auf meiner HP entnehmen. Tut mir echt leid, Sie aus Ihren Träumen reißen zu müssen (Sie wollten ja das Erstauskunftsrecht wegen Homm und Wagenknecht mir gegenüber haben), nur habe ich bereits vor einem halben Jahr darüber meine Meinung gesagt. Ich vermute aber, da haben Sie bei mir noch nicht gelesen, so ist es Ihnen wohl entgangen.

 

Damit ist die Freundschaftsaffäre Homm-Wagenknecht für mich erledigt, wenn auch nicht abgeschlossen (wer wei0, was da noch alles auf uns zukommt) und ich habe keine Veranlassung, meine diesbezügliche Einschätzung zu revidieren.

 

Übrigens, wollen Sie zu Wagenknecht etwas zum Schmunzeln haben? Dann geben Sie einfach das Stichwort „Wagenknecht und Genosse Goethe“ ein und Sie werden gar Erstaunliches finden. War echt ein Vergnügen, dies zu lesen. Als ausgewiesene Expertin für derartige Abhandlungen hat die Wagenknecht sich ein unsterbliches wissenschaftliches Denkmal gesetzt. Oder ist das ihre Art von Humor? Warum also versuchen, ihr in ihrer Doktorarbeit ein Plagiat nachweisen zu wollen (was man ganz sicher nie finden wird). Ihre gegenwärtige wissenschaftliche Arbeit ist Beweis genug ob ihrer Rechtschaffenheit und Kompetenz.

 

Zu der Privatisierung von Staatsbetrieben hat ja Heiner Klein seine Meinung kundgetan, die sich summasumarum mit meiner Meinung deckt. Also, werde ich mich hier auch nicht wiederholen.

 

Sie kennen die Adoptivtochter von Sudel.Ede nicht? Kurz bevor er auf Wolke sieben entschwand, mag wohl mehr als 10 Jahre her sein, nahm er eine wackere Frau Namens Marie in den Kreis seiner wohlsortierten Familie auf. Eine zusätzliche Rechtfertigung für den damaligen Schritt von Karl-Eduard (neben ihrem mutigen Kampf in diversen Foren) hat sie ja auf meiner HP gegeben.

 

Es begann vor Monaten und nicht wie Marie log, vor einigen Wochen, mit wechselnden Identitäten (war es nicht süß, ihr diesbezügliches Gehabe einer Eva vorzuwerfen? Wollen Sie ihre diversen Namen wissen?) und endete mit ihrem offenen Erscheinen vor einigen Tagen.

 

Wollen Sie wissen, was sie mir nach meinem NEIN schrieb?

 

In Kurzform: Sie hatte keine ernsthaften Absichten für einen Gedanken- und Meinungsaustausch, sie wollte nur einen Test abziehen.

 

So sind alle für sie nur Versuchskaninchen. Und welch Blasiertheit, alles, ohne den Versuchskaninchen auch nur einen Pfennig anzubieten, geschweige zahlen zu wollen. Aber sie muss wohl ihr Geld als gutbetuchte Beamtin zusammenhalten, wobei ihr gar nicht in den Sinn kommt, dass dies nicht monitär zu geschehen hat, sondern einzig und allein ideell. Nämlich durch das Einbringen eigener Gedanken und Meinungen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, ein außerordentliches Lob des Bundesrechnunghofes wäre ihr bei einem derartigen Sparverhalten sicher, wenn nicht sogar eine Nominierung für den Vaterländischen Verdienstorden oder wie heißt der Orden jetzt?

 

Ja, ja, lassen Sie derartige durchgeknallten Tester auf die Menschheit los, dann weiß jeder, woher Manien wie Missionierungsbessenheit, Rechthaberei, Realitätsausblendungen, Gemeinheit, Narzissmus und gleichgeartete Netzschwierigkeiten zwischen den Ohren, basierend auf eine selbst ausgewiesene Hochbegabung, kommen. Solche Menschen brauch das Land, da können wir ohne Sorge in eine freudvolle Zukunft blicken; wir haben immer was zum Lachen.

 

Meine Überzeugung ist es, dass wir hier auf der wunderschönen Erde nur eine überschaubare Zeit zur Miete wohnen. Warum fragen sich da viele nicht, wie wir unseren Aufenthalt nun gestalten müssen? Es reicht doch nicht, einfach die Miete abzuwohnen und dazu den Nachbarn hin und wieder eins auswischen zu wollen, nach dem Grundsatz, dies sei doch alles in der Miete als Nebenkosten enthalten. Sie sind der vollen Überzeugung, alles zu hinterfragen, gegebenenfalls anzuprangern. Lassen sich selbst aber hübsch davor. So kann man wunderbar seine eigenen Dreckecken weiter vollkehren. Sie übersehen aber, irgendwann wann fängt deren Müll an, streng zu riechen. Was ist dann für uns angesagt? Wir rekrutieren ganz schnell eine Schwadron schwäbischer Hausfrauen und zeigen diesen, wie ein schwäbischer Bloggbaschter, die schwäbische Kehrwoche, aussieht. Glauben Sie mir, Herr Meyer, da bleibt keine Auge trocken, deutschlandweit.

 

Nun bin ich glatt ins Schlattern gekommen. Und ich habe doch noch einiges abzuarbeiten. So noch Kuchen backen, denn mein ältester Enkel veranstaltet mit seiner Klasse am hiesigen samstäglichen Wochenmarkt einen Kuchenbasar zur Finanzierung ihrer jährlichen Freizeit im Schullandheim. Auch in seiner Gymnasialklasse gibt es Kinder, deren Eltern eine Finanzierung etwas schwer fällt. Sogar das Amt spielte mit und schenkte den Kindern die Standgebühren.

 

Da rede mir noch einer ein, wir müssen Zukunftsängste haben. Bei solchen Kindern ganz sicher nicht.

 

Noch einmal vielen, vielen Dank, dass Sie meine Worte der letzten Tage verstanden haben.

 

Ihnen einen schönen Abend und viele Grüße. Wanda

Willi Meyer

(Donnerstag, 15. Mai 2014 13:07)

Hallo fritz30,

ich nehme an, Sie sind Jahrgang 30 ? Alle Achtung ! Wie darf ich Sie anreden ?

Ich freue mich über Ihren Zuspruch im Beitrag vom 14.5.

Ich muss gestehen, ich war sehr naiv. Ich hatte es nicht für möglich gehalten, dass mein Outing, die Linken gewählt zu haben, so ein Stich ins Wespennest ist.

Andererseits amüsiert mich, wie sich "Demokraten" selbst entlarven und anstelle von handfesten Gegenargumenten nur Haarspaltereien und das übliche Bashing servieren.

Ich fand es auch lustig, wie zuletzt Frau Müller gegen mich fleißig "aufmunitioniert" wurde. Ich glaube aber, sie hat diese Schützenhilfe nicht nötig. Bei S.Wagenknecht werden wir uns wahrscheinlich nicht mehr einig, die Beurteilung der Linken sehe ich auch gelassen. Ich bin nicht Mitglied dieser Partei und habe es auch nicht vor, zu werden. Ich war mal in einer Partei und das hat mir gereicht. Seit Anfang 1990 war ich Mitglied der Ost-SPD, der SDP.Die Bonner SPD, speziell Rudolf Dreßler wollte das Rentenrecht für die DDR-Systemstützen radikal ändern – alte Begrenzungen sollten wegfallen. So trat ich aus Protest 1995 wieder aus.

Bzgl. TTIP hat Frau Müllers Beitrag gestern im AW-Blog voll meiner Meinung entsprochen.

Viele Grüße von einem Zoni oder Ossi aus dem schönen Thüringen mit den niedrigsten Löhnen und den höchsten Landesministerpensionen

Willi Meyer

Walter Neumann

(Donnerstag, 15. Mai 2014 12:56)

Sehr geehrter Fritz 30.

 

Zu ihren Anmerkungen vom 14.05.14 an Heiner Klein alias Löwenmaul möchte ich zwei Einwendungen machen und ihnen zu bedenken geben.

 

1. Wenn ein Staat, hier unsere Bundesrepublik, Geld drucken und für sich selber ausgeben könnte, dann könnte sie - und würde dies auch garantiert irgendwann machen - sich damit all ihrer Schulden entledigen, weil sie soviel druckt, wie sie meint, benötigen zu müssen. Unsere Abgeordneten incl. unserer Regierung würden dann nicht mehr auf den Euro fragen, wofür sie wie viel auszugeben gedenken, sondern Ausgeben. Für unbedenklichen Nachschub ist ja gesorgt! Wenn jetzt schon nicht viel über nicht sinnvolle, überflüssige, zu hohe Ausgaben nachgedacht wird, wie soll das dann erst werden?

 

Diese Geldschwemme würde den Euro so etwas von Entwerten, dass alle Sparbemühungen der Arbeitnehmer damit zunichtegemacht würden. Wie das geht, hatten wir ja in den 1920er Jahren schon mal erlebt. Leider befürchte ich, dass wenn es so weiter geht, in der EU (auch in der Welt) wie bisher, dass Staaten einmal zu diesem Mittel greifen werden, um den Zusammenbruch noch einige Jahre aufzuhalten. Solange es noch nicht so weit gekommen ist, habe ich noch Hoffnung. Dieser Ausweg muss so lange es geht, verschlossen bleiben. (Meine Meinung).

 

2. Die Bundeswehrbeobachter in der Ukraine. Da muss man mal zuerst überlegen, ob dies bisher richtig dargestellt wurde. Die Ukraine ist ein souveräner Staat, von dem sich Teile durch Aufstand losgelöst haben bzw. es noch wollen. Die Übergangsregierung in Kiew wird von den sogenannten Separatisten nicht anerkannt. Jetzt kommt das Interesse der sogenannten Westmächte ins Spiel, wo gemutmaßt wird, dass die Aufstände von Putin aus gelenkt und initiiert wurden und weiterhin bis zur Abspaltung beraten/angeführt werden. Auch sollen verkappte russische Soldaten mit involviert sein.

 

Um dies zu erkunden, wurden die militärischen Beobachter unter deutscher Führung dort hingeschickt. Für den Westen ist es klar, dass sie mit der Genehmigung/Einverständnis der Kiewer Regierung sich in der ganzen Ukraine aufhalten dürfen, weil diese ja nicht die Abspaltung anerkennen. Für die Separatisten ist es auch klar, dass dies Spione sind, welche ihre Stellungen, Waffen und Soldaten ausspionieren sollen. Dieser Auftrag wurde auch unumwunden so zugegeben. Also war beiden Seiten klar, wie dieser Vorfall zu bewerten ist und warum er so abgelaufen ist. Aus westlicher Sicht war und ist diese Aufklärung notwendig, aus Separatistensicht sind es Spione. Beides ist richtig aus dem jeweiligen Sichtfenster und diese Handlungen sind meiner Meinung nach so, wie sie abliefen, von beiden Seiten aus richtig zu Ende gebracht worden und daher nicht zu kritisieren.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Neumann

Willi Meyer

(Donnerstag, 15. Mai 2014 09:05)

Hallo Frau Christac,

es ist schade, dass Sie so reagieren. Auch Herr Klein wird sicher enttäuscht sein, nachdem seine Überlegungen bzgl. Gerechtigkeit bisher zu keinem brauchbaren Ergebnis gekommen waren.

Ein Blog sollte dazu da sein, dass man trotz unterschiedlicher politischer Meinungen miteinander redet und vielleicht sogar gemeinsam positive Erkenntnisse gewinnt. Deshalb bin ich auch Wanda Müller dankbar, dass man auf ihrer Homepage dies tun kann.

Warum werfen Sie diese Chance weg, konstruktive Gedanken in eine Diskussion einzubringen ? Ihre Kapitulation hinterlässt den Eindruck, dass es Ihnen in diesem Blog und auch bei Anne Will nur darum geht , Andersdenkende mit unsachlichen Unterstellungen zu diffamieren. Leider bestätigt auch der letzte Satz in Ihrem Beitrag Ihr seltsames Demokratieverständnis :

.....besonders Heiner Klein alles Gute für seine „einsame Mission mit den Geistern, die er rief“.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit

Willi Meyer

Christa

(Mittwoch, 14. Mai 2014 14:42)

Hallo Herr Meyer,

 

wenn ich es einmal mit Ihrem Duktus ausdrücken würde, dann würde ich sagen, dass es mir einfach zu blöd ist, mich weiterhin mit dem von Ihnen verbreiteten Schwachsinn zu beschäftigen.

 

Woher kommt nun Ihr plötzlicher Sinneswandel? Nachdem Sie in gewohnt ungehobelter Manier auf Heiner Kleins Ausführungen zur Gerechtigkeit reagiert haben, fordern Sie nun (13.05.) ihn und mich zu einem „Brainstorming über Gerechtigkeit“ auf und behaupten auch noch, dass Sie vernünftige Ideen neidlos anerkennen würden. Dass ich nicht lache!

 

Ich gehöre ganz sicher nicht zu denen, die so viel Tagesfreizeit haben, dass sie diese mit end- und sinnlosen Diskussionen totschlagen müssen, deshalb muss ich Ihre freundliche Einladung leider ablehnen und werde weiterhin allenfalls sporadisch meine Meinung verkünden, nach meinen intellektuell- und zeitmäßigen Möglichkeiten.

 

Sie schreiben, dass die DDR mausetot ist, schon seit 25 Jahren. Das stimmt zwar fast (heute vor 25 Jahren war dieser „Tod“ noch undenkbar) aber, wie das so ist mit Verstorbenen, erscheinen sie nach ihrem Tod in einem anderen Licht. Schon auf Beerdigungen wird so viel geheuchelt und gelogen, dass aus einem Stinkstiefel plötzlich ein angenehmer Mensch wird. Wenn dieses Phänomen bezüglich DDR nicht ständig hier und in den öffentlichen Foren sichtbar würde, dann könnte man auch wirklich auf Diskussionen über diese Vergangenheit verzichten.

Diese Geschichtsverklärung findet man hauptsächlich bei den Anhängern der Linken und die Gründe dafür liegen für mich auf der Hand: man will einen „demokratischen Sozialismus“ und dafür muss das Image des gescheiterten Sozialismus verbessert werden. Durch die bewusste Anwendung der bewährten Methoden wie Halbwahrheiten und Lügen soll die Bereitschaft für einen neuen Versuch erreicht werden.

 

Mit diesem Abgesang überlasse ich nun das Feld denen, die über die unzähligen aufgeführten Haupt- und Nebenkriegsschauplätze diskutieren wollen.

 

Viele Grüße an alle Mitleser und besonders Heiner Klein alles Gute für seine „einsame Mission mit den Geistern, die er rief“.

Christa

Willi Meyer

(Mittwoch, 14. Mai 2014 09:00)

Hallo Herr Klein,

nun kommen wir also doch noch zusammen. Ich nehme an, dass Sie sich mit Ihrem Beitrag vom 12.5. 21:25 auf meinen Beitrag vom 10.5. beziehen, denn einen anderen bzgl. Privatisierung sehe ich nicht im Blog.

Leider schreiben Sie folgendes:

" können es die Staatsunternehmen wirklich besser als Privatunternehmen, wie hier frank und frei behauptet wird?"

Das habe ich nicht behauptet, was Sie so frank und frei mir unterstellen. Ich bin durchaus für einen echten Wettbewerb nach staatlich vorgegebenen Regeln, der den Kunden zugute kommt. So wollten es auch die Ordoliberalen, die Väter der "sozialen Marktwirtschaft".

Leider bringt in vielen Fällen die Monopolstellung der Betriebe, wie der großen Energieversorger, für die Verbraucher höhere Preise. Wie gerade diese Energieversorger mit ihrer Verantwortung für das Gemeinwesen umgehen, ist an dem aktuellen Bemühen zu sehen, die AKW-Betreibung und Entsorgung des Atommülls dem Staat zu überlassen, nachdem man jahrzehntelang riesige Profite damit erwirtschaftet hat.

Auch muss ich leider feststellen, dass Sie KOMMUnal mit KOMMUnismus verwechseln, obwohl ich es schon groß geschrieben hatte.

Lieber Herr Klein, die DDR ist mausetot, schon seit 25 Jahren. Es ist nicht zielführend, DDR-Verhältnisse lang und breit zu diskutieren. Ich will die DDR auch nicht wieder haben !!!!!

Ihrem Lob auf die Deutsche Post AG kann ich nicht beipflichten. Wenn Sie mal kleinere Orte speziell in Ostdeutschland besuchen würden, ständen Sie mit Ihrer Meinung ziemlich einsam da. In den Dörfern finden Sie kein Postamt mehr, die Aufgaben der Post wurden x-beliebigen Geschäften übertragen, die aber keinen Paketdienst machen. Pakete kann man nur bei der Post in den Städten aufgeben oder bei Hermes, die zwar billiger aber auch nicht in jedem Ort vertreten sind. Nun sollte man annehmen, dass der Wettbewerb mit den privaten Postdiensten sich positiv auf das Porto auswirken würde. Da gab es aber gerade im letzten Jahr diese seltsame Portoerhöhung bei Briefen von 55 auf 58 und dann 60 Cent. So musste man, damit die kurz zuvor gekauften 58er Marken nicht nutzlos sind, noch die zusätzlich gedruckten 2 Cent-Märkchen kaufen, um seine Briefe frankieren zu können.

Also, auch in der freien Wirtschaft wird nicht unbedingt effektiv gearbeitet und es ist nicht alles Gold, was glänzt. Allerdings sieht der Chart der Aktie glänzend aus. Die Dividentenrendite beträgt 3,15%, die Gesamtkapitalrendite 6,92% (lt. Onvista) Wenn einem die Briefmarken zu teuer sind, muss man eben Aktien kaufen. Die versprechen großen Gewinn. Die alte DP hätte wahrscheinlich in diesem Fall auf die Portoerhöhung verzichtet , und es wäre allen Bürgern zugute gekommen.

Nun loben Sie auch noch die Telekom.

Die Probleme, die viele Leute, u.a. auch ich mit der Telekom haben, möchte ich nicht auch noch thematisieren. Nur soviel, die Telekom ist im Verhältnis zu anderen Telefon- und Internetanbietern sehr teuer. Ich wollte in einen billigeren Tarif, den man mir angeboten hatte. Monat für Monat nach der Änderung wurde immer noch der alte Tarif abgebucht. Das ging ein halbes Jahr lang. Jedesmal landete man bei der zentralen Telefonnummer in einem anderen Call-Center und jedesmal tat sich nach dem Anruf nichts.

Hallo WANDA, aufgemerkt. Es gibt ein Witzchen zu diesen beiden Privatfirmen, die mal aus der Deutschen Post hervorgegangen sind:

Sie wollen sich wieder zusammenschließen . Der Name der neuen Firma ist KOMPOST.

 

Herr Klein, bzgl. der Deutschen Bank kann ich Ihre Schlussfolgerung, dass die Regeln der Marktwirtschaft fehlen und deshalb Auswüchse passieren, nicht nachvollziehen. Werden Sie doch mal konkret. Welche Regeln meinen Sie denn ? Was generell bei allen Banken fehlt, ist Kontrolle und Regulierung. Diese Erkenntnis setzt sich langsam auch bei den Regierungen durch, damit die Steuerzahler nicht wieder die Banken retten müssen und Herr Schäuble die schwarze Null erreicht. Wollen Sie in Deutschland die Deutsche Bank durch ein privates Bankenkonsortium wie die FED in den USA ersetzen ? Läuft es da besser bei über 16 Billionen $ Staatsschulden ?

Herr Klein, Ihrem JEIN zur Privatierung kann ich uneingeschränkt zustimmen.

Freuen Sie sich am schönen Maiwetter. Viele Grüße von

Willi Meyer

fritz 30

(Mittwoch, 14. Mai 2014 01:31)

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Dienstag, 13. Mai 2014 13:14)

Hallo Hans Olaf 27,

 

Hallo Heiner,

typisch, das ist es, was mich an deinen Kommentaren stört, deine freundlich verständnisvolle Einleitung, behutsames An- oder Nachfragen zu einem Sachverhalt zu dem du Dir, wie mir scheint, schon längst deine Meinung gebildet und letztendlich im Kern offensichtlich nur noch die Bestätigung deiner Negativ-Kritikwahrnehmungen des Gegenüber bestätigt zu bekommen.

Mit freundlichen Gruß

fritz

fritz 30

(Mittwoch, 14. Mai 2014 00:56)

Hallo lieber Heiner!

Mir scheint, du bist auf dieser HP gegenwärtig mit Deinen zahlreichen, oft ausführlich relativierenden und personell wertend konternden Beiträgen zum Chefkommentator avanciert.

Das nur so nebenbei.

 

Nach dem ich mich wieder Herr meines PCs wähnen darf, während dessen Ausfalls ich auf dieser HP nur

lesend und hilflos so etliche, in meinen Augen und meiner Auffassung schräg parteiische und personell (ab) wertende Kommentare widerspruchlos zur Kenntnis nehmen konnte (musste), habe ich das Bedürfnis,

einerseits die Bereicherung und damit die Vervielfältigung und Gewährung der Meinungsfreiheit auf dieser, Wandas HP durch die zusätzliche Verlinkung speziell mit „Der Eulenspiegel“, „Der Freitag“ lobend zu erwähnen andererseits Kommentare, einschließlich deiner geneigt bin zu kritisieren, wegen sattsam bekannt und vorhersehend gegensätzlicher Wahrnehmungen, Beurteilungen, Aktionen und Reaktionen der in der Sache und den Ansichten, je nach in der Sache belastetem Elternhaus, nach Vorlieben, Alter und Sozialisation, mit oder ohne Chewing Gum, Schokolade, Bananen, Milch der westalliiert fromm demokratischen Denkungsart in der Kindheit aufgewachsenen Klientel Dabei bedurfte es oft großer Zurückhaltung meinerseits, nicht im gleichen Brustton der Überzeugung zeitnah und relativierend kontern zu können.

Fortsetzung folgt.

fritz 30

(Mittwoch, 14. Mai 2014 00:50)

Fortsetzung Teil 1

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass einige Kommentatoren sich vehement weigern die dargelegte historischen Fakten und daraus folgende Aktionen im historischen Zusammenhang von Zeit, Ursache und Wirkung einfach nicht zur Kenntnis nehmen wollen, einfach nicht lesen, nicht verstehen, glauben wollen oder nicht glauben zu dürfen nur, „weil nicht sein kann, was nicht sein darf“, nicht ins Klischee ihres, durch wen oder was auch immer, implantierten Feindbildes passt, nicht in der Lage sind sachlich argumentativ darauf eingehen.

Nur z. B. meine Anfrage meines Kommentares zu Putin und der Ukraine, was zu Deiner, Eurer privilegierte Konfliktseite zur Deeskalation wann, wie und wo beigetragen hat. Bislang allseits Schweigen im Walde.

An Stelle dessen werden die konkret zur Diskussion stehenden Argumente ignoriert, ausgeblendet, ein neues, aus eigner Sicht wichtiger erscheinendes, abseitiges Thema, Zustimmung erheischend angeschnitten, personelle Liebschaften oder Gegenlieben ausführlich in den Vordergrund gestellt.

Diese Haltung und Reaktionen mit Überheblichkeit und Verdrängung der in Bündnisgefolgschaft und Parteienkorpsgeist verhafteten Oberen und Parlamentäre des BT kann man tagtäglich während des Parteiengezänks und -Gehabes im Plenarsaal sehen und erleben.

Nicht das Argument zählt, schon gleich überhaupt nicht, wenn es von der Gegenpartei kommt.

Da zeigt man seine Missachtung und Desinteresse durch Abwendung vom Redner, unterhält sich, verlässt den Saal, spielt auf dem Handy, klatscht wie toll zu jedem Erguss seiner Mannschaft. Eben wie im Fußball ein Abbild unserer Gesellschaft im mehr oder weniger fairplay.

Fortsetzung folgt.

fritz 30

(Mittwoch, 14. Mai 2014 00:47)

Fortsetzung Teil 2

Ich habe noch MC-Aufnahme der Bundestagsdebatte von 1998 ( derzeit war Gerhard noch FDP-Vorsitzender) in der Gysi genau diese Probleme, die uns heute so bewegen, vorausgesehen und benannt hat. Er wurde von fast allen parteipolitischen Seiten rhetorisch einfach nieder gemacht. Es wollte keiner zur Kenntnis nehmen.

War ja auch nur Linker, ein Schmuddelkind eben wie auch vormals K-E von Schnitzler ausgezeichnet mit Westprädikat .

Schon in der Bibel waren Propheten und Wahrsager nicht gerade beliebt.

Man heult und wälzt sich halt lieber mit der Meute oder mit der sog. liebgewordenen Mitte, egal wie diese sich definiert.

Die Wahrheit ist keine schöne Frau mit der geht man nicht zum Tanze.

Was ist die Mitte und was ist, wenn nicht Links – Rechts?.

Ich bezweifele, dass jemand der ehrlich bekennt keineswegs Links zu sein, sich Christ oder christlich bezeichnen kann oder darf.

War, ist dessen Leitbild Jesus der Bibel nach beschrieben ein Bekenner von Gesellschaft, Gemeinde bezogen Rechts, Links, Mitte?

Bitte mal überdenken.

Fortsetzung folgt.

fritz 30

(Mittwoch, 14. Mai 2014 00:44)

Fortsetzung Teil 3

Im Gesamt- Zusammenhang und meiner zwangsläufigen Abstinenz freue ich mich - auch für Dich – über den Zugang eines mir ebenbürtig scheinend streitbaren Vertreters aus der Zone, Willy Meyer.

Auch mit dem kann man trefflich streiten. Habe ich Recht?

Zone? Weil Egon Bahr (und mit ihm die BRD), den ich trotz seiner Vergangenheit bei RIAS Berlin und wegen Brandts Gefolgschaft immer als sehr glaubhaft und sachlich geschätzt habe, in der letzten Talkrunde bei M. Illner bekannte, die DDR nie anerkannt, lediglich respektiert zu haben.

Adenauersche Dreistigkeit eben in Rechtnachfolge mit US-gestützten Alleinvertretungsanspruch für Gesamtdeutschland, der den Soffjets so eben wenige Jahre nach Ende der Nazi-Diktatur und totalen Zusammenbruch schon mal zeigen konnte, wo der Westhammer hängt und die Fakten dazu zu bewerten sind.

Die Auswirkungen zeigen sich noch heute, nicht nur in der Ukraine, dass bereits in Vergangenheit und heute wieder als Angehörige der BW In Fortsetzung bewährter Verbundenheit und Waffenbrüderschaft im Auftrag

einer installiert und vom Westen gepemperten Putschisten-Übergangsregierung Schützenhilfe leistet.

Was will der Westen in und mit der Ukraine? Eine Analogie zu Griechenland?

Fortsetzung folgt.

fritz 30

(Mittwoch, 14. Mai 2014 00:40)

Teil 4

Um für heute ein Ende zu finden, nur noch so viel;

Deine Wahrnehmung. Zitat;

„Dezember 2013. Frau Wagenknecht greift EZB Chef Draghi persönlich an!!

 

Sie warf ihm vor, dazu beigetragen zu haben, dass das Investmentbanking wieder boome mit einem beleidigenden persönliche n Angriff, der wie folgt lautete:"..Das dürfte bei der beruflichen Herkunft von Draghi auch kein Zufall sein!"

Und unter dem Hinweis: " Es passiert soviel, was verboten ist", sprach sich die Sozialistin Wagenknecht dafür aus, dass die EZB Geld künftig statt an die Banken direkt den Staaten verleihen solle. Die Kredite sollten dabei an Bedingungen geknüpft werden- " aber nicht an Sozialabbau und ein Kaputtsparen der Wirtschaft, sondern etwa an ein funktionierendes Steuersystem mit einer Vermögenssteuer, und daran, dass das Geld investiert wird!"

Ehrenwert, aber leider verboten!!“ Zitat Ende.

 

Was ist daran beleidigend und falsch? Siehst du es als Majetätsbeleidigung gegenüber einen solch hohen Herrn an?

Du weißt doch auch von der beruflich, politische Herkunft von Frau Dr. Sahra Wagenknecht und das ihre Ansichten und Stellungnahmen kein Zufall sein kann und nimmst gelegentlich auch darauf Bezug Oder?

 

Und warum leider verboten? Wer verbietet eine Änderung, Reformierung des derzeitigen Bankenunwesens?

Sollte es dazu wirklich keine Alternative geben. Darf man nicht darüber nachdenken und Visionen entwickeln.

Die Banker tun es in ihrem Sinn mit Sicherheit.

 

Und warum akzeptierst und verteidigst du den gegenwärtigen Zustand und machst Dich stark für die Privatisierung, Individualisierung, fast in Feindschaft gegen den Staat und die Gesellschaft?

 

Mit freundlichen Grüßen

Fritz

Willi Meyer

(Dienstag, 13. Mai 2014 22:05)

Hallo Herr Klein,

Antwort auf Ihren Beitrag vom 12.5. 13:54

 

Wir leben nun schon 24 Jahre in einem geeinten Deutschland. Deshalb sollten wir auch auf Augenhöhe miteinander umgehen und versuchen , uns Gedanken über eine gute Zukunft für unsere Kinder und Enkel zu machen.

 

Ich wiederhole mich gern noch einmal (siehe Beiträge vom 11.5. und vom 9.5.):

Der einzige Satz, aus dem ich etwas Konkretes zum Armuts- und Gerechtigkeitsproblem bei Ihnen entnehmen konnte , war:

"Und so scheint mir die Idee, dass die Lebensverhältnisse des einen auf Kosten des anderen verbessert werden sollen, nicht gerecht."

Daraus schloss ich, dass Sie garnichts am jetzigen Zustand ändern wollen. Denn ich bin der Meinung und das ist keine ausschließlich " linke Plattitüde", dass es nur geht, wenn die einen etwas abgeben, damit die anderen besser leben können, denn das Geld für die Wohltaten muss ja irgendwo herkommen. Dass die Superreichen mehr zur Kasse gebeten werden, ist durchaus berechtigt. Schließlich sorgt unser Geldsystem dafür, dass die Reichen auf Kosten der Armen und Fleißigen automatisch immer reicher werden. Lesen Sie nach bei Sylvio Gesell, Helmut Creutz oder Margrit Kennedy.

Vielleicht scheint Ihnen diese Denkweise zu primitiv. Ich gehöre nun mal nicht zu den "Hochbegabten", wie Christa immer schreibt.

Ich mache Ihnen folgenden Vorschlag - auf den waren Sie ja schon selbst gekommen - verzichten Sie auf mich bei dieser Diskussion um Gerechtigkeit.

Machen Sie mit Christa, die ja auf Ihrer Wellenlänge liegt, in diesem Blog ein Brainstorming über Gerechtigkeit. Sie können sich hervorragend ergänzen.

Wenn Sie zu einem praktizierbaren Ergebnis gekommen sind, das von meiner Meinung abweicht, werde ich das neidlos anerkennen. Ich bin sehr gespannt.

In der Hoffnung, von Ihnen bald etwas in diesem Sinne zu lesen, grüße ich Sie

Willi Meyer

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Dienstag, 13. Mai 2014 13:14)

Hallo Hans Olaf 27,

 

schade eigentlich, dass Du Dich hier so rar gemacht hast. Könntest sicherlich

einiges zum aktuellen Tagesthema "Ukraine" beitragen!?

 

In Anbetracht der aktuellen "chaotischen und intransparenten Lage" ( jeder weiß alles, aber keiner was genaues ) in der Ukraine und Russland, wäre es wünschenswert, wenn ein "ausgewiesener" Kenner, wie Du Hans Olaf, der Land und Leute kennt, sachlich und objektiv zu den inzwischen "blutigen" und kaum noich nachvollziehbaren Entwicklungen in der Ukraine und Russlands? etwas "Ordnung" ins Chaos bringen würde.

 

Wie kaum zu erwarten gibt es in den Foren unüberlesbar eine Mehrheit von sogen. "Putinverstehern" und eine Minderheit von "Putinhassern", die sich gegenseitiges Fehlverhalten vorwerfen - von gravierenden persönlichen Beleidigungen mal ganz abgesehen - eine Beurteilung der Lage aus Deiner Sicht vielleicht etwas Klarheit in die "Angelegenheiten" bringen könnte.

 

Oder ist es vielmehr so, dass wir Europäer "diese Menschen" nicht verstehen

und uns deshalb dem Westen misstrauen. Träumen sie wweiterhin von der "Sowjetunion" unter Führung Putins?

Kann es sein, dass die Stadtverwaltung von Mariupol Schuldirektoren zwang, ihre Schulgebäude als Wahllokale zu Verfügung zu stellen? Den Bauern von Sajzewo sei mit einer Zeitung Angst gemacht worden, wer nicht an der Abstimmung teilnehme, drohe Gefängnis mit fünf bis zehn Jahren?

 

Leben diese Menschen, wie stets behauptet wird, auf einem wirtschaftlichen Niveau mit den Russen?

Begreifen diese Menschen nicht, dass wir Europäer es anscheinend nicht verstehen können, dass Menschen mit rd. 1000 Griwnja ( etwa 60-70 € im Monat?? ) leben können?

 

Es wird fast ausschließlich nur nnoch von Putin und Russland und nicht dem eigentlichen

Geschehen in der Ukraine gesprochen. Vielleicht kannst Du etwas dazu beisteuern!? Schließlich lernt man nie aus, auch wenn das vielfach einige nicht wahrhaben wollen!!

 

Auf eine Antwort bin ich gespannt und verbleibe zunächst einmal bis dahin

Heiner Klein alias Löwenmaul

Wanda

(Dienstag, 13. Mai 2014 00:59)

Marie,

Sie erwarten doch nicht allen Ernstes eine Auseinandersetzung auf Ihren Beitrag hier auf meiner HP.

 

Eine Marie, die mich mangels anderer Masse öffentlich beschimpfte, beleidigte und nun auf einmal rumschleimt, mit dem einzigen Ziel, jetzt auf meiner HP weiter zu machen, wie Sie es in anderen Foren gewohnt sind, erhält bei mir keine Plattform. Ganz nebenbei; Sie konnten sich nicht einmal überwinden, sich an die primitivsten Formeln der Höflichkeit zu halten, wie Anrede und Abgangsfloskeln. Dazu sind mir die Spuren Ihrer vorherigen Besuche hier auf meiner HP noch in bester Erinnerung, da alle erhalten. Sülzen Sie also bitte nicht etwas von vier Wochen herum, es ist eine Lüge.

 

Treiben Sie Ihr Unwesen woanders. Dies wird Ihr erster und letzter Beitrag hier sein.

 

In diesem Sinne my fair lady, gehen Sie mit Gott, aber gehen Sie, Miss Marie. Wanda (MLM)

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Montag, 12. Mai 2014 21:25)

Hallo zusammen bei WANDA,

 

können es die Staatsunternehmen wirklich besser als Privatunternehmen, wie hier frank und frei behauptet wird? Ich würde sagen JEIN, bin aber bereit zu konstatieren, dass es auf die "Bereiche" ankommt, wobei auch für den Staat eine gewissse Verantwortung besteht, was die Sicherung der Daseinsvorsorge anbelangt!

 

Doch macht man es sich nicht zu leicht, wenn man

glaubt, dass es der Staat besser kann? In der Not immer (mehr)nach dem Staat ruft?

 

Private Firmen müssen um Kunden werben und den Kapitalgebern eine entsprechende Verzinsung bieten(Marktwirtschaft).

" Nicht vom Wohlwollen des Metzgers, Brauers, Bäckers erwarten wir das, was wir zum Essen brauchen, sondern davon, dass sie ihre eigenen Interessen wahrnehmen" so Adam Smith.

 

Doch der Staat aber hat es da ziemlich leicht, denn wenn ihm das Geld ausgeht, erhöht er einfach die Steuern!

 

Fand in der ehem. DDR nicht eine Enteignung von Privateigentum zu Gunsten das Staates statt und was wurde daraus?

 

Wurden nicht Konzerne, Großgrundbesitzer und überhaupt Kapitalisten enteignet, vor allem im Zusammenhang mit der Entnazifizierung und der Staat wollte es richten?

 

Wurden nicht insbesondere in den 50er und Anfang der 70er Jahre die meisten da noch verbliebenen kleineren und mittleren Privatunterenhmen in der DDR nicht auch noch verstaatlicht? Und was waren die Folgen?

 

Alles begründet damit, dass mit der Aufhebung des Privateigentums der Zwang zur Akkumulation beseitigt werden sollte, weil Akkumulation ja zur Überproduktion und damit zur Freisetzung von Arbeitskräften führen würde und das wollte sich die politische Führung der DDR nicht nachsagen lassen. Man wollte letztlich eine gerechtere

Gesellschaft, was man fast ausschließlich durch Subventionierung des Grundbedarfs und die Planwirtschaft erreichen wollte.Was aber etstand war eine Mangelgesellschaft.

 

Kreativität und autonomes Denken waren nicht erwünscht, so dass dadurch auch keine Lösungsmöglichkeiten für die Produktionsstruktur abgeleitet werden konnten.

 

Und es waren dann An- archisten, die deswegen eine Vergesellschaftung statt einer Verstaatlichung wollten.

 

Verstaatlichung bedeutet mehr Bürokratie, wie wir sehen können.

 

Ich glaube, dass nur noch wenige Menschen in Deutschland sich die Zeiten zurückwünschen in denen die Deutsche Bundespost für die Briefzustellung und die Telefonleitungen allein zuständig sein sollte.

Auch bei neuen Produkten und Ideen reißen sich staatlicche Unternehmen meist "kein Bein" aus, wie damals ein " blaues Tastentelefon" bei der Deutschen BP als Gipfel des Komforts galt, als in anderen Ländern schon längst mobil telefoniert wurde!!

 

Oder könnte sich noch jemand - vor allem aus den neuen Bundesländern - vorstellen, dass Lufthansa und Telekom ehemals staatliche Unternehmen waren, selbst wenn es gerade mal 25 Jahre her sind?

 

Ganz zu schweigen natürlich von den volkseigenen Betrieben im ehemaligen Ostdeutschland, deren Ineffizienz ganze Generationen um ihre Wohlstandchancen betrogen hat und letztlich zum wirtschaftlichen und politischen Ruin der DDR geführt haben.

 

Angesichts der Erfahrungen, die viele Menschen mit staatlichen Institutionen und politischen Entscheidungen machen mussten, zu hinterfragen, ob es sinnvoller und wirtschaftlicher wäre, wenn neben der Daseinsvorsorge? weitere

" Unternehmungen" in die Hände des Staates gegeben werden sollten?

 

So ist für mich die Deutsche Bank aufgrund ihrer Machtposition gefährlicher für unsere Gesellschaft als wir für die Deutsche Bank, denn mit plattem Banken-Bashing

ist alles zu einfach, denn wir müssen sie immer und immer wieder an die Prinzipien der Marktwirtschaft erinnern und pausenlos einfordern, dass diese Regeln auch für sie gelten müssen!!!

 

Denn es kann nicht sein, dass sie de facto nach wie vor eine staatliche Bestandsgarantie erhält, die wie eine milliardenschwere Subvention zu sehen ist, die die kleinen Banken nicht bekommen!!

Marie

(Montag, 12. Mai 2014 20:21)

Nachdem ich nun seit rund vier Wochen interessiert die Beiträge in diesem Blog verfolge, wo es um "Anstand und Respekt" geht, melde ich mich mal als Lieblingsfeindin des höchst ehrenwerten Herrn Klein zu Wort (ich hoffe, werte MLM, die nette Einladng gilt auch für mich).

 

Werter Herr Klein - mir wurde beigebracht, dass es Respekt und Anstand verbieten, über Abwesende herzuziehen. Das tun Sie allerdings ohne Unterlass, Sie scheinen es nicht mal mehr zu merken. Ich muss hoffentlich keine Beispiele anführen, lesen Sie einfach mal Ihre Beiträge durch. Da wimmelt es von Foristen,angefangen von A.B über herbst und meine Wenigkeit, die Sie beschuldigend beschimpfen, auch wenn ich (viel Feind, viel Ehr) wohl Ihr absoluter Lieblingsfeind bin.

 

Deshalb, ohne viel Drumherum ganz konkret:

 

Was konkret werfen Sie den in Abwesenheit verunglimpften Foristen eigentlich vor? Mit konkret meine ich konkret. Zitieren Sie doch mal freundlicherweise die angeblichen schweren Vergehen dieser Foristen. Oder können Sie es lediglich nicht ertragen, wenn andere nicht Ihrer Meinung sind? Was konkret haben die von Ihnen in Abwesenheit attackierten Foristen Schlimmes verbrochen? Und kommen Sie mir freundlicherweise nicht mit allgemeinem Bla-Bla von "Respekt und Anstand", werden Sie konkret, anhand von Zitaten, die die schlimmen Vergehen dieser Foristen aus Ihrer Sicht belegen.

 

Wenn Sie das nicht können, fallen Ihre Ausfälle gegenüber zahlreichen Foristen m.E. unter die Rubrik "üble Nachrede", alles andere als ein Zeichen von Respekt und Anstand.

 

Beste Grüße

Marie

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Montag, 12. Mai 2014 14:22)

Guten Tag werte Frau Christa,

 

ergänzend zu meinen bisherigen Ausführungen in Sachen "Wagenknecht-Homm" möchte ich noch auf folgendes hinweisen, wobei ich hoffe, dass der Wahrheitsgehalt i.S. Wagenknecht anderweitig nicht wieder bestritten wird:

 

Dezember 2013. Frau Wagenknecht greift EZB Chef Draghi persönlich an!!

 

Sie warf ihm vor, dazu beigetragen zu haben, dass das Investmentbanking wieder boome mit einem beleidigenden perrsönliche n Angriff, der wie folgt lautete:"..Das dürfte bei der beruflichen Herkunft von Draghi auch kein Zufall sein!"

 

Und unter dem Hinweis: " Es passiert soviel, was verboten ist", sprach sich die Sozialistin Wagenknecht dafür aus, dass die EZB Geld künftig statt an die Banken direkt den Staaten verleihen solle. Die Kredite sollten dabei an Bedingungen geknüpft werden- " aber nicht an Sozialabbau und ein Kaputtsparen der Wirtschaft, sondern etwa an ein funktionierendes Steuersystem mit einer Vermögenssteuer, und daran, dass das Geld investiert wird!"

 

Ehrenwert, aber leider verboten!!

 

Wohlwissend, dass eine solche Staatsfinanzierung durch die Notenbank verboten ist, schert sich eine Wagenknecht offensichtlich wenig darum, denn Sie rechtfertigt scheinbar ein Fehlverhalten mit einem anderem, und ruft dazu auf Verbotenes zu tun, wenn sie sagt:

 

"Es passiert so viel, was verboten ist" und rief zur heiklen, unerlaubten direkten Kreditfinanzierung der Staaten auf!!

 

"Rechtsstaatlichkeit hin oder Rechtsstaatlichkeit her" darauf scheint sie zu pfeife;aber dann sich lieber für Finanzhaie, wie Homm, einsetzen, als sich an Recht und Ordnung zu halten!

 

Vielleicht sucht sie U.H. ja auch noch auf,damit sie ihn vor den "Strapazen" eines Gefängnisaufenthalts zu befreien und ihn für Die Linke zu "werben" oder gar sich des Grünen Hofreiters anzunehmen( gemeinsame Opposition!!), der auch Steuern hinterzogen hat!!

 

Soviel so gut, wenn es meine Zeit erlaubt werde ich noch zu einigen Problemfeldern im Zusammehang mit " gerecht-ungerecht" oder "gleich-ungleich" Stellung nehmen.

 

Ihnen alles Gute und vielen Dank für Ihre Beiträge.

 

Heiner Klein alias Löwenmaul

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Montag, 12. Mai 2014 13:54)

Werter Herr Meyer,

 

es ist müssig mit Ihnen auch nur annähernd den Versuch zu unternehmen, vernünftig zu diskutieren.

Sie können es einfach nicht unrterlassen (warum nur?) , stets Ihre Argumente so "zusammenzufliccken", wie Sie Ihnen jeweils in den "Kram" passen.

 

Natürlich habe ich mich entschuldigt! Und dazu stehe ich auch weiterhin, doch Sie haben nichts dazu gelernt,denn sonst hätten Sie sich nicht so als sich weiterhin so zu verhalten, wofür ich mich eigentlich entschuldigt hatte.

Das genau ist es, was ICH Ihnen vorwerfe/vorhalte: Ihre Doppelzüngigkeit!!

 

Oder was anderes ist es denn, was Sie hier machen?

 

Sie sind von Ihrer Ideologie so besessen, dass Sie es gar nicht abwarten können, andere Meinungen als die Ihre, zu lesen und gelten zu lassen!

 

Warum unterstellen Sie eigentlich grundsätzlich jemandem(mir) etwas, wenn er sich äußert, es nicht so zu halten, wie Sie es für sich beanspruchen?

 

Natürlich hinterfrage ich - das ist übrigens mein Lebensmotto auch andere Meinungen zu akzep tieren -bei Gleichgesinnten genauso wie bei Andersdenkenden gewisse Dinge(z.B. Partieprogramme etc).

Ich habe oft genug hier und anderswo andere Positionen bezogen, die sich gegen "meine" Partei richteten. Aber das interessiert Sie ja nicht!

 

Hauptsache Sie können mit

"Annahmen und Spekulationen" andere Meinungen untergraben, als deren Sichtweisen und Begründungen abzuwarten.

 

" Was soll ich mit ihm diskutieren, wenn er selbst nicht weiß, was er will..."

Das genau auszuführen, lassen Sie ja nicht einmal ansatzweise zu ("ellenlange Beiträge "), sondern argumentieren mit Unterstellungen und Annahmen!!

 

Ich glaube ich hätte Ihnen mehr "Alternativen" anbieten können, als Sie erwartet hätten oder lieb gewesen wären.

 

Doch das lässt Ihre "Ungeduld" ja nicht zu, sondern Sie ziehen voreilig Rückschlüsse ohne auch nur in etwa zu wissen, was man sagen will. Ob es sich abei um Anstand oder eine gute Kinderstube handelt ,zu beurteilen, überlasse ich gerne Ihnen, denn Sie beurteilen ja letztlich was "gemeint, geschrieben und gedacht" werden darf.

Und deswegen betrachte ich das Ganze " als verschüttete Milch" und wende mich anderen, wichtigeren Dingen zu, die mir notwendiger ersceheinen.

 

Z.B. etwas gegen die Kluft zwischen " arm und reich" zu tun.

Doch dafür genügt es mir nicht, nur mit populistischen Parolen und Polemik, wie " Armut stoppen, Reichtum verteilen" oder " mehr Lohn, mehr Rente, weniger Armut", sondern ich handele

sowweit es in meinen Kräften steht.

Alles andere sind auch wweiterhin "Plattitüden" für mich!!

 

Aber wer nicht verstehen will, dem kann nicht geholfen werden.Ob Sie allerdings eine Entschuldigung verdient hatten, Herr Meyer, wage ich momentan sehr zu bezwweifeln!!

 

Ihnen und allen hier bei WANDA noch einen angenehmen Tag und schöne Woche

Heiner Klein alias Löwenmaul

Willi Meyer

(Montag, 12. Mai 2014 10:38)

Hallo Frau Christa,

Eine kleine Ergänzung zu Ihrem gestrigen Beitrag hätte ich noch zu machen. Eigentlich ist es mir zu blöd, auf so einen Schwachsinn zu antworten, aber bevor Sie sich weiter hineinsteigern, tue ich es doch.

Sie haben es echt drauf, die Dinge auf den Kopf zu stellen:

"Und Sie haben das hier mit Heiner Klein praktiziert. Sie merken doch gar nicht mehr, wenn Ihnen Andersdenkende mit Respekt begegnen! Sie lehnen es ab, über die Definition der Gerechtigkeit zu diskutieren, weil die Linken ihre Definition schon haben und die gesamte Gesellschaft diese unkritisch zu übernehmen hat, basta! Darum müssen Sie sich auch nicht künstlich darüber aufregen, wenn man Ihnen das Prädikat „Demokrat“ streitig macht. Und mit Ihrem Verhalten zeigen Sie Ihr spezielles „Gefühl für Anstand und gute Kinderstube“.

 

Nachdem Herr Klein sich für seine Entgleisungen in den ersten Beiträgen entschuldigt hatte, unterstellt er mir in den letzten dann wieder ideologische Verblendung, Scheuklappen wegen meiner Sozialisation. Ich und meine "Ideologiegenossen" fantasieren sich ein "ungerechtes, ungleiches" Deutschland zurecht - meine Ideologiegenossen sind übrigens OECD, DIW und Herr Klein selbst - usw. Kurzum, die ganze Palette von dem, wofür er sich vorher entschuldigt hatte. Was ist eine solche Entschuldigung eigentlich wert, wenn sie offenbar nur eine leere rhetorische Floskel ist ? Das ist sehr "demokratisch" und ein besonderes "Gefühl für Anstand und gute Kinderstube"

Schöne Woche wünsche ich Ihnen

Willi Meyer

Willi Meyer

(Sonntag, 11. Mai 2014 21:36)

Hallo Frau Christac,

 

wenn Sie nicht begreifen wollen, dass unter zivilisierten Menschen eigentlich Dinge bewiesen werden sollten, bevor man sie als Behauptungen in die Welt setzt, kann ich Ihnen auch nicht helfen. Diese Einstellung führte im Mittelalter zu Hexenverbrennungen und sollte im 21. Jahrhundert überwunden sein. Frau Wagenknecht wurde bei Sandra Maischberger diesbezüglich befragt. Sie hat es verneint, so eine Bemerkung getan zu haben, im Internet gibt es keinen Beleg , dass sie lügen würde und Hallervorden hat sich bei ihr entschuldigt. Nur Sie wollen offenbar die Wahrheit nicht akzeptieren, weil sie nicht in Ihr Feindbild passt.

 

Ich fühle mich nicht persönlich angegriffen, ich kann es nur nicht leiden, wenn oberflächliche und bösartige Polemik eine sachliche Diskussion ersetzt.

Schauen Sie sich die Diskussion mit Herrn Klein an. Er begann sie mit einer forschen Aufforderung, ich solle ihm das Parteiprogramm dieser Partei erklären. Würde er das z.B. bei einem, der offen zugibt, eine andere Partei gewählt zu haben , auch tun ? Dann hatte ich ihm erklärt, dass ich kein Mitglied dieser Partei bin, aber als Ostrentner den Eindruck habe, sie würde meine Interessen am besten vertreten. Ich habe auch begründet,weshalb. Diese Begründungen tat er als Plattitüden ab. Was sollte ich dann noch mit ihm diskutieren ?

Wie soll ich mit Herrn Klein über Gerechtigkeit diskutieren, wenn er selbst nicht weiß, was er will ? Der einzige Satz, aus dem man etwas entnehmen konnte , war:

"Und so scheint mir die Idee, dass die Lebensverhältnisse des einen auf Kosten des anderen verbessert werden sollen, nicht gerecht."

Daraus schloss ich, dass er garnichts am jetzigen Zustand ändern will. Sagen Sie mir, worüber wir dann noch hätten diskutieren sollen ? Übers Wetter ?

Es ist keine exklusive linke Meinung, dass die Schere zwischen arm und reich immer größer wird. Das beklagt auch Herr Klein , die OECD, das DIW, verschiedene Sendungen im ÖR-Fernsehen usw. Sie wird garantiert nicht kleiner, weil es für die Armen plötzlich Geld wie Manna vom Himmel regnet. Es wird wohl nicht anders gehen, als dass die Lebensverhältnisse der einen auf Kosten der anderen verbessert werden. Das gilt für Renten und Pensionen genauso. Ich hatte auch Herrn Däke, den ehemaligen Chef des Bundes der Steuerzahler zitiert. Wenn Sie eine andere Lösung wissen , nur zu !

 

Noch mal zur Skandalsendung von Lanz:

230.000 innerhalb von 14 Tagen ist ein starker Ausdruck von Volkszorn. Das Programm OpenPetition, über das die Petition gelaufen ist , prüft, ob zu einer eMail-Adresse mehrere Einträge vorliegen und schließt diese aus. D.h. bei Familien, die eine eMail-Adresse haben, konnte nur eine Eintragung gewertet werden, so dass es eigentlich noch wesentlich mehr hätten sein können. Sie schreiben natürlich mal wieder nur das, was Ihnen passt. Es gab nämlich auch 2 Pro-Lanz-Petitionen von Nuhr und Lauer, die kläglich scheiterten.

Somit ist es sehr wohl eine mehrheitsfähige Meinung !

 

In der DDR war ich noch nicht im Rentenalter. Ich weiß also nicht, was ich da bekommen hätte. Aber eins ist mir klar, der unterschiedliche Rentenwert Ost/West für die Zeit vor 1990 ist wegen der völlig anderen Lebensverhältnisse (Lebenshaltungskosten/Löhne) nicht nachvollziehbar.

 

Schönen Sonntagabend noch wünscht Ihnen

Willi Meyer

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Sonntag, 11. Mai 2014 18:04)

Hallo Frau Marie Luis Müller,

 

erlauben Sie mir zu Ihrem Beitrag an Herrn Meyer zwei

"Einwürfe"?

1. Zum Fall Wagenknecht-Homm nur soviel:

 

Er, der Florian Homm, gilt als einer der skrupellosesten Hedge-Fond Manager und Anleger-Betrüger, ein zynisscheer und gewissensloser Men schenfeind, der das Beetrügen und Abzocken ehrlich arbeitender Menschen zu einer persönlichen, kreativen Kunstform erhoben hat, diesem Klischee eines Börsenspekulanten springt die " Vorführ-Sozialistin"

Dr. Sarah Wagenknecht zur Seite, weil er erkrankt ist.

An Multipler Sklerose, wieviele hunderttausende in Deutschland auch. Doch wo ist da die besorgte Samariterin Wagenknecht, die sich um Verbesserungen und medizinische Versorgung

kümmert!

Warum ausgerechnet setzt sich Frau Wagenknecht - immerhin in Absprache mit der LINKE - für solch einen Finanzhai ein?

Warum setzt sich also Sahra Wagenknecht, deren ehemaliger geschiedener Ehemann wohl ebenfalls in dubiose Geschäfte zum Nachteil für viele hart arbeitende Mitmenschen verwickelt war, für solch einen Betrüger bei der Bundesregierung ein?

Die Linken-Politikerin Wagenknecht setzt sich persönlich für diesen Betrüger - bei allem Respekt für seine Erkrankung - bei der BR ein

und bittet die deutsche Botschaft in Rom, über die konsularische Betreuung des Häftlings Bericht zu erstatten! Ja geht's noch?

 

Dafür hat sich Homm in einem Schreiben an Frau Wagenknecht bedankt, weil es ihn "fast vom Stuhl gehauen" habe, als er vom Einsatz der Sozialistin gehört habe!!

Er schrieb u.a.:"....Wer setzt sich denn sonst für die Belange der steigenden Anzahl der links(oder rechts) Liegengelassenen ein? Wer sonst maacht denn

nicht angepaasste, kaum differenzierbare Opposition? Wer sonst hält

uns davon ab, zu reinen Werksklaven und idiosierten, konsumgeilen, seelenlosen, globalisierten Automaten zu mutieren?"

Vielleicht könne er, Homm, eines Tages auch etwas für Wagenknechts Partei Die Linke tun!!

 

Hat sich Frau Wagenknecht

evtl. auch noch daran erinnert, dass sich besagter Homm Mitte der 90er Jahre die Taschen "voll-geschaufelt" hat, als die Bremer Vulkan-Werft bankrott ging und die Arbeiter auf der Straße saßen und sein Verhalten nicht mal als moralisch verwerflich ansah?

 

Sehenden Auges schaut Die Linke zu, ohne auch nur annähernd zu hinterfragen:

Was maacht die Wagenknecht mit dem Millionenbetrüger?

Fängt man so "prominente" Mitglieder, die Erzfeinde

des Sozialismus?

 

2. Gemäss Theorie profitiert ein Land immer von einem Freihandelsabkommen, wobei

es auch ein paar theoretische, extreme Ausnahmefälle gibt.

Empirisch ist der Effekt schwer festzumachen, ist im Grunde allerdings immer ein kontrafaktuelles Argument!!

Was mich - auch jetzt wieder- an der typisschen Diskussion über das TTIP stört ist die Hysterie in die viele verfallen ( vor allem Die LINKEN)! Da wird so getan wie private Gerichte plötzlich über nationale Gesetze entscheiden könnten, dass Groß-konzerne den Staat völlig aushebelnb würden etc.

Es schwingt immer eine Portion Bilderberger-Panik nicht selten in diesem Fall

Anti-Amerikanismus mit. Statt über durchaus notwendige Transparenz spricht man dann über dubiose Lobbygruppen, statt über regulative Prioritäten über KFC Chlorhähnchen.

Zudem wird ein solches Abkommen oft nicht als Gesamtpaket gesehen ( bin gegen X also bin ich auch gegen das gesamte Abkommen ), wo doch Kompromisse unvermeidbar sein werden. Es wird dabei vor allem immer wieder ausgeblendet, dass es ja zwei Seiten des Abkommens gibt.

Drum habe ich persönlich aauch noch keine Meinung zum Abkommen. Weil es noch kein Abkommen gibt. Natürlich habe auch ich ein paar durchaus kritische Meinungen zu prozeduralen Aspekten und den Verhandlungen, aber auch dazu hört m,an mehr Polemik als Sachlichkeit.

Übrigens: Deutsche Unternehmen gehörten 2013 zu den klageefreudigsten Staaten. Vier der Klagen gegen die Tschechische Republik kommen von deutschen Solarfirmen.

Telekom geht gegen Indien vor und fordert viel Geld wegen der Beteiligung an Devas aus Bangalore.

 

Liebe Grüße und noch einen schönen Restsonntag

Heiner Klein alias Löwenmaul

Christa

(Sonntag, 11. Mai 2014 12:53)

Hallo Herr Meyer,

 

dass Sie die vor fast 8 Monaten begonnene Diskussion mit dem „Damenkränzchen“ gern fortgesetzt hätten, habe ich schon aus früheren diversen Anspielungen von Ihnen entnommen. Nun möchten Sie (s.30.04.) die Gelegenheit auf dieser HP nutzen und ich will nicht kneifen.

 

Der von Ihnen zitierte Auszug aus meinem Beitrag bei AW ist also aus Ihrer Sicht ein Beweis für meine Unglaubwürdigkeit. Aber was wäre denn in diesem speziellen Falle für Sie glaubwürdig? Wenn Jemand behaupten würde, er hätte es selbst im TV gesehen, als Frau Wagenknecht die Mutter des letzten Mauertoten in der besagten Form beleidigt hat? Wäre ein entsprechender Ausschnitt aus einer TV-Sendung, der das belegt, ein Beweis für Sie? Oder würden Sie dann auch noch in verschwörungstheoretischer Manier eine Manipulation mit technischen Mitteln durch die Linkenhasser in den Mainstream-Medien als glaubwürdiger betrachten?

 

Ein eindeutiger Beweis wäre anscheinend eine riesige Enttäuschung für Sie, obwohl Sie als Anhänger der Linken aber eigentlich wissen sollten, wie die Haltung vieler Mitglieder dieser Partei zum Thema Mauer, deren Opfer und der Beurteilung der DDR als Unrechtsstaat ist. Darauf hatte ich auch in dem von Ihnen zitierten Beitrag hingewiesen und das ist belegbar. Deshalb halte ich Ihre Weigerung, diese verbale Entgleisung der Frau W. für wahrscheinlich zu halten, auch für unglaubwürdig.

 

Die Haltung der Linken zur DDR-Vergangenheit ist einer von unzähligen Gründen, warum ich diese Partei ablehne. Meine Meinung auch in öffentlichen Foren zum Ausdruck zu bringen, ist genau so mein gutes Recht, wie es Ihr gutes Recht ist, Ihre Meinungen über andere Parteien und Politiker öffentlich auszudrücken. Die Foren sollen dem Austausch von Meinungen dienen und eine Meinung ist das Ergebnis von Auseinandersetzungen mit Argumenten und der eigenen Lebenserfahrung.

 

Warum fühlen u.a. Sie sich eigentlich immer persönlich angegriffen, wenn man die Linkspartei kritisiert? Warum wollen sie absolut keine anderen Meinungen dazu hören/lesen? Es macht Ihnen niemand einen Vorwurf, wenn Sie in der Linkspartei die Vertreter Ihrer Interessen sehen. Die Vorwürfe beziehen sich nur auf den aggressiven Umgangston, mit dem selbst harmlose und sachliche Beiträge Andersdenkender beantwortet werden, was besonders von der „Hochbegabten“ auf die Spitze getrieben wird.

Und Sie haben das hier mit Heiner Klein praktiziert. Sie merken doch gar nicht mehr, wenn Ihnen Andersdenkende mit Respekt begegnen! Sie lehnen es ab, über die Definition der Gerechtigkeit zu diskutieren, weil die Linken ihre Definition schon haben und die gesamte Gesellschaft diese unkritisch zu übernehmen hat, basta! Darum müssen Sie sich auch nicht künstlich darüber aufregen, wenn man Ihnen das Prädikat „Demokrat“ streitig macht. Und mit Ihrem Verhalten zeigen Sie Ihr spezielles „Gefühl für Anstand und gute Kinderstube“.

 

Ihre Bemerkung über das Niveau des „Damenkränzchens“ in den Foren ist ja wohl nicht mehr als ein schlechter Witz. Da Sie in der Vergangenheit einmal die heute-show zur Untermalung Ihrer Meinung herangezogen haben, erlaube ich mir den Hinweis auf die Sendung vom 2.5. (Mediathek, „immer wieder montags“). Das ist das illustrierte Niveau der Foren von AW und GJ.

 

Ihre „Gegenargumente“ bezüglich der Petition waren auch recht dünn. Meinetwegen waren es 230000 reale und unterschiedliche Unterzeichner, meine diesbezüglichen Zweifel waren nur eine Randbemerkung, deshalb auch in Klammern gesetzt. Ich habe die „Skandalsendung“ auch erst nachträglich im Internet gesehen, weil ich dort darauf aufmerksam wurde. Und diese Möglichkeit haben hier und heute fast alle. Und wenn sich innerhalb von 14 Tagen nur 230000 Menschen an der Petition beteiligen, dann ist das keine mehrheitsfähige Meinung!

 

Auch Ihre Reaktion auf meine Rentenbemerkung war recht dünn argumentiert. Selbstverständlich habe ich mit meiner Bemerkung nicht die Lebenshaltungskosten vergessen. Aber Ihre Gegenüberstellung einer heutigen, sehr geringen Rente von 800 € mit einer überdurchschnittlich hohen Ostrente von 800 Mark, was ganz gewiss nicht der Durchschnitt war zu vergleichen, ist erst recht daneben. Informieren Sie sich einmal über die Durchschnittsrente in der DDR, mit ununterbrochener Berufstätigkeit! Und gab es in der DDR so etwas wie eine „Armutsgrenze“? Haben nicht die meisten trotz Vollzeit-Beschäftigung an dieser Grenze gelebt, die es offiziell nicht gab? Hat der Durchschnittsverdiener in der DDR viel besser gelebt als die, die heute hier als „arm“ bezeichnet werden?

 

Nun überlasse ich Sie der begonnenen Diskussion mit Wanda, werde auch nicht mehr „hineingrätschen“.

 

Ich grüße auch alle Mitlesenden und bedanke mich für Grüße und Wünsche zum Muttertag.

Christa

Willi Meyer

(Samstag, 10. Mai 2014 21:22)

Hallo Frau Müller,

Teil 2 : Betr. Privatisierung der Bereiche des öffentlichen Lebens

Sie schreiben:

"Die Verspätungen der Bahn sind die gleichen. Die Laufzeit der Briefe war nicht geringer. Energie- und Wassergelder wären auch nicht geringer, bedenkt man allein nur, wie die Lebenshaltungskosten grundsätzlich sich in den letzten 20 Jahren entwickelt haben."

 

Bei der Bahn hatte gerade die Absicht von Mehdorn und Tiefensee, die Bahn an die Börse zu bringen, also zu privatisieren, zu einer Entlassungswelle von Fachkräften geführt. Folge davon waren in Berlin chaotische Zustände bei der S-Bahn im Winter 2009 und im vergangenen Jahr wirkten sich die Personalengpässe noch chaotisch beim Mainzer Bahnhof aus.

Dass die Lebenshaltungskosten in den letzten 20 Jahren so massiv gestiegen sind, ist ja gerade eine Folge der Privatisierung. Privatbetriebe müssen nun einmal Gewinn machen. Wenn kein echter Wettbewerb herrscht, geht das zu Lasten der Kunden.

Immer mehr Stadtwerke erkennen und nutzen die Potentiale einer regenerativen und verbrauchernahen Energieerzeugung. Sie agieren dezentral und flexibel im Gegensatz zu den großen Energieversorgern. Deshalb können sie ein wichtiger Träger der Energiewende sein. KOMMUnal hat überhaupt nichts mit KOMMUnismus und "Zurück zur DDR" zu tun.

Beispiel Strom:

Beim Normalstrom kann man über Verivox den günstigsten Anbieter auswählen. Bei Sonderstrom (Nacht, Wärmepumpe etc) gibt es keinen Wettbewerb, also keine Marktwirtschaft. Da haben die jeweils für den Bereich zuständigen Hauptversorger (EON, RWE, Vattenfall, oder EnBw) das Monopol. Sie bestimmen den Preis und schlagen kräftig zu.

Wie gefährlich die immer weiter um sich greifende Privatisierung in allen Bereichen für die Demokratie ist, zeigt das geplante Freihandelsabkommen der EU mit den USA. Zu diesem Abkommen gehört ein Investitionsschutzabkommen. Danach können Firmen vor Privatgerichten, die in Hinterzimmern tagen, Staaten verklagen, wenn sie der Meinung sind, dass Umwelt- oder andere staatliche Regelungen für sie geschäftsschädigend sind. Dabei geht es um Milliarden-Beträge.Die Blaupause für dieses Abkommen (TTIP) ist das Abkommen mit Kanada CETA, das ebenfalls geheim verhandelt wurde.

Das geplante EU-USA Freihandelsabkommen TTIP und das schon fast fertig verhandelte EU-Kanada Abkommen CETA stellen eine Gefahr für die europäischen Demokratien dar. Sie untergraben die Souveränität der Staaten bei Entscheidungen zu Finanz- und Wirtschaftspolitik, Umweltschutz, Verbraucherschutz, Sozialstandards, Daseinsvorsorge bis hin zu Urheberrechtsfragen und Kultur.

Z.Zt. läuft schon eine Klage von Vattenfall gegen Deutschland wegen der Energiewende. Vattenfall will 3,7 Mrd.€ für ihre aus Sicherheitsgründen abgeschalteten Schrott-AKW's Brunsbüttel und Krümmel.

Ein Freund berichtete mir von einer Demo von Campact in Berlin letzte Woche gegen TTIP.

Da waren auch MdB's zur Stellungnahme eingeladen worden. Es erschienen 4. Der von der CDU traute sich nicht ans Mikrofon. Tiefensee von der SPD eierte nur rum, verwies auf die hervorragenden deutschen Standards, die aber durch das Investitionsschutzabkommen Makulatur sind. Einzig die Linken und die Grünen sprachen sich eindeutig gegen TTIP aus. Bärbel Höhn von den Grünen rief noch zu einem Protest gegen CETA auf. Gegen TTIP haben sich bisher 470.000 bei CAMPACT eingetragen.

 

Was Sie mit der Adoptivtochter von Sudel-Ede zu tun hatten, müssten sie noch mal genauer erklären. Ich kann mir da jetzt keinen Reim drauf machen.

 

Einen wunderschönen Muttertag wünscht Ihnen und allen lesenden Müttern Willi Meyer

Willi Meyer

(Samstag, 10. Mai 2014 21:16)

Hallo Frau Müller,

Das mit der Mafia war natürlich ironisch gemeint. Um bei Ihrem Duktus zu bleiben, ich fand es auch unter Ihrem Niveau, wie Sie über die Wagenknecht herziehen. Im Beitrag vom 28.4. wussten Sie noch nicht mal den Namen von Homm und nun sind Sie schon über Interna bzgl. Finanzberatung der Linken durch Homm und Freundschaft zu Frau Wagenknecht bestens informiert. Ich nehme aber an, dass Sie sich geBILDet haben. Aber selbst in BILD-Kommentaren kann man mal was Vernünftiges lesen:

"Manche können machen, was sie wollen, es wird immer negativ ausgelegt. Was gibts denn an: „Ich würde mich in vergleichbarer Lage für jeden Inhaftierten einsetzen. Auch für einen mutmaßlichen Betrüger wie Herrn Homm muss der Rechtsstaat gelten." zu meckern? Das waren die Worte von Wagenknecht zu BILD. Ein bisschen Fairness wäre mal angebracht."

 

Wenn sie sein Schicksal kalt gelassen hätte wie seine Exfreunde von der FDP und sie hätte so reagiert:

"Soll er doch im Knast verrecken, dieser verdammte Abzocker !" wäre sie sicher eine kalte , hartherzige Stalinistin, oder ?

Dass die Abzockereien von Homm möglich waren, können Sie nun wirklich nicht den Linken anlasten. Lafontaine wollte schon 1998 als neuer Finanzminister die Finanzmärkte stärker regulieren und war deshalb der "gefährlichste Mann Europas" in den Augen der Neoliberalen. Er hat gerade wegen Differenzen in dieser Frage mit Schröder, Clement, Schily u.a. in der Rot-Grünen Regierung sein Amt und den Posten als SPD-Parteichef niedergelegt. Sein Nachfolger Eichel leitete mit der Zulassung der Hedgefonds in Deutschland die weitere Deregulierung ein. Dass Frau Wagenknecht angeblich kein Mitgefühl für die von Homm Abgezockten hat, ist eine Unterstellung. Bei der Politik, die sie vertritt, ist das jedenfalls nicht vorstellbar.

Von 2004 bis 2009 war sie Abgeordnete im Europäischen Parlament. Für die Linksfraktion war sie während dieser Zeit im Wirtschaftsausschuss. Dass Ausschüsse auch während Parlamentssitzungen tagen, ist eigentlich bekannt. Auch finde ich das Essen in Brüsseler Lokalen nicht skandalös. Warum herrscht bei Gegnern der Linken immer der absurde Gedanke vor, dass Menschen, die sich für die Ärmsten einsetzen, selbst auch unter der Brücke schlafen müssten ?

Also wie gesagt: Ein bisschen Fairness wäre mal angebracht !

Das ist doch wirklich pillepalle, wie Sie sagen, im Vergleich zu wirklichen Skandalen. Wenn man ihr wenigstens Plagiate bei der Doktorarbeit nachweisen könnte. Da sucht man nun seit Oktober 2012 vergeblich .

Nicht so wie bei Guttenberg, der lt. Frau Merkel kein wissenschaftlicher Mitarbeiter war oder Frau Schavan, die oberster Wimi war.

Mir fallen spontan noch mehr Skandale ein. Seltsamerweise betreffen sie alle Politiker der Union. Wir könnten ein Quiz machen. Ich nenne die Namen und Sie den Skandal dazu.

Spaß beiseite. Es folgt Teil 2

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Samstag, 10. Mai 2014 19:50)

Deswegen, Herr Meyer,

 

lassen wir es sein! Meine Bemühungen sich auf einer vernünftigen Basis auszutauschen,scheint bei Ihnen ja kein Interesse gefunden zu haben, obwohl Sie vielleicht überrascht gewesen wären, wie auch ich über "brennende Probleme" in unserem Land eine Meinung haben könnte.

 

Es macht keinen Sinn auch nur annähernd sachlich und objektiv mit Ihnen zu debattieren/diskutieren, denn Ihre "Scheuklappen" - insbesondere solch "ideologischen" wie den Ihren - scheinen es nicht zu erlauben statt nur in eine (vorgegebene) Richtung auch mal nach rechts oder links schauen zu dürfen.

 

Schade, dass Sie trotz Ihrer- oder eben wegen Ihrer Sozialisation- nicht dazu bereit sein wollen, Andersdenkende zu akzeptieren.

 

Weil ich mich für heute verabschiede, möchte ich es trotzdem nicht versäumen ALLEN Müttern,insbesondere jenen Müttern, die hier bei WANDA

aktiv sind oder "nur" mitlesen, herzlich zum Muttertag zu gratulieren. Ihnen allen einen schönen Tag und viel Freude!!

 

Grüße an Alle, wie immer

Heiner Klein alias Löwenm aul

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Samstag, 10. Mai 2014 18:21)

Ach, Herr Meyer, würden Sie

doch - versuchen Sie es wenigstens - erst einmal die "Leute" ausreden bzw. ausschreiben lassen, dann könnte Ihre "Falle" doch immer noch früh genug "zuschnappen".

 

Aber dazu haben Sie weder die Toleranz noch den Respekt - auch mal andere Sichtweisen, die im übrigen wertungsfrei- auch für Sie - gedacht waren, was "gerecht-ungerecht, gleich-ungleich" bedeuten können, wenn man darüber diskutieren möchte, zu erfahren.

 

Da "laden" Sie einen ein, "wichtige" Themen zu diskutieren und "laden" gleichzeitig wieder aus, weil Ihnen "ellenlange" Beiträge nicht passen!! Komische Logik Herr Meyer, meinen Sie nicht auch?

 

Irgendwofür, Herr Meyer, sollten Sie sich aber schon entscheiden.

 

Wo habe ich allerdings etwas über z.B. "gerechteste aller Welten.." geschrieben?

 

Oder definiert sich "gerecht" nur so, wie es Ihnen die LINKEN Idole Gysi und Wagenknecht "vorbeten"?

 

Warum eigentlich, Herr Meyer, wollen Sie und Ihre "Interessenvertreter" mehr Geld von den Bürgern?

 

Was ist denn gerecht daran, wenn der Staat mehr und mehr einnimmt - und den Bürgern mehr und mehr wegnimmt?

 

Ich glaube, mit Verlaub Herr Meyer, Sie und Ihre "Ideologiegenossen" fantasieren sich ein "ungerechtes, ungleiches" Deutschlöand zurecht, denn letztlich sehen Sie doch nur Opfer, nicht wahr!!

 

Gibt es also in Deutschland absolute oder eher eine

relative Armut?

 

Beide Formen sind/wären ernst zu nehmen und diskussionswürdig, wenn man will!

 

Was ich dabei bemängele ist die Tatsache, dass unsere Entscheidungsträger und Eliten völlig aus den Augen verloren haben: leben und leben lassen.

 

Das kritisiere ich nicht erst seit gestern, sondern schon seit Jahrzehnten!!

 

Dabei tritt vordergründig in Erscheinung, dass unsere gewählten Volksvertreter nicht mehr in ausreichendem Maße die Bedürfnisse und Erwartungen ihrer Wähler gestalten, sondern sich leider mehr und mehr als Erfüllungsgehilfen von Partei- und Klientelinteressen betätigen, die halt dann nicht konform mit dem gehen, was ihre Wähler gewählt haben.

 

Zahlen sagen zwar aus wie reich Deutschland ist und wer das Geld hat und wer nicht. Aber, das ist auch alles!

 

Wenn in unserem "reichen" Land die Armenküchen aus dem Boden schiessen und von etwa 1,5 Mio.Menschen

in Anspruch genommen werden und gleichzeitig jährlich Abermilliarden € Schwarzgeld am Finanzamt vorbei in die Steueroasen verbracht werden, wenn die Allgemeinheit als Bürgschaft für Bankenrisiken in Haftung genommen wird, dann ist es an der Zeit gegenzusteuern, dann läuft was aus dem Ruder!!

Christa

(Samstag, 10. Mai 2014 17:37)

Eine Korrektur von mir.

 

Natürlich muss es heißen: „Nun kann man ja erwidern, dass zu diesem Zeitpunkt zufällig, plötzlich und unerwartet der 2. (der zweite) Jahrestag des Unglückes war und daher Vorrang hatte.“

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Samstag, 10. Mai 2014 14:55)

Hallo Herr Meyer,

 

wie "iedeologisch" (ge)verblendet müssen Sie sein, wenn Sie nicht in der Lage zu sein scheinen, "ellenlange" Beiträge zu ertragen, die einer grundsätzlichen Abklärung gewisser Begrifflichkeiten wie " gerecht-ungerecht" oder " gleich-ungleich" gewidmet sind, um eine Diskussion auf "Augenhöhe" führen zu können,um nicht wie der Blinde von der "Farbe" sprechen zu müssen!!?

 

Weiterführender wäre es allerdings, wenn Sie Ihre "ideologischen Scheuklappen" abnehmen würden, um sich auch andere Sichtweisen und Meinungen anhören zu können ohne jedoch - wie immer - vorab Ihr "Urteil" gefällt zu haben.

 

Seien Sie doch tolerant- was Sie sicherlich sympathischer machen würde-, statt ständig zu unterstellen man wolle nicht diskutieren, man lebe in einer der "gerechtesten aller Welten" (wieviele gibt es eigentlich davon?? ) usw. usf.

 

Es nutzt allerdings wenig, wenn man nur mit Mehrforderungen daher kommt. Wer über soziale Gerechtigkeit debattieren will, muss bei den prekären Einkommen ansetzen, statt sich nur mit den Abgaben der "Reichen" zu beschäftigen ( Reichtum teilen, Stoppt die Armut etc. ). Man kann aber über Gerechtigkeit nicht sprechen, ohne die Frage nach der Gleichheit zu stellen.

Das war mein Gedanke meiner "ellenlangen" Beiträge, die Sie nicht zu interessieren scheinen. Um eine Diskussion auf "Augenhöhe" führen zu können sollte man sich über derartige Begrifflichkeiten einig sein.

 

Am einfachsten wäre wohl, Herr Meyer: Alle Deutschen zahlen den selben Steuersatz. Doch würden das die meisten gerecht finden? Könnte es sein, dass es deswegen Sonderregeln gibt? Könnte ein einfaches System überhaupt gerecht sein?

 

Deswegen frage ich mich: Warum schafft es eigentlich keine BR, das Steuersystem grundlegend zu reformieren, obwohl längst überfällig? Oder ist alles doch so einfach?

 

Wir beide haben unterschiedliche "parteipolitische" Sichtweisen, die sich nicht so einfach mit "ja" oder "nein" beantworten lassen. Das ist klar, aber sollte gegenseitigen Respekt erwarten dürfen.

 

Wie immer, Herr Meyer, Sie interpretieren in Beiträge etwas rein, was z.B. ich nicht gesagt habe. Ich habe allgemein verbindlich etwas beschrieben, wie es

sein sollte, so wie es auch Jahrzehntelang schon mal war in Deutschland!

 

Gibt es dazu Mehrheitsverhältnisse oder beklagen wir - was traurig genug ist - bislang Gott sei Dank n o c h

Minderheitsverhältnisse?

 

Sie werden es nicht glauben, dass ich es genauso wie Sie sehe, dass die Kluft zwischen "arm und reich" immer größer wird! Aber lediglich nur mit Forderungen nach immer mehr (s. Reichensteuer, Mindestlohn, Rentenanpassung, Mütterrente etc. )können nicht die Lösungsansätze sein.Es muss zu Denkansätzen kommen, die diese Zustände auf Dauer!! ( für nachfolgende, jetzige und zukünftige Generationen ) tragbar und finanzierbar machen!!

 

Ich gehöre sicherlich nicht zu den Reichen,aber auch nicht zu den Armen. Doch die Probleme, die damit einhergehen berühren mich zu tiefst und haben mich

dazu veranlasst - auch heute noch - aktiv etwas gegen Armut in unserem Lande zu tun. Tun ja, aber nicht so, wie man es glaubt anderen vorschreiben zu müssen!

 

Statt Ihrer " ideologischen Scheuklappen" Herr Meyer, lassen Sie auch andere mal ("ellenlang") zu "Wort" kommen, denn glauben Sie mir, auch Konservative haben das "Zeug" zum Denken und können auch NACHDENKENSWERTE Vorschläge unterbreiten.

Christa

(Samstag, 10. Mai 2014 14:25)

Hallo liebe Wanda,

 

was meinen Sie: ist es eher tragisch oder eher komisch, wie leicht sich Menschen, die sich selbst für unmanipulierbar halten, von einer bestimmten Seite instrumentalisieren lassen?

Aus fast schon neurotischer Angst, als Mitläufer zu gelten glauben sie, wenn sie immer und in jedem Falle die Gegenposition zu den Regierenden einnehmen, sind sie automatisch immer auf der „richtigen Seite“.

Wäre vor 25 Jahren ein „normaler“ DDR-Bürger auf die Idee gekommen, er würde in den russischen oder DDR-Medien wahrheitsgemäß über die Vorkommnisse bei der friedlichen Revolution informiert werden?

 

Wenn Sie die gestrige heute-show nicht gesehen haben, dann empfehle ich Ihnen dringend, das in der Mediathek nachzuholen. Die Satire über die Verschwörungstheoretiker in „heute-show Mysterie“ war einfach köstlich. Ob wohl die Verschwörungstheoretiker gemerkt haben, wie sie da veräppelt werden? Oder ob sie jetzt noch weitere Theorien in ihren Katalog aufnehmen?

Ich hätte da auch noch eine anzubieten:

Ist eigentlich schon Jemand auf die Idee gekommen, dass die Amis, CIA und NSA, den AW-Blog im Internet sabotieren? Die technischen Probleme nicht erst seit dem vermurksten „Design-Relaunch“ sind doch sehr verdächtig. Und die Amis haben bestimmt schon lange die „Hosen voll“, weil die „Hochbegabten“ dort die Wurzeln allen Übels aufdecken. Nach und nach werden sie das mit allen Internet-Foren machen, damit die Aufklärung der dummen, von den Marionetten des Großkapitals manipulierten Bürger erschwert wird.

 

Einige der Verschwörungstheoretiker sind aber auch wahre Verdrängungskünstler. So verdrängen sie erfolgreich alles, was dem Image ihrer Ikonen schaden könnte. Oder sie drehen entsprechende Berichte, die trotz aller Vertuschungsversuche an die Öffentlichkeit gelangen so lange, bis sie wieder in ihr Weltbild passen, siehe die Geschichte mit Wagenknecht und Homm. Praktisch ist dabei auch die Unterstützung durch die Ikonen selbst, wie die von Ihnen erwähnten Drohungen an die Medien.

 

Dazu passt auch eine Erfahrung, die ich Mitte Januar selbst gemacht habe. Da war nämlich in meiner Programmzeitschrift an 2 aufeinander folgenden Tagen insgesamt 4x die Ausstrahlung der Doku „Gysi und die Stasi“ angekündigt. Gesendet wurde allerdings zu diesen Terminen eine Doku über das Unglück der „Costa Concordia“. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Nun kann man ja erwidern, dass zu diesem Zeitpunkt zufällig, plötzlich und unerwartet der 1. Jahrestag des Unglückes war und daher Vorrang hatte. Oder aber ich habe einfach die falsche Programmzeitschrift.

 

Jedenfalls danke ich Ihnen ohne jede Ironie für Ihre sachliche und differenzierte Beurteilung des Ihnen angebotenen „Beweismaterials“.

 

Viele Grüße, auch an die Mitlesenden, Christa

Wanda

(Freitag, 09. Mai 2014 19:27)

Hallo Klaus

Ich danke Dir dafür, dass endlich jemand den Hintern in der Hose hat, auf meine Fragen zu antworten. Mich amüsiert es immer wieder, wie manche Unvermögen und/oder Feigheit vor sich selber begründen. Zur Gesichtswahrung gibt es eben die vielfältigsten Initiativen.

 

Verstehe deshalb meinen Dank an Dich als sehr ehrlich gemeint und ohne jegliche Ironie.

 

Woher weißt Du, dass diese besagten HP`s auch nicht im Auftrage, wie die der von Dir besagten Medien, arbeiten? Du schreibst und gehst davon aus, dass diese die Wahrheit sagen.

 

Haben nicht gerade wir die Erfahrung gemacht, dass die Wahrheit solange rum und numm gedreht wird, bis sie in den gerade genehmen Stream hineinpassen. Nur weil die von Dir genannten Medien dazu nichts oder wenig sagen, gehst Du davon aus, hier auf diesen HP`s die Wahrheit zu finden.

 

Jeder der konkurrierenden Seiten (also die, die die Positionen des Westens und Russlands vertreten), bringen die Nachrichten derart gefiltert. Es ist nach meinen Erkenntnissen und Erfahrungen so gewollt. Irgendwie müssen ja die Massen, die für den imperialistischen Westen und für das imperialistische Russland die Kastanien aus dem Feuer holen sollen, propagandistisch weichgeklopft werden. Keiner von ihnen sagt die reine Wahrheit, sie wird immer diesem Ziel untergeordnet.

 

So sehe ich auch, dass ASR einen russischen Provider hat. Du meinst doch nicht ernsthaft, würde ASR eine andere Position als die dargebotene vertreten, die wären da noch im Internet erreichbar? Wie rigide mit der Meinungsvielfalt in Russland umgegangen wird, pfeifen doch die Spatzen vom Dach. Da ändert sich auch kein bisschen daran, dass der Betreiber sich angeblich in der Schweiz befindet. Dies ist so gewollt, um eine gewisse Wahrheitsunabhängigkeit vorzugaukeln.

 

Und schon dieser Punkt zeigt mir persönlich (soll jeder sich seine eigene Meinung bilden), wie die dort verkündeten angeblichen Wahrheiten einzustufen sind.

 

Beim Betrachten der dortigen Bilder frage ich mich, was Fotos alles darstellen können. Sie müssen nur mit richtigen Unterschriften versehen werden und schon ist die Chose fertig. Es ist nicht zu erkennen, dass dies ukrainischen Mädchen sind und keine russische „Komparsen“. Es ist nicht zu erkennen, mit was die Flaschen gefüllt wurden. Oder riechst Du das Benzin? Warum haben die Brandfackeln aus Bierflaschen keinen Zünder? Die sollten einmal Anschauungsunterricht bei unsere deutschen Autonomen, dem Schwarzen Block, nehmen. Dann wären ganz sicher nicht derart anzuzweifelnde Fotos zustande gekommen. Aber vielleicht hilft denen mein Hinweis.

 

Hast Du vor einigen Tagen auf ZDF info die bittere Satire als Dokumentarspiel „getarnt“ über den Schwarzen Kanal gesehen (aus dem Jahre 2009)? Da wurde jedem vor Augen geführt, wie Propaganda abläuft. Zuerst kommt eine halbe Wahrheit, dann wird scharf nachgewaschen mit Unverschämtheiten, Lügen, Mutmaßungen (usw. in dieser Preislage) und das solange, bis etwas hängenbleibt. Wie es ja beabsichtigt war und ist. Und je idiotischer diese ganzen „Wahrheiten“, desto eher werden sie geglaubt. Muss doch etwas wahres dran sein, sonst würden die es ja nicht sagen, nicht wahr?

 

So gehe ich an jede Information heran. Egal, ob aus Richtung Merkel und Kumpels oder Gysi und Genossen, Obama und seine Klientel oder Putin und seine Ordonanzen. Erst recht bei derartigen HP`s.

 

Es ist aufmerksam von Dir, hier die entsprechenden Kontakte für mich aufzuführen. Aber glaube mir, sie sind mir bekannt, denn sie sind nicht zu überlesen. Warum wohl habe ich meine für einige befremdlich klingenden Fragen gestellt? Aber gerne stelle ich sie allen Lesern zur Verfügung.

 

Mir ist es vollkommen egal, wo und wie sich jeder seine Informationen holt. Aber ich verweigere mich, dass dies auch von mir verlangt wird; mein Anspruch, mein Informationsspektrum ist breit gefächert und nicht nur in eine Richtung festgelegt.

 

Ich habe auch in diesem Falle aus meiner Vergangenheit gelernt.

 

Dir einen schönen Abend und ein freudvolles Wochenende. Wanda (MLM)

Wanda

(Freitag, 09. Mai 2014 19:04)

Hallo Herr Meyer,

 

nun ist es an der Zeit, Ihnen zu antworten. Sie können aber ganz sicher nachvollziehen, dass viele Zwänge und Erfordernisse eine Antwort hinaus ziehen können, nicht wahr?

 

Wie kommen Sie darauf, dass ich mich nicht an meine Ankündigung gehalten habe? Nur deshalb, weil Sie mir „unterstellen“, ich gehe davon aus, eine Wagenknecht hätte sich entwickelt?

 

Ob die Wagenknecht nun eine lockere Bekanntschaft oder eine Freundschaft in Homm sieht, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass ihr Mitgefühl bei einem millionenfachen Betrüger endet. Sie hat keinerlei Mitgefühl mit den Opfern, den Betrogenen, bei denen sich viele menschliche Dramen abspielten. Keine Initiative kam von ihr; keine menschliche und auch keine justikable. Wenn ein Homm jetzt krank ist, ist dies für mich kein Einwand, den ich akzeptieren werde. Solange Homm nur am Jammern und Anbiedern ist (oder wie soll man seine Versuch verstehen, für die Linken als „Finanzberater“ tätig sein zu wollen?) ist mein Mitgefühl mit ihm bei mir sehr überschaubar.

 

Wieviele seiner betrogenen Opfer leiden nach der Hommschen Betrugsmasche an physischen und psychischen Krankheiten? Und das bis ins Heute. Wieviele haben auf Grund des absoluten Verlustes den Freitod gewählt? Wie müssen sich alle Hommschen Opfer vorgekommen sein, als die vom Briefwechsel Wagenknecht-Homm erfuhren? Wieviel des ergaunerten Geldes hat er zurück gezahlt? Wem gegenüber soll man Gnade zeigen?

 

Das Verhalten einer Wagenknecht in dieser Sache liegt auf der gleichen Ebene wie ihre zahllosen „entschuldigten“ Abwesenheiten im EU-Parlament. Es liegt auf der Ebene wie ihr „Verbot“ mit Androhungen an die Medien, sie nicht beim Essen in den teuersten Brüsseler Restaurants zu fotografieren. Es könnte ja ihre Wählerschaft auf dumme Gedanken kommen.

 

Und Sie Herr Meyer, wollen mir sagen, eine Wagenknecht hat sich entwickelt? Sie zeigt sich seit Jahren so, wie sie schon immer war: scheinheilig. Und das mit Ihrer Mafia lassen Sie ruhig stecken. Das ist unter Ihrem Niveau.

 

Was hätte ich heute davon, wenn die von Ihnen genannten Firmen noch staatseigen wären?

 

Die MA hatten den Status von Beamten. So wäre die Belastung der Rentenkasse heute noch um ein vielfaches höher und damit meine Rente noch geringer. Diese MA müssten ja keine Beiträge entrichten. Sehr sozial, zumindest für diese.

 

Was funktionierte? Die Verspätungen der Bahn sind die gleichen. Die Laufzeit der Briefe war nicht geringer. Energie- und Wassergelder wären auch nicht geringer, bedenkt man allein nur, wie die Lebenshaltungskosten grundsätzlich sich in den letzten 20 Jahren entwickelt haben.

 

Gehe ich davon aus, dass diese Betriebe heute noch in Staatshand wären, höre ich schon die Begründungen der Regierung für neue Abgaben und Gebühren, damit diese weiter subventioniert werden. Eine bessere Vorlage gibt es doch gar nicht. Wohin diese Subventionspolitik geführt hat, konnte man ja in der „Sozialpolitik“ der DDR nachverfolgen.

 

Woran diese Betriebe vor allem kranken, ist die Personalpolitik, die von dem auch noch heutigen Mehrheitseigner Staat, durchgesetzt wird. Diese Firmen sind ein Abstellgleis für Unfähigkeiten in Potenz (vor allem aus der Politik).

 

Und Sie schreiben, ich hätte einen Nutzen davon. Der ist für mich kein bisschen zu erkennen.

 

Nächster Punkt. Ja, es ist seltsam, wie diejenigen, die nicht im Mainstream mitschwimmen, behandelt werden. Wenn ich da an die Adoptivtochter von Karl-Eduard, auch Sudel-Ede genannt, denke, komme ich wahrlich nicht umhin, Ihnen meine volle Zustimmung zu geben. Ich musste echt lachen, mit welcher Begründung sie einen Meinungsaustausch mit mir aus dem Wege geht. So sieht Unvermögen und Feigheit aus, menschliche Primitivität. Da kann man wieder einmal sehen, man kann noch soviele Bombenabschlüsse haben, nur in Erprobung in der Realität sind sie dann keinen Pfennig wert. Ja, ja so ist es mit vielen Hochbegabten, gelle?

 

Ihnen einen schönen Abend noch und bis die Tage.

Ihre Wanda (MLM)

Willi Meyer

(Freitag, 09. Mai 2014 17:54)

Hallo Herr Klein,

bremsen Sie sich, bitte ! Erparen Sie mir bitte den 3.Teil !!!

Mit 2 ellenlangen Beiträgen wollten Sie mir sagen, dass Sie in der gerechtesten aller Welten leben und nichts zu verändern ist, obwohl die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander geht:

"Und so scheint mir die Idee, dass die Lebensverhältnisse des einen auf Kosten des anderen verbessert werden sollen, nicht gerecht."

Das war auch das Thema bei Anne Will am Mittwoch. Manche Leute bringen es mit wenig Worten auf den Punkt - Sie allerdings sicher nicht.

Aus dem AW-Blog:

Andreas Krugel

8. Mai 2014 um 0:29

die kalte Progression abschaffen und die Kapitalsteuer rauf.

Warum wehren sich immer alle, wenn es nur darum geht die superreichen 1% der Menschen mehr zu besteuern???

selbst hier bei der Diskussion kommt diese naheliegende Lösung nicht zur Sprache????

warum schützen 99% der Deutschen diese “armen” 1% der Bevölkerung???

Kann mir das mal einer erklären????

Sie schreiben:

"................wofür ich aber lebenslang einstehe und gekämpft habe, sind der Erhalt unserer Werte wie Anstand, Respekt und Menschenwürde. Darauf bin ich besonders stolz!"

Leider hatten Sie das bei Ihrem Beitrag vom 1.5. 10:15 Uhr völlig vergessen.

 

Tut mir leid, ich hatte immer noch gehofft, mit Ihnen - an der Wirklichkeit orientiert -diskutieren zu können. Leider sehe ich mich auch heute mit meiner Meinung vom 5.5. 20:29 Uhr bestätigt.

Alles Gute Willi Meyer

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 08. Mai 2014 19:05)

Teil 2

 

Der Begriff " soziale Ungerechtigkeit" wertet einen Zustand mittels eines Gerechtigkeitsideals, das verfehlt wird, weil mit dem Begriff " soziale Ungerechtigkeit" keine Wertung verbunden ist.

 

Außerdem kann man auch Ungleichheit als gerecht und Gleichheit als ungerecht empfinden.

 

Eine bloße Ungleichheit kann ja deswegen durchaus gerecht sein, wenn z.B. ein Mensch mit Behinderung mehr von der Steuer absetzen kann als einer ohne oder wenn jemand, der mehr arbeitet auch mehr Geld bekommt... hängt ja auch immer vom Gerechtigkeitsbegriff ab, wenn es um Chancengleichheit geht ( jeder bekommt die selben Chancen, aber was er am Ende hat, hängt davon ab, was er aus den Chancen macht!), dann jedoch ist

soziale Ungleichheit geradezu impliziert.

 

Selbst bei einer Verteilungsgerechtigkeit, um die geht es letztlich ja überall,gibt es noch Varianten - nicht jeder braucht dasselbe, sodass Gleichheit nicht unbedingt gerecht ist bzw. sein muss.

 

Das nenne ich den "Gleichheits-Salat", den wir nun haben, weil zuviele Menschen über Jahrzehnte hinweg daran gewöhnt wurden, dass der Staat versuchte, für sie mit Umverteilungsmilliarden gleiche Lebensverhältnisse zu erzeugen,fordern sie heute Gerechtigkeit vom Staat und den Politikern und hegen einen dumpfen Groll gegen jene, denen es wirtschaftlich besser geht!

 

Eng verwandt mit solchen Argumenten, allerdings etwas weitergehender, ist die Kritik an Ungleichheiten am Arbeitsmarkt oder im Bildungssystem, die dann halt mit "Gruppenzugehörigkeit" ( Frauen/Minderheiten/Bildungsstand etc. ) einhergehen.

 

Könnte etwa so lauten:".. Frauen verdienen pro Std. im Schnitt X% weniger als Männer..". Die Forderung, die dann damit einhergeht, ist, dass Ungleichheiten zwischen diesen Gruppen aufgehoben werden sollen.

 

Auch das Konzept der Chancengleichheit erfreut sich letztlich großer Beliebtheit, weil es recht verschieden ausgelegt werden kann. Dieses Konzept besagt dann, dass Ungleichheit, die aus der sozialen Herkunft resultiert, ungerecht ist, während Ungleichheit, die auf unterschiedlicher Leistung beruht, akzeptabel ist.

 

Wie wir inzwischen allgemein bemerkt haben, greifen diese Konzepte alle zu kurz. Aber warum?

 

All diesen Konzepten ist gemeinsam, dass sie den Blick nur auf bestimmte Dimensionen sozialer Ungleichheit lenken, während andere Dimensionen dabei ausgeblendet werden

( Rentner/Pensionäre ).

 

In Folge werden dann manche Dimensionen der Ungleichheit als ungerecht

thematisiert während andere Dimensionen der Ungleichheit als gerecht gesehen werden.

 

Soziale Gerechtigkeit ist demnach ein Thema, das bei allen politischen Diskussionen, ob am Stammtisch, in Foren oder im Deutschen Bundestag ganz oben anstehen, aber mit welchem Erfolg?

 

Für mich liegt die Schwierigkeit im Umgang mit diesem Thema und seinen Folgen darin, dass es keinen verbindlichen Begriff von Gerechtigkeit gibt und dass Gerechtigkeit immer durch eine Empfindung, also subjektiv geprägt ist.

 

Und so scheint mir die Idee, dass die Lebensver-

hältnisse des einen auf Kosten des anderen verbessert werden sollen, nicht gerecht.

 

Der Staat soll dabei den Prozess überwachen und produziert

dabei nicht nur unendlich viele Parlamentsdebatten, sondern bedauerlicherweise

auch unglaublich hohe Transaktionskosten.

 

Die allerdings müssen wir alle zahlen und das ist meiner Meinung nach nicht minder ungerecht.

Sind also ungleiche Lebensverhältnisse gerecht?

 

Teil 3 folgt

K.Förster

(Donnerstag, 08. Mai 2014 16:48)

Hallo Wanda und Mitlesende

 

Zu:

"Wieder Fragen ohne Aussicht auf Antworten"

 

Ganz unklar ist es nicht.

 

"Hinter der Fichte"

gibt meine Meinung wieder. Es ist kein Diskussionsforum. Dein Forum sind Deine Mitmenschen. Rede mit Ihnen. Wenn Du sie nicht informierst macht es niemand. Sie haben diese Schäubles, Merkels, Gaucks, Steinmeiers und -brücks nicht verdient. Verändern fängt im Kopf an.

Kontakt, Meinungen, Material: hartmut.beyerl@gmail.com

 

Mein Profil vollständig anzeigen:

https://www.blogger.com/profile/14563597792251066318

 

Alles Schallund Rauch

asrblog(at)yandex.ru

 

erreichen. Ich versuche jede Mail so wie es meine Zeit erlaubt zu beantworten.

 

Wer mich persönlich kennen lernen will ist eingeladen zu unserem ASR-Stammtisch der Zentralschweiz zu kommen. Dort bin ich meistens anzutreffen. Siehe Details zum Stammtisch.

https://www.youtube.com/watch?v=mKVUsPDtzNg

 

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Kontakt http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/01/kontakt.html#ixzz318KZLVK0

 

ASR-Stammtische gibt es auch Deutschland - hier beteiligen sich mehrere Blogger.

 

Frag doch einfach mal an, warum ER über einen russischen Server geht!

 

Die Recherchen auf beiden Seiten sind für mich eine Bereicherung der Meinungsvielfalt.Meist mit Quellenangaben zum Prüfen.

Millionenfache Seitenaufrufe sprechen für sich.

 

Es ist nicht das Schema:

"

 

FAZ: siehe Süddeutsche

Süddeutsche: siehe Zeit

Zeit: siehe Welt

Welt: siehe Bild

Bild: siehe Spiegel

Spiegel: siehe Focus

Focus: siehe Stern

Stern: siehe Bunte

Bunte: siehe FAZ

(titanic)" und selbst Tagesschau/Tagesthemen verzeichen einen deutlichen Zuschauerschwund.Das müßte nachdenklich machen!

 

Hoffe Du bist mit meiner bescheidenen Antwort ein Stück näher an der Aussicht.

 

Freundliche Grüße

auch an den Mitlesenden.

K.Förster (Nichtbürger)

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 08. Mai 2014 14:14)

Guten Tag, Herr Meyer,

 

hatte schon mal einen Text fertig, der dann gestern abend wohl - aus welchen Gründen auch immer - "verlorengegangen" zu sein scheint.Schade!!

 

Hier nun mein erneuter Versuch.

 

" Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen!" hat einst der dtsch. Mathematiker und Aphoristiker Georg Chr. Lichtenberg (1742-1799) gesagt.

 

Hatte er nicht damals schon recht, was meinen Sie Herr Meyer?

 

Dass so einiges, wie Sie es so "salopp" zu formulieren

wissen - evtl. auch meinem

(hohen??) Alter, meinen Lebens- und beruflichen Erfahrungen sowie meiner Sozialisation geschuldet ist,wie Sie meine "Begriffsstutzigkeit" etc. wohl zu entschuldigen versuchen, will ich gar nicht in Abrede stellen aber menschlich; wofür ich aber lebenslang einstehe und gekämpft habe, sind der Erhalt unserer Werte wie Anstand, Respekt und Menschenwürde. Darauf bin ich besonders stolz!

 

Dass ich bis heute immer ein zufriedenes, lebenswertes und bescheidenes Leben führen konnte, ist sicherlich nicht nur zufällig so gewesen, sondern musste auch hart erarbeitet werden und auf die Werte zurückzuführen, was den meisten meiner Generation auch gelungen ist. Soviel noch zu unserem Disput, wobei ich auf den Vorwurf der "Hetztiraden" gar nicht näher eingehen werde!!

 

Dass mich auch mehr als einmal die Gier gepackt hat größere Stücke vom "Kuchen" zu ergattern, liegt wohl in der Natur der Sache, konnte aber nie als ein Anreiz/Antrieb zum Neid für mich sein.

 

Und jetzt, Herr Meyer, haben wir den "Gerechtigkeits-Salat", den Sie zu Recht

anprangern und glauben, diesen ausschließlich bei den LINKEN, wie Sie schreiben, gut "verarbeitet" und serviert zu bekommen.

 

Lassen wir doch einfach mal die "ideologische Schutzbrille" beiseite und versuchen sachlich und überparteiisch uns den Problemen zu widmen, wozu ich allerdings gerne vorab die Frage ansprechen möchte:

 

Gerechtigkeit - was ist das?

Denn darum geht es ja, wenn ich Sie richtig verstanden habe ja letztlich auch!

 

Im sozialen Miteinander bedeutet es eines angemessenen Ausgleichs der Interessen und der Verteilung von Gütern und Chancen zwischen den beteiligten Personen.

 

Als Grundnorm solchen menschlichen Zusammenlebens wird die Gerechtigkeit betrachtet; sie bestimmt Handlungs- und Rechtsnormen für die Gestaltung des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Aber was ist Gerechtigkeit überhaupt? Und wie steht es bei mir(uns) um die Gerechtigkeit?

 

Es geht ungerecht zu. Hier und allerorten ein sicher nicht selten gehörter Vorwurf aus Kreisen der Politik, der Medien, der Kultur, der Foren, des Stammtisches usw.usf. Auch berechtigt.

 

Was ist also gerecht, Herr Meyer? Fragen wir uns das nicht alle, wohl der eine mehr als der andere täglich?

 

Bevor ich auf die von Ihnen aufgeworfenen Fragen/Probleme näher eingehe, sollte man sich über Begrifflichkeiten wie "gerecht-ungerecht, gleich-ungleich", im Klaren sein,was darunter zu verstehen ist, weil es sonst leicht zu Missverständnissen etc. kommen kann,schließlich ist es ist doch viel leichter Ungerechtigkeiten zu benennen als Gerechtigkeit zu definieren, geschweige denn sie herzustellen.

 

Dass dabei die Vorstellungen darüber manchmal weit auseinandergehen zeigt unsere Diskussion ja schon.

 

Ein paar Vorstellungen ( oder zumindest die entsprechenden Schlagworte) erfreuen sich doch inzwischen weiterer Akzeptanz - von Linken über Sozial-Liberale bis hin zu vielen Konservativen, wie z.B. mir.

 

Zu diesen Voraussetzungen gehören einfach " Diversität", "Chancengleichheit" und das Ablehnen von Ungleichheiten zwischen Gruppen, die etwa durch ihr Geschlecht oder ihre ethnische Herkunft definiert werden.

 

Teil 2 folgt

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Dienstag, 06. Mai 2014 13:13)

Hallo Herr Meyer,

 

aber wer wird denn gleich.... leider hat(te) mich - evtl. bedingt durch die Teilnahme an der "DEMO" -

auch noch "Montezumas-Rache" - Sie wissen schon - erwischt und für einige Tage "niedergestreckt".

 

Bin erst seit heute wieder so einigermaßen auf dem Damm und werde natürlich den begonnenen Diskurs fortsetzen, wobei ich allerdings um ein klein wenig Geduld bitte. Sie hören von mir, ganz bestimmt, weil ich glaube, dass man "Einiges" auszutauschen hat.

Denn auch mir sind die benannten Probleme wichtig, vielleicht unterscheiden uns nur die Sichtwreisen?

 

Nochmals:

Wenn es Sie persönlich getroffen haben sollte, war das nicht meine Absicht

und bitte das zu entschuldigen, bleibe allerdings dabei, dass sich die beiden Foren GJ/AW

unter Beteiligung der von mir benannten Foristen teilweise so "niveaulos" darstellen, dass es keinen Sinn macht mitzudiskutieren. Sie sind da ja wohl aiuch "ausgestiegen", oder?

 

Ich verweise nur aktuell mal wieder auf die "Marie", die mal wieder in ein und dieselbe Richtung austeilt

ohne auch nur annähernd respektvoll Andersdenkenden

gegenüberzutreten.

 

Das meinte ich damit und ich glaube, wenn ich Sie richtig einschätze, dürfte das auch nicht Ihrem Diskussionsstil entsprechen! Allerdings, die Geschmäcker sind unterschiedlich!!

 

Bis später, Heiner Klein

und danke für die Gesundheitswünsche.

Willi Meyer

(Montag, 05. Mai 2014 20:29)

Hallo, Herr Klein,

am 29.4. hatte ich Ihre Fragen beantwortet. Seit 1.5. ist bei Ihnen Funkstille.

Ich hatte Ihnen so viele praktische Diskussionsangebote gemacht:

Finanzierung der Altersversorgung - Mütterrente - neues Wahlgesetz - Reichensteuer - Schere arm- reich - Afghanistan. Kurz gesagt, alles Probleme, die sehr vielen Menschen in Deutschland wichtig sind.

Was kommt dazu von Ihnen ?

Kein einziger Beitrag, der irgendeine Meinung dazu erkennen lässt.

Stattdessen, und das ist ein eindeutiges Zeichen Ihrer Hilflosigkeit, die Unterstellung, ich würde ein " Hasser" all derer sein, die nicht links und nicht Linke sind oder - sogar noch als besonderes Bonbon - ein glühender Verehrer des Mottos:" Wer nicht für mich ist, ist gegen mich?"

Dann auch noch mit dem Zitat Ihrer Freundin Christa mir zu unterstellen, ich sei kein Demokrat, ist schon starker Tobak. Sie sind unfähig, mit sachlichen Argumenten zu diskutieren, aber ich bin kein Demokrat ???

Sie schrieben schon am 26.3.2014 u.a. über mich:

"............ das, was in Foren zu lesen ist, ist an Niveaulosigkeit mitunter kaum zu unterbieten ..........Von einer gewissen Sachlichkeit, Objektivität und respektvollen Akzeptanz anderer Meinungen kann doch in den kühnsten Träumen hier nicht die Rede sein, wenn man sich die Beiträge ( z.Zt. rd. 80 Threads ) z.B. von mal wieder @ Marie, AvB, Herbst, A.B., Willi M. Kikuchiko etc.,um nur einige zu nennen, zu Gemüte führt.

Häme, Hetze, Beleidigungen persönlicher Art,Populismus - ich glaube es bleibt nichts außen vor - sind an der Tagesordnung"

Jeder, der unseren Disput neutral verfolgt hat, kann sich ein Bild davon machen, auf wen diese Charakterisierung zutrifft.

 

Ich habe mir von allen Parteien die Parteiprogramme und die praktische Politik angesehen.. In meiner DDR-Vergangenheit war ich überhaupt kein Freund der SED und des "realen Sozialismus". Ich hätte durchaus auch die CDU oder die FDP gewählt, wenn ich der Meinung gewesen wäre, sie würden meine Intereressen am besten vertreten. Nun habe ich das aber bei den Linken festgestellt. Ich bin nicht in dieser Partei, gebe aber offen zu, sie aus eben diesen Gründen gewählt zu haben. Ich war so naiv zu glauben, dass dies unter Demokraten kein Problem ist. Wenn das für Sie offenbar ein Sakrileg ist, dann sollten Sie Ihr Demokratieverständnis überprüfen.

Bin ich eigentlich auch schon ein Fall für den Verfassungsschutz ?

Ich würde ja liebend gern mit Ihnen diskutieren, aber es kommen von Ihnen nur haltlose Unterstellungen und Parolen aus der Zeit des kalten Krieges und seit 4 Tagen garnichts mehr.

Kein einziges sachliches Argument. Es ist wahrscheinlich auch nicht leicht in Ihrem Alter - und das will ich Ihnen noch zugestehen - seine Vorurteile mal zurückzustellen und offen, unvoreingenommen und sachlich in eine Diskussion zu gehen.

Ich denke, wir beenden unseren Disput. Vielleicht haben Sie ihn inzwischen aus Mangel an neuen Hetztiraden selbst beendet. Pflegen Sie weiter Ihr verschrobenes Weltbild und holen Sie sich Unterstützung bei Frau Christa. Das ist ja eine anerkannte Expertin dafür.

Tschüss, alles Gute vor allem Gesundheit wünscht Ihnen

Willi Meyer

Willi Meyer

(Donnerstag, 01. Mai 2014 12:45)

Hallo Herr Klein,

ich bin extra wegen Ihnen nicht zur Demo gegangen. Hoffentlich können Sie das würdigen. (Kleiner Scherz)

Ich bin zwar rund 15 Jahre jünger als Sie, aber trotzdem erlaube ich mir die Feststellung bzgl Rentenerhöhung, dass man von Prozenten nicht leben kann. Man muss es schon in Geld umrechnen und da sieht es dann nicht mehr ganz so rosig aus. Sie meinen auch ,

" was nach dem 2.WK in mühevoller Arbeit meiner ( bin 81 ) und der jetzigen Generation langwierig erarbeitet und erwirtschaftet wurde"

natürlich nur im Westen und dann kommen die Ossis und wollen auch noch große Ansprüche stellen. Da würde auch ein Spruch von Ihrer Freundin Christa passen:

"Wenn Sie mir abschließend die Bemerkung gestatten, dann würde ich behaupten, dass Sie froh sein können, heute Ostrentner zu sein und kein DDR-Rentner. "

Sie hatte dabei wohlweislich die Lebenshaltungskosten vergessen.

In der DDR hätte man mit 800 Ostmark Rente für DDR-Verhältnisse sehr gut leben können, heute liegt man mit 800 € , dem 10fachen ( MDN:DM = 1:5, DM: Euro=1:2) unter der Armutsgrenze.

Haben Sie sich eigentlich mal überlegt , dass 3 Millionen junge Ostdeutsche nach 1990 in den Westen gegangen sind und fleißig am BIP mitarbeiten ?

Haben Sie sich eigentlich mal überlegt , dass durch die Treuhand 85% des ehemaligen DDR-Volksvermögens in Westbesitz ist, und trotz dieser "Experten" in den Chefetagen kommt der Osten wirtschaftlich nicht auf die Beine ?

Haben Sie sich eigentlich mal überlegt, wer die Reparationskosten für ganz Deutschland getragen hat ? Was die Russen alles nach dem Krieg rausgeholt haben, aber nur aus dem Osten ? Darüber durfte aber im Sinne der deutsch-sowjetischen Freundschaft nicht geredet werden. Es war wahrscheinlich auch berechtigt, weil sie schließlich die Hauptlast des Krieges zu tragen hatten.

Es ist müßig, hier weiter aufzurechnen, aber leider findet man bei Westdeutschen immer noch diese eingebrannte Gönnerhaftigkeit, die ewige Dankbarkeit von den "Jammer-Ossis" fordert. Wir leben jetzt 25 Jahre in einem Land. Sollten wir uns da nicht Gedanken über unsere gemeinsame Zukunft machen?

Sie schrieben bei den vorigen Beiträgen an mich :

"Dass es die üblichen Plattitüden wurden, bestätigen Sie mit Ihren Beispielen, die man ja schon zur Genüge kennt."

Wenn die Sorge um die Zukunft der Altersversorgung (Renten/Pensionen) für Sie eine Plattitüde, also eine inhaltslose Aussage ist, nahm ich an , dass Sie zu den bestens versorgten Beamten gehören, die sich im jetzigen System hervorragend eingerichtet haben. Umso weniger verstehe ich Ihren Standpunkt , wenn Sie Rentner sind. Haben Sie denn keine Kinder und Enkel, deren Zukunft Ihnen am Herzen legt ?

Man hatte schon beim Kanzlerduell Merkel/Steinbrück gemerkt, dass Frau Merkel am jetzigen Status nicht rütteln will. Als Steinbrück das ansprach, reagierte sie recht unwirsch und demagogisch, ob er denn den kleinen Beamten die Pension kürzen wolle.

Schaut man sich die Sache genauer an - ganz zu schweigen von Pensionen für Politiker und Ministerialbeamte - so sieht man folgendes.:

Beispiel Berufssoldat

Ein Berufssoldat kann ab 55 aufsteigend vom niedrigsten Dienstgrad bis 65 in Pension gehen. Ein Gefreiter der Bundeswehr bekommt mit 55 in der Besoldungsgruppe A3 1.495.-€ Pension brutto. Wenn allerdings ein Berufssoldat nach zig Dienstjahren mit 55 immer noch Gefreiter ist , wäre er mit diesen "Fähigkeiten" in der freien Wirtschaft längst arbeitslos und würde mit 65+ eine Rente bekommen, die etwa die Hälfte der Pension ist.

Bis 2040 liegen die Pensionsansprüche bei 1 Billion , 2050 bei 1,3 Billionen €.

Das ist die Hälfte der aktuellen Staatsverschuldung.

Karl Heinz Däke, bis 2012 Präsident des Steuerzahlerbundes, sagte schon vor 4 Jahren:

“Hier tickt eine finanzielle Zeitbombe, die Politik darf nicht länger schlafen! Die Pensionen müssen mittelfristig neu berechnet und auf die Höhe der Renten abgesenkt werden” (Bild.de 19.04.2010)

Die Regierung Merkel will an diesem System nichts ändern.

Die Regierungsparteien könnten es mit ihrer Mehrheit, wollen aber aus reinem Eigennutz nicht ran. Es steht ja auch nichts dazu im Koalitionsvertrag Wie heißt es so schön im Amtseid: "....Schaden vom deutschen Volk abwenden !" Die Linke , diese lächerliche 10%-Partei, dagegen zeigt sich verantwortungsbewusst gegenüber dem Gemeinwesen und greift dieses Problem auf . Sie schlägt eine Bürgerversicherung analog der Schweiz, diesem kommunistischen Musterland, vor, um die Altersversorgung für die Zukunft sicher zu machen. Das ist für Sie allerdings eine Plattitüde. Oder vielleicht jetzt auch nicht mehr ?

Ich bin jedenfalls kein glühender Verehrer des Mottos:" Wer nicht für mich ist, ist gegen mich?" Ich kann nur oberflächliche unsachliche Polemik nicht leiden.

 

Na, dann ! Auch Ihnen einen schönen 1.Mai wünscht

Willi Meyer.

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 01. Mai 2014 10:15)

Mensch, Meyer, da haben Sie aber einen rausgehauen, wie?

 

Wo Sie Recht haben, haben Sie auch Recht, da habe ich dann auch gar kein Problem mit das anzuerkennen.

Doch da Sie ja stets soviel Wert auf "Korrektheit" und "Fakten" legen hätten Sie nicht schreiben sollen:".. Das steht bei allen 3 Evangelisten..."

und ist und bleibt falsch, denn es sind die vier Evangelien, die die zentralen Texte des Neuen Testaments und sind gleichzeitig die Quellen, die über Jesus berichten.

Dass bei 3 Evangelisten überwiegend das Gleiche berichtet wird, hat dazu geführt, dass man hier dann von den synoptisschen Evangelien spricht, was Sie eindeutig aber nicht getan haben.

 

Genauso könnte man in diesem Zusammenhang noch die gnostischen ( Erkenntnis) Evangelien, wie auch die apokryptischen (verborgenen ) Evangelien benennen, die aber nichts daran ändern, dass es 4 Evangelisten sind und bleiben, die etwa im Jahr 70 nach Chr. bzw. 100 Jahre n. Christus ausführlich über das Leben

Jesu berichtet haben.

 

Weiterhin könnte man auch noch das Thomasevangelium etc. anführen, die aber in diesem Zusammenhang eher eine untergeordnete Rolle spielen.

 

Letztendlich kann ich

mit Ihrem "Teilsieg" gut leben und bleibe aber dabei, dass es trotzdem die vier Evangelisten sind, die u.a. den christlichen Glauben mit Geist erfüllen.

 

Bitte daher meine "Begriffsstutzigkeit" zu entschuldigen und hoffe, dass Sie sich bei der Beantwortung meiner immer noch unbeantworteten Fragen präziser ausdrücken werden, damit ich (man) sich damit auseinandersetzen kann.

 

Ideologien und Verhaltensmuster "Ewig-Gestriger" tragen sicherlich zur Klärung unterschiedlicher Meinungen nicht bei, sondern dienen mehr einem (gewollten) Populismus und viel Zynismus.

 

Übrigens freue ich mich für Sie als "Ostrenter", dass Sie entgegen den Westrentnern mehr Rente ( nämlich 2,53% statt 1,67% ) bekommen! Ohne jedweden Neid, aber für viele Westrenter! schwer

vermittelbar!

 

Aber trotzdem bleibt festzustelen, dass das "Gejammere auf höchstem Niveau" hinsichtlich "sozialer Ungerechtigkeiten" seit 1990 in verstärktem Maße in Deutschland Einzug gehalten hat, was auch Sie nicht bezweifeln werden,oder?

 

Aber woran mag das nur liegen? Haben wir ( der Staat) immer noch nicht genügend Einnahmen um all die "Begehrlichkeiten" - auch ich habe viele, die bisher unerfüllt geblieben sind ) gewisser Gesellschaftskreise kurzum ( was nach dem 2.WK in mühevoller Arbeit meiner ( bin 81 ) und der jetzigen Generation langwierig erarbeitet und erwirtschaftet wurde ) zu befriedigen.

"Rom wurde auch nicht an einem Tage erbaut", gilt das nicht letztlich für alle?

 

So kann ich mich - um nicht wieder "ellenlange" nichtssagende Beiträge zu verfassen - nur den Worten von Christa anschließen, die schreibt: " Die Linken und ihre Anhänger setzen die "schöne alte Tradition" der SED fort, dass man es nicht wagen darf, ihre Politik zu hinterfragen oder gar zu kritisieren und beweisen allein damit schon, dass sie keine Demokraten sind!"

 

Kritik ja, aber nicht für alle, sondern nur dort, wo es einem nicht in den "Kram" passt!!

 

Eine persönliche Frage habe ich da noch an Sie, Herr Meyer: Kann es sein, dass Sie vielleicht ein " Hasser" all derer sind, die nicht links, kein Linker oder glühender Verehrer des Mottos:" Wer nicht für mich ist, ist gegen mich?"

 

Und nun wünsche ich Ihnen noch einen schönen 1. Mai

und ich bin auf dem Weg zur "Kundgebung"

Deutschland und seine Nörgler!!

Es grüßt

Heiner Klein alias Löwenmaul, nicht der Sie "fressen" will, sondern die "Blume Löwenmäulchen", das Sie doch erfreuen möchte!!

Willi Meyer

(Mittwoch, 30. April 2014 22:15)

Hallo Frau Christac,

 

wie glaubwürdig Sie im Bezug auf Frau Wagenknecht sind, zeigt dieser kleine Ausschnitt aus dem AW-Blog:

 

· 547

Christac:

20. September 2013 um 17:24 Uhr

@Eva

Schade, dass keine Quellenangabe zu der Aussage von Wagenknecht zu finden ist. Aber selbst wenn: was würde das ändern?

 

 

Mit so einer Einstellung wollen Sie ernst genommen werden ? Leider ist dieses Niveau im AW-Blog immer mehr festzustellen dank Ihnen und Ihrer Freundinnen Eva und Melanie.

Ich will mich nicht länger über Ihren Beitrag auslassen. Nur noch dieser Satz von Ihnen:

"Wenn Sie 230 000 Unterzeichner einer Petition (wobei man nicht einmal weiß, ob es wirklich so viele unterschiedliche und reale Personen waren) als Beweis für irgendetwas betrachten, dann sollten Sie einmal bedenken, dass es sich dabei um nicht einmal 1% der wahlberechtigten Bevölkerung handelt"

 

Hallo, geht's noch ? Glauben Sie denn allen Ernstes, dass alle Wahlberechtigten in der Woche so scharf darauf waren, sich nach 23 Uhr Markus Lanz anzusehen ? Da hielt sich die Begeisterung in sehr engen Grenzen schon wegen seiner "Wetten dass.."-Fettnäpfchen. Und woher sollten sie vorher wissen, dass die edlen Ritter Lanz und Jörges die Hexe Sahra verbrennen wollten ? Lesen Sie die Kommentare in der Petition , dann würden sie feststellen, dass es weniger um Frau Wagenknecht, als um den Stil von Lanz und Jörges ging, der einfach skandalös war - aber das interessiert Sie ja überhaupt nicht. Nun monieren Sie auch noch, dass die Unterzeichner nicht verifiziert waren - so wie der Linkenhasser Jörges. Zum Verifizieren braucht man aber ein elektronisches Lesegerät für Ausweise, das man am Computer anschließt. Das hat natürlich heutzutage jeder, Sie doch sicher, oder ?

Willi Meyer

Christa

(Mittwoch, 30. April 2014 17:59)

Hallo Herr Meyer,

 

weil Sie hier (am 7.04.) einen bei AW nicht veröffentlichten Beitrag an mich eingestellt haben, fühle ich mich berechtigt, an dieser Stelle zu antworten.

 

Es ist zwar nicht mein Anliegen, Sie mit der AW-Moderation zu versöhnen, aber ich kann mit einer Erklärung für die Nicht-Freischaltung Ihres o.g. Beitrages dienen.

Wenn Sie Ihren Beitrag genau betrachten, dann handelt es sich dabei fast ausschließlich um eine Kritik an der von Ihnen so bezeichneten Skandalsendung und am Verhalten der Herren Lanz und Jörges. Mit dem Thema und der Sendung von AW hatte das rein gar nichts zu tun, auch wenn Sie sich auf meinen Beitrag #383 bezogen haben, den ich auch mit dieser Sendung verknüpft hatte. Aber ich hatte die Aussagen in dieser Sendung in Verbindung zum Thema bei AW (Mindestlohn) gebracht, so dass zumindest ansatzweise ein Bezug zur AW-Sendung vorhanden war, denn in beiden Sendungen wurde teilweise darüber getalkt.

 

Natürlich weiß ich auch noch, dass die beiden von mir erwähnten Schauspieler an dem später zum Skandal hochgeschaukelten Streitgespräch mit Frau Wagenknecht nicht beteiligt waren. Das hatte ich auch gar nicht gemeint, sondern dass der Kontrast erst danach durch die Plaudereien der beiden Schauspieler für Zuschauer wie mich deutlich wurde. Zuschauer wie Sie waren an dieser Stelle wohl schon zu sehr mit ihrer Empörung beschäftigt, so dass Sie gar nicht mehr zugehört haben. Und wenn doch, dann waren sie vielleicht noch zusätzlich über dieses aus ihrer Sicht „neoliberale Geschwätz“ empört.

Flexibilität und eigenverantwortliches Handeln sind der glatte Gegenentwurf zum durch die Linken propagierten Anspruchs- und Versorgungsdenken. Das Leben für alle Menschen planbar zu machen, ist ein zu hoher Anspruch an die Politik, auch die Linken könnten das niemals realisieren. Daran zu glauben ist nur etwas für die Einfältigen oder aber die „Hochbegabten“.

 

Dass Sie den Applaus für Frau Wagenknecht in der Sendung als Beweis für die Richtigkeit ihrer Aussagen werten, ist doch wohl hoffentlich nicht Ihr werter Ernst??!!

Erstens hatte diese Frau genügend Gelegenheiten zu proben, mit welchen populistischen Aussagen sie den größten Applaus erhält. Zweitens hat sie bestimmt sowieso bei jedem Auftritt ihre bezahlten Claqueure dabei und drittens würden Sie Applaus, den ein „neoliberaler“ Politiker erhält, auch nicht als Beweis für die Richtigkeit seiner Aussagen werten, oder?! Sie wären vermutlich sogar empört über die „manipulierten Deppen“.

 

Sind es aus Ihrer Sicht „dämliche Fragen“, wenn der Moderator nachfragt, was Frau W. meinte mit „Deutschland hat Glück gehabt“? Wenn er merkt, dass sie sich verplappert hat und davon mit den üblichen Phrasen ablenken will und er trotzdem hartnäckig auf einer Antwort besteht? Ist es vielleicht sowieso dämlich, sich mit ihren Aussagen überhaupt zu beschäftigen?

Die Linken und ihre Anhänger setzen die „schöne alte Tradition“ der SED fort, dass man es nicht wagen darf, ihre Politik zu hinterfragen oder gar zu kritisieren und beweisen allein damit schon, dass sie keine Demokraten sind. Auch die emotionale Erpressungsmasche der SED wenden sie an, denn ihre Gegner bezeichnen sie auch als Gegner des Friedens!

 

Wenn Sie 230 000 Unterzeichner einer Petition (wobei man nicht einmal weiß, ob es wirklich so viele unterschiedliche und reale Personen waren) als Beweis für irgendetwas betrachten, dann sollten Sie einmal bedenken, dass es sich dabei um nicht einmal 1% der wahlberechtigten Bevölkerung handelt. Sicher haben auch sehr viele Zuschauer eine ähnliche Meinung wie ich. Und zu den Menschen mit einem „Gefühl für Anstand und gute Kinderstube“ gehören dann wohl auch Menschen wie die Foristin Marie??

 

Wenn Sie mir abschließend die Bemerkung gestatten, dann würde ich behaupten, dass Sie froh sein können, heute Ostrentner zu sein und kein DDR-Rentner.

 

Mit diesem sicher nicht auf Ihr Wohlwollen stoßenden Hinweis und freundlichen Grüßen an alle Leser verabschiedet sich Christa

Willi Meyer

(Mittwoch, 30. April 2014 07:35)

Hallo Herr Klein,

 

dumm gelaufen, gestern mit Bayern.

Aber auch mancher, der besonders klug sein will, kann schon mal daneben liegen:

Wikipedia: Gleichnis vom Nadelöhr

Das Gleichnis vom Nadelöhr oder vom Kamel und vom Nadelöhr ist ein Gleichnis Jesu, das in den drei synoptischen Evangelien überliefert wird:

„Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“

– Markus 10,25 EU

„Denn eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“

– Lukas 18,25 EU

„Nochmals sage ich euch: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“

– Matthäus 19,24 EU

Wer lesen kann, ist im Vorteil. Wer zählen kann auch.

 

Schönen Tag noch Willi Meyer

Willi Meyer

(Dienstag, 29. April 2014 19:13)

Hallo Herr Klein.

,

Sorry, aber Ihre Begriffstutzigkeit macht es unmöglich , mit Ihnen zu diskutieren.

Sie schreiben :

"Frage nochmals: Wo aber vertritt die Partei die LINKE Ihre Interessen?" und

"...wobei es aber erlaubt sein dürfte nachzufragen, wie Sie bzw. die LINKE diese Probleme zu lösen gedenkt!?"

Ich hatte Ihnen doch 5 Punkte genannt, bei denen ich meine Meinung allein bei den Linken vertreten sah. Nun hatte ich eigentlich erwartet - so läuft eigentlich eine sinnvolle Diskussion - dass Sie darauf eingehen und mich überzeugen, dass ich falsch liege. Stattdessen kommt wieder ein ellenlanger nichtssagender Vortrag. Ich habe den Verdacht, Sie haben gar keine Argumente und wollen nur ein bißchen provozieren. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

Sehen Sie, mit Frau Müller kann man diskutieren, auch wenn wir sehr unterschiedlicher Meinung bei bestimmten Dingen sind. Da spürt man den Respekt vor der Meinung des Andersdenkenden. Sie dagegen spielen sich als Inquisitor auf, der nichts von sich selbst preisgibt und als "Löwenmaul" seinen Gegenüber am liebsten verspeisen möchte.

Wenn Sie schon auf den Bibelspruch eingehen, sollten Sie nicht den Schulmeister raushängen lassen, sondern ihn selbst mal für die heutige Zeit interpretieren. Das wäre konstruktiv.

Ob ich nun ein Atheist oder gläubig bin, ist meine Privatsache. Was nun WANDA in diesem Blog ist, ist eigentlich in diesem Zusammenhang auch sch...egal.

 

Na dann, einen schönen Fußballabend wünscht Willi Meyer

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Dienstag, 29. April 2014 12:09)

Werter Herr Meyer,

 

vielen Dank für Ihre Replik auch wenn es für Sie "vertane" Zeit zu sein scheint, die jedoch in keinster Weise auf meinen Beitrag Bezug nimmt.

 

Unter Hinweis auf die "Präambel" der Partei die LINKE habe ich Ihnen, einem wie Sie selbst sagen Wähler der LINKE, Fragen gestellt und Sie nicht mit aus der "Luft gegriffenen Anschuldigungen" oder gar Unwahrheiten konfrontiert, sondern um Ihre Antworten gebeten, weil Sie als ein von mir so eingeschätzter "glühender" Verehrer der Partei die LINKE dieses zu erkennen gegeben haben und sicherlich "schlüssige" Antworten hätten geben können.

 

Frage nochmals: Wo aber vertritt die Partei die LINKE Ihre Interessen? Soweit mir bekannt, sind diese doch in der Opposition und nicht in der Regierung oder habe ich da etwas versäumt oder wie ist Ihre Aussage zu verstehen?

 

Und weil Sie sich als ein guter LINKER-Parteikenner geoutet haben, stellte ich Ihnen diese Fragen in der Hoffnung mit einem zielführenden Ergebnis.

 

Dass es die üblichen Plattitüden wurden, bestätigen Sie mit Ihren Beispielen, die man ja schon zur Genüge kennt.

 

Ohne selbst jedoch auf meine Fragen auch nur annähernd einzugehen, verweisen Sie "billigerweise" auf den LINKEN-Guru Gysi! Doch mit dem wollte ich eigentlich nicht diskutieren, denn ich hatte Herrn Meyer um seine Antworten gebeten! Die von Gysi kennt man doch!!!

 

Dass Ihnen nicht alles an unserem Staat gefällt ist Ihr gutes Recht. ich habe da teilweise auch so meine eigenen Vorstellungen und bin lange nicht mit allem einverstanden - wobei es aber erlaubt sein dürfte nachzufragen, wie Sie bzw. die LINKE diese Probleme zu lösen gedenkt!?

 

Wie sonst will man sich mit einer favorisierten Partei identifizieren!? Gehört da nicht auch das Wahlprogramm dazu, oder sind Sie nur ein "Mitläufer"?

 

Das war der Ausgangspunkt und Inhalt meines Beitrages, ohne dass ich Sie als ein Mitglied der LINKE eingestuft habe, und wollte damit nur einen Diskussionsbeitrag hier beisteuern.

 

Dass Sie sich - gehe ich Recht in der Annahme, dass Sie Atheist sind und ich das richtig gelesen und verstanden habe?-,damit als "bibelfester" sehen wie die "eigentlichen??" Christen (wer sind die anderen denn? )oder Anhänger von C-Parteien, erweist sich schlicht und einfach als ein Trugschluss und als unrichtig, denn es sind 4!! Evangelisten (Markus, Johannes, Lukas und Matthäus!!), aber was soll's, man kann's ja mal versuchen!!? Polemik kann sich auch schon mal als ein "Rohrkrepierer" erweisen, nicht wahr Herr Meyer?

 

Übrigens, es ist Ihre Blog-Moderatorin WANDA nicht unsere, denn man sieht sich als "freundliche" Foristen oder aber als Betreiber einer HP, wie z.B. WANDA!!

 

Also nichts für ungut, vielleicht beantworten Sie die Fragen ja doch noch!!!?

 

Eine gute Woche wünscht auch Ihnen

Heiner Klein alias Löwenmaul

Willi Meyer

(Dienstag, 29. April 2014 08:08)

Hallo Frau Müller,

 

dem Anfang Ihres Beitrages von gestern kann ich voll zustimmen:

"ich habe doch gar nichts dagegen, denn ist Ihre ureigenste persönliche Entscheidung, wen und was Sie in der deutschen politischen Landschaft favorisieren. Diese Entscheidung ist, hier bei uns beiden, durch viele persönliche Wahrnehmungen und Einflüsse entstanden. So ist es doch vollkommen nebensächlich, wie sich die einzelnen Politiker entwickelt haben"

 

Warum haben Sie sich nicht an dieses kluge Statement gehalten? Da war die Versuchung doch zu groß, gleich wieder eine Breitseite auf Sahra Wagenknecht zu feuern.

Frau Wagenknecht und der Finanzbetrüger Homm kannten sich, weil sie bei einer Talkshow mal Gast waren. Wenn man im Internet dazu recherchiert, findet man, dass Homm an MS erkrankt war, in Auslieferungshaft in Italien mit anderen Schwerkranken (Hepatitis etc) zusammen in einer Zelle saß und dass es kein Briefwechsel, sondern nur ein Dankesbrief von Homm an Frau Wagenknecht war, weil sie sich bei der deutschen Botschaft für Hafterleichterung eingesetzt hatte. Wenigstens haben Sie nicht wie die "Kränzchensdamen" bei Anne Will ihr angedichtet, sie hätte den letzten Mauertoten beleidigt - und das eine Woche vor der Bundestagswahl. Die hatten nun ihr "Wissen" von Didi Hallervorden und der hatte es gleich nach der Wende in einer italienischen (!?) Zeitung gelesen. Überall S.Wagenknecht und Italien ? Kommt nun auch noch die Mafia ins Spiel ?

Na ja , Sie schreiben nun sehr viel Schlimmes über die bösen Linken. Ich komme da auf Ihr Eingangsstatement zurück und werde es nicht weiter kommentieren, ebenso wie Sie meine Einschätzung der Grünen nicht kommentiert haben.

Es ist doch seltsam, dass man "Abtrünnige", die nicht im Mainstream mitschwimmen , immer missionieren will.

Vielleicht noch ein Denkanstoß. Vergleichen Sie mal die Zeit des großartigen deutschen Wirtschaftswunders unter Ludwig Erhard mit heute. Damals waren alle Bereiche des täglichen Lebens (Post, Bahn, Energieversorger, Wasser/Abwasser, Krankenhäuser usw.) in staatlicher Hand und trotzdem funktionierte die Marktwirtschaft und war dazu noch sozial, weil keine Privatfirmen in diesen Bereichen die Leute abzockten. Auch Sie hätten einen Nutzen davon, wenn es heute noch so wäre.

Nichts für ungut.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche ohne Aprilwetter.

Willi Meyer

Wanda

(Montag, 28. April 2014 17:38)

Hallo Herr Meyer,

 

ich habe doch gar nichts dagegen, denn ist Ihre ureigenste persönliche Entscheidung, wen und was Sie in der deutschen politischen Landschaft favorisieren. Diese Entscheidung ist, hier bei uns beiden, durch viele persönliche Wahrnehmungen und Einflüsse entstanden. So ist es doch vollkommen nebensächlich, wie sich die einzelnen Politiker entwickelt haben. Es ist mitnichten sinnbringend, sich die einzelnen Werdegänge vorzuhalten. Oder soll ich jetzt mit Lafo, Ernst usw. anfangen? Kleinkram. Menschen verändern sich im Laufe eines Lebens und werden durch Macht gierig. Da ist doch ein hohes politisches Amt förderlich. Macht macht eben korrupt. Wie war es noch mit dem Briefwechsel Wagenknecht mit dem Finanzbetrüger im Knast (Name ist mir entfallen)? Warum kümmert sich die Linke um einen einzelnen Kriminellen, der Hunderte Menschen betrogen, ruiniert hat? Ach, Menschlichkeit?

 

Wo ich aber ganz sicher bin, wenn eine Partei einmal an der Macht angelangt ist, diese, um auch dort zu bleiben, viele Kompromisse eingehen wird. Die Linken konnten dies noch nicht beweisen, denn an der richtigen Macht ganz oben in Deutschland sind sie immer noch um Einiges entfernt. Und ganz ehrlich, ich hoffe sehr, dass deren demagogischen und vor allem unausgegorenen Parolen in plakativen Worte gefasst die Menschen auffordert, diese zu hinterfragen.

 

Da ändert auch kein bisschen ihre Teilhabe an kommunalen und Landesregierungen rein gar nichts. Denn die dort anzugehenden Probleme dort sind ganz andere als die, die von einer deutschen Regierung gefordert werden. Allein die außenpolitischen Anforderungen, die ja auf unterer politischer Ebene gar keine Rolle spielen, erfordern ein ganz anderes Augenmaß.

 

Wo bleibt das Eintreten der Linken gegen den weltweiten Imperialismus und Krieg? Meinen Sie wirklich, die linke Riege hat nicht erkannt, dass es nicht nur einen amerikanischen Imperialismus und deren Kriegsgerassel gibt? Sie, die Linken, sind doch keine Dummerchen, geben sich aber so, um eine Polarisierung für ihre eigenen Zwecke aufzubauen. Hat sich ja schon immer bewährt, auf Bewährtes soll man zurückgreifen.

 

Innenpolitisch steht ganz oben auf deren Liste die Überführung aller Schlüsselindustrien in Staatseigentum. Wacker und einfach genial. Wie stellen die Linken sich diese Überführung vor? Kein Wort von Enteignung, kein Wort, wie dann diese Schlüsselindustrien fortgeführt werden. Es geht ja hierbei nur um einige Millionen Arbeitsplätze. Kein Wort darüber, wie die wirtschaftliche Strategie aussieht, Ausrichtung auf den Markt oder Planwirtschaft oder ein Mischmasch von beidem.

 

Vielleicht können Sie mir auf die Sprünge helfen, wie es aussieht, wenn nun die Arbeitnehmer dieser übergeführten Schlüsselindustrien streiken wollen. Sie gehen mit einer Arbeitsniederlegung gegen Staatseigentum an, sie schädigen es. Sind dann Streikende Kriminelle und somit zu verurteilen? Sind Streiks in reinen Staatsbetrieben damit ausgeschlossen?

 

Für Sie vielleicht alles pillepalle, für mich ganz und gar nicht. Warum schweigen die Linken, wenn es um ganz konkrete Dinge geht? Warum brechen die Linken sogar mit ihrem eigenen Parteiprogramm?

 

Wenn ich dazu noch deren Machtkämpfe in der Führung sehe, die der marxistischen Plattform entsprungenen Wagenknecht gegen den gemäßigten Gysi, dann geben die sich wie jede andere politische Gruppierung, demagogisch und intrigant.

 

Herr Meyer, Ihr Tal der Ahnungslosen gibt es überall und nicht nur das. Es wird „fürsorgend“ überall eingerichtet. Entscheidend ist es aber, dies auch so zu erkennen. Da macht es sich immer gut, sich einen Berg auszusuchen. Schon Feldherren haben sich dort wegen des guten Überblicks postiert. Unten schlagen sich die Gemeinen gegenseitig die Köpfe ein und von oben wird zugeschaut (wegen des guten und vor allem sicheren Überblicks), um zu sehen, wer noch übrig bleibt. Danach richtet sich der nächste Schritt aus, mit dem gleichen Procedere, den gleichen Zielen. Also, auf zu neuen Tälern? Mir persönlich liegen neue Ufer mehr; da verstellt kein Berg die Sicht.

 

Sie schreiben davon, dass ich keine Ahnung habe, wie es in Ostdeutschland aussieht, dass ich die Linken ablehne, weil ich in denen die SED sehe. Soviel Einfachgestricktes entspricht doch nicht Ihrem Niveau. Ist Ihnen nicht der Gedanke gekommen, dass ich die Linken als eine politische und ideologische Gruppe betrachte, die an die Macht will und dafür ihre „Ecke“ entdeckt hat? Dazu akquirieren sie ihre Wählerschaft. Nicht mehr und nicht weniger. Viele Themen aufwerfen, viel versprechen – vor der Wahl.

 

Wenn Ihre jungen Linken (also nicht SED-Nachkömmlinge) ehrlichen Ansinnens wären, würden sie sich auch ihrer Vergangenheit und der ihrer Ziehväter stellen. Komisch, davon ist nichts zu lesen und zu hören. Warum wohl? Was war während des Trauermarsches für Luxemburg und Liebknecht im Januar diesen Jahres? Junge Linke schändeten im Vorbeimarsch das Mahnmal für die Stalinismusopfer. Ist das Vergangenheitsbewältigung nach Linken-Art? Gehen Sie in eine Linken-Versammlung im Westen und Ihnen werden die Haare zu Berge stehen. Dies Gezanke nach WASG-Manier ist unerträglich. Da fange ich doch lieber an, meinen Schal für den nächsten Winter zu stricken. Was wird da von den alten Linken herangezogen?

 

Ich ordne doch meine HP etwas neu und habe Archive angelegt. Habe doch glatt einen Beitrag vom 12. September 2012 gefunden. Ich weiß nicht, ob Sie damals schon bei mir schon reingeschaut haben. Ich musste schmunzeln, denn er beschäftigt sich mit dem gleichen Thema und ich stelle schon vor fast zwei Jahren ähnliche Fragen. Es ist ein Beitrag aus dem AW-Blog an Sie und wurde damals nicht freigeschaltet (Bitte bleiben Sie am Thema). Höflich waren und sind sie, die Moderation, ja.

 

Ihnen einen schönen Wochenanfang. Wanda (MLM)

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Sonntag, 27. April 2014 22:58)

Hallo Herr Willi Meyer,

 

- für eine andere, demokratische Wirtschaftsordnung

- für einen sozial-ökologischen Umbau

-für ein Recht auf gute, existenzsichernde Arbeit

- für eine inklusive Gesellschaft

- für eine gerechte Verteilung aller Arbeiten zwischen den Geschlechtern

-für ein Leben in sozialer

Sicherheit

- für eine armutsfeste,solidarische,gesetzliche Rente

-für eine solidarische Bürgerversicherung für Gesundheit und Pflege

- für gute,gebührenfreie und für alle zugängliche Bildung von der Krippe über Ausbildung und Studium bis zur Weiterbildung

- für kulturelle Vielfalt

und die Teilhabe aller am kulturellen Reichtum der Gesellschaft, für kulturelle Bildung von Anfang an

- für ein gerechtes Steuersystem

- für die Durchsetzung von Demokratie und Rechtstaatlichkeit

- für die Überwindung jeglicher Form der Diskriminierung

- für einen Neustart der Europäischen Union

- für Frieden und Abrüstung,

gegen Imperialismus und Krieg

- für internationale Solidarität und Kooperation zur Verbesserung der Lebensbedingungen aller Menschen

 

dafür kämpft die Partei die

LINKE, wenn ich die Präambel lese, Herr Meyer!

 

Da Sie ja ein glühender Verfechter der Partei die LINKE zu sein scheinen, bitte ich Sie freundlichst um die Beantwortung meiner nachstehenden Fragen:

Wollen Sie/ die LINKE ernsthaft eine andere Gesellschaft?

Versprechen Sie nicht nur allen alles?

Hat die LINKE auf die Kernfragen zur sozialen Gesellschaft die besseren

Antworten, wenn ja welche?

Was aber würden die LINKE machen, wenn sie aus ihren Träumen erwachte und regieren müsste?

Würde dann alles so werden, wie im Paradies und wer sollte das dann bitte schön bezahlen?

Oder aber sind es letztlich doch nur leere Versprechungen und blanker Populismus?

Wie erklären Sie sich dann, dass der Wähler diesen "Heilsbringern" nur rd. 10% Zustimmung zukommen lässt?

 

Vielleicht können Sie mir, werter Herr Meyer, neben den üblichen Platitüden ernsthaft rationale und

finanzierbare Lösungen aufzeigen, die mich überzeugen könnten und mich das Image einer "Schmuddelpartei" vergessen ließen!

Dafür wäre ich Ihnen sehr verbunden, statt immer nur mit aller Vehemenz auf die etablierten Parteien einzudreschen, alles schlecht zu reden, weil Sie wissen, dass es den LINKEN nicht gelingt, ihr Programm umzusetzen!?

 

Oder geht es mehr oder weniger darum ein anderes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem zu erreichen: den demokratischen Sozialismus?

 

Auf Ihre Antworten bin ich, genauso wie viele andere. sehr gespannt!!

 

Wenn ich mich allerdings unerlaubt in Ihr "Zwiegespräch" mit Frau Müller eingemischt habe bitte ich das zu en tschuldigen, würde mich aber trotzdem über die Beantwortung meiner Fragen freuen!!

 

Alles Gute und vielen Dank

Heiner Klein alias Löwenmaul

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Sonntag, 27. April 2014 14:18)

Werter Gerd Dietrich,

 

in Anbetracht der sich immer mehr eskalierenden

Situation in der Ukraine- vor allem in der Ost-Ukraine- fällt es einem schwer, nach objektiven und sachlichen Kriterien zu suchen, um "neutral" diskutieren zu können.

 

Mir jedenfalls fällt es (jetzt) ehrlich gesagt noch schwerer!!

 

Die Fakten jedenfalls - ob es sich erneut wieder nur um Halbwahrheiten oder "ganze Lügen" handelt bleibt strittig,

lässt mich nur schwer zu dem Ergebnis kommen, dass sich auch "hierbei" Putin

und der Kreml erneut vor der Öffentlichkeit die "Hände in Unschuld" waschen werden!?

 

Da mag es einem Kritiker wie mir schwerfallen von Völkerrecht, Selbstbestimmungsrecht der Völker und gar Menschenrechten etc. zu schreiben.

 

Doch wie blauäugig muss man eigentlich noch sein, auf sogen. Vereinbarungen ( s.Genf ) mit Leuten zu sehen, die eben erst auf der Krim bewiesen haben, dass ihre Sprache auch die der Lügen und Täuschung ist?

 

Ich weiß, jetzt kommt wieder der Einwuf, ja aber die anderen sind auch nicht besser usw. usf., was zugegebenermaßen teilweise stimmt, aber nicht der Maßstab sein kann.

 

Denn das ist nicht aktueller Bestandteil der jetzigen Diskussion, denn scheint es nicht mehr und mehr den Eindruck zu geben, dass es so ist, dass Russland, allen voran ein Putin, imperiale, expansive und aggressive Neigungen zeigt und auch bereits schon verwirklicht hat?

 

Sprechen nicht die pro-russischen Separatisten sogar schon von "unseren Kriegsgefangenen" als sie die OSZE-Mitglieder gekidnappt haben und Russland lässt dem "selbsternannten" Machthaber in der Ost-Ukraine "freie" Hand? Oder

steuert man das Ganze aus dem Kreml?

 

So fragt man sich besorgt, ob sich die Paramilitärs im Osten des Landes so ohne weiteres die Kalaschnikows aus den Händen nehmen lassen, wie man aufgrund der Genfer Verträge zu hoffen glaubte

oider glauben machen wollte? Nein, sage ich, denn wie sich doch rasch herausgestellt hat, taugte die Genfer Vereinbarung nicht einmal im Ansatz für eine friedliche Lösung, weil halt jede Seite auch das hineinlesen konnte, was ihr sograde in den Kram passt.

 

Und hier, so glaube ich, ist es offensichtlich, dass es allein Moskau sein kann das entscheidende Wort zu sprechen. Aber will der Kreml eine solche Stabilisierung aber wirklich?

 

Da bleiben mir, wie man sehen kann, erhebliche Zweifel und bestimmt nicht nur mir, oder?

 

Ist es nicht vielmehr so, dass Putin eine föderalisierte Ukraine will, deren östlich -russophone Teile größtmögliche Autonomie besitzen, sich halt nach Osten orientieren sollen und die ukrainische Außenpolitik konterkarieren könnten und dafür garantierten, dass eine so dezentralisierte Ukraine niemals Mitglied der Nato würde?

 

Teil 3 folgt

Willi Meyer

(Sonntag, 27. April 2014 12:33)

Hallo Frau Müller,

 

wir haben das Problem, dass wir offenbar beide das Gleiche wollen, aber wie die Königskinder nicht zusammen kommen können.

Sie setzen voll auf die Grünen und hoffen, dass sie Ihre Erwartungen erfüllen. Ich bin da sehr skeptisch.

Die Grünen werden so ein soziales Wahlprogramm wie bei der letzten Bundestagswahl wahrscheinlich nicht mehr machen. Ihre eigentliche Klientel - und das sind sicher nicht Sie - fand das gar nicht gut, wenn Besserverdienende höhere Steuern zahlen sollen und die PKV durch eine Bürgerversicherung abgelöst wird.

Schauen Sie sich nur mal an, was aus dem ehemaligen Aushängeschild Joschka Fischer geworden ist. Raus aus der Politik und schon wird der ehemalige Turnschuhminister zum geschniegelten Lobbyisten für BMW, die nun nicht gerade für umweltfreundliche Autos bekannt sind. Seit Rot-Grün unter Kanzler Schröder sind die Grünen auch an allen negativen Entscheidungen (Agenda 2010, Senkung Spitzensteuersatz, Zulassung Hedgefonds, militärische Auslandseinsätze usw) , die auch Ihnen sicher nicht gefallen, beteiligt.

Sie haben eine grundsätzliche Abneigung gegen die Linken, weil Sie in dieser Partei immer noch die alte SED sehen bzw. deren Ziele. Im Südwesten gibt es sicher keine linken Politiker.

Das erinnert mich an das "Tal der Ahnungslosen" in der DDR. Dresden, wo man kein Westfernsehen bekam. So scheint es im Süden und Südwesten Deutschlands zu sein, wo man nicht weiß, wie es im Osten zugeht.

Ich habe es schon mehrmals erwähnt, dass für mich als Ostrentner 25 Jahre nach der Einheit entscheidend ist, wer meine Interessen vertritt. In Thüringen erlebe ich bei den Linken als besonders aktive PolitikerInnen junge , engagierte Frauen, die keine SED-Vergangenheit haben. Ihr Chef Ramelow ist ein ehemaliger DGB-Funktionär aus dem Westen, also auch ohne SED-Vergangenheit. Sie werden von fast 30% gewählt, nicht weil sie DDR-Verhältnisse anstreben, sondern weil sie sich um die Probleme der Menschen kümmern. Da geht es um Aktionen gegen die Hochspannungstrasse durch den Thüringer Wald, um ungerechtfertigte Abwasser- und Straßenausbaubeiträge, um Demos gegen Neonazis usw. Immer sind die Linken vorn dabei, während die anderen Parteien dem Lobbyismus frönen und sich meist vornehm zurückhalten. Auch Ihre Grünen machen da keine Ausnahme.

Sie mögen mich für naiv halten. Aber ich messe die Politiker an ihren Taten. Da kann ich bei ganz praktischer Politik, die im Interesse der meisten Bürger ist, nun mal keine kommunistische Weltrevolution wittern. Das tut der Medienmainstream zur Genüge. Wie haben Sie so treffend geschrieben . " Wer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen."

Auch sollte man in einer humanen Gesellschaft jedem Lernfähigkeit zugestehen und das Recht auf eine 2.Chance gehört auch dazu. Aber den jungen linken Politikern und den Ex-SPDlern der WASG genehmigt man noch nicht mal die 1.Chance, weil man in jedem einen verkappten Stalinisten sieht, der Kreide gefressen hat.

 

Die SPD hätte die Möglichkeit gehabt, mit einem eigenen Kanzler eine rot-rot-grüne Regierung zu bilden, um die Wahlprogramme der 3 Parteien, die sehr ähnlich waren, durchzusetzen. (320 rot-rot-grüne MdB's gegenüber 311 CDU/CSU). Stattdessen betrügt man die Wähler und macht eine Koalition mit dem potentiellen Gegner und vertröstet die Bürger mit typischer SPD-Arroganz , die Linken seien noch nicht "reif" , auf 2017. Die "Unreife" macht man besonders an der Außenpolitik fest, wo die Linken z.B. den Afghanistan-Einsatz für falsch halten. Der dämliche Ausspruch eines SPD-Ministers: "Deutschland wird am Hindukusch verteigt !" zeugt nicht gerade von politischer Weitsicht. Jetzt geht man aus Afghanistan raus. Aber die Taliban, die mal von den USA und Saudi-Arabien aufgerüstet wurden, beherrschen immer noch das Land. Das Ergebnis sind über 50 gefallenen deutsche Soldaten und viele unschuldige tote Zivilisten. Gibt es ein besseres Beispiel für außenpolitischen Dilettantismus ?

 

Die Blaupause für das Linken-Bashing war SPD-Matschie vor 5 Jahren in Thüringen. Der trieb das gleiche miese Spiel. Auch als der Erfurter Bürgermeister Bausewein eine SPD-Basiskonferenz einberief und 26 von 31 SPD-Kommunalpolitikern sich für Rot-Rot-Grün und gegen die abgewirtschaftete Althaus-CDU aussprachen, zog Matschie Schwarz-Rot durch. Nun ist man nach den Dauerquerelen mit der CDU nach 5 Jahren wenigstens so lernfähig, Rot-Rot-Grün mit einem linken Ministerpräsidenten in Erwägung zu ziehen.

In Berlin gab es 10 Jahre relativ problemlos Rot-Rot, in Brandenburg ist es jetzt noch so. Nach den Angaben des Amtes für Statistik hatte Brandenburg von allen wirtschaftlich mickrigen Ost-Bundesländern 2013 das höchste Wirtschaftswachstum 0,7%- mit einem Wirtschaftsminister von den Linken.

Sachen gibt's, die dürfte es eigentlich gar nicht geben.

 

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche Willi Meyer

Wanda

(Samstag, 26. April 2014 10:34)

Hallo Herr Meyer,

 

eins weiß ich ganz sicher, dass ich nicht die Linken wählen werde. Wie schrieben Sie noch: „Wenn z.B. Sie und viele Deutsche mal diese "Schmuddelkinder" wählen würden und es dann doch nicht klappt, könnten Sie diese Vorschläge immer noch als utopisch abhaken.“

 

Wir erlebten 40 Jahre dieses Experiment. Es klappte bekanntlich ja nicht. Sorry, war wohl doch nicht so gemeint, das mit dem Sozialismus. Auch wenn die Linken jetzt den demokratischen Sozialismus erfunden haben und ihn überall propagieren, ändert es doch kein bisschen an deren Bestreben. Klingt eben nur chicer, zeitgemäßer. Ein schön verkleidetes Rattenfangen. Um derartige Pilotprojekte neu zu beleben, fehlen mir einfach Zeit und Lust. Und ganz ehrlich, sie, die Zeit, wäre mir dafür auch zu schade. Ich bin doch kein Versuchskaninchen für irgendwelche ideologische Träumereien irgendwelcher Phantasten. Und das sind die Linken. Innen- als auch außenpolitisch, Träumer im besten Falle, im schlechtesten Demagogen.

 

Was nichts daran ändert, dass ich mit Ihren Äußerungen zur Bürgerversicherung und auch zur Versteuerung der Superreichen vollkommen übereinstimme. Nur dies ist ja auch bei den Grünen zu finden. Für mich die einzig wählbare Alternative. Für mich. Aber keine Angst, ich fange jetzt nicht an zu stricken (kann ich zwar, aber mochte es noch nie) , rauche keine Tüte und habe auf keiner Versammlung meine Kinder gestillt.

 

Übrigens, gestern hörte ich einen Satz, der voll und ganzmeine Einstellung trifft: Wer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen. Gerade die derzeitigen Ereignisse und deren Bewertungen der meisten Menschen geben mir da wieder einmal Aufwind. Warum wird polarisiert, wer nicht für die USA und EU ist, ist automatisch für Russland und umgekehrt. Warum kommen die Wenigsten auf den Gedanken, wer hinter diesen Kriegstreibern mit lateinischen und kyrillischen Buchstaben steht? Und diese Hintermänner freuen sich ein Loch in den Ar…, wen sie alles in ihrer Herde sehen. Und die selbsternannten Meinungsmacher sorgen dafür, dass diese Herde immer größer wird. Der Zahltag kommt, einmal für alle Herdentiere und vor allem für die Kriegstreiber. Dreimal dürfen Sie raten, für wen diese Treibjagd sich gelohnt hat. Eins ist ganz sicher, nicht für die Herde.

 

Was ich damit sagen will. Ich bin kein Obama Groupie, bin kein Putin Groupie. Ich habe meine eigene Sicht der Ereignisse. Warum wird immer wieder ein entweder oder verlangt? Die Sichtweise eines sowohl als auch ist viel erkenntnisbringender, denn nur hier kann man die Dinge, die hinter den zur Schau gestellten Ereignissen stehen, erkennen. Und darauf kommt es für mich an.

 

Viele Grüße aus dem Südwesten. Wanda (MLM)

Gerd Dietrich

(Freitag, 25. April 2014 15:22)

Werter Herr Klein,

damit Sie sehen, wer der ehemalige Oberstleutnant der NATO-Luftwaffe, Jochen Scholz, ist, und wie gut er informiert ist, sollten Sie sich auch dieses Video ansehen.

Es ist von 2009 und dauert allerdings 82,5 Minuten. Er erklärt Dinge, die nie in den Medien erwähnt wurden.

Er weist im Interview u.A. auf die Diskrepanzen zwischen Berichterstattung und den tatsächlichen Gründen der deutschen Beteiligung am Jugoslawienkrieg im Jahre 1999 hin. Erklären kann er diesen Umstand, indem er diesen Krieg im Kosovo in ein lange geplantes Zukunftsszenario der Amerikaner einordnet.

Scholz setzt ebenfalls seine Fragezeichen zu den Umständen der Anschläge des 11. September: Wie konnten 19 teppichmesserschwingende Studenten davon ausgehen, dass die komplette Flugabwehr der USA an diesem Tag versagt? Scholz gibt einen tiefen Einblick in die Ungereimtheiten unter militärischem Blickwinkel und erklärt überdies auch noch die wirkliche Bedeutung der "Global Missile Defense" in Polen und Tschechien.

 

Hier das Video:

https://www.youtube.com/watch?v=x_KtLZ32-6U

 

Viele Grüße nochmal an Alle

Gerd Dietrich

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Freitag, 25. April 2014 13:49)

Werter Gerd Dietrich,

 

da bekanntlich ja jede Medaille zwei Seiten hat - eine davon habe ich bereits ausführlich aus meiner Sicht und nach meiner Meinung beschrieben - möchte ich mich aber auch der anderen Seite zuwenden.

 

Wie sagte doch einst Benjamin Franklin: " Es gab noch nie einen guten Krieg oder einen schlechten Frieden!"

 

Das sollten sich - egal wo auf der Welt - die Kontrahenten hinter die Ohren schreiben, wenn sie sich, wie jetzt

Russland und die Ukraine

"feindlich" gegenüberstehen

und noch entsprechend "befeuert"

werden.

 

Deswegen, werter Gerd Dietrich, ist es töricht von Ihnen anzunehmen, ich würde für Krieg sein, gegen das Völkerrecht, gegen das Selbstbe-

bestimmungsrecht der Völker, für einen Krieg gegen Terrorismus, für Menschenrechtsverletzungen, wie z.B. auf Guantanamo etc. sein.

 

Nein, natürlich bin ich da bei Ihnen, wenn es darum geht, dieses massiv zu kritisieren oder gar deren Einhaltung einzufordern.

 

Ich habe auch für die Pro-Haltung der meisten Blogger für verständlich, jedoch sollten sie jedem Andersdenkenden allerdings mit großem Respekt und Persönlichkeitswahrung begegnen, denn schließlich sitzt mir auf der anderen Seite immer ein Mensch gegenüber, der das von mir auch erwartet!

 

Doch dabei ist aber auch meiner Meinung nach auf Individualitäten zu achten.

Da macht es auch keinen Sinn, wenn damit begonnen wird "aufzurechnen", obwohl diese Geschehnisse

Realität sind, rechtfertigt das einen Putin und seine Gefolgsleute nicht dazu,

mit gleicher Münze heimzuzahlen und widerrechtlich Teile eines souveränen Staates, wie die Krim, zu annektieren.

 

Nochmals zum besseren Verständnis:

Ich teile Ihre Ausführungen im Großen und Ganzen und verurteile auch auf das Schärfste, was in der Vergangenheit sowohl von den USA als auch der EU rechtswidrig geschehen ist und muss sagen, dass die es geradezu "verschlafen" oder gar durch ihr "Nichtstun" befördert haben, wie jetzt allgemein

lamentierend festgestellt wird. Die Fehler sind gemacht worden und dazu sollte man auch stehen und nicht allein Russland den "schwarzen Peter " zuschieben.

 

Klar ist auch für mich, dass es auch jetzt wieder der Medien-mainstream ist, der mit aller Macht versucht, in Moskau nur das Böse und im Westen nur das Gute zu sehen und zu suchen, um einseitig Stimmung gegen Putin und das russische Volk zu machen.

 

Die damit verbundene Kriegsrhetorik, die auch - aus welchen Gründen auch immer in den Foren teilweise zu lesen ist - und ein unüberhörbares "Kriegsgerassel" spielen eigentlich nur Putin in die Hände, denn nach seinem völkerrechtswidrigen Annexionscoup der Krim, ist seine Position dermaßen gestärkt worden und sein Beliebsheitsgrad beim russischen Volk gestiegen,dass das eben genau das bewirkt hat, wie es z.Zt. ist: Putin strotzt nur so vor Macht und Selbstvertrauen, dass ihn die sich ständig angedrohten Sanktionen, Sanktionen und nochmals Sanktionen gelassen zurücklehnen lassen, weil sie letztlich den USA und der EU - vor allem aber auch Deutschland - evtl. mehr schaden werden, als angenommen wird.

 

Ich glaube auch, dass die meisten Menschen in Putin keinen Freund sehen oder gar mit ihm ein freundschaftliches Verhältnis eingehen würden, denn ihm, wie jedem anderen Politiker kann man weder trauen noch vertrauen, sondern kann ihn lediglich berechnen.

 

Und da beginnen die Probleme auch schon!!!

 

Tel 2 folgt

Gerd Dietrich

(Freitag, 25. April 2014 08:08)

Werter Herr Klein,

bevor ich meine Ansicht in größerem Umfang darlege, empfehle ich das Interview mit Oberstleutnant a.D. der Bundeswehr und ehemaligen NATO-Funktionär, Jochen Scholz, dem Autor des offenen Briefes an Russlands Präsident Putin, anzusehen.

 

Klicken Sie dazu hier:

https://www.youtube.com/watch?v=OszzZP5QLIA

 

Besondere Aufmerksamkeit bitte ab Minute 20:00

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 24. April 2014 20:41)

Teil 5

 

In diesem Zusammenhang sei hierzu noch auf Art. 51 der UN-Charta verwiesen, worauf sich Russland hätte evtl. berufen können, wenn seine in der Schwarzmeerflotte dienenden Staatsangehörigen a k u t betroffen gewesen wären, was aber, ich glaube das sehen Sie doch wohl genauso, eindeutig nicht der Fall gewesen ist.

 

Selbst auf das in Artikel 51 der UN-Charta eingeschlossene Nothilferecht kann sich Putin ( Kreml) nicht berufen, weil ja eben die Krim gar nicht den Status eines Völkerrechtsstaates hat(te).

 

Und deswegen kann sich Russland schon mal gar nicht auf die humanitäre Intervention der NATO wegen dem Kosovo im Jahre 1999 als sogen. Präzedenzfall berufen, weil, wie bereits von mir aus meiner Sicht beschrieben, der Fall "Krim" wesentlich anders gelagert war.

 

So bleibt zu resümieren, dass durch die Annexion der Krim Präsident Putin, die Staatsduma, der Föderationsrat und das Verfassungsgericht auch ihre Verpflichtung aus Artikel 15 Abs. 2 der Verfassung erheblich verletzt haben, die allgemein anerkannten Prinzipien und Normen des Völkerrechts und rechtlichen Verträge Russlands einzuhalten.

 

Zu integralen Bestandteilen des russischen Rechtssystems werden eben diese durch Art. 15 Abs. eindeutig erklärt!

 

Ich hoffe, Gerd Dietrich, dass wir uns einig sind, dass in jedem Fall aber nur ein frei durchgeführtes Referendum legitim sein kann, was ich mit meinen Ausführungen eindeutig zu bezweifeln wage!

 

Das Beispiel der Krim, erst besetzen, dann gleichschalten und schließlich eine Pro-Forma Abstimmung und letztlich eine Annexion, kann ich nur als eine Farce bezeichnen.

 

Die russische Interessenpolitik vor einem historischen Hintergrund macht sicherlich vieles verständlicher, aber das entschuldigt keineswegs auch nur annähernd das Vorgehen der russischen Regierung und der Militärs auf der Krim!!

 

Im 21. Jahrhundert steht das Selbstbestimmungsrecht der Völker höher als pure Machtinteressen. So kann ich dem russischen Präidenten Putin zweifellos das bescheinigen, was der französische Schriftsteller Paul Valery an der Macht so reizvoll fand: " Macht ohne Missbrauch verliert ihren Reiz" und der Russe Putin spielt geradezu damit, was ich selbstverständlich auch allen anderen Mächtigen dieser Welt ins Stammbuch scheiben möchte, insbesondere den USA, eben nicht nur in der NSA Affäre, auch deswegen, weil Obama auch seine eigenen Interessen hat.

 

Deswegen ist es meine eindeutige Meinung, dass sich die "Deutschen" die amerikanischen Positionen nicht so ohne weiteres zu eigen machen sollten, wie Bismarck einst bemerkte, geht es in der Geopolitik nur um eine Konstante: Die Geographie!

 

Und weil Russland immer der Nachbar auf dem eurasischen Kontinent bleiben wird, muss man mit dem man allerdings irgendwie auszukommen versuchen.

 

Deshalb bin ich fest davon überzeugt, dass die Gesprächsdiplomatie immer noch das Vernünftigste ist, auch wenn es sehr, sehr schwer ist, wie wir aktuell sehen können!!

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 24. April 2014 20:40)

Teil 4

 

Ich verfolgte dann die Entwicklung weiter und kam (komme) zu der Feststellung, dass die Unabhängigkeitserklärung der Krim am 11.3.2014 früher gekommen war als die Referendumsfrage am 16.3.2014!!, nur weil allerdings in der Staatsduma bereits ein vereinfachtes Aufnahmeverfahren in die Russländische Föderation vorbereitet worden war.

 

Das hat dann der Kreml (Putin) genutzt und dann kurzfristig das Verfassungsrecht Russlands von 2001 über die Aufnahme eines "fremden" Staates im Wege eines "völkerrechtlichen" Vertrages angewandt.

 

Und dazu war es dann erforderlich, dass sich die Krim zunächst einmal selbst als ein "Völkerrechtssubjekt" konstituieren musste, um damit dann einen Aufnahmevertrag mit Russland abschließen zu können. So sehe ich die Entwicklung und glaube nicht, dabei Völkerrecht und Selbstbestimmungsrecht der Völker falsch verstanden zu haben, oder?

 

Und konsequenterweise folgte daraus dann schlicht das "Krim-Parlament" mit der Unabhängigkeitserklärung.

 

Dass da ein Putin und das Moskauer Parlament nicht mitgemischt haben soll, dürfte in meinen Augen mehr als zweifelhaft sein, oder glauben Sie das etwa?

 

Das alles wurde nicht von Simferopol, sondern unter großer Hektik von Moskau aus gesteuert!!

 

Damit, so ist nach meiner Meinung und Lesart unschwer zu erkennen gewesen, dass die Unabhängigkeitserklärung von der Krim nur als ein "unvermeidliches" juristisches Durchgangsstadium gestaltet wurde, um so dann auf diesem Wege in die Russländische Föderation zu gelangen.

 

Und so bin ich der Überzeugung, dass mit der Aufnahme der Krim durch das Verfassungsgesetz vom 21.3.2014 Russland die territoriale Unversehrtheit der Ukraine auf's gröbste verletzt hat, und werter Gerd Dietrich, das ist ein Akt einer "schulbuchmäßigen" Annexion, denn eine völker-rechtliche Rechtfertigung kann Russland doch gar nicht vorweisen, wie Sie mir glauben machen wollen, oder habe ich dabei etwas übersehen?

 

Teil 5 folgt

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 24. April 2014 20:39)

Teil 3

 

Denn schließlich war es doch so, dass gegen den Willen der Ukraine und unter dem Bruch des Stationierungsabkommens der "Zar Putin" als Oberbefehlshaber der Streitkräfte nach dem "Umsturz" in Kiew Spezialtruppen auf die Krim hat verlegen lassen, was die Okkupation der Krim bedeutete. Zur GRU und den Einsatz ( fehlender Hoheitszeichen, Herkunftszeichen etc. ) spare ich mir alles weitere dazu.

 

Verfolgt man die Geschehnisse sachlich und unvoreingenommen weiter, stellt man fest, dass nach der Anschlußdurchführung der Krim die Übernahme der Macht am 27.2.2014 in Simferopol eine Schlüsselstellung hat(te).

 

Wie man inzwischen weiß, hat z.B. die geschlossene Sitzung stattgefunden. Ob da überhaupt eine Mehrheit der 100 Abgeordneten überhaupt anwesend war, lässt große Zweifel bei mir aufkommen, denn Sergej Aksjonow wurde zum Regierungschef ernannt, obwohl dessen Partei "Russische Einheit" bei den Parlamentswahlen am 31.1o.2010 lediglich 3 Sitze errungen hatte. Ob das alles rechtmäßig war, hat so seine Zweifel!!

 

Ein Schelm allerdings, wer Böses dabei denkt, aber in den Augen der Okkupationsmacht lag der entscheidende Vorteil darin, weil diese Partei ein "Ableger" der Kreml Partei "Einheitliches Russland" ist!!

 

Teil 4 folgt

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 24. April 2014 20:38)

Teil 2

 

Ausdrücklich darauf hinweisen möchte ich, dass natürlich auch ich grundsätzlich gegen Krieg, egal von wem er kommt!!, für die Achtung der Menschenrechte, des Völkerrechts und des Selbstbestimmungsrechts der Völker, der UN-Charta bin, verurteile Guantanamo usw. usf., werter Gerd Dietrich, genauso wie Sie das für sich ja beanspruchen.

 

Doch hier geht und ging es um das Thema " Putin, Krim, Ukraine" und da macht es wenig Sinn "aufzurechnen" oder etwas zu "unterstellen".

 

Fakt ist: Russland überfällt ein souveränes Land - die Ukraine – und wieder einmal sind die USA schuld, warum?

 

Doch Russlands Regierung unter Putin beruft sich in Bezug auf die Krim auf ein höchst fragwürdig gewordenes Recht ( s. Pariser Friedensverhandlungen von 1919/1920). Das Selbstbestimmungsrecht der Völker.

 

Was würde aber dann die russische Regierung sagen, wenn eines Tages die Leute der Region Kaliningrad (Königsberg) z.B. für den Beitritt zur Europäischen Union stimmen würden, weil sie die Moskauer Korruption, Ineffizienz, " Wurstigkeit" und freiheitsfeindliche Bevormundung einfach nicht mehr länger erdulden wollen?

 

Würde man sich dann auch auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker berufen?

 

Drum meine ich, dass es jetzt gelten müsste, die russische Zivilgesellschaft zu stärken und auch den Reifungsprozess des Landes.

 

Die Menschen müssen verstehen (lernen wollen?), dass sie bei Fortsetzung der aggressiven Politik Putins viele Nachteile im Tagtäglichen erleben werden (Visabeschränkungen, freier Verkehr von Waren u. Dienstleistungen). Wollen sie das alles überhaupt? (Vielleicht kann dazu Hans Olaf 27 ja etwas sagen)

 

Und umso verständlicher ist es für mich, dass aus völkerrechtlicher Sicht noch entscheidender ist, dass die Bevölkerung der Krim kein "Volk darstellt", welches sich legitimerweise auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker berufen kann (konnte).

 

Die Ukrainer auf der Krim gehören doch wohl eindeutig zum Mehrheitsvolk und die "Russen" sind eine Minderheit in der Ukraine mit ihrem starken " Mutterstaat", wie ich es mal ausdrücken will.

 

Wäre z.B. die russische Bevölkerung in der Ukraine oder auf der Krim massiver Diskriminierung oder sonstigen schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt gewesen, dann hätte Russland als "Mutterstaat" hinsichtlich dieser Minderheiten dort entsprechende politische und diplomatische Rechte gehabt, um sich für diese Menschen dort einzusetzen, aber keinesfalls das Recht einer militärischen Intervention durchzuführen oder zu planen!!?

 

Artikel 2 Nr. 4 der UN-Charta, werter Gerd Dietrich, verbietet den UN-Mitliedern doch bekanntlich "in ihren internationalen Beziehungen jede Androhung oder Anweisung von Gewalt, die sich gegen die territoriale Unversehrtheit richtet" in aller Deutlichkeit!!

 

Und solch eine Verpflichtung hat doch Russland mit dem Budapester Memorandum am 5.12.1994, dann auch noch mit dem Vertrag mit der Ukraine über Freundschaft, Zusammenarbeit und Partnerschaft aus dem Jahre 1997 und dem Abkommen über die Stationierung der Schwarzmeerflotte auch aus 1997 ganz eindeutig bekräftigt.

 

Teil 3 folgt

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 24. April 2014 20:37)

Werter Gerd Dietrich,

 

nun aber zum eigentlichen Thema und Ihrem "Gerichtemix", den ich aber "genießbar" zu machen versuche.

 

Sie schreiben: " Dass es keine Annexion ist weil die Anbindung nicht erzwungen wurde..", begründen das weiter nicht, sondern verweisen vielmehr so nebenbei auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker, wovon auch ich allerdings schon gehört habe!!

 

Ich versuche nach meinen Kenntnissen und Fähigkeiten, unter Zuhilfenahme von Sachlichkeit, dem Selbstbestimmungsrecht der Völker und dem Völkerrecht- und nicht nach meinem Gustus eines "pro oder contra" Russlands - die Fakten aus meiner Sicht zu beschreiben und zu begründen.

 

Und daher muss ich Ihnen widersprechen, denn die Annexion der Krim war nicht nur Völkerrechtswidrig, nein, die Verstöße gegen das Gewaltverbot und das Annexionsverbot der UN-Charta stell(t)en zugleich nach meiner Meinung Verstöße gegen die Verfassung Russlands dar.

 

Die Russen auf der Krim sind eine Minderheit und können daher – auch Putin nicht -nicht das Selbstbestimmungsrecht der Völker beanspruchen und sich somit auch nicht darauf berufen!

 

Alle Beschlüsse der "Krim-Regierung!" zur Herauslösung aus der Ukraine, insbesondere hier die Unabhängigkeitserklärung vom 11.3.2014, das Referendum vom 16.3.2014 und der Vertragsabschluss über die Aufnahme in die Russländische Föderation vom 18.3.2014 widersprechen somit der Verfassung der Ukraine von 1996, die auch zu diesem Zeitpunkt noch ihre Gültigkeit hat(te).

 

Hierin wird die Krim zwar als "autonome" Republik bezeichnet, allerdings wurde ihr damit nicht die Qualität eines unabhängigen Staates verliehen, sondern vielmehr lediglich der einer regionalen Selbstverwaltungskörperschaft.

 

Artikel 3 dieser Verfassung befindet aber über das Recht, wenn über Teile des Staatsgebietes zu entscheiden ist und das auch dann nur in Form eines gesamtukrainischen Referendums. Das hat es hier aber doch eindeutig nicht gegeben, oder?

 

Deswegen, werter Gerd Dietrich, sind die Unabhängigkeitserklärung und das Referendum eben nicht durch das Selbstbestimmungsrecht der Völker legitimiert und abgedeckt, wie man immer wieder zu "suggerieren" versucht.

 

Wir wissen ja, dass bekanntlich der Internationale Gerichtshof 2010 im Falle des Kosovos festgestellt hat, dass die Einseitigkeit einer Unabhängigkeitserklärung als solche den Prinzipien des universellen Völkerrechts nicht widerspricht, a b e r es dann trotzdem nicht gilt, wenn die Erklärung unter Verstoß gegen das allgem. Gewaltverbot zustande gekommen ist. Und das trifft doch auf die Krim ( Militäreinsatz, Zwang zum Referendum etc. ) zu!

 

Wie Sie Gerd Dietrich doch bestimmt wissen, hat aus eben diesem Grunde der UN-Sicherheitsrat die unter dem Okkupationsregime der Türkei angenommene Unabhängigkeitserklärung Nord-Zyperns im Jahre 1983 als völkerrechtswidrig verworfen!!

 

Und genau damit ist nach meiner Meinung das Geschehen auf der Krim vergleichbar, weil doch auch hier auf der Krim bekanntlich die Unabhängigkeitserklärung unter einer völkerrechtswidrigen Okkupation stattgefunden hat.

 

Damit lässt sich auch schnell Ihr Vorwurf an mich "..Ich dachte immer, Sie seien der Vertreter einer sachlichen Diskussion. Weshalb stellen

dann ausgerechnet Sie - ohne jeden Beweis - die Behauptung auf " er ALLEIN ist dafür für verantwortlich.." entkräften, denn genau dieser " er allein " hat vor kurzem in einem Fernsehauftritt erstmals eingestanden und öffentlich den Einsatz russischer Militärs auf der Krim erklärt und will auch nicht vor einem Militäreinsatz im Osten der Ukraine zurückschrecken!! Wörtlich sagte er u.a. "Hinter den Selbstverteidigungskräften auf der Krim waren NATÜRLICH unsere Soldaten!" Damit sollten doch wohl nur die Bedingungen für eine "freie" Wahl geschaffen werden, oder?

 

Und dann wollen Sie mir Unsachlichkeit vorwerfen, wenn sich vorher ein Putin so "heuchlerisch" und "verlogen" zeigt, wie sicherlich nicht nur ich angenommen habe!? Das sind die Fakten.

 

Teil 2 folgt

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 24. April 2014 20:36)

Anmerkung:

Ich habe heute nachmittag etwas durcheinander gebracht und deshalb einen Beitrag von mir löschen lassen.

 

Die Antwort auf das eigentliche Thema folgt jetzt. Heiner Klein

Gerd Dietrich

(Donnerstag, 24. April 2014 19:48)

Sehr geehrter Herr Klein,

danke für Ihre schnelle Antwort.

Sie haben meine "süffisanten Anmerkung" schon richtig gedeutet, denn ich habe bisher nocht nicht gesehen, dass sich jemand so oft über andere Foristen aufregt wie Sie.

Aber eins schließe ich daraus, mit meinem Schreibstil und meiner Ausdrucksweise bin ich geradezu ein Engel.

Aber lassen wir das, ich hatte mich schon auf Schlimmeres vorbereitet.

 

Eine ausführliche Beurteilung der Ukrainekrise aus meiner Sicht liefere ich nächste Woche. Syrien darf man dabei nicht aus den Augen verlieren denn ich meine, das gehört zusammen und die USA haben schon wieder Giftgas gefunden.

Bis dahin

viele Grüße an Alle

Gerd Dietrich

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Donnerstag, 24. April 2014 15:43)

Werter Gerd Dietrich,

 

" Marie muß in Ihren Augen ja ganz was Besonderes sein".. schreiben Sie.

 

Doch ich kann Sie beruhigen, diese "speziellen" Personen wie @ Marie u.a. werden bestimmt niemals in meinem noch verbleibenden Leben zum Kreis der "Besonderen" gehören, denn dazu fehlt es dieser(n) einfach nur hasserfüllten, besserwisserischen, beleidigenden ja sogar manchmal diffamierenden Person - der "Sabber" läuft ihr, bildlich gesehen, bei jedem Beitrag aus dem Mund -, fehlt es an Niveau, Respekt und Anstand von Mitmenschen, gleichzeitig aber ständig Menschenrechtsverletzungen, Unmenschlichkeit, etc. etc. im Munde zu führen, nach dem Motto: " Wasser predigen, aber Wein saufen!"

 

Doch jedem, der sich in ihrem Kreis "wohlfühlt", sei's gegönnt und kann sich meines Mitleids leider nicht sicher sein. An anderer Stelle hier auf WANDAS HP habe ich dazu bereits ausführlich meine Meinung kundgetan und das war's dann auch, weil sie mehr auch nicht wert ist!!

 

Deswegen können Sie mich trotz Ihrer süffisanten Anmerkung nicht "hinter dem Ofen weglocken", denn alles weitere dazu, ist reine Zeitverschwendung!!

 

Also, Gerd Dietrich, wer in meinen Augen etwas ganz Besonderes ist, hat es auch "verdient" (vielleicht Sie auch??) oder aber muss sich (noch) anstrengen!!

 

Grüße von Heiner Klein alias Löwenmaul, der sich auf den "Weg" gemacht hat, Ihnen zum eigentlichen Thema zu antworten.

Willi Meyer

(Dienstag, 22. April 2014 20:50)

Hallo Frau Müller,

 

Sie schreiben:

"Die Linke kann über utopische Vorschläge plaudern; sie müssen keinen Gedanken daran verschwenden, wie dies umgesetzt und finanziert wird. Allein schon die Losung, für jeden bedingungslos 1.000 EUR Rente zu zahlen, lässt mich schmunzeln. Was will man mir dann bei fast 50 Jahren Einzahlung zugestehen? Was wird aus der zwei Klassen-Altersversorgung (Rentner-Pensionäre, habe dazu keinen Vorschlag gefunden)? Was wird aus den Ständeversorgungen? Wissen Sie die Antworten?"

 

Ich glaube schon. Im Wahlprogramm der Linken war als Lösung für die Probleme der Altersversorgung die Bürgerversicherung vorgesehen, in die alle einzahlen und aus der alle dann eine ausreichende Altersversorgung beziehen können. Die Pensionsansprüche liegen bis 2040 bei 1 Billion €. Dann wäre, wenn es so weiterläuft, Deutschland endgültig pleite. Bei der Bürgerversicherung gäbe es eben keine exorbitanten Pensionen mehr wie z.B. für Ex-BP Herzog, der angeblich ca 20.000 € monatlich bekommt und über die Alten geschimpft hat, die auf Kosten der Jungen leben oder einen Ex-Ministerpräsidenten Althaus in Thüringen, der mit 51 schon 8.500 € monatlich lebenslang bekam... oder .. oder..oder.

Ich finde diese Vorschläge nicht utopisch. Sie mit 50 Jahren Einzahlung bekämen sicher auch wesentlich mehr als 1000 € Rente , aber Politiker und Ministerialbeamte auch nicht mehr als - na sagen wir mal - maximal 3000 bis 4000€. Das reicht doch vollkommen aus für einen sorgenfreien Lebensabend. Man muss doch nicht auf Kosten der Gesellschaft so riesige Pensionen beziehen, dass man davon noch für seine Kinder und Enkel Häuser bauen kann.

Auch würde eine kräftigere Besteuerung der Superreichen, wie es auch die Grünen in Ihrem Wahlprogramm hatten, die Einnahmeseite von Herrn Schäuble stark verbessern. Darauf sind sogar schon selbst die Superreichen gekommen wie Warren Buffet und andere in den USA. Die Deutschen sind da zurückhaltender. Dann bräuchte man nicht die albernen Ideen des Herrn Albig, um unsere kaputten Straßen in Ordnung zu bringen. Wenn z.B. Sie und viele Deutsche mal diese "Schmuddelkinder" wählen würden und es dann doch nicht klappt, könnten Sie diese Vorschläge immer noch als utopisch abhaken. Aber so ist es reine Spekulation.

 

Viele Grüße aus Erfurt von Willi M.

Wanda

(Dienstag, 22. April 2014 16:38)

Hallo Herr Meyer,

 

sehr schön, dass Sie unversehrt aus dem Urlaub wieder zurück sind. Nun aber zu Ihren Beiträgen hier.

 

Sie schrieben: „Die Linken treiben die anderen Parteien bzgl. sozialen Ausgleichs vor sich her.“ Ja und das kräftig. Es ist aber auch ein Leichtes aus der Oppositionsposition heraus. Die Linke kann über utopische Vorschläge plaudern; sie müssen keinen Gedanken daran verschwenden, wie dies umgesetzt und finanziert wird. Allein schon die Losung, für jeden bedingungslos 1.000 EUR Rente zu zahlen, lässt mich schmunzeln. Was will man mir dann bei fast 50 Jahren Einzahlung zugestehen? Was wird aus der zwei Klassen-Altersversorgung (Rentner-Pensionäre, habe dazu keinen Vorschlag gefunden)? Was wird aus den Ständeversorgungen? Wissen Sie die Antworten?

 

Das Wahlsystem wurde von denen zusammengeschustert, die an der Macht bleiben wollen. Koste es, was es wolle. Der Steuerzahler steht ja immer zur Verfügung. Und die neuen zusätzlichen Abgeordneten werden kosten. Ich selbst bin eine Verfechterin der Personenwahl, nicht der Parteienwahl. Ob dies je Wirklichkeit wird, steht in den Sternen. Nur eins weiß ich, der Bundestag wird einen Teufel tun, ein anderes Wahlsystem zu installieren. Denn dann müssten sich die Kandidaten richtig Mühe geben, werden immer an ihren Leistungen gemessen. Wo hätten die dann die Freiräume für Zusatzverdienste, die Armen?

 

Ich teile voll und ganz Ihre Ansicht, dass wir wieder zur sozialen Marktwirtschaft zurückkehren müssen. Diese Freigabe für den Markt durch diese unermesslich korrupten Politiker, wie Schröder und sein Gefolge, zeigt sein schäbiges Gesicht. Immer mehr werden arm, die Reichen werden immer reicher, vermehren sich aber nicht. Dafür zahlen sie an die MdB ja auch genug. Geld muss sich ja lohnen. Wie weit es jetzt schon geht, hat mir ein Bericht von einem Foristen über den Sachsensumpf gezeigt. Er ist nicht nur erschreckend, sondern macht mir Angst. Diese Verquickung der Mafia aller Farben (libanesische, italienische, russische, albanische und woher sie alle kommen) lässt für die Zukunft sehr Böses erahnen. Als einzig Gutes sehe ich, dass die Nazis keine Chance aufgrund ihrer Strukturprobleme und auch ihrer Inhalte haben. Aber was wird mit denen, wenn da genug Geld reingepumpt wird? Ich vermute, die Geldgeber stehen schon Gewehr bei Fuß, nur jetzt ist es noch unschicklich.

Wanda

(Dienstag, 22. April 2014 16:38)

Teil 2

 

Nun zum heutigen Beitrag. Ihr Witz hat mir sehr gut gefallen. Da ich mir Witze nicht merken kann, konnte ich noch nie, habe ich ihn mir gleich rauskopiert. Er, der Witz, trifft für vieles den Nagel auf den Kopf.

 

Ihren Ausführungen entnehme ich, dass Sie und ich in der DDR nie in der Streuzone zur Vergabe von „Prämien für Linientreue“ waren. Hier erinnert mich sehr vieles daran, wie es damals nach 45 abgelaufen sein kann.

 

Nicht nur der Slogan, ich war schon immer dafür, dagegen gewesen zu sein (beste Beispiele Merkel, Gauck, Ost de Mezaire, Gysi, Tillich; ich glaube, Sie und ich könnten die ganze Seite füllen), ließ die auf den fahrenden Zug aufspringen, sondern es ist bezeichnend, wie die DDR verhökert wurde.

 

Ich meine nicht allein die Firmen, Immobilien über die Treuhand unter maßgeblicher und tatkräftiger Mithilfe der ach so überzeugten und treuen SED-Funktionäre und Mitarbeiter aller DDR-Ministerien, sondern den Ausgangspunkt, den Einigungsvertrag an sich. Ich konnte miterleben, wie ein Land und seine Bürger verkauft wurden. Von den eigenen Leuten. Wie nennt man sowas?

 

Ein Schalck im Hintergrund hat da gut mitgemischt. Ein Strippenzieher dieses Einigungsvertrages. Dafür und dass er den Mund hielt, wurde er fürstlich belohnt. Hätte er geplaudert, wäre damals die ganze Bundesregierung unter Kohl den Bach runtergegangen. Das ist meine volle Überzeugung.

 

Wissen Sie, worüber ich schmunzeln muss? Wie schnell alle, die ich kannte, die Kurve gekriegt haben. 1989 am 1. Mai standen sie noch Seit an Seit auf der Tribüne. Die Funktionäre (Kreisebene) der SED, CDU, NDPD, LDPD, DFD. Nicht einmal ein Jahr später waren die im öffentlichen Dienst (Stadtbezirk in Berlin mit fast 200T Einwohnern) Schulrat, Personalchefin, Amtschefin Vorschulerziehung. Andere zog es in die Wirtschaft. Der Bürgermeister gründete eine Immobilienfirma, die es zu viel Reichtum brachte, jemand anders mit Dr. Titel eine Spedition, die heute mit den Berliner Markt beherrscht.

 

Sie sehen also, nur die Besten setzen sich durch. Ich, die nichtsozialistische DDR-Lusche, wurde aus dem öffentlichen Dienst entsorgt. Und das mit den gleichen Mitteln wie zu DDR-Zeiten. Gelernt ist eben gelernt. Man weiß eben, wie man unter sich bleiben kann.

 

Und so sehe ich auch die Parteiereignisse der damaligen Zeit. Es wurde das zusammen geführt, was zusammen gehört. CDU zu CDU, NDPD, LDPD zu FDP, Gewerkschaftsvermögen zu großen Teilen zur SPD. Nur mit den Schmuddelkindern SED-PDS wollte keiner spielen. Deshalb nahmen die also ihr erhebliches Vermögen (dazu noch hie und da etwas dazu, wie Stasivermögen, Vermögen der Firmen, die unter der direkten Regie des ZK und des Staatsrates standen). Wäre doch echt verwerflich, dies alles den Kriegstreibern, den Imperialisten zu überlassen. So läpperte sich deren Vermögen ja bekanntlich auf einige Milliarden zusammen. Und komisch, es wird noch heute von den damals Verantwortlichen zusammengehalten.

 

Es ist nun vollkommen egal, wer heute davon partizipiert. Ob eine Honecker, die Witwen von weiß ich wen, die nun ach so leidenden ehemaligen systemtreuen Rentner (oder erhalten die auch eine Pension?). Ich bin voll überzeugt, es kriegen genug davon ab. Solidarität hat eine neue Dimension erreicht.

 

Was wollte man mir immer andichten, wenn ich sowas schrieb. Verbitterung, gar Hass. Diese ewig Gestrigen kapieren einfach nicht (vielleicht können die es auch nicht), diese mir unterstellten Emotionen verkleistern nur den Blick, den Blick auf die Hintergründe, die Ursachen, blockieren den Verstand. Und außerdem, da bin ich ganz Frau, machen alt.

 

Eine Frage habe ich noch. In welcher Gegend haben Sie zu DDR-Zeiten gelebt? Wie gesagt, auch da bin ich Frau und eben neugierig.

 

Viele Grüße. Wanda (MLM)

Hans- Olaf 27

(Dienstag, 22. April 2014 10:12)

Lieber Löwenmaul,

vielen Dank für die prompte Rückmeldung. Nur ganz kurz als erste Antwort:

Die Partei 'Vereinigtes Russland', Gewinner der letzten Parlamentswahlen, die auch Präsident Putin unterstützt, versteht sich selbst als 'Staats- und Volkspartei' der Mitte und das ist sie wohl auch. Sie stützt sich vor allem auf die russisch- orthodoxe Kirche, propagiert eine starke Russländische Föderation und nimmt Mitglieder aus allen Nationalitäten auf. Ihr Vorsitzender ist der Ministerpräsident Medwedjew, stellvertretender Vors. der Verteidigungsminister Schoigu, ein Tuwine (eine kleine buddhistisch geprägte Minderheit in Zentralasien). Sie wird vor allem von den Menschen in den Klein- und Mittelstädten und den Bewohnern der ländlichen Gebiete gewählt. Die soziale Struktur, d.h. die ökonomische Herrschaft der Oligarchen, tastet sie nicht an, es sei denn, diese versuchen nationale Interessen zu verletzen. Parteienvergleiche hinken immer, aber in Deutschland wäre etwa die CSU ihr Analogon.

Alles Gute wünscht (bin in Eile)

Hans- Olaf 27

Willi Meyer

(Dienstag, 22. April 2014 08:20)

Hallo Frau Müller,

schöne Ostern gehabt ?

Mir ist da noch was eingefallen zum Verhältnis DDR- Bundesrepublik jetzt.

Wie schon gesagt, ich bin Ostrentner wie Sie. 1971 wurde die FZR eingeführt. viele Kollegen , ich auch , weigerten sich, dafür mit Anfang 30 Beiträge zu zahlen. Wir vertraten den Standpunkt, wenn dieser Staat nicht in der Lage ist, seinen Rentnern eine vernünftige Rente zu zahlen, warum sollen wir es mit diesen Beiträgen tun ? Es wurde zu einem Politikum gemacht. Wer nicht dabei war, bekam keine Gehaltserhöhung usw. Wegen meiner Westverwandtschaft musste ich die Abteilung wechseln und bekam einen besonders scharfen Chef. Ich zahlte dann endlich nach 10 Jahren in die FZR ein. Es gab ja auch weniger Geld als Prämie für die Brigade, weil ich als einziger nicht dabei war. Nun müsste ich als Rentner diesem Menschen noch dankbar sein, weil die FZR obwohl sie als freiwillig deklariert war, als Pflicht für die Rentenberechnung genommen wird. Besonders linientreue DDR-Bürger, die gleich Beiträge zahlten, werden in der Bundesrepublik mit einer höheren Rente belohnt.

 

Da Sie ein großer Freund von Aphorismen und Witzchen sind , passt doch folgendes dazu':

Eine Katze jagt eine Maus und die Maus flüchtet suchend nach einem Versteck. Sie rennt in einen Kuhstall rein und fragt die Kuh: Ey, weissu wo ich mich verstecken kann? Da sagt die Kuh: Klar, bleib hier stehen.

Und setzt einen Kuhfladen auf die Maus. Da kommt die Katze in den Stall und fragt die Kuh: Hast du ne Maus gesehen?

Die Kuh verneint dies. Da entdeckt die Katze den Schwanz der Maus, der aus dem Kot ragt. Schnappt die Maus, schüttelt den Kot ab und frisst die Maus!

 

Was lernen wir daraus?

 

Nicht jeder der dich anscheisst ist dein Feind.

Nicht jeder, der dich aus der Scheisse zieht, ist dein Freund.

Und wenn du schon in der Scheisse steckst, zieh wenigstens den Schwanz ein!

 

 

Ich möchte auch noch etwas zum SED-Vermögen und der angeblichen Unterstützung von SED-Ständeorganisationen bis zu Margot Honecker durch die Linken schreiben.

Margot Honecker bekommt ihre deutsche Rente in Chile. Außerdem erhält sie sicher noch finanzielle Unterstützung von der KP Chiles. Während der Pinochet-Diktatur fanden chilenische Kommunisten in der DDR Asyl, allen voran der KP-Chef Corvalan.Dass Margot H. noch von den Linken unterstützt wird, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Weshalb eigentlich ? Nachdem Erich und die anderen führenden Genossen aus der SED ausgeschlossen wurden, trat Margot selbst im Februar 1990 aus der SED aus. Alle, die nach ihrem Erich in der SED zu Macht kamen, Krenz , Modrow , Gysi waren Verräter an der "reinen Lehre". Die gleiche Meinung (Verrat am Kommunismus durch die Linken) vertreten die linksradikalen Parteien MLPD und KPD. Die haben mit den Linken ebenfalls nichts am Hut und halten sie für Verräter, die sich angepasst haben. Selbst im Medienmainstream sind die ehemaligen SED-Mitglieder aus dem Osten die Pragmatiker in der Politik, während man besonders im Westen bei den Linken marxistische Hardliner sieht.

Dass die SED nicht aufgelöst wurde, lag hauptsächlich an CDU/CSU und FDP. Nach den Kräfteverhältnissen der 1.freien Wahl in der DDR (nur 15% SED) hätte man durchaus beschließen können, dass mit dem Ende der DDR auch alle Parteien aufgelöst werden und ihr Vermögen in den Aufbau Ost gesteckt wird. Da waren aber o.g. Parteien, die scharf auf das Vermögen ihrer Partner im Osten waren, nicht dafür. So wurde mit der Währungsunion das Ost- in Westgeld überführt. Mit schwarzen Ostgeld-Kassen konnte man nichts mehr anfangen. Die Immobilien der SED wurden auf einige wenige begrenzt. Dass sich in dieser Zeit auch einige, die an der Quelle saßen, bereichert haben, steht außer Frage. Ich möchte aber stark bezweifeln, dass diese "Genossen" heute die Linken wählen würden. Die damaligen SED-Genossen, die gleich die Managerlehrgänge besuchten, um im neuen System durchzustarten, haben längst die Pferde gewechselt und sind jetzt überzeugte Neoliberale. Ich kenne einige davon. Wie ich schon geschrieben hatte, die SED hatte mal 2,3 Millionen Mitglieder. Die meisten davon waren wegen der eigenen Karriere in dieser Partei und nicht wegen der politischen Überzeugung. Und bzgl des SED-Vermögens im Ausland gilt sicher das Gleiche wie für die Nutznießer der Wende. Da wurden Firmenvermögen zur eigenen persönlichen Bereicherung genutzt, wie es immer bei unklaren Rechtsverhältnissen passiert.

Wenn das , was Sie geschrieben haben, die Fakten wären, hätten längst Journalisten dies ausfindig gemacht und der breiten Öffentlichkeit vorgelegt. Denn wenn es gegen die Linken geht, legen Journalisten eine besondere Energie an den Tag..

Der oberste Devisenbeschaffer für die DDR, Stasioberst Schalk-Golodkowski verließ im Dezember 1989 aus Angst vor dem Volkszorn die DDR und ging nach Bayern zu seinen CSU-Freunden und lebt da - heute wahrscheinlich immer noch - in einer schönen Villa am Tegernsee. Er wusste besser über die SED-Auslandsverbindungen Bescheid und wie man sie nutzen kann als alle Honecker-Nachfolger zusammen. Die von Schalck beschafften Devisen lagen in der DDR auf Nummernkonten bei der DHB (Deutschen Handelsbank). Das Gebäude der ehemaligen DHB in der Berliner Behrenstraße gegenüber der Komischen Oper ist heute der Sitz der bayrischen Landesvertretung. Zufälle gibt es !

Na dann, ich glaube, man muss alles viel lockerer sehen. aber zu den echten Problemen sollte man schon eine fundierte Meinung haben.

Eine schöne Woche wünscht Ihnen Willi Meyer

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Montag, 21. April 2014 14:05)

Lieber Hans Olaf 27,

 

schön dass man Dich?-glaube wir waren mal per DU, sei's drum - wieder mal hier bei WANDA lesen kann,auch wenn ich, wie Du sagst,mit Bezug auf Dich dafür bin der Anlass gewesen bin.

 

Hier bei WANDA findet schon seit langem zu unterschiedlichsten Themen, auch solchen, die in den Öffentlich-Rechtlichen aktuell sind, eine rege Diskussion statt, weil ich mir persönlich unter einem Meinungsaustausch oder jeweiliger Sichtweise eine gewisse Diskussionskultur vorstelle, die sich auch so noch als solche bezeichnen lässt ohne von Ideologien und Meinungshoheit umzingelt bzw. "niedergemacht" zu werden.

 

Mich durch einige wenige beschimpfen, beleidigen oder gar persönlich in solchen Foren angreifen zu lassen, muss ich mir mit meinen 81 Jahren nicht mehr antun. Oder wie siehst Du das?

 

Zu dem, was Du als Experte, so möchte ich Dich bezeichnen, wenn es um die

Menschen und Kenntnisse über Russland und der Ukraine geht,sagen und schreiben kannst, kann wohl manch einer noch sehr viel von Dir lernen. Dazu gehöre ich auch!!

 

Deswegen auch mein Verständnis Deiner Reaktion auf einige Beiträge in den einschlägigen Foren hinsichtlich dieses Themas, die Dich mehr als wütend gemacht haben.

 

Was ich allerdings nicht so ohne weiteres mit Dir teile, ist die Haltung gegenüber Herrn Putin, den ich, ist ja bloß meine Meinung, nicht nur für "machtgeil", nein auch im wahrsten Sinne des Wortes für "aggressiv und unberechenbar" halte.

 

Dazu werde ich mich aber noch ausführlicher äußern, wenn ich hier auf den Beitrag von Gerd Dietrich eingehen werde.

 

Soviel, so gut! Noch einen schönen, wenn auch nicht mehr gar so sonnigen, Rest-Ostermontag wünscht Dir

 

Heiner Klein alias Löwenmaul

Hans- Olaf 27

(Samstag, 19. April 2014 20:10)

Lieber Löwenmaul,

 

ich wusste bisher nicht, dass hier ein Parallel- Blog zu dem von Anne Will existiert. Ich würde auch nicht hier schreiben, wenn Du (Sie?, ich weiß nicht mehr so recht) mich nicht explizit in Deinem Beitrag vom 16.04. erwähnt hättest.

Zunächst Meine Kenntnisse von 'den Russen' habe ich nicht nur aus Büchern oder den Nachrichten, ich habe insgesamt acht Jahre in dem Vielvölkerstaat Sowjetunion an einem internationalen Forschungsinstitut der Grundlagenforschung zugebracht und kenne die Krim, Georgien, Moldawien, Armenien sowie viele Teile der Russländischen Föderation aus eigener Anschauung, teilweise aus Urlaubsreisen, teilweise von Vortragsreisen als Wissenschaftler. Für die Geschichte der Krim habe ich mich besonders interessiert, ich war etwa 7 mal dort. Ich empfehle meine Einlassungen aus dem Anne-Will- Blog vom 25.03. nochmal aufzurufen, dort habe ich mich sehr ausführlich zur russischen Gesellschaft, ihren Strukturen und auch zum jetzigen Präsidenten Putin geäußert.

Ich wünsche Dir ein schönes Osterfest und grüße herzlich

 

Hans- Olaf 27

Heiner Klein alias Löwenmaul

(Freitag, 18. April 2014 21:01)

Werter Gerd Dietrich,

 

da ich ein friedliebender Mensch bin - bei dem einen oder anderen habe ich allerdings so meine Zweifel -, werde ich erst nach den "Ostertagen" auf Ihren sehr vorwurfsvollen und teilweise undifferenzierten Beitrag näher eingehen.

 

Vorab allerdings frage ich mich ernsthaft, mit welchem Recht Sie es sich erlauben, mich persönlich als einen "anti-russischen" Foristen zu bezeichnen?

 

Habe ich Sie persönlich öffentlich in irgendeiner Form beleidigend betitelt?

 

Ich respektiere Ihre Sichtweise und Meinung zu den Dingen, aber diskriminieren lasse ich mich auch von Ihnen nicht! Dazu haben Sie weder ein Recht noch einen Anlass und deswegen verbitte ich mir das ausdrücklich!!

 

Vielleicht überlegen Sie jetzt einmal, warum und weshalb nach Ihrer Meinung z.B. diese "Marie" etwas ganz "Besonderes" in meinen Augen zu sein scheint!? Niveauloser geht's nimmer, kann man da nur sagen!!

 

Nur soviel schon mal vorweg:

Die Annexion der Krim war und ist nicht nur völker-rechtswidrig, nein, die Verstöße gegen das Gewaltverbot und das Annexionsverbot der UN-Charta stellen bzw. stellten zugleich Verstöße gegen die Verfassung Russlands dar.

 

Ausführlicher dazu in den nächsten Tagen, wie versprochen!

 

Trotz bereits erfolgter Osterwünsche für ALLE nochmals von dieser Stelle aus ein frohes und gesegnetes Osterfest

 

Heiner Klein alias Löwenmaul

Gerd Dietrich

(Freitag, 18. April 2014 14:59)

Werter "anti-russischer" Forist Heiner Klein,

bestimmte Foristen bei Anne-Will scheinen es Ihnen ja richtig angetan zu haben, so wie Sie darüber schreiben.

Marie muss in Ihren Augen ja ganz was Besonderes sein.

 

Aber sehen Sie, genau solche Aussagen -

"Dass man aber stillschweigend und hilflos einer Annexion durch Putin - er allein ist dafür verantwortlich - gegenüberstehen soll, ist menschlich weder zu verstehen noch völkerrechtlich einfach so hinnehmbar."

- sind es, die viele dazu verleiten, eine prorussische Position einzunehmen.

 

Ich dachte immer, Sie seien der Verfechter einer sachlichen Diskussion. Weshalb stellen dann ausgerechnet Sie - ohne jeden Beweis - die Behauptung auf "er allein ist dafür verantwortlich"?

Eine Zeitung hat's geschrieben, alle anderen haben es abgekupfert und die Regierungs- und USA- treuen Blogger haben es gerne aufgegriffen und weiterverbreitet.

Aber, wie Sie selbst schon geschrieben haben, eine Behauptung wird dadurch nicht wahrer, je öfter man sie wiederholt.

Wenn man ungeprüft und voreilig von Annexion redet